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Freitag 31 März 2006
RCEnvironment - variable Umgebungen
Einige Nicht– Appleanwendergenehme–Software (vornehmlich diese
'Unix-Proggies') verlangen zuweilen fiese Dinge wie: "Legen Sie folgende
Umgebungsvariable an!" Das ist wirklich uncool! Weil die Aufforderung
üblerlicherweise im Imperativ daher kommt und so unangenehme Dinge wie
Arbeitsschritte in einem 'Terminal' abverlangt. Glücklicherweise lassen
sich Umgebungsvariablen an einem ach so teuer
[geliebten|bezahlten|gestylten] Apple-Macintosh mittels simpler,
GUI-gestützer Software ändern.
RCEnvironment erledigt diesen fiesen Job – das Programm stellt die im User-Kontext angelegten Variablen (~/.MacOSX/environment.plist) dar. Nicht nur das, es können existierende geändert sowie neue angelegt werden. Das Programm hat der Autor als Preference Pane für die Systemeinstellungen verwirklicht, ist weiterhin mit man gerade 64 kB klein und somit keine Downloadhürde. Aber dennoch sei eine Warnung ausgesprochen: Ihr solltet schon wissen, was man tut, wenn ihr dieses Programm nutzt.
Solar Quest - Geschicklichkeitstraining
Ein vertikal scrollendes Raumschiff und trotzdem kein
Shooter – das überrascht! Solar
Quest verbindet ein einfaches Spielprinzip mit einer sehr simplen
Bedienung zu einem pfiffigen Geschicklichkeitsspiel. Ihr fliegt mit
eurem Schiff durch eine Art Tunnel, wobei euch die Schwerkraft beständig
in Richtung Boden zieht. Mit der linken Maustaste bringen euch die
Steuerdüsen wieder nach oben, die rechte schaltet den Booster ein und
aus. Selbstverständlich dürfen weder Decke, Boden noch irgendwelche
Hindernisse berührt werden. Desweiteren können diverse Bonis und
Power-Ups eingesammelt weren. Solar Quest gibt es für OS X und Windows
und kostet wie immer nix. (Diskimage, 3,1 MB)
Donnerstag 30 März 2006
Mittwoch 29 März 2006
Code Guardian/The Hunt/Star Wars
Gleich zwei Kurzfilme und eine Handvoll Trailer gibt es bei ceegee.net,
der Seite des Animationsspezialisten Marco Spitoni. Der arbeitete
bereits vor Jahren als Computergrafiker für verschiedene Spielelabel und
gibt eine Kostprobe seines Könnens im Downloadbereich seiner Website zum
Besten.
In Code Guardian treffen zwei Riesenroboter, ein böser deutscher sowie ein us-amerikanischer, in Pearl Harbour aufeinander. Bei dieser Konstellation geht erwartungsgemäß sehr viel zu Bruch. Die letzten beiden Filme sind mit sechzig und siebzig Megabyte nicht mehr so für Modembesitzer geeignet.
In The Hunt gibt es eine über- und unterirdische Verfolgungsjagd zwischen einem Raumschiff und einem Raketen angetriebenen Drachen – vor allem der Drachen erinnert an japanische Kindersendungen. Besonders das Ende hält eine Überraschung bereit. Join The Empire enthält Elemente aus Star Wars und ist Werbefilm für die Imperialen Sturmtruppen angelegt. (via The Crime in your Coffee)
RCDefaultApp 2.0 - Wer mit wem?
Dieses Panel für die Systemeinstellungen erlaubt es, Datei- sowie Mime-Typen, Dateinamenerweiterungen und URL-Schemata bestimmten Programmen zu zuordnen. Desweiteren – und das ist neu in dieser Version – kann festgelegt werden, welche Datei mit welchen Programm geöffnet wird. Das komplett eingedeutschte Programm erscheint in den Systemeinstellungen als "Programmzuordnngen" und erfüllt bei mir seit der 1.3er Version wertvolle Dienste. Erst ein anderes Blog gab mir den Hinweis auf eine neue Version. (Aber wozu sonst liest man andere Blogs?) RCDefaultApp kostet nix und kommt in einem 284 kB kleinem Diskimage. (Via mac.delta-c)
Dienstag 28 März 2006
Yoda Soccer - Spiel deine eigene Fußballiga
Mit Yoda Soccer kommt eine Umsetzung des alten Sensible Soccer zurück auf OS X, Linux und Windows. In einer Draufsicht kämpft ihr mit den kleinen Pixelhelden um Tore, Tore und nichts anderes als Tore. Dazu könnt ihr gegen einen anderen Spieler – an der selben Tastatur – oder gegen den Rechner antreten. Einstellbare Rahmenbedingungen gibt es vielerlei, beispielsweise das Wetter – bis hin zu einer Schlammschlacht ist alles drin. An Mannschaften gibt es von Nationalmannschaften bis runter zur 2. Liga reichlich Auswahl. Auch können Spieler ausgetauscht sowie die Mannschaftsaufstellung insgesammt geändert werden. In der aktuellen Version 0.72 müssen zusätzlich zum Spiel noch Mannschaften und Logos separat geladen und installiert werden (zusammen etwa1,5 MB – das Spiel selbst kommt auf 6,4 MB). Viel Spaß!
Montag 27 März 2006
Bullets of Jade
Noch einen Online verfügbaren Comic gefällig? Wie wäre es mit
Brothers Grim – Bulltes of Jade? Auf der Startseite namentlich
Supernaturalcrime gibt es noch mehr. (Via
The Crime in your Coffee)
Was passiert, wenn man Kindern
einen Fotoapparat in die Hand gibt? Man staunt hinterher nicht
schlecht! Beispielsweise auf
Kids with Cameras, einer gemeinnützigen Organisation, deren Ziel es ist,
Kindern aus Randgruppen die Kunst des Fotografierens bei zu bringen.
(via
museum museorum)
Pirelli Reifenwerbung mit Starbesetzung
Auf pirellifilm.com gibt es eine Teufelsaustreibung mit John Malkovich als Priester und Naomi Campbell als Teufelchen. Wer in alter Pirelli-Kalender-Manier viele sehr leicht bekleidete Mädchen erwartet, wird enttäuscht sein. Zum Ausgleich gibt es viele Spezialeffekte. (Via The Crime in your Coffee)
Samstag 25 März 2006
Veraltetes Google Earth und aktuelles Hannover
Bereits jetzt gelten die aktualisierten Karten und Fotos von Google-Earth als veraltet. Besonders angepisst fühlte ich mich ja von den bisherig verfügbaren Bildern, stellten sie vergangenes in moderner Bedieneroberfläche dar. Aber der allgemeinen Meinung nach sollen die aktuelllen Luftbilder den vergangenen Satellitenfotos hinterher hinken. Wie auch immer, einen jemanden, der Hannover besuchen möchte, sollte man zeitgemäßeres anbieten. Wie wäre es mit einer gestrigen Ansicht von Gleis 14 auf den ehemaligen ZOB?
Traumschiff
Kevin Hulsey fertigte eine beachtenswerte Zeichnung eines Kreuzfahrtschiffes an. Als Grundlage dienten ihm einige Kopien aus den Entwicklerunterlagen – Daten aus CAD-Systemen standen ihm nicht zur Verfügung. Alles musste von Anfang an neu gezeichnet werden. Dieses Tutorial dürfte für alle interessant sein, die sich mit technischen Illustrationen beschäftigen. Seine Werkzeuge waren Illustrator und Photoshop. Respekt! (Via Schockwellenreiter)
Schlüsselbund
Auf nonstopmac.com gibt es eine englischsprachige Anleitung zum Schlüsselbund des OS X.
Pac The Man X
Wie konnte ich nur die Pac-Man-Umsetzung vergessen? Vor allem, da
das Spielchen schon länger auf meiner Festplatte rumgeistert. Die
X-Version kommt mit besserer Grafik, vier Schwierigkeitsstufen,
Mehrspieleroption, Leveleditor sowie etlichen kleinen Verbesserungen
daher. Der Download
der gezippten Datei ist man gerade 3,2 MB groß.
Freitag 24 März 2006
ajaxWrite - no Safari please
An kleinen Textverarbeitern kann man ja nie genug haben. Das eine kann
dies besser, in dem anderen glaubt man besser zu kennen und nimmt die
eine oder andere Schwäche in kauf. Auf einen vermeintlich gutenTipp hin
enterte ich die Website
ajaxWrite. Der Willkommenstext verhieß gutes, die anschließenden
Fehlermeldungen boten nichts mehr. Safari wird nicht unterstützt(!). Bei
derartigen Anwendungen erwarte ich, dass sie unter allen Browsern
funktionieren. Das WWW gehört schließlich nicht einem alleine – egal ob
Gewinnorientiert oder frei. (Via
IT&W)
Donnerstag 23 März 2006
Tile World - Chips Challenge Nachbau
In Tile World gilt es, den Ausgang zum nächsten Level zu finden. Nebenbei muss man Computer Chips zwecks Highscore-Steigerung sowie verschieden farbige Schlüssel zum öffnen passender Türen finden. Diverse Schalter betätigen Wände, Türen und Hindernisse – eine gewisse kombinatorische Gabe sollte beim Spieler schon vorhanden sein. Damit nach einem kurzen Spielchen nicht jedesmal neu angefangen werden muss, gibt es vor jedem Level einen Code. Die jeweilige Karte eines Levels zeigt die Spielfläche in einer Draufsicht und ist erheblich größer als der sichtbare Teil.
