Archiv für Februar 2006
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Dienstag 28 Februar 2006
MorphX - einfaches Morphingtool
MorphX berechnet den Übergang von einem Ursprungs- zu einem Ausgangsbild.
Die Bedienung ist simpel: Per Drag 'n' Drop beide Bilder in das
Programmfenster ziehen, anschließend die Konturen festlegen und die
Bilderserie berechnen lassen. Das Ergebenis wird wahlweise als Film oder
Bilderserie gespeichert. Bei der Filmerzeugung stehen verschiedene
(Quicktime-)Codecs sowie Qualtätsstufen zur Verfügung. Die gezippte
Datei ist 424 kB klein und natürlich kostenlos.
Montag 27 Februar 2006
Der Apple taugt zum spielen - eine Parodie
In einer Parodie auf Apples Switcher-Kampangne schwärmt ein Hardcoregamer von der Spieletauglichkeit des Macs. Tja, dumm gelaufen. Eingefleischte Applejünger sollten sich vielleicht ein dickeres Fell zulegen, bevor sie das Video starten. Witzig ist es aber trotzdem. (via UnderGroundOnline, ~13,8 MB, .mov)
Ach, dabei fällt mir ein, dass ich vor geraumer Zeit mal auf einen alten iMac-Werbespot mit der Schreibtischlampe verlinkt habe. Der Link funktioniert noch. Schaut mal in dem alten Beitrag vorbei.
Ramones & Lemmy Kilmister plays R.A.M.O.N.E.S.
Letztens hatte ich hier irgendwas von 'Good music save your soul' rumgepostet. Nun ja, nach einer – ehrlich gesagt nicht so fürchterlich – anstregenden Recherche gibt es heute Morgen die Ramones mit Lemmy am Bass. Nach diesem Video, vier Kaffee und einer halben Schachtel Zigaretten ein netter Start in den Tag. Wer noch nicht textsicher ist und trotzdem mitgröhlen will, kein Problem, der liest sich halt nochmal ein. Aber nehmt vorher die Decke aus dem Maul, euer Nachbar hat schließlich ein Recht auf ungefilterten Genuss.
R.A.M.O.N.E.S.
Sonntag 26 Februar 2006
Stilblüten
Von oben fallen keine geometrischen Formen herab, sondern Kugeln.
Sind Kugeln etwas anderes als geometrische Formen?
Shit happens...
Samstag 25 Februar 2006
Hoppla, ein alter Eintrag wieder ganz oben?
Aber nur deswegen, weil mein Thingamablog mal wieder Tags verschluckt. Originellerweise das </object>-Tag. Aber auch nur dann, wenn man erst speichert und später veröffentlicht. Wird hingegen gleich veröffentlicht, passiert nix. Deswegen steht der alte Eintrag oben. Muss wohl doch mal ein paar Bugreports schreiben. Wenigstens stimmt der Permalink noch.
Danko Jones - gelobt sei, wer hart ist!
Normalerweise ist es zimlich unschick, mit einer Binsenweisheit zu beginnen, ist jetzt aber egal. Das Fernsehprogramme ein an sich vorhandenes Schlafbedürfnis fördern, wird zuweilen gerne – auch von mir – ausgenutzt. Manchmal löst eine Bemerkung aus dem Lautsprecher den Übergang aus der unvollständigen Schlafphase in einen halbwachen Zustand aus:"...und wäre schon ziemlich nahe dran am Wesen des energetischsten Power-Trio seit Tick Trick und Track." Irgend etwas erwartete ich jetzt. Nachdem der Sprecher seinen Text beendete, lief ein Videoclip: Danko Jones – My baby hates me. Wow, echter Hardrock. My baby hates me kann ich auf die schnelle nicht liefern, aber wie wär es mit
I want you
Langbeinige Schönheiten die den Eindruck erwecken, das man ihnen nicht zu nahe kommen sollte, scheinen ein fester Bestandteil in Dankos Repatoire zu sein. Na Egal, jetzt gibt es erstmal einen Liveauftritt:
Cadillac
Bei Googles Videosuche gibt es noch Forget my Name – wieder mit langbeinigen Schönheiten. Schade nur, dass die Treffer sich nicht so elegant einbinden lassen. Wer sich für weitere Infos interessiert, surft mal bei laut.de vorbei. Aus dem Artikel stammt der bei arte vorgelesene Vergleich mit Tick, Trick und Track. Um es mit den Ramones zu sagen: Keep it up Rock'n'Roll - Good music save your soul.
Mac Latrunculi - kurzweilige Strategie
Etwas verwundert war ich über den Namen schon, aber lest erstmal den
richtigen Namen: Ludus Latrunculorum. Bei dieser Umsetzung für das Mac
OS X handelt es sich um ein Spiel aus dem antiken Rom, wobei die Regeln
mühsam rekonstruiert werden mussten. Die heute angewendeten Regeln
gelten nur bedingt als gesicherte Erkenntnis. Auf imperiumromanum.com
gibt es eine
Hintergrundgeschichte zum Spiel, das Erich-Klausener-Gymnasium stellt
freundlicherweise
die Regeln in übersichtlicher Weise zur Verfügung. Vereinfachend
beschrieben handelt es sich um eine Mischung aus Mühle und Dame.
Mac Latrunculi spielt man auf einem 12x8-Brett, die Steine wurden nach Programmstart bereits gesetzt. Mit einem Klick auf Start geht es los und Schwarz fängt an – was man aber in den Voreinstellungen ändern kann. Gespielt wird nach den oben verlinkten Regeln. Nur das ergänzend noch eine 30-Züge-Regel hinzukommt: Das Spiel wird danach beendet, sofern keine Steine geschlagen worden sind. Über den rechts ausfahrbaren Slider erhält man ein paar Spielstatistiken. Das 372 kB kleine Diskimage wird über Sourceforge bezogen – was auch die Frage nach dem Preis beantworten dürfte. Ein kleiner Hinweis noch: Die Hilfefunktion öffnet einen externen Link der Form help:openbook=%22Latrunculi%20Help%22 im Helpviewer, also nicht wundern, sondern Spaß haben.
