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Donnerstag 26 April 2007
' felt little like a dying clown (CSI NY Miami)
Irgendwann letzens tönte ich hier (oder in den Kommentaren) rum, das ich Besitzer des The Who Songbooks bin. Hier kommt nun der unschlagbare, rein digital vorhandene Beweis:
ISBN 3-423-01585-3, zweite Auflage
Aufgrund im Moment nicht näher zu bezeichnender familiärer Sachverhalte nun eine Kurzversion: Laut eines versprechens meinerseits mußte ich einige meiner Schränke ausräumen. Dabei fiel mir halt dieses alte Songbook in die Hände. Schwein gehabt, ich hab' es noch. Bei der Aufräumaktion gelangte ich zu einem weiteren fast vergessen Schatz: Heinz Rühmanns Es geschah am hellichten Tag.
The policemen knew my name...
Es fällt mir schwer, euch zu bescheißen, deswegen schnell zurück zum Foto und zum Thema; was meint ihr, was könnt' ich auf dem weltgrößten Garagenflohmarkt damit geldlich erzielen? Im Bild erkennbar dürfte auch das Lesezeichen sein, welches noch immer zwischen Seite 116 und 117 steckt. Ich bin bereit, diesen laminierten Papierstreifen als dreingabe stecken zu lassen. Bemerkenswert dürfte aber eine Aussage des Lieds sein, dass die Obrigkeit dich besser kennt, als du dich selbst. Ist das nicht irgendwie zeitgemäß?
Who are you?
I really wanna know: Who are you?
Tell me: who are you? Who are
you?
'cos I really wanna know: who are you?
Das sind Teile aus dem Refrain der CSI-Fernsehserien, die derzeitig im Unterschichtenfernsehen laufen. Dank meiner Schränke die ich jüngst ausmisten musste, kann ich plakative CSI-Technik mit der alten, aber dennoch spannenden Erzählweise eines in s/w gedrehten Krimis verbinden. CSI ist bunt gemacht, reduziert Menschen aber grundsätzlich zu Lieferanten von Aussagen, sofern sie nicht dem CSI-Team angehören. Motive? Persönlichkeiten? Technik und Daten stehen über allem, der Einzelne zählt nichts. Wenn die Tatsachen nicht auf den mutmaßlichen Täter passen, ja dann muß man das 'Dreckschwein' 'notgedrungen' laufen lassen.
Bei Heinz Rühmanns alten Film hingegen handelt es sich um eine brilliant gemachte Charakterstudie, die sowohl den Kommissar, den Täter als auch einige Nebenrollen bis ins Detail sauber auszeichnet. Protagonist (Heinz Rühmann als Kommisar), Antagonist (Gert Fröbe als Täter) und Opfer (ein kleines Mädchen) sowie deren Mutter werden als Persönlichkeiten aufgebaut. Zum Ende des Films hin gipfelt die Handlung in einer gewalttätigen Konfrontration aller Darsteller. So viel sei verraten: Es gibt ein Happy End.
CSI hingegen setzt auf postproduktionale Reklamefilmtechniken, die nur angehende Schildermaler im zweiten Lehrjahr wirklich fesselt. CSI als Vorabendunterhaltung ist aber nur i diesem Sinne brauchbar, auch wenn ein bereits Vorverurteilter bis kurz vor letzten Werbeunterbrechung auf seine 'gerechte' Verhaftung warten muß. So viel geduld muss sein, auch wenn es unrträgliche 45 Minuten (ohne Werbung) dauert. Zum Ende jeder Folge hin wird irgend jemand verhaftet, weil irgend welche Daten auf sein Profil passen. Ein Happy End gibt es nicht, im günstigsten Fall nur allabendliche Genugtuung.
Who in the fuck are you?
(…kommt im Originallied wirklich vor…)
Technik rulez. DNA überführt, immer – der Mensch hinter den eindeutigen Spuren tritt zurück zugunsten eines wohligen Gerechtigkeitsgefühls. Die staatlichen Ermittler sorgen für Gerechtigkeit, alle anderen liefern bestenfalls Gefühle. CSI baut auf bunte Bilder, sorgt für einen emotional-visuellen Snack zwischendurch. Um Daten geht es, die andere über dich sammeln. Im Falle einer bewiesenen Straftat bist du selbst schuld, aber in nicht bewiesenen Fällen müssen die Mechanismen eines Rechtsstaats greifen. Wär' ja noch schöner, aufgrund dummen Geredes anderer Leute am Galgen zu baumeln.
In CSI stehen nur die Beweise im Vordergrund, in Es geschah an hellichten Tag immerhin noch die Menschen. Beide Filme enden damit, das der Zuschauer mit einem vermeintllichen Gefühl der Gerechtigkeit in die Welt entlassen wird. Aber gerade bei CSI beschleicht einem beständig das Gefühl schwein gehabt zu haben, gerade nicht zur falschen Zeit am falchen Ort gewesen zu sein. A policeman knew my name lautet eine andere Zeile aus The Whos's Who are you, womit langsam mal den Kreis schließen möchte.
Mittlerweile ist es soweit gediegen, dass demnächst alle dir unbekannten Polizisten wissen, wer du bist. Sie informieren sich über den Staatsapparat über dich. Die dort gesamelten Daten sprechen Bände über dein Verhalten, sagen aber nichts über deine Person aus. Glücklich kannst du dich nennen, wenn du künftig keinerlei Datensammelschnittmenge angehörst und zur richtigen Zeit weit weg bist. Denn CSI zeigt nichts anders als deine Unwertigkeit. CSI als TV-Event bereitet uns darauf vor, staatlicherseits gesammelten Daten mehr zu vertrauen, als den dahinter stehenden Menschen. Laut der Doktrin unseres derzeitigen Bundesinnenministers sind wir alle grundsätzlich verdächtig.
Womit er sich in bester christlicher Tradition befindet, wonach alle Menschen grunds√§tzlich Schuldig sind. (Hallo?)