Tile World verfolgt das Spielprinzip des Originals – ein getreue Nachprogrammierung ist es wohl aus lizenzrechtlichen Gründen nicht. Das grafisch zwar wenig beeindruckende Knobelspiel ist sehr gut für eine Zwischendurchablenkung geeignet. Aber einen "Nur noch diesen Level"-Faktor enthält das Spiel auch – also Vorsicht. Die beigefügte ReadMe-Datei enthält alle Tastaturbefehle und noch einiges mehr. Beispielsweise die Geschichte zum Spiel Chips Challenge, das mir auf meinem alten Lynx so manche Stunde raubte. Downloadinfos in Kürze: kostenlos, Diskimage, 1,5 MB. (Linux- und Windows-Versionen gibt es bei Freshmeat)
Historisches Hannover
Auf Historic Cities gibt es vor allem alte Stadpläne. Beonders die rund 200 Jahre alte Karte von Hannover hat es mir angetan. (Via The Cartoonist)
Mittwoch 22 März 2006
Dienstag 21 März 2006
Oops, bin ja eine Klowand
Folgenden Spruch an einem schwarzen Brett gefunden:
Wenn in einer Gemeinschaft einige hungern
und zur Lösung des Problems vorgeschlagen wird,
die übrigen sollten noch mehr essen,
wären wir wahrscheinlich Fassungslos.
Wenn in einer Gemeinschaft aber einige ohne
Arbeit sind und jemand vorschlägt,
die übrigen sollten noch mehr arbeiten,
wird so etwas ernsthaft diskutiert!
Montag 20 März 2006
Spotlaser - die bessere Spotlight GUI
Frisch aus der c't entnommen (wenigstens dazu kommt man zwischen der
Arbeit): Spotlaser in der Version 1.2 bietet die bessere
Bedienoberfläche zu Spotlight. In einem Fenster gibt man die Suchanfrage
ein und spezialisiert sie, um die Treffer einzugrenzen. Beispielsweise
kann man wählen, ob alle oder einige Wörter berücksichtigt werden oder
ob ein eingegebener Satz genauso gefunden werden soll. Auszuschließende
Wörter können ebenfalls berücksichtigt werden. Wer nicht ganz so genau
weiß, was gesucht werden soll, verwendet Wildcards.
Die Oberfläche ist in vier Bereiche geteilt, die W-Fragen (Was, Wo, Wann, Wer – in englisch) als Überschriften haben. Eine pfiffigere Lösung ist mir bislang nicht unter gekommen. Die erste W-Frage wurde bereits im vorherigen Absatz beschrieben, das Wo gibt den einen Speicherort an, Wann grenzt das Datum ein und Wer bietet in einer Liste einen Autor-Typ an. Ganz unten in der Mitte befindet sich der Startknopf, rechts daneben eine Rücksetzfunktion für Spotlaser.
Nach dem Starten der Suche legt das Programm einen intelligenten Ordner in "~/Library/Saved Searches" an und öffnet ihn in einem Finder-Fenster. Damit wird sogleich das Suchergebnis präsentiert. Die in dem Verzeichnis gespeicherten Anfragen lassen sich später – nach einer sinnvollen Umbenennung – wieder verwenden. Leider hinken die Angaben auf der Homepage dem aktuellen Stand hinterher. Die derzeit einzige Downloadmöglichkeit führt zu einem etwa 1,4 MB großen Diskimage , dass das kostenlose Programm enthält.
Kill Dr. Coté - Splattergame
Zwischen zwei Arbeitsschichten bleibt nicht viel Zeit für
gehaltvolle Dinge. Ein kleiner Shooter zum Frustabbau kommt da genau
richtig. In Kill Dr. Coté wird auf alles geballert, was sich bewegt. Es
gilt, alle Schergen des Dr. Coté und ihn selbst aus dem Weg zu räumen.
Dazu habt ihr eure Kanone und Granaten. Eure Spielfigur wird mit der
Tastatur bewegt, gezielt, gefeuert und geworfen mit der Maus. Der Download
des 6,5 MB großen Diskimages läuft über Macupdate.
Viel Spaß!
Freitag 17 März 2006
Welt Kompakt und für umsonst
Die Welt – die Zeitung... – bietet eine kostenlose ePaper-Variante ihrer Ausgaben an: Welt kompakt. Wenn man bedenkt, das man bei meinen hiesigen Online-Versionen unserer Blättern nicht einmal den Wetterbericht umsonst bekommt, kann man selbst die Nachteile der Welt Kompakt ertragen.
Bilder eines Sandsturms
Eine gelungene Bilderstrecke über einen vergangenen Sandsturm im fernen Irak letzten Jahres. Alle Bilder sind ohne die üblichen Miniaturen in eine Seite gepfropft – habt beim laden etwas Geduld. (Via photoshop-weblog)
Kontrolle über die Lobby
Vorgestern bin ich auf LobbyControl gestoßen. Laut eigener Darstellung klärt LobbyControl über Lobbying, PR-Kampagnen und Denkfabriken auf. Das ist – selbst auf den zweiten Blick – harter politischer Stoff. Aber wirklich notwendig, da wir ja auch mal Meinungen lesen wollen, die nicht von der INSM oder sonstigen abhängigen Schreibern beeinflussten Medien stammen.
Become an Xcoder
Für alle, die ihre ersten Schritte in Richtung Xcode und Objective C wagen wollen, sollten einen Blick in das gleichnahmige, frei erhältliche Buch werfen. Zusätlich gibt Quelltexte und eine fertige Applikation. (Ich werd' es die Tage auch mal 'nen Blick rein werfen.) (Via mac.delta-c)
Unterstützt die Wikipedia - auch bei U-Booten
Wenn schon nicht mit Geldspenden, dann wenigstens mit Texten. Wenn euch gar kein Artikel einfällt, verbessert bestehende. Nun gut, den zusammen gefassten Aufruf beherzigte ich gestern. In der Vorschlagsliste für 'exzellente Artikel' war ein Text über U -Boote der Los-Angeles-Klasse. Was genau mich dazu bewog, gerade diesen Artikel anzuklicken, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es muss wohl was mit meiner Affinität zur Technik zu tun haben. Egal.
Elf ganze 'jedoch' hat der ursprüngliche Autor eingebaut, zwei davon tatsächlich in dessen eigentlicher Bedeutung. Die ersten neuen waren glücklicherweise recht schnell durch einfaches Löschen entfernt. Die letzten beiden hingegen waren etwas kniffliger. Immerhin mussten ziemlich üble Schachtelsätze ausgepackt und neu angeordnet werden. ( Die 81.14er IPs von gestern.) Bin mal gespannt, wie lange das so bleibt.
Musikzentrum - gestriges Konzert
Tja, heute Abend war ich wie in älteren Beiträgen angedroht im Musikzentrum. 'nen fuffzehner an der Abendkasse, das geht eigentlich. Eine Überraschung hatte der Abend wirklich in sich: Coppelius. Die Einheizer zeigten sich als der bessere Act! Ein Trommler zwei Streicher, zwei Klarinettisten sowie ein Butler (der als zusätzlicher Sänger nützlich war) brachten eine Mischung aus Iron Maiden und klassisch orientierten eigenen Stücken – Sofern ich das mit meinen bescheidenen Kenntnissen beurteilen kann. Besonders der Butler prägte die sehr vornehme Bühnenshow. Wenn ich das halbwegs richtig in Erinnerung habe, nennen die Jungs ihren Stil Kammer-Core. Auf jeden Fall sollte man die Leute mal im Ohr behalten.
Zur Letzten Instanz: Wo ist Robin geblieben? Gerade er und die beiden Streicher haben diese Formation ausgemacht. Robin hatte eine deutlich ausgeprägtere Bühnenpräsenz, spielte und sang deutlich abwechslungsreicher. Unvergessen seine eingestreuten Zauberkunststückchen, die tatsächlich die gesamte Bühnenshow auflockerten und spannend waren. Oder das Kasperltheater vor ungefähr zwei Jahren im Faust. Robin forderte das Publikum auf sich zu setzen. Dem kam ich natürlich nicht nach, weil ich endlich mal die Bühne sehen konnte!. Dann kam halt das Kasperltheater. Wer sich an die Letzte Instanz noch erinnert und die Götter auf Abruf noch nicht besitzt, unbedingt kaufen. Das heutige Konzert haben mein Kumpel und ich vorzeitig verlassen.
Kraut und Rüben
Immerhin haben wir es noch rechtzeitig vor den Fernseher geschafft, auf WDR lief der sechste und letzte Teil der Krautrock-Retrospektive. Diesmal ging es um elektronische Musik – ja, musikalische Innovationen kamen aus Deutschland. Elektronik hat zwar mit Krautrock herzlich wenig zu tun, stellt aber einen Schlusspunkt in mehrfacher hinsicht dar. Krautrock brachte beispielsweise die Scorpions hervor, ohne Kraftwerk kein Techno oder EBM. Von Tangerine Dream aber lasst lieber die Finder, sie haben zwar elektronische Musik so ziemlich als erste ausgelotet, aber die dazu nötigen Drogen sind seit den siebziger Jahren illegal. Mit der elektronisch orientierten Musik wurde ein weiterer Aspekt deutscher Musikgeschichte beschrieben: Vor langer Zeit kamen aus diesem unseren Lande kreative Impulse. Was bei MTViva oder oft in kleinen Clubs läuft ist üblicherweise keine Überraschung.
