Archiv für Juni 2006



« Juli 2006 | Zurück zur Hauptseite | Mai 2006 »


Übersicht für Juni 2006
MoDiMiDoFrSaSo
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30    



Freitag 30 Juni 2006

Jungs, ich wünsch' euch viel...

 

In einer knappen Stunde geht es los. Macht was draus!

Update Halbzeit 0:0

Der telnet-Server ist wieder offen... (Und Es schaut gespannt zu – bei den gegenwärtigen Umfragewerten einfach nur naheliegend.) Trotz des Ergebnisses dennoch ein spannendes Spiel – auch wenn in den ersten Minuten es reichlich 'gelbe' gab.

Update *kreisch* AUSGLEICH (n/t)

Update: Zwischenbild

Einblendung einer Szene mit folgenden Personen von links nach rechts: Der Kaiser, Blond, Bundesköhler. Uuund Verlängerung!

Update: EeelfmeEeter

In der dritten Halbzeit gab es keine Entscheidung, aber Beckmann schwatzt dummes Zeug, weil er nichts zu erzählen weiss.

eeElfmeeEteeEr

Beckmann verwechselte im Eifer des Gefechts die Verlängerung mit dem Elfmeterschießen – aber in lezter Sekunde berichtigt er seinen Fehler. Es bleibt 1:1 (Und somit spannend, wie Beckmann erzählt – impliziert ein derartiges Ergebnis etwas anderes?)

Update *Kreeeisch* HALBFINALE

Selbst Es konnte sich nicht beherrschen und hob ihren Arsch aus dem Sitz und jubelte für Deutschland! (5:3 für uns, aus einer 0:1-Führung für die Argentinier – Reschbeggd Aldah! – soviel sei noch angemerkt.)



Eingestellt von Heiko um 16:08 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Journler - Gedankensammler

Journler Programmicon Das die Mac-Szene eine besonders Kreative ist, steht außer Frage. Eine besondere Programmgattung trägt dem Rechnung: Die Outliner, die dabei helfen sollen, die Gedanken eines Anwenders in eine strukturierte Form zu bringen. Mit Journler steht ein weiter Kandidat dieser Gedankensammler in den Startlöchern, um etablierten und kostenpflichtigen Konkurrenten das Wasser abzugraben.

Der Aufbau des Hauptfensters von Journler unterscheidet sich kaum von denen seiner Konkurrenten. Links ist die Baumstruktur aller Einträge sicht- und natürlich wählbar, rechts davon erscheint im wesentlich größeren Teil der editierbare Eintrag. Oberhalb befindet sich noch eine konfigurierbare Werkzeugleiste, was man noch erwähnen sollte. Kennt man eines dieser Journal-Programme, findet man sich schnell in Journler zurecht.

Was aber macht gerade dieses Programm so interessant? Nun, zum einen ist die nahtlose Einbindung der iApps zu nennen. Kontakte können simpelst aus dem Adressbuch übernommen werden, Bilder aus iPhoto und so weiter. Desweiteren besteht die Möglichkeit, via eingebauten Mikrophon oder iSight direkt Sprache oder Video aufzunehmen – entsprechende Plug-Ins vorausgesetzt

Drag 'n' Drop funktioniert ebenfalls. Weiterhin bemerkenswert sind die unterschiedlichen Darstellungsmodi nach Einträgen oder Medien sortiert – dies sorgt für eine weitere Übersicht im eigenen 'Gedanken-Chaos'. Ein maussensitiv ausklappbarer Kalender in der Seitenleiste ermöglicht eine schnellnaviagation. AppleScript-kundige können dieses Programm gewissermaßen von außen steuern, genügend Beispiele liegen bei. Journler in seiner zweiten Version kostet nix und ist im Download als Diskimage man gerade 11,3 MB groß.



Eingestellt von Heiko um 24:41 | Kategorie: Mac Software |

Permalink | Top

Mittwoch 28 Juni 2006

Brasilien:Ghana - 3:0 für wen?

Ich selbst bin ja ein Fußballmuffel. Aber gestern schaute ich mir dennoch eines dieser Volksvergnügen an. Brasilien gegen Ghana. Die Jungs waren echt aktiv und ich denke mal, dass sie den besseren Fußball boten. Die Jungs aus Ghana. Die amtierenden Weltmeister können besser spielen, keine Frage. Aber gestern in Dortmund waren die Afrikaner diejenigen, die überwiegend im Ballbesitz waren. Erst später in der ersten Halbzeit schaltete ich zu, aber bis zum Ende des Spiels waren beide Mannschaften mehrheitlich in der Spielfeldhälfte der Brasilianer zugange. Das eben die südamerikanische Auswahl technisch die bessere ist beweist nun einmal deren Endergebnis von 3:0.

Selbst in der Nachbesprechung in der ARD musste Günter Netzer einräumen, das Ghana den besseren Fußball spielte. Wesentliche schwächen waren halt in der Abwehr und kurz vor dem gegnerischen Tor. Aber der brasilianische Torwart hatte dennoch deutlich mehr zu tun. In der ersten Halbzeit führte ein Abseitstor zum 2:0. Na gut, manchmal lässt der Torwart Vorteil gelten. Im Gegenzug 'übersah' er in der zweiten Halbzeit ein Handspiel eines Ghanesen. Davon mal abgesehen das es nicht Spiel entscheidend war. In der ARD-Nachbesprechung wurden weitere, aber nicht spielrelevante Details angesprochen. Beispielsweise das die Fans in Brasilien alles andere als begeistert waren, oder das die deutschen Fans in der zweiten Halbzeit zu den ghanesischen Fans 'überliefen'.

Geschruppt wurde in dem Spiel auch, und das nicht schlecht. Aber fast immer aus der Situation – einer Spielsituation heraus –, niemals gezielt um spezielle gegnerische Spieler zu stoppen. Originellerweise lagen häufiger die Gelb-Grünen am Boden. Aber die Ghanesen entschuldigten sich jedesmal und die Brasilianer akzeptierten dies.

Kurzum: Die Jungs aus Ghana spielten interessanter, hatten aber obwohl der häufigeren Torchancen mehr Pech.

Spiegel online

Jens Todt textet recht emotional in der Abiturientenbild über seine offensichtliche Lieblingself so, als wären die Brasilianer die Platzhirsche schlechthin. Der Artikel ist desweiteren mit Boulevard-Nebensächlichkeiten aufgefüllt: Vor dem Spiel hatten sich die Ghanaer martialisch gegeben und einen harten Kampf in Aussicht gestellt. "Wir sind bereit, für das Land zu sterben..." Weiterhin heist es Sinngemäß, das Ronaldino ein wenig Fett sein soll. Nun ja, die 'Fette Sau' (15 WM-Tore) hat Gert Müller als WM-Torschußweltmeister (14 Tore) abgelöst. In einem dieser unsäglichen Nachspiel-Interviews gab Ronaldino zu verstehen, dass ein Zusammenspiel nur so lange in Ordnung ist, so lange er die Tore schieße. Auf der trendziösen Berichterstattung folgt Statistik – und noch mehr Boulevard.

