Archiv für Januar 2006
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Dienstag 31 Januar 2006
Kraft streicht...
...Arbeitsplätze – was sonst. Die komplette Überschrift eines Artikels der FTD lautet: Kraft steigert Gewinn und streicht 8000 Stellen. Den Sachverhalt setzen wir mal im Zusammenhang mit den neuerlich von Herrn Müntefering veröffentlichten Arbeitslosenzahlen. Bei dem was Kraft produziert, fällt mir ein 'wohl bekomms' zu wünschen sehr schwer.
Wenn Unternehmen verlieren wird entlassen, wenn Unternehmen gewinnen wird entlassen. Hat irgend jemand eine allgemein verständliche Erklärung dafür? Die Erklärung sollte aber so gehalten sein, dass ich im Bullshitbingo nicht gewinne!
Montag 30 Januar 2006
Blond, Blöd und Deutsch
Ich weiss nicht, was mich mehr runter zieht: Das Video oder die Kommentare. Hallo Jean Remy, auch sie ist Deutschland – hallo Heidi, auch sie ist ein Model! (via yamb)
3 - 2 - 1 - meins
So geht das eBay: Man liest sich die Artikelbescheibung sowie die Nebenbedingungen in Form von Porto und dergleichen aufmkersam durch und entscheidet, dass man die Ware haben will. Man überlegt sich anschließend, was man dafür ausgeben will und gibt diesen Betrag ein. Dann wartet man das Ende der Auktion ab. Klappt es mal nicht, auf die nächste Auktion warten! (Und auf die übernächste...) Irgendwann klappt es und man löhnt elf Euro vom persönlich gesetzten Gesamtbetrag weniger, als bei der Auktion, bei der man euch gestern abgebürstet hat. Keine Sniper-Scheiße – einfach nur Ruhe bewahren. Geduld ist eine Tugend.
Sonntag 29 Januar 2006
Anatomie für Anfänger
Ob sich
Anatomy of the Human Body aus dem Jahre 1918 auf dem derzeitigen Stand
medizinischer Erkenntnisse befindet, kann ich nicht beurteilen – dazu
- fehlen mir schlicht und ergreifend tiefere Kenntnisse der Materie
- bekam ich früher auf einfache medizinische Erkenntnisse die lapidare Antwort: "Stell dich nicht so an!"
Das frei verfügbare Buch ist ein vollständiges Anatomie-Buch mit vielen farbigen Darstellungen diverser Innereien. Möglicherweise möchten sich medizinisch interessierte Adepten an antiquarischem Wissen ergötzen – oder gar kreativ veranlagte Webdesigner diverse Vorlagen des menschlichen Körpers in ihren Kollagen verarbeiten. Eine Suchfunktion rundet das Buch ab. Viel Spaß beim schmökern, staunen und verwurschteln.
Donnerstag 26 Januar 2006
Intel - Macs
Na also, geht doch. MacTechNews berichtet, das die Umstellung von Power PC auf Intel im vollem Umfange läuft. Eigentlich war nichts anderes zu erwarten. Denn einen Prozessorwechsel ist die Mac-Gemeinde bereits gewohnt – damals der Umstieg von Motorola 68k auf PPC halt. Im Vergleich dazu war der Systemwechsel von OS 9 auf OS X umfangreicher, da zusätzlich zur Hardware neue Software mit der einhergehenden Umstellung eingefahrener Arbeitsabläufe im weiteren Sinne verbunden war. Sei es die Umgewöhnung für Photoshop-Mäuschen verschiedener Agenturen, die Hardware-Administratoren oder gar an andersartigen Netzwerkumgebungen.
Der 'Switch' dürfte Otto Normalanwender vordergründig kaum berühren, schließlich wird eine Kombination leicht bedienbarer Hard- und Software eingesetzt, die derzeitig nur Apple mit seinen mit OS X ausgestatteten Rechnern anbietet (Was ist Dell?). Interessantere Fragen an die nähere Zukunft dürften eher den Trusted Platfform Modules (kurz: TPM) gelten, dessen Unterstützung Bereits seit geraumer Zeit im Betriebssystem integriert ist.
