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Dienstag 31 März 2009

Das Schwarze Auge und der Computerspielpreis

Nun wurde zum ersten mal der Deutsche Computerspielpreis verliehen. Der Preisträger ist Das Schwarze Auge (DSA) Drakensang von dtp entainenment. Hach, da fühle ich mich doch glatt in meine Jugend zurück versetzt. Damals, ja damals zockten ich und mein Kumpel die alte Schicksalsklingen-Trilogie durch. Und nicht nur das, der erste Nachgeborene meines Kumpels bekam anstatt abgedroschener Märchen eben jene Trilogie als Einschlafgeschichte erzählt.

Blöd für den kleinen war halt nur, das er immer inmitten einer Kampagne einschlief und so weite Teile der Erzählung nicht mehr mitbekam. Im Verlauf der Geschichte war es zuweilen notwendig, die Reihenfolge der Charaktere zu ändern. Ohne jetzt zu tief in die Bedienweise von Rollenspielen einzutauchen sei nur soviel erwähnt, dass sich durch die unterschiedliche Anordnung der Avatare während des Spielablaufs die Darstellung des Hauptbildschirms veänderte. Das wesentliche Detail an dieser Anekdote ist aber, das sich halt die Reihenfolge der Avatare änderte.

Am nächsen Abend verlangte der kleine wieder nach seiner Gute-Nacht-Geschichte und bemänglete als erstes die falsche Reihenfolge der Avatare. Sogleich mussten ich und mein Kumpel zu erst die richtige Reihenfolge wieder herstellen. An den ersten Abenden hatte wir echte taktische nachteile, aber im laufe der Zeit wußten wir, wie wir spät abends das Spiel so beendeten, das es am nächsten Abend gewissemaßen reibungslos weitergehen konnte. Natürlich mußten ich und mein Kumpel alles, was der Kleine verpasst hatte, nacherzählen. Schließlich war Das Schwarze Auge ja auch eine Gute-Nacht-Geschichte.

Ach, der Kulturstaatsminister Bernd Neumann – um jezt mal auf den Einstieg zurück zu kommen – der den Preis verlieh, äußerte noch sowas wie „Wir wollen Orientierung geben, und wir wollen Maßstäbe für Qualität und für Verantwortungsbewusstsein setzen – und das gilt für die Seite der Spielentwickler ebenso wie für die Seite der Nutzer.“ Ok, wir werden uns daran erinnern, wenn das nächste Mal eine unerzogene Oberschichten-Göre marodierend durch seine alte Schule zieht.

Aber Das Schwarze Auge wird da mit Sicherheit nicht dran schuld sein, denn die alten – alles andere als Schwarz-Weis gezeichneten – Geschichten handeln nur von Helden und Trollen. In diesem Sinne… Ach ja, es gibt sogar eine Open-Source-Version eines DSA-Spiels names Rastullahs Lockenpracht. Aber die ist sowas von im Aufbau…



Eingestellt von Heiko um 23:24 | Kategorie: Allgemeines |

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Freitag 27 März 2009

Deutschland 09

Eines muss man der Kompilation lassen: Sie ist in jedem Fall streitbar. Einige Streifen waren befremdlich – vielleicht sogar verstörend, einige waren unterhaltsam und bei anderen wurde die Kamera nur drauf gehalten, um einen dokumentarischen Charakter zu erzielen. Einige Filme waren stark verschlüsselt, andere wiederum recht offen. Dummerweise hatten etliche der Filme mehrere dieser Eigenschaften, so dass man während der guten zwei Stunden aufmerksam bei der Sache bleiben musste, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Geboten wurde viel. Meine inhaltlichen Favoriten waren Joshua (David Levy), Fraktur (Hans Steinbichler), Gefährder (Hans Weingartner), Der Name Murat Kunaz (Fatih Akin) oder Eine demokratische Gesprächsrunde zu festgelegten Zeiten (Isabelle Stever). Visuell am reizvollsten waren meines Erachtens nach Krankes Haus (Wolfgang Becker – in der Bildersprache an Lars van Trier angelehnt), Seance (Christoph Hochhäusler), Feierlich reist (Tom Tykwer), Der Weg, den wir nicht zusammen gehen (Dominik Graf) oder Joshua (Daniel Levy). Recht knifflig für mich waren Erster Tag (Angela Schanelec), Feierlich reist (Tom Tykwer – hab' ich das mit dem Label 'Banana Republic' richtig gesehen?) oder Seance (Christoph Hochhäusler).

