Archiv für Februar 2008
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Freitag 29 Februar 2008
Stage 6 offline
So, das war es dann mit dem Videoportal speziell für DivX-Filme. Richtig aufmerksam wurde ich auf das Portal erst durch eine Heise-Meldung Anfang dieser Woche. Mitbekommen habe diese Viedoquelle schon früher, aber nach dem ein Filmchen mir fast den Browser runter riss, machte ich lange Zeit einen Bogen um DivX via Web. Aber mitte der Woche flutschte es nur so, sowohl abspiel- als auch downloadmäßig. Und was für einen Kram ich da gefunden habe. Alte Videoclips aus den 70ern und 80ern, Dokus bis zum abwinken, B.B. King mit Bruce Willis an der Mundharmonika und dergleichen mehr. So voll war meine Platte noch nie. In den nächsten Tagen steht erst mal 'Sichten und Vernichten' an. Vielleicht haben ein paar Freaks ein paar Videos nach Youtube rüber kopiert; in diese gräßliche Klötzchengrafik. Die DivX-Qualität ist mit diesen Volksvideoserver verglichen ja wirklich brilliant. Aber schade für euch, denn nu' is' das Angebot offline.
(Spricht man DivX nun 'Deif-iks' oder 'Diwiks' aus? Konnte mir bislang noch nie jemand erklären.)
Donnerstag 28 Februar 2008
Sonntag 24 Februar 2008
Älteste Japanerin der Welt tot
Ja Kacke was, die älteste Japanerin der Welt ist so was von quitschend fidel, als das ihre Erben voller Gram über den entgangenen Nachlass frustvoll sterben. Nehmt gefälligst zur Kenntniss: Die älteste Japanerin lebt!
Sie wird immer leben, egal welche Schlagzeilen gerade so durch den Blätterwald rauschen.
Letztens gab es schon mal so eine Schlagzeile, nach der ein ältester wasweisichnicht korrekt unter den Rasen geschoben worden sein soll. Auch das war Blödsinn.
Denn wenn eine Älteste stirbt, wird automatisch die zweitälteste Thronfolgerin. Die Vizeälteste wird also automatisch Älteste. Das ist so eine blöde Logikklamotte, das ist für simple Geister durchaus schwer zu verstehen: Die älteste Japanerin ist erst dann tot, wenn es außer ihr keine weiteren Japanerinnen mehr gibt. Dann aber gäbe es eher über kurz als über lang überhaupt keine Japaner mehr. Alles klar?!
Die Kernaussage der Überschrift wäre: Japaner endlich ausgestorben! Diese Schlagzeile aber ist sowas von Blödsinnig, das es jeder Beschreibung spottet.
Die Japaner vögeln genau so viel wie wir, so das es immer eine älteste Japanerin geben wird (genau so wie wir immer eine Älteste haben werden). Egal wer da gerade mal so vor sich hin stirbt. Egal, wie sich darauf hin der Alterschschnitt gerade so senkt.
Der König ist tot; es lebe der König. Nachwuchs RulEZ.! Wenn der/die älteste stirbt, rückt unvermeidlich der Vize auf. Es sei denn, es ist wirklich niemand anderes mehr da. Die wirklich letzte Japanerin macht dann bitte das Licht aus.
Manchmal muss man sich schon wundern, was deutsche Qualitätsmedien so verbreiten: Älteste Japanerin der Welt tot. Steckt da Wunschdenken hinter oder einfach nur ein mangelhaft unterwiesener Bild-Praktikant? Was geht Mann?
Sonntag 17 Februar 2008
Signbot
(Klick auf das, äh, Bild(?!))
Diese Laufbänder mit roten LEDs waren ja vor einigen Jahren echt der Hit. In etlichen Kneipen hinterm Tresen oder in Schaufenstern wollten sie Aufmerksamkeit erheischen. Angefangn hat das glaub' ich mit der Kühlerdekoration von David Hasselhoffs KITT (das Auto, was fast alles konnte…). Heutzutage scrollen alle möglichen Anzeigen irgendwas über ihre Displays, selbst bei Omnibussen muss man das Fahrtziel sich häppchenweise zusammen reimen.
