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Samstag 30 September 2006
Da lacht die 10.4.Acht (schlechte Linkliste)
Mein Rechner läuft unter 10.4.8.
Mac Essentials scheinen grundsätzlich nur ihre Praktikantinnen zu vögeln und philosphorieren über Otto Waalkes,
Die Macher von Mactechnews sowie Macnews liegen anscheinend im studentischen Delirium,
Der Golem versteinert uns mit irgendwelchen Akku-Geschichten,
Der Schockwellenreiter führt seit vorgestern seine Kotpumpe Gassi,
Bei Mac-Life gibt es iPod-Geknutsche – was sonst,
Bei Macworld gibt es 500 neue irgendwas auf ?-ROM,
Den Namen der anderen Mac-Zeitschrift habe ich vergessen.
Lob...
gibt es nur an das fscklog und an Heise-Online. An wen sonst?!!
Tja, die Leser der etablierten Online-Medien dürften erst frühestens am nächsten Montag auf dem laufenden sein. Ist schon Scheiße, wenn am Wochenende zwischen Samstag und Sonntag irgendwelche Updates raus kommen. Aber richtig schlecht dran sind die Leser der sauteuren Print-Medien, denn die haben einen Verzug von biszu mehreren Wochen – aber immerhin im Hochglanzdruck!
Filemutation - 15:6-Bildkonverter
Filemutation
konvertiert aus sechzehn Grafikformaten in fünf Formate, mit denen
Druckdienstleister sowie Webdesigner etwas anfangen können. Die Liste
ist zwar nicht so beeindruckend wie sie der GraphicConverterX anbietet,
aber mal auf die Schnelle eine Datei aus den Formaten PICT, BMP, GIF,
JPEG, JPEG2, SGI, TGA, PDF, PNG, TIFF, TEXT, QuickTime Image, MacPaint,
Photoshop, PSD in die Dateieformate PICT, PSD, BMP, JPEG, PNG, TIFF zu
konvertieren, ist ja schon mal gar nicht so schlecht.
Nach einem Doppelklick öffnet sich das Programm und bietet die sechs Ausgabeformate in einem kleinen Brushed-Window als Buttons an. Ein Mauslick auf das Ausgabeformat öffnet einen Dateiauswahldialog, aus dem man sich das umzuwandelnde Bild mühsam aussucht. Drag'n'Drop sind ebenso völlig unbekannt, wie ein festzulegendes Ausgabeverzeichnis. Das Tool hätte nett sein könnnen, wäre irgendein Workflow erkennbar gewesen. Filemutation kommt zwar mit 2 MB als Universalbinary daher, stellt aber sonst für diese Mühen keinerlei Gegenwert dar.
Thingamablog ./. Wordpress
Wordpress bei Strato
Strato bietet ja seit geraumer Zeit zu seinen Webhostingpaketen quasi als Dreingabe die Blogsoftware Wordpress an. "Na gut" dachte ich mir, "mein Schaden soll es nicht sein." Der alte Kram auf meiner restlichen Homepage bedurfte eh' der Überarbeitung. Also via FTP rein in meine Webpräsenz und garstig aufgeräumt! Anschließend in den Admin-Bereich meiner Homepage bei Strato eingeloggt.
Die Installation verlief erfreulich simpel, lediglich die Angabe eines Verzeichnisses sowie einer E-Mail-Adresse waren von nöten. Nach recht kurzer Zeit kam auch die Email mit den Zugangsdaten zur frischen Wordpress-Installation. Gleich eingeloggt, umgeschaut und experimentiert. Der erste Eindruck war ja schon mal nicht schlecht. Irgendwie erscheint alles aufgeräumt. Trotzdem: Anschließend erstmal die Verzeichnisse mit meinen FTP-Programm angeschaut.
Ernüchternd. Lediglich die Datenbank sowie eine index.html im vorher angegebenen Verzeichnis existierten. Eigentlich liebe ich kleine Programme, aber das war doch ein wenig zu spartanisch. Der Vergleich mit der frisch runter geladenen 2.04er Version des ach so beliebten Blogtools (bei Strato: 2.02) überraschte doch sehr. Erstaunlich, was so alles in der Originaldistribution mitgeliefert wird.
Gut, irgendwo in den vielen LiesMich's wird erwähnt, dass mit der Installation von Wordpress sowie dessen Plug-Ins man sich ein gewisses Risiko einfängt. Schließlich sind es ausführbare Programme, die, vor allem wenn sie auf einem entfernten Rechner laufen, ein schlecht kalkulierbares Risiko darstellen. Insofern kann ich Strato nur dahingehend auf die Schulter klopfen, als das sie Service bieten und Risiken minimieren wollen. Das ist voll ok!
Aber: Wieso muss ich als Safari-User bei jedem Klick auf einen Link eine leere Seite abwarten, um nach einen weiteren Klick in eben diese leere Seite endlich etwas angezeigt zu bekommen? In den ersten Versuchen entschlackte ich die vorinstallierte Linkliste, und ersetzte diese durch eine absolute Adresse auf eben dieses Blog. Mit den Mitteln, die Wordpress zur Verfügung stellt, versteht sich. Es erscheint nur die Fehlermeldung: Not Found.
