Archiv für September 2005
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Freitag 30 September 2005
Vorurteile gegen Blondinen?
Na, nicht wirklich. Aber Pliske erzählt trotz alle dem eine kurze Geschichte dreier Mädels, die beim Herren um Einlaß in den Himmel bitten. Wer seine Vorurteile gerne bestärkt sehen möchte, nur zu.
Clix - Terminal für vergessliche
Wer eigentlich keine scheu vor dem Terminal hat, aber – so wie ich –
ständig die Befehle und vor allem die
Parameter vergisst, dem wird mit
Clix – The Commandline Interface geholfen. Clix merkt sich Befehle,
einen Titel dazu sowie einen Kommentar und führt sie natürlich auf
Knopfdruck aus. Bereits in der Grundausstattung kommen dreizehn recht
umfangreiche Befehlssammlungen mit. Erkennbar sind sie an der Endung
.clix. Etliche Befehle müssen als Administrator ausgeführt werden.
Dazu gibt es im Menü Edit den Punkt Sudo..., wo man
vor dem Ausführen eines Befehls sein Passwort eingibt, das etwa fünf
Minuten gültig bleibt. (Danach muss man halt es erneut eingeben.)
Die Sammlung ist selbstredend sortier- und durchsuchbar. Mit einem Doppelklick erscheint ein weiteres Fenster, in den man Titel, Kategorie, Beschreibung und den Befehl bearbeiten kann. In dem weitaus größeren Bereich werden die Ausgaben der Befehle dargestellt, nachdem man auf Run klickte. Die anderen Buttons dürften selbsterklärend sein. Auch kann man mehrere Befehlssammlungen gleichzeitig öffnen. Ferner kann man mit Clix Skripte ausführen. Zwei Beispiele werden mitgeliefert. Aber denkt immer dran: Mit derartigen Befehlen kann man durchaus Schaden anrichten, also das Programm mit bedacht benutzen.
Das ganze Paket ist nur 68 Kilobyte klein und für lau zu haben! Auf der Homepage gibt es weitere interessante Software und Artikel für OS X. Lesenswert.
Donnerstag 29 September 2005
Klunker-Könige und deutsche Befindlichkeiten
Wenn man den Artikel bei Spiegel-Online über Hans Stern liest, denkt man schnell an einen spät (reuig?)heimkehrenden Juden – soviel schlechte Klischees werden geliefert. Glücklicherweise gibt es Zeitungen, die bessere und informativere Artikel hinbekommen! Beispielsweise der Kölner Stadtanzeiger oder das Hamburger Abendblatt. In Anbetracht des bevorstehenden Wochenendes kann ich nicht nur die Lektüre empfehlen, sondern vielmehr den Vergleich. Lest mal drei verschiedene Artikel zum selben Thema – das nennt man Recherche (Dank an alle, die diesen Job erledigt haben).
D'rauf gestossen bin ich mittels einer recht langen Klickerei, die gegen Nachmittag im Heise-Forum über Politik begann. Der Thread lautete Du bist Deutschland. Den Witz, dass ich mittlerweile Papst bin, verkneife ich mir (na, bin eher existentieller Nihilist ;-). Ein darauf folgender, weniger Aussagekräftige Thread bei Heise lautete: Du bist SpOn. Der wiederum verlinkte auf einen Artikel samt anschließender Diskussion beim Rebellenmarkt. Lesenswert – Die oben angegebenen Links stammen aus dieser Diskussion.
Du bist SpOn bezog sich eigentlich auf die Gegenkampagne zu Du bist Deutschland, auf die ich ursprünglich hinaus wollte. Über Du bist Deutschland wurde bereits viel gebloggt. Erstaunlichereise ist die Kampagne unter diesem Suchbegriff via Google nur schwerlich zu erreichen. Wundert mich nicht. Der zweite Treffer zeigt auf einen Artikel bei indymedia, der im Sinne des ersten Absatzes dieses Beitrags recht trendziös ist – aber die Ergänzungen hauen es wieder raus. Mir bleibt nur die Feststellung, das das Thema die Öffentlichkeit polarisiert. Besonders die Anzeigenmotive der Gegenkampagne, die bei Flickr (und ergänzend im Thread beim Spreeblick) veröffentlicht wurden, dies visualisieren. Nur über die vorgeschlagenen Logos sollten wir nochmal reden: Scheiße bin ich nicht!