Die schlichte von recht nach links, rot auf schwarz scrollende Schrift praktisch ohne aufwändig daherkommende ist ja so was von Retro, dass es eigentlich sich einer größeren Beliebtheit erfreuen müsste. Nun, mittlerweile gibt es einen kleine aber feine Website, die diese Laufbänder erstellt. Bei Wigflip einfach eine kurze Nachricht eingeben und auf 'Schild erzeugen' klicken. Mehr nicht. Anschließend wird das Laufband erstellt. Runter laden geht folgendermaßen: Drag'n'Drop. Die kleinste erzeugbare Größe dürfte auch für Forensignaturen brauchbar sein.
Eloquent JavaScript
Der Linktipp zu Eloquent JavaScript ging zwar schon vor geraumer Zeit durch die Blogs, aber er passt trefflich in meine Anleitungs-Kategorie. Blöderweise weiss ich nicht mehr, von woher der Link stammt. Das kommt davon, dass man einen Link anklickt, ihn für gut befindet, den Link auf den Finder schmeisst und dann erstmal vergist. Aber ist ja auch egal, wer eine englischsprachige Einführung in JavaScript braucht, kommt voll auf seine kosten.
70er Käfer
Die alten Fahrzeuge in Bangkok sind ja schon beeindruckend. Vor allem ihr Erhaltungsgrad im Hinblick auf den Verkehr.
Dienstag 12 Februar 2008
Hauhaltstipp: Küchenschwämme desinfizieren
Dann fand ich da noch einen Haushaltstipp, der das Reinigen von Haushaltsschwämmen beschrieb. Der Tipp ist so Cool, den muss ich weiter geben. Also: Man nehme einen länger benutzten Haushaltsschwamm, wässern ihn unter dem laufenden Hahn, drücke ihn kurz aus und legen ihn in den Mikrowellenherd.
Nach dem man die Tür des Mikrowellenherds geschlossen hat, stelle man selbigen auf mindestens eine Minute ein. Man schalte den Mikrowellenherd ein. Man warte, bis der Mikrowellenherd ein akustisches Signal gibt.
Warnhinweis: Sie können sich bei einer unachtsamen, vorzeitigen Anfassung des Schwamms übel die Finger verbrühen! Sollten Sie blöd sein und einen gekochten Schwamm anfassen, konsultieren Sie anschließend unverzüglich ihren Hausarzt!
Warten Sie gefälligst, bis der Schwamm abgekühlt ist! Erst dann entfernen Sie den Schwamm aus dem Mirkowellenherd. Danach schließen Sie die Tür des Mikrowellenherds aber erst, wenn er abgekühlt ist und sich die Wasserdampfschwaden verzogen haben.
In dem Schwamm dürfte jetzt erheblich weniger Leben sein, als in deinem Bett. ;-)
Beim nächsten Abwasch dankt es dir deine Gesundheit insofern, als das eine eher vernachlässigbare Anzahl von Keimen und anderem Gesockse sich nicht über das Abwaschwasser auf dein vermeintlich gereinigtes Geschirr zu übertragen versucht – das mit dem Geschirrtuch erörtern vielleicht ein anders mal.
Zukünftlich guten Appetit wünschend verbleibe ich mit freundlichen Grüßen:
Heiko.
Undead Art
Schumespuppen, die man eigentlich so gar nicht gerne knuddeln will. Erheblich morbid wurden die von Undead Ed gestaltelteten Kinderspielzeuge gestaltet.
(Klick auf das Bild!)