So, bestimmt hab' ich den einen oder anderen Kurzfilm nicht genannt. Deswegen sollten diese von mir nicht abgewertet werden, denn hinter jedem Streifen stecken Gedanken von Leuten, die sich einen Kopf um Deutschland gemacht haben. Soweit mein erster Eindruck. Aber ich werde noch mal eine Nacht darüber schlafen und morgen mit Sicherheit eine andere Meinung haben. Das, denke ich mal, wird wohl auch die Absicht dieser Kurzfilme gewesen sein. Wozu sonst macht man solche Filme?

Eine kurze Diskussion mit einem meiner Kumpels bezüglich eines der Filme gab es dennoch. Warum hat Akin ein Interview aus der Süddeutschen vom letzten Jahr in einem zweitklassigen Hotelzimmer von zwei Schauspielern nach sprechen lassen? Das dürfte ja wohl schon allgemein bekannt sein, so war der Einwand. Mein Einwand war eher generelles „Nein“. Denn praktisch kaum jemand liest die Süddeutsche – verglichen mit anderen Auflagenzahlen. Und vor allem: Warum sollte sich Akin noch einen Kopf über ein Thema machen, in dem bereits alles gesagt worden ist. Dieses Interview bringt alles auf den Punkt, eine filmische Wiederholung kehrt diese Tatsachen heraus und hält sie im Bewusstsein, Die filmtechnisch eher reduzierte Umsetzung samt dem zweitklassigen Ambiente sowie die pfiffig ausgewählten Darsteller lenken die Aufmerksamkeit auf nichts anderes als den Inhalt.

Mit knapp zwei dutzende Leuten war das Kino stark unterbesetzt, was mich langsam zur Frage der Zielgruppe führt. Denn der Mainstream dürfte sich eher gar nicht angesprochen fühlen. Niemand – naja, fast niemand – gibt im 21. Jh. Geld für eine Filmvorführung aus, in der das eigene Hirn abgeschaltet werden muss. Doch Deutschland 09 verlangt geradezu nach Hirn – nach einer Auseinandersetzung mit politischen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen, die eigentlich jeder deutschen Propaganda spotten müssten.

Schon länger beschleicht mich das Gefühl, das der Journalismus grundsätzlich abgedankt hat. Des weiteren fiel mir in den letzten Jahren auf, das gerade im amerikanische Kino (Hotel Ruanda, Blooddiamonds, Händler des Todes…) viele Themen für die Öffentlichkeit aufbereitet werden, für die sich die dafür etablierten Medien zu schade sind. Vielleicht etabliert sich mit Deutschland 09 so was ähnliches für das hiesige Publikum, aber großartige Hoffnungen sehe ich nicht. Dafür ist Deutschland 09 grundsätzlich zu abstrakt. Wenn sich aber die verschiedenen Erzählweisen dem Mainstream annähern würden, wären sie beliebig, angreifbar, austauschbar und somit ersetzbar.

Deutschland 09 ist trotz seiner Kantigkeit dennoch ein wichtiger Film.