Zurück zur Anpassung verschiedener Programm an die neue Hardware. Die bislang im wesentlichen kostenlos erhältlichen Updates zeigen, dass die Umsetzung mit ein paar Switches in den Compilereinstellungen erledigt werden kann. Der dem Xcode-Entwicklungspaket zugrunde liegende Compiler ist der Open-Source-Compiler gcc, der seit je her ein Cross-Compiler ist. Er kann ohne größere Probleme eurerseits Programme für ein Zielsystem erstellen, die mit eurem System (OS X, Linux, was auch immer – dem Quellsystem) nichts zu tun hat – Dazu muss man halt besagte 'Switches' umlegen.
Ebenfalls noch nicht ganz vergessen scheint die Tatsache zu sein, dass das OS X seit Anbeginn seiner Zeit parallel für Intel- und IBM- (und Motorola-) Prozessoren entwickelt wurde. Weswegen ich diesen Sachverhalt noch einmal kurz in Erinnerung rufen möchte! In diesem Zusammenhang möchte ich euch das Schlagwort NextStep noch einmal zwischen die Beine werfen. NeXTStep war ursprünglich eine Hard- und Softwarekombination, wie die aktuellen Apple-Rechner schon immer waren. Später entwickelten die Leute rund um Steve Jobs ausschließlich NeXTStep als alternatives Betriebssystem für motorola- und intelbasierte Systeme. Daraus ist das Mac OS X geworden – Apples Software war seit je her an eine spezielle Hardware gebunden.
Spannend werden in der nächsten Zeit Antworten auf Fragen sein, wann etwa das erste Tool zum strippen der Fat-Binaries erscheint – beim Umstieg von 68k auf PPC entrümpelten derartige Programme die Festplatte erheblich. Aber die Fragen nehmen nicht ab: Wie teuer werden die Updates kommerzieller Programme sein? Denn die stehen zur Zeit noch aus. Welche Probleme hat der Käufer eines Apple-Rechners mit TPM? (sehr, sehr wichtig!) Kriegen die Leute Windows nativ auf einer Apple-Hardware zum laufen – und vor allen: kriegen die Leute OS X nativ auf beliebiger 'Billig'-Hardware zum laufen? Und warum zum Teufel sollte ich als Otto Normaluser auf einem Apple-Rechner Windows zum laufen bekommen? Ich kann sehr gut ohne den Mist leben.
Spannender hingegen ist der ebenfalls bereits vollzogene Wechsel der Firmware von Open Firmware auf EFI – der offentsichtlich den Crackern größere Probleme bereitet, als den Emulator-Programmierern eine PowerPC-Simulation. Denkt daran, der Wechsel der Hardware fand bereits innerhalb der aktuellen, kritikbehafteten Tiger-Version statt! Noch viel spannender wird hingegen die Anpassung von Software aus der Open-Source-Szene sein, die in naher Zukunft garantiert nicht weniger wird. (Ihr kennt beispielsweise den vlc immer noch nicht?)
Ich für meinen Teil werde demnächst meine Pfandflaschen abgeben und mich anschließend nach einem neuen, preiswerten iMac umschauen. Preiswert insofern, als das viele Vollpfosten immer noch nicht kapiert haben, was die Apple-Kisten 'out-of-the-box' im Vergleich zum Marktbeherrscher schon mitbringen und schon können – und was die Pinguine demnächst auch können wollen. Preiswert bedeutet nichts anderes, als das etwas seinen Preis wert ist – nicht billig im Sinne von geizig oder gar schäbig.
Ich für meinen Teil bleibe auf jeden Fall gespannt auf das, was da kommt. Euer Vista, Vienna oder V//V – euer Opel Manta – euer gepimptes was auch immer – schmiert es euch gefälligst in eure Haare und werdet glücklich.
Kacke
Jahrelang war Fred und Katrins Seite mit Bildern von HR Giger online. Seit kurzem – seit dem ich verlinkt habe – bekommt man ein 'Site not Found'. Kacke. Amazon liefert nur billige Taschenbücher; muss meinen Arsch doch wohl noch mal in den Comic-Laden am Raschplatz bewegen. Aber hey, das Buch Necronomicon ist groß und schwer (wirklich); und fuffzich Kröten wollen se och noch haben... Kacke!
Mittwoch 25 Januar 2006
Farmers Mah Jongg
Der Originalname enthält zwar keine Leerzeichen, aber mit den
kleinen Worttrennern wird es einfach besser lesbar.