9/11 Loose Change 2nd Edition
Via Video-Google gibt es viel zu entdecken. Beispielsweise den Film 9/11 Loose Change. Dabei handelt es sich weniger um eine Aufarbeitung des amerikanischen Traumas, als vielmehr ein Finger in die Wunde gelegt wird. Es blieben nach den Attentaten zuviele Fragen unbeantwortet. Ob es sich nun um eine Verschwörungstheorie oder um eine unglückliche Vertuschungsaktion seitens der Regierung handelt, sei mal dahin gestellt. Auf jeden Fall fehlen Antworten auf zuviel merkwürdige Details. Weiterhin zeigt der Film, auf welch tönernen Füßen die von unseren ach so christlichen Regierungsparteien angefachte Terrorangst steht. (~380 MB, .avi)
Freitag 24 Februar 2006
Web-Nostalgie(2) Eine vollständige Browserliste
Nachdem ich gestern bereist über alte Banner stolperte, kommen heute die passenden Browser dazu. Ein gewisser Darrel E. Knutson listet alle bisher für den Macintosh erschienen Browser auf. Immerhin umfasst die Liste knapp hundert Einträge.
Donnerstag 23 Februar 2006
Web-Nostalgie
Auf complexify.com gibt es eine kleine – 133 Stück – aber
feine Sammlung animierter Gif-Buttons im 88*31-Format. Die Seite wurde
jüngst wieder belebt, das letzte Update der Originalsammlung stammt vom
Oktober 1999(!). Ein kleine aber feine Rückschau in die Zeit, als das
WWW noch frei war. (via
grafik-blog)
Neu
Jetzt auch mit Links! Im ernst, mal wieder zu früh auf 'veröffentlichen' gedrückt...
Nachtrag
Ich lass es für heute gut sein
Mittwoch 22 Februar 2006
Marbol - noch ein Tetris-Clone
Aber ein paar Unterschiede gibt es dennoch. Von oben fallen keine
geometrischen Formen herab, sondern Kugeln. Diese füllen die unten
entstehenden Reihen immer auf. Das Ziel des Spiels ist daher
nicht, Reihen zu füllen. Vielmehr müssen mindestens drei gleichfarbige
Kugeln beieinander gelegt werden. Ob horizontal, vertikal oder über Eck
ist dabei belanglos. Eine Ausnahme bilden schwarze Kugeln, von denen
mindestens vier zusammen kommen müssen. Die so zusammengefügten
Kugelreihen verschwinden. Alles darüber liegende rutscht nach und löst
unter Umständen eine Kettenreaktion aus.
Erschwerend hinzu kommt, dass die Kugeln im weiteren Spielverlauf in immer kürzeren Abständen fallen. Weiterhin werden von Zeit zu Zeit von unten neue Reihen in unterschiedlicher Farbmischung nach geschoben. Kurzum, es wird alles hektischer. Das nette kleine Spielchen ist genau die richtige Zerstreuung für Zwischendurch. Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum Marbol in verschiedenen Mac-Foren so beliebt ist. Der etwa 6,6 MB Download ist für lau erhältlich.
Dienstag 21 Februar 2006
Celestia Updated
Das freie Observatorium namentlich Celestia (
heute mal auf diesen Link klicken) liegt nunmehr in der Version 1.4 Punkt
und 'nen Keks vor. Mit Celestia können kleinere Reisen durch das
bekannte Universum unternommen werden. Im Gegensatz zu
Stellarium, das einen fixen Betrachtungspunkt animiert projiziert,
ermöglicht Celestia virtuelle Reisen in die ferne Nachbarschaft. Solltet
ihr tatsächlich noch einen per Volumen abgerechneten Zugang zum Internet
haben, seit versichert, die knapp 18 MB (
Diskimage, Mac; die anderen beiden 'wichtigen' Systeme werden auch
unterstützt, gehen mir aber schräg am Arsch vorbei) sind zum
Taschengeldpreis erhältlich.
Oolite - Neuauflage eines Klassikers
Bei
Oolite handelt es sich um eine Umsetzung des alten Spiels
Elite, das bereits seit dem C 64 computerbegeisterte Jünglinge an den
Monitor fesselte. In der Folgezeit wurde David Brabens – der Autor des
Spiels – Erfolgstitel an andere Acht-Bit-Rechner und die aufkeimende
Sechzehn-Bit-Ära portiert und im Laufe der Jahre mehrfach renoviert. Vor
geraumer Zeit drehte eine Elite-TNK-Version durch das WWW seine Runde.
TNK steht für The New Kind und sollte eine möglichst getreue Umsetzung
auf diverse aktuelle Betriebssysteme sein. Einzig die Mac-OS-X-Version
fiel den Urheberrechten des Autors zum Opfer. Soweit ich mich erinnere,
soll es die Versionen für die anderen gängigen Betriebssysteme noch
irgendwo geben.
Aber da einmal die Quelltexte verfügbar waren, schickten sich einige Programmierer daran, eine unter OS X nativ lauffähige Version zu erstellen. Das ist den Jungs gelungen – saubere Arbeit. Oolite ist mittlerweile auch für Windows und Linux erhältlich. Das Spiel bringt das Feeling des alten Games sauber rüber, nur die Optik wurde aufgemotzt. Zwar keine High End Grafik, aber was soll 's. Der Spielspaß zählt. Für die ungeduldigen: Der etwa 23 Megabyte große Download (gezipptes Diskimage) kostet – wie immer – nix. Das Original wurde für meinen Atari auf einer 720 kB Diskette verkauft. Auf der Downloadseite gibt es unter anderem noch ein Reference Sheet, das man gleich mit saugen sollte.