Entspann dich
Wenn ich denn das The Who Song Book verkaufen würde, könnte ich eine lausige Rockpalastraubkopie eines 81'er WDR-Konzerts von The Who in Deutschland drauf legen. Mach ich aber nicht – weder verkauf ich mein Buch (aus der zweiten Auflage) noch gebe ich etwas drein – anschreiben an mich zwecklos. (Minimum ein satter vierstelliger €-Betrag, Buch hat gebrauchsspuren) Denn bevor ich auf die Idee komme, dieses Buch zu verkaufen, reiß' ich lieber einzelne Seiten raus und wische mir meinen Arsch damit ab.
Mittwoch 25 April 2007
Faktencheck mit U. von der Leyen
Wundern muss man sich in diesen Zeiten, wenn ein öffentlich rechtlicher Sender entgegen einer vorgegebenen Parteienmeinug berichtet. Unsere Bundesfamilienministerin trat einer Expertenrunde bei, die öffentlich übetragen wurde. Dumm gelaufen, denn mit dem von ihrem lohnsteuerfinanzierten Ministerium gelieferten Daten ging sie Fahnen schwingend unter. In der Sendung stellte sie sich drei ausgesuchten Experten. Die Sendung habe ich leider nicht gesehen, aber ein schlichtweg sachlicher Auszug kann auf den gebührenfinanzierten Seiten der ARD immer noch eingesehen werden.
Es ist ein Fest zu lesen, wie eine Mininsterin mit den von
lohnsteuerfinanzierten Beamten unterging. U.v.d.L. hat keinerlei Ahnung.
Ihr Emporkommen liegt einzig darin begründet, die Tochter eines
ehemaligen Ministerpr√§sidenten zu sein. Ein Anruf hier, eine Bemerkung
dort – und schon katapultiert Papi seine höhere Tochter in Amt und
Würden. Was hat von der Leyden politisch bislang geschafft – von ein
paar willensbekundungen mal abgesehen? Das alles ist nichts anderes als
eine parteipolitische Streiterei über Finanzierungen christlicherweltfremder
Konzepte, die wir als unbeteiligte über unsere Lohnsteuer finanziell mit
tragen müssen. Danke.
Was ich gegen Ursula von der Leyen habe? Nichts persönliches. Ich kenne sie nicht. Ihren Vater auch nicht, aber der stieß mir echt sauer auf. Beispielsweise gibt es eine Landstraße von Hannover nach Celle, die erst vor wenigen Jahren ausgebaut wurde. Davor endete die zweispurige, sehr gut ausgebaute Straße im Stile einer Autobahn kurz vor Beinhorn an einer Ampel. Von Hannover aus gesehen geht es an der Stelle von der B3 rechts ab in Richtung des Wohnsitzes derer Albrecht – das aus von der Ampel aus gesehen in Sichtweite liegt. Vorwärts nach Celle ging es jahrelang über eine holperige, ungeflickte Landstraße.
Der ehemalige Ministerpräsident des Landes Niedersachsen Ernst Albrecht ist seit dem für mich der Inbegriff der – nennen wir es mal sanft – Möglichkeiten der innehabenden Position. Auf Neudeutsch heißt es Netzwerk, althergebracht eher Filz. In diesem Sinne verbinde ich seine Tochter mit eben jenen väterlichen Filz. Frau Dr. med. von der Leyen lebt meines Erachtens von den 'Früchten' ihres Vaters. Sie durchlebte offensichtlich eine behütete Kindheit, trotz der Schicksalsschläge. Aber hey, shit happens, sowas haben andere Familien auch hinter sich.
Ein Anruf hier, eine Bemerkung dort. Schon klappt es mit der Karriere – wenn Papi sich darum kümmert. Es kann unbedarfte Beobachter schon erstaunen, wie schnell eine höhere Tochte sich in Amt und Würden befindet. Ursula von der Leyen – in diversen öffentlich rechtliche Talkshows als 'everybodys darling' hoch gelobt, vertritt eine Politik zu lasten sozial schwächerer. Glücklicherweise wird sie derzeit von allen Seiten gebremst – wenn man der gleichgerichten Presse glauben schenken darf.
Die kleine B√§rin meint es gut, aber gut gemeint ist nicht gut gemacht.
Hey Ursula, deine Herkunft, dein Nachwuchs und die beziehungen deines Vaters sprechen eigentlich nur für dich. Aber: Die connections deines Vater haben dich in eine Position gebracht, dass dir dein Maß deiner Unfähigkeit vor Augen führen sollte. Als Beispiel erwähne ich nur meine Arbeitszeiten, die Außerhalb der Vortellungskraft einer von dir/mir subventionierten Kindergärtnerin liegen.
Hey Ursula, ich werde niemals für irgend jemandens Sieg 'ficken'.
Montag 23 April 2007
Keine Besserung
Immer noch läuft mein alter eMac eher beschissen. Das Notbackup liegt im wesentlichen auf der externen Platte, wenn ich denn nicht so viel rumblogg'n würde. Und Emails verschicken würde – und überhaupt. Aber ab und zu muss man halt mal mit der näheren Umgebung kommunizieren, dazu gehört auch eBay.
Aber jetzt erstmal geht es der Reihe nach. Wie bereits in einem Kommentar meinerseits beschrieben zog sich ein kleinerer Tornado durch meinen Festplattenkatalog, der wesentliche Informationen zur Wiederfindung einzelner Daten bevorratet. Das Festplattendienstprogramm streikt in beiden Fällen gründlich: Sowohl von der Platte direkt gestartet als auch extern von der Installations-DVD.
Immer noch funzen wesentliche Teile des Finders nicht, ein Zugriff auf die Dateien wird mit einem 'SAT-1-Strandball des Todes' abgestraft. Ein Neustart erfordert unermäßlich viel Zeit. Kurz nach dem Neustart des Rechners reicht die Zeit nicht nur für einen frisch aufgebrühten Kaffee, nein, auch eine Dusche, Zähneputzen sowie Wäschewechsel ist durchaus drin. Die Konsole meldet lediglich kernel[0]: 'disk0s10: I/O error'.