Farmers Mah Jong ist eine weitere Variante, die als
Patience-Version des asiatischen Gesellschafts- und Glücksspiels
Mah Jong daherkommt. Diese Version besitzt genau genommen nur eine
Variante ( den Drachen) des Solitär-Layouts, was aber für ein kleines
Zwischendurchspielchen völlig ausreicht. Das Diskimage ist etwa ein
Megabyte groß und – natürlich umsonst. Viel Spaß!
Montag 23 Januar 2006
Deutsch als Pflichtsprache...
...an einer berliner Schule. Die Grünen sowie die in deutschland erscheinende türkische Zeitung Hürriyet und noch der eine oder andere Bildungsbeamte werfen der Schulleitung diskriminierendes Verhlten vor.Hallo? Gehts noch?
Die Schülerinen und Schüler hingegen nehmen es – welch angenehme Überraschung – positiv auf. Den kompletten Artikel gibt es bei der Zeit.
Hey Jean-Remy von Matt, auch ich bin eine Klowand!
Das Wochenende über regte sich die Blogosphäre über den Werbekönig von Deutschland auf. Irgendwelchen neuen Senf wollte ich nun nicht dazu tun. Aber ein Link auf den Werbeblogger muss einfach sein: Unser Erleuchter: Jean-Remy von Matt. Der Beitrag ist bei Google mittlerweile an dritter Stelle. Wäre doch gelacht, wenn man den nicht noch ein wenig höher bekommt. Also einfach den Beitrag des Werbebloggers verlinken, denn jeder Link zählt.
Nachtrag(end)
Nach ein wenig buddeln noch die Klowand entdeckt – und diese vielen
kleinen Buttons:
Primate Plunge - einfach nur affig
In
Primate Plunge steuert ihr einen kleinen Affen, der sich im Urwald von Ast
zu Ast hangelt. Das Spiel ist ein niedlicher, kleiner Vertikal-Scroller
für zwischendurch. Von unten kommen immer neue Äste heran, an denen ihr
euch herunter hangeln müsst. Dabei darf der Affe weder den oberen noch
den unteren Spielfeldrand berühren.
Zur Steuerung werden lediglich die Pfeiltasten sowie die Space-Taste benutzt. Aber Vorsicht, einige Äste sind mit Dornen bewehrt, die kräftig Lebenspunkte abziehen. Wiederum andere sind Trampoline. Gelegentlich auftauchende Power Ups in Form Lebensenergie oder Jetpacks erleichtern euch das Leben.
Für jeden erreichten Ast gibt es Punkte. Beim erreichen einer vorgegeben Punktzahl wird der nächste Level frei geschaltet. Der Download ist mit 6,6 MB zwar nicht gerade modemtauglich, aber alle anderen sollten mal einen Blick riskieren. Das Game ist übrigens auch für Windows und Linux erhältlich.
Mittwoch 18 Januar 2006
LSD - sechzig jähriges
Epilog
Die Website hat sich mittlerweile erledigt. Jahrelang schlummerte sie in meiner Linkliste. Was zum Ableben der Präsenz führte, kann ich nicht sagen. Ich kann nur sagen, dass das Necronomicon als Ersatzdroge recht teuer ist. Aber irgendwie geil.
In den letzten Tagen
ging es bereits durch das Oberschichtenfernsehen:
LSD feiert irgendein Jubiläum. Alle fanden es irgendwie Geil.
Nur einer nicht. (
Mehr bei Fred und Katrin)
Nachtrag
Um Hans Ruedi Giger geht es hier – auch als H. R. Giger oder HR Giger
bekannt. Der 'Typ', der Alien und diverse andere (Alp-) Traumwelten
schuf. Natürlich wäre es origineller gewesen, alles gleich in den
Ursprungstext mit einzubauen. Meine Google-Hits dürften somit in der
nächsten Zeit zunehmen
.
Die Nachricht ging nicht nur durch das Oberschichtenfernsehen, auch das eine oder andere A-List-Blog berichtete. Desweiteren möchte ich kundtun, ich habe bislang keine bewußtseinserweiternden Stoffe zur mir genommen. Derzeitig pfeif' ich mir gesellschaftlich tolerierte und versteuerte Drogen in Form von Nikotin, Koffein, Teein sowie Alkohol rein. Und die halte ich alle für Mist.