Eingestellt von Heiko um 3:35 | Kategorie: Allgemeines |

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Sonntag 22 März 2009

Updates für ein paar Fritzboxen

Alle diejenigen, die eine Fritz-Box besitzen, sollten in der Webbedienoberfläche mal auf 'Update' klicken. Das DNS-Problem mit den Macs sollte mit dem aktuellen Update (Firmware-Version 29.04.70) behoben sein. (via fscklog)



Eingestellt von Heiko um 24:06 | Kategorie: Mac OS X |

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Samstag 21 März 2009

Fernsehankündigung

Merkel bei Will. Wird mit Sicherheit eh' nichts bei rumkommen, aber schauen kann man ja mal. (via Stoppt Merkel)



Eingestellt von Heiko um 23:54 | Kategorie: Allgemeines |

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Ein Papst ohne Geschick

Was zur Hölle ist hier heute Abend los? Benedikt XVI. – Ein Papst ohne Geschick. Ein papst-kritischer Kommentar ausgerechnet aus dem Springer-Verlag?! Oops, wir sind Papst?

Is' da noch ein Schöffrödöktör während seiner Pinkelpause übergangen worden?



Eingestellt von Heiko um 23:45 | Kategorie: Allgemeines |

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Tuppfehler im Feed-Reader

Nachtschichten sind scheiße, aber muss man sich sowas gefallen lassen: Wegen Drogenbesitzes ist in Nigeria ein 114 Jahre alter Mann festgenommen worde. (Originalzitat – Copy 'n' Paste.) Ich will das jetzt nicht an diesem einen Fall fest machen, aber in letzter Zeit gingen mir diese schlampigen Textereien bezahlter Schreiberinnen aber sowas von auf den Sack. Nicht nur in der Lokalpresse. Und im Anreisser des Artikels steht es auch noch – na gut, da steckt dann ein CMS hinter, aber trotzdem.



Eingestellt von Heiko um 23:34 | Kategorie: Allgemeines |

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Und nun zum Wetterbericht...

Verdammte Hacke: -10 bis +4 °C. Alle Welt spricht von Erderwärmung, aber ich arme Sau muss die Heizung anschmeissen.

Und der Frühilingsanfang is' ja nun schon gelaufen…



Eingestellt von Heiko um 23:18 | Kategorie: Allgemeines |

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Wie durchbricht man eine Polizeikette?

Eine wirklich interessante Frage, die die 2DF-Online-Redaktion da aufwirft. In Wie durchbricht man eine Polizeikette? beschreibt der doch eher als konservativ und regierungamtlich beschriehene Sender Möglichkeiten zum Protest gegen den NATO-Gipfel. Boah.

Hat da jemand was ins Leitungswasser getan? Ich sitz' hier gerad' bei Flaschbier, vielleicht sollte ich mal zum Wasserhahn gehen; könnte billiger und spannender sein.

Nix Kritik an 'Regierungsfeindlichen' Aktivitäten, kein erhobener Zeigefinger, nix. Echt nix. Da muss wohl der Schöffrödöktör gerade pinkeln gewesen sein…

Hab'mir die Nachricht erstmal auf den Desktop gedruckt. Warschscheinlich werde ich deswegen am Montag ziemlich früh aus dem Bett geklingelt…



Eingestellt von Heiko um 23:13 | Kategorie: Allgemeines |

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Attac dreht Die Zeit weiter (Nachtrag)

Witzige Sache: Attac dreht die Zeit weiter. Dieses Wochende verteilte Attac eine gefakte Ausgabe der Zeitung Die Zeit. In der 'Sonderausgabe' titelten die Globalisierungskritiker „Licht am Ende des Tunnels“. Inhaltlich richtete sich die Kritik wie gewohnt gegen die Globalisierung.

Mittlerweile wahlkampft es doch sehr.

Und ja, die Yes Man wurden in der Nachricht auch erwähnt.

Nachtrag

Es gibt eine Online-Version! Aktualiisert mit Videos und so.



Eingestellt von Heiko um 22:57 | Kategorie: Allgemeines |

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Scharping bleibt Präsident der Radfahrer

Coole Headline, die ich in meinem Feed-Reader fand: Scharping bleibt Präsident der Radfahrer. Nun kann man ja mehrerlei in den Begriff Radfahrer hinein interpretieren. Zum einen wäre da ja dieses oben Buckeln und unten Treten, zum anderen wäre das mit den Doping… Und der Herr Scharping (61) von der SPD bleibt Präsident von… Is' ja für alle un- und direkt mittelbaren Beteiligten jetzt echt nicht so Vorteilhaft, diese Meldung.