Uhh?? Die Seiten sind nach wie vor da. Die Frage lautet viel mehr, was machen die vor dem Anwender verborgenen Strato-Skripte da eigentlich? Via meinen neu angelegten Wordpress-Blog kann ich auf einzelne Seiten meiner Domain nicht mehr zugreifen? Aber via Google?? Auch erschien mir merkwürdig, das die in der Adresszeile angezeigten Links ziemlich abgehackt sind. Weiterhin zeigte ein – recht oberflächlicher – Vergleich, dass die Strato-Version mit Frames arbeitet während andere Wordpress-Installationen ihre Inhalte auf eine vollständige Seite bringen – mit akkuraten Adressen in der gleichnamigen Zeile.
Vielleicht sollte man die von Strato gelieferte Grundinstallation dazu nutzen, um darauf aufbauend eine eigene Wordpress-Installation zu nutzen. Mit vollem eigenen Risiko, versteht sich. Denn wer Programme auf einem Server installiert, ist letztendlich irgendwo selbst schuld – wenn es schief geht.
Thingamablog ./. Wordpress
So, nun zum ersten Eindruck von Wordpress im Vergleich zu Thingamablog (TAMB) . Die Installation ist ähnlich simpel wie Wordpress bei Strato. Nur das auf dem eigenem Rechner Java benötigt wird. Ansonsten bleibt es bei simplen Adressangaben. TAMB benötigt Serverseitig nur Speicherplatz, sonst nichts. Gleichstand.
Wem die mitgelieferten Layouts nicht gefallen, muss Änderungen in den jeweiligen Quelltexten vornehmen. In der Stratoversion von Wordpress geht das schon mal gar nicht. +TAMB
In irgendeiner Anleitung bezüglich Wordpress stand etwas WYSIWYG… +TAMB
Im Web-Browser Texte zu editieren ist grundsätzlich Mist. +TAMB
TAMB eignet sich nicht als CMS. +Wordpress
Gut, ich könnte mich jetzt in Details verlieren. Aber als Kernaussage sollte gelten, dass TAMB mir für meine Zwecke wesentlich näher kommt, als beispielsweise Wordpress. TAMB arbeitet nativ auf einem lokalen Rechner und funktioniert im wesentlichen wie eine Textverarbeitung – inklusive WYSIWIG – und nicht wie eine zusammen gehämmerte Skriptsammlung.
Mein Ziel bleibt es, mit wirklich geringem Aufwand eine Website ins Netz zu stellen. Bei derartigen Ausgangsbedingungen bleibe ich lieber bei Thingamblog. Alternativ bleiben mir noch drei Blatt Papier, Gehirnschmalz, SelfHTML und Textwrangler. Auf Wordpress in dieser Form kann ich verzichten.
Donnerstag 28 September 2006
Farador (D&D) - 44 points for stabbing a wounded guy
Die Vorgeschichte ist schnell erzählt: Nach ein paar Jahren unterschiedlichen Lebensweges treffen sich ein paar alte Kumpels zu einem Fantasy-Rollenspiel wieder. Die doch stark divergierenden Lebenswege finden sowohl im filmischen Auftreten der einzelnen Darsteller statt, als auch in der Interpretation der D&D-Regeln.
Zunächst kommt der Protagonist zu spät zur Verabredung, wo er sich zunächst vom Spieleleiter und den beiden mürrischen anwesenden Mitspielern (Paladin und Magier mit sauhohen Erfahrungswerten) einweisen lässt. Nach einer Rücksprache seitens des Spielleiters und der beiden anderen darf der alte Kumpel als Dieb der ersten Stufe in einem Waldstück auf die beiden Kämpen hinzustoßen und am Spiel teilnehmen.
Üblicherweise geht es wie auch in dieser einer Spielrunde darum, durch einen dunklen Wald zu schreiten um Horden von Monstern zu beseitigen und anschließend eine holde, jungfräuliche Märchenprinzessin dräuend in einem finsteren Verließ zu befreien – oder ähnlich hehre Ziele.
Doch der neu hinzu gekommene Dieb mischt die althergebrachte Spieler richtig auf. Der Spieleleiter nimmt in dem Filmchen eine erfreulich neutrale Position ein. So lässt er die durch reale Menschen vertretenen Charaktere regelkonform am Spieltisch gegeneinander antreten. Nach dem ersten Scharmützel erhielt der feige Dieb lediglich 44 Punkte, weil er einen am Boden darnieder liegenden Kämpen ausräumte.
Das Ende sei nicht verraten. Außer das der Film – oder besser die Filmemacher – brilliant mit einer Realebene, einer Tabeletop sowie einigen in kurzen Szenen eingefügten Larp-Version zu spielen vermögen. Gut, die eingefügten Sequenzen mögen vielleicht nicht technisch auf der Höhe der Zeit sein, aber sie erfüllen ihren Zweck verdammt gut.
Noch ein wenig Technokram: das Fimchen gibt es bei Google-Video, dauert etwa zwölf Minuten und kommt englisch untertitelt in französisch daher.
