Archiv für Juni 2008
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Sonntag 29 Juni 2008
Paaaeleeaaa oh oh oh
Es hat halt nicht gerumpelt. Da es kein Spiel um den dritten und vierten Platz gab, gibt es auch keinen zweiten. Fußballmäßig gibt es daher europäisch gesehen in der nächsten Zeit nur Spanien. (Meine Wäsche ist übrigens trocken und der Fernseher leiser gemacht.)
C4D Gunsound
Dann gab es da noch ein paar Freaks, die aus Call For Duty die
Schussounds nebst ein paar Stills zu einem anschaulich hörbaren Rhythmus
verarbeiteten. Das von mir vorgestellte Video der Teh
Pwnzored Inc. verarbeitet lediglich eben jene Sounds zu einem
durchaus hörbaren Klingelton Musikstück – ohne
weitere begleitende Instrumente. Is' halt 'n Bass ohne Drum…
(Klick auf das Bild)
Ein iPod-gerechtes MP3 ohne Bildunterstützung für lau gibt es auf der Seite auch noch. Na wenn das nichts ist…
finale....
Sieht ja im Moment mehr nach Paella als Nach currywurst aus. Übrigens: Meine Wäsche ist durch ohne das ein Nachbar nervte.
Finaaleeee oh oh oh
So, das Finale der EM fängt an. Die Situation ist deswegen so cool, weil ich gerade eine Maschine voll mit sechzig Grad Wäsche startete. Einfach den Fernseher lauter gedreht, und schon geben die Nachbarn ruhe. Persönlich hilft ein tragbares Musikabspielgerät mit Ohrstöpseln über die eher penerante Geräuschklisse hinweg. In gut eineinhalb Stunden ist der Drops gelutscht…
HDR-Fotos aus Japan
Dann fand ich da noch eine echt beeindruckende flickr-Sammlung mit HDR-Fotos aus Japan.
Männerbecher!
Sei kein Weichling! Nimm einen männlichen Becher! Egal ob Kaffee oder Bier, lass jetzt bloß nicht den Schwächling raushängen! Beeindrucke andere mit deiner Männlichkeit! trink dein Gebräu artgerecht!
(Klick gefälligst auf das Bild!)
(Zur misslungenen Wortspielerei mit dem englischen Begriff 'mug' siehe hier!)
Bonsai Cars
Dunkel erinnere ich mich, das in den achtzigern Bonsai-Bäume unheimlich schick waren. Die besoders klein gezüchteten Bäume hatten es mir zwar auch angetan, aber die Preise hatten es in sich. Eine Gemeinsamkeit mit großen Bäumen besteht in der relativ langen Lebensdauer. Falls nun jemand im Lauf der Jahre sein eintönig gewordenes Zimmergehölz optisch etwas aufwerten möchte, könnte unter Umständen bei Bonsai Cars fündig werden:
(Klick auf das Bild!)
Die sauteure Modellpalette umfasst sowohl einige Trend-Autos (siehe Bild) als auch Oldtimer. Im allgemeinen sind die Modelle so modifiziert, das lediglich ein Frontalcrash dargestellt wird. Für meinen Geschmack fehlen Modelle, die sich seitlich um einen Baum gewickelt haben und bei denen die Fahrgastzelle völlig zersört wurde. Wie auch immer, wer das nötige Kleingeld übrig hat, kann ja diesen schrägen Blickfang mal in Erwägung ziehen.
Samstag 28 Juni 2008
Wartungsarbeiten
Vor 'nem halben Jahr im Wat Phra Kaeo:
Man beachte die arbeitenden Arbeiter im Hintergrund…
Jan Vormann - Dispatchwork
Weil ich lange keinen Lego-Link mehr hatte: Jan Vormanns Dispatchwork. In dem Projekt füllte der Künstler Mauerlöcher mit Legosteinen. Auf jeden Fall verpassten die neuen Steine dem alten Mauerwerk ein paar lustig-bunte Farbsprengsel.
