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Montag 31 Juli 2006
Immer noch zu Warm
Die Hitzeperiode dauert mittlerweile so lange an, dass selbst die sonst so trägen wöchentlich erscheinenden Print-Magazine einen von langer Hand vorbereiteten Artikel noch in mitten in die Hitzewelle platzieren können. Das will schon was heißen! Aber kühler wird es dadurch nicht. In dem mittlerweile heißesten Juli seit der Wetteraufzeichnung schlechthin passierten mir ein paar unangenehme Dinge: Ich musste mehrere Schichten fahren. Und das bei dieser schwülen Hitze!
Aber gestern, das war die Krönung überhaupt. Ein sehr, sehr kurzer und schlapper Regenschauer ging nieder. Eigentlich wurde niemand so richtig nass. Aber das Wasser verdampfte sogleich und lies den gefühlten Hygrometer bis an den Anschlag kletter. Jede noch so nichtige Bewegung wurde sogleich mit einem Schweißausbruch abgestraft. Auf der nächsten Fahrt ins Umland sah ich kleine Schwaden über dem Schotter verweilen, den ich zunächst als Nebel deutete.
Dem war leider nicht so. Bei den Schwaden handelte es sich um verdampftes Wasser, welches vom überhitzten Schotter aufstieg. Wie warm musste es sein, das selbst die Luft kein Wasser mehr aufnahm? Wie schwer musste das Atmen sein, wie schwer musste sich jedwede Bewegung im freien anfühlen? Glücklicherweise waren meine Fenster zur Außenwelt geschlossen. Ich lehnte mich zurück und drehte die Klimaanlage auf soweit auf kalt, bis ich die heizbare Frontscheibe einschalten musste.
Wie auch immer, es ist viel zu warm. Jegliche Arbeit wird zur Qual. Selbst nötige Bewegungen lassen die Bekleidung vom Schweiß durchtriefen. Es ist zu warm zum denken, es ist zu warm um generell irgend einen Text zustande zu bringen. Kurzum: Es ist viel zu warm zum bloggen. (Aber übermorgen wird es kühler, dann geht es wieder richtig ab...)
Freitag 28 Juli 2006
Heißes Wetter, Sport und Trostplaster
Etliche Vollpfosten huldigen den derzeitigen Radfahrsport schlechthin. Um sich tretende Idole fahren mit ihren Rädern rund um Frankreich. Zeitgleich dichten viele Neider den Athleten einen Drogenkonsum an, und gedungene Schreiberlinge repetieren dies nur zu gerne. Es kann laut der Vortellung diverser unsportlicher, sonstwie zvilisierter Büromenschen kein anderer eine Bergetappe schaffen – außer 'seiner textenden Überheblichkeit' selbst. Aber ich wollte nicht darauf hinaus, wie schlecht deutsche Medien grundsätzlich sind. Ich wollte – wenn den morgen Weihnachten wäre – eines auf meinen Wunschzettel schreiben: Testosteronpflaster für meinen kleinen Sack! Ich will auch mal eine echte Schwanznummer abziehen! Steigern die Pflaster wirklich irgendeine Leistung? Gibt es sie auf Rezept? Kann man sie wieder schmerzfrei abziehen? Oder sollte man sich vorher rasieren? (Dürft ihr mich mal an der gegenüber liegenden Seite lecken?!)
Mittwoch 26 Juli 2006
Sudoku inklusive Radiergummi (Mac/Win)
Mittlerweile druckt selbst der Stern (Printausgabe) Sudokus ab.
Eines dabei ist gewiss: Die allgemeine Verflachung der Printmedien wird
durch diese Einfallslosigkeit unterstrichen. Selbst letztens musste ich
mich ich in meinem Bekanntenkreis davon überzeugen lassen, dass Sudokus
sich einer steigenden Beliebtheit erfreuen – in dicken, gedruckten
Büchern. Gedruckt nur zum Zwecke, um sie hinterher hoffentlich ins
Altpapier zu geben. Dabei sind mir die elektronischen Varianten doch
lieber, da man für sie weder Bäume noch Radiergummis benötigt.
Wenn wir schon beim Thema Ressourcen sind, sollte die Frage nach dem Geld auch noch geklärt werden: Wenn schon keine Bäume und Gummis, dann auch kein Geld! Die eine oder andere Website empfiehlt kommerzielle Sudoku-Programme, für die vor der ersten Lösung Geld entrichtet werden muss. Es geht deutlich Resourcenschonender: Mario's sudoku gibt es für Mac (1,8 MB .zip) und Windows (1,0 MB .zip). Denkt daran: Einem geschenkten Barsch schaut man nicht in den...
ebay, die Post und Klimaanlagen
Manche Leute maulen über ebay, dass die Schwarte nur so kracht. Wenn man die sehr angeregten Diskussionen in den einem oder anderen Forum verfolgt, könnte man glatt zu dem Schluß gelangen, dass man auf Online-Auktionen nur übervorteilt wird. Dem kann ich nicht zustimmen. Erst am letzten Wochenende liefen acht von mir initiierte Versteigerungen aus. Davon waren fünf ein voller Erfolg – wie man es nimmt. Drei erreichten 'nur' das Mindestgebot.