Wieso sich mein Leben gerade auf s10 abspielt, mag nur der große S. Jobs beantworten können (wenigstens ein s3 hätte mich Stolz gemacht). Wie auch immer, die allgemeine Verweigerung der mitgelieferten Tools zur Fehlerbehebung zwingen mich so langsam zur Neuinstallation. Immerhin muss ich feststellen, welche Programme sonst noch nicht mehr laufen. Beispielsweise der TV-Browser – das ist ein ehter Verlust meiner Lebensqualität.
Was ich vorher gemacht habe bevor der Fehler auftrat? So einiges. Beispielsweise meine Fotos vom Handy auf den Rechner geladen. Die Fotos zeigten eine voll geschmierte S-Bahn, die ich aber während einer Nachtschicht still und heimlich während meiner Schicht zurück ins Depot fuhr. Yep, ab und zu tu' ich was für 's BSP. Hat keiner mitbekommen – weder die vollgesaute S-Bahn, noch mein Wirken an der Abhilfe daran, dass es irgendwie Publikumswirksam wurde.
Während des Löschens dieser Fotos, die nichts geworden sind, kam es zu meinem persönlichen GAU. Eine Spur der Auslöschung zog sich durch die Infrastruktur meiner Festplatte. Die bisherigen Versuche der Fehlerbeseitung schlugen fehl, wie bereits in dem erwähnten Kommentar erläutert. Immerhin hab' ich noch Zugang zum Internet, mein gui-gesteuerter Browser sowie ein als Finderersatz nutzbarer FTP-Client laufen noch. So weit weg ist die Welt also doch nicht.
Nein, denn wehren kann man sich immer. Beispielsweise gegen Hotlinker. Hier erstmal alle besten Grüße an einen anderen kommentator, der mich auf dieses Problem hinwies: "Hotlinking is a mess". Nach der letzten Lektüre meiner Log-Files musste ich eben jenes Problem an meiner Person selbst feststellen: Hemmungsloses einbinden von Bildern aus meinem Fundus, ohne irgendwein Hinweis auf die Quelle.
Die meisten Hotlinks kamen nicht von irgenwelchen A-, B-, oder C-Bloggern, sondern aus der Richtung der Zahnspangenblogs. Mit den Ausdruck habe ich für heute genug Abfälligkeit bewiesen. Zahnspangenblogger posten ülicherweise auf myspace oder kwick oder ähnlichem – soweit es ich den Untiefen des WWW richtig aufgeschnappt habe.
Derartige Kröten wird man mittels einiger Zeilen in die .htaccsess los. Fundiertere Kenntnisse zu den Einträgen kann ich im Moment nicht liefern, aber hey, Google ist euer Freund. In meinem Fall hat es geklappt. Ein wenig Feintuning steht in den nächsten Tagen noch aus, wenn mein Rechner wieder läuft. Eine .htaccess kann man mit einem simplen Texteditor sowie einem FTP-Client anlegen auf dem eigenen Server einrichten – Copy 'n' Paste hilft über 's schlimmste hinweg.
Immerhin wird durch das sperren von Hotlinks auf Bildern fremder Leute unnötiger Traffic vermieden. In meinen Fällen hab' wenigstens auf die Urheber verlinkt, was mir den einen oder anderen Link zurück auf meine Site einbrachte. Zumindest aber war immer ein Link im begleiteten Text drin. <pathetisch Ich habe verstanden. /> Den künftigen Rückgang an Hits 'n' Sessions werd' ich verkraften, ich bin halt Leid gewohnt – obwohl ein Peak oberhalb der 10.000er-Besuchergrenze echt prickelt.
Derart aufgeschlagen im Reallife erinnerte ich an meine kaum in nenneswerten Geldwert bezifferbare italenische Immobillie, die vor der Haustür meiner Mietskaserne parkt. Die Mistkarre springt immer noch nicht an. Nach einer kurzen Untersuchung durch meinen Chefmechaniker (Hallo Cäsar!) stand das Urteil fest: Das Zündsteuergerät ist im Arsch. Nach einer kurzen Rechrche stellten wir fest, dass es bei eBay die Dinger gebraucht für unter 50 € gibt. Ein Anruf beim örtlichen Dealer ergab die Preisauskunft für ein Neugerät von Sage und Schreibe rund sechshundertunddreiundneuzig Euro. *röchel*
Besten Dank erstmal an alle, die wie aufgefordert nicht auf dieses Zündgerät bei eBay geboten haben. In den nächsten Tagen bleibt viel zu tun: Mein Mac zickt, mein Wagen startet nicht und die Steuererklärung der letzten beiden Jahre muss auch noch gemacht werden. btw: Mein Arbeitgeber fängt an unpünktlich zu zahlen.
Samstag 21 April 2007
Partiell abgekackt
Nach dem der Finder nichts mehr anderes anzeigte als den Beachball des Todes und auch sonst nicht mehr anklickbar war, sollte ein Neustart alles wieder ins rechte Lot bringen. Denkste, denn die darauf folgenden Hochfahrzeiten ließen mir das Blut stocken. Irgendwann erschien das Wallpaper, unermeßliche Zeit später das erste Menüleistenicon – von rechts beginnend. Weitere Zeit verstrich bis sich allmählich weitere Symbole zeigten – allerdings nicht alle. Irgendwann später schubste ich den Mauszeiger in Richtung linken Bildschirmrand und das üblicherweise versteckte Dock klappte tatsächlich auf.
Die im Dock abgelegten Programme ließen sich – und lassen sich bis jetzt – starten. Beispielsweise solche Killerapplikationen wie das Terminal. Na, echt geil. Nach einer kurzen Analyse deuchte mir, das mein Rechner ein echtes Problem hat. Mittlerweile war die Zeit zum Frühstück gekommen. Während des Kaffees und zwei Filterzigaretten entwickelte ich Problemlösungstrategie. Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass das OS X einige Selbstheilungskräfte besitzt. Nur welche? Die Antwort lieferte eine glücklicherweise ausgedruckte Version mit Hilfestelllungen bezüglich der Festplattenreperatur.