Süddeutsche.de

In der Süddeutschen gibt es zum gestrigen Spiel eine Bilderstrecke, die Brasilien favorisiert. Immerhin erkennt (AP) an – nach dem Namen im Impressum zu suchen bin jetzt zu faul – das Ronaldino Müller abgelöst hat. Auf einen weiteren Link – mittlerweile in der dritten Ebene – findet sich Artikel von Christian Zaschke, der über Afrikanische Löcher schreibt. In seinem Anreisser textet Zascke immerhin "Brasilien spielt erneut ohne Glanz, gewinnt dennoch 3:0 gegen abwehrschwäche Ghanaer und setzt seinen souveränen Weg durch die WM fort." Ohne glanz souverän Spielen, das ist eine starke Nummer. Da stellt sich die Frage, wie schlecht die Gegner gewesen sein müssen. Abwehrschwach waren die Ghanaer, das ist aber die einzige Aussage, die stimmt.

Weiter heißt es bei Zaschke, das es am Ende äußert langweilig gewesen sein soll. Zaschkes Satz stellt irgendwas fest, was keiner mir bekannten Realität entspricht. Die Ghanesen waren zu dieser Zeit bereits in der Unterzahl und die Brasilianer brauchten dieses Spiel nur bei einem voraussichtlichen Ergebnis von 3.0 auszusitzen. Weiterhin heißt es bei Zaschke, dass das brasilianische Team "aber weiterhin sehr souverän durch das Turnier schreitet." Mit verlaub gesagt, sie werden einen Scheißdreck tun. Das was da gestern auf brasilianischer Seite lief war Beamtensport in Reinkultur. In den nächsten Tagen treffen die gar nicht mehr so tänzelnden Copacabana-Sandstrand-Spieler auf trainierte europäische Mannschaften...

Der Rest Artikels schenkte ich mir.

tagesspiegel.de

"Ronaldo steht. Ronaldo guckt auf seine gelben Fußballschuhe. Ronaldo spielt einen Fehlpass." Ronaldo hat einen Rekord gebrochen." Das stimmt, aber das hatten wir schon. Dem südamerikaner Ronaldo wollen wir seinen Rekord nicht nehmen – Ehre wem Ehre gebührt! Der unbekannte Schreiberling des Artikels verwechselt sich mit einem Radiomoderator von 1954. Laut vorgelesen klingt sein Beitrag auf jeden Fall so. Vielleicht schaut er heute abend auf SAT 1 Das Wunder von Bern und freut sich insgeheim auf irgendwas. Der unbekannte Autor lässt in seinem Artikel Ronaldo nur gemächlich seinen Rekord einheimsen – nichts für ungut, aber der Artikel ist nur für unbelehrbare Brasilienfans geeignet.

Der Rest ist so Scheiße...

bild-t-online.de

...Irgenwo gibt es einen Karteireiter auf 'Sport'... danach gab es eine scrollbare Auswahlbox, die auf irgendwelche veralteten Tabellen verweist... Wer kauft diesen Scheiß eigentlich? Aber jede Menge Titten. (Wer so was braucht, kann sich ja mal bei mir melden.)

Hannoversche Allgemeine

Da gibt es noch nicht mal den Wetterbericht online, wenn man kein Abonnement hat.

Tagesspiegel

Heimspiel - Das WM-Magazin scheint eine Sonderpublikation innerhalb der Tageszeitung zu sein. Die nicht genannten Redakteure scheinen fernab jeglichen Spielgeschehens und berichten aus der zweiten Hand aus dubiosen Quellen. Nicht anders kann man sich solcherart Einleitungssätze wie "Mit Statistiken ist das so eine Sache. Er glaube nur an jene, die er selbst gefälscht habe, pflegte Winston Churchill zu sagen." erklären. Möglicherweise versucht der Autor die bisherigen zu persiflieren. Eher glaube ich, der Autor hatte keinen Bock und war zur falschen Stelle am falschen Ort, als der Chefredakteur einen Schreiberling brauchte... (2,80 Euro am Kiosk)

welt.de

"Brasilien ist nicht mehr der Favorit". Na, das ist doch eine Überschrift, die mir jetzt in den Kram passt. Nach dem gestrigen Spiel kann ich dieses Fähnchen nur schwenken. Sven Flohr befragt Giovanni Trapattoni – zur Fußball-WM – eher beiläufig ob Brasilien noch ein Favorit sei. Nein antwortet Trapattoni, um im selben Gespräch die Mannschaften von Kroatien und Japan auf dem selben Ast mit Brasilien zu sehen – den absteigenden. Auf den körperlichen Makel Ronaldinos und ob daraus ein wie auch immer gearteter Fehler entstehen kann, antwortet Trappatoni mit einem Nein. Denn seiner Meinung nach entscheidet eine "Mischung aus Stolz, sehr guten Spielern und einer optimalen Kondition..."

Das ich den Satzteil aus seinem Kontext gerissen habe, soll zweierlei zeigen: Zum einen gehören eine Mischung aus Stolz und sehr guten Spielern mit optimaler Kondition zu einem Spiel. Andererseits kommen auch wenig beeinflussbare Faktoren wie Glück hinzu. Trappatoni mag ja in deutschem Unterschichtenfernsehen eine Witzfigur sein, aber er spielte in seiner Jugend Fußball und trainierte später deutsche Nationalmannschaften. Genauso wie Rudi Völler.

Nachtragend

Für mich ist Fußball nichts anderes als wenn zweiundzwanzig halbgare Idioten auf ein totes Stück Schwein eintreten. Ich mochte Fußball noch nie. Aber nach dem Spiel Brasilien-Ghana und vor allem der Volksverdummung seitens einiger weit verbreitenden Medien muss ich mir zunächst die Frage stellen: Haben wir das selbe Spiel gesehen?

Ich habe dieses Spiel so gesehen, wie es über den Bildschirm flimmerte. Meine Meinung bleibt nach wie vor, dass die Ghanesen einen besseren Fußball lieferten, die Brasilianer aber einfach mehr Glück hatten. Was wäre jetzt, wenn ich dieses Spiel nicht gesehen hätte und ich mich auf gekaufte, irgendwie konditionierte Zeitungsberichte hätte verlassen müssen?