Mindestgebot hin, wirtschaftlicher Erfolg her. In meinem Bekanntenkreis wäre ich die Dinge niemals losgeworden. Trödelläden sind in den letzten Jahren rar geworden und Flohmärkte sind nicht so mein Ding. Vor allem dann nicht, wenn ich etwas loswerden möchte. Vor allem wenn man bedenkt, das doch ein erhebliches Maß an Zeit verbraucht wird, um alle in der Nähe gelegenen Händler abzuklappern. Da ist ebay aufgrund des wirklich großen Interessentenkreises besser geeignet.
Sollte man nicht besser von 'Reichweite' sprechen? Egal. Vier von den fünf glücklichen Besitzern der von mir veräußerten Gebrauchtware überwiesen die verschwindend geringen Geldmengen so schnell, das ich beim Einpacken der Waren mir mehrfach den Schweiß von der Stirn wischen musste. Das ich beim Aufschreiben der Adressen auf die Umschläge aufgrund meiner schwitzigen Finger nicht alles verwischte, grenzt an ein Wunder.
Trotz des heißen Wetters ging es frohgemut durch die mittägliche Sommersonne in Richtung Post. Immerhin beflügelte mich der Erfolg der letzten Auktionen erheblich. So eine guten Verkaufserfolg hatte ich lange nicht mehr. Auf dem Weg zur Post ignorierte ich sogar die – gefühlte – Schweißspur, die hinter meinen Schritten auf dem Teer verdampfte. Ein wenig unwohl wurde mir, als ich an die überhitzte Postfiliale und deren Schalterschlangen dachte.
Meinen Eintritt in die hiesiege Post waren von gemischten Eindrücken begleitet. Zunächst schoben sich die Flügel der automatischen Türen beiseite. Gleich darauf trat ich in den Vorraum, in dem sich einige wenigen schwitzenden Menschen aufhielten. Die gefühlte Temperatur war zwar niedriger, aber von einer angehnemen Empfindung weit entfernt. In letzter zeit machte ich schon öfter die Beobachtung, dass Läden aller Art hier in dieser Gegend bei tropischen Temperaturen die Türen geschlossen halten. Eigentlich ein gern beobachteter Lerneffekt.
Ja, bei diesen Temperaturen lassen einen geschlossene Türen auf ein kühlendes 'dahinter' hoffen. Der Vorraum mit dem Geldspender (und den schwitzenden Wartenden) ist von der eigentlichen Filiale durch eine weitere automatische Glastür getrennt. Nach dem durchschreiten überwältigten mich völlig neue Eindrücke. Zum einen fehlte die übliche Warteschlange – ich stand praktisch sofort am Schalter. Zum anderen war es die angenehme Kühle, die eine funktionierende Klimaanlage spendet.
Noch bevor ich die funktionierende Klimaanlage genießen konnte, stand ich wieder auf der Straße. Meine ebay-Verkäufe waren bereits auf der Reise. Nein, stehen wäre jetzt ein Fehler. Denn dann würde man im Teer des Bürgersteigs versinken. Immer noch beeindruckt von der Leistung der Klimaanlage ärgerte ich mich erstmals in meinem Leben darüber, nicht in einer der sonst üblichen Warteschlangen einer Postfiliale gestanden zu haben. In den zwei Minuten meines Aufenthalts umfing mich eine unaufdringliche, angenehme Kühle.
Mit flinken Schritten ging es Richtung Wohnung, um der Hitze zu entkommen. Auf dem Heimweg fiel mir noch der örtliche Tierhändler auf, der seine sonst im Schaufenster ausgestellten Nagetieren in hoffentlich kühlere Gefilde evakuierte. Bei dem Wetter ist das einfach besser. Zu Hause angekommen überlege ich zur Zeit immer noch, was man noch alles bei ebay verhökern könnte, nur um in der Warteschlange der klimatisierten Post etwas länger zu verweilen.
Dienstag 25 Juli 2006
iAmazon - Desktopsuche bei Amazon.com
In der oberen, konfigurierbaren Werkzeugleiste befinden sich
alle zur Suche und Organisation der Waren benötigten Bedienelemente.
Links darunter befindet sich eine separate Baumstruktur mit allen
Warenkategorien, im rechten Fensterteil werden die Suchergebnisse
angezeigt. Sollte sich in den Suchergebnissen etwas befinden was
Begehrlichkeiten weckt, übernimmt man die Waren per Drag'n'Drop in einen
seitlich ausfahrbaren Schuber.
Um den richtigen Amazon-Store zu wählen, muss er in den
Programmerstellungen gewählt werden. Leider muss danach das Programm neu
gestartet werden. Für Leute wie mich, die nur in einem Store stöbern,
ist das durchaus vernachlässigbar. Etwas störender empfand ich, dass das
Programm auf meinem 700 MHz Rechner sich etwas hakelig 'anfühlte'. Der
Aufbau des Hauptfensters impliziert die Verwendung mehrerer Tabulatoren.
Direkt von den Tabulatoren zur Einkaufslistenverwaltung: iAmazon
verwaltet mehrere Warenkörbe, die einzeln – am besten unter einen
jeweils anderen Namen – abgespeichert werden müssen. Am besten, bevor
ein neuer Warenkorb geöffnet wird. Eine Warnung an dieser Stelle wäre
wünschenswert – oder ein neuer Tabulator. In diesem Zusammenhang sollte
die gesamte Warenkorbverwaltung übersichtlicher gestaltet werden.