(Klick auf das Bild)
Typografische Uhr
Eine typografisch schön gemachte Uhr, die sich aufs wesentliche reduziert. Die sinnfällig auf den Namen Analogy getaufte Uhr gibt es kostenlos als Screensaver für Mac und Windows.
(Klick auf das Bild)
Mittwoch 25 Juni 2008
Black Jack International
Mal auf die schnelle will ich ein simples Kartenspiel dazwischen
schieben: Black
Jack International. Das es sich bei Black Jack um die Kasinoversion
des alten Siebzehn und Vier handelt, dürfte eigentlich nicht weiter
erwähnt werden. Wer trotzdem nicht weis, um was es geht, der
kann ja mal in der Wikipedia nachschauen.
Sind As und Neun nun 20 oder 10? (Klick gefälligst auf das Bild!)
Witzig an der aktuellen Version ist, das es nicht um Geld gespielt wird, sondern vielmehr gewisse nationale Symbole eingesetzt werden. Der Deutsche spielt um Bierhumpen, der Brasilianer um Bikinitops und der Amerikaner um Cheesburger. Letztendlich geht es darum, möglichst viel von diesen Symbolen zu Gewinnen. Mit der derzeitigen Version des Kartenspiels soll wahrscheinlich eine gewisse Familientauglichkeit erreicht werden. Denn alles anrüchige – Geld, Alkohol, leicht bekleidete Blondinen – wurden mittlerweile aus dem Spiel entfernt.
Derartig erleichtert um die interessanten, typisch männlichen Elemente bleibt von Black Jack eigentlich nur das gute alte Siebzehn und Vier übrig, was ältere Generationen noch von ihren Landschulheimaufenthalten her kennen. Sogar ein gewisser didaktischer Ansatz wurde realisiert. Die aktuelle Version soll laut den begleitenden Texten die Fähigkeit vermitteln, die Punktewertigkeiten der ausgeteilten Karten zusammen zu zählen. Trotzdem bleibt Black Jack ein Glücksspiel, sofern die Karten vernünftig gemischt werden – ansonsten ist es ein übler Beschiss. Black Jack International aber ist ehrlich und gibt es für Mac und Windows für lau. Viel Spaß.
Hier nochmal ein Screenshot der alten Version, um der es um Geld geht. Unschwer zu erkennnen ist, das Blondinen artgerecht eingesetzt werden. Diese Spielversion ist nicht mehr verfügbar.
Dienstag 24 Juni 2008
Samstag 21 Juni 2008
Mist,
meiner Kiste geht's immer noch nicht besser, aber immerhin ist erstmal ein Backup angelegt worden. Mal sehen, wie lange der Rechenknüppel noch durchhält.
Dummheit stirbt nicht aus (update)
Siebzehn Teenies aus einem amerikanischen Dorf kamn gemeinsam auf den selben Gedanken: Einfach mal Schwanger werden. Über die Motive wurde leider nichts berichtet, aber in dem bigotten Land mal eben Schwanger werden – und das noch auf dem Dorf – da gehört schon eine Menge Blödheit dazu. Vor allem dann noch, wenn die älteren der angehenden Mütter mal gerade sechzehn sind.
Update
Die Zeit glaubt, ein paar Hintergrundinfos zu haben. Wie auch immer, bezeichnend ist folgender Absatz:
Im streng katholischen Gloucester war es der Krankenschwester und dem Arzt, welche für die Kinder der Highschool verantwortlich sind, verboten, Verhütungsmittel zu verschreiben. Sie haben inzwischen gekündigt. Auch an Sexualunterricht mangelt es. Die Eltern wollten davon nichts wissen, der Leiter der Schule auch nicht. Der nächste Frauenarzt, der den Mädchen helfen könnte, ist weit weg und schlecht zu erreichen. Doch die Schülerinnen können ihre Kinder umsonst in einer der Schule angegliederten Krippe unterbringen. Die Signale von Seiten der Erwachsenen sind also klar.