Dick und fett fünf Professoren
Auch nicht neu sind Links auf alte Stichzeichnungen eines gewissen Hogarths. Verschiedene Blogs berichteten bereits darüber. Eines der vielen Bilder erinnert mich an ein altes Lied von Ougenweide das die Unfähigkeit dicker, fetter alter Professoren besang.
Der über achtzig Megabyte große Download eines PDFs enthält sehr viele alte Stiche, die – wie ich finde – bis in die heutige Zeit hinein treffen. (via Schockwellenreiter, Cartoonist)
Spheroids vs. Lady Jane - Ein Asteroid-Clone
Ein weiterer Asteroids-Clone?
Was soll daran witzig sein? Nun, es ist erstmal die Grafik, die an die
sehr alten Grün-Schwarz-Monitore erinnert, aber dennoch ein paar
zeitgemäße Effekte bereit hält. Weiterhin ist es alte Spielprinzip, das
nicht nur erhalten sondern noch erweitert wurde. Kenner des Klassikers
werden sich sofort zuhause fühlen.
Für Unwissende: Ihr müsst mit eurem sehr kleinen Raumschiff
umherstreifende Meteoriten mit eurer Bordkanone beseitigen. Jeder
getroffene Meteorit zerfällt in kleinere Meteoriten und erhöht euern
Highscore. Aber abweichend vom Original hinterlassen die kleinsten
Vagabunden Power-Ups, die nicht abgeschossen, sondern mit eurem
Raumgleiter eingesammelt werden müssen.
Oops, eurer 'Deltaflyer' hat keinen Rückwärtsgang und im
Weltraum gibt es keine Reibung: Einmal beschleunigt bleibt der kleine
Gleiter schnell. Zum bremsen bleibt euch also nichts anderes übrig, als
das Schiff zu wenden und Gas zu geben! Einen Tipp noch: ballert erstmal
auf alles, was sich bewegt, und seht dann weiter.
Auf der Homepage
von Spheroids vs. Lady Jane gibt es Screenshots und Downloadlinks.
Startet das kostenlose Programm aber erst, wenn ihr am Tag darauf noch
nichts vor habt! Das Spiel ist sauschnell und macht Spaß.
Hat sich erledigt.
Winter in Hannover (3)
Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, konnte echten Schnee bewundern – bevor das gleichzeitig einsetzende Tauwetter die kurzlebige Illusion vernichtete.
VW Bully mit Campingausstattung
Das mit dem Blog hat sich mittlerweile erledigt, bleibt nur noch das nette Bild zu bewundern.
Die Vielzahl so genannter Fachblogs wird im laufe der Zeit unübersichtlicher, was ich als naturgemäß betrachte. Dann und wann sticht ein kleines Blog mit einem witzigen Spezialthema hervor: VW-Busse mit einer Westfalia-Campingausstattung.
Ich kann mich dunkel an meine Kindheit erinnern, als meine Familie einen weiß-blauen VW-Bus mit Klapptüren besaß... In eurem Interesse verkneife ich mir den Rest, schaut einfach beim obigen Link vorbei. (Das Layout scheint im Moment noch ein wenig zerschossen, einfach tiefer scrollen.)
Internetrecht
Das aktualisierte Skript zum Internetrecht (PDF, 1,4 MB) von Prof. Dr. Thomas Hoeren schwirrt schon sein einigen Tagen durch das – äh – Internet (wo sonst?). Vielleicht [sollte|müßte] ich es mir die Tage mal antun, verkehrt kann es bestimmt nicht sein. (via toomuchcookies)Dienstag 17 Januar 2006
iPhoto Diet - iPhoto entschlacken
Erinnernd an einen alten Cartoon von Garfield,
der die Lebensweisheit "Diet is Die with a T(ea)" kundtut, testete ich
trotzdem iPhoto
Diet an. Das nur 600 kB kleine, eingedeutschte und kostenlose
Programm schickt sich an, die von iPhoto verwalteten Bildersammlungen zu
entrümpeln. Dabei nimmt es sich wahlweise Originale, doppelte
Sicherungen, Miniaturen und diverse Kleinigkeiten vor. Die Kommentare
auf Versiontracker sprechen für sich und für dieses Progrämmchen.