Gleich nach dem Starten fühlte sich mein Alter Ego Commander Jameson in alte Zeiten zurück versetzt. Zunächst mussten elementare Flugfunktionen erlernt werden, in dem man in eine briefkastenschlitzartige Öffnung einer sich drehenden Raumstation einflog. In den Stationen – alle sind gleich aufgebaut – gibt es einen Warenhändler, eine Werkstatt und eine Kneipe. In letzterer gibt es zuweilen Transportaufträge zu ergattern, die Werkstatt dient zur Reparatur und Aufrüstung des Schiffes während in den Läden reger Handel betrieben wird. Außerhalb der Raumstationen geht es auf Piratenjagd, von denen es reichlich gibt. Aber Vorsicht, nehmt euch als Anfänger in acht vor den Bullen. Die wird man selbst mit besser ausgerüsteten Schiffen und einiges an Flugerfahrung nur schwer wieder los. In der Anfangszeit sollte man die Strafzettel ruhig bezahlen. Gegen die Raumpolizei sind selbst die Thargoiden – die Oberbösewichte – noch erträglich.
Beim Handel gilt besonders für Anfänger noch der Tipp, nicht alles zu kaufen. Beispielsweise mögen Planeten mit einer intelligenten Pelztierrasse keine Pelze als Handelsware; Waffen oder Drogen sind auch nicht überall willkommen. Aber wenn doch, knallt es richtig in der Kasse. An Waren kommt man auch, wenn von abgeschossenen Schiffen die Ladecontainer eingesammelt werden. Aber das hat etwas mit Glücksspiel zu tun: Es könnten durchaus illegale Waren enthalten sein. Außer dem Handel kommt als Einnahmequelle noch die Piraterie in Frage. Jedes abgeschossene Schiff lässt die Kasse – mehr oder weniger – klingeln, die eingesammelten Waren bringen in der nächsten Raumstation zusätzliche Einnahmen. Der Haken an der Sache ist, eurer Ruf verschlechtert sich drastisch. Zwischen den Planeten – und Galaxien – wird per Hypersprung gewechselt. Während eines Hypersprungs warten die Thargoiden...
Wenn euer Ruf schlecht genug ist, kommt nicht mehr jede Raumstation als Landeplatz in Frage – die Bullen warten schon auf euch. Dazu zählen besonders Planeten – die sich auf acht Galaxien verteilen – mit Demokratischer Regierung. Zusätzlich zu den politischen Prägungen (Anarchisten gibt es auch – und nur die mögen Waffen und Drogen) kommen noch verschiedene technologische Entwicklungsstufen, was den Handel an sich als primäre Einnahmequelle grundsätzlich am lukrativsten macht. Daher zu einem Planeten mit niedriger Technologie besser irgendwas technisches Mitnehmen, während man auf dem Rückflug die Laderäume mit Nahrung vollstopft. Das bringt zwar nicht viel, aber besser als ein Leerflug allemal und die Spritkosten hat man allemal wieder raus. Das sich An- und Verkaufspreise ändern, sollte vielleicht noch erwähnt werden.
Um als Anfänger schneller zu Geld zu kommen, ist die erste Erweiterung zusätzlicher Laderaum. Als nächstes wäre ein Landemodul erstrebenswert, dass den Landeanflug automatisiert. Das Schiff grob in Position bringen, eine Taste drücken, entspannt zurück lehnen, einen Schluck Bier nehmen... Als Waffensysteme sind die Militärlaser empfehlenswert. Der erste, für den man das Geld zusammen hat, wird hinten eingebaut! Während eines Kampfes vollen Schub nach vorne, dann auf die hintere Kamera umschalten und in Ruhe Maß nehmen. Der Vorteil daran ist, die feindlich gesinnten Schiffe brauchen wesentlich länger um eine Schussposition zu erreichen.
Besonders witzig kommen die Retrorockets. Nein, nichts veraltetes was nur aufgewärmt wird. Euer Raumschiff wird mittels dieses recht teuren Zubehörs ziemlich kräftig nach hinten katapultiert, was sich auf zweierlei Weise nutzen lässt: Wenn das euch angreifende Schiff klein und Schwach ist, fliegt einfach hindurch. Sofern eure Schilde das aushalten. Ansonsten setzt euch hinter den Angreifer und macht aus dem Verfolger einen Verfolgten (he he). Ach ja, alle Laser neigen zum Überhitzen und verweigern ihren Dienst. Ebenso regenerieren sich zerschossene Schutzschilde childe nur recht langsam. Auf jeden Fall sollte man mit der Navigation umgehen können, denn gerade als Anfänger ist Dogfight angesagt. Nebenbei bemerkt, so eine simpel überschaubare 3D-Navigation ist mir seit Elite nicht mehr untergekommen.
Auf der Website gibt es außer Ergänzenden Links, Foren sowie Anleitungen noch Tipps darüber, wie eigene Schiffe entworfen und in das Spiel eingebunden werden. Ansonsten bleibt mir noch die Warnung: Das spielt killt den Schlaf ("Nur noch diese eine Ladung... ...scheiße, schon wieder Thargoiden!")
Montag 20 Februar 2006
t@b ZS4 Video Editor
Wow, hätte ich nicht mit gerechnet. Ein
kostenloser Video Editor – für alle gängigen Systeme. Die
Feature-Liste liest sich recht viel versprechend, eine umfangreiche
Sammlung an
Anleitungen gibt es ebenfalls. Leider kenn ich mich mit Videobearbeitung
überhaupt nicht aus. Mit gerademal 3,3 MB ist der
kostenlose Download (tar.gz) erfreulich gering. Viel Spaß beim
experiementieren.
Sonntag 19 Februar 2006
Rechts- oder Unrechtsstaat, das ist hier die Frage - Teil 1
Schließlich wissen wir seit mehr als 2000 Jahren - seit Platon -,
dass die staatlich vorgetäuschte Gerechtigkeit die Ungerechtigkeit
in ihrer gefährlichsten Form ist.