Eingestellt von Heiko um 22:43 | Kategorie: Allgemeines |

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Frank Pé

Alte, hauptsächlich belgische Comicstars in recht persönlichen Posen malte Frank Pé, wobei 'Alt' zum Teil doppeldeutig ist. Praktisch alle Helden gibt es schon länger, aber an den meisten von ihnen ließ der Maler den Zahn der Zeit nagen. Aber halt nicht bei allen:

Expo/Vente Frank Pé  

(Klick auf das Bild.)



Eingestellt von Heiko um 20:59 | Kategorie: Angeklickt |

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Sudoku für Männer

 

Darüber hinaus fand ich noch eine Vollversion mit Bierdosen (hach, welch doppelter Wortsinn). Das obige Bild ist ein Schnappschuß meinerseits (Handycams sind ja sowas von…).



Eingestellt von Heiko um 20:49 | Kategorie: Fundstück |

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Sommerzeit

Nicht vergesen: Nächstes Wochenende muss an der Uhr gedreht werden.



Eingestellt von Heiko um 20:45 | Kategorie: Allgemeines |

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Donnerstag 19 März 2009

Zentimeter statt Zoll

Zum Jahresende laufen einige Sonderbestimmungen für Angaben aus dem Meßwesen aus. Das heißt, es müssen im Geschäftsverkehr die gesetzlichen Einheiten aus dem Meßwesen angegeben werden. Irgendwann vor Jahren war dies schon mal im Gespräch und sorgte für reichlich unmut – verständlich, denn gerade im IT-Bereich haben sich Zoll-Angaben international durchgesetzt. Aber auch im Sanitärbereich findet man noch die zwei gestrichenen Angaben. Wer also als Händler auf ein paar Abmahnungen verzichten will, sollte sich langsam mit der Umrechnung von Einheiten beschäftigen.

Vielleicht wäre dies ja ein neues, sinnvolles Betätigungsfeld für Marketingabteillungen. Die könnten dafür sorgen, dass die Maßangaben ain die Produktnamen wandern. So könnte aus einem 3½- Floppy der Firma xy (Anachronismus, ich weis) ein „xyFLOP 3½“ werden. Jeder weis sofort bescheid, nur müsste in der Produktbeschreibung halt noch stehen, dass das Datenspeichermedium einen Durchmesser von 0,0889 m hat; jetzt blos nicht aufrunden! Allerdings sollte dies nur bei bereits eingeprägte Einheiten geschehen, denn ein Haushaltsgerät „V-SüWA Tüpe 35,1950775447 ey“ (Voll per Wasser Abkochen ey - abba nich mehr alsn lidda) könnte mehr Verwirrung stiften als Nutzen. (via Heise)

P.S. Ein Einheitenumrechner: einheiten-umrechnen.de



Eingestellt von Heiko um 13:48 | Kategorie: Allgemeines |

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Dienstag 17 März 2009

Muh

 

(Brauchst nix klicken, ist kein Bilderlink!)

Es ist noch so lange hin bis zum nächsten Urlaub…



Eingestellt von Heiko um 23:56 | Kategorie: BKK 50 |

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Bloody Christmas

In Bloody Christmas – einem französischem Kurzfilm in deutscher Synchronisation – rächt sich gefällter Weihnachtsbaum. Na kommt Mädels, die acht Minuten könnt ihr entbehren!