Update
Dieses Programm ist zwar noch verfügbar – den Link habe ich korrigiert, aber aufgrund des Alters rate ich von der Benutzung auf neueren Systemen ab.
Montag 16 Januar 2006
Sicherheitsupdate für Windows Vista
Ich verkneife mir jetzt jede Häme. Vor allem wenn man bedenkt, dass das Betriebsprogramm von Grund auf neu erstellt werden sollte. In der Diskussionsrunde bei Heise-Online zerreißen sich die Leute schon genug das Maul. Wer heute noch ein wenig Schadenfreude braucht, surft halt mal vorbei. Aber die Reaktionen über den Artikel bezüglich Steve Jobs offenen Brief an seine Mitarbeiter bezüglich einer alten Äußerung eines gewissen Dell konnte die eher peinliche Fehlerbehebung nicht toppen. Auch in dieser Diskussionsrunde zum Artikel geht es wieder hoch her. Damit dürfte der Montagabend recht kurzweilig werden.
Sonntag 15 Januar 2006
WhatSize - Verzeichnisgrößen analysieren
Zugegeben, als ich vor längerer Zeit eine Beschreibung über WhatSize
las, konnte ich mir keinen nützlichen Verwendungszweck vorstellen.
Mittlerweile kann ich es. Wenn man denn Beispielsweise in iPhoto immer
schön seine alten Bilder gelöscht hat und sie dann mit diesem Programm
wieder entdeckt, kann man durchaus diverse Megabyte Plattenplatz
freischaufeln.
Nach dem Start zeigt WhatSize rechts in einer Liste alle
gemounteten Laufwerke nebst der Gesamtkapazität, was davon benutzt ist
und was noch frei geblieben ist. Eine Auswahl startet einen Scanprozess,
der durchaus eine Weile dauern kann. Anschließend werden im größeren
linken Teil des selben Fensters alle Dateien und Verzeichnisse angezeigt.
In der Spaltenansicht kann ziemlich fix navigiert werden, die
Listenansicht gibt weitere Information über Inhalte eines Verzeichnisses
preis. Nützlich ist die in der Werkzeugleiste aufrufbare Funktion, ein
Verzeichnis per Dateiauswahlbox direkt anzeigen zu lassen. Per
Doppelklick werden Verzeichnisse in einem separaten Fenster angezeigt,
während Dateien in der jeweiligen Anwendung gestartet werden.
Von der Nützlichkeit her gesehen ist WhatSize ähnlich dem Disc
Inventory X, nur nicht so bunt. So, ich putzt derweil erstmal meine
Platte. Achso: Das Programm ist für umsonst zu haben.
Hat sich erledigt, ist Shareware geworden.
Samstag 14 Januar 2006
Kniffel, Yahtzee, Ratte,...
Man spielt es mit sechs Würfeln und diesmal alleine: Es geht
darum, möglichst viele gleichartige Augen zu werfen. Wenn dies nicht
gelingt, kann man immer noch die aus dem Poker bekannten Bilder eines
vollen Hauses oder geradlinigen Strasse zusammen werfen.
Spaßiger ist dieses Spielchen in geselliger Runde, keine Frage.
Außer den bereits beschriebenen sechs Würfeln braucht man noch einen
Knobelbecher sowie eine stabile Tischplatte mit lärmdämpfender
Unterlage. Ferner einen Notizblock und einen Schreiber.
Sollten etwaige Teilnehmer und notwendige Zubehöre tatsächlich
abkömmlich sein, bietet Simple
Yahtzee OS X einen vollwertigen Ersatz. Das carbonisierte Programm
würfelt und listet eure Ergebnisse. Was ich sonst noch zu dem
altbekannten Spiel großartig erzählen soll, fällt mir aus dem Stehgreif
nicht ein.
Saugt euch das mickrige Programm gefälligst selber runter.
Update
Mickrig im Sinne von deutlich kleiner als ein Megabyte. So
abfällig wie es zunächst klingt, sollte das natürlich nicht gemeint sein.
Hat sich erledigt.
George Clooney und viele Nebenrollen
Werbung mache ich ja nicht gerade gerne. Aber wenn ihr diese Woche dreieurounddreißigeurocent übrig habt und auf sehr viel Action steht, legt euch die aktuelle TV-Movie zu. Die DVD als Beilage zum Fernsehprogramm hat es in sich – In 'From Dusk Till Down' wird viel und stilecht abgeknallt.