Dieser Tage beginnt im Saar-Echo eine Artikelreihe, die sich mit Deutschland als Rechtsstaat beschäftigt. Wie man es bereits von dieser Online-Zeitung gewohnt ist, bekommt man in deren Hintergrundartikeln keine leichte Kost serviert. Den Auftakt bildet eine Bestandsaufnahme der Bundesrepublik Deutschland als Rechtsstaat im Zusammenhang verschiedener, entgegengerichteter Interessengruppen. In jedem Fall wird die Artikelreihe eine Kontroverse erzeugen. (Das obige Zitat stammt aus dem verlinkten Artikel.) Schönen Sonntag noch.
Einsteigerartikel für den Tiger
Auf entervisions.de gibt es eine kurze Artikelserie, die verschiedene Grundlagen zu dem damals neuen Tiger beschreibt. Die Serie nennt sich zwar 'Der tägliche OS-X-Tipp' ist aber mittlerweile abgeschlossen. Auf jeden Fall sollten Neueinsteiger und Interessenten mal einen Blick rein werfen.
Freitag 17 Februar 2006
Genial Daneben: Was ist die Dickenrücklage?
Weiß ich auch nicht, aber Google ist mein Freund. Jetzt macht das Zuschauen der Rätelsendung viel mehr Spass!
Quinn - Tetris für Zwischendurch
Bei Quinn
in der Version 3 handelt es sich – wie die Überschrift bereits
verspricht – um eine nette kleine kostenlose Tetris-Variante.
Das Diskimage ist etwa 2,2 MB groß, gespielt wird über den
Tastaturblock. Weiterhin gibt es eine Option, in einem lokalen Netz
einen Quinn-Server zu starten oder Kontakt zu einem bereits aktiven
Server aufzunehmen. Somit steht einem sportlichen Vergleich nichts im
Wege. Aus eigener Erfahrung mit dem Original kann ich nur sagen, lasst
euch den Abend nicht zu lang werden. Viel Spaß.
Kategorienänderung
Erschien mir irgendwie nötig. Unter der Rubrik 'Mac OS X' waren zuviel unterschiedliche Themen durcheinander gewürfelt. Die bisherige Rubrik enthält – bislang – recht wenige allgemeine Hinweise zu Apples Betriebssystem, aber dafür einige Softwarereviews. In der neuen Rubrik Mac Software werden hingegen nette, nützliche und sonstige Programme vorgestellt. Mein Schwerpunkt bleibt dabei weiterhin der Aspekt kostenlos. Eine konkrete Antwort über das Warum muss ich schuldig bleiben, aber mit Geiz ist Geil hat es nichts zu tun, eher mit der Bewunderung für die Programmierer. Alle bisherigen Programmvorstellungen wurden in die neue Kategorie verschoben.
Bei der Sortierung der einzelnen Rubriken in der linken Seitenleiste bleibe ich weiterhin auf die Fähigkeiten von Thingamablog angewiesen. Es ist bislang noch eine – wirkliche nette – Blogsoftware. Wenn man denn die Meinungen einiger Anwender im Forum des Softwareherstellers liest, werden ein paar Features in Richtung Content Management vermisst. Das sind Wünsche, denen ich mich anschließe. Vielleicht wird aus der einfach zu bedienenden Blogsoftware gar noch ein einfach zu bediendes CM-System. (Mit den noch vorhandenen Bugs kann ich leben. Das proggie funzt prima! ;-)
Denkt daran: Nichts ist beständiger als die Änderung.
Donnerstag 16 Februar 2006
Hannover Airport - sowas bitte nie wieder!
Marketing scheint ja eine geile Sache zu sein – wenn man als Schlipsträger (aka Entscheidungsträger) denn mit Euros nur so um sich schmeißen kann um drittklassigen Vollpfosten ein Forum zu schaffen. Ein kleines Werbevideo mit zeitgenössisch angehauchter Musik – den Gedanken an Scheiße kann ich mir echt nicht verkneifen – das im ungünstigsten Fall zur Fahrstuhl- sowie Einkaufswagenschiebeberieselung taugt, soll mittels hipp aussehenden Darstellern die Attraktivität eines hiesigen Menschenumschlagplatzes anheben.
Wahrscheinlich – oder mit Sicherheit? – erst mit einem gewissen Abstand betrachtet gewinnt man einen Blick auf hiesige Verhältnisse, Via dem Batzlog – einem in der Ferne dräuenden Ex-Hannoveraner – wurde ich auf eine Schlechtigkeit schlechthin aufmerksam: Das aktuelle Werbevideo des Flughafens in Hannover. Selbst mit meinen Downloadraten – 6 Mbit down – erinnerte das im Windows Media Video (kurz: .wmv) vorrätig gehaltene Filmchen an ein mit arthritisch versehrten Knochen betriebenes Daumenkino. Es holpert und stolpert und bringt es nicht fertig.
In den obigen Links wurden bereits Anmerkungen zu gestalterischen Mängeln abgegeben. Als Verweis auf die Software zum Abspielen des Machwerks wurde im weiteren eine Downloadseite genannt, die (fast) nur mit einer bei Aldi erhältlichen Soft- und Hardware fehlerfrei funktioniert. Nebenbei bemerkt weicht Microsoft schon seit geraumer Zeit auf (vollständig Lesen!) Fremdsoftware aus.
In Anbetracht der beliebigen Darsteller, den aussagelosen Darbietungen, den technischen Voraussetzungen sowie der angepeilten Zielgruppe (MTViva?) fällt mir nur eines ein: Nur tote Fische schwimmen mit den Strom.
Im diesen Sinne: So was bitte nie wieder!
Mittwoch 15 Februar 2006
Artrage 2 - cooles Malprogramm
In der aktuellen Version von
Artrage sticht besonders die neue Oberflächengestaltung hervor. Die
Menüleiste bleibt ständig sichtbar – somit ist der Zugriff auf das
System auf eine simple Art ständig gewährleistet. Weiterhin wurden
sämtliche Paletten überarbeitet – Sowohl vom Design her als auch in der
Funktionalität.