Eingestellt von Heiko um 23:48 | Kategorie: Angeklickt |

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Videotutorial

Auch wenn diese Anleitung zum Viedofilmen schon länger durchs Web geistert, er ist immer wieder cool anzuschauen: SF Wissen Videoguide. Die Produktion des Schweizer Fernsehens sollte man nicht unterschätzen, da die Moderation gut gemacht ist, die Lernhäppchen sindleicht verzehrbar abgepackt und überhaupt ist dieses Beispiel eines Lehrvideos so was von gut gemacht. Dann und wann ploppt sogar mal nach einem Klick ein PDF auf – krassen Respekt an die Macher! Das im wesentlichen während der Lehrvorführungen swyzerdeutsch gesprochen wird, hat mir als Hannoveraner ehrlich gesagt überhaupt nichts ausgemacht. Darüber hinaus bewegen sich die Macher des interaktiven Clips in einer Ebene, die sich über denen der Zuschauer, Darsteller und darzustellendem Inhalt befindet. Brilliant, sehenswert; selbst dann, wenn ihr euch nicht für das „Machen“ von Videos interessiert.



Eingestellt von Heiko um 23:36 | Kategorie: Fotokram |

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DIY 3-Wege-Stativkopf

Einen für die Heimwerker: How to Build a Panoramic Tripod Head for $10. Ein Dreiwege-Stativkopf für weniger als 10U$, na da lacht das Herz des knippsenden Laubsägenkünstlers. Aber nur dann, wenn man die Arbeitszeit nicht mit einberechnet ;-) (Und umgerechnet auf OIros hab' ich es jetzt auch nicht weil zu faul ich bin.)



Eingestellt von Heiko um 22:47 | Kategorie: Fotokram |

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Canon 10 D zerlegt

Technik- und Fotofreaks sei folgender Videoclip nahe gelegt: Special Video:10D with the EF 24-85mm lens. Denn die Animation zeigt das Innenleben einer digitalen Spiegelreflexkamera. Zunächst wird die Kamera samt Objektiv virtuell zerlegt, um sie draufhin wieder zusammen zu setzen. Zum Abschluss gibt es anhand des zusammengesetzten Fotoapparates einblicke in die Funktionsweise einer DSLR.

Special Video:10D with the EF 24-85mm lens  

(Klick auf das Bild)

Die Hintergrundmusik ist zwar klassisch, aber alles andere als Langweilig.



Eingestellt von Heiko um 22:33 | Kategorie: Fotokram |

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Samstag 14 März 2009

Widelands - Siedler 2 auf Open Source

Ein echter Saalräumer war Siedler 2 insofern schon, als dass die vielen 'Nerds' lieber zuhause blieben, um ihr eigenes Volk voran zu bringen. Siedler 2 von Blue Bytes war ein echter Kassenschlager und Zeiträuber, der viele Gamer in den mittleren 90'ern an den Monitor fesselte. Blöderweise vertat ich seinerzeit meine Zeit mit anderen Spielen, so dass mir bezüglich mit Widelands nunmehr völlig neue Ländereien auftun.

(Klick gefälligst auf das Bild)

Seit geraumer Zeit gibt es einen Open-Source-Clone namens Wideland, der die Aufbausimulation für die Allgemeinheit nicht nur bewahrt, sondern auch spielbar auf zeitgemäße Rechnersyseme portiert. In Widelands muss man mit ein paar Resourcen auskommend einen Kontinent erst besiedeln um ihn anschließend vollständig zu erobern. Dazu gehört die Erforschung der Umgebung ebenso wie der Ausbau der paar spezialisierten Männeken, die zum Spielbeginn zur Verfügung stehen.

In jedem Fall ist Widelands in der jetzigen Version (13) durchaus spielbar. Die Hintergrundmusik kann man durchaus mit Stimmungsvoll umschreiben, ab und an gellen schreie wie „Timber“ durch die Lautsprecher, wenn ein Holzfäller einen Baum fällt. Aber alten Hasen erzähle ich nichts neues. Viel mehr sollten sich jüngere angesprochen fühlen, die mal ein ruhiges Sandkastenspiel antesten wollen. Ok ok ok, die alten mögen einwenden, daß Siedler 2 in höheren Leveln durchaus hektischer geraten kann, aber soweit bin zur Zeit noch nicht.