Desweiteren befinden sich alle Bedienelemente des Warenkorbs
(Hinzufügen, Löschen, Bestellen,...) im Hauptfenster. Eine Gruppierung
der Buttons im Warenkorb (dem seitlichen Schuber) selbst würde die
Übersichtlichkeit des Hauptfensters verbessern sowie die Bedienelemente
dort Anordnen, wo ein Anwender sie erwartet. Ein Button in der
Artikelbeschreibung, der die Ware direkt in den Warenkorb übernimmt,
wäre noch Wünschenswert. Und eine selbstständige Endsummenberechnung,
vor allem wenn Waren aus dem Korb entfernt werden.
Alles in allem ist iAmazon ein hilfreiches Shopping-Tool. Auf
schnelleren Rechner lässt sich das Programm mit Sicherheit flüssiger als
die Website bedienen. Auf jeden Fall muss man sich nicht mehr die
ständigen 'Empfehlungen' anschauen (Und wieder mal löschen; btw: Bei
einigen Vorschlägen klickte ich mal auf 'besitze ich', um sie los zu
werden – möchte nicht wissen, was die bereits über
mich Wissen...). Ach ja, die Bildschirmauflösung sollte ruhig höher als
1024*768 sein – sonst wird es sehr eng.
Nach dem Doppelklick auf das Diskimage öffnet sich ein neues –
wie nicht anders zu erwarten – Fenster im Finder. Die ins Auge
springende interaktive Installationsanweisung ist so simpel wie
brilliant gelöst; Endlich mal eine sinnige Anwendung von
Finderfensterhintergrundbildern! Allein das ist ist schon ein Blick
wert. Leider verweist der (das?) Alias das Programm in /Programme
anstatt in ~/Programme, aber das ist fix korrigiert und somit
nebensächlich. iAmazon kostet nichts und kommt als Universal Binary. Der
Download mit 4,2 MB dürfte selbst noch für Leute mit 56k-Zugang zu
bewerkstelligen sein.
Hat sich erledigt.
Zur Ausbildungslage der Nation
In einem Artikel in der Zeit beschreibt Ulrike Meyer-Timpe die sich alljährlich wiederholende Ausbildungsplatzmisere. Wenn beispielsweise Merkel, Müntefering und andere Politiker von gut 30.000 fehlenden Plätzen sprechen, ist die diese Zahl bereits geschönt. Denn es fehlen die 'Sitzenbleiber' des Vorjahres. Weiterhin werden Jugendliche, denen die Arbeitsagenturberater keinerlei Chancen auf einen Ausbildungsplatz einräumen, als Ratsuchende eingestuft. Damit fallen sie aus der Statistik. Ebenfalls aus der Statistik fallen all jene, die sich in einem Berufsvorbereitungsjahr befinden. Obwohl sich die Chancen der Jugendlichen dadurch nur marignal erhöhen.
Bezeichend ist folgendes Zitat: "Die Bedingungen am Arbeitsmarkt haben sich deutlich verändert«, sagt IAB-Wissenschaftler Dietrich. »Durch die Globalisierung geraten einfache Tätigkeiten unter Druck.« In den fünfziger Jahren hätte noch rund ein Drittel der Menschen in Deutschland keine abgeschlossene Berufsausbildung gehabt, heute seien es unter 15 Prozent. Und selbst für die gibt es nicht mehr genug Ungelerntenjobs." (via Nachdenkseiten)
Ishido - kniffliges Brettspiel
Da man bei dieser Hitze zuviel Anstrengung vermeiden sollte, gibt es
mit Ishido
ein ruhiges Brettspiel. Idealerweise wird es der Witterung entsprechend
im Schatten gespielt. Beispielsweise mit Mah Jong verglichen muss bei
Ishido ein Spielbrett mit Steinen füllen, anstatt es abzuräumen. Die
Kombiantionsregeln sind dabei ähnlich wie Mah Jong. Ein Online
verfügbare Anleitung
hilft dabei genauso weiter, wie die Punkteverteilung
oder die bildlich
erläuterten Setzvarianten. Ishido kostet nix, der Download ist
man gerade 744 kB klein (.zip).
Sonntag 23 Juli 2006
Scheiße, das ist heiß...
Normalerweise veröffentliche ich keine Webseiten, die spezielle
geschlechtliche Präferenzen propagieren. Aber bei den alten,
unverhüllten Ganzkörperaufnahmen der Bettie
Page muss eine Ausnahme gemacht werden! Denn absolut Stilfremd lies
sich sich Bettie in einer annähernd natürlichen Weise ablichten.
Die Ikone des BDSM ziert heuerlich das Blog Spanking Bethie. Das Blog stellt gemein hin Methoden und Werkzeuge vor, mit denen der Mann schlechthin in seiner Phantasie den Frauen nur zu gerne Gegenüber treten möchte. Aber das findet gemeinhin nur in der Phantasie des Betrachters statt...
Therme verreckt
Der Thermenwarter vom Freitag hinterließ einen unangenehmen Nachgeschmack: Meine Gasetagenheizung funktioniert nicht mehr. Einzig eine bei dem hellen Wetter schwer erkennbare rote Warnleuchte kündigt von der Dysfunktion. Was hat mir der tolle Handwerker nicht alles erzählt, was er zusätzlich alles 'sinnvolles' gemacht hat. Dummerweise ist nach seinem Eingriff die Heizung sowie die Warmwasserversorgung verreckt. Bei dem Wetter ist ein derartig handwerkliches unvermögen zwar lässlich, aber meine von der Außentemperatur unabhängige Duschtemperatur wähle ich – kein Handwerker dieser Welt. Vor allem dann nicht, wenn er eine halbe Stunde vor dem Termin erscheint und dann nur Pfusch hinterlässt.