Zunächst noch ein Einschub für alle, die dieses Programm noch nicht kennnen: Bei dem für Mac OS X und Windows erhältlichen Programm handelt es sich um ein pixelorientiertes Malprogramm. Nicht zu verwechseln mit den auf Bildbearbeitung spezialisierten Programmen wie GIMP oder Photoshop.
In Artrage sind die wesentlichen Werkzeuge Pinsel, Stift, Filzer, Spachtel und dergleichen mehr. Die Bedienung ist wirklich intuitiv, allein das Ausprobieren der Funktionen bringt echt Laune. Wenn man sich mal vermalt hat, kein Problem, eine Undo-Funktion ist ja mittlerweile Standard Aber nun zu den Neuerungen: Die Hersteller haben unter der Motorhaube etliches verbessert und versprechen eine bessere Perfomance und viele Erweiterungen für die Zukunft. Auf der Homepage gibt es zwei Versionen zum Download. Zum einen die hier angepriesene Free Version , zum anderen die für knapp 20,– US-Dollar erhältliche Full Edition.
In der Free Version werden zwar alle Funktionen angezeigt, aber die nicht verfügbaren geben bei einer Auswahl einen Hinweis auf die Vollversion von sich. Damit kann man Leben, finde ich. Eine vollständige Liste mit den Features der beiden Versionen gibt es auf der Homepage (siehe obige Links). Wobei noch angemerkt werden muss, dass die Bezahlversion Ebenen beherrscht und weitere Malwerkzeuge zur Verfügung stellt. Der Download (gezipptes Diskimage) ist mit 3.4 MB unterhalb jeglicher Downloadraten-Schmerzgrenze! Viel Spaß.
Montag 13 Februar 2006
Wer nämlich mit 'h' schreibt...
...ist dämlich. Nun Mädels, buschstabiert mal nämlich ! Ah ha! Die alte Redensart lässt sich sinvoll kürzen in: Wer nämlich schreibt, ist dämlich. Nämlich ist ein Füllwort, was Platz verbraucht, wo keiner ist. Mit anderen Worten, es erfüllt keinerlei Zweck, außer dem, das es gut klingen könnte. Tut es aber nicht. Ein Beispiel gefällig?
Google liefert viele Treffer, beispielsweise den: Das ist nämlich meine hoch geschätzte, um nicht zu sagen geliebte Doppelkopfrunde. Jetzt den selben Satz ohne unnötige Füllworte: Das ist meine hoch geschätzte, um nicht zu sagen geliebte Doppelkopfrunde. Alles klar?
Vielleicht verspotte ich nächste Woche mal Leute, die sowas wie jedoch oder allerdings tippen... Nein, werde ich nicht tun, weil man sie – die Füllwörter – manchmal nicht vermeiden kann. Aber jedesmal zücke ich in Gedanken meinen roten Fineliner und streich die Worte. Ach, da fällt mir ein, dass einer von Bildblog-Leuten demnächst hier in der Gegend sein soll. Vielleicht sollte man mal fragen, warum die so viel von diesen unnützen Worten tippen. (Auch das werde ich nur in Gedanken tun...)
Im Ernst, mein heutiges Strato-Problem ist immer noch nicht gelöst. Ich bin ziemlich übel sauer gefrustet und was sonst auch immer. Irgendein Björn einer 0180-5er Nummer schwatzte was Wartungsarbeiten. Wie auch immer, Teile meines von mir bezahlten und fremd administierten Festplattenanteils irgendwo in Berlin funzen immer noch nicht.
Update
Zugegeben, ich musste menen Frust über die Wartungsarbeiten bei meinem Provider halt mal los werden. So wie es scheint, waren es wirklich nur Wartungsarbeiten. Nur das ich hinter her sämtliche Zugriffsrechte neu setzen durfte, und das alles ausgerechnet zwischen zwei Schichten. Aber egal, der Drops ist gelutscht.
Schluckauf bei Strato!?
Reihenweise 404s und 403er, in den Kundenbereich ein zu loggen eher gar nicht möglich? Hoffentlich nichts ernstes... morgen noch mal abwarten – könnten ja Wartungsarbeiten sein.
Update
Irgendein Hotline-Mensch erzählte was von 'vorübergehenden! Wartungsarbeiten, aber per http sind derzeitig nur völlig veraltete Teile der von mir bezahlten Präsenz erreichbar.
Update (2)
Also, per ftp scheints zu funzen. Meine Blogsoftware meldet keinen Fehler und bei den ' Recently Updated' werden meine Beiträge zeitnah gelistet. Erhebt sich jetzt die Frage, wer wo welches Problem hat. Möglicherweise funzt dieser RSS-kram... Hallo? Ist da jemand?
Update (3)
Mein Blog habe ich immer noh nicht wieder gefunden, aber dafür ein paar Beamtenwitze.
Industrial Revoluion - minimale Wirschaftssimulation
Industrial Revolution bietet eine kleine – die Betonung liegt auf
klein – Wirtschaftssimulation, in der man sein Geld im wesentlichen
mit den Warentransport von A nach B sein Geld verdient. Als
Transportmittel gibt es Kähne, Kutschen und Eisenbahnen. Von den
Kutschen mal abgesehen müssen alle Transportmittel entwickelt werden,
was Ressourcen in Form von Zeit und Geld beansprucht. Weiterhin sollten
weitere technische Fortschritte erforscht werden – beispielsweise
bedingt der Einsatz von Kähnen die Entwicklung von Kanälen.
Zum Spiel werden ein Quickstart- sowie ein umfangreicheres Tutorial mitgeliefert – sofern man sechzehn großzügig layoutete Seiten besonders Umfangreich nennen kann. Eine Besonders hohe Spieltiefe sollte man nicht erwarten, aber in Anbetracht der immer viel zu dunklen Abende ist Industrial Revolution ein netter Zeitvertreib. Der Download ist mit etwa 6.3 MB (ZIP) im erträglichen Bereich, spannt aber zugegebener maßen 56k-User auf die Folter.