Die Karte stammt noch aus den Restbeständen der Götter-auf-Abruf-Tour – wird aber aktuell zum Eintrittspreis mit geliefert. Den Sticker kaufte ich mir (4,– €), weil ich mir Namen nicht merken kann. Zum Bild selbst nutzte ich meine alte Knippse mit brauchbaren Einstellungen, ein Stativ und vernünftige Software. Als Hintergrund diente ein weißes Blatt Papier im Format DIN A 4. Aufgenommen habe ich es auf meinem Küchentisch, die Beleuchtung war in der Tat eine Lampe mit einer handelsüblichen Sechzigwattbirne, die in einem sauschrägen Winkel steht (no Flash please! in jeglicher hinsicht) – was auch die langen Schlagschatten erklärt. Wenn mir einer von euch nochmal versucht, Webgrafiken zu erklären, Spuk ich ihn an. Zusammengehäkelt habe ich den Scheiß in zehn Minuten (ohne knippsen).
Donnerstag 16 März 2006
Pixen - pixeliges Malprogramm
Das bereits in der letzten Zeit in verschiedenen Blogs vorgestellte
Programm geht in die dritte Runde. In der zweiten Beta zur Version 3
stellt die Animationsfunktion die wohl wesentlichste Erweiterung dar.
Für alle, die dieses Programm noch nicht kennen: Pixen ist ein
Malprogramm speziell für Pixelkünstler. Funktionen wie man sie aus
vektororientierten Zeichenprogrammen kennt, sucht man vergeblich. Zum
Ausgleich gibt es reichlich Werkzeuge zur Bearbeitung von Bitmaps. Pixen
kommt in
einem 5,1 MB großem Diskimage.
Wildlands Hockey - eiskaltes Vergnügen
Passend zum nicht endend wollenden Winter gibt es heute
Eishockey. Wildlands
Hockey ist im Arcade-Stil gehalten und kann sowohl alleine gegen den
Computer als auch über ein Netzwerk gespielt werden. Eine Mannschaft
besteht aus zwei Spielern, einen Feldspieler und dem Tormann. In eurer
Mannschaft steuert ihr den Feldspieler. Der Tormann wird vom Rechner
gesteuert und ist nicht der hellste seiner Art. Wobei mir dazu einfällt,
gefoult werden kann man leider nicht. Zur Spielersteuerung reichen die
Pfeiltasten sowie Space zum Schießen – Im Mehrspielermodus hingegen
ändert sich Tastenbelegung. Mit dem Puck gleitet man langsamer über das
Eis, der Gegner wird euch daher häufiger rammen. Solltet ihr mal nicht
den Puck haben, geht direkt auf den Gegenspieler los. Eishockey ist nun
eimal ein raues Spiel. Auf der Downloadseite
gibt es Versionen für Mac (.sit 5,5 MB) und Windows. Im mitgelieferten
ReadMe gibt es weitere Hinweise, auf jeden Fall mal lesen.
Nachtrag
Je früher der Morgen, um so ärgerlicher die Redigierleichen... Musste da erstmal was peinliches berichtigen.
Dienstag 14 März 2006
Exegese - schlecher christlicher Shooter
Der Beipackzettel las sich recht interessant: Bekämpfe Dämonen,
bringe das Wort Gottes und iss Eiskrem Nun ja, einen Shooter, der sich
wohltuend von der Masse abhebt, ist immer willkommen. Unblutig verläuft
das Spiel auch, was wiederum eine willkommene Abwechslung ist. In der
Rolle eines Predigers konvertierst du Menschen zum christlichen Glauben.
Deine Mittel sind dein unumstößlicher Glaube sowie deine Bibel. Aus
diversen Sprüchen beziehst du deine Waffen gegen das Böse. Dabei kann es
sich um das Schwert des Erzengels Gabriels handeln oder die Herbeirufung
diverser Plagen.
Beten und Predigen überzeugt ebenfalls vorbei streifende Ungläubige. Euer Ziel in diesem Spiel ist es, die Bevölkerung fiktiver Gemeinden zum christlichen Glauben hinzukehren und das Böse zu bekämpfen. Eure Waffe dazu ist die King James Bibel, aus denen sich verschiedene Sprüche in Waffen wandeln lassen – sofern ihr sie auswendig gelernt habt. Das aber ist so was von einfach: Die komplette Bibel lässt sich nach Stichworten durchsuchen. Hilfreich im Sinne des Spiels wären etwa Sword oder Plague. Die so gefundenen Bibelzitate lassen sich in eine Spruchliste übernehmen, aus denen im Spiel die Waffen gegen das Böse entnommen werden.
Lange Schreibe, kurzer Sinn: Die Intention des Spiels lautet, bekämpfe mithilfe der Bibel und deines Glaubens das Böse. Zwei wesentliche Aspekte führen zur vernichtenden Beurteilung meinerseits. Zum einen ist es die technische Ausführung. Die Ladezeit lässt jede Sau grausen, hätte ich nicht zufällig etwas anderes nebenbei gemacht, ich hätte gedacht, mein Rechner wäre hätte sich aufgehangen. Ähnlich verhielt es sich zum Programmende hin: Ein entnervtes 'abschießen' entfernte das Spiel endlich aus dem Speicher.
Weiterhin störte mich das Gameplay. Gemäß den Voreinstellungen bewegt ihr euch mit einem blonden Anzugträger durch eine Stadt voller Schwarzer. Mit der Bibel in der Hand überzeugt ihr 'ethnisch benachteiligte' vom rechten Glauben. Na, da wünsche ich doch recht herzlich alles Gute. Zur Technik: Es steckt sehr viel Arbeit in diesem Spiel, die Umsetzung ist trotzdem misslungen. Pinguine und Fenster haben Glück, da die Exegese Mac-Only ist. Eine Homepage gibt es nicht, der Download verläuft via Macupdate (lest bitte die Kommentare). Trotzdem: Finger weg!
NPD-[ | Watch]-Blog [(?)|(!)| ]
Nach dem gestern verschiedene A-List-Blogger die Existenz eines NPD-Blogs kolportierten, war meine Laune alles andere als Gut. Nach einem ersten Blick auf die Homepage platzte mir echt der Kragen. Aber einen Tag später sieht alles sowieso anders aus und man ist durchaus in der Lage, sich um eine etwas vernünftigere Meinung zu bemühen. Zunächst war ich ob der zu sachlichen Berichterstattung darüber verunsichert, auf welcher Seite der Autor steht und wollte ihn der rechten Szene zuordnen.
Heute hingegen stelle ich mir Frage, wie wir grundsätzlich mit der rechten Szene umgehen sollten. Ein hemmungsloses verbieten ist ein Fehler, denn dann taucht die Szene ab und entzieht sich der Beobachtung. Patrick Gensing betreibt das NPD-Blog, er richtet seinen Blick stellvertretend für uns auf den rechten Rand der Politik-Szene. Wie man nun mit diesen Leuten umgeht, weiß ich auch nicht, auf jeden Fall sollte man sie niemals ignorieren oder gar vergessen.
Montag 13 März 2006
Die besten Google-Abfragen
Eine Anfrage ans französische Google lieferte einem Volltreffer direkt in meinen RSS-Feed: tutorial zs4 site:de
Glaubt ihr mich nicht? Schaut einfach selbst nach. (Aus meinen Logs)
Das man hinter 'site:' eine Domain angeben kann ist nichts neues, das
aber eine Topleveldomain reicht, wusste ich bisher nicht. Na, der Tag
ist noch jung und bringt schon neues, das lässt mich frohgemut nach
morgen schauen.
Pausenterminator
Terminator 3 gehört mit zu den Filmen, bei denen ich froh darüber war, keinen Eintritt ausgegeben zu haben. Selbst die Videothekengebühr erschien mir im nachhinein betrachtet noch zu hoch. Aber in einer Nachtschicht mit einer betriebsbedingt mehr als drei stündigen Pause füllt der Streifen das Loch in der Nacht recht gut aus. Dafür taugt er. Aber als Sequel zum pfiffigen Low-Buget-Streifen und der anschließend ordentlich aufgedonnerten Hollywood-Version hätten es die Macher lieber sein lassen sollen. Die Geschichte die weiter erzählt wird, wirkt aufgesetzt. Vollends als K.O.-Kriterium ist der emotionale Arnie zum Schluss – Das hat den Streifen vollends zerrissen.
Samstag 11 März 2006
I'm on my way to the promised land
You Tube ist ja wirklich Geil. In Anbetracht meiner letzten Beiträge
greife ich im folgenden mal wieder in den Abgrund des tiefen Sumpfs
meiner Erinnerungen sowie völlig veralterter musikalischer Anschauungen.
Der zum mitgröhlen erforderliche Text erscheint diesmal am unteren Rand.
Leider fehlt der von asiatischen Karaoke-Veranstaltungen gewohnte
Ping-Pong-Ball. Farbliche Hervorhebungen kennzeichnen glüchlicherweise
die aktuelle Passage des Textes. (Du liest mich und bist immer
noch nicht textsicher?
Hmmm...
)
Freitag 10 März 2006
Catch the Sperm 2
Update: Nach einem Hinweis aus den Kommentaren musste ich fest stellen, dass der Downloadlink leider nicht mehr funktioniert. Nach einer – recht kurzen – Recherche stellte ich fest, das die Mac-(OS 9)-Version kaum mehr verfügbar ist. Schade.
Keine Panik, jetzt kommt weder ferkliges noch Darstellungen
sekundärer Geschlechtsmerkmale. Catch the Sperm in seiner zweiten
Version ist ein witziger Horizontal-Shooter, der vor Jahren im Rahmen
einer schweizer Aufklärungskampagne zur AIDS-Verhütung seinen Weg in die
Öffentlichkeit fand.
Auf der herrenlose Suche nach kostenlosen Vergnügungen für mein
angebetetes Betriebssystem schwang ich mich durch diverse Foren. In
einem davon gab es den Hinweis auf dieses Spiel. Aber leider zogen die
Diskutanten rechtzeitig verwertbare Ergebnisse zurück. Eine aufwändige
Suche – zum Teil durch dunkle Ecken des World Wide Webs – gipfelte in
einem Höhepunkt: Das Spiel kommt in einer OS-X-Version daher.