Dienstag 17 Juni 2008
SEK stürmt falsche Wohnung
Na, wenn es denn sein muss. Aber die richtige Adresse sollte man sich vorher raus suchen. Nicht das es für die Betroffenen peinlich wird, nein, denn die Betroffenen sind erneut Opfer geworden. In diesem Fall vielleicht der Blödheit steuerfinanzierter Büttel, die nicht in der Lage waren, die richtige Adresse raus zu kramen.
Irgendwie Blöd, wenn aufgrund einer Verwechslung auf einmal maskierte und bewaffnete – äh – Polizisten im Zimmer deiner Kinder stehen. Polizeistaat! Hat da jemand Polizeistaat gerufen? Reißt euch zusammen, denn schließlich geht es um unser aller wohl. Oder?
Fataler Fehler - Krasse Scheiße
Nachdem sich mein Rechner erneut aufgehängt hat, komme ich zu dem Schluß, das ein neuer fällig wird. Die letzte Rettungsaktion kündigt von einem baldigen ableben der Festplatte. Nachder letzten 'Erste-Hilfe-Aktion' verblieb auf dem Startlaufwerk ein 'lost+found'-Ordner mit der durchaus beeindruckenden Größe von 128 MB. Darüberhinaus winkt das Festplattendienstprogramm jeglichen Einsatz mit folgender Meldung ab:
Na ist ja echt klasse jetzt aber auch. Beachtenswert sind natürlich die in roter Farbe ausgeführten Meldungen… Bis zum neuen Rechner gilt weiterhin die Parole: Backups! Bis dahin strebe ich eine positive Lebenseinstellung an, denn jeder Tag könnte der letzte sein.
Bitnami - diverse One-click-installer
Auf Bitnami gibt es diverse softwarepakete aus dem Opensource Bereich frei zum Download. Der Clou an der Sache ist aber, das die Pakete so geschnürt sind, dass sie sich fix und fertig samt ihrer benötigten Umgebung installieren. Wird also ein Apache-Webserver, eine PHP-Umgebung und/oder eine MySQL-Datenbank von der bevorzugten Software benötigt, wird diese gleich aus dem runter geladenen Paket mit installiert.
Zur Auswahl stehen eine handvoll Programme aus den Bereichen Blog, CMS, Wiki oder Portalserver. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich weitere Pakete, die aber schon ziemlich speziell sind. Erwähnenswert seien noch die Infrastruktur-Pakete, die Beispielsweise [L|W|M]amp installieren oder ein komplettes Ruby oder Django bereit stellen. Wordpress, Joomla und Drupal stellen m.E. kleine Highlights dar; wer mal diverse Pakete ohne großen Aufwand durchprobieren mächte, sollte man einen Blick riskieren.
Freitag 13 Juni 2008
Donnerstag 12 Juni 2008
Pogosticker
Bei Pogosticker
handelt es sich um ein kleines aber feines Arcadespielchen, in welchem
die Level absolut gewaltfrei absolviert werden. Die kleine Namenlose
Figur wird mittels Maussteuerung durch die Level bewegt, wobei
Hindernisse übersprungen werden müssen. Leider hat die Spielfigur recht
schwache Bauchmuskeln. Bei praktisch jeder Landung schwankt der
Oberkörper nach vorne und droht an einem Hindernis anzuschlagen. Je nach
Heftigkeit dies ein paar Lebenspunkte kosten oder gar ein sofortiges
Ableben der Spielfigur zur Folgen haben. Blöderweise darf man auch nicht
zu langsam sein, denn wenn man an einem Hindernis 'verhungert', startet
man wieder von vorne.