In dem Zusammenhang fällt mir ein Artikel vom frühen Morgen (kurz nach dem Aufstehen!) ein, der das Blog von Pete Townshend erwähnte. Den Artikel dazu gibt es bei IT&W. Das ich Petes Blog nicht selbst fand, stimmt mich betrüblich, da ich als Besitzer des The Who Songbook mich als durchaus als Fan betrachte. (Das Beatles Songbook hatte ich mal gelesen, das von Motörhead leider nur im Katalog vom DTV gesehen.) Na gut, ich fühle mich leicht angepinkelt, aber nur bis knapp an die Schuhspitzen meiner vergammelten Rangers. Als Fan hätte ich die Site selbst finden müssen. Okay, ich schweife ab...
Was ich an The Who seinerzeit gut fand und The Rolling Stones m.E. nie besessen haben? Glaubwürdigkeit. Das ist 'ne emotionale Sache, versucht nicht, das zu verstehen. Glaubwürdigkeit ist etwas, was beide Kampagnen – und beide Kanzleranwärter – trotz ihrer tollen Showeffekte nur stark eingeschränkt besitzen. Die Show empfand ich immer als vernachlässigbar. Joscheles Rücktritt und die Annäherung der Verlierer empfand ich schon mal als gar nicht so schlecht. Derzeitig geht es durch alle Medien, schlagt gefälligst selber nach. Außerdem votete ich jüngst bei einer Online-Umfage für Keine von beiden. Seit nicht sauer, wenn ich den Link vergeigt habe. Ich kann mir nicht mehr alles merken.
Erstaunlich, wie weit ein Morgen im Tran kurz nach dem Aufstehen mittels Surfen führen kann. Mit IT&Ws Artikel bin ich in der Lage, den Kreis vom ersten Absatz über Deutschland bis hier hin zu schließen: Who in the fuck are you? (eeh alldah, meeh rreschbeggt) Auf gut deutsch: Die Bullen kennen dich mittlerweile, aber wer zum Teufel bist du? Text, mp3 (6,1 MB plus ladeintensive Seite – umsonst), Klingelton (CSI Miami Theme – Finger weg).
Montag 26 September 2005
Leonore, that cute little dead girl
Scheiße man, völlig vergessen, das Roman Dirge auch bloggt. Länger als ich und vor allem erfolgreicher (*sigh*). D'rauf gekommen bin ich damals wegen eines älteren Hinweises via flash.plasticthinking.org, der auf sechsundzwanzig animierte Flash-Folgen von Leonore verwies. (die Links funzen nicht mehr *sigh*– buddeln zwecklos). Aber bei Amazon gibt es verschiedene Print-Versionen. Einfach mal den Namen des Autors als Suchbegriff eingeben...
Dummerweise lieh ich meiner Nichte mal eines der Hefte. Die darauf folgende Diskussion drehte sich – sinngemäß – um die sofortige Überlassung beider Hefte im Gegenzug irgendwelcher geldwerten Vorteile meinerseits bezüglich bevorstehender Festtage. Nun ja, die Hefte bin ich auf jeden fall los... ...gespart habe ich eigentlich auch nicht... ...und Weihnachten ist ja nun auch gelaufen... ...oder?...
Scheiße man, da wurde ich nun an alte Comics erinnert. Asterix und das Atomkraftwerk habe ich durchaus noch in Erinnerung. Ich habe ihn auf jeden Fall mal in den Händen gehabt – und natürlich genossen. Mittlerweile ist eine zweite Folge erschienen: Asterix und der Kampf um das Kanzleramt. Richtig neu ist die Ausgabe eigentlich nicht – bin erst gestern drüber gestolpert. Ach, schaut gefälligst selber rein.
Wallace & Gromit als Kinofilm?
Aardman
animations ltd. wollen Wallace und Gromit als Kinofilm
herausbringen. So ist es in der derzeitg aktuellen (Print-) Ausgabe des Sterns
auf Seite 243 angekündigt. Geplant ist die Aufführung laut dem Heft für
diesen Herbst. Auf der Homepage von aardman animtions ltd. gibt es eine Seite
zum Film, auf der man leider die Trailer
derzeitig nicht erreichen kann.
