Archiv für Mai 2006
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Mittwoch 31 Mai 2006
Fotolehrgang
Ein kompletter Grundkurs für Fotografie, nicht schlecht. Die Website kannt ich bisher gar nicht.
Dienstag 30 Mai 2006
TV-Browser - Update und Dr. House
Nicht schlecht: lädt schneller, aufgeräumtere Oberfläche, und
überhaupt.
TV-Browser – die kostenlose alternative zu baumtötenden
Fernsehzeitschriften – geht in eine neue Version. Allerdings ohne
DVD-Beilage. Details zum Programm und dessen Systemverfügbarkeit werden
auf der Projekt-Homepage erläutert. Sofern man nicht irgendwelche
speziellen Erweiterungen von der alten in die neue Version retten muss,
gestaltet sich die Installation recht simpel: Doppelklick und gut.
TV-Browser gibt es immer noch für Mac (universal), Linux und Windows. Das Programm kostet immer noch nix und ist von der Downloadgröße her noch für 56k-User geeignet. Wenn man mal davon ausgeht, das alle paar Tage Fernsehprogrammdaten zwingend nach geladen werden müssen.
Dr. House mag sich nicht mit Patienten mühen, aber als Arzt mit messerscharfer Auffassungsgabe ist er brilliant. Seinem jungen Team an Ärztenachwuchs zeigt er mit scharf vorgetragenen Sachverstand, wo es lang geht – manchmal. Die derzeitig auf RTL laufende Serie hebt sich derzeitig noch wohltuend vom ganzen Dr. Quincy Quatsch oder CSI-kram ab.
Lieblingssendungen lassen sich im TV-Browser zwecks Erinnerung markieren. Weiterhin gibt es zusätzliche Informationen zu einzelnen Sendungen sowie übersichtliche, zeitlich angepasste Darstellungen des aktuellen Fernseangebots. Plug-Ins erweitern die Funktionalität und Überhaupt: Das Programm lohnt sich für alle, die wenigstens ab und an mal in die Glotze schauen.
Web 2.0, Rasterfahndung und Flüge in die USA
In einem Artikel in der Telepolis wird für die Jünger neuer Technologien zunächst die eher ketzerische Frage gestellt, was an Web 2.0 so fürchterlich neu sein soll, um kurz darauf auf sicherheitstechnische Probleme hinzuweisen. Zunächst wird der Zustand des bisherigen Webs beschrieben. Vielleicht sollte der allgemeinere Begriff Internet benutzt werden, da unterschiedliche Techniken (WWW, Email, FTP, irc,...) nebst deren unterschiedlichen Übertragungsprotokollen genutzt wurden – und immer noch genutzt werden.
Im Kern von Web 2.0 geht es um die Zusammenführung dieser unterschiedlichen Techniken möglichst bedienerfreundlich im WWW-Browser. Angereichert wird das ganze mit Skriptsprachen sowie einer standardisierten Schnittstelle zum Datenaustausch. Aber der wohl wesentliche Trick besteht darin, die Dokumentenstruktur einer im Browser angezeigten Seite so zu ändern, dass angeforderte Daten sogleich angezeigt werden. Ohne das Anwenderseitig die bereits geladene Seite erneut geladen werden muss. Es ist halt so bequem.
Web 2.0 wird gehypt weil es ein neues Geektool ist und für den Anwender so bequem. Und weil so geil und bunt ist, vergessen Programmierer die Datensicherheit und Anwender werfen sämtliche Bedenken bezüglich ihrer informationellen Selbstbestimmung über Bord. Es wird persönliches eingegeben, bis der Arzt kommt. Mit steigenden Eingaben bei gleichzeitig steigender Anwenderbasis lässt sich ein lehrbuchhaftes Data Mining betreiben – selbst mit relativ einfachen Mitteln können beeindruckende Ergebnisse erzielt werden.
Aus Telepolis-Artikel geht hervor, dass das FBI seit geraumer Zeit Programmierer mit Internet Know How einstellt. Spätestens jetzt sollte selbst bei Otto Normuser die eine oder andere Warnlampe aufleuchten. Denn was mit einfachen Mitteln lediglich ein 'Ahh'-Erlebnis hervor ruft, dürfte mit geheimen Datenbanken von Staaten und Unternehmen – und vor allem deren Vernetzung – schon ins erschreckende hinein reichen. Ein paar weitere Schlagworte gefällig? Banken-Scoring, Schufa, Flugdaten.
Immer wieder brilliant anzusehen sind die Leute, die mit Aussicht auf Gewinn eines geilen Sportautos ihre persönlichen Daten an Adresshändlern verschenken. Zurück zum Web 2.0: Angetan von soviel neuer Technologie gepaart mit einem gefälligen Webdesign heben sich beim Anwender etliche Schranken. Persönliches wird bedenkenlos preisgegeben. Was ich aus dem ganzen besonders hervorheben will, ist eine schlichte Landkarte, die Amazon-Wunschlisten ausgewählter Bücher in einer Google-Map darstellt.
Das ist nur offensichtlich, das sind einfach beschaffbare Daten und das war noch nicht mal der Anfang – denn wir sind mittendrin. Das Datensammeln und -auswerten läuft fast unbemerkt von der Öffentlichkeit schon seit geraumer Zeit. Darauf angesprochen Antworten viele Menschen mit dem beliebten Totschlagargument "Ich habe nichts zu verbergen!" Nun, euer Essen während des Flugs zum Shoppingtrip nach New York mag wahrscheinlich keine Sau interessieren, aber vielleicht weigert sich mal ein Versandanbieter an euch zu etwas zu Verkaufen, weil euer Scoring angeblich zu schlecht ist – und ihr wisst nicht warum.
Eure Daten gehören euch.
Sonntag 28 Mai 2006
Snowball - niedliches Geschicklichkeitspiel
Der heutige Tatort liegt in den letzten Zügen und Sabine
Christiansen muss auch noch überwunden werden. Ein niedliches,
sinnfreies Geschicklichkeitsspielchen ohne jegliche Andeutung von Hast
könnte die Zeit bis zum Einschlafen überbrücken. Sei einfach mal
Rollo der Schneeball und finde den Ausgang aus einem Labyrinth. Dann und
wann muss man ein paar Klötzchen wegschieben, aber das ist keinerlei
Problem.
Die Bedienung lässt sich relativ simpel per Tastatur bewerkstelligen: Die Pfeiltasten drehen die isometrische Bildschirmdarstellung, die Tasten w,a,s,d bewegen die Spielfigur. Aber: Dreht ihr mit den Pfeiltasten die Ansicht, bleiben die Bewegungsrichtung der Buchstabentasten stets gleich. Das Spiel kostet nichts und ist im Download lediglich 3,1 MB (.zip) klein.
The Tale of How
Einen richtig guten Animationsfilm gefällig? Kein Problem. Bei The Tale of How handelt es sich um einen richtig guten, gezeichneten Film mit dezenten, per Rechner generierten Effekten. Aber bevor ich hier selber anfange rum zu texten, zitiere ich lieber meine Quelle:
The Tale of How ist ein fantastischer Animationsfilm, den man auf theblackheartgang.com downloaden kann. Visuell und akustisch äußerst beeindruckend. Mit moderner Computertechnik wird hier ein altes zweidimensionales Animationsprinzip neu in Szene gesetzt. Die Geschichte des Märchens wird dabei durch musical-artigen Gesang erzählt.