Von rechts nach links kommen Spermien vermengt mit kleinen sowie
große Viren. Den einen oder anderen Werbebanner kann man durchaus
ignorieren. (Nicht annähernd so penetrant wie: "Die Decke könnte mal
wieder gestrichen werden...") Aufgabe des Partners (das bist du!) ist
es, den Ankömmlingen ein Kondom überzustreifen.
Mit hektischen Auf-und-Bewegungen richtet man den am rechten
Rand befindlichen Kondomverteiler mittels angemessener Bewegungen in der
Höhe aus. Ein Klick stülpt Gummis über die ankommenden Bösewichter und
macht sie so unschädlich. Mit fortschreitenden Spiel kommen die kleinen
Schlimmlinge immer häufiger, eine Neuausrichtung eurer
Abschussvorrichtung artet mehr in Arbeit denn in Lust aus.
Das Spiel ist so alt, das die Hersteller neue Interessen
verfolgen: Sie vergnügen sich mit Hühnern.
Die Windows-Version des Spiels ist ähnlich den bereits beschriebenen
Bösewichtern derartig verbreitet, das Google-Ergebnisse
einem goldenen Schauer gleichkommen.
Der Fund einer unter OS X lauffähigen Version besorgte mir eine
recht unruhige Nacht und ich kam endlich: Zu einem Downloadfähigen
Link:Ein Klick startet den Download direkt. (.sit, 5,7 MB).
Coke Kills
Nicht wirklich neu, bin auch erst vor kurzem darauf aufmerksam geworden.
Viel Spaß beim recherchieren
.
Das Internet
Eigentlich wollte ich es schon immer begreifen. Auch ein paar diesbezügliche versuche unternahm ich schon. Beispielsweise lieh ich mir das Buch 'DNS and BIND' von einem Kumpel und vergaß es, zurück zu geben. Nur das mit dem Lesen klappte irgendwie nicht. Dann erinnerte ich mich an die Volksschule der Nation: Die Sendung mit der Maus. Und siehe, es geht doch (so halbwegs – mit dem Verstehen). Also jetzt kommt ein Link, der das Internet für jedermann leicht verständlich und reich bebildert erkärt: Das Internet in der Sendung mit der Maus. Mindestens so gut wie ein Klassiker aus dem Anitquariat von O'Rilley.
Democracy - Internet Videotool
Mit
Democracy gibt es einen weiteren Videoplayer. Wie, noch einen? Ja, aber
mit ein paar netten Features. Soviel sei schon jetzt verraten: Das reine
Abspielen irgendwelcher Filmchen ist wirklich nicht das wesentliche an
dem Programm. Vielmehr werden RSS-Feeds mit Videoinhalten, Podcasts und
dergleichen mehr verwaltet. Selbstverständlich werden die Inhalte der
Feeds und Casts – Channels genannt – auf Wunsch geladen und angezeigt.
Im zwei geteilten Hauptfenster werden rechts alle Channels angezeigt, weiterhin können vorhandene gelöscht oder neue angelegt werden. Im Hauptfenster zeigt sich links nach dem Start eine Einführung in das Programm. Am unteren Fensterrand befinden sich die üblichen Bedienelemente zum Abspielen von Videos. Nach dem Abarbeiten der Einführung zeigt der Hauptbereich des Fensters den Channelguide, der ein wenig an iTunes erinnert – nur nicht ganz so bunt.
Zurück zum rechten Teil des Fensters: Unter dem Punkt 'My Collection' befinden sich alle geladenen Videos, auch die noch ein Verfallsdatum haben. Unter 'New Videos' befinden sich – welch' Überraschung – alle neuen Filme mit Verfallsdatum, die Neuzugänge halt. Mit der Suchen-Funktion wird das WWW abgeklappert, derzeitig aber nur Yahoo! und Blogdigger.
Das die Festplatte irgendwann unter dem geladenem Videomaterial anfängt zu ächzen, haben auch die Entwickler bedacht und berücksichtigt. Nach einem einstellbaren Verfallsdatum landen die Filme im Müll – für einen dauerhaften Besitz ist daher explizites Speichern ratsam. (Gespeichert wird in ~/Filme/) Erwähnt werden sollte auch, dass der Internet-Zugang via Breitbandanschluß – vielleicht zusammen mit einer Flatrate – ratsam erscheint.
Da wir bei der Nutzung von Democracy sowieso Online sind, fällt die noch fehlende Hilfe-Funktion nicht weiter ins Gewicht. Der auf der Homepage verfügbare 'Walkthrough' beantwortet alle im Zusammenhang mit der Bedienung entstehenden Fragen. Die paar Seiten sind im übrigen recht fix angeschaut. Weitere Tipps und Neuigkeiten gibt es im Blog, das über die Homepage erreichbar ist.
Die derzeitige Version ist mit der Nummer 0.8.1 zwar noch recht jung – 0.8.2 ist schon angekündigt – lässt sich aber schon erstaunlich gut nutzen. Das Programmierteam hat ihre Schöpfung unter die GPL gestellt, was auf eine weiterhin freie Verfügbarkeit schließen lässt. Apropos Verfügbarkeit: Versionen für Mac OS X und Windows (Linux in Vorbereitung) können auf der Downloadseite abgerufen werden. (Die OS-X-Variante kommt in einem 4,4 MB großem Diskimage)
Safari startet nicht - Argh! (Reprise)
Tja, kommt davon. Einfach irgendwelche Packages löschen weil man ja aufgeräumt in den Frühling starten will. Dumm gelaufen. Safaris Icon hüpfte noch nicht mal mehr im Dock rum. Keine Fehlermeldung – nichts. Auch kein Ersatzbrowser auf der Platte, um mal in einem Forum zu schauen. Also darf man als Mann mal wieder mal ganz sich selbst sein. Für Vorhaltungen der Form "einfach die Finger von Dingen lassen, wenn man keine Ahnung hat" war es zu spät.
Also Safari in ein Verzeichnisfenster geholt, das Paket geöffnet und zum eigentlichen Programm durch geklickt. Ein eleganten Doppelklick später und schon öffnet sich das Terminal und gab endlich Fehlermeldungen von sich:
a81-14-177-50:~ heiko$ /Applications/Safari.app/Contents/MacOS/Safari; exit
dyld: Library not loaded: /System/Library/PrivateFrameworks/vmutils.framework/Versions/A/vmutils
Referenced from: /System/Library/PrivateFrameworks/Syndication.framework/Versions/A/Syndication
Reason: image not found
Trace/BPT trap
logout
[Prozess beendet]
Nun gut, echte Männer schauen zuerst in das Systemlog, das aus der Konsole heraus erreichbar ist – da steht schließlich alles drin. Später erinnerte ich mich, dass Programme bekanntermaßen auch mit 'open' im Terminal geöffnet werden können. Nur schade, dass die immer den ganzen Pfad haben wollen. Ich bin tippfaul, und mit ein bisschen Mausgeschubse geht es halt auch. (Ja ja, Drag 'n' Drop, ich weiß...) Vom ersten Überflug über die Zeilen versprach ich mir von einem frisch aufgesetzten Safari Linderung. Nun gut, hättest Du mir über die Schulter geschaut, Du würdest das Ergebnis dieser Aktion in die Rubrik 'selten so gelacht' einordnen.
Die Geschichte entwickelte sich in Richtung Neuinstallation. Das passte mir überhaupt nicht, denn ich mache keine Backups. Warum auch, ich besitze einen Apple und Neuinstallationen sind was für Windows-User! Jetzt halfen nur die Installations-DVD, Pacifist und viel Geduld weiter. So glaubte ich. Die erste Idee war gleich die blödere von beiden: Einfach Safari neu installieren brachte außer Zeitverschwendung nichts. Also las ich endlich mal die Fehlermeldung durch – denn soweit ich mich erinnere, ist nur der im Vortei, der lesen kann kann.
Langsam begriff ich. Von einem umtriebigen Geist abgelinkt stellte ich fest: Es fehlen Zugänge zu allgemein verfügbaren Bibliotheken. Ich las weiter und sah, das vmutils.framework war abgeschossen. Na also – nicht schön, aber eine verwertbare Information. Die Suchfunktion des bereits gestarteten Gewaltverweigerers knallte mir zielgerichtet einen Volltreffer vor den Latz. Der zweite Versuch mit der Neuinstallation eben dieses Frameworks reanimierte meinen Safari.
Dumm nur – dumm nur, dass die erforderlichen Prebindings so fürchterlich viel Zeit verbrauchen. Dumm nur, dass ich mit ein wenig mehr Ahnung sehr viel Zeit gespart hätte. Der übliche Voodoo-Schnickschnack mit 'Rechte reparieren' brachte nichts. Denn nicht vorhandene Dateien haben keine Rechte. Der Programmlauf war überflüssig.
Zwischenzeitlich lies ich verschiedenen, sehr diffusen Gedanken folgend, meinen kleinen Rechner von der System-DVD neu starten. Dass das unnötig war, muss nicht weiter vertieft werden. Aber die Gelegenheit war, nachdem alles andere wieder lief, günstig. Nach über vier Jahren(!) wäre eine externe Überprüfung der Struktur des Startlaufwerks gar nicht mal so schlecht. Irgendetwas wurde auch gefunden und ausgebügelt, ohne das ich bislang davon Kenntnis besaß – schwein gehabt.
Letzendlich war das Ergebnis der Prüfung in etwa so, als wenn ein Arzt mir sagt, ich hätte Cholesterin. Klar, ohne könnte ich nicht leben. Immerhin besteht allein mein Hirn zu einem erheblichen Anteil aus diesem Zeugs. Von den restlichen Organen reden wir lieber nicht. Daher werde ich niemals irgendwelche Cholesterin-Hemmer zu mir nehmen, denn meinen Brägen krieg' ich auf eine mir angenehmere Weise klein.