Montag 11 Februar 2008
Krieg im allgemeinen
Irgendwelche Drecksäcke fordern deutsche Soldaten für einen Krieg an, den wir weder gewünscht noch gewollt haben. Die eigentlich nicht gewählte Regierung unter der Feder von der eigentlich nicht gewählten Bundeskanzlerin Merkel lässt sich gerade breit klopfen. Zur Erinnerung: Die Mehrheit der Deutschen will nicht in den Krieg. Wir haben den letzten noch in Erinnerung. Und er wird uns noch in der nächsten Zeit in Erinnerung bleiben. Denn erst gestern Nachmittag durften nach einer Bombenräumung ca. 12.000 Bürger nach einer Evakuierung ihrer Heimstätten im Norden von Hannover wieder betreten.
Die britischen Fliegerbomben aus dem zweiten Weltkrieg sind ja aufgrund ihrer Größe relativ leicht auffindbar. Unterstützend kommen die Luftbilder hinzu, die die Alliierten während der Abwürfe knippsten. Doch mit der Zeit schritt die Waffentechnik voran und aus den Fliegerbomben wurden Streubomben. Letztens sah auf 3sat eine Doku aus dem heutigen Vietnam. In dem Film wurde unter anderem gezeigt, wie ein Munitionsräumkommando abgelegene Dörfer untersuchte und von Altlasten befreite. Das muss man sich mal vorstellen: In einem seit Jahrzehnten bebauten Reisfeld wurden erstmal ein paar Altlasten gesprengt.
Das die Dorfbewohner dies bislang überlebten, grenzt an ein Wunder. Das die Fliegerbomben in Hannover-Bothfeld bislang Ruhe gaben, grenzt an das selbe Wunder. Anbei bemerkt wäre ich letzten Herbst selbst in Hannover-Südstadt von einer Evakuierung betroffen gewesen. Glücklicherweise lag die Räumungsgrenze knapp neben meiner Wohnung. Ich konnte also Zuhause bleiben. Glücklich schätzen konnte ich mich aber auch, weil ich meinen Wagen in der Vergangenheit öfter mal auf dem Berta-von-Suttner-Platz parkte.
Gut, da werden jetzt zwei Kriege miteinander gemischt, die ursächlich nichts miteinander zu tun haben. Der zweite Weltkrieg befreite Europa von der braunen Pest, der Vietnamkrieg in Südostasien befreite niemanden von nichts. In beiden Ländern blieben Altlasten zurück. Entweder in Form von Blindgängern oder einer Lehre, die aus alle dem gezogen werden kann. Die Lehre ist kurz und Eindeutig: Nie wieder Krieg.
In beiden Kriegen ging es kurz gesagt darum, die Welt von befremdlichen Ideologien zu befreien. Das Nazigesockse sind wir in Europa los; aber der Kommunismus lebt in Ostasien weiter. Irgendwas ging am Konzept der westlichen Kriegsführung daneben. Aber wir hoffen darauf, das die Verbreitung der Demokratie der Welt förderlich ist. Unabhängig davon, was andere Nationen wirklich wollen. Mittlerweile geht es, das dürfte sich ja mittlerweile rumgesprochen haben, einzig und allein ums Öl – genau genommen um Resourcen im weiteren Sinne.
Wir vertreten unsere Interessen im Ausland. Darum geht es. Unsere Interessen drehen sich darum, unsere resourcenintensive Lebensweise bei zu behalten. Unser täglich Big Mäc gib uns heute, so lautet die Verheißung, die uns eigentlich nicht gewählte Regierungen beiderseits des Atlantiks versprechen. Bei uns ist es so, dass aufgrund unserer Vergangenheit noch eine Sperre gegen Expansions- und sonstige Kriegsgelüste greift. Wenn andere Nordeuröpäische Nationen meinen, sie sollten am Hindukusch was verteidigen, dan sollen sie das tun.