Update
Uups, das Attribut kostenlos vergessen.
Sonntag 12 Februar 2006
Kleine Götterkunde
Eben beim surfen auf die Godcheker gestoßen. Eine kleine aber feine Enzyklopädie der Götter – und ein bischen mehr.
Update
Jetzt auch mit Link, ist halt zu früh...
Freitag 10 Februar 2006
Monolingual - Sprachentrümpler
Selbst wenn das Programm-Icon zur Zeit alles andere als Opportun
ist,
Monolingual ist vom Wesen her eine gute Sache. Das wirklich kleine Tool
filzt das Betriebssystem und alle vorhandenen Programmpakete und
entfernt nicht benötigte Sprachpakete. Nicht mehr, nicht weniger. Bisher
alle, die das Programm einsetzten, waren begeistert.
So auch ich. Auf meiner Platte war hinterher ein sattes Gigabyte mehr Platz. Das bei allen so viel ausgemistet wird, kann ich nicht versprechen; das etwa 800 kB kleine Diskimage kostet nichts und ist seinen Preis mehr als Wert.
Ach ja ein kleiner Tipp noch: Monolingual zeigt zunächst ein Fenster an, in dem alle Sprachpakete angezeigt und zum löschen vorgesehen sind. Achtet darauf, das benötigte Sprachen nicht abgehakt sind.
Star Wreck auf finnisch
synchron./monochrom hörte vorhin Yes sir, I can boogie auf – finnisch. Nun ja, die Originalversion (in englisch) lümmelt sich auf meiner Festplatte herum; irgendwie fand ich es früher witzig – und heute eigentlich auch noch. Sonst hätte ich es nicht auf Platte...
Zu finnischen Medien fällt mir in diesem Zusammenhang nur die Star-Treck-Parodie Star-Wreck – In The Pirkinning ein. Die Jungs aus Finnland drehten über Jahre hinweg eine gelungene Parodie auf ebend diese Science-Fiction-Serie. Schlußendlich stellten sie den Film kostenlos ins Netz, weil ihnen so viele Leute umsonst geholfen hatten.
Wer jetzt einen billigen Film erwartet, wird enttäuscht werden; mit der Tricktechnik der Originalserie kann es der in Spielfilmlänge frei erhältliche Film allemal aufnehmen (~550 MB, XviD – im Downloadbereich erhältlich). Man darf sich nur nicht an der finnischen Sprache zusammen mit englischen Untertiteln stören. (Aber die finnischen Flüche klingen schon recht geil...)
Kraut und Rüben beim WDR
Gestern Nacht mehr durch einen Zufall beim WDR über Kraut und Rüben gestolpert. In der sechsteiligen Serie geht es um die Anfänge deutschsprachiger Rockmusik – im englischen Sprachraum seinerzeit als Krautrock bezeichnet. Der mittlerweile zweite Teil beantwortete die Frage, warum es deutsch sein muss: Das Englisch der Musiker war – nach eigenen Angaben – einfach zu schlecht.
Meine Favoriten der gestrigen Folge waren Ton Steine Scherben und Ougenweide. Vor allem letztere überzeugten dadurch, das sie – wie ich finde – am besten mit ihren Instrumenten umgehen konnten. Des weiteren kamen einige Kombos vor, deren Namen mir bekannt vorkamen, aber vorher nie gehört hatte. Von den mir völlig Unbekannten mal ganz abgesehen.
Außerdem waren viele alte Interviews und Videoclips zu sehen. Obwohl es vom Rockpalast kommt, ist die Serie keine sentimentale Musiksendung. Vielmehr ein Stückchen deutschen Kulturguts. Was mich besonders ärgert ist, dass ich den ersten Teil verpasste. Ach, der Seiteneinsteiger (siehe ersten Link dieses Beitrages) war Udo Lindenberg.
Mittwoch 08 Februar 2006
Won't get fooled again
Via IT&W gibt es heute Abend ein kleines Musikvideo, in dem Pete Townshend und David Gilmour mit seiner Band gemeinsam spielen.
Shut Up N' Play Yer Guitar!
Der Titel lautet Won't get fooled again (Sinngemäß: Wir lassen und nicht verarschen). Bereits in einem früheren Post hatte ich dieses Lied – das zur Zeit als Titelmelodie von CSI: MIAMI abgenudelt wird – erwähnt. In dem älteren Post gibt es Links auf ein MP3, den Text und einen Klingelton . Für mich ist es immer wieder spannend mit anzusehen, wie aktuell der 'alte Kram' immer noch ist. Bezüglich des Videos und der alten Neigung Townsends verrate ich zuvor so viel: Alle Gitarren bleiben heil. Viel Spaß beim heutigen surfen.
Nachtrag(end)
Zu früh auf via Maustaste den falschen Knopf gedrückt, hoffentlich hat es keiner gemerkt.
Nachtrag(end) (2)
Und dann hatte ich mir noch einen einen Fehler im Quelltext eingebrockt, der auf ein unsachgemäßes Copy und Paste zurück zu führen ist. Wer davon etwas bemerkt hat, schweigt still, scrollt hoch, klickt auf die Links und kann was erleben. Alle anderen... Shit happens...
Ordnung im Kleiderschrank muss sein
Auch ich habe vor Monaten das Video gesehen, in dem eine Japanerin (glaube ich) sauschnell ein T-Shirt schrankfertig faltete (flash). Das Stichwort ist: Sauschnell. Genau deswegen sieht es in meinen Schränken alles andere als Bundeswehrkonform aus. Die Vorführung war mir einfach zu schnell.