Lerne: Solltest du ein Charakter mit hohen Werten sein, dann pass auf niedere Diebe auf, pack dir immer eine Phiole 'schierigen Zeugs' ins Gepäck und achte darauf auf bei wem du schläfst! (Und wohin du schlägst) *LoL*
SD/USB-Combo Karten
Nächsten Monat fängt ja die Weihnachstsaison an, da dachte ich schon
mal daran, meinen Wunschzettel nieder zu schreiben. Die Fa. Xlayer
bietet eine pfiffige Kombination aus SD-Karten samt USB-Anschluss an.
Auf der USB-Seite unterstützen die Karten 1.1 und 2.0, zur anderen Seite
hin SD und MMC.
Mit diesen Karten entfallen sepparate Anschlusskabel oder gar teure Adapter. Die Karten gibt es mit einem halben, einem ganzen und zwei Megabyte. Die Preise belaufen sich auf 22, 33 oder 55€ (Ohne Gewähr, Angaben laut ColorFoto 10/2006 Seite 18).
Wie auch immer, die Karten stehen derzeitig auf meiner Wunschliste ganz oben – weil so ein Gigabyte in der heutigen Zeit doch recht wenig ist.
Dienstag 26 September 2006
Machonist - Disassembler
Auf den ersten Blick lässt sich der Name des Programms Machonist
auf vielfältige Weise interpretieren: Besonders aufdringlich erscheint
der Macho,
ein Masochist
ist bei einem sehr oberflächlichen Lesen ebenfalls drin (Bitte keine
Interpretationen bezüglich meiner Personen!). Eher dürfte
eine Mischung aus Mach
0 (*1) und Maschinist
die Inspirationsquelle des Programmierers sein. Wenn man nun beide
Begriffe zusammen nimmt, dann ist der Machonist ein Techniker mit tiefer
greifenden Kenntnissen eines (sehr speziellen) technischen
Systems.
Eigentlich nur für den Insider überschaubar – dennoch ein Tool mit sehr hohem Nutzwert.
Der bereits auf Mach 0 (Mach Null) gesetzte Link deutet zusammen mit dem zweiten Teil der Überschrift an, worum es sich bei diesem Programm handelt: Einen Disassembler speziell für PPC-Programme unter Mac OS X. Für eine derartige Programmgattung braucht man schon mehr als gediegene Kenntnisse in der Assemblerprogrammierung; dem System, in der der Prozessor vorhanden ist sowie dem darauf ablaufendem Betriebssystem. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich fachlich langsam ausklinke… Außer mit dem Hinweis, das Disassembler speziell für einzelne Prozessoren programmiert werden – aber jetzt ist der viel zu kurze, fachliche Teil wirklich vorbei.
Trotzdem, so auf den ersten Blick bietet der Machonist vielerlei Informationen zu einzelnen Programmen in einer aufgeräumten Cocoa-Oberfläche(!). Außerdem können Eingaben in angezeigten Programmen bis runter zur Bitebene gemacht werden. Wer keine Ahnung davon hat, sollte besser die Finger davon lassen! Die scharfe Formulierung ist notwendig, da man sich nicht nur einzelne Programme, sondern auch wichtige Bibliotheken 'zerschießen' kann. (Viel Spaß beim restaurieren des Systems!) Als genereller Tipp sei noch auf die mitgelieferten ReadMe's verwiesen…
Dennoch sollte man sich dieses Programm auf die heimische Festplatte holen, schließlich kann irgendwer so was immer gebrauchen. Denn bei der derzeitigen Internetparanoia unserer Politiker sowie einer völlig lobbyorientierten Gesetzesgebung dürften derartige Programme bald illegal sein. Obwohl sie es praktisch schon so lange gibt, wie Prozessoren vorhanden sind. Disassembler eignen sich bestens dazu, Fehler in Programmen zu finden. Oder mal generell zu schauen, was Programme so machen – bevor sie gestartet werden. Dies sind Gründe, die die IT-Sicherheit generell heben. Allerdings kann man auch den Softwarehäusern ein bischen in die Karten schauen – was halt mit Sicherheit eine Lobby auf den Plan ruft.
Obwohl es noch nicht weihnachtet – nächsten Monat geht es aber wieder los – wünsche ich mir einen Disassembler für die Intel-Macs. Nicht das ich bis nächsten Monat mehr Ahnung hätte, geschweige denn einen Intelmac besitze. Aber der Machonist ist cool gemacht – Softwareentwickler, speziell die, die Treiber entwickeln, dürften sich über derartige Programme freuen. Vor allem, da sich die Intelprozzies zunehmend verbreiten. Und überhaupt: das Icon ist zwar weder bunt noch sexy, aber sehr Treffsicher gemacht. Machonist kostet nix, ist PPC-Only und kommt in einem etwa 216 kB kleinem .tgz.gtar (keinen Kopf d'rum machen, einfach doppelklicken…) daher. (via shiftzwei)
(*1) Wer sich den richtigen Link ausgesucht hat, landete hier.