Nach einem beherzten Neutstart sogleich Apfel-s gedrückt, um vermittelter Dinge in den Single-User-Modus zu gelangen. "Kacke", stellte ich fest, denn das ist ein Fullscreen-Terminal. Egal. Die Anleitung besagt, dass ein eingetipptes /sbin/fsck -fy Dinge heilen soll. Das tat es nicht. Die erwartete Meldung The Volume … appears to be OK kam und kam nicht. Egal wie oft nach der mühsamen Eingabe über das amerkanische Tastaturyout auf die Returntaste hämmerte. Mein Reallife forderte zwischenzeitlich die wochenendlichen Reinigungsintervalle an. Ich wusch mein Geschirr ab, was mich auf andere Gedanken brachte
Zurück am Rechner musste ich eine Nummer härter einschalten. Immer noch im Singleusermodus tippte ich /sbin/fsck_hfs -yfr /dev/rdisk0sXX. Wobei man XX mittels pdisk vorher zielsicher ermitteln sollte. Sinn der Übung war es, die Festplatte auf Fehler hin zu überprüfen und zu beheben. Nach dem ersten Drücken der Returntaste scrollten viele Fehlermeldungen über den Bildschirm, wobei keine eine Abhilfe versprach. Nach dem zweiten abschicken desselben Anweisung änderten sich die auf den Bildschirm ausgegebenen Meldungen, was mich hoffen ließ.
Nach dem x'ten und x'ten plus n rumdr√ºcken auf der Returntaste √§nderten sich zwar die Fehlermeldungen, aber die Hoffnung auf ein vern√ºnftig laufendes System schwanden. Eine neue Idee musste her. Mein Reallife pfiff mich zwischenzeitlich zur√ºck in den Haushalt. Immerhin wollte das abgewaschene Geschirr abgetrocknet werden und der abgetragene W√§schehaufen br√ºllte f√∂rmlich nach einer Reinigung. Das Abtrocknen des Geschirrs brachte mich weiter sowie der erste Durchgang der 40° W√§sche. Aber ein anschlie√üendes fsck_hfs - r am Rechner gl√ºckte nicht. Das knappe Mittagessen reichte nur f√ºr zwei Kaffee und etliche selbstgestopfte Zigaretten.
Die Zeit schritt fort. Etwa gegen zwei Uhr am nachmittag wollte sich mein Chefmechaniker meines meistens fahrbaren Vehikels annhmen. Die Dreckskarre springt im Moment nicht an. Und mein Kühlschrank ist zu allem Überfluß leer. Also den von letzen Reanimationsversuchen hängenden Rechner neu starten, zwischenzeitlich unter die Dusche und dann zum nächst gelegenen 'koofmich' hechten. Bier, Butter und Brot, dann noch dies und dann noch das, das muss sein. Gerade vollbepakt die acht Treppen hoch und ausgepackt stellte ich fest, das der Rechner immer noch nicht vernünftig läuft. Mein Chefmachinker klingelte gut eine halbe Stunde vor der abgesprochenen Zeit an der Tür.
"Keine Zündung" war die lapidare Feststellung nach mehreren erfolglosen Startversuchen. "Es muss am Steuergerät liegen" ist bislang die bilateral getragene Meinung. Ich brauche also in den nächsten Tagen ein Zündsteuergerät MED 434A von Magnet Marelli, so unsere Feststellung. Wer jetzt im Moment bei eBay auf eben dieses Zündsteuerdingsbums bietet, dem wünsche ich echt Hämorrhoiden an den Arsch. Hämorrhoiden tun weh und bluten zuweilen, sind aber alles andere als Lebenbedrohlich – aber sie quälen! Lasst daher bis auf weiteres die Finger von allen MED 434A!
Alles Dreck. Mein Auto zickt und mein Rechner funzt net so richtig. Im Moment steht mein Wagen vor der Tür, mein Apple läuf nur eingeschränkt. Zur Zeit behelfe ich mich mit dem Terminal und RBrowser. Über das Terminal wollt ihr sowieso nichts wissen, aber RBrowser als (S)FTP-Client hilft mir im Moment bezüglich elemanterer Dateioperationen. Es ist schon von hohem Nutzwert, ein weiteres Programm mit Funktionen zur Navigation sowie Dateimanipulation startfähig auf der Festplatte vorrätig zu haben. cd, pwd, ls sowie open solltet ihr aber schon kennen. Neben
Nach all den Einkäufen, Säuberungsaktionen und Reparaturversuchen bleibt weniges zu tun übrig. Derzeitig ziehe ich ein Not-Backup mittels RBrowser auf meine externe Platte. Zum starten diverser Programme muss ich wie ein Pinguin das Terminal bemühen. Glücklicherweise helfen copy'n'paste selbst im Terminal über das gröbste hinweg. Mein Wagen steht immer noch vor der Tür erfüllt keinerlei Zweck. Meine Wäsche hängt mittlerweile zum trocknen auf dem Balkon, mein Geschirr ist trocken und sauber im Schrank, dennoch läuft es hier gerad' irgendwie Scheiße.
Laibach in Hannover
Ich konnte leider nicht, aber Barbara M. war da. Und sie schoß gute Fotos. Ein wenig neidisch bin ich ja schon, dass sie da war und ich nicht.
a4
Das ist nach wie vor die Lösung zu diesem Problem. Wenn ihr es nicht seht, spielt es durch – und ihr werdet sehn. Naja, erzeugte ja nicht so die Resonanz… werde mich in Zukunft mit Gripsübungen zurück halten.
Mittwoch 18 April 2007
Ende mit Lustig...
...für heute. Wenn irgendwelche Zahnspangenforen meine Bilder im großen Stil einbinden, ist das – wenn auch eingeschränkt – lustig. Aber Der Likedeeler kann mich mal am Arsch lecken, vor allem weil er nicht zurück verlinkt oder sonst wie eine Quelle angibt. Das mit den Bildern vom Kwick-Server tut mir weder leid noch sonstwie weh. Es gibt genügend Umsonst-Server für Bilderuploads.