Der Film erinnert mich an den Abspann von Lemony Snicket: Rätselhafte Ereignisse, der zwar weniger aufwändig war, aber mindestens ebenso interessant. Was nicht heißen soll, das der Film irgendwie langweiliger sein soll. Nähere technische Details schenke ich mir ebenso, die reichlich vorhandenen Links führen zu weiteren Informationen. Viel Spaß. (Via The Crime in your Coffee)
senze magazine
Für Freundinnen und Freunde des Fetischs bietet die aktuelle Ausgabe
des
senza magazine viel sehenswertes. Allerdings mehr in Bezug auf eine
künstlerische Darstellung knallenger Lack- und Leder'strampel'anzüge
denn auf eine Fleischbeschau oder gar recht privater Praktiken. Die
viermonatlich erscheinende Zeitschrift wird angenehmerweise in HTML (und
jeder Menge Bilder natürlich) heraus gegeben, die sich im Gegensatz zu
mancher Flash-Orgie recht resourcenfreundlich für den eigenen Rechner
präsentieren. (Via
The Crime in your Coffee)
Freitag 26 Mai 2006
Wahre Kosten von Hartz fear
Politiker und etablierte Medien schlagen auf Arbeitslose, wohlwissend, dass diese keine Arbeit finden können. Vielstimmig werden Anreize propagiert und Kürzungen versucht durch zu setzten. Die Anreize bestehen in 1 €-Jobs, die Kürzungen betreffen die monatlich zur Verfügung stehenden liquiden Mittel arbeitsloser. Glücklich ist derjenige, der keine Kinder hat, denn die würde es als erstes treffen.
Jeder 1 €-Job soll irgendwie in der Form abgearbeitet werden, dass es der Allgemeinheit zu gute kommt. Sprich: Arbeiten für gemeinnützige Zwecke – Laub im öffentlichen Park harken, beispielsweise. Das aber die Verwaltung diser Arbeitsbeschaffungsmaßnahme deutlich über der geplanten Entlastung des Steuerzahlers liegt, wird von Regierung und Medien gerne verschwiegen. Denn mit dem angeblich arbeitsscheuen Pack ist eine Sau gefunden, die nur zu gerne unter allgemeinen gejohle durchs Dorf gejagt wird.
Das die Verwaltungskosten durchaus höher sind, als die erhofften Ersparnisse, zeigt das Statistische Bundesamt. Siehe hierzu den Artikel des Sozialtickers auf OpenPr.de! Das die zukünftig erwarteten Ersparnisse zu lasten der arbeitenden und somit steuerzahlenden Minderheit gehen, wird von etablierten Medien gerne verschwiegen. Ohne der Schaffung von Arbeitsplätzen wird generell kein Empfänger von Hartz IV zum Steueraufkommen beitragen. Solange die 'eigentlich nicht gewählte Koalition' nichts besseres zu tun hat, als auf wehrlose einzuprügeln, wird sich in Deutschland nichts tun.
Nutella und der Elektromüll
Normalerweise nehme ich die in Deckeln versteckten Gimmicks billigend in Kauf. Aus dem Alter, in dem ich mich mit diesen Spielzeug beschäftige, bin ich wirklich raus. Dennoch interessierte mich der neueste Beipack. Nur ohne scharfes Messer war kein echtes Auspacken möglich. "Für Kinder scheint es nicht zu sein", war mein erster Gedanke. Und er war richtig! Auf einem winzigen Beipackzettel mit einer an kleingedrucktes erinnernden Schriftgröße stand als Überschrift: KEIN SPIELZEUG (In echt, Fett und Versalien! Das krieg' ja noch nicht mal ich hin!).
Der ersten Sätze waren niederschmetternd: "Dieses Produkt darf nicht über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Bitte an einem Sammelpunkt für Recycling von elektrischen Geräten abgeben. (Den Rest des Zettels schenke ich mir mal.) Dieses recht bunte Gimmick repetiert auf Knopfdruck eine schlechte Wiedergabe von das "Aus! Aus! Das Spiel ist aus!" (1956?) Wahrscheinlich enthält dieser Schnickschnack dieselbe Elektronik wie die singenden Glückwunschkarten.
Mein erster Gedanke war: Hallo Ferrero, geht 's noch? Noch habe ich keinerlei Rubrik namens Ärgernis des Monats. Vielleicht sollte ich sie flugs einführen. Altglas, Kompost oder Wertstoff geht ja noch so halbwegs – ist ja auch irgendwie in Ordnung. Aber jetzt extra zum hiesigen Wertstoffhof raus zu fahren, ist einfach zu viel verlangt. Äh... – Das ist Sound 5 aus dieser Sammlung von antiquiertem Stadionsprechergequäke. Wenn eure Kleinen so etwas Sammeln, das Ding kann bei mir kostenfrei abgeholt werden.
Schrecklich schöner Krieg
Das von Atompilzen eine gewisser visueller Reiz ausgeht, ist wohl unbestritten. Gleichzeitig symbolisieren die Pilze den von Politikern und Physikern unbedachten Einsatz von Technologien, deren Folgen sie nicht abschätzen können. Atomwaffen gelten als Ultima Ratio eines Krieges, sollen sie ihn doch abschrecken. Für den Westen galt dies für lange Zeit. Aber in unserer Geschichte und in anderen Ländern noch heute Zeigt der Krieg sein wahres Gesicht. Das relativ neue Blog Silent Whispering sammelt Bilder des Krieges und versieht sie mit Zitaten. Erst diese Zitate heben den von Präsidenten und einigen Wissenschaftlern kultivierten menschen verachtenden Zynismus hervor. Normaler wünsche ich an dieser Stelle 'Viel Spaß', aber schaut trotzdem mal vorbei.
Einmal wird dieser schreckliche Krieg doch aufhören, einmal werden wir auch wieder Menschen und nicht allein Juden sein. (Anne Frank, Tagebuch)
GEMA-Gebühren für Podcasts geplant
Bereits seit dem Frühstücksfernsehen geistert die Meldung durch Deutschland. Nur Golem und Heise haben bislang nichts darüber gebracht. Aber dafür iPodFun und mittlerweile Spiegel-Online. Das Beispiel mit iPodFun zeigt, dass selbst die Mac-Seiten sich noch nicht einmal gegenseitig lesen. Da Podcasts mittlerweil wohl kein Apple-typisches Phänomen mehr sind, hat selbst die Tagesschau erkannt und bereits heute morgen die Meldung gebracht.
Donnerstag 25 Mai 2006
Mittwoch 24 Mai 2006
copy/paste-Journalismus im Saar-Echo?
Bereits gestern morgen erschien auf den Nachdenkseiten ein offener Brief von Norbert Blüm an Kai Dieckmann – der im übrigen sehr Lesenswert ist. Mittags 'druckte' das Saar-Echo diesen Brief ab. Einschließlich des Anreissers, nur der Name des Autors verschwand und eine Quellenangabe fehlt bislang völlig. Etwa eine gute Stunde vorher zeigte das Bildblog, wie es geht: Eine Zusammenfassung mit Link, Autor und Quellenangabe. Vom Saar-Echo hätte ich da schon etwas mehr erwartet. (Wieso eigentlich Hamburg/Berlin?)