All Simpsons/All Futurama
Ebenso wie All Southpark gibt es die Simpsons- sowie Futurama-Folgen nach Staffeln sortiert in ihren englisch sprachigen Originalen auf jeweils einer eigenen Website vereint. Da sich der Herbst ankündigt und somit die Tage kürzer werden, wird mit Sicherheit der eine oder andere etwas mit diesem Hinweis anfangen können.
Montag 25 September 2006
Atlantis und ISS
Astrophotography:
Eine Seite eines Amateurastronomen mit wirklich gelungenen
Weltraum-Fotos.
Sonntag 24 September 2006
TV-Browser bereits 1.000.000mal runter geladen
Voller Freude proklamieren die Macher des TV-Browsers
ihren eine millionsten Download. Nur von ihrer eigenen Homepage versteht
sich. Diverse Auslieferungen auf Zeitschriften-CDs haben die Leute dabei
nicht mit gezählt. Die Macher meinen, das man dieses ruhig weiter
erzählen soll. Gut, das hab' ich hiermit erledigt. Wer noch einen
vernünftigen Fernsehprogrammplaner braucht, sollte sich dieses Programm
ruhig mal anschauen – auch wenn die Oberfläche eher weniger Mac-Like ist.
Ignoriere diesen Beitrag
Nicht nachgedacht und nichts zu sagen,
kein Inhalt, Sinn und kein
Verstand.
Nur leeres, ödes Mutterland
von Vaters Schoß zu
früh geboren.
Bei Seltsamkeit Viertausendzehn
dann
ungewürfelt ausgenullt.
Pastörs beherzt aufs Hemd gestrullt
und
sagenhaft Geduld verloren.
Jetzt wartend, voll mit tausend Fragen.
Erkennst
du nicht die hohle Hand?
Bedarfsgerecht Zweizimmerwand
und
Black&Decker durch die Ohren.
Gedeckgeseire, Zeit zu geh'n.
Dumm
gelaufen trotz Geduld.
Du Doppelherz im Jugendkult
bist nie
erwacht, unausgegoren.
Hier
gefunden, war halt zu gut, um ihn wieder zu vergessen…
Donnerstag 21 September 2006
Todos - Programmstarter
Ähnlich wie Himmelbar
nimmt sich Todos
der Problematik an, im Sinne eines schnellen Zugriffs alle verfügbaren
Programme quasi per Mausklick verfügbar zu machen. Todos klinkt sich
dazu mit einem Miniicon in der Menüleiste ein. Gleich der erste
Menüpunkt öffnet ein so genanntes weich einge- (und ausge-) blendetes Bevel-Fenster,
in dem alle verfügbaren Programme mittels deren Piktogrammen angezeigt
werden. Beim ersten Start dauert die Anzeige etwas länger, da Todos
erstmal die Festplatte auf startbare Programme hin filzt.
Vielleicht sollte ich mal meine Festplatte entrümpeln... Grün umrandete Programme laufen bereits, das weiß umrandete ist gerade selektiert.
Auf jeden Fall lässt sich die Obefläche mit 'bunt' umschreiben. Alle gefundenen Progrmme werden in einem Fenster – ohne jegliche Gruppierung – angezeigt. Trotz der Unübersichtlichkeit – wer kann sich schon alle Icons merken? – werden beim überfahren einzelner Icons mit der Maus das jeweilige Sinnbild sowie dessen Pfad im oberen Fensterbereich angezeigt. Um die Übersichtlichkeit zu verbessern, können mittels 'Alt-Klick' einzelne Einträge ohne nervende Rückfrage gelöscht werden. Ein simpler Mausklick startet selbstverständlich die jeweiligen Programme.
Auch kann das eine oder andere Eingestellt werden. In Menü gibt es zunächst den Punkt 'Open or close window', der das (den?) Bevel aufruft/schließt. Nach einer Unterteilung kommen die Punkte 'Rescan Apps', der die Iconanzeige aktualisiert; 'Check for Updates...' (ratet mal...); 'Preferecnces...' der die Voreinstellungen aufruft; 'Quit Todos (ratet mal...). Der wohl wesentliche Menüpunkt dürften wohl die Preferences sein.
In dem aufgeräumten Einstellungs-Dialog werden auf der linken Seite oben ein paar 'Über dieses Programm'-Informationen gezeigt. Unten können die Verzeichnisse verwaltet werden, die Todos durchsucht. Auf der rechten Seite des Dialogs befinden sich die Einstellungen zum Feintuining. Beispielsweise die Option, Todos immer zu starten (sinnvoll) oder eine Liste mit den Programmen, die von der Anzeige ausgenommen wurden und wieder eingefügt werden können (sinnvoll).
Bunt und irgendwie witzig sieht es in jedem Fall aus. Leider fehlt eine – einstellbare? – anwenderfreundliche Unterteilung der angezeigten Programme. Nützlich ist Todos auf jeden Fall. Aber hey, einem geschenkten Barsch schaut man nicht... Todos kostet nichts, der Download lässt sich mit seinen 780 kB in der Kategorie 'vernachlässigbar' einordnen.