Nach dem ersten Schreck ging es direkt zur Website des Verleihs – und siehe: Die Trailer existieren! Oops: die Site ist in Flash, zu den Trailern bitte durchklicken. Auf jeden Fall bin ich auf Wallace & Gromit und der Fluch des untoten Kaninchens (oder so) gespannt. Nach Sin City (den Film fand ich übrigens klasse) dürfte wohl ein zweiter sehr guter Film dieses Jahr in die Kinos kommen.
Die bisher erschienenen Kurzfilme waren sehr erheiternd und niedlich gemacht. Meine gekauften Videos mussten sogar als Einschlaf-Filme für die Kinder im Bekanntenkreis her halten... Und Hennen Rennen wird eigentlich niemand ernsthaft als kindisch, schlecht oder sonstwie negativ bezeichnen. Auf jeden Fall nochmal bei eBay nach älteren Filmen der Knetgummifiguren umschauen. Die Preise könnten nach der Aufführung durchaus ein wenig klettern.
iSwiff - Flash offline anschauen
Das nette, kleine Programm spielt Flash-Animation ab, die ihr auf
Platte gespeichert habt. Auch die interaktiven. Kostet nix und gibt es
hier.
Leonore that cute little girl – Downloads
Das es die netten kleinen Filmchen von Leonore nicht mehr geben sollte, gab mir keine Ruhe. Ein wenig mit Google gespielt und genügend Seiten gefunden: Eine aus Norwegen und eine aus den Niederlanden und eine hiesige dürften für den Anfang erstmal reichen. Viel Spass.
Update
Mittlerweile haben sich alle drei Server verabschiedet. Schade.
Sonntag 25 September 2005
Saim Rolf Akan - Texten für das Internet
Seit ein paar Tagen geistert ein Downloadlink auf das kostenlos erhältliche e-Book von Saim Rolf Alkan namens Texten für das Internet herum. Meinen ersten Eindruck trifft die Rezension aus dem Traumprojekt recht gut: Überflüssig. Mittlerweile gibt es das Buch als kostenlosen Download mit einem sattem Umfang von knapp neun Megabyte Umfang. Vergesst es.
Look Ma, Gaygoyles!
*scnr*
Haben Rockbands und Ziegelwände etwas gemeinsam? Ja! Rockandrollconfidential liefert euch die Antwort. The Hall of Douchebags ist euer heutiges Ziel.
Samstag 24 September 2005
Asticones - Iconfahndung auf die einfache
Das nette Programm liegt schon länger auf meiner Festplatte rum.
Durch einen Zufall bin ich mal wieder darüber gestolpert und wollte mal
sehen, ob es zwischenzeitlich eine neuere Version gab. Tatsächlich ist
die Versionsnummer auf 1.2.0 geklettert. Aber was macht das Programm
nun? Es pfriemelt Icons aus Programmdateien.
Nach dem Start zeigt es links eine Baumstruktur des Wurzelverzeichnisses des Bootlaufwerks. In der Unix- Notation ist das der Schrägstrich '/'. Ganz unten gibt es das Verzeichnis 'Volumes', darüber erreicht man externe Festplatten, CD-Roms, DVDs, Diskimages und dergleichen mehr – falls ihr auf anderen Laufwerken stöbern wollt. Zurück zum Verzeichnis des Bootlaufwerks: Kleingeschriebene Verzeichnisse in diesem Bereich gehören dem System, da saut man nur drin rum, wenn man weiss was man tut. Außerdem gibt es dort eh keine Icons ;-)
Ok, ein kleines Beispiel. Klappt den Schrägstrich auf (das mit den kleinen Dreiecken setze ich mal als bekannt vorraus): Klappt 'Applications' auf, klappt 'iTunes.app' auf, klappt 'Contents' auf, klickt auf 'Resources', boah! Rechts in dem großen Feld könnt ihr nun die enthaltenen Icons bewundern. In meiner Version von iTunes fand ich die 'MPEG'-Icons vielversprechend, mal sehen was Steve Jobs noch so vorhat...