Frauen und Männer
Das hundehaltende Frauen zuweilen irgend etwas kompensieren wollen, dürfte ja nichts neues sein. Das Frauen aber gelegentlich ihre eher lausigen Erfahrungen mit Hundedressuren auf Männer übertragen wollen, nun ja, das kann echt schief gehen:
Kinnaschoggi alder! Dalli!
Irgendwie ging es letztens durch die allgemeine Aufmerksamkeit, dass die Leute ihre Verpackung von Kinderschokolade redesignen wollen. Der folgende Vorschlag scheint der derzeitigen Bevölkerungsentwicklung zwar angemessen, aber mit Sicherheit als neue Umverpackung für die Süßriegel eher gar nicht durchsetzbar.
Girls of '64
Herausragende Merkmale der Girls of '64 waren deren besonders pixelige Kurven. Diese Site widmet sich den erotschen Spielen, die 'damals' auf dem C 64 groß (raus) kamen. Neben reichlich Screenshoots gibt es einige der Games auch zum Download – wer selbst noch welche hat, den Sitemachern fehlen noch ein paar. Eine sehr kleine Abteilung widmet sich einigen deutschen Videotexttafeln.
Sonntag 15 April 2007
Parkplätze statt Bäume
Wenn schon Hippie, dann auch richtig. Und nicht diesen alten Pubertätspunk diverser A-List-Blogger – von denen nicht anderes als versiffte Bahnhofspenner übrig blieben.
Hier gibt 's heute Joni Mitchells Big Yellow Taxi:
Hey farmer, farmer, put away your DDT now
Give me spots on my
apples but leave me the birds and the bees, please
Don't it always
seem to go
That you don't know what you've got till it's gone
They
paved paradise and put up a parking lot
Geschichte der Zivilisation
Mir gefiel an Bruno Bozettoss Zeichentrickfilm die Einfachheit der Aussage: violence rulez.
Nein, nicht deine alltägliche Gewalt. Wenn deine Frau mittlerweile deine Kinder im Frauenhaus aufzieht, wenn die von dir eingeschlagene Fresse – die dir nicht passte – vor Gericht recht bekam und du für sie zahlen musst, dann bist du hier echt falsch. Es dreht sich hier wirklich um die Geschichte der Zivilisation – wobei diese sich wirklich brutal manifestierte.
Nur flatraters klicken sofort auf das Bild, alle anderen lesen erstmal den Artikel zuende.
Da der Film etwas älter ist, endet er knapp vor 9/11. Aber das es danach und somit in naher Zukunft irgendwas ändern wird, bezweifel' ich. Aktuelle Nachrichten aus einschlägigen Medien unterstützen meine Bedenken hinsichtlich der Lernfähigkeit des Menschen im allgemeinen. Dennoch, der Film erläutert in knapper Weise, worauf es geschichtlich ankommt: Durchsetzungsvermögen einiger weniger gegen über der Mehrheit.
Bozettos' Film ist so simpel gemacht, dass er selbst Kindern gezeigt werden kann. Aber gerade die werden die Aussage trotz der vielen lustigen Bilder kaum verstehen. Ich befürchte, dass selbst viele Erwachsene diese Animation nur als eine kurzweilige Unterhaltung empfinden. Aber naja, die Zukunft wird neues offenbaren, wenn über den Alten nur genügend Gras gewachsen ist.
P.S.
Civilization spiele ich immer noch gerne, aber zwischen Zeitvertreib und Realität unterscheide ich sehr deutlich.
P.P.S.
Nur noch einen für alle, die lieber erst lesen als klicken: Der ungefähr 45 MB große Film (.avi) startet nach dem Klick sofort.
Sukia, la vampira Trash
Und ich dachte immer, ich kann kein spanisch. Aber diesen Titel
könnte ich nun doch dechiffrieren. Auf dieser Flickr-Seite
gibt es eine Handvoll Cover zu alten(?) spanischen Vampircomics, in
denen die Hauptrolle weiblich besetzt ist – mit Sukia halt. Die Inhalte
fehlen leider, aber Comicfans sowie Grafiker könnten durchaus einen Reiz
an der Seite finden.
Freitag 13 April 2007
Donnerstag 12 April 2007
CSI Doppelfolge
'Das Projektil gelangte nur wenige Zentimeter unter die Haut'. Wow. 'Wenn man das Projektil aus ungefähr 180 m abfeuert, gelangt sie nur…' Doppelwow! Schwer beeindruckt bin ich immer noch der fachlich- technischen Überlegenheit dieser CSI-Polizeieinheiten. Zu den polizeilich-fachlichen Fähigkeiten gehören unter anderem Chemie, Pharmakologie, Mechanik, IT, Medizin sowie das swatmäßige erstürmen von Behausungen vermeintlich rechtloser. Na ja, der Pflichtanwalt ist immer noch drin…
Vor ein paar tagen habe ich Schüße gehört
Echt beeindruckend. Das Zehnschußmagazin in der Pistole des Verdächtigen ist leergeschossen, und in der Wand hinter der Leiche befinden sich nur neun Löcher. Auf der gefundenen Kanone befinden sich DNS-Spuren des Verdächtigen, an seiner rechten Hand Schmauchspuren. Das wirft fragen auf, deren Beantwortung aufwändige, nahezu wissenschaftliche Recherchen erfordern. Nachfolgend kommen ziemlich aufwändig gemachte Trickeinblendungen, die den Weg einer Kugel durch den Körper des Opfers aufzeigen. Zum Abschluß wird der Täter dann endlich überführt. (*erleichtend seufz*)
Eingerahmt wird jede Folge der Serie mit einem alten, aber immer noch schmissigen The-Who-Song: Who are you. In diesem Sinne ist immer wieder schön zu betrachten, wie altes mit neuem verbunden wird. (Auch wenn es nicht unbedingt passt.)