Samstag 22 Juli 2006
Cover Flow - heiße iTunes-Auswahl
Zugegeben, mir war das Programm bislang nicht bekannt; vielleicht
einigen von euch. Aber allen anderen sei versichert, dass es sich bei Cover-Flow
um eine wirklich witzige iTunes-Titelauswahl handelt. Da Programm öffnet
ein Fenster und stellt alte Alben innerhalb von iTunes als kleines
Albumcover dar. Rechts befindet sich der Stapel an noch nicht
durchsuchten Alben, in der Mitte die aktuelle Auswahl und links die
bereits abgelegten.
Ein Klick auf den rechten Stapel fördert das nächste Album zuvorderst, ein Klick auf den linken Stapel hebt nochmals eine abgelegte Platte hervor. In der Mitte befindet sich die aktuelle Auswahl. In der Mitte aber wird es spannend. Ein doppelklick öffnet in iTunes das Album und startet das erste Lied. Der Witz an Cover Flow ist die sanfte Umblendung der Cover zwischen beiden Stapeln. Die aktuelle Auswahl lässt sich bildschrmittig in voller Pracht bewundern. Ein Blick auf das in der Homepage bereit gehaltene Video dürfte selbst den letzten Hippie überzeugen.
Die Bilder der alten Platten kramt das Programm aus bereits vorhandenen Beständen hervor, kramt aber auch gerne bei Amazon und Konsorten herum. Nichts desto trotz verleibt sich Cover Flow neue Bilder gerne per Drag'n'Drop ein. Cover Flow kostet nix und ist Mac-Only! (Immer noch keinen Mac? Geh' arbeiten!) Der Download des 580 kB kleinen Downloads dürfte selbst für die im Glasfaserland wohnenden erschwinglich sein. Just Listen Up!
Scheiße, ist das heiß
Heute erst wieder gelang es mir seit gestern mit einem hohen Maße an Energie, die Differenztemperatur meiner Wohnung zur Außenwelt um 5° C geringer zu halten. Die Tage davor gelang es mir eigentlich auch, aber gestern war in diesen fürchterlich heißen Tagen der Ausnahmezustand angesagt. Um halb elf – 30 Minuten vor dem eigentlichen Termin – klingelte mich der Heizthermenwartungsmensch unter der kühlenden Dusche an die Wohnungstür. Im Bademantel gewandt gewahrte ich ihm Eintritt ließ ich ihn die Küche zur Therme.
Handycams sind Mist, weiß ich. Aber das Foto soll meine Bemühungen um eine halbwegs kühle Wohnung illustrieren. (Der Ventilator ist nur halb so geil wie der Speaker – nach halb neun Uhr abends nur ein Viertel aufgedreht lockt er jeden Bullen ;-)
Eine Thermenwartung schließt einen Probelauf zwecks Abgasmessung ein. Das heißt, die Heizung musste eingeschaltet werden und eine Zeitlang laufen... Immer noch nicht ganz trocken von der morgendlichen Dusche feuerten die Heizkörper Wärme wahllos von sich. Frisch abgetrocknet lief mir bereits wieder der Schweiß. Um den ganzen noch einen aufzusetzen, öffnete der wirklich sehr freundliche Handwerker sämtliche Fenster. Damit war der Tag gelaufen. Die bereits von der glühenden Sommersonne aufgeheizte Luft durchstrich mein Schlafgemach und wärmte zusätzlich.
Ungefähr umgekehrt Proportional zur steigenden Temperatur nahm meine gute Laune ab. Denn in den letzten Tagen betrug die Temperaturdifferenz meiner Wohnung zur Außenwelt ungefähr fünf Grad (°C) – zu meinen Gunsten! Aber noch vor dem Mittag des wirklich heißen Sommertages pendelte sich die Temperaturanzeige meines Raumthermometers knapp an der 30° C Marke ein. Draußen war es kühler! Der Tag war in jedem Fall verloren; zum Glück musste ich nicht zur Arbeit. Ich trocknete mich zum vierten mal ab.
Der freundliche Handwerker verabschiedete sich, nicht ohne mir vorher zu versichern, das 'meine' Abgaswerte in Ordnung seien und ich dafür dreimal Unterschreiben müsse. Ob sich die seinerseits selbstständig ausgeführte Herabsetztung des Heizwertes meiner Therme sich von Vorteil erweist, wird erst der nächste Winter zeigen – in Moment ist es mir recht. Immer noch schwitzend gierte es mir nach Abhilfe. Dazu waren sehr viele Treppenstufen in den Keller notwendig. Der war feucht, kühl, angenehm temperiert und bietet leider keinen Schlafplatz.