Dienstag 23 Mai 2006
Pac Man als Junkie
Am Erfolg sind schon viele zerbrochen, so auch Pac Man. Mittlerweile in die Jahre gekommen sitzt der Protagonist berühmter Spiele biersaufend vor dem Fernseher. In seiner Ehe mit Mrs. Pac Man kracht es schon länger. Sie erträgt weder die ewig gleichen alten Geschichten noch seinen Umgang mit Pac Man Jr. Eines Tages wirft sie ihn nach einem recht handfesten endlich raus. Auf der Strasse angekommen gerät Pac Man vollends auf die schiefe Bahn und landet schließlich vor dem Richter.
Das Video Game Theater beginnt mit Pac Man eine Reihe von Videoclips, die sich alten Videospielen auf eine sarkastische Weise annehmen. In der Vorschau – am Ende des Films – werden Super Mario und Qbert vorgestellt. In jedem Fall bin ich auf eine Fortsetzung der kleinen Reihe – sofern man bei einem Video von einer Reihe sprechen kann. Auf der Homepage gibt es das Video in verschiedenen Größen zum Download.
jamendo.com - Musik unter CCL
Während die deutsche Musikindustrie anstatt Musik zu liefern lieber Raubkopierer jagt, gehen unsere Nachbarn in Frankreich einen Schritt weiter. Auf jamendo.com bieten verschiedene Musiker vollständige Alben zum Download und Probehören an. Nicht nur das, die Alben dürfen sogar auf der eigenen Website beworben werden. Endlich mal eine Marketingform, bei der man nicht die Katze im Sack kauft, und sich hinterher unter Umständen noch angeschissen fühlen darf. Viel Spaß beim stöbern.
A-List-Blogger meinen: Hannover hat kein Flair
Und die A-List-Blogger kommen wirklich noch hierher. Na klasse, da
fühlen wir uns Hannoveraner doch echt gepudert. Che, Don Alphonso und
Modeste lesen öffentlich und hoffentlich lautstark aus ihren Blog[g]s
vor. Auftreten wollen sie am 27.5.06. in der Adresse Zur
Bettfedernfabrik 1. Na, da markern wir doch alle den Tag im
'Adressbuch' an.
Zur wohlgefälligen Erinnerung: Zur Bettfedernfabrik sagt man den hiesigen Taxikutschern, damit sie euch zum Faust bringen. Aber mal im ernst, vier Tage vor eurem großen Event schafft es das Faust nicht mal, euren Auftritt zu listen? Ne ne, das schaffen die schon – ihr tretet dort nicht auf, das ist die Wahrheit. Wer oder was ist Kargah? Eine der unzähligen Eckkneipen in Linden-Nord? Auf jeden Fall keine nennenswerte Lokalität!
Ihr erwartet Besucher? *LOL* Ihr hättest es irgendwo im Faust versuchen sollen. (Da gibt es mehrere Veranstaltungsorte, einige von denen sogar mit intellektuellem Publikum.) Mal im Ernst, wer hat euer witziges Plakat gestaltet? Versucht mal wenigstens jetzt einen vernünftigen Kontakt anzubahnen – die Gestalter[innen] haben wirklich mehr als euch verdient. Stilecht wäre jetzt ein nachträglich aufgepappter Banner schräg über das Plakat, der ein halbwegs bekanntes, hannoversches Lokal bezeichnet. Seid ihr das stillisierte Spermium, das und Hannoveraner befruchten soll?
Wahrscheinlich torkelt ihr anschließend rotweintrunken des nächtens durch Linden-Nord und wundert euch, das ihr was auf die Lichter bekommt. Also ich für meinen Teil bin mal auf eure abschließende Bewertung gespannt. bevor ich es vergesse: Ein echtes K.O.-Kriterium wäre ein Eintrittspreis.
Weblinks
Che gibt es hier,
Don Alphonso gibt es dort,
Modeste gibt es da.
Auch dabei: Strappato.
@hannoverblogs
Hat das außer mir sonst noch irgend jemand mitbekommen (Leute aus Hannover sind natürlich gemeint!)?
Montag 22 Mai 2006
Who killed Teddy?
Heute morgen noch war die Nachricht über den ersten Braunbären, der seit ca. eineinhalb Jahrhunderten erstmals das deutsche Reich via Österreich in Richtung Bayern betrat, eine willkommene Nachricht. Zeigt sie, dass unter dem geschichtlich zerstörerischen Wirken und dem nachfolgenden grünen Umweltschutz der hiesigen Bevölkerung ehemalige Bewohner angesiedelt werden können.
Doch im Laufe des Tages kolportierten verschiedene Nachrichtenlieferanten, das der junge, vermeintlich männliche Bär alle domestizierten Vierbeiner reißt, die sich in der Reichweite seiner Pranken befinden. Sich dieser neuerlichen Erkenntnis bewusst, weisen etliche Naturschützer den bayrischen Innenminister auf die allgemeine Gefahr des unerfahrenen Bären hin. Der Abschuss ist mittlerweile lokaler Konsens. Oder?
Das eine oder andere Lamm scheint der christlichen Regierung näher, als das gemeine Stimmvieh. Heute morgen hieß es noch, das der Bär gefangen werden sollte. Mittlerweile propagiert die öffentliche Meinung den Abschuss andersartiger – wegen eines guten dutzend Schafe und Ziegen. Vergleiche: Unsere christliche Regierung baut Atom-U-Boote für Israel, schickt unsere Kinder bewaffnet in den Kongo und will Atomkraftwerke im Orient bauen.
Für meinen Teil hegte ich bis heute Vormittag die Hoffnung, das es mit der Natur schlechthin aufwärts geht. Denn stell dir mal vor du gehst in den Wald und musst nicht ständig irgendwelchen Nordic Walkern oder Bikern (unter 500 ccm pro Zylinder spuk ich dich sowieso an – scheiß Radfahrer!) ausweichen. Ein naturbelassener Wald ohne jeglichen Müll oder sonstigen störenden Einflüssen wäre doch gar nicht so schlecht.
Gibt es da nicht irgendwo ein oder zwei Rudel Wölfe in Deutschland? Weder trauen sich Fascho-Ärsche aus ihren No-Go-Areas alleine heraus noch irgendwelche Opel-Prolls von ihren auf der grünen Wiese angelegten Supermarkt-Parkplätzen gerade auf gut ausgebaute Hauptstraßen Egal wie man es betrachtet, der Volkszorn bläst zur Jagd!
Irgendwie stimmt mich die ganze Sache traurig.
Sonntag 21 Mai 2006
Wing Commander - Privateer Gemini Gold
Du bist immer noch hier? Wärst nicht lieber sonstwo, wo es besser
ist? Vielleicht irgendwo als Held auf dich alleine gestellt verloren im
unendlichen Weltraum um Piraten zu bekämpfen und Handel zu reiben? Arme
Sau. Ja, früher war alles besser. Als du noch deinen Amiga hattest,
deinen – äh – Competition Pro Joystick in der Hand, mit der Du die Welt
beherrschtest. So du glaubtest.
Fühle dich jung, in dem du dein Raumschiff fliegst, Handel und Bergbau betreibst, andere Schiffe plünderst und die Kilrathi bekämpfst. Ja, diese Website enthält keinerlei 'Cat Content'. Zurück zu dir. Du kennst dich aus mit älteren Versionen von Wing Commander? Gut, es ist dein Tag. Was, du kennst dich doch nicht aus? Dann lies gefälligst das Handbuch!