30 Jahre Extra 3
Für meinen Teil versuche ich die 3 aus Extra 3 wie dry (extra trocken...) auszusprechen. Ist ja auch egal jetzt, Auf Nord 3 (im Fernsehen) laufen gerade diverse Jubläumssendungen zum 30. der Satiresendung des NDRs.
Neues vom virtuellen Mikroskop
Das bereits seit geraumer Zeit in der Mac-Szene bekannte Virtuelle
Mikroskop erfuhr wesentliche Änderungen. Die schlechte Nachricht
zuerst, der separate Installer für das Kernprogramm ist verschwunden,
nur die 128 MB große Version mit zwei Proben verbleibt zum Download. Mit
den Stichworten 'Version' und 'Proben' kommen wir gleich zu den
mehrheitlich guten Nachrichten. Die Versionsnummer kletterte auf die 6,
die downloadbaren Proben haben mitlerweile den Terabyte-Bereich erreicht.
Oops
Der erste Downloadserver verweigerte seine Arbeit, der zweite ist Arschlahm. Daher kommt der erste Eindruck der neuen Version später.
Die Entwicklung von AppleScript
Wer sich für AppleScript interessiert, sollte ruhig mal einen Blick in The Development of AppleScript werfen (englisch, PDF, 280 kB). Auch die sonstigen Veröffentlichungen William R. Cook bieten für interessierte der Informatik eine wahre Fundgrube.
Mittwoch 20 September 2006
Aphorismus gegen *ismus
Weniger bekannt ist das Paradox der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.
Karl Reimund Popper
Dieser bei Side Effects gefundene Aphorismus avancierte bei mir zum Wahlspruch des Monats. Verdeutlicht er die Wachsamkeit, die alle Freiheitsliebenden gegen innere oder äußere Bedrohungen aufbringen müssen. Es geht schließlich darum, genau diese Mühsam erworbene Freiheit für die eigene Nachwelt zu erhalten. Das erscheint nur Vordergründig eigennützig. Es geht mir nicht darum, irgendwelchen *ismus auf welche Art auch immer in die Welt zu tragen.
Mit dem *ismus sind alle politischen oder religiösen Richtungen gemeint, die uns gegen unsere Meinung vereinnahmen wollen. Zu Karl Reimund Poppers Zitat kann ich auf die Schnelle zwei Artikel anbieten: einen in der Wikipedia, sowie einen älteren, aber lesenswerteren in der Zeit. Im Kern des Gedankens geht es grundsätzlich darum, das die Wachsamkeit der Preis der Freiheit ist.
Für meinen Teil geht es mir langsam auf den Sack, das Minderheiten jeglicher Couleur sich als 'die alles entscheidende Instanz' aufschwingen, in wesensfremde Lebenseinstellungen eindringen und meinen, alles besser wissen zu wollen. Dem ist nicht so. (Die Büttel der eigentlich nicht gewählten deutschen Regierungen sind ausdrücklich eingeschlossen.) Wenn ihr *ismen-Vertreter meint, uns in unsere Lebenseinstellungen hinein reden zu müssen, habt ihr hier nichts verloren.
Dienstag 19 September 2006
Swarm Racer - Edelsteinchen sammeln
In dem klienen im Retro-Stil gehaltenen Spiel steuert ihr einen
Schwarm kleiner Bienen durch ein Labyrinth. Ziel im Swarm
Racer ist es, alle Edelsteine zwecks Punktezuwachs aufzusammeln.
Gespielt wird in der Hauptsache gegen die Zeit. Aber keine Panik, ein
Limit gibt es nicht. Nur, je schneller gesammelt wurde, um so besser der
Highscore.
Einzelne Mitglieder eures Schwarms bleiben zeitweise hinter dem restlichen Schwarm zurück, was natürlich Zeit kostet, bis alle wieder beisammen sind. Als Hindernisse gibt es beispielsweise Tore mit rhythmischen Öffnungszeiten und Bumper, an denen die Bienen abprallen. Als zusätzliche Funktionen gibt es Tasten für 'Ausschwärmen', 'Sammeln des Schwarms' und Level neu starten.
Swarm ist bestens als netter Zeitvertreib für Zwischendurch geeignet.
Der Download
der 1,3 MB großen Zip-Datei dürfte selbst für 56k-User
erträglich sein. Die Windowsversion ist deutlich kleiner. Swarm kostet
natürlich nichts – habt ihr an dieser Stelle etwas erwartet?
.
Sonntag 17 September 2006
Samstag 16 September 2006
Der vergessene Engel
Wow, ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet, das es den alten Friedhof auf dem Lindener Berg noch gibt. Zu meiner Schulzeit war er ja schon recht verlassen. Aber mittlerweile nimmt die Anlage ja richtige Züge eines Urwalds an.
Ja, wer hat denn so alles meine Daten?