Ich würde ja Brasilien für unbesiegbar halten, wenn ich nur den Zeitungsberichten glauben schenken darf. Aber dem ist nicht so. Aber mal im ernst, nach dem gesehen Spiel und den gelesenen Berichten weiß ich nicht was ich von alle dem halten soll. Das von mir gesehene Spiel differiert mit den geschriebenen Berichten.

Es steht 3:0 für den Fußball, aber wenn ich den Berichten glauben schenken darf, steht das Ergebnis eher gegen den Leser. Hey ihr Schreiberlinge, mal im ernst, haben wir das selbe Spiel gesehen?



Eingestellt von Heiko um 23:25 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

"Unsere Eliten sind..." Interview mit Albrecht Müller

Bereits am Wochenende erschien ein lesenswertes Interview mit Albrecht Müller – einer der Macher der Nachdenkseiten – über Staatsschulden, Interessenskonflikte und Wirtschaftspolitik.



Eingestellt von Heiko um 9:23 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Sonntag 25 Juni 2006

So lieben wir M$!

Mit sehr großer Klappe die dicksten Fehler unters Volk bringen. Sind wir denn Belgier oder was?



Eingestellt von Heiko um 14:53 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Samstag 24 Juni 2006

LBreakout - Steinchen entfernen

LBreakout Programicon Wenn man sich das 'L' weg denkt, bleibt Breakout übrig. Bei LBreakout handelt sich um genau einen (weiteren) Vertreter dieses Genres – das 'L' bedeutet Linux und gibt natürlich die Herkunft an. Wobei es in einem Breakoutspiel geht, muss wohl nicht großartig erklärt werden. Das aus der Opensourceszene stammende Spiel bringt alle Features mit: Bonus- und Malussteine sowie Netzwerkfähigkeit. Auf der Homepage gibt es ein Handbuch sowie weitere Levels und grafische Themen, um ein wenig Abwechslung in Spieleralltag zu bringen.

LBreakout Screenshot

Die Erweiterungen befinden sich in einem versteckten Ordner im Homeverzeichnis. Um den Ordner zu erreichen, öffnet man ein Finder-Fenster, dann im Menü Gehe zu den Menüpunkt Gehe zum Ordner... aufrufen. Dort den Ordnernamen .lgames eingeben (den Punkt nicht vergessen). Alles weitere dürfte jetzt kein Problem mehr sein. Die OS-X-Variante ist mit 4,7 MB zwar die größte von allen, aber dafür wurden alle SDL-Bibliotheken eingebunden, die auf anderen System separat installiert werden müssen. Viel Spaß.



Eingestellt von Heiko um 19:49 | Kategorie: Mac Games |

Permalink | Top

Qualitätssteigerung im Fernsehen - Christiansen hört auf

In der Süddeutschen gibt es einen netten Rückblick auf die Moderatorin mit deutschlands schönsten Waden. Satte zehn Jahre wird es die Sendung gegeben haben, wenn sie nächsten Sommer aufhört. Mal schauen, ob die deutsche Polittalkshow dann aus dem Keller kommt.



Eingestellt von Heiko um 18:52 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Freitag 23 Juni 2006

'R' bedeutet Rückblende - Die besten Tore der Fußball WM

Früher, als alles besser war (und vor allem aus Holz) deutete ein eingeblendetes großes 'R' am linken oberen Bildschirmrand des Fernsehers ein Replay – eine Wiederholung eines wichtigen Sportereignisses an. Zwischendurch wurde es für den Fernsehzuschauer schwieriger, da das 'R' verschwand und durch animierte Logos vor und nach der Rückblnde ersetzt wurde. Die unmittelbare Vergangenheit bettete sich somit Nahtlos in die Gegenwart ein. Mittlerweile ist es so, dass beständig vorhandene Logos sowie dauernd unterschwellig eingeblendete Werbung vom eigentlichen Fußballspiel ablenken.

fussball

Virtual Replay – eine dänische Seite – liefert fast unverfälscht die wichtigsten Tore deiner Nationalmannschaft nach. Ohne Werbung und sonstigen Schickimicki. Da es sich bei den Videos nicht gerade um Originalfilmmaterial handelt – sondern um Flashanmitationen – wird der virtuellen Rückblende gewissermaßen ein besonderer Kick mitgegeben. Aus den bisher gelaufenen Spielen könnt ihr euch eure Lieblingspaarungen sowie deren Torschüsse aussuchen, die werbefrei als pixelige, aber gut gestaltete Grafik flüssig animiert nachempfunden werden.



Eingestellt von Heiko um 2:44 | Kategorie: Angeklickt |

Permalink | Top

Donnerstag 22 Juni 2006

Meyers Garten

Was so alles in einem Biergarten passieren kann, wenn man mit Kumpels und deren Nachwuchs in einem Biergarten einkehrt, überlasse ich mal der Fantasie des Lesers. Deswegen die Highlights in der Kurzfassung:

Mausgrauer Topolino am Eingang

Nett zurecht gemacht ist der kleine schon, der am Haupteingang geparkt war. Zwar in einigen Details nicht originalgetreu, aber niedlich ist der Elefantenrollschuh dennoch. Diese kleine Begebenheit erinnert mich an meinen ersten Wagen, einen Fiat 126. Weiterhin leben außer mir noch viele andere in der Hoffnung, Fiat könnte seinen Trepiuno nächstes Jahr auferstehen lassen. (Für das Foto beschmutzte ich mir immehin meine Knie.)

Mitesser unterm Tisch zwischendurch

Oder doch ein pfiffig eingerichteter Abräumdienst? In Anbetracht der vielen Kinder musste man halt aufpassen, wo man hineintritt. Vogelkacke war dabei noch die angehmere Option. Unvorstellbar wäre hingegen die allgemeine Reaktion gewesen, hätte man eins von diesen Federviechern erwischt... Wenn etwas zum Essen auf dem Tisch stand, kamen die Vögel bis fast an den Teller. Aber wehe, man streckte seine Hand aus – oder versuchte zu Fotografieren.

Artige Kinder zum Schluß

Der frühe Abend im Biergarten bot vierlerlei – vielleicht nicht neue – Erfahrungen. Beispielsweise gibt es im einundzwangstigten Jahrhundert immer noch artige Kinder, der Meyers Garten scheint baulich recht interessant, der angeschlossene Spielplatz ist selbst für über vierzigjährige noch witzig, in der dem Biergarten angeschlossenen Restauration gab es kein Geflügel und HandyCams sind generell von der Bildqualität her soo Scheiße...

Ne, im ernst alles im allen ein netter, wenn auch kühler Sommernachmittag.