Na also, geht doch. Schwelge in vergangenem während du deinen - äh - Joystick schüttelst und dein Raumschiff aus der Basis gleiten lässt. Aber kauf dir gefälligst vorher ein paar Sternenkarten, damit du weist, wo es lang geht. Schnelleres Geld gibt es auch, geh' vor deinem Abflug in die Kneipe und hör dich um - ein Deal sollte allemal raus springen. Wenn du glaubst, du hättest es geschafft, wenn du es in den Raum geschafft hättest, huldige lieber deinen Gott.
Es ist nicht so. Lern lieber mit deinem Raumschiff zu fliegen. Lerne dahin zu kommen, wohin du willst. Bei deiner Ankunft in der nächsten Raumstation kannst du notwendige Reparaturen ausführen lassen – entsprechend verdientes Kleingeld und die Ankunft schlechthin vorraus gesetzt.
Ach, du bist bereits ausgezogen und wohnst im Glasfaserland? Deine Familie wohnt noch zuhause im Kupferkabelland? Dumm gelaufen. Krieche nach hause unter die heimische Decke und fühle dich wohl, denn der Download hat es in sich – ohne Flat ist nichts drin.
Geht es auch sachlicher?
Gerne doch. Mal vereinfachend beschrieben ist Wing Commander ein 'aufgebohrtes' Elite. Also Piraten jagen, selber ein Pirat werden, Aufträge erledigen und dergleichen mehr. Und natürlich Geld verdienen. Die derzeitig aktuelle 1.01er Version (Mac, Linux, Windows) von Privateer - Gemini Gold 'wiegt' schlaffe einhundertneunzig Megabyte. Mit der Versionsnummer 0.4.3 ist die Grafik-Engine gemeint. Im Setup-Programm legt man in alter DOS-Manier elementare Konfigurationen fest. Beispielsweise kein Joystick und 32-Bit Fenstermodus. Der Fenstermodus empfiehlt sich auch – oder gerade – deswegen, um die Anleitung in einem weiteren Fenster zur Verfügung zu haben. Noch ein Hinweis: Die 92-seitige Anleitung sollte man vorher gelesen haben, denn das Spiel ist recht komplex. Und ach ja, zum Steuern die Pfeiltasten benutzen. Weitere Hilfen gibt es im Forum. Das Open-Source-Spielchen orientiert sich an der Originalausgabe, das sollte man besonders bei den Grafiken nicht vergessen. Viel Spaß.
Samstag 20 Mai 2006
No No Never
Bitte keine Comedy mehr, vor allem nicht, wenn sie musizieren. Zum Trost: Derzeitig tingelt Schandmaul, im Oktober sind sie wieder in Hannover. Da könnt ihr mal was richtig witziges und echt lebhaftes erleben. Aber bleibt mir endlich mit diesem vermeintlich witzigen Unterschichten-Fernsehen und deren Gehabe vom Leibe. Glückwünsche an Lordi! Mal sehen, was die Bild morgen textet... (Ich mache deutsche Musik nicht madig, hört gefälligst in meinen Gegenvorschlag mal rein.)
@Hannover: Neuer Bahnsteig für die S-Bahn
Am 21.5.2006 gegen 11.30 wird der neue Bahnsteig
Hannover-Ricklingen/Fischerhof in Betrieb genommen. Wer Montag wie
gewohnt, versucht in Hannover-Linden ein- oder auszusteigen, wird wohl
das nachsehen haben.
Naja, ich hoffe mal, dass der Ricklinger Stadtweg anschließend frei befahrbar
ist.
Donnerstag 18 Mai 2006
Platz in der Sonne
Bei dem heutigen, recht unbeständigen Wetter muss man halt jeden Sonnenstrahl weidlich ausnutzen. Ein kleiner Hund aus der Nachbarschaft gibt mitunter willkommenen Anlaß zu einem spontanen Sit-In in Sachen Wellness.
thingamabloggerkarte
Yo Mann, funzt net mehr.
Eine googlemapbasierte Karte speziell für Thingamabloggers: Thingamablog
- BloggerMap. (via Google
Karten)
Update
Och Menno, erst jetzt hab' ich mitbekommen, dass es auch diese
netten kleinen von mir bevorzugten Link-Streifen gibt.
Update
Alles ist vergänglich.
Warum Hannovers Innenstadt so häßlich ist?
Nun, Hannovers Innenstadt ist im zweiten Weltkrieg nachhaltig ausgebombt worden. Bislang war ich der Meinung – von den tatsächlichen Zielen des VW-Werks in Stöcken sowie die Ölraffinerie in Misburg mal abgesehen – dass die Bomber auf den Rückweg von Berlin ihre Lasten über Hannover entluden. Dem ist wohl nicht ganz so, denn wie ich aus einem Artikel über die Film- und Kinogeschichte Hannovers (siehe auch meinen vorherigen Beitrag) erfuhr, gab es gezielte Angriffe auf die Innenstadt:
Nach schweren Luftangriffen, besonders am 22. September, 9. und 18. Oktober 1943 wurde fast die gesamt Innenstadt Hannovers zerstört und mit ihr auch die Kinos,...
So detailiert war mein Geschichtswissen bislang nicht, und ich habe heute sogar etwas dazu gelernt. Eigentlich ist der heutige Tag gar nicht so schlecht.
Hannoversche Kinokarte
In der Lernwerkstatt Geschichte – eine Zusammenarbeit der Uni- und FH-Hannover – gibt es die Niedersächsische Filmgeschichte. Beispielsweise der Zeitraum von vor 1933, nach 1945 und die tausend Jahre dazwischen selbstverständlich auch. Die absolute Perle in diesem Webangebot ist aber ein kleiner und feiner Flash-Stadtplan von Hannover, in der alle jemals existierenden Kinos von 1896 bis 2003 eingetragen sind.
Mittwoch 17 Mai 2006
Kurt Beck - von Gottes Gnaden?
So richtig vom Volk wurde er eigentlich nicht gewählt. Dennoch tritt der 'neue' SPD-Chef in der nächsten Bundestagswahl gegen Angela Merkel an. Vielleicht wird er von den Medien gepusht. Nein, mit Sicherheit wird er von einige. Medien hoch gelobt. Kurt Beck vertritt seinen ersten eigenen Verlautbarungen vegangener Tage nach nach die uneingeschränkte Steuererhöhung. Klasse. Noch nicht richtig im Amt und schon anderen in die Tasche fassen wollen.
Der Anreisser aus dem Saar-Echo liest sich so, als wäre der feiste MP von Rheinland-Pfalz keinerlei Gewinn: Kurt Beck: Ein ungewählter König wird gekrönt. Von so viel Gnaden beglückt wünsche ich dir recht viel. Was ich den deutschen Wünsche, ist ein demokratisch gesinnter Souverän. Kurt Beck, nach dem deine Vorgänger wegen Schlappschwanzigkeit, angebliche Unwählbarkeit und Krankheit das weite suchten, sollte dir klar werden, dass du nur vierte Garnitur bist. Wen soll ich nur das nächste mal wählen?
Dienstag 16 Mai 2006
Goleo - Go Pleite
Die oberfränkische Firma Nici AG, die Goleo als Kuscheltier zusammnäht(e) muss(te) Konkurs aufgrund mangelnder Nachfrage anmelden. Weiterhin gibt es eine WM-Version des Bundesdance – diesmal mit euren Fußballstars. Sory, aber das musste mal raus. Alles drüben bei der der Süddeutschen einzusehen. (Und das aufgemalte Design des WM-Balls erinnert nunmal an eine Damenbinde!)