Ein absolut daukompatibler Fernsehbericht über die Datensammelwut schlechthin. Dieser Film sollte von wirklich allen gesehen werden, vor allem von dieser schrecklichen 'Ich-habe-doch-nichts-zu-verbergen-'Fraktion. Die Macher illustrieren den gegenwärtigen Stand anschaulich, um dann einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. Datenkraken jeglicher Coleur werden vorgestellt und kommen zum Teil auch zu Wort. Adresshändler, Provider aller Art, private und öffentliche Überwachungskameras werden gezeigt. Was ich/wir wirklich zu verbergen haben? Unsere Selbstbestimmung über unsere persönlichen Daten, was ja – noch – ein Grundrecht ist. Mittlerweile ist es soweit, das die Frage aus der Überschrift nicht mehr beantwortet werden kann. Hier die Linkliste zu verschiedenen Servern (~380 MB, .avi) (via musikdieb)
Donnerstag 14 September 2006
Kawaii Noir
Ein bischen abgedreht ist Kawaii Noir ja schon, aber ich denke mal, der
eine oder andere Gruftie dürfte an der Bildauswahl seine helle Freude
finden. Immerhin gibt es veschiedene Maltechniken sowie Fotos zu
bewundern. Wobei ich eingestehen muss, in dem Blog namentlich Kawaii
Noir kein Wort verstanden zu haben. Geschweige denn ob nur einer
oder gar mehrere dahinter stecken. Ist ja aber auch völlig egal jetzt.
Schaut es euch gefälligst selbst an.
MulleImagePrinter 2006 - Testausdrucker
Contentmanagement hin, Bilderverwaltung her, irgendwann hat man das Foto
aus seiner schier unerschöpflichen sowie akribisch getagten Sortiment
heraus gesucht. Man denkt sich: Das ist es! Praktisch gleichzeitig keimt
ein 'Oder?' mit mindestens drei Fragezeichen auf. Ist es nun das Bild
oder vielleicht doch nicht? MulleImagePrinter 2006 schafft in so fern
Klarheit, als das es ein Bild zum Drucker schickt – um sich halt mittels
einer Originalansicht Klarheit zu verschaffen.
Als erstes fällt erfreulicherweise auf, das das Programm ein fast perfektes deutsch 'spricht'. Vor dem Ausdruck sollte man in dem Programm noch einige Kleinigkeiten einstellen. Beispielsweise in dem Menüpunkt 'Voreinstellungen'. In dem angenehm knapp gehaltenen Dialog lässt sich das Maßsystem einstellen, auf welches sich alle weiteren Eingabefelder beziehen. Zur Auswahl stehen: Punkte, Zentimeter, Zoll sowie Pica.
Das Hauptfenster teilt sich in zwei Hälften, eine Werkzeugleiste gibt es nicht – was aber keinen Nachteil darstellt. In dem rechten, dominierenden Bereich werden die Auszudruckenden Bilder angezeigt, nachdem sie dort per Drag 'n' Drop abgelegt wurden. Unten befindet sich ein Ausklappmenü, mit dem sich eine generelle Skalierung des Bildes einstellen lässt.
Im linken Fensterbereich gibt es zwei wesentliche vertikal angeordnete Bereiche, die Anzeigefelder für Papier- sowie Bildgrößen enthalten. Die Angaben in diesen Feldern werden für die tatsächliche Ausgabe auf einen Drucker (oder in eine Datei) benutzt.
Der Button 'Randlos' setzt die Ränder pauschal auf Null, der Button 'Seite einrichten' führt zum gleichnamigen Druckdialog des OS X. 'Originalgröße' setzt eventuell vorgenomene Skalierungen wieder zurück. Einzig der Button 'Platzieren' erlaubt eine Ausrichtung sowie Skalierung des Bildes auf dem Ausgabemedium. Spätestens jetzt ergibt der Button 'Originalgröße' einen Sinn. (Ich wollte die Buttons halt in ihrer auftretenden Reihenfolge beschreiben, deswegen der kleine Sprung in der Beschreibungslogik.)
Das skaliert ausgegebene Bilder sich unter Umständen erheblich vom Original unterscheiden, setze ich mal als bekannt voraus. Der Ausgabevorgang als solcher wird mit dem altbekannten 'Apfel-P' gestartet. Das hat den mit Sicherheit gewollten Nebeneffekt, das die Druckfunktion des OS X aufgerufen wird. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Hat man sich einen Workflow mit den Mitteln des Betriebssystems eingerichtet, greift MulleImagePrinter 2006 darauf zurück.
Ach ja: Das Icon scheint mehr aus einer Bierlaune heraus entstanden zu sein. Selbst diejenigen, die sich nicht für die Druckvorstufe interessieren, sollten mal einen Klick riskieren. Denn die Homepage wirklich nett gemacht (ihh, der hat 'ich bin nett' zu mir gesagt...!). MulleImagePrinter 2006 kostet wie immer nix und kommt gezippt mit man gerade einem guten halben Megabyte daher.