Ein neuerliches Video zeigt, wie aus Pappe und Klebeband eine Falthilfe gebaut wird (flash). Der Lehrfilm kommt ohne Sprache aus, zeigt die verwendeten Werkzeuge sowie die Maße und erklärt leicht verständlich den Umgang mit der Falthilfe. Diese zweite Variante kommt mir als bekennenden Grobmotoriker sehr entgegen – die Tage mal nach Pappe ausschau halten. (via Männerblog)
Knönen Sie das wliikrch Lseen
Enien Brat hat die Tnweturluetrvexsg ja shocn, aebr seetln bakem man
die Vrurünfewleg so eelnagt hin. Can You Raed Tihs? nmmit per Cpoy und
Pstae oedr per Dshetuaaiawl enein Txet eegtngen, enaiml auf 'Scalrbme'
gkkceilt und shocn ist es prsiaset. Das für Maocitnsh und Wniwods
etählilrche Poamgrrm ist gpiezpt ewta eienn Mbeyatge gorß und naitlcürh
uossnmt.
Dienstag 07 Februar 2006
fseventer - Dateisystem beobachten
fseventer
ist ein kleines Tool, mit dessen Hilfe Änderungen im Dateisystem
beobachtet werden können – insbesondere beantwortet es die Frage,
welches Programm welche Dateien nutzt. Das Programm basiert auf
gfslogger, welches im Programm integriert ist und bietet eine zu gleich
eine GUI. Eine Beschreibung zum fslogger – der OS-X-Variante – gibt
es beim Kernelthread. In der Grundeinstellung des Programms
verschwinden die Anzeigen gleich wieder, stellt man aber in den
Preferences die Event Expiry auf never, bleibt genügend
Zeit zur Analyse der Änderungen. fseventer ist für alle – auch für nicht
Programmierer – interessant, die sich für Abläufe im Mac OS X
interessieren. Das kostenlose Diskimage ist knapp ein Megabyte groß.
Update
Spät kommt es, aber es kommt: Ein kleines Praxisbeipiel.
Montag 06 Februar 2006
encore 02/06
Diesmal muss ich mich kritisch äußern: Das Editorial des aktuellen
encore-Magazins 'behandelt' Jean-Remy von Matts via E-Mail geäußerten
Meinungen innerhalb deutscher Blogs bezüglich der von ihm gestalteten
Du-bist-Deutschland-Kampangne. Im wesentlichen werden die beiden Mails
noch einmal abgedruckt, allerdings mit einigen Sätzen garniert, die
Mühsam eine Chronologie verfolgen. Der zeitliche Ablauf ist zwar
richtig, aber unvollständig und zu spät– selbst die
Abiturienten-Bild hat das deutlich früher und besser geschafft. Die Frage
nach dem
entfremdeten Logo stellen wir besser nicht.
Nichts desto trotz lohnt der Rest der Publikation den einen oder anderen Blick! Beginnend mit einem Report über eine Designer-Messe geht es weiter über den vorletztem Teil der FF-DIN-Geschichte bis hin zu vielen Berichten über Fotografie sowie Film- und Buchtipps. Und zwischendurch immer wieder Bilder vom feinsten – es gibt viel zu schauen. Gestalterisch interessierte Menschen mit einem Breitbandanschluß (ans Internet – wohin sonst?!) finden einen Abend lang gediegene kurzweil. Für dieses Heft muss man sich wie immer Zeit nehmen. Sei es wegen des massiven Einsatzes von Flash, oder der Inhalte wegen. Unten rechts gibt es einen Link namens 'Ausgaben'. Dort werden bereits 'vergriffene Heftechen' vorrätig gehalten.
Hintergrund US-Imperialistischer Interessen
Das Öl, der Dollar und das Ende des Imperiums lautet ein Hintergrundartikel im Saar-Echo. Es geht um die Loslösung des US-Dollars vom Gold als Deckungsgrundlage. Weiterhin geht es um die Bindung fremder Nationen an den Dollar und der damit nicht mehr einhaltbaren versprechen, für den Dollar einen Gegenwert im Form von Gold zu gewährleisten. So viel sei schon vorher verraten: Laut dem Artikel ist die US-Regierung bereits schon jetzt Zahlungsunfähig. Weitere Stichworte sind Inflation und Deflation zur Regulierung der Staatsschulden.
Die Interessen der US-Regierung liegen nicht direkt in den Ölfeldern, sondern vielmehr in der Währung, mit der das Öl bezahlt wird. Die Antwort darauf dürfte nicht schwer fallen... Der wahrscheinlich wichtigste Grund für den Sturz des Irak-Regimes dürfte der Versuch gewesen sein, sich das Rohöl in Euro bezahlen zu lassen. Und jetzt darf nochmal geraten werden, welche Währung der Iran im Laufe des März' für sein Öl haben möchte...
Die Iraner wollen eine Eurobasierte Handelsbörse für Rohöl einführen. Welche Nationen dieses Begrüßen, welche nicht – steht alles im Artikel. Der Autor entwirft auch ein paar mögliche – aber alles andere als abwegige – Szenarien, wie die US-Regierung dies verhindern könnte. Weltpolitisch dürfte es ab März spannend werden, vor allem vor dem Hintergrund, das Angela Merkel gerade mit dem Säbel rasselt. Normalerweise wünsche ich beim Lesen viel Spaß, aber diesmal vergeht er einem gründlich. Trotzdem...
Sonntag 05 Februar 2006
Antigen - netter Arcade-Shooter
Antigen ist genau das richtige für eine kleine Zwischendurchballerei. Das
kostenlose Spiel gibt es für Mac und Windows, die gezippte Datei ist in
beiden Fällen etwa 10 MB groß. Gesteuert wird die Flugrichtung per
Tastatur, die Kanone mittels der Maus ausgerichtet. Gefeuert wird mit
der linken Maustaste, die rechte wirft Bomben. Viel Spass. (via
mac.delta-c)
Samstag 04 Februar 2006
Kommunikation ist alles - wenn man die Regeln kennt...
CHARSET ISO 8895-1 oder UTF-8, eines tages werde auch ich es vielleicht einmal begreifen. Hauptsache die 'tütelken' sitzen über dem passenden Buchstaben. Als heissen Tipp kann ich nur sagen, schaut einfach mal bei jemandem vorbei, der es besser kann. Was durchaus als Aufruf zum abgucken verstanden werden sollte! Man kann ja schließlich nicht alles wissen und ein hilfreicher Fingerzeig ist immer willkommen.