Meyers Konversationslexikon ./. Wikipedia
Irgendwer erzählte mir vor geraumer Zeit, das laut dem alten Konversationslexikon von Meyer die Bayern 'ein diebisches Bergvolk am Rande der Alpen' sein sollte. Der lexikalische Beleg scheint leider eine so genannte 'urban legend' zu sein. In der seitens Christian Aschhoffs digitalisierten vierten Ausgabe des Lexikons vermochte ich die Passage nicht zu finden.
Nichts desto trotz sind die derzeitig als Volltext und eingescannte Versionen verfügbaren Bücher ein interessanter Einblick in ältere Allgemeinbildung schlechthin. Weiterhin befinden sich auf der Website weitere Nachschlagewerke aus dem selben Zeitraum. Beispielweise das Handbuch der Drogistenpraxis. Die gescannten Originale sind mit dem Link Bildansicht aufrufbar, der erst zusammen mit dem Volltext erscheint.
Oops, beinahe hätte ich den Link vergessen: Meyers Konversationslexikon. Einen abschließenden Vergleich in Sachen Meyer gegen Wikipedia überlasse ich euch. Ach ja, außer dem Lexikon selbst gibt es genug Lesenswertes über den damaligen Verlag, dessen Redaktion sowie Wissenswertes über deren Buchbinderei. Viel spaß beim Stöbern.
Sonntag 14 Mai 2006
Spielzeugkataloge - bis zum abwinken
Kataloge von all den Spielsachen, von denen wir früher träumten! Matchboxautos für die Kleineren, Revellbausätze für die Größeren oder gar Filmhelden auf ein kinderhandgerechtes Format geschrumpft. Leider war seinerzeit der Kaufpreis selbst einzelner Objekte kindlicher Begierde weit außerhalb des Taschengeldbudgets. Sofern man nicht über reiche Eltern verfügte, scheiterte jede Diskussionen ob der Anschaffung seitens Papi oder Mami an vordergründigen Sinnhaftigkeiten: Was willst du damit?
Spielen?! Was mehr die fragende Antwort war. Aber eine Frage erwidert man nicht auf eine Frage – das lernte man damals ganz schnell. Die andere Antwortmöglichkeit – spielen! – wurde getrost seitens der Eltern ignoriert. Mit der Zeit vergaß man die kindlichen Begehrlichkeiten. Aber ToyAdz.com bietet viele alte Kataloge mit Spielsachen, wo man rumstöbern und ein wenig in vergangenen Tagen schwelgen kann.
Samstag 13 Mai 2006
Wahl. Maschine. Betrug.
Heise-Online berichtete über die einfach knackbare us-amerikanische Wahlmaschine, mit der sich die dort herrschende Kaste anscheinend oben hält. Aus der Diskussion enstammt folgender Link, der das Prinzip dieses Geräts dem Rest der Welt verständlich machen will: Achtung, Satire! (.wmv ~1,8 MB, startet direkt)
Nokia und Log-Dateien
Yep, es ist mittlerweile früh, ich kann ob des Mondes nicht schlafen (und zum saufen habe ich heute keine Lust). Also lese ich meine Log-Dateien (meine Prons kenne ich schon). Natürlich lese ich die Dateien nicht Hardcore, wozu gibt es denn diese vielen Aufbereiter, die die vielen Informationen DAU-kompatibel aufbereiten.
Die Rubrik User Agent (Browser) zählte drei Aufrufe mittels eines Nokias 6310i's. Allein der Gedanke, mit diesen Fusel-Displays meine bar jeglicher Konformität erstellten Seiten anzuschauen, grauselt mir ein wenig. Hey Leser (oder Leserin – seid jetzt nicht so pingelig...), sei so nett, und gib mal einen Erfahrungsbericht über die Lesbarkeit ab.
Und natürlich heiße ich dich hier willkommen!
Beraten und Verkauft - jetzt erst recht!
Keiner hätte die Brisanz des Buches besser unterstreichen können als McKinsey-Chef Jürgen Kluge selbst. In einem Telefonat versuchte er, den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) davon abzuhalten, bei der Präsentation des Buches "Beraten und verkauft" aufzutreten. ( Spiegel-Online)
Nach dieser unfreiwilligen Werbung dürfte das Buch ein ähnlicher
Knaller werden wie das Lehrerhasser-Buch oder diese platte
Trickfilmsendung auf MTViva. Bemerkenswert ist auch die Reaktion von
Christian Wulff. Bislang zeigte er recht wenig Medienpräsenz. Mit diesem
Auftritt gelingt ihm ein satter Achtungserfolg. Jeder, der in einem von
Beratern besuchten Unternehmen arbeitete – die Vergangenheitsform ist
eine stilistische Betonung –, erinnert sich in der Regel voller Zorn an
den Verlust von günstigsten Falls von Geld oder gar von Arbeitsplätzen
(und damit Familien).
Fragen muss ich mich dennoch: Welche Motivation treibt Christian Wulffs handeln? Kann es sein, dass der Ministerpräsident selbst mal von Beratern enttäuscht wurde? Oder nutzt er irgend eine Gunst der Stunde, um auf eine sehr elegante Weise Anerkennung beim Wähler einzufahren? Letzteres gelingt ihm durchaus. In jedem Fall erweckt er den Eindruck, sich von Wirtschaftsbossen nicht beeindrucken zu lassen – oder soll der Wähler nur den Eindruck gewinnen? Mit der Werbeaktion für das Buch sowie mit dem Buch selbst werden garantiert nicht die Falschen bezichtigt. Beraten und Verkauft ist derzeitig noch nicht im Handel.
Freitag 12 Mai 2006
Dabbeljuh Bushs Anwort auf den iranischen Brief
Vorsicht Satire: Mister Bush mag keine überlangen Briefe lesen
Holzfällerlied
Ich bin Holzfäller, mir geht es gut... Diesmal mit Rollenspielfiguren nachverfilmt. Nett gemacht, und wenn morgen das Wetter tatsächlich schlechter werden sollte, dann schaut euch den Streifen mal an.
Mittwoch 10 Mai 2006
Deutschland gewinnt 1:0
Während sich die Sofa-Machos ob der Tagesschaunachrichten bezüglich des bevorstehenden Sportfests biertrinkend das Gemächte kratzen und sich – kurzgefasst – neuerliche Gladiatorenkämpfe nebst deren Beurteilungen 'kurzschwänziger' Moderatoren reintun, haben es unsere Mädels mal wieder geschafft. Sie haben sich ihre Qualifikation für die nächste Fussball WM (no Trademark anymore – *lol*) durch sportliche Leistung gesichert. Demnächst darfst Du deinen Rechner nur betreiben, wenn du GEZahlt hast, also laste den öffentlichrechtlichen Server zwecks Abruf aktueller Gladiatorenkampfergebnisse gefälligst aus!
Nachtrag(end)
Der ZDF-Artikel setzt die sportlichen Leistungen unserer Mannschaft deutlich herab. Ja, ich weiß, erst die Artikel durchlesen bevor man rumpostet... Besseres Quellenstudium könnte dadurch zu deutlich differenzierteren Beiträgen führen. In diesem Sinne gebe ich meinen rechten Schuh zum Anziehen an die GEZ-bezahlten Berichterstatter weiter. BTW: Glück gehört dazu, und davon hat unsere Fußballnationalmannschaft heute genug gehabt. Der verlinkte Artikel putzt die Leistungen unserer Elf sinnlos herunter.