Sie sollten uns (mir) dann aber auch erklären, was konkret sie da (in Afgahnistan) wollen und was sie für die Zukunft erwarten. Ein europäischer Vorteil ist nicht zu erkennen. Lediglich der Wunsch, sich irgendwie durch zu setzen. Immerhin geht es um irgendwas; im Zweifelsfall um Resourcen. Also muss man sich fragen, welche Fragen man unserer eigentlich nicht gewählten Regierung stellt. Eine Frage könnte lauten: Habt ihr einen Schwanz in der Hose und sagt Nein zum Krieg, oder verkauft ihr unseren Arsch auf irgendwelchen internationalen Sitzungen – natürlich entgegen der mehrheitlichen Meinung der Wähler.
Soviel zur gelebten Demokratie. Merkel, dich hat niemand gewählt. Beck, wer bist Du?
Am Hindukusch haben wir nichts zu Verteidigen. Wir, die in Deutschland alltäglich an den Krieg erinnert werden, gönnen niemanden die Erfahrung, die ein Krieg sowie dessen Folgen nach sich zieht. Ich für meinen Teil bin nicht damit Einverstanden, dass deutsche Soldaten im Ausland für nichtdeutsche Interessen ihren Arsch hinhalten. Das Votum der Deutschen ist eindeutig gegen einen Krieg. Nicht hier und nicht anderswo. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus gönne ich niemanden einen Krieg oder die folgen davon.
Sonntag 10 Februar 2008
Gegenlichtknippserei
Dann fand ich da noch einen einen Artikel, der sich mit der Gegenlichtfotografie beschäftigt.
MacIago - Reversi
Dann fand ich da noch eine kleine aber feine Reversi-Umsetzung
namens MacIago
für den Mac. Zu Reversi muss man – glaube ich – nicht viel zu schreiben.
Wer im Moment nicht weis, um was es geht, schaut halt mal schnell in der
Wikipedia nach.
Der Hirntrainer namens MacIago kommt in einem 309 kB kleinem Diskimage daher und kostet nichts. Im Ernst jetzt, zu diesem Spiel gibt es nicht viel zu sagen; außer vielleicht, das die Mac-Umsetzung schlicht, aber gelungen ist. Viel Spaß. (via aptgetupdate)
Viel zu Warm
Könnt' mir ja erzählen was ihr wollt, aber für die Jahreszeit ist es viel zu warm. Eben erst hab' ich die Fenster und Türen geschlossen. Mal im ernst, wie wäre es denn mit einem Winter mit Schneemännern und Rodeln und so, ohne dass man dafür eine Fernreise antreten muss? O.k., auf der anderen Seite kann man weniger Heizkosten und Verkehrsunfälle als Pluspunkte verbuchen. Aber 'n richtiger Winter wär' doch auch mal wieder nicht schlecht, oder?
Minesweeper the Movie
Passend zum vorherigen Beitrag wird jetzt der (Fake-)Trailer zum Film nachgereicht: Minesweeper - The Movie.
(Klick auf das Bild)
Mine Swept - Minesweeper
Beim durchsehen meiner bisherigen Spielesammlung fiel mir auf, dass
die bislang eizige von mir vorgestellte Minesweeperversion seit geraumer
Zeit nicht mehr verfügbar ist. Blöderweise gibt es bislang auch keinen
Ersatz (bei mir). Mine Swept schafft erstmal abhilfe. Viel zu dem Spiel
muss man ja eigentlich nicht erzählen, außer das die Rechtfertigung
irgendwo zwischen Hirntraining (megamäßig schwer im Trend) und
Maustraining (Bewegungskoordination und so, gut dür Geronten…) liegt.
Bei Mine Swept handelt es sich um einen Klon des alten Windowsspiels. Die Macversion läuft in einem Fenster, in den Optionen lassen sich ein paar Kleinigkeiten einstellen; Beispielsweise die Feldgröße. Ansonsten bleibt alles beim alten: Mit Linksklick tritt man auf das Feld, mit Rechtsklick (mehrfach nacheinander wird markiert. Mine Swept kommt in einem 750 kB kleinem Ziparchiv und kostet wie immer nichts. Viel Spaß.
Samstag 09 Februar 2008
All that Jazz
(Klick auf das Bild!)