Weiter im Text
Nun, da ich ein Besitzer des alten The Who Song Books aus dem Deutschen Taschenbuch Verlag bin, erlaube ich mir ein Zitat aus einer sehr alten Live-Version des Titelsongs: Who in the fuck are you? In dem neuerlichen Video erscheinen die Protagonisten ein wenig moppelig, was man aber dem fortgeschrittenen Alter der Musikannten zuschreiben sollte. Wer das nicht erträgt, schließt gleich nach dem Klick auf den Starbutton die Augen. Um was es dabei geht? Guggsduselba!
Jeder ist irgendwie bekannt, soweit die gemeinsame Aussage von Lied und Fernsehfolge. Jeden kann man ans Bein Pinkeln, sofern genügend Informationen gesammelt wurden. Soweit die Aussage der Fernsehserie. Datenbanken rulen echt, und Web 2.0 sowieso. Damit geb' zurück zu re:publica. (Whooo are youu, who who, …)
re:publica - Wir haben uns alle lieb
Dann gab es noch einen Artikel in einer renommierten Online-Zeitschrift, dessen Link ich aber vergeigte. Dieses belanglose Textstück beherbgte nicht weniger als eine einzige Aussage: Ihr habt euch lieb.
Dem kann ich nur zustimmen, denn andere scheinen euch nicht lieb zu haben. Die allgemeine Berichterstattung ist aus eurer Sicht eher lausig, die Blogbeiträge der von mir abonnierten Feeds eigentlich auch nicht spannender.
Bei interesse buddelt mal in der Süddeutschen, Netzzeitung, Tagesspiegel, Zeit oder der Welt. Irgendwo darin war der zwar irgendwie lobende, aber doch eher aus Nullaussagen bestehende Artikel veröffentlicht.
Ich hätte ja gerne etwas erfreuliches über euch veröffentlicht, aber leider hab' ich den Link… Eure ganze Show erinnert mich an ein brauchbares provinzielles Musikfestival, selbst die Teilnehmerzahl erinnert an ein gemütliches Happening.
Irgndwie hab' ich euch auch lieb.
Tja, leider hab' ich den Link nicht auf delicious gespeichert; schade schade, schade…
Lasst euch davon den Tag nicht versauen.
Filbinger
Über verstorbene soll man nicht schlecht reden. Ich will es auch nicht tun – wirklich nicht. Man soll nur positives über vergangenes und vergangene erzählen, was mir im Moment aber etwas schwer fällt. Der Sinn in bejahenden Rückblende besteht darin – glaub ich –, ein positives Weltbild zu bewahren. Dem kann ich mich nur anschließen, denn eine positive Erinnerung an vergangene Zeiten stärkt das Selbstwertgefühl aller Menschen – selbst der willenschwachen.
Aber das hilft mir aus meinem nebensächlichen Dilemma nicht heraus. Denn was soll ich positves über den vergangenen Zeiten Filbingers sagen? Er war der Vorgänger von Günther Oettinger (CDU)? Nein, das ist zu trivial… Ah, ich glaub', da fällt mir was ein: Auf Filbingers Beerdigung ehrten solcherart Honoratioren wie beispielsweise der amtierende Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble den verstorbenen. Ehre, wem Ehre gebührt – oder seh' ich da jetzt was falsch?
Arroganz?
Ja klar, geht mir genauso. Kann ich echt verstehn. Mach' ich genauso so. Ich hab' den restlichen Kram nicht mehr gelesen, weil es mich nicht mehr interessiert. Ignorance rulez! (Klick auf das Bild!)
re:publika - Aus Spass wird Ernst
Anika Kehrer berichtet über die… äh… weiß auch nicht. In dem Tagesspiegel-Artikel geht es darum, dass mittlerweile jederfrau grundsätzliche Kenntnisse über das WEB 2.0 haben sollte. *trocken hust*
Nach der eher sehr Allgemein gehaltenen Einleitung fasst sie eigentlich hinlänglich bekannte Erkenntnisse aus des wwwebsurfers Alltag hin: Du bist nicht allein im Netz! Ach…
Logdateien hier, verkaufswütige Provider da, durchgekallte Innenminister dort. Jeder Klick hinterläßt irgendwo einen auswertbaren Eintrag. Jeder will diese Daten zu deinem Nachteil nutzen. Weil eben dieses Tatsache immer noch nicht in jederfraus Bewußtsein gedrungen ist, scheint diese Zusammenfassung über die hinterlassenen Brotkrumen eine echte Notwendigkeit für jeden Surfer zu sein.
Für jeden Neuling im Web: Sie lesen deine Dateien von Anika Kehrer. Lesen!
Luftsicherheit durch Grundgesetzänderung bedroht
Laut einer Nachricht des 2DF sprechen sich christlich orientierte Politiker dafür aus, die noch in bundesdeutscher Hand befindliche Flugsicherung an private Investoren zu verscherbeln. In der Nachricht wird zwar Marek Kluzniak von der Gewerkschaft Flugsicherung der zitiert, der einen Teufel an die Wand malt, aber wie gewohnt wiegeln die Honoratioren der christlichen Parteien eloquent ab. Die vorgetragenen, geradezu bejahenden Argumente einer Privatisierung klingen wie tausend mal gehört – weiß noch einer, was aus der Deutschen Bundespost geworden ist? (Gut, etwas mehr Realitätssinn und Orientierung an den Bedürfnissen des Bürgers hätte den Beamten schon echt gut zu Gesichte gestanden.)
Der Beitrag des 2DFs lässt eigentlich nur die Möglichkeit einer Polarisierung zu. Hintergründe fehlen völlig – aber einer Nachricht kann man eben jene weitergehenden Informationen kaum zusprechen. Dennoch: Die Gewichtung und Strukturierung des Inhalts lässt für mich nur den Schluß zu, das die derzeitige Politik sich selbst aus der Verantwortung ziehen will. Bezeichnenderweise räumt eine gewisse Tanja Wielgoss vom vom Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften ein, dass private Flugsicherungen keinesfalls unsicherer sind, als staatliche.