Ping-O-Matic
Diesen Dienst pinge ich erstmal nicht mehr an. Die Reaktionszeiten daueren mittlerweile erheblich länger, als das posten eines Beitrags.
ClamXav Antivirus - neue Version
ClamXav brachte eine neue Version seiner freien Antiviren-Software heraus. Nähere Infos und Links gibt es drüben bei shiftzwei.
DVDs mit fremder Regionskennung abspielen
creativebits.org veröffentlichte einen '
workaround', mit dem sich DVDs mit einem Regionscode abspiele lassen, der
sich von der eingestellten Kennung unterscheidet. Im Kern geht es darum,
die Autostartfunktion des DVD-Players abzuschalten und den mittlerweile
intelfähigen (
)
vlc zu benutzen.
Übrigens, in den Kommentaren wird vor dem flashen der Laufwerks- Firmware gewarnt, weil es wohl in der Vergangenheit öfter in die Hose ging – wegen dem vergeigten flashen neue Laufwerke kaufen und einbauen kann recht eklig werden...
Rixstep in neuem Gewand
Rixstep – ob Spitz- oder Realname weiß ich jetzt nicht – hatt seine Website überarbeitet. Seine Mac-Spezifischen Themen sind teilweise recht technisch und zugleich sehr kritisch. Es ist halt keine von diesen 'ich habe meinen iPod lieb' Seiten. In neuem Design (das alte fand ich aufgeräumter und vor allem leichter) passen alle alten Einträge rein, vor allem in die Kategorie 'Products' ist ein Blick wert. Klickt mal rüber...
Montag 08 Mai 2006
ten german bombers in the air
Tja, bei mir hat es lange gedauert, bis ich mich an
Industrial gewöhnte. Für die Klickfaulen: Industrial kokettiert mit
Elementen des Faschismus, ohne das Musiker oder Hörer tatsächlich etwas
mit der – äh – Glaubensrichtung(?) zu tun haben. Bislang hatte
Industrial nichts mit Hip Hop zu tun, aber bereits vor geraumer Zeit
brachte
torsun eine neue Variante ins Spiel – das Deutsch-Englische Endspiel
(remember Wembley 66...).
Merkwürdig erging es mir bei ' ten german bombers in the air'. Nach dem 8ten-mal reinhören fing es mir langsam an, zu gefallen. HARDCORE! Zweiundzwanzig halbgare Idioten treten auf ein totes Stück Schwein ein und die Nation brüllt Hurra!. Na klasse. Die Deutschen wollen mal wieder oben liegen... und versuchen in Heimspielen in andere Leute Tore zu bomben. Assoziationen zu untergegangenen Reichen und deren Mitteln fallen wirklich nicht schwer. Torsun hat die visuelle Umsetzung satt hingekriegt. RESPEKT!
Diesmal binde ich die Youtube-Version des Videos nicht direkt ein – meine Homepage ächzt langsam – lasst mich mit diesem Techno-Kram gefälligst in Ruhe. Vielmehr ziert ein pixeliges Abbild Torsuns diesen Beitrag. Aus Respekt vor Torsun, seinen Leuten und blocparty – verstehste?!! Kickt gefälligst auf die Links!
glück ist...
Glück ist ein Porno speziell für Mädchen. Ich fühle mich zwar
keinerler Zielgruppe angehörig, aber vielleicht interessiert sich ja
je[man|frau]d anderes dafür. Irgend eine Bild- oder Textvorschau gibt es
nicht, aber eine Bestellmöglichkeit – ohne Preisangabe. Viel Spaß – wenn
man gern die Katze im Sack kauft.
Tanzwut - Schattenreiter
Mehr durch einen Zufall gelang diese Doppel-CD in meinen Besitz:
Beim stöbern in einer Musikabteilung. Den knappen zwanziger hatte ich
auch noch über und die neue Tanzwut-CD war meine. Das wirklich
ärgerliche daran war nur, dass die Veröffentlichung an mir vorbei ging –
mir sagt ja nie einer was... Insgesamt betrachtet bietet das Werk keine
Überraschungen. Im Gegenteil, ein Höhepunkt ist diese CD leider nicht.
Selbst die Zusammenarbeit mit Schandmaul könnte man einfach überhören,
wäre es auf dem Cover nicht gesondert angegeben.
Musikalisch geht sie viel zu sehr in den Metalbereich, kreative Höhepunkte sowie bissige Texte wie in den letzten Alben fehlen ( Ihr wolltet Spaß!). Vieles klingt wie schon mal gehört, aber die Dudelsäcke bringen immer einen gewissen Pfiff hinein. Für meinen Geschmack viel zu nah an In Extremo. Die älteren Alben zeigten, dass man bei sehr ähnlicher Instrumentierung und musikalischer Ausrichtung nicht zwingend zu ähnlichen Ergebnissen kommen muss. Schlecht ist das Album nicht, keine Frage, sie ragt aus den bisherigen Werken Tanzwuts nicht hervor.
Freitag 05 Mai 2006
Popetown (ist der letzte Beitrag - wirklich)
Meines erachtens bringt es der Artikel aus dem Medienmagazin.de auf dem Punkt: Hätten die Kirchen die Klappe gehalten, wäre die Sendung sang- und klanglos unter gegangen.
pre-war Blues
Pre-War Blues hat sich auf den Blues aus der Zeit von vor dem zweiten Weltkrieg spezialisiert und trägt den Untertitel Honey where been so long? (Oder ist das Titel und der Domainname ist der Untertitel? Egal.) Bei den alten Schätzen, die dort ausgegraben werden kann man sich wirklich fragen, wo die Anfänge unserer Populärmusik geblieben sind. Aber das Blog liefert genug Antworten – und Hörmaterial! Aufgrund des Alters braucht man sich um Urheberrechte nicht mehr zu kümmern. Aber: Musiker wie beispielsweise Leadbelly sollten einem schon gefallen. Das Blog liefert die Vorgänger von B.B.King, Muddy Waters, John Lee Hooker und vielen anderen. Es werden alte Sachen geboten, so richtig mit knistern und so. Die Aufnahmen werden aber nicht lange vorgehalten, wenn etwas gefällt, gleich runter laden.
Donnerstag 04 Mai 2006
Flieg Maikäfer!
Kurz vor dem zu Bett gehen vernahm ich ein schweres Gesumme gefolgt von einem recht sattem Aufklatschgeräusch an die Tapete. 'Dreck' dachte ich, 'wieder ein stechendes, blutsaugendes Insekt'. Die Geräusche wiederholten sich recht zügig, und ich dachte mir, 'das ist weder Wespe noch Mücke'. Erneut wiederholten sich die Geräusche hektisch, die langsam zunehmenden Dauern der Pausen gaben mir die endlich Gelegenheit, das Flugtier innerhalb meiner Wohnung zu verorten.
Immer noch ertönte in sehr kurzen Abständen das recht tief klingende Brummen gefolgt von einem leisen aufklatschen gegen die Tapete. Hinzu kam jetzt ein abgleitendes Geräusch, das von einem haltsuchendem Krabbeln und einem hilflosen Flattern verstärkt wurde. Das Insekt hatte einfach noch zuviel Kraft. Es blieb nicht lange auf seinem eingenommenen Platz. Mir gelang es mittlerweile, meinen heutigen Mitbewohner annähernd zu identifizieren: Es war ein Maikäfer.