Dann hab' ich da noch was für Jazz-Fans: eine recht umfangreiche Sammlung von irgendwelchen Covers. Bücher nehme ich mal an, zumindest lässt das Bilderformat darauf schließen. Wenn man aber auf eines der kleinen Bilderchen klickt, kommt eine französische Beschreibung von irgendwas inklusive ISBN-Numer. Leider kann ich nur zwei Dinge auf französisch. Das eine davon ist essen, das andere geht euch nichts an. Also: Anhänger der Jazz-Musik sollten mal auf obiges Bild klicken!
TrueCrypt und FileVault
Nachdem der Veröffentlichungstermin vom 31.1. auf den 4.2. und dann auf nochmals um einen Tag verschoben wurde, kam es endlich raus. TrueCrypt ist seit ein paar Tagen draußen und wurde von der Mac-Gemeinde wohlwollend (wohl wollend?) aufgenommen. Den üblichen „Was soll man damit, wir haben doch FileVault™!“-Scheiß musste man sich nicht übermäßig antun. Obwohl diese Frage in einer weniger aggressiven, aber ernst gemeinten Form auftauchte und durchaus berechtigt ist.
Kurz gefasst lautet die Antwort: Datenkompatibilität mit anderen TrueCrypt-Usern. Diese nutzen zu meist Windows, aber einige schwimmen auch mit dem Pinguin. Die verschlüsselten Container lassen sich mit anderen Systemen austauschen. Genauere Erfahrungsberichte werden wohl wahrscheinlich erst in naher Zukunft erscheinen. Im wesentlichen dürfte die Nutzung in der nächsten Zeit ähnlich dem der Sparsreimages sein. Bequem ist das alles nicht, aber wenn man euch euren Rechner abhängt, kommt wenigsten kein Schwein an die Daten ran.
Darüber hinaus gab es (mal wieder?) genügend andere Hinweise auf eine datenverlustfreie Nutzung von FileVault™. Ein paar Stolperfallen scheint es da ja zu geben. MacMacken hat gleich zwei längere Beiträge zum Einsatz von FileVault: 8 × Tipps für das sichere Einrichten von FileVault™ und 10 × Schwächen von FileVault™. So viel zum Alltagseinsatz. Wer sich in die Funktionsweise von FileVault™ einarbeiten möchte, dem sei Unlocking FileVault™ vom CCC empfohlen. Etwas weiter unten auf der Seite gibt es einen Downloadlink auf den vortragsbegleitenden Folienfilm.
F!XMBR brachte da noch eine handvoll Beiträge zu TrueCrypt. Einer davon – überreichlich bebildert – richtet sich zwecks Installation an uns Mac-User. Von dieser Stelle nur ein kleiner Hinweis: So viel Bilder benötigen noch nicht einmal wir. Viele der Screenshots erübrigen sich, da der Ablauf einer Softwareinstallation auf einem Mac einem Mac-User geläufig ist. Hervorgehoben werden sollten nur Abweichungen von der üblichen Routine, und dafür reichen ein oder zwei Sätze völlig aus; die ggf. mit einem Screenshot in ihrer Aussage unterstützt werden können.
Kurz vorm Schluss noch zwei Linktipps: OSXCrypt.org und Total Recall: 10 Ways to Avoid Password Headaches. (Beide via MacMacken) OSXCrypt.org will nach eigenen bekunden offene Sicherheitssoftware nach OS X portieren, der zweite Linktipp dürfte wohl für sich selbst sprechen.
Eigentlich wollte ich ja True Crypt und File Vault™ schreiben, weil man es besser lesen kann. Aber dann entschied ich mich für die Löschung der Leerzeichen, weil es sich ja um gängige Markennamen handelt. Diese aber bleiben Scheiße zu lesen, erlauben mir aber einen kleinen Scherz: Hinter jedem FileVault™ klemmte ich ein ™. Denn ein wesentlicher Kritikpunkt an FileVault™ ist die Verschwiegenheit darüber, wie Apples Verschlüsselungssoftware denn so funktioniert. Ein verheimlichen der Algorithmen erinnert stark an eine Sicherheit, die auf Verunsicherung basiert.