Nö, unsicherer werden sie nicht, wenn man den derzeitigen Level an Sicherheit halten will. Dumm nur, dass die Kosten dafür naturgemäß steigen. Ein wirtschaftlich geführtes Unternehmen kann sich keine Kostensteigerungen bei gleich bleibenden Leistungen erlauben. Effizienzsteigerungen können nur durch Kostensenkung und/oder Mehrarbeit erbracht werden. Soweit meine stark vereinfachte Sichtweise dieser Problematik. Das Entscheidungsträger jeglicher Coleur sich generell tiefer mit dieser Problematik beschäftigen, bezweifle ich mittlerweile.
Textlich befinden sich in der Nähe zu den hiesigen Gewerkschaften bulgarische und griechische Verhältnisse. Wow, das ist geschickt getextet! Den Hauptanteil der Nachricht nehmen eben jene schon erwähnten christsozialen Lautsprecher sowie die PR-Abteilungen der Unternehmensverbände ein. Besonders krass kommt der letzte Satz:
Bis zum Sommer will die Politik das Grundgesetz ändern. Flurbereinigung am Himmel über Deutschland, über den täglich gut 600.000 Menschen sicher gelotst werden.
Eine Grundgesetzänderung um Menschen künftig ungefähr so sicher wie die europäischen Schlußlichter in Flugsicherheitsfragen durch unseren Himmel zu bringen? Unser Luftraum gilt als sehr sicher. Warum sollte das geändert werden?
Wie bereits angedeutet: ein mäßig geschickter Beitrag. Bedenken werden am Anfang kurz skizziert, um sie sogleich vom Parteien- und Unternehmensfilz gesteuertem Gefolge mit angeblichen Argumenten nieder zu walzen. Einem unvoreingenommen Leser, der sich kaum der Mühe hingibt nach zu fragen, kann durchaus die letzten Zitate für bare Münze nehmen.
Meines Erachtens zeigt dieser Beitrag nur, dass das 2DF immer mehr zur PR-Maschine parteipolitischer Interessen verkommt – zu allem Überfluss auch noch Gebührenfinanziert. Meiner bescheidenen Meinung nach – und das werfe ich allen anderen Mal zum Nachdenken vor die Füße – gehören gemein finanzierte Infrastrukturen niemals in private Hände. Das das wäre in der heutigen Form nichts anderes als staatlich unterstützte Wegelagerei. Hört euch vor der nächsten Wahl eure Kandidaten erheblich genauer an.
Dienstag 10 April 2007
Einen für euch Mechatronikerinnen...
© by Hans Rüdi Giger!
Argl
Sollte Biomechanikerinnen in der Überschrift heißen, aber vergeigt ist vergeigt und bleibt vergeigt. Trotzdem ist Alien in ein geiler Film.
Japanische Erotik
Keine Mangas! Eher in einem traditionellem Sinne zu sehen. Wie auch immer, in den Zeichnungen sind die Andeutungen interessanter, als das, was Mann sich so vorstellt. Hier kommt さやか家のパイン 作品展示 (wer oder was auch immer das ist – ich hab' die Zeichenkette aus 'm Quelltext hier rein kopiert):
Die Navigation der Website entspricht durchaus westlichen Gepflogenheiten – spielt gefälligst ein wenig rum.
Chris Jordan - an american selfportrait
Fotos kann man es nicht nennnen, Gemälde aber auch nicht. Von der darstellerischen Qualität kommen seine Arbeiten eher Fotos näher, als die eher zu vermutendenden offensichtlichen Bild-Montagen. Im Detail offenbaren sich die Montagen als solche, aber an den Kernaussagen ändert dies nichts. Chris Jordans Arbeiten beeindrucken zunächst mit einer absoluten Zahl, die beispielsweise den täglichen Verbrauch von Plastiktragetaschen in den US von A illustriert.
Depicts 29,569 handguns, equal to the number of gun-related deaths in the US in 2004.
Das erste Bild einer jeden Serie gibt lediglich eine Grobübersicht einer Situation, jedes weitere Bild lässt einen tieferen Blick in die tatsächlichen Gegebenheiten zu. Am Ende steht eine Nahansicht einer Realität, die sich keiner vergegenwärtigen will. Chris Jordan zeichnet mit sehr wenigen Bildern Serien, die vom Rauschen bis ins Detail reichen. Zum anködern in diese Bildserie empfehle ich 'Cell Phones' – die täglich 'verbrauchten' Handies einer westlichen Minderheit, die sich um den Rest der Welt einen Dreck schert. Drastischer aber sind die 'Handguns', die hierzulande noch keine Bedeutung haben.
m.E. sollte man sich nicht von dem weggeworfenen Dingen beeindrucken lassen, sondern von dem, was sich noch im Umlauf befindet – oder befinden wird. Egal ob es sich um Tüten, Handies oder Pistolen handelt. Bislang wurde ein Rauschen kaum tiefer dargestellt. (via Fefe)
Minna Grönstrand
Gut, die letzten Feiertage sind gelaufen – für den einen steht Ausnüchtern an, für die andere halt Haushalt, Kinder und Job. Aber während ihr die völlig übersüßten und kurz vorm Verfallsdatum stehenden Leckereien aus dem nachösterlichen Sonderangebotskorb – kurz vor Kasse eures Supermarkts dargeboten – vertilgt, könnt ihr euch quasi gleichzeitig mal die Häschen und Hasen von Minna Grönstand anschauen. Großes Kino!
Maelstrom - Asteroids-Klon
In doppelter Hinsicht wird es eher altmodisch: Sowohl
Maelstrom als auch Asteroids gehören eher zu den Klassikern des
Computerspielgenres. Wobei Asteroids zu den echten Klassikern gehört,
während Maelstrom trotz seines Alters schlichtweg ein Klon ist. Aber auf
das Alter kommt es halt an. Mit den Hinweisen, dass Maelstrom ein
Asteroids-Klon darstellt, dürfte das Spieleprinzip und die Bedienung
klar beschrieben sein. Ansonsten dürfte ein Blick ins Spiel selbst als
auch in die beigefügten Dateien völlig ausreichend sein. Mehr als Links,
Rechts, Vorwärts, Rückwärts, Feuer und Schutzschild wird nicht benötigt.