Der fünf Stockwerke hoch geschleppte Fan ist groß, laut, schwer, geklaut, alt und irgendwie Geil. Kurz nachdem ich meine Wohnungstür hinter mir schloss, fuhr ich den Rechner runter, von denen ich diese Zeilen schreibe – Sicher ist sicher. Als nächstes musste ein Platz für den Ventilator gefunden werden. Vor der geschlossenen Balkontür wäre es nicht schlecht gewesen, würde das Kühlgerät nicht auf dem Fußboden stehen. Aber genau das tat es. Ich brauchte eine zündende Idee, um die Wirkung des Ventilators zu erhöhen.
Möbel verrücken war leider die beste Idee – selbst nach einer langen Abwägung sämtlicher Alternativen. Um in den Genuss bewegter Luft zu kommen, die all gemeinhin als kühlend empfunden wird, musste eine der etwa dreiunddreißig Kilo schweren Lautsprecher um einen Meter und einen halben versetzt werden. Ich musste mich anschließend erneut abtrocknen. Der Stecker des Ventilators passte in die Steckdose! Der Drehschalter, der die wesentlichen Funktionen verfügbar machte, war schnell gefunden. Mit "0,1,2,3" war er beschriftet.
"0" war klar – das bedeutet 'aus', "2" war die Mitte von "1" und "3". War nun die "1" oder die "3" die schwächste Stufe? Da die Sicherungen hielten, erscheint mir im Nachhinein meine Entscheidung für die "3" als Richtig. Is' halt 'nen Ami-Gerät... nach dem der Propeller anlief, verdunkelte sich der Himmel. Aber nicht, weil der Ventilator nach Jahrzehnten der Kellerlagerung besser geworden ist, nein, ich wurde nur daran erinnert, mal wieder Staub zu wischen. Der Propeller drückt Luft in meine Richtung, ich fühle mich gekühlt. Damit ist der heutige Tag gerettet.
P.S.
Laut meinen Erinnungen fettete ich einst das Getriebe des Lüfters mit Bosch-Fett nach. Sollte noch jemand etwas in einer Tube haben, kann er sich ja mal bei mir melden. (Der Lüfter hatte seit Jahrzehnten keine Wartung mehr, eine schlitzschraubenziehervolle Fettspende wär' nicht schlecht – der nächste Sommer wird bestimmt wieder heiß ;-)
P.P.S.
Erst wollte ich das Foto löschen, aber die erkennbare Hand im Zentrum
des Propellers bewog mich zu einer besseren Entscheidung. Viel Spaß beim
rumdeuteln.
Mittwoch 19 Juli 2006
Echt heiß
Das war der bislang heißeste Tag im Jahr. Morgen soll es noch wärmer
werden. Damit man zwischendurch nicht zu sehr abkühlt, schaut mal auf thesexystuff.com
vorbei. Dort gibt es erotische Fotografien – zwar vorwiegend für Lack-
und Lederfreunde, aber die Bilder sind sehr gut arrangiert.
Montag 17 Juli 2006
Kamera verreckt - Mist
Erst sterben die sauteuren NiMH-Akkus, dann verabschiedete sich der Bildsensor meiner Knippse. Vierhundert DM (- die Kamera wär schon etwas älter) für den Elektroschrott. Vielleicht sollte man sich bei derartigen Geräten von dem Gedankent frei machen, sich besondere Werte angeschafft zu haben. Abgesehen von dem ganzen Stress, der eine Auswahl einer neuen Kamera mit sich zieht – und den Kauf und überhaupt... (!#**#')
Yet Another Tetris
Mehr durch Zufall entdeckte ich, dass das alte Quinn nicht mehr
verfügbar ist. Schade, war ein nettes Teil. Zum Ausgleich gibt es Yet
Another Tetris (.sit, 208 kB). Schließlich will ich meine Sammlung
komplett halten.
Update
Samstag 15 Juli 2006
Lack of Limits - Umsonst und draußen
Für mich ist das Listermeilen Strassenfest bereits gelaufen. Um 15.00 Uhr solllte es losgehen, ein paar Minuten (erheblich weniger als zehn) später ging es los. Lack of Limits fingen nach dem Soundcheck zwar erst recht verhalten an, steigerten sich dann aber enorm. um 18.00 war ich wieder zu haus. Ich habe den Eindruck, das Highlight mit bekommen zu haben. Wer noch fettige Bratwürstchen verzehren will, kann ja dies Wochenende mal auf die Listermeile schauen.
Sorry für dieses schlechte Bild. Die Kapelle im Hintergrund ist besser als die zappelnden Grufties zu vorderst. Mir ist meine Knippse verreckt, glücklicheweise funzte mein Handy prima.
Lack of Limits spielen einen irisch inspirierten Folk Rock – wenn ich das halbwegs richtig mitbekommn habe. Was auch immer sie spielen, es ist nur noch gut! Zu meinem Vorteil hebe ich den Unbekanntheitsgrad der Kapelle heraus: Um fünfzehn Uhr war es Ecke Listermeile/Krausenstraße so leer, das noch der Soundcheck die Hosenbeine flattern lies. Knapp gesagt: Der erste Eindruck war brilliant.
Der zweite Eindruck war einfach nur umwerfend. Schöne Gitarren/Geigen/Gesangsolis, ein solides Zusammenspiel, Kontakt mit dem Pubkikum und überhaupt. Im Verlauf des Auftritts wurden sowohl Musiker als auch Zuschauer deutlich entspannter. Später nahm die Session wirklich Open-Air Krautrockausmaße an. (Gekifft hat diesmal wirklich niemand...)