Na immerhin bin ich einen Level weiter gekommen als aptgetupdate ;-)
(Klick
auf das Bild)
Blöderweise gibt es viele dieser Hindernisse und die Level werden zunehmend kniffeliger. Die bereits angesprochene Maussteuerung ist denkbar simpel: Mit den Mauszeiger wird gezeigt, wo die Figur hin springen soll; je weiter die Maus entfernt wird, umso weiter und/oder höher wird gehüpft. Richtig weite Entfernungen bzw. Höhen überbrückt man mittels Maustasteneinsatz. Bei gedrückter Maustaste wird Sprungenergie – erkennbar an einem wachsenden Balken rechts – gesammelt. Beim loslassen der Taste geht es dann kraftvoll weiter. Doppel- oder Mehrfachklicks jagen die Sprungenergie nach oben, danach bemerkt man aber schnell, dass die Decke verdammt niedrig ist. Eine Mischung aus eher zaghaften Mausbewgungen und wohl dosierten Mausklicks scheint angesagt, um bis zum letzten Level durchzukommen. Zweierlei sei nebenbei bemerkt: Zum einen spielt die Physik eine große Rolle, zum anderen kann der geneigte Spieler seine Lebensenergie an einem Balken am linken Rand erkennen.
Pogosticker stellt kaum Anforderungen an Lernaufwand oder Hardwareanforderungen, daher eignet es sich durchaus aus als kleines Spielchen für zwischendurch. Die Hintergrundmusik ist durchaus eingängig und nervt nicht, die Grafik weicht vom gewohnten ab und ist im positiven Sinne schlicht gehalten. Das Spiel kann alternativ in einem Fenster oder im Vollbildmodus gespielt werden (Mac-Version, andere nicht getestet). Für drei Systeme ist Pogosticker erhältlich. Die Mac-Version kommt in einem 1,1 MB großem Diskimage daher. Darüber hinaus können sich Linux- und Windowsanwender freuen, auch sie werden bedacht. Pogosticker kostet wie immer bei mir nix. Viel Spaß. (via aptgetupdate)
Mist,
jetzt ist meine Platt kurz davor, abzurauchen. Selbst so Dinge wie /sbin/fsck_hfs -yfr… kapitulieren. Morgen mal ein Backup fahren und die Kiste neu formatieren. Mal sehen…
Montag 09 Juni 2008
Wort zum Sonntag
Irgendwie schon interessant zu lesen, das Wort zum Sonntag; vor allem wenn von der Kanzel herab gegen den allgemeinen Überwachungswahn gepredigt wird. Da fallen dann so schöne Feststellungen wie:
Und doch ist es kein schönes Gefühl, wenn in jeder Umkleidekabine der Blick zuerst auf die Warnung fällt: "Im Interesse unserer ehrlichen Kunden zeigen wir jeden Ladendieb an." Ich bin als Kundin lieber Königin als potentiell verdächtig. Und: Wer garantiert mir eigentlich, dass nicht auch beim Probieren des Badeanzuges eine versteckte Kamera läuft?
Schäubles krankhafter Überwachungswahn kommt also langsam beim Wählervolk an. Sehr schön! (via Fefe)
Update auf die h-Version
So, endlich durfte ich auf meinen alten Mac mal wieder ein
Sicherheitsupdate einspielen. Natürlich macht 'man' das, ob gerne oder
nicht sei mal dahingestellt. Sicherheitslöcher zu stopfen sollte
eigentlich erste Anwenderpflicht sein. Also,
seit ein paar Tagen ist die h-Version des 0.8.6er VLC raus.
Update
Jau, der Beitrag ist schon ziemlich alt, aber der Link funzt noch.
Freitag 06 Juni 2008
Hexaddict – Minesweeper mal anders
Mit HexAddict
gibt es wirklich gelungene Variation zum Thema Minesweeper. Als
wesentliche Änderung dürften wohl die secheckigen Felder gelten, die dem
Spiel einen etwas größeren Schwierigkeitsgrad geben. Darüber hinaus kann
das Spielfeld aus mehreren mitgelieferten Grafikthemen dem eigenen
Geschmack angepasst werden. Etas abweichend vom originalen Minesweeper
kann alternativ eine leichtere Pathmaker-Variante gespielt werden, in
der man sich einen Weg durch das Minenfeld suchen muss.