'Georgieboy' Clooney und Quentin Tarantino spielen ziemlich abgedrehte Verrückte, die zusammen mit einer entführten Restfamilie in einer vampirdurseuchten Fernfahrerkneipe am Rande von Irgendwo ein gefälliges Massaker anrichten.
Mag ja sein, das die eine oder andere Videothek günstiger als Kaufpreis der Zeitschrift ist, aber hey, ihr kauft den Film zusammen mit einer Tüte Kondome (alternativ mit einer Tüte Milch, einer Tüte Weingummis, einer Tüte...(!)) an der Supermarktkasse eurer Wahl, und ihr braucht ihn nicht zurück zu tragen!
Ich wünsche euch sehr, sehr viel Spaß!
Freitag 13 Januar 2006
Tanzwut - Neue CD
Sie kommt erst mitte April, aber immerhin tut sich noch was. Eigentlich grase ich die Homepage von Tanzwut und deren alter ego Corvus Corax mindestens einmal im Monat ab. Tja, eigentlich... Diesmal war yamb mit seiner Berichterstattung einfach schneller. Besten Dank für den Hinweis! Zusammen mit der aktuellen Tour der Letzten Instanz könnte durchaus ein interessannter Frühling anbrechen.
Das Tanzwut das alter ego Corvus Corax sein soll, stimmt nicht. Es verhält sich anders herum. Corvus Corax als Mittelalterband besteht länger als eine Dekade. Irgendwann vor ein paar Jahren entwickelten die berliner Jungs ein Projekt, das mittelalterliche Musik mit Rock-Elementen verbindet. Das Projekt bekam den Namen Tanzwut; vom Härtegrad unterhalb von In Extremo und oberhalb von Schandmaul. Die Reihenfolge bezieht sich aber nur auf die Härte der Musik, die Spielfreude der Ensembles sowie der Spaß im Publikum ist durchaus gleichwertig.
Auf den Konzerten ging es bislang jedesmal richtig ab. Wer in die vorderen Reihen vordringen will, sollte in jedem Fall eine gewisse Pogo-Festigkeit besitzen und stabiles Schuhwerk tragen (nur aus Gründen des Selbstschutzes!). Im mittleren bis hinteren Teil wird es auch für ältere Semester durchaus gemäßigt.
Über Saltatio Mortis hatte ich ja bereits berichtet. Subway to Sally soll sich mit der aktuellen CD wieder mehr in älteren Bahnen bewegen – rein gehört habe ich bisher nicht. Auf jeden Fall gibt es außerhalb von MTViva vieles zu entdecken, und wie bereits beschrieben, das kommende Frühjahr wird musikalisch abwechslungsreich.
Pref Setter - Preferences ändern
Basierend auf den bereits im vorherigen
Beitrag beschriebenen Artikeln gibt es nun das Tool zum Probieren!
Zum versaubeuteln der eigener Voreinstellungsdateien ist dieses Tool
fabelhaft geeignet. Wenn man als Anfänger an einer Voreinstellungsdatei
rumfingert, legt man sicherheitshalber eine Kopie der alten Datei an,
die im Misserfolgsfall eure neue Version ersetzt. Im Zweifelsfall kann
man auch eine Voreinstellungsdatei eines Programmes explizit löschen,
wenn es nicht so läuft wie es laufen soll. Diese Art der
Problembeseitigung gehört zwar mehr zu den Voodoo-Mitteln eines
Computerbetreibers, soll aber in einigen Fällen zum Erfolg geführt haben.
Pref Setter listet nach dem Start alle verfügbaren Preference-Dateien auf, die in einer Liste zur Auswahl stehen. Ein Doppelklick auf einen Eintrag öffnet ein neues Fenster, in der alle Einträge einer .plist-Datei aufgeführt werden. Nun lässt sich alles (Bezeichner, Typ, Wert) simpel ändern. In allen Fenstern gibt es Suchfunktionen – womit alle Vorteile des OS-X-Eigenen Tools beschrieben sind. Ach, in den Voreinstellungen kann man noch ein paar Warnungen ein- und ausschalten. Nicht sehr sexy, aber besser als das Original allemal! Und einem geschenkten Barsch schaut man nicht in den ... (grundsätzlich nicht!)