Zurück zur Überschrift: Lack of Limits musizierten wohlgefällig für das tanzende Volk. Umsonst und draußen Ecke Listermeile/Herrenstr hier in Hannover. Es war witzig, es war gut. Lack of Limits stellen eine Konkurrenz für Schandmaul dar. Mal sehen, ob Schandmauls nächstes Konzert besser ist.
launchd und Eitelkeiten (*lol*)
Drüben bei Heise-Online entfachte eine simple Frage über die Notwendigkeit von Firewalls und Antivir (??) einen Gesprächsfaden, der seines gleichen sucht. Sehr schnell war man sich einig, dass Firewalls und Antivir (??) nicht notwendig seien. Aber dann wurde auf eine Website verwiesen, die Grundlagen zum Mac OS X vermitteln soll. Und dann ging es los...
Der Thread entwickelte sich zu einer Geschichte, die alles hat: Ein Motiv, einen Protagonisten, einen Antagonisten und sehr viele mehr oder minder stark besetzte Nebenrollen. Lebensnaher Stammtisch pur halt. Nur der tätliche Konflikt der Kontrahenten fehlt – die Saalschlacht halt –, was in guten Geschichten die Würze ausmacht.
Die Mac-Foren auf Heise-Online (aka Trollhöhle) sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die einzigen Applediskussionsforen, in der man plonkt. Was aber nicht darüber hinweg täuschen soll, das die Leute keine Ahnung haben: Die Teilnehmer dieses Forums haben Ahnung vom Mac. Es sind aber keine von diesen 'Ich habe meinen iPod lieb'-Posern!
Desweiteren gibt es einige Naturen, die dem Heise-Forum eine schlechte Navigation unterstellen. Das ist Humbug. Einfach auf '>>' für den nächsten Beitrag klicken. Ist mir schon klar, dass das Wetter viel zu gut ist, um eine abgedrehte Diskussion über Grundlagen des Mac OS X zu folgen. Aber man muss die Partys halt feiern, wie sie fallen. Nebenbei kann man durchaus viel Spaß an dieser Diskussion haben – und lernen tut man nebenbei wirklich etwas.
In der Nacht helfen die Sterne - physikalische Grundlagen lernen
Allgemeine Beobachtungen und Physik sind einerlei. Beruhen sie beide auf den selben zugrunde liegenden Prinzipien: Die allgemeine Auffassungsgabe schlechthin. Früher schauten Menschen in den Himmel, um einen richtigen Zeitpunkt zur Aussaat der nächsten Ernte, den exakten Zeitpunkt des kommenden Sommersonnenwendfestes oder gar nur einer ungefähren Ortsbestimmung zu bekommen.
Der Weg zu derartigen Erkenntnissen war recht lang. Heute bemühen sich Physiker nicht nur darum, bekanntes Wissen zu erweitern, sondern auch darum, bereits gewonnenes Wissen zu vermitteln. Aber diese Bemühungen sind nicht wirklich neu. Bereits im letzten Jahrhundert offerierten verschiedene Spielzeughersteller basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen diverse Experiementierkästen für den kindlich- kommerziellen Bedarf.
Die Quintessenz dieser Kästen liegt nicht in der Hardware – die sowieso im Laufe der Jahre aufgebraucht wurde. Viel informativer hingegen sind die Anleitungen zu den Kästen. Sie leiten nicht nur an, sie zeigen auch wunderbar die Gestaltung von Printmedien der letzten Jahrzehnte. Wer Interesse an allgemeiner Physik, elementaren Grundlagen der Elektrotechnik, 'steinzeitliches' Computerwissen oder gar älterem Gebrauchsdesign hat, muss zwingend in der Sammlung alter Anleitungen zu Experimentierkästen vorbeischauen!
Freitag 14 Juli 2006
Alles Käse - Verpackungen
Einer meiner Liblingsprotagonisten wird immer Wallace bleiben – der
Wallace von Wallace und Gromit. Denn eine seiner Leidenschaften ist auch
die meine: Die Vorliebe für Käse. Nur Wallace mag eher Hartkäse, während
ich mich mehr für Camenbert erwärme. In beiden Sorten gibt es viele
Nuancen im Geschmack, aber beim Camenbert hat sich im wesentlichen immer
noch die bessere Verpackung behauptet. Wahrend die harten Sorten fast
ausschließlich in Plastik verpackt über das Auge den Gaumen abstumpfen
lassen, hält sich beim Camenbert noch die Tradition eines idyllischen
anmutenden Aufdrucks. Zum Teil wird der Weichkäse sogar noch mit einer
haptisch wertvolleren Umverpackung aus Pappe verkauft.
Auf einer französischen Seite entdeckte ich jüngst eine ordentliche Sammlung an eben jenen Weichkäseverpackungen. Die Motive reichen zum Teil bis ins vorletzte Jahrhundert zurück. Auch befinden sich in der Sammlung mehrere Verpackungen eines Herstellers in chronologischer Folge, so dass eine Entwicklung im Design verfolgt werden kann. Die Website ist zwar auf französisch, aber alle Links – und die Bilder so wieso – sind klar erkennbar. Selbst des französischen Unkundige – so woe ich – können mit wenig Aufwand die Exponate bewundern. (Die Animation stammt von Le Tyrosemiophile, siehe obige Links)
Mac-Kleinigkeiten der letzten Tage
Unrar X Update
Unrar X, das kleine Auspacktool für .rar-Dateien wanderte ja schon vor
geraumer Zeit ins Opensource-Lager. Nun ist es soweit, meine
insgeheime Hoffnung auf eine Pflege des Programms trat ein. Die
unwesentliche Neuerung ist die neue
Web-Adresse. Wesentlicher hingegen ist das Universal-Binary, das als
etwa 720 kB kleine Zip-Datei ausgeliefert wird.