Das der Käfer an der Wand entlang hinter dem Heizkörper Richtung Teppich flatterte, war ein nichtiges Problem. In seinen weiteren Flugversuchen Richtung Freiheit gelang der Flieger jenseits mittelschwerer Möbel, dessen Fortbewegung mir einigermaßen Mühe bereitete. Derartig mit reichlich Platz versehen schöpfte der Käfer erneut Kraft und unternahm einen weiteren Befreiungsversuch. Abgelenkt durch verschiedene Lichter fand das Krabbeltier den Ausgang nicht.
Nach geraumer Zeit zunehmend erschlafft lies sich das kaum eklige Insekt für längere Zeit nieder. Für mich kam immer häufiger die Gelegenheit zum Fang. Ein Trinkglas recht groß im Durchmesser sowie ein kräftiges Blatt Papier reichten letztendlich. Das Glas übergestülpt und das Blatt vorsichtig untergeschoben fingen den Käfer. Der Weg zum zum Balkon und zur Freiheit waren nah.
Mittwoch 03 Mai 2006
Popetown (mal wieder)
Auf jeden Fall gefiel mir, dass es ohne Werbung lief. Aber nur mit Sicherheit nur heute. Die erste Frage hinterher, soll so etwas ins Fernsehen? Ja!
MTViva und die Wurst (Popetown aufgewärmt)
(Die Wurst in der Überschrift ist die, um die es heute Abend geht) Trotz Kuttner erzeugt die Werbemaschine der Musikindustrie heuer mal echte Schlagzeilen. Die Diskussion um ethnisches Feingefühl in der Fremde werden ich heute garantiert nicht bereichern, dazu gibt es morgen im von Journalisten betreuten Print- und Onlinemedien genug zu lesen. Weiterhin erinnere ich mich an eine ZDv, die unter anderem darauf hinwies (befahl?), dass der Soldat sich den Geplogenheiten im Ausland anzupassen hat! Aber das mache ich nicht, weil es andere mir sagen, das mache ich, weil es sich so gehört!
Seit langer Zeit schaue ich mal wieder MTV, weil mich halt Popetown interessiert. Nach der (unfreiwilligen?) Werbung seitens einschlägiger Medien vergangener Tage interessiert es mich nun doch. Was mich im Moment überrascht, ist der Vorlauf zur Sendung: Gibt es American Dad schon länger? Wenn nein, dann bin ich heute mal echt überrascht. (Kann mal jemand das mit dem hartgesottenen Hund, der schon Ronald Regan erlebt hat, den Sneaker-Trägern erklären?) Im Moment fällt mir nur Bobby Brown ein. Morgen in den Zeitungen und Nachrichtensendungen mehr...
In jedem Fall ist der Vorlauf zur umstrittenen Sendung pfiffig gemacht: Bereits beschriebene, american-dream-verachtende Trickfilmserie, sowie einer öffentlichen Diskussion zum Feature des heutigen Abends. Wer sind eigentlich all die vielen Leute da? (Hey, Onlinequoting: Die Kirche soll auch mal über sich selber lachen können: 70% Zustimmung!)
Kumoon - Chicks w/ Guns
Lieber Leser, verfallen Sie trotz der Überschrift nicht in vorschnelle Urteile. Das heute vorgestellte Spiel enthält weder Sex noch explizite Gewalt. Vielmehr übernehmen Sie in Kumoon die Rolle eines niedlichen Kükens welches mithilfe einer Auswahl an Schusswaffen und einem begrenzten Vorrat an Munition in einer Art Lagerraum mal so richtig aufräumen soll. Ah, da fiel der Begriff Schusswaffen – seien Sie beruhigt, außer Ihnen befindet sich niemand sonst in den Räumlichkeiten, es wird wirklich niemand verletzt.
Ziel des Spiels ist es, alle gefärbten Kartons 'irgendwie' zu bewegen. Dazu stehen verschiedene Waffen zur Verfügung sowie purer Körpereinsatz. In jedem Level befinden sich Kartons in einem Zustand der Ordnung, die in den Zustand der Unordnung überführt werden müssen: Das Küken darf mal so richtig 'aufräumen'. Aber wie bereits angedeutet, nichts und niemand kommt zu Schaden. Aber dennoch ist Vorsicht geboten: der Highscore geht schneller in die miesen als nach oben. Aber jeder Punktezuwachs wird mit einem freudigen 'Tschiep' akzeptiert.
Berührt man rote Kartons, werden während der Berührdauer kontinuierlich Punkte mit hoher Geschwindigkeit abgezogen. Feuert man eine der Waffen ab, werden Punkte abgezogen (aber in jedem Level ist der erste Schuss gratis). Grüne Kartons – eigentlich nur in den Bonus-Leveln – addieren Punkte zum Highscore hinzu. Genauso wie rote Kartons die ihre ursprüngliche Position verlassen haben. Ein Level wird nur dann erfolgreich absolviert, wenn der Punktestand mindestens Null beträgt. Also lasst die Kartons nieder rauschen.
Besser wäre natürlich ein Wert deutlich über der Null... Insgesamt stehen drei Küken zur Verfügung. Wird ein Level mit einem negativen Punktestand – nun ja... – absolviert, wird ein Spieleleben abgezogen. Das Spiel ist eine Mischung aus einem Third-Person-Shooter und ein wenig destruktives Sokoban. Weiterhin sollte man sich den ersten Schuss gründlich überlegen, eine Kaskade in sich stürzender Kartontürme erleichtert das Spiel ungemein.
Zur Bedienung empfehle ich eine Mischung aus Tastatur- und Maussteuerung. Drückt man 'q', zeigt das Küken, wie weit es seinen Altersgenossen vorraus ist: Es kann fliegen! Kumoon kostet wie immer nichts und gibt es für Mac (.zip, knapp 9 MB) sowie Windows. Zugegeben, vielleicht hätte ich das Spiel zu Ostern posten sollen, ist jetzt aber auch egal Viel Spaß!
Montag 01 Mai 2006
Train à grande vitesse
Downtown Hainholz
Yep, die franzosen wollen ihre Nationalmannschaft nur allzu gerne mit ihren eigenen Zügen zu ihren Austragungsorten der Weltmeisterschaft 2006 bringen. Warum auch nicht, mein Europa ist ein geeintes Europa. Hier darf jeder rein. Auch der Ziegenficker mit weißen Sneakern, der mir gestern im Hauptbahnhof absichtlich vor die Schuhe spukte.
SNCF parkt einen TGV derzeitig in Hannover-Hainholz, der unter der Woche für irgendwelche Testfahrten in Richtung Süddeutschland eingesetzt wird. Boah! Der Satz ist zwar eine kleine Überraschung, verbildlicht aber dennoch keinerlei Abwendung zum eigentlichen Thema. (Welche Rolle spielt 'dennoch' in diesem Satz?)
nightshift@hainholz
Seit langer Zeit erledigte ich mal wieder eine Nachtschicht (siehe obigen Schnappschuß). Während einer Pause in Hainholz sprühten ein paar Wichser erfolgreich recht unbunt vier S-Bahnen voll. Fühlt euch gut jungs, aber seit heute ist es eine Straftat. Wir hatten wegen euch zwar unbezahlte Mehrarbeit, aber die Wagen wurden vor der Abfahrt gesäubert – keine Befridiegung für euch!