Mittwoch 06 Februar 2008
Onanierverhinderer
Dann fand ich noch die längst vergessene Bebilderung aus dem Buch des Onan. Hmm.
O.k., wichsen is' nich gerad' das Thema, welches Mann am Tresen so anspricht. Aber was soll 's, selbst ist der Mann. Bei Verhütungsmethoden verlässt Mann sich ja gerne auf seine PartnerIn, weil es bequemer ist. Blöderweise klappt es halt auf der Piste nicht immer so, wie Mann es will; uns so legt Mann selbst Hand an weil Er das kann… Ein Mann ist wie Mann nur sein kann: Ein Kerl, ein ganzer.
Shit happens.
Für ein wenig Vorbeugung gegenüber den Frust seitens einer Abweisung von den Hühnern ist Mann ja mitlerweile aufgeschlossen gegenüber eingestellt. 21. Jahrhundert und so. Einige Weibsbilder wünschen ja, das andere Weiber technische Berufe übernehmen. Na ja, mal sehen, was bei raus kommt. Aber es ist ja nicht so, dss Mann dabei irgendeine Hoffnung bekommt.
Zurück stecken hat Mann ja schon gelernt in diesen Zeiten. Immerhin verdienen Weiber mitunter mehr Geld als Mann. Aber einen von anderen Wichsern aufgeschnallten kupfernen Ständerverhinderer, aus den Mann nur mit Mühe pinkeln kann… 'ne Mann, selbst in allerletzter Konsequenz muss Mann das nicht haben.
LKW in Lao Bai
Dann war da noch ein Leicht-LKW mit geöffneter Motorhaube, den ich ich in Lao Bai knippste. Ich bin mal so frech und behaupte, den ersten sinnvollen Beitrag im deutschsprachigen Internet zu posten, der über das thailändische Dorf namens Lao Bai in der Provinz Buriram handelt.
Dienstag 05 Februar 2008
Auswüchse der privatisierten Post
Als Anekdote wäre es ja recht originell, wenn es einen nicht so bitteren Nachgeschmack hätte.
Persönlichkeit im Internet
„Da gehen sie hin, eure Daten“ titelt der Schockwellenreiter so gerne. Yahoo verhökert 400.000 Datensätze an RealNetworks. Na Klasse; was ment ihr, wo eure bei Google hinterlegten Emails landen, wenn es der #1-Suchmaschine mal schlecht geht? Großes Kino; ich beömmel mich gerade über eure Blödheit. (Waren RealNetworks nicht die mit den lausigsten Videodarstellungsverfahren?)
Kacke
Wachsfigur von Angela Merkel bei Madame Tussaud's enthüllt. Nun muss man unsere eigentlich nicht gewählte Regierungschefin doch ernst nehmen.
Sozen gegen Kinder
Jüttners jüngster Vorschlag geht mal wieder voll in die Hose: Kürzung der Steuerfreibeträge für Kinder zugunsten von Sachleistungen wie Bücher und Essen. Die Besserverdienenden nehmen dies bestenfalls schulterzuckend zur Kenntnis. Bücher können die sich sowieso leisten und ihre Plagen gehen von ihrem Taschengeld eh' bei Mikky D. gegenüber essen.
Das mit den Büchern wäre ja schon eine gute Sache, würden die lieben kleinen eh' nicht schon die Schulliteratur der Vorgängerklassen aufbrauchen. Aber eine kostenmäßig umgelegte Schulspeisung dürfte pro Bälger wohl weniger ausmachen, als der Kinderfreibetrag von 5.808,– ¢. Auf wessen Kosten will Jüttner wohl sparen?