Updatewahn und Notwendigkeiten
Über die vielen neuen iPods, iMacs, Mac Minis und dergleichen mehr mehr wollen wir aber nicht die periphere Hardware vergessen. Nein, aktuelle und mögliche Handys die via iSync oder iTunes angesprochen werden, sind auch nicht gemeint. Vielmehr die Fremdhardware, die nicht von Apple angeboten wird. Beispielsweise testete ich heute eine nettes Programm, das sich auf das Ausdrucken von Bildern spezialisierte. Genauer: Der Programmierer schrieb ein Programm, das sich auf das Ausdrucken von Bildern spezialisierte. (Dazu später mehr)
Auf ein derartige Kleingeisterei wollte ich nicht hinaus. Vielmehr bemerkte ich einen mangelhaften Ausdruck, der mich bewog, mal nach aktuellen Treibern ausschau zu halten. Und siehe, es gab neue Druckertreiber. Das ich nun Testblatt um Testblatt durchlaufen lasse, um einige Düsen wieder frei zu bekommen, soll nicht euer Problem sein – wobei 'Problem' eigentlich viel zu hart ausgedrückt ist... Im ernst jetzt, vor nicht allzu langer Zeit wurden Treiberupdates jeglicher Art auf gängigen Mac-Seiten kund getan. Allerdings nur für trendige Software.
Mittlerweile muss man sich selbst drum kümmern, das alte Hardware seitens der Hersteller nach aktuellen Systemupdates weiterhin adäquat unerstützt wird. Also schaut wenigstens einmal im Jahr nach, ob es nicht beispielsweise für euren lieb gewonnen Drucker neue Treiber gibt. In meinem Fall hat es sich gelohnt.
Ach ja, der TÜV
Letzten Monat wäre es soweit gewesen, immerhin sind schon mal zwei neue Reifen darauf, der Auspuff geschweißt und Unterboden sowie Motor gereinigt. Nein, nicht der Wagen auf dem Bild, den fand ich zufällig am Sraßenrand. Gleich neben dem Straßencafé, an dem ich meinen Chefmechaniker quasi in Naturalien entlohnte.
Mittwoch 13 September 2006
rocksporch - mein blog ist herrlich spamfrei
Vielleicht bekommen die Admins der Wikipedia ihr Wiki auch noch frei
jeglicher Werbung. Bis dahin empfehle ich Haloscan!
Dienstag 12 September 2006
Rüstung Gottes
Die lieben kleinen trauen sich nicht ins Bett, weil darunter jeden
Abend Monster lauern? Diese 'Rüstung
Gottes' in Pyjamaform hilft den Nachwuchs beim Einschlafen. Oder
hilft es den gläuigen Eltern, ihr Gewissen zu beruhigen? Na Egal. Den
Schlafanzug gibt es für Mädchen und Jungs, wahlweise auch im Set
zusammen mit Malbuch und Bibel. Tja, wenn ich früher darauf gestossen
wäre, hätte ich es als ideale Bekleidung zum Papstbesuch vorgeschlagen.
Das hätte bestimmt niedlich ausgeshen.
Update
via Boing Boing (man, ich werde vergesslich)
Montag 11 September 2006
Sonntag 10 September 2006
Aquatomic - wie Sokoban... (Update)
...nur besser. Wir erinnern uns: im alten Sokoban
musste man in einem mehr oder weniger übersichtlichen Labyrinth
verstreute Kistchen mit unbekannten Inhalt auf ihren Platz schieben.
Fanden alle Kistchen ihren angestammten Platz, ging es in den nächsten
Level. Dort stieg die Anzahl der herrenlosen Postgüter sowie die
Komplexität der verschachtelten Räume. Aber keine Panik, in dem
Urgestein eines Computerspiels explodierte gar nichts.
Ebenso explodiert in Aquatomic nichts. Obwohl anstatt kleiner
Kisten einzelne Atome zu einem Molekül zusammengefügt werden müssen. Ein
weiterer Unterschied zwischen beiden Spielen besteht darin, dass in
Aquatomic keine Lagerplätze vorgegeben sind. Die muss der Spieler sich
selbst aussuchen. Als kleine Hilfe wird lediglich das Molekül angegeben,
was nach allen Schiebearbeiten entstehen soll. Ein Mausklick auf ein
beliebiges Atom lässt seine Bewegungsrichtung anzeigen. Ein Druck auf
eine Pfeiltaste mit dem selben Zeichen lässt das Atom fort wandern, bis
es auf eine Wand trifft. Dort stoppt es – und spätestens jetzt fängt es
an, kniffelig zu werden.
Das alte Spielprinzip wurde bereits vor geraumer Zeit unter dem
Namen KAtomic mittels einer system übergreifenden GUI-Bibliothek
realisiert. Irgendwann recht kurz darauf entwickelten Infinity-to-the-Power-of-Infinity
– wer auch immer sich dahinter verbirgt – eine native OS-X-Version. Bis
zur Version 10.4.7 läuft es klaglos, Universal-Binaries stehen bislang
nicht zur Verfügung, aber das beigelegte ReadMe enthält etliche
weiterführende Infos. Aquatomic
kommt in einem 322 kB kleinem Diskimage daher. (Das ist weniger als
dieser Beitrag inklusive Bilder lang ist
)
Viel Spaß.
Update
Hat sich leider erledigt… Nicht mehr erreichbar.
Samstag 09 September 2006
journalismus24.light.de
-
taz: Es kann ja mal vorkommen, einer Debatte recht launisch zu folgen.