Besonders nützlich ist auch die Export-Funktion, die die Icons in verschiedene Grafikformate speichert. Noch'n Tipp für Webexperten: exportiert die Icons als TIFF und konvertiert es in ein PNG, um die Transparenzen zu erhalten. Außerdem gibt es noch einen Schieber und einige Menüeinträge. Viel Spass beim experimentieren. Achja: das Programm ist kostenlos.
Update
Man kann auch direkt als PNG exportieren, wenn man sich die Werkzeugleiste anpasst. Die Transparenzen bleiben erhalten.
iMac Werbespot
Bereits vor ein paar Tagen fand ich auf
cartoonland.de einen
witzigen Werbespot über die alte Schreibtischlampe von Apple (WMV, 2
MB). Noch witziger ist es, dass der Spot bislang nicht auf einer der
typischen Apple-Seiten auftauchte. Oder habe ich was verpasst? (Oder
haben gar die anderen was verpasst??) Nicht das heisst, die Mac-Szene
hätte was verpasst und das kleinen Filmchen müsste in ein paar Jahren
restauriert werden. Den knapp 7 MB großen Player gibt es
hier.
Übrigens ist die Sammlung verschiedener Werbespots und anderer Filmschnippsel auf Cartoonland auf jeden Fall sehenswert. Aber wahrscheinlich kennt ihr die Site schon alle...
Donnerstag 22 September 2005
IP Address Tracking Program
Nützlich, sehr nützlich. Beim IP Address Tracking Program einfach eine IP-Nummer eingeben, auf Start Tracking klicken (oder Return drücken) und schwupps erhält man etliche Informationen. Gleichzeitig werden relevante E-Mailadressen rausgefischt und zu Beginn der Tabelle angezeigt.
Update
Ja, ist 'ne einfache whois-Abfrage, aber die Aufbereitung ist deutlich netter als im Terminal. Und Online sind wir ja alle ständig...
Ampel, Schwampel - eine einfache Mengenlehre
Die FTD hat sich Mühe gegeben und alle derzeitig in Frage kommenden Koalitionen samt deren Inhalten als Grafiken – vor allem mit Schnitt- und Differenzmengen – übersichtlich dargestellt. Sehenwert.
SPD will Unionsfraktion sprengen
Die SZ berichtet heute morgen über das Vorhaben der SPD, die Unionsfraktion in ihre Bestandteile – CDU und CSU natürlich – zu zerlegen. Ansatzpunkt für dieses Vorhaben ist die "Lex Union" aus den sechziger Jahren, mit der sich die Christen als nicht konkurrierende Parteien als Fraktion zusammen schließen konnten. Zuletezt versuchten es die Günen vor etwa zwanzig Jahren, scheiterten aber an der CDU/CSU-FDP-Koalition. Begründet wird es laut des Artikels mit der Äußerung Clements: "Es gehe nicht, dass die Union immer, wenn es ihr passe, als zwei Parteien auftrete, und immer, wenn es wieder anders passe, als eine Partei." Tatsächlich sind aber die Tricksereien um Schröders Machterhalt zu offensichtlich.
btw: Bei "Lex Union" gibt weder Gooogle noch Wikipedia nichts her; möglich, das die Wortschöpfung aus der SZ-Redaktion stammt. Aber die Wortschöpfung, der Passus aus der Bundestagsoednung und der Artikel im allgemeinen beschreiben sehr gut das Interesse am Machterhalt – um seiner selbst Willen.
Meine Hochachtung vor dem Rücktritt Fischers, der das, was kommt nicht mit tragen will. Was mich an eine Aussage der letzten Tage erinnert, die da sinngemäß lautet: Merkel nicht gemocht, Schröder nicht gewählt. (Quelle vergeigt) Wenn jetzt noch Merkel, Schröder und Westerwelle zurück treten, könnte es glatt wieder aufwärts gehen.
Dienstag 20 September 2005
Zur Wahl...
... verkneife ich mir jeden Kommentar, andere können das besser. Beispielsweise die Süddeutsche, die FTD oder die TAZ. Beigeistert ist eigentlich niemand. Interessant ist vielmehr, das die etablierten Medien langsam Kritik an Merkel äußern. Zeit wird es ja. Außer die pro Merkel orientierte Abiturienten-Bild, die immer noch etwas gutes in ihr zu sehen glaubt.