Wie auch immer. In weiser Voraussicht liegt jetzt der Camino auf meiner Platte herum. Demnächst mal schauen, was man damit machen kann.
Mittwoch 08 März 2006
Hannover ist wie immer gelungen
Gefällt mir, das neue Web-Design. Vielleicht ein bischen zu sehr an Windows angelehnt, ist aber ja jetzt wirklich nebensächlich. In sich ist es auf jeden Fall stimmig und bleidigt niemandens Auge. Wie auch immer, mir gefällt es. (wirklich)
Widgets?
Widgets
Wie? Widgets waren doch... Ja klar, Widgets sind... Mal im ernst, nach
dem die Blogger-Szene seit geraumer Zeit das per F12 erreichbare
x-te-Google-Suchtool proklamiert, schlafen mir die Gesichtszüge ein. Ein
sowieso ständig bereiter Safari bietet bereits per se eine
Eingabemöglichkeit der derzeitg angesagtesten Suchmaschine an.
Erschwerend kommt hinzu, dass Google bei mir die Nummer eins in der
Lesezeichenleiste ist und ich daher die Website mit Apfel-F1
schnellstmöglich verfügbar habe.
Apfel Eins und die Welt des Wissens steht mir offen. Gut. Ein schlichtes F12 und vielerlei Helferlein offerieren mir wohlwollend ihre Dienste. Auch gut. Aber bitte nicht die m-te Version einer Google-Gui. Wie wäre es denn hingegen mit einem entspannenden Spielchen? Was spricht dagegen, in einer Arbeitspause Welten zu vernichten oder ein paar Kistchen zu stapeln?
shoot2thrill
Vor geraumer Zeit veranstaltete ein dänischer Software-Hersteller einen Programmiererwettbewerb. Zum Sieg sollte nur die jenige Crew gelangen, die in vorgegebener Zeit ein komplettes, spielbares Ergebnis vorweisen konnten. Nun ja, die abgelieferten, download fähigen sowie spielbaren Ergebnisse bereiten in jedem Fall viel zu viel Kurzweil.
Malus...
...ist das Gegenteil von Bonus. Deine Anerkennung die du von der
Allgemeinheit nur zu allzu gern einforderst, wirst du dir dummerweise
erst einmal erarbeiten müssen. Bevor du die kleinen Spielchen bestehst,
kommt der Download...
Oh Gott, die 13! Ganze dreizehn Spiele, die deinen Rechner in die Knie zwingen. Manche davon schaffen deinen Rechner echt so, dass du in der Lage sein solltest, mittels der Aktivitäts-Anzeige einen Prozess abzuschießen. Macht aber nichts, andere üben auch nur mal.
Was geht?
Weiß ich auch nicht, krieg es gefälligst alleine raus. Das hängt aber
auch von deinen Zockerfähigkeiten ab. Wenn ich ein Mädchen wäre und du
Junge und du würdest die Fresse aufreißen wäre der Preis recht hoch.
(Aber ich bin ein Junge, wenn du auch so bist – pass auf deine
Schneidezähne auf.) Soll heißen: Wenn du den Highscore nicht erreichst,
jammer gefälligst leise.
Glücklicherweise ist das mit dem WWW noch recht offen. Daher verrate ich euch im folgenden Absatz ein paar Dinge.
Die Größen der Downloads reichen von etwa 700 kB bis hin zu etwa knapp neun Megabyte. Alles ist gezippt – zum auspacken einfach doppelklicken. Daraufhin verwandeln sich die Endungen der Dateien von .zip auf wundersame Weise in .wdgt. Die kann man nun mit einem weiteren Doppelklick simpel in das Dashboard einbindeen, habt ihr aber gewusst !?! Klasse... Aber das eine oder andere Spielchen fordert noch Daten nach. Da musst du halt Geduld haben.
Die kleinen scheißerchen fordern echt Rechenleistung. Besser ist es, wenn du nach dem Start 'Apfel-F' drückst ('F' ist zwischen dem 'D' und 'G'! Apfel ist da, wo bei deinen Kumpels das Fenster ist). Das bringt die ganze Pracht nach vorne und das Game ruckelt dann auch nicht mehr so. Aus diesen vielen Spielen hat mich eigentlich nur ein fremd bestimmter Neustart ins diesseits geholt. Scheiße, Egal...
Links
Ich habe mir den Kram gesaugt, wenn ihr den Server lahmlegt – Egal. Daher bin in ausnahmsweise mal in Geberlaune: Klick diesen Querweis...
Frühlingszeit - Modezeit
In der hoffentlich bald kommenden Jahreszeit geht es darum, das
vorwiegend andere Geschlecht von der eigenen Stilsicherheit in
Modefragen zu beeindrucken. Dies kann durchaus mit hohen finanziellem
Aufwand im Bereich teurerer Bekleidung namenhafter Hersteller sein. Viel
witziger hingegen sind die vielen kleinen Accessoires, die zum Teil
schon mit geringem Aufwand als Eyecatcher dienen.
Schnürsenkel beispielsweise können mit geringem Aufwand eindeutige Aufforderungen nach sich ziehen: "Mach mir den Knoten!" Um es soweit kommen zu lassen, wäre ein Besuch auf Ian's Shoelace Site anzuraten. Ian erklärt schrittweise vielerlei Techniken, um die Fußbekleidung in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken.
UnRar X 2.0 goes SourceForge
Beim durchforsten meiner Linksammlung musste ich eben diese in
bereits in der Überschrift genannte Entdeckung machen. Da keimt die
Hoffnung, dass das kleine Auspacktool für .rar-Dateien nicht untergeht.
UnRar X – Mac-Only – packt auch Archive aus, bei denen StuffIt die
Arbeit einstellt. Die bislang einzige Änderung ist es, dass das Programm
nicht mehr als .sitx daher kommt, sondern als Diskimage.
Der 570 kB kleine Download ist vom Platzverbrauch her gesehen wohl eher
vernachlässigbar.
Update
Der Link stimmt jetzt. Besten Dank an den aufmerksamen Leser.
Dienstag 07 März 2006
Verbesserte Fehler?
Geil, wir alle lieben Fehler, vor allem wenn sie noch umfangreich verbessert werden.
Nachtrag
Die 'Fehler' wurden mittlerweile bereinigt
.
Montag 06 März 2006
(Open) Transport Tycoon - Wirtschaftssimulation
Vor über zehn Jahren erschien die Wirtschaftssimulation Transport
Tycoon für PC-Systeme. Seit geraumer Zeit existiert das
Open-Source-Projekt OpenTTD, dass dieses alte, aber sehr witzige Spiel
für alle Plattformen verfügbar zu machen. OpenTTD erweitert das Spiel um
neue Features wie beispielsweise einen Mehrspielermodus via Netzwerk.
Desweiteren wurden vielerlei kleine Erweiterungen eingebaut. Die
Versionsnummer liegt zwar erst 0.45, aber das Spiel läuft stabil. Der
Wermutstropfen: Es wird das Original benötigt, aber die
Fanpage von Owen Rudge gibt außer Tipps zum Spiel auch Hinweise auf
Bezugsquellen. Dazu gibt es in der deutschen Wikipedia
noch einen Eintrag.
Zu beginn des Spiels muss man mit einem Kredit von 100.000 Dollar ein Verkehrsimperium aufbauen. Bei dem knappen Budget liegen zunächst nur Lkws und Busse im Rahmen des machbaren. Mit wachsendem Erfolg folgen Eisenbahnen, Flugzeuge und Schiffe. Außer dem Transport von A nach B muss man einen Blick auf das Alter und den Profit seiner Fahrzeuge haben. Schraubt man etwa die Wartungsintervalle zu hoch, gibt es häufiger Pannen. Weiterhin steigert eine pfiffige Routenplanung die Effizienz des Fuhrparks.
Besonderes Augenmerk legten die Entwickler auf den Eisenbahnverkehr. Mehrere Züge lassen sich nur mit einem gut ausgebautem Schienennetz und einer ausgeklügelten Signaltechnik in den Griff bekommen. Weitere Möglichkeiten sind Änderungen des Geländes – sofern die Gemeinden nichts dagegen haben. Auch winken subventionierte, aber befristete Aufträge. Das stellt nur einen kleinen Ausschnitt aus den Möglichkeiten dar. Mit zunehmender Spieldauer hat man alle Hände voll zu tun. Mich erinnert das Spiel an diese 'Wimmelbilderbücher', von denen man als Kind schwer beeindruckt war.
Die Fangemeinde ist mittlerweile recht Hoch. Auf jeden Fall sollte man Chris Owen einen Besuch abstatten. Auf der Homepage des Projekts gibt es eine Anleitung. Das Forum zum Spiel sowie eine zusätzliche Anleitung zum Aufbau von Eisenbahnstrecken helfen weiter. Eine separate Seite nimmt genüsslich die Dummheit der eingebauten KI auf die Schippe. OpenTTD befindet sich in einem Diskimage und ist etwa 7,5 MB groß (Das Spiel muss extra bezogen werden.) Viel Spaß.
Update
Mittlerweile kletterte die Versionsnummer auf 0.4.7. Das heißt, viele
alte Fehler wurden entfernt, viele neue eingefügt
. Im ernst: ab 0.4.7 gibt es das Programm als Fatbinary für Intel-Macs.
Update 2
Der Besitzer der oben verlinkten Homepage wies mich auf eine Namensverwechslung hin: Die Fanpage stammt von Owen Rudge – Chris Sawyer ist der ursprüngliche Entwickler – die Links an sich stimmen. (Nichts ist peinlicher als falsche oder verwechselte Namen.) Besten Dank an den aufmerksamen Leser.