ACLs
Mit den ACLs werden die seit Tiger vorhandenen Access Control Lists bezeichnet, mittels denen man feinere Zugriffsrechte seinen User zuweisen kann. Die seit langen bislang beste Beschreibung mit Beispielen findet sich bei schiftzwei. Außerdem stellt er das kostenlose Tool Sandbox, dass mit einer GUI die Rechtezuteilungen drastisch vereinfachen soll. All jene, die Rechner mit mehreren User verwalten, sollten ruhig mal einen Blick reinwerfen.
Tor mit GUI
Ebenfalls bei shiftzwei findet sich eine Vorstellung des aktuellen Tor-Pakets samt einer neuen grafischen Benutzeroberfläche, das die Nutzung des Programms auf eine Mactypische weise ermöglicht: Mit Mausklicks in Fenstern! Tor ist vielversprechender Anonymisierer für das Internet. Gut, die Aussage ist erstmal sehr Pauschal, aber bei den derzeitigen Bestrebungen verschiedener Regierungen und Industrien sollte man derartige Technologien ruhig mal einer näheren Betrachtungsweise unterziehen. Näheres dazu gibt es auf der Tor-Homepage.
Dienstag 11 Juli 2006
Teslas 150er Geburtstag
All jenen, bei denen der Strom aus der Steckdose kommt, sei nur so
viel verraten, es gibt ein dahinter. Wirklich! damit meine ich nicht die
seifenoper, wie sie beispielsweise bei Barabara Salesch verhandelt wird.
Gestern hätte der Kroate Nikola Tesla seinen 150. gehabt, wenn denn
Menschen so alt werden können. Wenn es nach Tesla gegangen wäre, würden
wir aus einer Steckdose nicht nur Strom, sondern auch Informationen
beziehen. Seine zugrunde liegenden sozialen Utopien werden ignoriert,
seine technischen Umsetzungen anderweitig ausgebeutet. Genies überleben
ein Menschenalter. Zwei Glückwünsche: Zum einen an Nikola
Tesla persönlich, zum anderen an uns für den Wechselstrom
(Im letzteren Link ist vor allem der Absatz Wettkampf der Systeme
(AC/DC) beachtenswert).
Same-X - Knobelei für Zwischendurch
Same-X basiert auf einen simplen Spielprinzip, das unter
anderen Namen bereits für verschiedene Systeme erschienen ist.
Dummerweise fallen mir derzeitig die anderen Namen nicht ein. Ziel des
Spiels ist es, ein Feld voller Steine (oder Symbole) abzuräumen.
Dazu müssen möglichst viele gleichartige Steine horizontal oder
vertikal nebeneinander liegen. Mit einem Mausklick werden die Steine
abgeräumt, alle im Spielfeld rutschen nach. Dabei gilt, das die Steine
erst von oben nach rutschen. Sollte eine Spalte ganz verschwinden,
rutscht der Rest von rechts nach links nach. Ein Level gilt als
erreicht, wenn alle Steine abgeräumt wurden. Zusammenhängende
Steine fangen an zu rotieren, fährt man mit dem Mauszeiger über einen
Stein der Gruppe.
Als kleines Feature lassen sich verschiedene animierte Steinsets
auswählen. Desweiteren gibt es zwei Spielfeldgrößen sowie drei
Schwierigkeitsgrade, die sich in der Anzahl verschiedener Steintypen
unterscheiden. In der einfachsten Stufe ist Same-X selbst für nicht
allzu kleine Kinder geeignet, die höheren eignen sich prima für ein
Spielchen zwischendurch. Aber eine zenmäßige Meditation wird es nicht
werden, da in den Highscore die benötigte Zeit mit einfließt.
Same-X
ist hat schliches, aber nettes Spielprinzip, ist Mac-OS-X-Only, kostet
nix und ist als Download mit nur 1,8 MB selbst für 56k-User noch
erträglich. Laut der Angaben auf der Homepage ist das Spiel bislang
'offiziell' nur bis 10.3 getestet. Auf meinem 10.4.7 (PPC) läuft es aber
einwandfrei. (Hinweise, wie es auf Intel-Maschinen läuft, sind stets
willkommen.) Da bleibt mir wie immer an dieser Stelle nur noch, viel
Spaß zu wünschen.
Hat sich erledigt.
Samstag 08 Juli 2006
Obessesionen, Allegorien und Geldscheine
James Lieks mag Geldscheine. Wer tut dies nicht? Aber James Lieks mag besonders die alten Geldscheine. Nicht, dass sie einen besonderen Wert haben. James mag die alten Scheine aufgrund eines besonderen Wertes. Dieser liegt nicht im monetären Gegenwert, er liebt die liebevolle Gestaltung alter Scheine. Im übrigen die selbe Gestaltungsweise, wie sie auf alten Briefmarken und Aktien zu sehen war. Neue Wertpapiere hingegen haben seiner Meinung nach ein einfallsloses Design, da sie den verbürgten Wert eines Papieres nicht zu kommunizieren vermögen.