Mädels, ihr seht, die besten Ziele habt ihr nicht erreicht. Eure Tags'n'Bombs (wie auch immer) erreichen niemanden mehr. Seid einfach so nett und sterbt zuhause bei der, die euch üblicherweise beschläft – Yep, so soll es sein, lebt euer Leben in kurzen Zügen und sterbt zeitgemäß einfach nur schnell.
Spongebob in gefakten Ü-Eiern
Ich und Spongebob – ein Prolog
Neuerlich sah ich bei meinem bevorzugtem Bier-Dealer Ü-Eier ähnliche Waren in seinem Schaufenster. Auf eine Anfrage hin versicherte mir der Kiosk-Besitzer, dass die für 95 Eurocent erhältlichen Waren keinerlei 'Nieten' enthalten sollten. Diese Tatsache sowie meine grundsätzliche Affinität zu – angenehmen – Überraschungen und den echten Ü-Eiern bewogen mich zum Kauf zweier Eier.
Gleich zwei von diesen Eiern erwarb ich zum üblichen Kauf hinzu. Aber
zuhause angekommen packte ich die offensichtlichen Nachahmungen eines
etablierten Produkts aus. Die Überraschung offenbarte sich sogleich:
Zweimal die selbe Abbildung von Gary. Wobei es laut dem Beipackzettel
nur einmal Spongebobs Haustierchen innerhalb dieser Sammlung gibt.
Soviel zu den Nieten...
Wie auch immer, irgend etwas lies mich mich nicht los und ich besorgte erneut zwei Eier. Die darauf folgende Überraschung war wirklich, da mir mein Lieblingsbierdealer glaubhaft versicherte, ihm fehle Patrick. Gerade jener befand sich im ersten von mir 'geshoppten' Ei.
Etwas später orderte ich erneut Eier-Nachschub, zeigte meinem Dealer meine neueste Errungenschaft, kaufte erneut zwei Eier und versprach einen Tausch, wenn ich denn eine Patrik-Doublette hätte.
Ei am Wandern - Ein Vergleich
Na, die Überschrift passt nicht so ganz, die Eier wanderten man gerade vom Kiosk direkt in meine Wohnung und von da aus – teilweise – in meinem Mund. Davor aber war Auspacken angesagt. Schließlich waren sowohl die gefakten als auch die echten Eier in Stanniol verpackt. Das Auspacken gestaltet sich in beider Versionen gleichermaßen. Aber dann fangen die Unterschiede an.
Echte Ü-Eier sind außen braun und innen weiß. Die süße Spongegebob-Verpackung hingegen ist rechts braun und links weiß. (Oder so, wenn man das Schoko-Ei in der Hand dreht, sieht alles anders aus. Aber vom Drehen in der Hand rate ich ab, da die Schokolade recht schnell schmilzt. Und braun ist immer rechts – egal wie man es dreht und wendet.) Von der Umverpackung befreit offenbart sich nunmehr das 'rohe' Schokoei.
Um zum Dotter – der gelbe Mittelteil der Ü-Eier – vorzudringen, reicht üblicherweise ein leichter Druck des Daumens und des Mittelfingers einer Hand. Die echten Eier zerfallen quasi von alleine, während Spongebobs Behausung erheblich mehr Druck benötigt. Daher kann es sich ergeben, dass Schokoteile umher fliegen. Hier ist klar ein Vorteil der echten Ü-Eier zu sehen, die sich ohne großen nachträglichen Aufwand zerlegen lassen.
Das gelbe Ding, das die Überraschung enthält, lässt sich bei den Fakes teilweise nur schwer von der Schoko lösen. (Übrigens, bei richtigen Eiern nennt man das Dotter.) Aber auch bei den echten Ü-Eiern lassen sich die hälften des 'Dotters' leichter trennen: einfach nur längsseits in der Mitte eine recht leichten Fingerdruck ausüben (Daumen und Zeigefinger...) und schon spritzt eine hälfte der gelben Innenverpackung umher.
Nun zum Ziel angelangt – der Inhalt des 'Dotters' – treten alle Bedenken in den Hintergrund. Beide Ei-Formen enthalten eine Überraschung. Boaah! Und zum Teil einen Beipackzettel. Bei den Spongebobeiern eigentlich immer, bei den echten nur teilweise. Uups, einen noch zum Schluss Die Schoki der 'echten Eier! ist süßer. Guten Appetit und fröhliches Sammeln.
Ein Epilog
Ne Mädels, es gibt hier kein Epilog – obwohl man der bisherigen Überschriftenfolge etwas in der Art entnehmen könnte... Is' aber nich'.
Eigene Icons in der Titelleiste eines Finder-Fensters
Langer Titel, kurzer Sinn: Häufig benötigte Verzeichnisse oder Programme kann man bequem aus der Titellzeile eines Finder-Fensters heraus per Mausklick öffnen – Sofern man sie dort abgelegt hat. Das wiederum geht ganz einfach. Mittels Drag'n'Drop ein Verzeichnis oder ein Programm in die Titelzeile ziehen. Hält man die Maustaste länger gedrückt, kann man sich die Position aussuchen. Bereits vorhandene Icons schieben sich selbstständig beiseite, sollten sie sich unterhalb des Mauscursors befinden. Mit dem loslassen der Maustaste ordnet sich das neue Icon in die Titelzeile ein und kann nun aus allen Finder-Fenster heraus angeklickt werden.
Loswerden lassen sich die kleinen Bildchen auch wieder: Einfach die Apfeltaste gedrückt halten und das Icon mit gedrückter (linker) Maustaste aus der Titelzeile heraus ziehen. Wird die Maustaste nun los gelassen, erscheint die kleine 'Poof'-Wolke nebst zugehörigem Geräusch. Das Icon ist weg, aber die Datei/das Verzeichnis ist immer noch auf der Festplatte. Solange sich das Icon noch in der Titelzeile befindet – beide Tasten müssen dabei gedrückt bleiben – kann man die Anordnung der kleinen Bildchen neu arrangieren.
Programme und Verzeichnisse im Schnellzugriff, ohne das Dock zuzumüllen.
Papierflieger und die Physik des Fliegens
Welches Teufelchen mich heute geritten hat, ausgerechnet etwas physikalische lesen zu wollen, kann letztendlich nicht mehr sagen. Ick schwör', ick war nüchtern! Wie auch immer – über eine Googlesuche bin ich auf eine Seite der Uni Wien gestoßen, die vor einiger Zeit einen Papierflieger-Wettbewerb veranstaltete. Neben den mittlerweile hinfälligen Teilnahmebedingungen gibt es vielerlei Lesenswertes rund um die Geschichte des Fliegens, Papierfliegermodelle zum Nachbauen – ohne Schere und Kleber – und ein wenig allgemein Wissenswertes zur Strömungslehre (Stichwort: Bernoulli). Keine Angst vor den paar Formeln, die sowie der Teilbereich der Strömungslehre werden prima für Normalsterbliche erklärt. Das nette an der Website ist es, das eher abstrakte Vorgänge allgemeinverständlich erklärt werden. Ach ja, Fans von Star Treck TNG sollte ruhig mal vorbei surfen, es gibt ein wenig zum Schmunzeln.