Sonntag 05 März 2006
Keine Öl-Dollars für die USA (2)
Atome
Die Nachricht, dass die USA Indien mit Technologien zur Atomtechnik unterstützen, hat es in den letzten Tagen sogar geschafft, sich gegen Vogelgrippe, Schneekatastrophen und Klinsmann durchzusetzen. Ausgehend von einem ausnahmsweise informationsreichen Thread im Politikforum bei Heise-Online [1] stieß ich auf einen Artikel von Gerhard Wisnewski über den Zusammenhang zwischen US-amerikanischer Außenpolitik und der Verteilung von Wissen. Nun interessierte mich die aktuelle Nachrichtenlage und suchte via Google-News nach Neuigkeiten. Der erste Treffer führte auf einen Blogeintrag eines Autors der Zeit [2]. Dort geht es im wesentlichen um eine Interpretation des Atomwaffensperrvertrages [3].
In seinem Blogbeitrag reitet der Zeit-Autor Clemens Wergin im wesentlichen auf dem Atomwaffensperrvertrag herum und stellt Indien als netten Nachbarn dar. Nun ja, Indien kann man nichts schlechtes Nachsagen. Dem Iran aber auch nicht – außer das 'er' den Mund ziemlich voll nimmt Der größte Feind Indiens ist derzeitig Pakistan, die ebenfalls über Atomwaffen verfügen. Zwischen beiden herrscht eine Patt-Situation, die dem Kalten Krieg ([4], [5]. aber in diesem Zusammenhang nicht vergessen.) unserer Vergangenheit wohl recht nahe kommt. Der Iran hingegen möchte sich – scheinbar sowie offensichtlich – gegen seine Nachbarn behaupten. Übelnehmen kann man ihm es nicht.
Unter Indiens Nachbarn nimmt wohl nur China eine bedeutende Rolle ein, die aber laut aktueller Berichterstattung derzeitig eher in wirtschaftlicher Hinsicht den Westen überrollen wollen. An den Iran grenzen ein paar Staaten der ehemaligen UdSSR sowie der vom Marines-Corps zerstörte Irak und ein paar eher ruhige arabische Staaten. Weder gingen laut der uns bekannten Geschichte vom Iran noch von Indien irgendwelche Agressionen aus. Das erfahrungsgemäß eher offensive Restrussland liegt derzeitig am Boden während das Reich der Mitte aufblüht.
Bleibt also festzustellen, dass die US-amerikanische Regierung ihren alte Erzfeind [5] in die Knie gezwungen hat und Russland sowie seine abtrünnigen Satelliten eigene Ziele erstreben. Desweiteren bleibt die Frage offen, wie die Leute um George W. Bush es mit China schaffen wollen. Denn China gilt mit seiner noch nicht voll ausgereiften Wirtschaftsmacht als potentieller Gegner aller. Und Blöd sind sie auch nicht, wie es der geplante Nachbau des Transrapids erneut beweist [6]. Der Nachkauf deutscher Technologie dient dabei nur offensichtlich der öffentlichen Beschwichtigung [7].
Die 'Bedrohungslage' dürfte damit klar sein. China muss irgendwie klein gehalten werden – Russland ist trotz seiner Niederlage grundsätzlich nicht auf Linie zu trimmen und scheidet in doppelter hinsicht aus. Ein 'naheliegender' Koalitionär Chinas – Indien – wäre dabei äußert Hilfreich. Nur, wie richtet man eine eigenständige Atommacht auf einen fremd bestimmten Kurs ein? Mit Wissen vielleicht – konkret mit Erweiterung der Fähigkeiten zur Nutzung der Atomenergie?. Der derzeitig seitens der US-Regierung propagierte Wissenstransfer zeigt auf eine andere Richtung. Wir erinnern uns, Atomenergie dient nicht nur zum Aufkochen von Wasser [8].
Öl und Dollars
Nachdem einige Motive genannt wurden, steht eine Antwort nach den Mitteln zur Durchsetzung aus. Dabei liegt die Antwort nur so auf der Hand herum: US-Dollars! Das Schmiermittel der Weltwirtschaft ist nun einmal (noch?) der US-Dollar und eine Druckerei im eigenem Hinterland ist billiger als ein mehrere Monate anwährender Aufenthalt des US-Marine-Corps im Ausland. Die Steuerungsmittel, die ein weltweit kontrollierbares Tauschmittel bedeuten, sind durchaus als filigraner zu bezeichnen, verglichen mit der medienwirksamen Präsenz gehäuft auftretender, bewaffneter Uniformen.
Ein mögliches Steurungsmittel der Weltpolitik ist nun einmal der US-Dollar, das Erdöl sowie die derzeitig aufbröselnde Verflechtung zwischen beiden – Erdöl wird traditionell seit dem letzten Jahrtausend in US-Dollars bezahlt. Seit geraumer Zeit wollen diverse Nationen ihre benötigten Barrels aber in Euro bezahlen. Verschiedene Anbieter fanden diese pfiffig, da man Abhängikeiten zum bisherigen Geldlieferanten lösen konnte. Zu den befürwortern alternativer Zahlungsmittel gehörte beispielsweise der Irak. Bereits vor geraumer Zeit verlinkte ich auf einen Artikel, der einen Zusammenhang zwischen in US-Dollar bezahltem Öl und einem Steuerungsmittel gegen andere Volkswirtschaften erklärte [9].
Üblicherweise liegt im Gegenwert eines Geldscheines ein tatsächlicher Gegenwert. Früher war es echtes Gold. Heute ist das Bruttoinlandsprodukt einer Nation. Kurzum: reale Werte einer Volkswirtschaft garantierten den Gegenwert einer Münze in einem Portemonnaie Das die EU gerade die deutschen wegen ihrer Verschuldung anpinkelt, ist in diesem Zusammenhang nicht nur eine Randnotiz. Die europäische Gemeinschaft steht in der Tat mit realen Gegenwerten für ihre Währung ein. Der US-Dollar tut dieses seit geraumer Zeit nicht mehr.
Nach der Loslösung des US-Dollars vom Gold musste ein anderer Gegenwert her. Mittels verschiedener militärischer Interventionen sowie verschiedener Aktivitäten des CIAs wurde der US-Dollar als 'gesicherte' Währung im weltweiten Handel etabliert. Schlußendlich ist es bei diesen Bedingungen unherblich, womit jegliche Waren bezahlt werden. Hauptsache in US-Dollars. Mit ihrer eigenen Währung kontrolliert die US-Regierung den Welthandel.
Üblicherweise legen derzeit die Mehrheit der Länder ihre Währungsreserven in US-Dollars an. Dollars wird man immer los – im Gegenwert von Waren versteht sich. Denn es brauchen schlussendlich alle Länder den Dollar, um ihr Öl für die Autos ihrer Bürger zu bezahlen. Den Herausgebern des Dollars kann dies nur billig sein, denn sie können überall auf dieser Welt 'shoppen' gehen. Wenn aber jemand was von den USA will, Waren etwa, wird mittels der Welthandelsbank der neue, mindere Gegenwert der Dollars festgelegt.
Kriegsgründe
Wie bereits allgemein bekannt, wollte der Iran seine Barrels in Euro verrechnet sehen. Mit den Euros hätte die US-Amerikanische-Regierung ein Problem: Sie besitzen keinerlei. In einem auf einer anderen Währung ausgerichteten Markt hätten sie somit derzeitig das Nachsehen. Der ehemalige Irak [*1] sowie Russland und China zeigen Interesse an einem wertbeständigem Tauschmittel. Der Iran zeigt seit geraumer Zeit auch Interesse an einer euronotierten Erdölbörse. Das kommt der aktuellen Bush-Regierung derzeitig mehr als nur ungelegen, denn der quasi willkürlich gedruckte US-Dollar würde nachhaltig an Gegenwert verlieren.
Die Währung des jüngst finanziell vereinigten Europas – soviel Polemik sei mir gestattet – stellt eine Bedrohung dar. Der Euro verteilt die Kapitalreserven neu und treibt Angst in die Gesichter traditionell vorhandener Mächte. Wow, starke Worte, aber soviel Polemik sei mir gestattet, denn: Das Interesse Chinas und Russlands als bestehende Wirtschaftsnation sowie einiger erdöl'produziernder' Länder aus den Nahen Osten an unserer Währung wertet das Tauschmittel des Dollars deutlich ab.
Eine Konkurrenzwährung zum US-Dollar gefährdet den 'american way of drive'. Die derzeit effektivste Kombination aus Militär Wissenschaft und gläubigen Bürgern diktiert der Weltöffentlichkeit ihre Weltanschauung Es geht nicht um den Besitz der letzten Ölreserven, es geht um die Kontrolle der Zahlungsmittel. Der Irak hatte vor, auf den Euro umzustellen, der Iran will es, und Indien wird es bestimmt nicht tun. Die Gründe für einen Einmarsch in den Iran waren mehr als Zweifelhaft. Das Nachbarland darf sich derzeitig als bedroht fühlen.
Die derzeitige Wissenslage der Bundesbürger lässt sich [*2] mit Sicherheit aus dem Interesse bezahlter Journalisten erklären,
Zusammengefasst: Es geht mittlerweile nicht mehr darum, wie das Öl bezahlt wird, sondern womit. Der Euro ist in den Augen anderer ein rotes Tuch.