Darauf hin entwarf James Lieks eine Reihe von fiktiven Anlagepapieren für diverse Industrieformen, die er in seiner in seiner Sammlung the Bureau of Corporate Allegory sammelte. Als Gestaltungsform wählte er fein gezeichnete Linienornamente sowie grafische Versatzstücke aus der Industrie gemischt mit klassisch römischen Gottheiten. Alle Elemente seiner erfundenen Aktien lösen sich in einem Linien- und Punktraster auf. Wobei die Grafiken immer wie scharf gestochen wirken. In der Farbgebung blieb Lieks in den blassen blauen und grünen Tönen, wie ältere Menschen sie von Geldscheinen ihrer Jugend gewohnt sind.
Die Bilderserie wirkt – auch aufgrund ihrer Beschreibungen – niemals langweilig. Als Tipp sei noch auf den 'Rest' seiner Homepage hingewiesen, die weitere grafische Leckerbissen bereit hält. Nur die Next/Back-Links am unteren Rand sind auf wenigen Seiten vertauscht, aber ein Blick in die Statuszeile des Browsers zeigt, was als nächstes kommt.
Donnerstag 06 Juli 2006
Star Trek - neue Fan-Projekte
Für meinen Teil kann ich nur bestätigen, das Raumschiff Enterprise die
beste SciFi-Serie der Welt ist. Früher (als alles besser war – und aus
Holz!) fieberte ich Samstags abends der neuen Folge entgegen. Schwer
beeindruckt von den Tiefen des Universums zitterte ich mit Kirk und
Konsorten mit.
Später kamen TNG, DS 9, Voyager und Enterprise hinzu. Zwischendurch gab es auch einen mehrteiligen animierten Cartoon, der mir aber völlig unbekannt ist. Zwischendurch bekam das Original den Namenszusatz Classic. Fünf Fernsehserien, zehn Kinofilme und unendlich viele Merchandise-Artikel lassen auf eine loyale, langlebige Fangemeinde schließen.
Ein recht aktuelles Fanprojekt wird auf Star Trek – New Voyages vorgestellt. Die Amateure spinnen den von Gene Roddenberry begonnenen Erzählfaden weiter. Ob die Profis aus der Filmbranche schlechter sind als die Amateure, sei mal dahin gestellt. Bereits ältere Filme aus der Fan-Szene zeigen eine Spiellaune, die sie sich nicht hinter den kommerziellen Studioproduktionen zu verstecken braucht.
Selbst kleinere Projekte liefern viele Rückschlüsse darauf, wie ernsthaft die Fans sich mit der Welt rund um Raumschiff Enterprise – so der erste deutsche Titel – identifzieren. Bernd Schneiders englischsprachige Website beispielsweise bietet einen Einblick in die Serie schlechthin. Besonders gefielen mir die Übersichtsposter der einzelnen Flotten.
Im Hauptspeicher (des Internets ;-) ) befindet sich eine deutschsprachige Gemeinschaft, die ein informatives Wiki rund um das Star-Trek-Universum bereitstellt. Natürlich benennt sich die Community selbst stilecht als Memory Alpha. Allen, denen Star Trek bisher unbekannt ist, sei dennoch der Kinofilm Das unentdeckte Land nahe gelegt, denn er handelt vom Ende des (kalten) Krieges und dem schwierigen Übergang zum Frieden.
Dienstag 04 Juli 2006
Oedipus in acht Minuten
Eine der bekanntesten Dramen der Antike wird für diese schnelllebige
Zeit in angemessen kurzer Form erzählt. Der Clou: Alle Darsteller werden
von Gemüse gespielt. Perfekt gemacht und
wirklich sehenswert! (Etwa 50 MB, mp4)
Sonntag 02 Juli 2006
20 Jahre Dudelfunk
Gestern vor zwanzig Jahren ging das erste private Radioprogramm auf Sendung. Sebastian Reier schreibt in der Zeit anlässlich des Jubiläums einen Beschwerdebrief und er schaltet anschließend entnervt ab. Ebenfalls auf Zeit.de wurde bereits vor über einem Jahr "Rettet das Radio" gefordert. Das Dossier stellt eine Bestandsaufnahme der deutschen Radio-Szene dar, und da sich seit dieser Zeit eher gar nichts getan hat, bleibt der Artikel immer noch Aktuell.
Samstag 01 Juli 2006
Nexuiz - First Person Shooter
Zugegeben, nicht mein Genre – daher fällt mein Bericht recht kurz
aus: Nexuiz
runter geladen, ausgepackt, gestartet und gleich mehrfach abgeknallt
worden... Es funktioniert also. Der letzte Testbericht eines
Online-Magazins für Mac-Spiele ist mittlerweile ein rundes Jahr alt.
Dort wird noch von rund 120 MB geschrieben und eine Kompilieranweisung
gegeben. Nun ja, mittlerweile ist das Paket auf runde 190 MB angewachsen
und direkt startbar. In der Zip-Datei befinden sich die Programme und
Daten für alle unterstützten Systeme (Linux, BSD, Mac OS X sowie
Windows), also wundert euch nicht, wenn es keine separaten Downloadlinks
gibt. Freunde der Egoshooter sollten mal einen Blick reinwerfen.