Eingestellt von Heiko um 23:22 | Kategorie: Hannover |

Permalink | Top

Das ist doch suspekt - Interview mit dem mp3-Erfinder

Da gibt es eine deutsche Musikfirma aus München, deren Namen ich nicht nennen möchte, die wir frühzeitig besucht haben. Aber die haben bloß höflich abgelehnt. Die haben 's dort, mit Verlaub gesagt, einfach nicht verstanden.

Auf welt.de gibt es ein interessantes Interview mit Prof. Brandenburg – dem Erfinder des mp3-Dateiformats. Das Gespräch dreht sich um die kurze Geschichte des mp3-Formats, seine Vermarktung, was die Musikindustrie falsch und Apple richtig machte, ein paar Anmerkungen zur Freiheit von Forschung und Lehre und was als nächstes aus dem Frauenhoferinsititut zu erwarten ist. Da das heutige Wetter nicht unbedingt biergartengeeignet ist, klickt einfach mal rüber.



Eingestellt von Heiko um 15:47 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Mini-Fußballsammelbilder

Fußballsammelbild (Deutschland) Also, mir waren die kleinen Sammelbildchen bislang unbekannt. Aber da ich die kleinen Pixelgrafiken so liebe, gebe ich sehr gerne den Hinweis auf die vollständige Sammlung. Auf der Startseite des Flip Flop Flying Blogs gibt es noch weitere Pixelbilder, beispielsweise eines von Franz Beckenbauer. (via FontBlog)



Eingestellt von Heiko um 15:04 | Kategorie: Angeklickt |

Permalink | Top

iStache - Kleb dir einen Bart

iStache Programmicon Dieses kleine Programm ist für all jene interessant, die gerne Plakate mit Bärten verzieren. In iStache lädt man ein Bild und verziert es mit einen aus einem Dutzend verfügbaren Bärten – Milchbart inklusive. Selbstverständlich lässt sich die Kreation speichern. iStache ist herrlich sinnfrei, kostenlos und nur 228 kB (Diskimage) klein. Viel Spaß.

Hat sich erledigt.



Eingestellt von Heiko um 14:44 | Kategorie: Mac Games |

Permalink | Top

Dienstag 20 Juni 2006

Ecuador ist auch weiter...

...nun dreht mal runter. (Vor allem hört auf zu hupen, ich will endlich schlafen.)



Eingestellt von Heiko um 23:21 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Ah, es regnet

Nach dem in mehrerer Hinsicht heißen Tag eine willkommene Abwechslung.



Eingestellt von Heiko um 21:00 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Hinweis für Feedreader - Thingamablog-Templates anpassen

Auf ein nachteiliges Phänomen meiner kleinen Homepage hin angeschrieben schaute ich mir mal meinen eigenen News-Feed an. Und ich sah, es läuft in der Tat nicht rund.

Tatsächlich ist es so, dass man als 'Feedreader' mitunter nur schwer erkennen kann, wann ein Artikel wirklich beendet ist. Wenn tatsächlich ein Absatzende mit dem Ende der eingestellten Wortgrenze übereinstimmt, erscheint der Feed schlicht, aber ergreifend beendet zu sein.

Es gibt in dieser Situation weder ein 'mehr' noch ein '...' noch ein 'sonstwas', was zum anklicken und somit zum weiterlesen animieren könnte – Das ist wirklich blöd. Man verpasst das Ende eines guten Beitrags zum Weltgeschehen .

Derzeitig ist die reine Wortmenge auf 150 eingestellt. Experimente mit höheren Zahlen führten prinzipiell zum selben Ergebnis: Wenn das Ende eines Absatzes mit der eingestellten Wortmenge übereinstimmt, wirkt der Rest ohne weiteren Hinweis wie abgeschnitten. Das Problem wird zwar mit mehr Wörter auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, aber nicht gelöst.

Warum also eine unbefriedigende Lösung gegen eine andere ersetzen? Bis zu einer besseren Lösung bleibt erstmal alles beim alten. *sigh*

TAMB trimmen - Technokram für Thingamabloggers

Thingamablog bietet leider keine 'kleinen, fein justierbaren Stellschrauben', an denen man 'tunen' kann. Eher ein paar Parameter, die mit großen CMSen vergleichsweise grobschlächtig wirken.

Beispielsweise kann man für die Beiträge auf der Hauptseite in der betreffenden Vorlage festlegen wie viel Wörter man für den 'Anreisser' haben möchte. Dazu öffnet man (innerhalb von Thingamablog) in der linken Fensterspalte unter 'Vorlagen' mit einem Doppelklick das Template 'Front Page'.

In dem neuen Fenster, dass die die Vorlage der Startseite enthält, sucht man das Tag <$EntryBody$> und ergänzt es um den Parameter words="150". Abschließend sieht der Tag mindestens so aus: <$EntryBody words="150"$>. Sollte bereits etwas zusätzliches drin stehen, lasst es drin. Ergänzt nur das Tag.

Der Beitrag wird auf der Startseite des Blogs auf 150 Worte begrenzt. Den Rest des Beitrages müsste ein Leser sich nun mühsam über die Archive zusammen suchen – der Leser kommt nie wieder. Deswegen sollte man fix noch einen Permalink einfügen.

Einen Permalink auf den kompletten Beitrag muss man von Hand setzen. Das sieht beispielsweise so aus: < a href=" <$EntryPermalink$ >" title="Perma Link">Ganzen Beitrag lesen< /a> . Der Token $EntryPermalink$ teilt Thingamablog mit, einen Link auf auf eine Seite mit dem Beitrag zu setzen.

Im Endeffekt sollte jetzt auf der Hauptseite eures eigenen Blogs ein kurzgefasster Anreißer stehen, der auf ein 'mehr' – dem kompletten Artikel – verlinkt.

Ähnlich funktioniert es auch mit der Vorlage für den Feed. Dort gibt es ebenso den Token EntryBody, in den man den Parameter words mit einer Zahl versehen eingeben kann. Die Details, dessen Ausführungen sowie Ergebnisse sind mit den obigen identisch.

Beiläufiges

Die genaue Wortmenge des Anreißers – falls einer erwünscht ist – hat ziemlich viel mit probieren zu tun.

Wie genau man die Position des Permalinks im eigenen Webdesign einbindet, hat ziemlich viel mit probieren zu tun.

Der in beiden Vorlagen einsetzbare Parameter strip_html zeigte bei mir bislang keinerlei Wirkung.

Den Unterschied zwischen Tag und Token (dort den letzten Satz beachten) kann man in der Wikipedia nachlesen.