Widelands ist ein Remake des alten Siedler 2, mit dem ich noch den einen oder anderen Frühlingsabend verbringen werde. Für genauere Details zum Spielmüsst ihr alte Hasen befragen, ich für meinen Teil bin noch am üben. Das Programm kostet nix, gibt es für OS X, Windows und Linux. Die Mac-Version ist mal wieder die üppigste und kommt in einem knapp 70 MB großem Diskimage daher. Viel Spaß.



Eingestellt von Heiko um 2:19 | Kategorie: Mac Games |

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Freitag 13 März 2009

Killerspiele

Die ARD buddelte ein zwei Jahre altes Chat-Log aus, in dem sich der Innenminister von Thüringen Karl Heinz Gasser zum Thema Killerspiele im Zusammenhang mit Amokläufern einer öffentlichen Diskussion stellte. Das er kein Bein auf die Erde bekam, dürfte klar sein. Immerhin stellte er sich der Online-Community, die sich in Sachen Games halt erheblich besser auskennt. Auch seine Rückendeckung in Person des Leiters des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen e.V, Christian Pfeiffer, wurde insofern zerlegt, als das er in wissenschaftlichen Kreisen angeblich durchaus umstritten sei.

Der thüringische Innenminister schloss den Chat mit faden Worten: „Mir hat dieser Chat, bei dem ich das erste Mal dabei sein durfte, sehr gut gefallen und ich fand die Beiträge interessant und auch für mich weiterführend. Vielen Dank.“ Auf die Allgemeinheit der Politiker lässt sich dies wohl offensichtlich nicht übertragen, wenn man einige der journalistischen Artikel so verfolgt. Als zusätzliches Stichwort kann ohne weiteres der Begriff „Recherchefehler“ eingeworfen werden. Es wurde viel gesagt, viele Stichworte und Hinweise gegeben, aber recherchiert wurde nicht. Vielmehr wurde bedenkenlos abgeschrieben.

Bemerkenswert ist lediglich, das in dem alten Chat-Protokoll bereits Hinweise auf andere Realitäten gegeben wurden.

Passiert ist in der Zwischenzeit nichts. Fast nichts. Immerhin kristallisierte sich der Tätertyp männlich, pubertär, gefrustet mit Zugang zu Waffen heraus heraus. Obwohl das geschichtlich gesehen eher Blödsinn ist. Nebenbei bemerkt gab es zu der Zeit keine Killerspiele. Zwischenzeitlich aber gibt es ernst zu nehmende Hinweise darauf, dass heranwachsende Männer einer anderen Erziehung und Ausbildung bedürfen. Es ist mittlerweile allgemein Bekannt, das durch unser Schulsystem überwiegend Verlierer produziert werden. Vor allem in Haupt- und Realschulen. Dummerweise merken es die Schüler langsam selbst, dass sie nicht zu sozialisierten Menschen herangezogen werden sollen, sondern als Kanonenfutter für die Konzerne.

So gesehen können wir alle froh sein, dass nur alle Jubeljahre mal einer durchknallt.



Eingestellt von Heiko um 21:19 | Kategorie: Meinung |

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Gefahren für Blogger

Der Udo Vetter vom Lawblog gab für die ARD ein Interview, in dem über Gefahren für Blogger berichtet. Darüber hinaus wird noch über die Gefahren gewarnt, wie eigene Artikel von Unternehmen aus dem Web geklagt werden, ohne das Wort Zensur zu benutzen. Lesepflicht!

Passend dazu ein aktuelles Urteil über Urheberrechte von Fotos (nicht nur auf ebay). Auch hier: Lesepflicht!



Eingestellt von Heiko um 18:47 | Kategorie: Allgemeines |

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Dienstag 10 März 2009

Graphic Design from the 1920-1930s

Eine wirklich beeindruckende Sammlung alter Reise-Broschüren aus den goldenen Zwanzigern des letzten Jahrhunderts. Der Titel verspricht nicht zu wenig: Graphic Design from the 1920-1930s in Travel Ephemera.