In der zweiten altmodischen Hinsicht ist Maelstrom selbst auf
einen OS-X-Rechner nichts mehr neues; mir fehlte es bislang nur in
meiner Sammlung. Also: Lange Rede, kurzer Sinn. Die von
Ambrosia-Software zur Verfügung gestellten kostenlosen Versionen gibt es
für Mac OS 9/X, Linux, BeOS und Windows. Der Download
des 884 kB kleinen Diskimages dürfte für niemanden eine Hürde
darstellen. Viel Spaß.
Hat sich erledigt. Klickt blos nicht auf die alten Links!
Freitag 06 April 2007
Burkhard Hirsch über Dr. Schäuble
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble will die Rechtsordnung dieses Landes verteidigen, indem er sie abschafft. Dabei sind Bürgerrechte kein lästiger Bremsklotz, sondern der Kern der deutschen Rechtsordnung.
Soweit der Teaser. Informativer wird es in einem Artikel der Süddeutschen. Lesen!
Nachtrag(end)
Ein dicker Fehler in der Überschrift und kein Schwein sacht 'bescheid'. Was macht ihr eigentlich so den ganzen Tag im Internet? Sich die Kommentare anderer aneignen damit wenigstens ihr daran glaubt, mal für einen Tag eine eigene Meinung zu haben? Jederzeit auf der Straße und auf 'm Männerklo zu einem Schwanzvergleich bereit. Aber mal das Maul aufzubekommen, das traut ihr euch nicht? Gut, ist mittlerweile behoben, vergessen wir 's…
Ostereier zubereiten
Im Tagesspiegel gibt es einen Artikel, der beschreibt, wie Frühstückseier sachgerecht zubereitet werden. Der Artikel aus der Rubrik 'gelebte Physik' dient zwar als PR für ein Buch, aber immerhin werden echte Tatsachen verkauft, keine wirtschaftliche Weisheiten oder gar trendmäßigen Romane. Wer also wissen will, wie in einem Frühstücksei das Gelb hart wird und das Weiß eklig schleimig bleibt, sollte mal vorbei klicken.
Mittwoch 04 April 2007
Laurie Hoogin
Über diese Künstlerseite stolperte ich nur wegen dieses einen Bildes:
Dieses Bild verbindet dreierlei: Osterhäschen, Tiger (V. 10.4.9) und niedlich. Genauso unvereinbar wie meine drei Gründe dieses Bild hier zu posten, ist die Navigation der Website mit bisherigen Surferfahrungen. Dennoch lohnt sich der eine oder andere Klick.
Dienstag 03 April 2007
Wichtige Rufnummern
Es ist schon lästig, wer so alles unsere Telefonnummer haben will. Als Belohnung für die Preisgabe der persönlichen Daten winkt im allgemeinen Spam per Telefon. Abhilfe schaffen die Telefonnummern von TelefonPaul und Frank geht ran. Diese Nummern gehören wirklich in jedes private Telefonbuch.
Lucio Bubacoo
Zu den Gegenständen die aus Glas hergestellt werden können, gehören selbst aufwändige Kristalllüster noch zu den langweiligeren Dingen. Sofern man einmal die Werke von Lucio Bubacoo gesehen hat. Seine filigranen Figuren stammen aus der Fantasywelt genauso wie aus verschiedenen Bereichen der Mythologie. Eine 'guided tour' führt in seine Arbeit ein, seine recht freizügigen Exponate können in der Gallerie bewundert werden.
Patricia Waller
Ewas ungewöhnlich sind die Strickwaren von Patricia
Waller ja schon, verbinden sie eine gewisse Niedlichkeit mit ein
wenig Splatterhorror. Daher sind die Figuren für Kinder eher ungeeignet.
Und weil gerade Ostern vor der Tür steht, wird dieser Beitrag mit einem
Hasen aus Patricias Sammlung dekoriert.
Montag 02 April 2007
Ein Go-Problem
Tja, da bin ich auf ein kleineres Go-Problem gestoßen und habe mit ein wenig Nachdenken auf Anhieb die Lösung gefunden. Ich will ja nicht angeben, aber weswegen ist so ein Blog eigentlich sonst da? Außerdem ist gerade die Zeit, in der Thingamablog so richtig geile Zeitstempel raushaut…
Nachfolgend illustriert ein Ausschnitt aus einem Go-Brett die Szene. Die Koordinatenangaben mussten halt mal so aus dem Stehgreif eingefügt werden, weswegen sie so vom üblichen Schema abweichen. Bei dem Problem kann es sich durchaus um ein so genanntes lokales Problem handeln, was bedeutet, das es nicht zwingend spielentscheidend ist. Das für die Neulinge zu erläutern, könnte im Moment zu weit führen.
Mit der Stehgreifaktion hab' ich schon mal ein faule Ausrede für die
krummen Koordinaten. Also: Die Grundlinien der Buchstaben und Ziffern
liegen auf den Spielfeldlinien, was die Pfeile auf der Linie Nummer i
bzw. 8 verdeutlichen sollen. Alles Klar? (Auf den beiden Linien
braucht ihr nichts zu setzen, aber oben rechts in der Ecke ist a1.)
Also, Schwarz ist am Zug und soll Weiß durch setzen eines Steins mal so richtig anpissen!
Auf welche Koordinaten soll der schwarze Stein gesetzt werden? Eine Erläuterung zu dem Warum wäre für die Neulinge echt hilfreich.
Sonntag 01 April 2007
The C programming language
Und noch ein Scherz – nein, kein Aprilscherz – für alle Beherrscher der C-Programmiersprache. Hinweis: Man sollte sich wenigstens einmal mit C beschäftigt haben, um die Scherze zu verstehen.
Frühstückstipp
Passend zum bevorstehenden Osterfest hier der ultimative Tipp, wie man die lästige Schale von hart gekochten Eiern entfernt:
Spruch
Irgendwo im Internet gefunden:
Das Größte Mißtrauensvotum gegen Gott sind Blitzableiter an Kirchen.