Für irgendwelche Tipps und Hinweise habe ich stets ein offenes Ohr. (Und eine Kommentarmöglichkeit – Dank an 'Patrick')



Eingestellt von Heiko um 20:30 | Kategorie: Thingamablog |

Permalink | Top

Montag 19 Juni 2006

Inspirationsquellen

Am vergangenen Wochenende war ich recht wenig im Netz, ab und an gibt es halt mal was anderes zu tun. Aber immerhin fand ich dennoch zwei Sites, die für die Kreativen interessant sein könnten. Bei der Website liveninvector stellt ein Grafiker seine in Illustrator erstellten Arbeiten vor. Es ist immer wieder erstaunlich, was Profis mit einem Vektorzeichenprogramm so alles Zaubern können. Für Photoshopartisten – und mit Sicherheit auch für Comicfans – ist Cory Godbeys Blog the photoshop experiment sehenswert, zeigt der Autor alle Arbeitsschritte – vom Scribble bis zur fertigen Zeichnung.



Eingestellt von Heiko um 8:22 | Kategorie: Angeklickt |

Permalink | Top

Freitag 16 Juni 2006

Germany 2006 - übersichtliche WM-Tabellen

Spät kommt er, aber nun ist er da: Der ultmative Fußballweltmeisterschafts-Ergebnis-Vewalter. Das Programm macht eigentlich nicht viel, es stellt die Spielergebenisse und Statistiken des derzeit laufenden Sporthappenings in übersichtlicher Form da. Die Tabellen können von Hand gepflegt werden, oder – der bequemere Weg – online abgerufen werden. Das Programm kostet nix und ist für Mac OS 9/X, Linux und Windows erhältlich .

Screenshot



Eingestellt von Heiko um 11:51 | Kategorie: Mac Software |

Permalink | Top

Donnerstag 15 Juni 2006

fo'tour'isten

Eine weitere Community, die User-Fotos sammelt und zur allgemeinen Betrachtung weiter gibt. Auf dem ersten Blick – einen zweiten habe ich bislang nicht gemacht – sind die Bilder von besserer Qualität, als beispielsweise von flickr. Über Urheberrechte und so kann ich im Moment nichts aussagen, aber einen ersten Blick sind die fotouristen allemal wert.



Eingestellt von Heiko um 18:44 | Kategorie: Angeklickt |

Permalink | Top

Geeiste Cereralien

Trotz des für hiesige Regionen ungewöhnlich heißen Wetters unternahm ich eine kurze Exkursion zu einem meiner Kumpels. Meine unangekündigte Ankunft gestaltet sich in der Regel derart, als das ich seinen Klingelknopf betätige und auf ein knappes 'Ja?' aus der Gegensprechanlage mit der Gegenfrage "Was gibt es zu Essen?" antworte.

Verkipptes Bier, was aufgewischt wird.

Im weiteren Verlauf des verspäteten vormittags schaute ich einen meiner Kumpel beim Spargelschälen zu. Noch während dieser Hausarbeit kam seine Ehefrau vorbei und legte ein Rezept aus einer Arztpraxis auf den Tisch, dass sie einer im Wartezimmer ausliegenden Frauenzeitschrift kurze Zeit vorher entriss. Kurz: Das Mittagsmahl mit der Sauce Hollandaise von einem 'Arztrezept' war alles im allen sehr lecker. Auch der in Mengen gewürfelte frische Schinken als 'Fingerfood' gereicht war zu den sonst üblichen durchsichtigen, wenigen Scheibchen erlesener Gastronomie eine willkommene Abwechslung.

Der Rest des Nachmittages gestaltete sich ob der Außentemperatur und des vollen Magens recht träge. Die beste Idee seitens einer meiner Kumpels war: Ein Bier, genüsslich im Schatten gesuckelt. Ja klar, die Idee gefiel mir. "Wie wäre es mit einem Weizenbier?" schlug er vor. "Einem geschenkten Barsch schaut man nicht in..." dachte ich mir und äußerte "Warum nicht?"

Problem: Nur ein Weizen war kalt gestellt. Ein zweites musste kurzfristig in angemessener Zeit von einer sommerlichen auf eine genehme Trink-Temperatur gebracht werden. Ich muss hinzufügen, dass die Idee des gemächlichen Bierkonsums im Halbschatten schon recht früh am Tage gefallen ist. In Anbetracht des recht knappen Rest des Tages legte einer meiner Kumpels eine Flasche Weizenbier ins Eis.

Nach dem Mittagsmahl in familiärer Umgebung samt einer guten Verdauungspause ging es in den Garten. Die alltäglichen erzählten Befindindlickeiten einzelner während einer gemeinsam eingenommenen Mahlzeit beeindrucken mich immer wieder – auch das muss mal erwähnt sein. Die mittlerweile fest geplante private Freiluftveranstaltung nahm konkrete Formen an.

Das Ambiente in Form eines Tisches, einer angemessenen Bestuhlung sowie passender Trinkgläser und eines Aschenbechers war recht fix geschaffen. Kurzum: Es war nicht luxuriös, aber gemütlich. Der Tisch war schnell gedeckt, denn viel brauchten wir nicht. Anschließend ging es ans Umfüllen der Weizenbiere aus den Flaschen in die Gläser. Mein dunkles Weizen war normal gekühlt und somit kein Problem. Aber das Bier meines Kumpels war schockgefrostet. In der Flasche war keinerlei Eis auszumachen, sie war zwar sehr kalt, aber ansonsten als normal zu betrachten.

Mein dunkles lies sich wie gewöhnlich einschenken. Sein helles zunächst auch. Aber an der frischen Luft gefror die Schaumkrone. Das, was man gewöhnlich als Blume bezeichnet, war ein Eispanzer aus geschäumten Weizenbier. Da die vereiste Schaumkrone aber noch für Flüssigkeiten durchlässig genug war, konnte mein Kumpels durchaus noch Bier nachgießen.

Erst einen kurzen Moment später stellten wir fest, dass das Bier überlief und auf die Plastiktischdecke schwappte. Jetzt erfasste uns echte Hektik. Wir hatten ja schon viele Formen des Alkoholmissbrauchs gesehen, aber verkipptes frisches Bier musste nun wirklich nicht sein. Ein eiligst herbei geschafftes Litermaß und ein Geschirrtuch verhinderten größeres Ungemach.

Das in dem Litermaß aufgefangene Bier konnte in das Weizenbierglas eines meiner Kumpels zurück gegeben werden – aber nur sukzessiv. Wir mussten warten, bis die getaute Blume genug Platz für frisch nach geschenktes Bier Platz machte. Es ist schon beeindruckend, dass ein halber Liter Bier nicht in ein Trinkglas mit einem halben Liter Fassungsvermögen passt.

Trotz meiner fürsorglichen Nachfragen soll das Bier geschmeckt haben. Ich befürchtete, das die Vereisung die Kohlensäure raus gedrängt hatte. Aber Der Eine meiner Kumpel versicherte mir, dass das 'Weizen' wie sonst schmecke. Anschließend plätscherte der sehr warme Frühlinsabend vor sich hin...