Ach, hatte ich euch schon mit der Anekdote meiner versauten Elektro-Technik 1 Klausur gelangweilt? Nein? Nun gut... Es begab sich zu einer Zeit, als ich völlig frei jeglicher fachlichen Ahnung einer Klausur in ebend jenem Fache beiwohnte. Kurz nach der allgemeinen Belehrung – nach der es kein Zurück mehr gab – und inmitten der allgemeinen Prüfungsdurchsicht, sie diente hauptsächlich zur Klärung allerlertzter Fragen – stellte ich fest: Scheiße, ich habe keine Ahnung!
Es war also zu spät, um mein Rückgrat aufzurichten, meinen gestreckten Zeigefinger emporzuheben und meinen Willen mündlich kundzutun, einen Arzt zwecke eines Attestes meiner Prüfungsunfähigkeit aufzusuchen. Im Geiste rechnete ich meine Chancen durch, die Prüfung langfristig doch noch zu bestehen. Nun ja, das Fäkalwort, dass meine Aussichten am besten beschrieb, hatte ich bereits im Absatz zuvor erwähnt.
Ich lehnte mich zurück und entspannte mich. Wenigstens wollte ich der Klausur mal beiwohnen, mal schauen, was die anderen so machen. Was dann im Laufe des vorgerückten Vormittags an Kommunikation und Datenaustausch außerhalb der Wahrnehmung des Professors ablief, erstaunt mich noch heute.
Elektrotechnik hat etwas mit Kommunikation zu tun: Sofern die Bude Sturmfrei ist, signalisiert ein umgelegter Lichtschalter noch drei Straßenzüge weiter: Die Luft ist rein. Ähnlich ging es in besagter Prüfung zu. Die Kommunikationsaufnahme über Tischreihen hinweg startete in Form von leisen Klopfzeichen, Gesten und sehr verhaltenen Lauten, die beispielsweise als Pfeif-, Grunz- und Zischlaute sehr verhalten vernehmbar waren.
Lediglich ein Räuspern des Professors oder ein Klopfen seinerseits im kurzen Takt mithilfe seines Stift vermochten einen begrenzten Pol der Ruhe im beständig anschwellendem Rauschen zu erzeugen. Spätestens jetzt waren alle Köpfe aufgerichtet, alle fragend dreinblickenden Augenpaare suchten einen antwortenden Gegenpart. Aber alle hatten die Bewegungen des Professors und seiner untergebenen Aufsichten im Blickwinkel. In der Gegenwart der Überwacher bildeten sich Momente der Ruhe.
Außerhalb der Ruhezonen startete nach einer Verbindungsaufnahme ein reger Datenaustausch. Dieser startete zunächst mit den selben Lauten der Kontaktaufnahme. Die Fragenden fanden nach kurzer Zeit die Antwortenden; da mehrere Übungsgruppen gleichzeitig den Prüfungsraum betraten, zersplitterte das Gerangel um benachbarte Sitzplätze gewohnte Sozialgefüge. Gleichgesinnte Gruppierungen mussten in einem ungewohnten Umfeld erneut zu einander finden.
Nach all den Mißgeschicken und deren Behebung ging es endlich los. Die Zeit war schließlich knapp bemessen: 90 Minuten ab dem Segen des Professors. Und die Frage, auf welchen Sitzplatz sich der Kumpel durchschlagen konnte, ward schließlich auch schnell beantwortet. Die Frage wurde in Form von besagten Klopfzeichen oder Grunzlauten gestellt. Die Antwort war in der Regel ein irgendwie geartetes Fragezeichen.
Eine notwendige Verfeinerung der Fragestellung war ein Hochhalten des Aufgabenblattes unterstützt mit einem Tippen eines Stiftes auf die explizite Frage. In der Regel war die Antwort: Warte mal... Und das auch noch bei einem begrenzten Zeitvorrat... Die Nerven des fragenden kamen immer mehr zum Vorschein.
Klappte die Verständigung nicht oder war die Antwort zu kompliziert, mussten schwerere Kaliber aufgefahren werden. Vollständige Kopien der Antworten mussten daher hinterrücks der Aufsichten übermittelt werden. Eine simple Methode war es, eine möglichst sauber geschriebene Antwort hoch zu halten, auf das der Fragendende abschreiben konnte. Dies klappte leider in nur den Zeitabschnitten, in denen die Aufsichten tatsächlich den Rücken zeigten.
Eine andere Methode war es, die bereits für den Eigengebrauch des Antwortenden benötigte Lösung erneut abzuschreiben und in den Gang zwischen den Kommunikationspartner fallen zu lassen. Klappte dies, war die Antwort bereit übermittelt. Sollte der Fragesteller beim Aufheben des Zettels erwischt worden sein, reichte die Antwort: "Hoppla, mir ist mein Schmierzettel runter gefallen." Die, die etwas beweisen könnten, konnten nicht; die, die konnten, wollten nicht.
Dies zu beobachten war mir eine echte Erfahrung. Den Schein habe ich an diesem Tage nicht bekommen, aber das Erfahrung aus dem, was ich beobachtete... nicht schlecht. E-Technik 1 habe ich mir sehr viel später geholt (ihr nicht).
Freitag 03 Februar 2006
Die Mär vom faulem Arbeitslosen
Ein sehr schöner Artikel über die Debatte der faulen Arbeitslosen im Zusammenhang mit Konjunktur- und Wahlzyklen . Vor allem das Fazit ist für unsere Politiker vernichtend. Interessanterweise kommt der Artikel aus der Bundeszentrale für politische Bildung – also Steuerfinanziert. Wenn in eurem Bekanntenkreis mal wieder über faule Arbeitslose hergezogen wird, dann reibt ihnen diesen Artikel unter die Nase.