In eigener Sache
Klar dürfte in jedem Fall sein, dass die Iraker, Iraner Chinesen, Russen und wer auch immer uneingeschränkt die selben Rechte wie wir besitzen. Dazu gehört auch die Nutzung der Atomkraft. Klar dürfte auch sein, dass dieser Beitrag meine Meinung darstellt. Aber im Gegensatz einiger Schreiberlinge lege ich mich meine Quellen dar:
[1] Heise-Online (Diskussion): USA bieten Indien Waffengeschäfte an
[2] Gerhard Wisnewski: Erdölbörse im Iran: Imperium am Abgrund
[3] Wikipedia: Atomwaffensperrvertrag
[4] Wikipedia: Kalter Krieg
[5] Wikipedia: Stellvertreterkrieg
[6] Mittelbayrische: Stoiber will chinesischen Transrapid-Nachbau zum G8-Thema machen
[7] Mitteldeutsche Zeitung: Bau der neuen Transrapid-Strecke soll dieses Jahr beginnen
[8] Wikipedia: Atomenergie (Zurecht umstrittener Artikel)
[9] Eigener Beitrag: Hintergrund US-Imperialistischer Interessen
Fußnoten
[*1] Saddam Hussein war schlußendlich ein US-amerikanisches finanzierter, massenmördender Diktator. Das diskutieren wir an dieser Stelle nicht.
[*2] Wenn angestellte Schreiberlinge so etwas wie 'wie etwa' schreiben, dann lasse ich 'lässt sich' mit links liegen.
Hinweise zum 1. Update:
Texte muss ein Schreiberling nun einmal den einen oder anderen Tag zwecks besserer Reifung liegen lassen. Das habe ich auch getan, nur dass ich dummerweise zwischenzeitlich auf 'Veröffentlichen' drückte, anstatt auf 'Speichern. Denn irgendeine Schreibregel soll da gelten: Lass dein Geschreibsel erstmal liegen und schau später noch einmal rein. Denn erst dann findest Du inhaltliche sowie formale Fehler.
Wenn man denn später einen Blick auf seinen Text riskiert und das
Redigieren anfängt, fallen bestimmt inhaltliche sowie rechtsschreibliche
Fehler zum Opfer
. (btw. Mit solcherlei rummtippen kann man Familien ernähren? – Wow)
Freitag 03 März 2006
Flugessen
Das Blog airlinemeals.net offeriert keine Mahlzeiten. Aber dafür vielerlei Fotos von während eines Fluges servierten Gerichten. Nun ja. In der linken Spalte sucht ihr eure bevorzugte Airline aus. Ob ich euch nun aufgrund der authentischen Bilder einen guten Appetit wünschen soll? Lieber nicht.
Nichts für ungut,
aber ein Nacktmull sieht halt wie ein Penis mit Zähnen aus. Vor allem das Foto erweckt einige Assoziationen (Der Link ist wirklich Jugendfrei!). (via Batzlog)
Gute und schlechte Rechnungen
Zum ausgehendem Winter hin enthält die Briefpost mitunter eine Überraschung bereit: Die Jahresabrechnung der Stadtwerke. Nett an der Sache war, dass sie mir ein geringes Guthaben überweisen wollen. Zinsfrei versteht sich. Unangehnem ist vielmehr die bevorstehende Steigerung der monatlichen Abschlagszahlungen. Ganze sechs Kröten – per Monat – nicht schlecht. Die bereits völlig veraltete Nachricht ob der Schließung hiesiger Aluminiumwerke aufgrund der Raffgier diverser Energieerzeuger erscheint somit in einem völlig neuem Licht: Sie macht die schlechten Erfahrungen anderer für mich nachvollziehbar.
Donnerstag 02 März 2006
Tower Toppler - Retrogaming (Update)
Die Geschichte des Originals – Nebulous – bergan auf dem C64, ging
auf Atari STs und Amiga und endete als Sourceforge Projekt für Mac OS X,
Linux und Windows. Ziel des Plattformspiel ist es, die oberste Etage
eines Turm zu erreichen, um dort einen Schalter zu betätigen. Eine
kurze, auch in deutsch verfügbare Anleitung, gibt es auf der Homepage –
weswegen ich mich erfreulich kurz halten kann. Das Spielchen ist
durchaus auch für Kinder geeignet. Diese sollten aber nicht zu jung
sein, da der Schwierigkeitsgrad beständig ansteigt. Alte und neue
Screenshoots gibt es auf der Homepage. Der Download
für die OS-X-Version läuft über eine separate Seite. Das
kostenlose Diskimage ist nur 2,5 MB groß. Alle
anderen laden direkt über Sourceforge.
Update 29.1.08
Durch Zufall erfuhr ich, das es mittlerweile ein Update auf die Version 1.1.3-4 gibt. Das Diskimage wuchs auf 3,6 MB und ist immer noch kostenlos. Die beiden obigen Links sind immer noch aktuell.
Computermuseum
Ein wiedersehen mit alter Hardware bietet
Old Computers.com. Die ältesten vorgestellten Maschinen stammten aus dem
Jahre 1951. Etwa zwanzig Jahre später passten die Rechenmaschinen
endlich auf einen Tisch, waren aber immer noch weit von den heutigen
Geräten entfernt. In jedem Fall gab es in den achtzigern viel mehr
Abwechslung. Jaja, früher war alles besser – und aus Holz...
encore 02/06
Das Editorial
Im auf zwei Seiten verteiltem Editorial finden sich interessante Sätze, aber keine Aussagen. Kommt das vom 'Coldplay' hören? Sowohl Coldplays Musik als auch das gemeinschaftlich verfasste Editorial sind einfach nur belanglos. Es wird in beiden Fällen versucht, allen gerecht zu werden. Originalzitat:
Wir sollten versuchen, die Welt ein Stück langsamer drehen zu lassen und uns nur dann und wann gegen etwas zu entscheiden, nachdem wir gründlich darüber nachgedacht haben.
Die Welt wird sich wegen euch nicht langsamer drehen. Ich hatte seinerzeit SPD wegen der anstehenden, nötigen Reformen gewählt. Mittlerweile ist 'Es' am Ruder und versinnbildlicht einen Rückwärtsruck: Etwas langsamer drehen, nicht ganz so viel vorwärts, besser Rückwärts, Halt den Ball flach. Nur nichts neues. Besser viele Schritte zurück; Idealerweise in eine vergangene Monarchie, in der einige wenige aufgrund ihrer Geburt sich als etwas besseres fühlen durften. Nun ja, die Zeit ist endgültig vorbei.
Dann und wann etwas zu entscheiden? Na gut, es gibt entscheidungsfreudige Menschen. Ihr scheint es leider nicht zu sein. Nach dem GIGA TV durch Das Vierte ersetzt wurde, weiß ich, das etwas verloren wurde. Teile von MTViva werden demnächst durch beliebigen Comedy ersetzt. Ist das etwa lustig? Ich mag weder MTViva noch deutschen Comedy, aber ein Verlust vermag ich jetzt schon zu verspüren. In verschiedenen Foren kreischen jetzt schon etliche Menschen auf, vor allem über den bereits vorhandenen Verlust der Sendungen, die auch mal über den Tellerrand hinaus blickten.
Keine von den derzeitig aktuellen Moderatorinnen schafft die Klasse von Kristiane Backer – Sie sah geil aus und verband interessante Musik mit Journalismus – sie zeigte neues auf und latschte nicht innerhalb ausgetretener Pfade herum. Wie im übrigen alle damaligen Moderatoren. Heute ist von MTV nur noch ein Klingeltonverkaufssender übrig geblieben, in dem irgendwelche stylischen Mädchen Harald Schmidt kopieren (Heißt der so? Geht mir am Arsch vorbei!). Na danke.
Die verantwortlichen Redakteure des Editorials lehnen sich zurück und überlegen. Sie überlegen. Sie überlegen und fühlen sich überlegen. Sie bieten schließlich ein rückwärts gewandtes Forum, in dem unter ihren Gnaden [hoffentlich|vermeintlich] in ihrem Sinne konservative Zeichner auf ein wenig Anerkennung hoffen dürfen.
Wenn ihr keine Meinung habt, haltet die Klappe.
Mit einer Häufung derartiger Nullaussagen tut man niemanden einen Gefallen. Außer den Werbekunden – vielleicht. Immerhin befindet sich diesmal Nokia an exponierter Stelle.
"...nachdem wir gründlich darüber nachgedacht haben." Nachgedacht? Worüber? Lasst uns an euren Gedanken teilhaben. Damit wir euer Blatt besser einschätzen können. Damit eure zuliefernden Dienstleister wissen, wem sie bedienen.
Weiter im Text
Ich versuche mal runter zu drehen und mich auf den Inhalt zu konzentrieren uns stelle fest, das Inhalts- sowie Teilabschnittsverzeichnisse sind immer noch nicht verlinkt. Egal. Aber derart getipptes wie
Ebenfalls bemerkenswert war die Anbringung des Zitats Berlin ist die Stätte, mit der ich durch menschliche und wissenschaftliche Beziehungen am meisten verwachsen bin, aus dem Jahr 1922 am Berliner Rathaus
wirkt einfach nur tot. Es handelt sich um ein wenig lebhaftes Zitat, welches in eine Passivkonstruktion eingebettet wurde. Der Absatz liegt auf dem Rücken und jappst nach Luft, er befindet sich in Agonie. (Wenn du weist, von wem ich geklaut habe, empfehle ich dir ihn zu lesen.) Der Ausgang der Geschichte über die Autobahnschrift interessiert mich wirklich, aber nicht so. (Seite 19, erster Absatz – hatte von euch niemand mehr Zeit zum lektorieren?)
Warum? Warum nur?
Während in Tschechien die DIN-Schriften im Jahr 1939 eingeführt wurden, sollten in den Niederlanden eine Kommission darüber beraten, ob die DIN 1451 auch dort als Norm gelten soll.