Eingestellt von Heiko um 17:53 | Kategorie: Hannover |

Permalink | Top

MP Christian Wulff überrascht

Nach etwa zwei Tagen ohne freiwilligen Internetkonsum häuften sich sich die abzulesenden Nachrichen. Dank meines gut trainierten kognitiven Filters blieb im wesentlichen die Nachricht über Christian Wulffs Kombilohnmodell bei mir hängen. Der niedersächsische MP versucht Arbeitslose in Lohn und Brot zu bringen, in dem er Firmen und künftigen Arbeitnehmern ein zeitgemäßes Lockmittel anbietet: Geld. Pro Arbeitnehmer stehen in Wulffs Modell 1000,– Euro monatlich zur Verfügung, von denen ein neuer Arbeitgeber eines Langzeitarbeitslosen 60% erhält – der Rest kommt dem 'neuen' Arbeitnehmer zugute.

Das die Vorgehensweise Wulffs seitens des Bundesarbeitsministeriums auf wenig Gegenliebe stößt, war zu erwarten. Schließlich wird gewissermaßen an deren Bein gepinkelt, denn Seit geraumer Zeit basteln Bund und Länder an anderen Modellen subventionierter Arbeit. Obwohl das Kombilohnmodell an sich Kritikbehaftet ist, wenn man den Berichten auf tageschau.de und N24.de glauben schenken darf.

'Irgendwie' brisant ist die Nachricht deswegen, da sie nicht 'angedacht' ist, sondern in etwa zwei Wochen (zum 1.7.06) startet – also bereits zu ende gedacht ist. Mittels der steuerfinanzierten Motivationshilfe sollen binnen Jahresfrist 1000 Arbeitslose ihr Tagwerk ökonomisch Sinnvoll verrichten und so unter Umständen etwas zu den Steuereinnahmen beitragen. Das die 1000 mal 1000 nur einen Nettobeitrag darstellen, davon müssen wir ausgehen. ( Korinthen können wir später kacken – Verwaltungskosten werden erfahrungsgemäß immer dann aufgerechnet, wenn etwas schief geht.)

Wenn sich in einem Jahr (ab dem 1.7.06 gezählt) tatsächlich die niedersächsische Arbeitslosenquote nachweislich um diese (oder eine recht nahebei liegende) Zahl aufgrund des Kombilohnmodells verringert hat, dann hat sich mein Einsatz – auch ich zahle Steuern – gelohnt.

Tausend mal Tausend klingt Medienwirksam – erinnert es doch an das viel gerühmte 5k*5k-Modell von VW –, und eine Steuermillion ist recht wenig – verglichen mit anderen Verschwendungen. Vor allem wenn das Geld nachhaltig angelegt wird. Wenn Wulff es tatsächlich schafft, mit seinem Plan und recht bescheidenen finanziellen Mitteln Menschen in ein längerfristiges Arbeitsverhältnis zu bringen, dann darf er auch öffentlich drüber reden.

Neuer Kanzler?

Christian Wulff zeigte in der letzten Zeit, dass er in der Lage ist, sich aus Seilschaften aus zuklinken sowie sein Privatleben neu auszurichten. Auch besitzt er eine genau bestimmte Bodenständigkeit, die von rechtskonservativen Medien in naher Zukunft mit Sicherheit nur zu gerne unterstützt wird. Das er dabei in gewisser Weise auf die Wirtschaft achten muss, kann man noch vollziehen.

Fakt ist, dass Wulff uns vor vollendete Tatsachen stellt. Er zeigt Initiative in Zeiten, in denen die eigentlich nicht gewählte Große Koalition sich mittlerweile selbst blockiert. Er trifft Entscheidungen in seinem Zuständigkeitsbereich, die er treffen darf. Seine Entscheidungen sind – im Moment noch – von geringer Tragweite und auf Niedersachsen beschränkt. Gewissermaßen tränenfrei Schaumgebremst. (Wenn ich mir mal eine uralte Seifenwerbung zu zitieren erlauben darf – Trauma Traumshampoo war es, glaube ich.)

Weiterhin muss man anerkennend anmerken, dass der zuweilen recht trocken wirkende Christian Wulff sich in der Öffentlichkeit positiv bemerkbar macht, während Kurt Beck für seine Äußerungen im nachhinein verbal verdroschen wird – zu recht, wie ich persönlich finde. Denn dieser selbst entlarvende Stammtischpatriotismus kann eigentlich nur in die Hose gehen. Wobei ich generell eine Antwort darauf haben möchte, wovon uns die Koalition mit dem Geschrei um vermeintliche Sozialschmarotzer eigentlich ablenken will...

Wenn man denn in die jüngste Vergangenheit zurück blickt, haben hannoversche Bundeskanzler sowie dessen Gefolge eine ähnliche Vergangenheit – hinsichtlich der Scheidungsquote und einer erklärungsfähigen Vergangenheit. Christian Wulff überrascht insofern, als das er in keine Fußstapfen stapft sondern unbemerkt bereits breitgetretene Pfade durchschreitet. Aber ein wenig mehr anstrengen muss er sich schon, wurde er jüngst aus den Top Ten verdrängt.

Eine Meinung

Seit geraumer Zeit überdenke ich meine diversen Einstellung zu unterschiedlichen Themen. Im Vergleich mit Kurt Beck scheint Christian Wulff derzeitig die bessere Wahl zu sein. Was aber nicht heißt, das ich alle meine Einstellungen pauschal über Bord werfe (siehe meine Linkliste).

Mit seinen Entscheidungen die er im Rahmen seiner Möglichkeiten trifft, unterscheidet sich MP Christian Wulff irgendwie doch wohltuend von seinen Kollegen, die eine Hierarchieebene höher ...ähm... rumwerkeln(?). Denn getreu dem Motto "In der Zeit der Not führt der Mittelweg oft der Tod" bringt ein verharren in alten Strukturen weniger als nichts ein.

Irgendwann in naher Zukunft stehen wieder Wahlen an. Für meinen Teil wähle ich mittlerweile lieber bewusst Leute, die die Allgemeinheit voranbringen. Bis zur nächsten Wahl ist es aber noch etwas hin. Ob sich da tatsächlich ein neuer Kanzlerkandidat aufbaut, wird sich zeigen. Jedenfalls bin ich Gespannt auf das, was die nächste Zeit bringt.