Ich sehe es schon kommen: Eine steuerfinanziertes Handgeld für die Großküchen und anschließend erinnert sich Jüttner daran, dass die Schulbücher schon seit geraumer Zeit aus der Gemeinschaftskasse finanziert werden. Eine Steuerersparnis zu Lasten jener, die schon kaum was haben.
Jüttner ist der SPD-Loser der letzten niedersächsischen Landtagswahl. Bislang ist er eigentlich durch nichts aufgefallen. Nun aber meint er, mit der neoliberalen Scheiße eines Gas-Gerds in der Öffentlichkeit punkten zu müssen. Das Dumme daran nur ist: die öffentliche Meinung schwenkt gerade um. Wie wäre es denn, jetzt mal ein Vorschlag von mir, mal wieder was in die Bildung 'unseres' Nachwuchses zu investieren? Die uns alle am Herzen liegende Zukunft Deutschlands könnte davon abhängen.
Wie wäre es denn, wenn die Regierung Steuergeschenke abschafft? Wie wäre es denn, wenn unsere Regierung indirekte Subventionen (Stichwort PIN AG) abschafft? Mal im ernst, es werden Industrien gepudert, damit sich gewählte Volksvertreter einen geruhsamen, arbeitslebenabschließenden Frühstücksdirektorposten abgreifen. Die Mehrheit der Arbeitsplätze stellen die kleinen bis mittleren Unternehmen, nicht die Industrie. Warum fördert man nicht die Arbeitsplatzbeschaffer?
Noch ein Nachtrag in eigener Sache: Auf einen völlig hirnlosen Kommentar beim Andreas drüben antwortete ich: „Ich für meinen Teil bemühe in letzter Zeit ja nun auch vermehrt die eher rhetorische Frage-Antwort-Kombination: „Wer hat euch verraten? Die Sozialdemokraten!“. Aber ich bin immer bemüht, das in einen Kontext zu setzen.“ Nun, hier und heute habe ich einen Kontext zwischen Verrat und Sozialdemokratie hergestellt.
Noch was zum Schluss: Jüttner, rasier dir endlich deine Schnottbremse ab!
Evolution Of The Crime Magazine
Eine weitere kleine und feine Sammlung mit alten Bildern von Schundheftumschlägen:
(Klick auf das Bild!)
Nichtraucher belasten Allgemeinheit
Laut einer neuerlichen Studie belasten Nichtraucher die Rentenkassen über Gebühr. Zwar ziehen Raucher nicht nur genussvoll an ihren Cohibas, sondern auch mehr Geld aus der Krankenkasse. Aber dieser Geldverbrauch relativiert sich mit den Kosten, die die einfach nicht (aus)sterben wollenden Fit-For-Fun-Scheißer für ihre über Gebühr lange Rentenzeit verballern.
Der Studie zufolge, die am Montag in der Fachzeitschrift „Public Library of Science Medicine“ veröffentlicht wurde, verursachen Übergewichtige im Alter zwischen 20 und 56 Jahren zwar die meisten Kosten im Gesundheitssektor. Weil sie ebenso wie Raucher eine geringere Lebenserwartung haben, relativieren sich diese Ausgaben aber langfristig.
Ich fordere daher im Sinne eines sozialverträglichens Frühablebens aller die Aufhebung der Nichtraucherzonen und eine tägliche Ration Zigaretten für Vorschulkinder. Bei dieser Gelegenheit können wir diese bescheuerte Beschränkung von 1 mg Nikotin pro Kippe gleich mit entsorgen.
Der Arbeitsmarkt und unsere Sozialkassen werden es uns danken.
Sonntag 03 Februar 2008
Wie man einen Japsen erkennt
Propaganda ist alles: In einem gemeinschaftlichen Taschenbuch der US Arme und der Navy veranschaulichte die Militärführung ihren Soldaten, wie man Japaner von Chinesen unterscheidet. Das in How to spot a jap nur rassistische Vorurteile vorgetragen werden, dürfte außer Frage stehen.
(Klick auf das Bild)