Update
Veraltet aber noch verfügbar.
Donnerstag 12 Januar 2006
Preference-Dateien für Mac OS X verstehen
Auf MacFixIt gibt es ein vierteiliges Tutorial, das in die Geheimnisse der Dateien einführt, in welchen Programme ihre Voreinstellung speichern. Das sind die Dateien, die auf den Nachnamen .plist hören. In schöner alter Computer-Anleitungs-Manier ist das Tutorial im FAQ-Stil gehalten.
Im ersten Teil dreht sich alles um Grundlagen: Wo sind die Dateien abgespeichert und wie sind sie Aufgebaut. Teil 2 stellt Bordmittel und Tools vor, mit denen Änderungen vorgenommen werden können. Beide Teile sind auf einer Seite zusammen gefasst.
Im dritten Teil geht es hauptsächlich um das Warum. Warum sollte man eine Preference-Datei ändern? Um beispielsweise versteckte Optionen zu aktivieren, was ja eine gewisse Zeit lang unheimlich Schick war – einige Tools zur GUI-Anpassung ändern nur einige Einträge in diversen .plist-Dateien. Weitere kleinere Beispiele runden den dritten Teil ab.
Der vierte Teil erklärt den Aufbau und die Art der Einträge, die in einer Voreinstellungsdatei vorhanden sein können. Hier geht es ins eingemachte – aber nur etwas. Die wenigen notwendigen Grundzüge in XML werden schon in den ersten Teilen erklärt. (via MacTechNews)
Dienstag 10 Januar 2006
VooDoo - krumme Ideen sammeln
Die nicht wirklich neue Software namens
VooDooPad Lite sammelt Ideen – in Textform, und verbindet sie in simpler
Form per Verlinkung. Vor geraumer Zeit gab es das Programm in einer
Probeform, mittels der man einzelne Funktionen antesten konnte.
Mittlerweile gibt es vom Ideensammler eine abgespeckte Version, die halt
den Nachnamen Lite trägt.
VooDooPad Lite besitzt keinerlei Funktionen, die erst eine Hierarchie in Form einer seitlich angeordneten Baumstruktur erzwingen. VooDooPad besitzt nicht vielerlei komplizierte Funktionen, aber dafür eine übersichtliche Funktionsleiste. Man schreibt erstmal drauf los. – Bekommt man anschließend zu einem bereits geschriebenen Stichwort eine weitere Idee, wird der Begriff mit der Maus selektiert. Das so ausgewählte Wort wandelt sich in einen deutlich sichtbaren, anklickbaren Link.
Ein Klick auf den neu erzeugten Link führt auf eine leere Seite, in der ein neuer Gedanke weiter geführt werden kann. Das Programm arbeitet wie ein Wiki; ein neuerlich eingefügter Link verzweigt auf eine neue, leere Seite, die es mit neuen Ideen zu füllen gilt. VoodooPad bindet per Drag 'n' Drop Medien ein. Sei es Bilder oder MP3s. Das Programm sammelt in jedem Fall ohne jede Struktur – und spricht somit leicht chaotisch veranlagte Naturen an.
Freitag 06 Januar 2006
Site Orbiter - Websitestrukturanalyse
Zunächst erwartet Site
Orbiter die eingabe eine Webadresse, dessen Verlinkungsstruktur das
Programm anschließend analysiert und in einer Datenbank speichert. Je
nach Größe der Site kann das durchaus dauern; selbst mein kleines Blog
brachte mir eine Kaffeepause ein. Aber dann geht es mit dem Auswerten
losgehen. Das anschließend erscheinende Hauptfenster besitzt drei
größenveränderliche Bereiche mit unterschiedlichen Informationen.
Oben gibt es eine übergroße Werkzeugleiste samt einer Tabelle,
in der alle Seiten mit URI,
Titel, In- und Out-Links, MIME-Types, Return-Code und Link-Type. In der
Werkzeugleiste lassen sich verschiedene Details der grafischen Ansicht
ein- und ausblenden, Teilbäume anzeigen und verschiedene Kleinigkeiten
mehr einstellen.