Warum nicht
Während die Tschechen 1939 die DIN-Schriften einführten, beriet in den Niederlanden eine Kommission über die DIN 1451 als zukünftige gültige Norm. (?)
Das 'sollte' aus eurem Satz ist eine Tretmine und ich habe ich erstmal ignoriert. Es reicht mir völlig, wenn ihr darauf latscht. Mein Vorschlag strebt hingegen Richtung Leben (also keine Passivkonstruktion). Mein Vorschlag muss in dieser Form aber noch mal nach recherchiert werden. (Die Einspielung auf Seite 29 gilt hoffentlich noch als Zitat... gefiel mir aber trotzdem...)
Schreibt doch mal einen handwerklich orientierten Artikel darüber, wie man Gestaltungsraster in einem in Flash gehaltenem Magazin anwendet. Damit könntet ihr mit Sicherheit viele Mediengestalter im zweiten Lehrjahr und noch einige Leute mehr erreichen. Sowie selbst etwas darüber Lernen, wie man die Satzfehler auf Seite 30/31 ff. vermeidet.
So schlecht ist es nun auch wieder nicht
Ein Magazin taugt halt nichts, wenn keine zwei Parteien darüber streiten können. Gute Hefte zeigen Dinge außerhalb der gewohnten Sehweise, auch wenn es mir nicht gefällt. Denkt daran: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
Ja, was ich gerade da hinschmierte sind scheiß Binsen, aber sie treffen zu – und ich brauche einen Übergang zum nächsten Absatz. (So schlecht ist das 'Heft' nun wirklich nicht, aber halt... ...deutlich Optimierungsfähig.)
Beispielsweise lernen wir im Interview mit The Soulcage Department die Verinnerlichung simpler Handlungsabläufe und die Verbreitung inhaltsfreier Meinungen. Oops, jetzt ist mir ein Passivsatz raus gerutscht. Ja, mit dieser schriftlichen Sprachform gelingen knappe, auf den Punkt gebrachte Aussagen. Beispielsweise dieser: Ich würde sagen, The Soulcage Department erscheinen interessant.
Nein, sie sind nicht interessant. Im World Wide Web gibt es besseres zu entdecken. Die gestandenen Männer von The Soulcage Department haben man gerade ihre Studien erfolgreich abgeschlossen– und sie haben bestimmt eine Freundin. Die Jungs versuchen gerade mal erste Erfahrungen zu sammeln, was man vom scheinbar angegrauten encore-Team immer noch rundweg behaupten kann. Bislang bewegte sich die Redaktion der Online-Publikation in der Deckung der Underdogs – der Rolle der vermeintlich getretenen Hunde.
Der Brüller
Ein Online-Umfrage bezüglich aller Inhalte, noch bevor man das ganze Heft gesehen hat. Ich habe eine Meinung über Artikel abgegeben, noch bevor ich sie kannte. Schade, die Privat Dancer Fotos ab Seite 65 sind wirklich gut. Obwohl die Bildbeschriftungen teilweise eher lausig sind. Den Unterschied zwischen Textauszeichnungen und Anführungszeichen lernen wir aber hoffentlich noch bis zur nächsten Ausgabe.
Schmerzen (bezüglich der Kolumne)
Ein Spaß wäre es, die Kolumne ins PF der Trollhöhle einzustellen. Jeder, aber auch wirklich jeder der dort anwesenden Fischfresser wäre in der Lage, dich genüsslich auszunehmen.
Mich als Doppelkopfspieler stimmt die Reihenfolge der Karten in der Aufmachergrafik eher befremdlich – sie ist einfach falsch. Oder? Das steckt doch bestimmt eine Aussage dahinter. Selbst wenn, eine Bestätigung in den folgenden Absätzen findet eher nicht statt. Das mit dem Rosa-Alptraum sollte man nur vor ausgewähltem Publikum von sich geben.
Damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende, denn nun trifft ein anderer auf Gott:
Die Einleitung reicht, das nach dem Doppelpunkt ist erstmal unwichtig. Die Fragen beziehen sich auf den wiedergegebenen Halbsatz. Wer trifft wie auf Gott? Ist es Evan Baxter, der vielleicht Spitzwinklig in Gott einschlägt? Oder tut Jim Curey irgend etwas, der mal wieder Rolle einnimmt? In welchen Film überhaupt? Ein Absatz später ist Morgan Freeman Gott. Sind nun beide fiktive Gestalten oder nur einer. Wenn ja, welcher? Wiederum einen Absatz später wird über eine von Hollywood entdeckte Liebe lamentiert.
Hollywood liebt nicht. Hollywood verheizt Schauspieler für ein kurzes erscheinen am Firmament der deutschen Kinokasse. Anschließender Profit ausdrücklich erzwungen. Dabei verglühende Sternschnuppen werden am nächsten Abend zielgruppenorientiert ersetzt. Sei so nett und bezahle gefälligst.
Brokeback Mountain hat mehr mit gesellschaftlichem Aufstand zu tun, als du jemals kapierst. Brokeback Mountain ist ein Western. Ein Western erzählt immer etwas über die Träume der US-Amerikaner. Über Weiße halt, wie sie Land bes[ie|u]deln, Büffel und Rothäute abknallen, sich das Land halt rücksichtslos untertan machen. Kurzum sich aller Dinge ungefragt bemächtigen. Dir ist hoffentlich klar, dass du Bezüge zu aktuellen Nachrichtenlage herstellen solltest?
John Wayne war der letzte Protagonist dieser filmischen Stilepoche. Sam Peckinpah war der erste Regisseur, der den amerikanischen Traum mehrfach in Frage stellte – mit einer bis dahin noch nicht gesehenen Gewalt, die in Pat Garret jagt Billy the Kid einen Gipfel erreicht. Der vorher erschienene Film Butch Cassidy & The Sundance Kid skizziert zwei Looser – Oscarprämiert. Vor nicht allzu langer Zeit erschien eine Blueberry-Verfilmung, die in einem Drogenrausch endete.
Ich glaube, nein ich weiß, das du den hintersinnigen Witz mit Brokeback Mountain als Comming-Out-Geschichte und Ang Lee – einem "wäschewaschenden Schlitzauge" – als Regisseur sowie dem Western als Ur-Amerikanisches Klischee nicht einmal Ansatzweise verstanden hast. Obwohl du vorgibst, den Film gesehen zu haben. Ich habe ihn noch nicht gesehen, kann ihn aber jetzt schon einordnen.
Der Western war immer eine Bestandsaufnahme der Gesellschaft der USA und nichts mit dem Lonesome Cowboy (Lucky Luke) zu tun. Brich dir lieber freiwillig die Finger, bevor du noch mal eine Tastatur anfasst. (Btw: viele Feuerwehrmänner sind – wenn sie gehäuft auftreten – Feuerwehr leute!) Die Kolumne ist Müll, die anschließende Filmbeschreibung offenbart nichts neues, der in der Flash-Animation eingebundene Trailer startet nicht.
Ein Bildchen und einen Link wie sonst üblich schenke ich mir. Diese Ausgabe unterrundet noch die vom letzten Monat.
Mittwoch 01 März 2006
Winter in Hannover(4)
Nett sieht es ja aus, aber langsam ist wirklich genug. Dabei fällt mir ein, heute gingen einige kommunalorange bekleidete Personen durch die Strassen und reinigten mit Verbrennungsmotoren betriebenen Gebläsen die Bürgersteige. Steht etwa der Frühling bevor, ist der Streik der Müllwerker beendet?
HannoverBlogs
Nach einem Monat Mitgliedschaft bei den HannoverBlogs ( klick hier) – hey klingt fast noch besser wie Hannover Scorpions – bin ich durchaus in der Lage, ein kleines Fazit zu ziehen. Erstmal macht das rumbloggen viel mehr Spaß, außerdem kriegt man mehr von dieser Stadt mit. Und die Pageviews vor allem... Booah. Von 2146 im Januar auf 3056 im Februar (Strato). Das hat mich überrascht.
Die etablierten Medien stellen im Sinne einer WWW-Präsenz keinerlei Bereicherung dar. Sowohl bei der HAZ als auch bei der Neuen Presse gibt es selbst den Wetterbericht nur gegen eine kostenpflichtige Mitgliedschaft. Das Onlineangebot des Schädelspalters ist ein Witz, das magaSzene bietet da schon mehr – aber nur wegen massiver Verlinkung auf die Gelben Seiten.
Wer auf dem Laufenden bleiben will, rennt auf traditionellem Wege eher
ins Leere. Derzeitig bleiben eigentlich nur die Blogs aus der Region,
wenn man sich ein Bild über die Gegend hier machen will. (Und natürlich
mittels der
Wikipedia.
) Der Hinweis von
Too Much Cookies war ein echter Knaller!
Stunksitzung
So, der Karneval ist gelaufen. Die merkwürdigen Fernsehsendungen mit reichlich angetrunkenen Jecken, schlechter Musik und vielen Kalauern geraten langsam in wohlige Vergessenheit. Viel habe ich glücklicherweise nicht mitbekommen – ehrlich gesagt gar nichts. Bis auf eine Aufzeichnung aus der Stunksitzung 2006. Das wirklich besondere daran ist, dass der WDR diesen Teil gar nicht sendete. Wer mit "Ratze und Meise", so der Titel, aufs Korn genommen wird, dürfte nicht so schwer zu erraten sein. Brilliant gemacht! Aber Vorsicht, dieser Clip wird zutiefst religiös veranlagte Menschen (vornehmlich Katholiken) verletzten. Wer von vornherein weiß, dass er sowas nicht verträgt, der klickt da nicht drauf: Das Video wird als .wmv und .mov gestreamt.