Eingestellt von Heiko um 15:55 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Dienstag 13 Juni 2006

Exportweltmeister

Das unsere Konjunktur derzeitg anzieht, und Deutschland eh schon seit geraumer Zeit Exportweltmeister ist, wird in der ganzen Debatte um Sozialkürzungen nur zu gern verschwiegen. Zur Zeit sind laut der Frankfurter Rundschau europäische Waffen der Exportschlager schlechthin. Die Waffen verkaufen sich so gut, das erstmals die EU-25 ihre Konkurrenten USA und Russland überholte. Gut, unsere Waffenschmieden nehmen keinen Spitzenplatz ein, aber ich bezweifle nicht, das sie es gerne tun würden. Wenn sie denn bessere Angebote abgeben könnten.

Bei soviel Verkaufstalent ist der Aufschwung und damit das Ende der gesellschaftlichen Depression vorprogrammiert. Das man dabei Abstriche – gerade in Sachen Moral – machen muss... nun ja... Dabei können wir ja noch von Glück reden, dass unsere Jungs 'nur' in den Kongo geschickt werden. Ich möchte mir nicht mit ansehen, was passiert, wenn die Bundeswehr auf einem gleich gut gerüsteten Gegner trifft. Aber selbst ein paar Verluste könnten dem Gemeinwohl in Zeiten von Hartz fear nur gut tun.

P.S. Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten.



Eingestellt von Heiko um 9:19 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Sonntag 11 Juni 2006

Schwedenstahl

Die andere Überrasachung, die der heutige Strassenverkehr für mich bereit hielt, behalte ich für mich. Aber so viel sei angemerkt: Weicher Plastik verbilligt den peinlichen Umstand ungemein.



Eingestellt von Heiko um 20:13 | Kategorie: Alte Kfz |

Permalink | Top

telnet ascii-wm.net 2006

Hey, das funzt wirklich. Gut, mit ascii-art sollte man(n) sich schon auskennen, und ein wenig Fantasie mitbringen können. Aber dann funzt es wirklich:

soccer via telnet

Gebt den Titel im Terminal ein! (Via kriki.de)

Update

Dreck, der Server ist zu.



Eingestellt von Heiko um 16:47 | Kategorie: Angeklickt |

Permalink | Top

Spielend Go lernen - mit GoGrinder

GoGrinder Banner

Ein echtes Spiel ist GoGrinder nicht, aber es dient durchaus der Unterhaltung – weswegen es in der 'Games' Rubrik geführt wird. Bereits in einem älteren Beitrag berichtete ich über eine Mac-Umsetzung des sehr alten, asiatischen Spiels namentlich Goban. Wenn euch die wenigen Spielregeln nicht mehr so geläufig sind, schaut in dem alten Beitrag nach. Ein Superlativ sei mir noch gestattet: Schach mit seinen vergleichsweise komplizierten Regeln kann seit Jahrzehnten von Computern durch gerechnet werden und spielt Großmeister in Grund und Boden.

Aber mit Schach verglichen ist Go geiler (<– Endlich, das Superlativ!), da mit erheblich weniger Regeln eine höhere Spieltiefe erreicht werden kann, die bislang kein Rechner durchrechnen kann. Der Witz an der Sache ist folgender: Go spielt man üblicherweise mit einem realen Gegenüber. Hinderlich zum Sieg kann es aber sein, dass die gegenüber sitzende Person Go einfach besser drauf hat. GoGrinder kann dabei helfen, die elementaren Regeln sowie grundsätzliche Kniffe des Spiels zu erlernen.

GoGrinder ist ein interaktives Lernprogramm, in dem ausgewählte Spielsituationen als Lektionen aufbereitet nachgespielt werden können. Wobei die einzelnen Aufgaben mittels Kenntnis der elementaren Regeln bewältigt werden müssen. Jede Lerneinheit basiert auf bereits gespielten Partien, die sich in so genannten .sgf-Dateien befinden. Eine gewisse Reihenfolge ist zwar vorgegeben, aber selbst das erste Beispiel – ein Ausbruch aus einer offensichtlich hoffnungslosen Situation – vermittelt einige Aha-Erlebnisse.

Gerade diese Situation zeigt zweierlei. Vordergründig muss aus einer Hoffnungslosen Situation ausgebrochen werden. Eine falsche Entscheidung, und die eigenen Steine verbucht der 'Gegner' auf seinem Konto als Guthaben. Andererseits kann die Situation global betrachtet werden, genau genommen als kleinerer Teil eines gesamten Spiels. Dann relativiert sich die Situation – in Abhängigkeit der Spielfeldgröße – von einer tiefgreifenden strategischen Entscheidung hin zu einem lediglich taktischen Scharmützel.

Aaaber: kein Programm ohne Macken. Wäre ja noch schöner... Startet man GoGrinder erneut, findet man das alte Spielbrett in einer (90-, 180-, 270-, 360-,...)-Grad gedrehten Version vor. Das beugt dem reinen Auswendiglernen wenigstens ein bischen vor.

GoGrinder kostet nichts – außer Zeit– , und ist als .jar-Datei verfügbar. Also auf jedem Rechner spielbar, der ein install iertes Java vorrätig hält. Normalerweise wünsche ich an dieser Stelle viel Spaß, aber in Anbetracht des Wetters bookmarkt den Link und spielt frühestens im Herbst. (Und meine Wäsche ist auch endlich trocken...)

GoGrinder - Screenschoot  

Der transparente Stein untermauert den Willen zum Sieg! (Ok, dick aufgetragen – im Gegenug verrate ich nicht, wieviel Versuche ich bis dahin benötigte.)



Eingestellt von Heiko um 16:18 | Kategorie: Mac Games |

Permalink | Top

Was für ein Wetter!

sommerlicher Himmel über Hannover  

Ideal zum zeugen von Prinzen geeignet.



Eingestellt von Heiko um 13:54 | Kategorie: Hannover |

Permalink | Top

Rasterfahndung im Netz

Auch auf die Gefahr hin, bei all den Fans des Web 2.0 unangenehm aufzufallen, scheint sich ein starkes Interesse seitens diverser Geheimdienste an Userdaten abzuzeichnen. Besonders der Hype um neue Dienste, einfachere Bedieneroberflächen sowie simpelste Verlinkung, Kollaboration und Syndikation geben Dritten genügend Auswertematerial. Bereits gestern gab es bei Heise-Online eine News, die im wesentlichen auf einem wissenschaftlichen Aufsatz der Zeitschrift New Scientist. (Weiterführende Links gibt es reichlich im verlinkten Artikel.) Was mir persönlich dabei auf den Sack geht? Der Mensch an sich ist im wesentlichen gutmütig. Nur eine elitäre und zugleich paranoide Minderheit (und in der Regel ohne jegliche Legitimation durch eine Bürger-Mehrheit) meint, das gemeine Volk zu deren Wohle zu bevormunden und entmündigen zu müssen.