Im linken Bereich wird die Website mittels einer Baumstruktur
grafisch angezeigt. Ein Klick auf einem Knoten zeigt den Eintrag oben in
der Tabelle und im rechten Bereich im integrierten Webbrowser. Eine
Auswahl in der Tabelle führt zum entsprechenden Knoten – und ebenfalls
zur Anzeige im Browser. Sollten die Knoten zu dicht beieinander liegen,
schiebt man sie einfach per Drag and Drop auseinander.
Die aus dem Menüpunkt Reports and Maps aufrufbaren
Tabellen – die in einem externen Webbrowser angezeigt werden – listen
die Website unter verschiedenen Gesichtspunkten auf. Vor allem die 300er
und 400er Fehlernummer dürften von Interesse sein.
Site Orbiter gibt sich mit seinem Namen als User-Agent bei den
Webservern zu erkennen und beachtet robots.txt.
Welch ein Anlass, meine Datei endlich mal in Ordnung zu bringen – hoffe
ich. Im Menüpunkt Layout können mittels dem Unterpunkt Add
new Entity weitere Websites ab eines externen Links eingefügt
werden. Site Orbiter kostet selbstverständlich nix.
Hat sich erledigt.
Mittwoch 04 Januar 2006
Dienstag 03 Januar 2006
encore #1 2006
Kinovorschauen bis zum Abwinken – über dreißig Seiten. Eine
beeindruckende Fotostrecke aus Prag und gelungene Modefotografie, die
ohne merkwürdige Blondinen auskommt. Lasst euch von den erheblichen
Ladezeiten nicht abschrecken.
Montag 02 Januar 2006
Space Harrier 3D auf japanisch
Nö, nicht Space Harrier im Original, aber eine gut gemachte
Umsetzung. Sie stammt irgendwo aus Japan; macht euch auf Schriften und
Sprachausgaben in ungewohnter Weise gefasst. Space Giko Harriya N ist
ein
Space Harrier 3D-Klon, dessen martialische Spielweise nicht vom Original
abweicht, nur dass die Grafiken erheblich niedlicher daherkommen.
Ballert einfach auf alles, was auf euch zukommt.
Echtes 3D ist es nicht, eher ein 2D-Spiel, was von vorne nach hinten abgeht. Alles was man ummähen muss, kommt meistens von vorne, zuweilen aber auch hinten – bleibt daher besser in Bewegung. Gesteuert wird mit den Cursortasten, gefeuert mit der Leerzeichentaste. Eine Homepage kann Google auf die schnelle nicht liefern, dafür habe ich einen downloadfähigen Link (~7,5 MB, .sit-Archiv).
Sonntag 01 Januar 2006
Simple CSS - Stylesheets auf die einfache
Simple CSS – der einfache
Cascading Stylesheet (Level 2) Editor ist zwar bereits seit geraumer Zeit
verfügbar, aber wirklich jeder, der dieses Programm begutachtete, ist
beeindruckt. Das –
auch für Windows und Linux verfügbare Programm – zeichnet sich
durch eine
DAU-taugliche Bedienoberfläche aus. Im üblichen Sprachgebrauch bedeutet
der Begriff 'Editor' eine Texteingabe, aber Simple CSS nimmt im
wesentlichen Mausklicks entgegen. In ein paar Eingabefeldern muss dann
und wann eine Zahl per Tastatur eingegeben werden – nun gut.
Das Hauptfenster teilt sich in drei Felder. Links werden alle Elemente einer Stylesheet-Datei erzeugt und gelistet, rechts – den größten Platz beanspruchend – werden sämtliche Eigenschaften festgelegt, unterhalb des rechten Feldes gibt es eine Vorschau. Die notwendigen Eingaben verteilen sich auf fünf Kategorien, die mittels Karteireiter ständig erreichbar sind. Die Bezeichnungen der Kategorien sprechen für sich selbst: Text, Display, Borders, Dimension und Source.
Source nimmt dabei eine Nebenrolle ein: Man kann nichts weiter machen, als einen Blick in den Quelltext zu werfen. Änderungen sind nicht möglich. In den vier anderen Kategorien werden einzelne Eigenschaften der Elemente geändert, die in der linken Spalte ausgewählt wurden. Eine Buttonleiste oberhalb der Felder bietet elementare Funktionen im ständigen Schnellzugriff. Simple CSS gibt es zu einem Preis, der noch nicht einmal vom Geizmarkt unterboten werden kann – Umsonst!