Selbstverständlich sind Spielfeldgröße und die Anzahl der Minen
einstellbar, womit auch Einfluß auf den Schwierigkeitsgrad geommen
werden kann. HexAddict kommt in einem 3,3 MB Diskimage und kostet
nichts. Viel Spaß. (via aptgetupdate)
Mittwoch 04 Juni 2008
IT-Krimi: Spam aus dem achten Stock
Wie die Netzzeitung in ihrer 'Best of WWW' (oder was auch immer)-Kolumne berichtet, veröffentlichte das Anti-Viren-Unternehmen Sophos einen deutschen IT-Krimi unter dem Titel „Spam aus dem achten Stock“. Doch vor dem kostenfreien Download kommt wie üblich ein Formular, in welches erstmal eine Menge an 'persönlichen' Daten eingegeben werden muss. Bei der Telefonnumer griff ich selbstverständlich auf Paul zurück.
Nein im ernst jetzt, für lau gibt es einen kompletten Roman. Allerdings gelesen hab' ich noch nicht, weswegen erstmal meinerseits keine Kommentare zur Qualität folgen.
Projekt 18
Die Sozen sind laut FORSA auf zwanzig Prozent abgestürzt. Wie summe ich in letzter Zeit immer bei solchen Nachrichten vor mich hin? Wer hat euch verraten?
Strahlungsrechner
Aus der Zeit des Kalten Krieges überlebten diverse Werkzeuge, mittels denen man die radioaktive Strahlung nach einem Atomschlag berechnen konnte. Leider kann man weder auf coldwarcalculators noch auf den dargestellten Exponaten die Überlebenschance der Menschheit ablesen. Irgendwie gruselig.
(Klick auf das Bild!)
Hohes Amt
Volker Pispers über das Hohe Amt der Bundespräsidentin. Jau, wußte gar nicht, das es beim WDR eine Kabarett-Kolumne gibt. Blöd nur, das kein Feed verfügbar ist.
Prantls Kommentare
Heribert Prantl von der Süddeutschen gehört unbestreitbar zu den besten seines Fachs. Darüber hinaus ist er einer der letzten, die seinen Job ernst nehmen. In der letzten Woche gab es zwei Kommentare von ihm, die es mal wieder auf den Punkt brachten. Der erste – eigentlich der zweite, aber er ist der erste, den ich las und somit hier vorstellen will – hat er mit Zwei Böcke als Gärtner uberschrieben. Es dreht sich um den Telekom-Skandal. In diversen Blogs wurde der Kommentar schon vorgestellt, aber wer ihn noch nicht gelesen hat, sollte es ruhig mal nachholen.
Der zweite Kommentar lautet Die da oben und Behandelt mal wieder unsere „Manager ohne Bodenhaftung”. Angeprangert aber wird die Managerkaste kaum, eher all diejenigen, welche (deutsche) Manager als Elite betrachten. Angeprangert wird vor allem unser Verhalten, weil
Versagt hat hier die Gesellschaft, die diese Leute - ihrer Stellung, ihres Geldes und ihrer Wirkungsmöglichkeiten wegen - als Elite anerkannt hat. Solche Eliten sind nicht Eliten, sondern nur schlechte Führungskräfte.
Indirekt – über den Umweg von uns Wählern – wird ein Weg aufgezeigt, wie dieser Zustand geändert werden kann.
Die Süddeutsche ist nicht nur wegen Prantl so spannend, auch die Leserkommentare – die trotz der zeitlichen Beschneidung dennoch reichlich verfasst werden – haben es in sich. Dies lässt sich vor allem an wirklich schwachen Beiträgen seiner Kolleginnen und Kollegen nachvollziehen, die im selben Blatt/in der selben Online-Publikationen mit zum Teil grenzwertigen Veröffentlichungen ins Rampenlicht treten.
Dennoch bleiben Prantls Kommentare eine erfreuliche Ausnahme. Also, wer die beiden Kommentare bislang nicht gelesen hat, sollte es nachholen.