 

(Klick auf das Bild)



Eingestellt von Heiko um 23:49 | Kategorie: |

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Phillip Toledano - Amerikanische Souvenirs

Phillip Toledano: America - The Gift Shop. Gut, seine Arbeiten stammen aus der W.-Bush-Ära, aber ob er akute us-Präsi was bewegt, wird blöderweise erst die Zukunft zeigen.

 

(Klick auf das Bild)



Eingestellt von Heiko um 23:05 | Kategorie: Angeklickt |

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Commerzbank oder Krombacher

Schon etwas älter, dürfte aber dennoch zum Nachdenken einladen:

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 Euro in Aktien der Commerzbank investiert hat:

  • Musste sich 18 Monate lang über fallende Kurse ärgern
  • und hat heute noch 215,28 Euro übrig.

Wer vor 18 Monaten 1.158,48 Euro in Krombacher Bier investiert hat:

  • Konnte 18 Monate lang jede Woche einen Kasten herrliches Pils genießen,
  • war ständig heiter,
  • hatte viel Spaß,
  • hat den Regenwald gerettet,
  • und hat heute noch, (Achtung, jetzt kommts!)...

Leergut im Wert von 223,30 Euro.

Wie bereits geschrieben: Schon älter. Müsste daher nochmals durchgerechnet werden. Aber die Tendenz dürfte zur Zeit eher in Richtung Krombacher-Pils gehen. Hier gefunden, achtet auf die weiteren Links. Prost.



Eingestellt von Heiko um 22:32 | Kategorie: Allgemeines |

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Sprachmanipulation

Fünf immer wieder eigentlich nicht gerne gesehene, gelesene oder gar gehörte Methoden der Sprachmanipilation brachte vor einiger Zeit das Zeitgeist-Blog auf den Punkt. Zugegebenermaßen ist es schon etwas älter, aber dann und wann müssen solcherart lehhreichen Anmerkungen wieder ins Bewußtsein gerufen werden. Nur so prägt es sich allmählich ein, nur so kann man lernen. Also, hop hop rüber geklickt und dazu gelernt.



Eingestellt von Heiko um 22:19 | Kategorie: Allgemeines |

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TwoUp - Fenster anordnen

Wenn man mal in dieses Verzeichnis schaut und dann in jenes, häufen sich die die Finder-Fenster im wahrsten Sinne des Wortes. Ebenso geschieht es einem, wenn mehrere Programme gleichzeitig genutzt werden. Irgendwann sind einfach zu viel Fenster geöffnet, die blöderweise auch noch irgendwie übereinander liegen. Jedesmal müssen die Informationsanzeigeeinheiten mühsam – und vor allem zeitaufwändig – per Hand und Maus neu arrangiert werden. Echt nervig.

Abhilfe schafft das kleine Tool TwoUp, welches lediglich vier Tastaturanweisungen einrichtet, welche im täglichen Chaos Abhilfe schaffen. Mit der Anweisung ctrl-alt-cmd und einer der vier Pfeiltasten wird das aktive Fenster entsprechend der Richtungsangabe der Pfeiltaste an den Bildschirmrand gerückt. Das dieser art neu ausgerichtete Fenster belegt nun eine Hälfte des verfügbaren Bildschirms. Mithilfe von TwoUp können also zwei bevorzugte Fenster entweder vertikal oder horizontal angeordnet werden. So verstehe ich den Sinn des Programms, denn beispielsweise ein Fenster in der oberen Hälfte und eins in der rechten erscheint recht sinnlos, da sich doch erhebliche Bereiche überlappen. Aber auf die schnelle gepaarte Anordnung dürfte die Produktivität erheblich steigern. Mit dieser Organisationsweise ergibt der Programmname auch einen tieferen Sinn.