Selbst wenn es Merkel die Tage schaffen sollte, bleibt mir nur eins zu sagen: Frau Merkel, meine Stimme haben Sie nicht. Wenn Sie Kanzlerin werden sollten, sind sie nicht die Kanzlerin aller deutschen; nicht mal von einem Drittel!
Klar dürfte auch sein, dass Frau Merkel Verluste eingefahren hat. Selbst die CSU musste bluten! Die FDP und die Linken haben hinzu gewonnen, und nur die. (Ist das alles ein Mist.)
Samstag 17 September 2005
Zuckersüßer Rock
Die 17. Popkomm in Berlin auf der Suche nach der Gegenwart
In einem Föjedongg der Frankfurter Rundschau watscht Elke Buhr die Contenterzeuger der Musikindustrie ab. Wer bis zur samstagsabendlichen Diskoberieselung noch nichts vorhat oder einem langweiligen Sonntag entgegensieht, sollte ruhig mal reinschauen. Bei mir hat sich der Eindruck verfestigt, das dieses Gelärme einzig dazu dient, Kindern um das Taschengeld zu erleichtern.
Freitag 16 September 2005
Neun Zeichnungen...
...unter dem Einfluß von LSD. in den 1950er untersuchte die U.S.-Regierung den Einfluß von LSD auf Menschen. Bei einem dieser Versuche sollte ein Künstler mit reichlich Kreiden und Stiften ausgerüstet verschiedene Zeichnungen anfertigen. Teilweise nicht schlecht, aber seht selber mal nach.
"Frau Merkel ist zu jeder Intrige bereit.
Aber nicht zu jeder fähig."
Interview mit Dieter Hildbrandt in der Südeutschen. Ging runter wie Öl.
Donnerstag 15 September 2005
Paul Kirchhof – mal anders gezeigt
Die beste Aussage gleich zuerst: Früher habe ich mich gefragt, wie formuliere ich so, daß ich verstanden werde? Heute sage ich: Wie formuliere ich so, daß ich nicht verfälscht werden kann? Nachdem die CDU auf recht populistische Art Paul Kirchhof durch den Stammtischpolitiker – denn wo sonst soll man so viele Bierdeckel herbekommen? – Friedrich Merz ersetzte, könnte man ja glatt mal einen näheren Blick auf Herrn Kirchhof werfen. Ob dieser Personalwechsel so kurz vor der Wahl wirklich so pfiffig war? Lesenswert ist der Artikel allemal, da außer Politiker auch mal Journalisten ihr Fett weg kriegen.
Woran erinnert mich Merz nur?
Studiengebühren
Kurz vor der Wahl zeigt die CDU nochmals ihr wahres Gesicht: Die Einführung von Studiengebühren schreckt Schulabgänger ab – so SAZ-Online. Die Christdemokraten werden bei einem Wahlsieg ihre Wünsche nach einer Elitenbildung umsetzen und so viele Schulabgänger – besonders mit einem weniger begüterten Hintergrund – den Weg in die Unis versperren. Die Zeit titelte bereits im Juli diesen Jahres: Bildung, nein danke und beschrieb die Misere der gegenwärtigen und geplanten deutschen Bildungspolitik. Der Artikel endet mit der Feststellung:
"Angela Merkel ist eine Frau, die keine Frauenpolitik betreibt. Sie stammt aus dem Osten, was ihr kaum jemand noch anmerkt. Und ihre Herkunft als Forscherin hat sie längst vergessen."
Dienstag 13 September 2005
CUPS im OS X
Nett, was man so alles findet: Hier noch mal eine
deutschsprachige und relativ knapp gehaltene Beschreibung von CUPS
im Mac OS X (PDF,
20 kB).
Tja, der wichtigere von den beiden Links funktioniert nicht mehr. Da bleibt mir halt nur noch ein Link auf einen Bezahlartikel: Klick hier und bezahl (vorher).
Samstag 10 September 2005
Grundlagen Netzwerke
Ein komplettes Vorlesungsskript über Computernetzwerke. Die Tage mal reinschauen. Auf der selben Site gibt es noch mehr Skripte zu verschiedenen Themen der Informatik.
Donnerstag 08 September 2005
Lesespaß für den Urlaub
Wenn ich das richtig im Blick habe, hat das eine oder andere Bundesland noch Sommerferien. (Naja, gerade so...) Als Lektüre könnte ich Rip van Winkle mit Grafiken von Arthur Rackham empfehlen.