Eingestellt von Heiko um 13:03 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Donnerstag 08 Juni 2006

Zahlen kennen lernen

Es soll ja eine steigende Anzahl derjenigen geben, die im alltäglichen Umgang mit Zahlen so ihre Schwierigkeiten haben. All denen sei die Seite Zahlenregister.de empfohlen, um einen allerersten Eindruck von der Magie der Zahlen zu bekommen.



Eingestellt von Heiko um 21:55 | Kategorie: Angeklickt |

Permalink | Top

Dienstag 06 Juni 2006

Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom

Ach, da wäre noch eine ungelesene Festival-Review des vergangenen Wochenendes.



Eingestellt von Heiko um 22:50 | Kategorie: Musik |

Permalink | Top

Sonntägliches Schreiberdebakel und andere Medienkritik

Üblicherweise gehe ich Sonntagsmorgens gleich nach Käptn Blaubär ausgiebig aufs Klo. Denn die nachfolgende Gesprächsrunde ist nicht nur grundsätzlich uninformativ, sie offenbart zudem die generelle Ahnungslosigkeit führender deutscher Schreiberlinge. Aber letzten Sonntag muss im Presseclub echt die Sau abgegangen sein. Wenn man den Artikel in der Süddeutschen glauben schenken darf, hatte der Vorgang mindestens das Niveau eines Bioleks – nach dem er eine Flasche guten Rotweins drin hatte.

Irendwie peinlich , aber eigentlich nicht so peinlich gestaltete sich die Übergabe der Moderatorengeschäfte während der Sendung Zapp. Beide Moderatorinnen trugen die selben Kleider. Nicht nur das, sie trugen auch die selben Ketten. Berichten tut dies die Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau, die diese Peinlichkeit als Aufhänger nahm, um über den grundsätzlichen Sinn medienkritischer Fernsehsendungen zu berichten. Weiterhin gibt es in dem Artikel etliche Tipps zu notwendigen Fernsehsendungen. Beide Artikel sind Lesenswert.



Eingestellt von Heiko um 21:41 | Kategorie: Allgemeines |

Permalink | Top

Narzissen - Herbst zu Winter, Winter zu Frühling

Narcissu Programmicon Freunden des Manga sei die Geschichte von Narcissu empfohlen. Aber es ist traurige Geschichte, denn sie handelt vom einsamen sterben fernab der Familie – in einem unpersönlichen Krankenhaus.

Imagine what it would be like to have your entire life -- your friends, your family, your interests, your loves, your hatreds, your future -- all taken away from you in a single instant. Imagine a hard, lumpy bed, a noise-filled ward, the sharp sting of needles entering your flesh at all hours of the day, the indignity of being woken up just as you are about to fall asleep for incessant vital statistics measurements, the doctors whose names you don't know (but that's okay, because they don't remember your name, either; they just remember you as "the non-small cell lung carcinoma in room 6"), and your own name, your very own name, that you have just about forgotten.

Screenshoot aus Narcissu

Wichtig ist die dazu gehörige Website in sofern, als das sie einen Rahmen zur düsteren, aber dennoch stimmungsvollen Geschichte erzählt. Es ist kein Game im üblichen Sinne. Es ist eher eine Kurzgeschichte, die linear erzählt wird. Die Handlung wird mittels Tastendruck oder Mausklick weiter erzählt. Das Programm ist für Mac (Diskimage, 104 MB), Linux und Windows erhältlich. Zum Download wird ein Torrent-Client benötigt (Der gegebenenfalls extra beschafft werden muss). Ach ja, mit Escape gelangt man in ein Menü. Wenn man speichern will, sollte sich das Programm auf der Festplatte befinden.



Eingestellt von Heiko um 20:28 | Kategorie: Mac Games |

Permalink | Top

Montag 05 Juni 2006

Großes rotes altes Auto

Beknackter Titel, gebe ich zu. Sehr kurz nach dem ich den Wagen auf dem Rückweg von der Bank sah, schwirrten mir Erinnerungen der Form Feuerrotes Spielmobil, Oh Lord wont you buy me a Mercedes Benz und echt geil im Kopf herum. Dummerweise hatte ich meine Knippse von ihren Energiezellen getrennt, da sich letztere in ihren Alkoven (aka Ladegerät – Voyager Fans werden es verstehen...) befanden.

Leicht gefrustet ging der Umweg in Richtung heimisches Bett an einem der lokalen Bierdealer vorbei (4xEinbecker Mai-Urbock). Leicht angeschiggert und mit meiner mit frischen Zellen ausgestatteten Knippse ging es zurück zum 'Tatort':

Im Zusammenhang mit der Reklame im Hintergrund verkneife ich mir lieber Assoziationen wie 'der reitende Apotheker liefert auch direkt ins Haus'. Aber immerhin ist es mal Foto ohne im Himmel hängenden Kabeln. (Das feuerrote Spielmobil war ein Opel Blitz, ich weiß.)



Eingestellt von Heiko um 19:56 | Kategorie: Alte Kfz |

Permalink | Top

iTunes, Wordpress, Security...

Anleitungen zu diverser Software rund um den Mac gibt es auf maczealots.com. Beispielsweise die Installation von Wordpress, MoveableType, Textpattern auf dem Tiger. Desweiteren etwas über Sicherheit am Mac, Xcode und CVS, Entourage, Podcasting und und und... Die lose Reihe scheint derzeit aktuell, da der letzte Eintrag über GoLive und MovableType-Templates erst 3 tage alt ist. Schaut aber auch mal ins Archiv – eine echte kleine Fundgrube.



Eingestellt von Heiko um 18:58 | Kategorie: Anleitungen |

Permalink | Top

Samstag 03 Juni 2006

Früher Wurm...

 

Auch das war wieder saufrüh. Wer auf das Foto im Originalzustand wert legt, kann sich ja mal melden. Ach ja, in dem Bild steckt tatsächlich noch eine wesentliche Information drin. Welche?



Eingestellt von Heiko um 24:05 | Kategorie: Hannover |

Permalink | Top

Thingamablog Link Strip Moveablestyle Link Strip Weblog Commenting and Trackback by HaloScan.com RSS Feed
Locations of visitors to this page
hit counters
Add to Technorati Favorites
Archiv
Archivindex
Monatsübersicht
Mai 2011
Juni 2010
April 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
September 2009
August 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005
Oktober 2005
September 2005
August 2005
Juli 2005
Kategorien
Allgemeines
Alte Kfz
Angeklickt
Anleitungen
BKK 50
BKK 52
BKK 54
Fotokram
Fundstück
Hannover
Mac Games
Mac OS X
Mac Software
Meinung
Musik
Thingamablog