TwoUp ist Mac-Only, kostet nix und kommt in einer knapp 560 kB kleinen Zip-Datei daher. Die ausgepackte und gestartete App erzählt einem gleich, dass man in den Systemeinstellungen unter 'Bedienungshilfen' den Zugriff auf 'Hilfsgeräte' aktivieren muss. Das aktive Programm lässt sich über ein Icon in der Menüzeile erreichen, von wo aus man sowohl die eigentlichen Funktionen mit der Maus erreichen kann, als auch ein paar Voreinstellungen vornehmen kann. Empfehlenswert wäre es, den automatischen Start zu aktivieren.



Eingestellt von Heiko um 21:57 | Kategorie: Mac Software |

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Freitag 06 März 2009

MTV Music

So Mädels, nach langer Zeit hab' ich mal wieder einen alten Link angetestet, der viele gute Musik-Video-Clips versprach. Bereits vor geraumer Zeit – irgendwann letzten Sommer oder so – öffnete MTViva seine Archive für die Online-Commuity. Bereits zu diesem Zeitpunkt orakelten einige Blogger, dass der Zugang von Deutschland aus zwar möglich sei, es aber eine Frage der Zeit sei, wann dieses aufgrund irgendwelcher Copyrights unterbunden werden würde. Irgendwann zwischen 'damals' und heute war es dann so weit. Die Clips aus dem Fundus der Videoplattform-Pioniere versiegte. Schade. Wieder ein Link für die Tonne.



Eingestellt von Heiko um 20:46 | Kategorie: Musik |

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Verbindungsstörungen 2

Is' ja ein echt bunter Abend hier. Alle paar Minuten geht die Verbindung flöten und baut sich neu auf. Die Geschwindigkeiten variieren stark, wenn man den im Web verfügaren Verbindungstestern glauben shenken darf. Aber auch die Log-Dateien des Siemens-Routers zeigen jedesmal andere Daten an. Dumm nur, das nichts kontinuierlich gespeichert wird, es also keine lange Listen gibt, anhand derer man einen chronologischen Verlauf erhält.

Desweiteren hab ich nochmals alle Einstellungen erneut eingegeben. Der Abruf der alten Einstellungen war mit der Weboberfläche eher nicht so möglich, da immer nur Default-Werte angezeigt wurden. Also gab es Adhoc keine Möglichkeit, die alten Einstellungen zu überprüfen. Ein Siemens-Teil kömmt aufgrund der merkwürdigen GUI auf keinen Fall in die engere Wahl. (Und das fette Netzteil erst, das je nach Mehrfachsteckdosenform bis zu vier Eurosteckdosen blockieren kann.)



Eingestellt von Heiko um 20:00 | Kategorie: Allgemeines |

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Verbindungsstörungen

Man man man, kämpfe hier seid einiger Zeit mit Verbindungsabbrüchen (fast) ohne Ende. Aber so langsam kreise ich das Problem ein. Mittlerweile hängt hier der zweite Router an der Leitung und das Problem besteht immer noch. Der erste Router der zickte ist – na ratet mal, anhand der häufigsten Fehlermeldung dürfte das Gerät durchaus zu identifizieren sein.

Nun werkelt hier ein Siemens-Teil vor sich. Ebenfalls mit ständigen Verbindungsabbrüchen, ebenfalls mit stark schwankenden Durchsatzraten. Aber das blödestet an dem Teil ist die Weboberfläche: Man muss in der Tat privoxy deaktivieren, damit die Seiten angezeigt werden. Großes Kino. Habt ihr euch mal das Web in der letzten Zeit so ohne Werbefilter angetan? Fürchterlich.

Werde mich nacher noch mals mit dem grottigen Webinterface des Siemens-Tteils beschäftigen. Bin mir sicher, dass er die Verbindung ständig halten soll. Das allerneriste an de Sache aber ist, dass mein Telefon über Voip läuft und das Siemens-Teil das nicht beherrscht. Aber naja, ist halt nur ein Leihgerät.



Eingestellt von Heiko um 18:52 | Kategorie: Allgemeines |

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