Freitag 02 September 2005
Sparfuchs - Least Cost Router die zweite
Bereits vor knapp zwei Wochen erwähnte Macnews
den kostenlosen Least
Cost Router (LCR) slyLCR
von Oleco. Insbesondere Analog- und ISDN-Nutzer werden sich mit
Sicherheit für diese Programmkategorie erwärmen können. Heute bin ich
mal dazu gekommen, einen Blick zu riskieren – sprich: mal runter laden
und installieren. Das die Installation nicht Mac-Like ist, betrachte ich
nicht als Nachteil. Die Featureliste des Programms könnt ihr auf den
verlinkten Macnews-Artikel oder direkt bei Oleco nachlesen, zum
Abschreiben bin ich zu faul.
Zugegebenermaßen sind ein paar Installationsschritte mehr
notwendig, die aber alle vom Finder aus vorgenommen werden können. Auf
Olecos Website ist die Installation beschrieben. Erwähnenswert ist die
notwendige und vorher zu erledigende Installation des etwa zwei Megabyte
großen Standard
Widget Toolkit (SWT), die für Javaprogramme eine Laufzeitbibliothek
für Benutzeröberflächen zur Verfügung stellt.
Der Download des Programms beträgt etwa 500 kB, die derzeit
aktuelle Provider-Liste ist von ihrer Größe her vernachlässigbar. Achja:
Die Providerliste muss direkt in das Programmpaket kopiert werden. Dazu
muss man das Kontextmenü von slyLCR aufrufen und den Paketinhalt
anzeigen lassen. Im Unterverzeichnis /MacOS/data dann die Datei providerlist.exml
hinein kopieren. Das Programm war auf jeden Fall auf Anhieb zum Laufen
zu bekommen und der erste Eindruck war recht gut.
Warum ich soviel Worte auf die Dateigröße verschwendete? Wer
sich wirklich für LCRs interessiert, schaut durchaus auf den Cent und
die Uhr. Eine Größenangabe der zu erwaternden Downloads – 2MB, 0,5 MB
hinter den jeweiligen Links, so schwer ist das nicht – wäre ein echter
Service von Macnews gewesen. Vor allem in Hinsicht auf die vielen
erwartenden (gewünschten?) Switcher von anderen Systemen, die derartige
Programme bereits kennen.
Mit dem Bongo
Surfer ist nun der zweite LCR für Mac OS X vorhanden. Das witzige
ist, beide Programme sind weder bei Versiontracker
noch bei Macupdate
gelistet; Thingamablog
auch nicht. Allen drei Programmen gemeinsam ist, dass sie nicht
speziell für den Mac entwickelt wurden, aber trotzdem nutzbar sind. Also
lästert nicht über die Frickelbrüder aus der Pinguingemeinde! Aber ich
schweife vom Thema ab.
Um die LCRs zu testen, müsste ich mein altes ISDN-Modem
wiederfinden. Seitdem mein miniVigor
in einer Schublade ruht, hat mein alter Mac keine Kernel
Panics (hier
eine humoristische Version) mehr. Nur weiss ich nicht mehr, welche
Schublade. Anwenderberichte über die Nutzbarkeit der LCRs wären – hier
oder besser in den Foren – durchaus willkommen.
Da ich ja DSL habe, suche ich ein Tool, dass den Zeit- und
Volumenverbrauch misst. Bei dem derzeitigen Getümmel auf dem
Providermarkt und dem Tarifdickicht denke ich mal, das es durchaus auf
Gegenliebe stoßen würde. Ok, ich habe 'ne echte Flat, betrifft mich
daher nicht so; aber jeden Tag die pppd-log zu lesen, wäre für
die anderen Anwender eher nicht so prickelnd. So ein Tool dürfte von der
Mac-Gemeinde mit Kusshand angenommen werden.
Vor ungefähr zwei Jahren hatte ich mich mal intensiv mit dem
Thema beschäftigt und fest gestellt, dass LCRs und andere
Kostenkontrolltools auf dem Mac eher unterrepräsentiert sind. Aber die
Geschichte ist obsolet und ich schweife wieder vom Thema ab...
Hat sich erledigt, wird nicht mehr weiter geführt.