Die Ursachen können vielfältig sein – zu viel gesoffen, Menstruation,
wie auch immer. Aber
eine absichtlich verkürzte Darstellung in einem selbst leidich
angesehen Medium – sei es auch nur als Kommentar – stellt schon
ein beeindruckendes Stück Beeinflussung dar. Bettina Gaus nahm
lediglich eine Äußerung Peter Strucks zum Anlass, die Rede von Oskar
Lafontaine zum bevorstehenden Einsatz der Bundeswehr im Mittelmeer als
opportunistisches Geschwafel abzutun. Gaus unterstellte Lafontaine,
sich den Ansprüchen von Gewaltverbrechern zu unterwerfen.
Wenigstens Dr. Albrecht Müller von den Nachdenkseiten machte sich die Mühe, die vollständige Rede von Lafontaine in einer kommentierten Form zur Verfügung zu stellen. Lafontaine unterwirft sich mitnichten den Ansprüchen irgendwelcher Gewaltverbrecher. Vielmehr ist Lafontaine derzeitg scheinbar der einzige, der noch weiß wie man auf Terroristen und anderen Erpressern reagiert. Weiterhin ist Lafontaine der derzeitg einzige, der mit einer Eskalation in Übersee die hiesige Gefahr von Anschlägen steigen sieht.
Zum leichten Einstieg in das Thema Terrorismus sei mal wieder die Wikipedia empfohlen. -
Stern I (37/2006 S. 245): Für Bild-Leserreporter gibt es nur
500,– €. Der Stern legt neuerdings immerhin bis zu 1000,– € auf den
Tisch. Zusätzlich mit der Option, auf weitere Einnahmen, wenn die
Bilder via augenzeuge.de
verkauft werden. Das ist ein Deal: Knipps deine kotzende
Schlampe mit deinem Handy und schick sie via MMS mit dem
Kennwort auge an die 21 112 (kostenpflichtig). Mit ein
wenig Glück zahlt sich dein versautes Date für dich aus.
Die Sternchefredaktion schubst den Fotojournalismus somit endgültig in den Abgrund. Wobei ich hier mal Anmerken möchte, das mir die grob gerasterten Bilder aus dem WWW in Printmedien schon immer auf den Sack gingen – Sie haben immer sowas praktikantenhaftes, so was zusammen gezimmertes. Immerhin handelt es sich bei augenzeuge.de um ein neues Stockphoto-Angebot, insofern ist die Aktion schon etwas pfiffiger als die von Axel Springer†. Nur ist mir im Moment völlig unklar, wer Bilder beim Stern kaufen darf. -
Stern II (37/2006 S.48ff): 'Als Furcht zum Werkzeug wurde' titelt
Michael Streck. In seinem zweiseitigen Artikel einschließlich
dreispaltigen Aufmacherbild wird ein drittel Textmenge damit
verballert, eine emotionale Rückschau auf das Attentat vom 11.9.01 zu
geben. Gut, emotionale Bilder verkaufen sich gut, das haben wir aus
über zwei Jahrzehnten Unterschichtenfernsehen gelernt. Weiter geht es
mit ein wenig George-W-Bush-bashing, btw: mir sind
Verschwörungstheorien untergekommen, die weit reichender und
plausibler waren. Immerhin bekommt der Autor den Unterschied hin, dass
es sich bei der us-amerikanischen Regierung und der dortigen
Bevölkerung um zwei völlig verschiedene Personengruppen handelt.
Die Welt weinte, geht es in einem Absatz weiter. Zu recht wie ich meine. Dann beschreibt der Autor, wie die US-Regierung die Angst in der Bevölkerung vor Attentaten schürte, um tiefe Einschnitte in den Bürgerrechten durchzusetzen. Patriot Act, Abu Ghreib, Guantanamo, alles Dinge, die sich bereits im hiesigen Kollektivbewusstsein befinden – zum Teil ohne der mithilfe von Journalisten!
ETA und IRA werden erwähnt, nur die in der deutschen Geschichte wichtige RAF fehlt. Aber gut, die Kernaussage ist da: Wir Europäer leben bereits länger mit dem Terror, als die USA. (Beschissen formulieter Satz – räume ich mal so ein...) Der Nahe Osten kennt derartige Vorgehensweisen noch viel länger. Wieso gerade die RAF ausgelassen wurde, muss der allgemeinen Interpretation überlassen werden. Eine davon wäre: Der Stern ist viel zu CDU-freundlich.
Selbst Michael Strecks letzte Nachbarn, 'David und Myra, sind im Lauf der Jahre entspannter geworden'. Sie lassen sich also vom Medienhype und Warnstufen aus dem Heimatschutzministerium nicht mehr irritieren. Das ist gut so – das müssen wir noch lernen! Ich bin Raucher und überquere auf dem Weg zur Arbeit Straßen mit fließendem Verkehr, meine Wahrscheinlichkeit durch Rauchen oder Verkehrsunfälle zu sterben ist signifikant höher, als durch eine Bombe in irgendeiner Eisenbahn – Krebs lassen wir mal außen vor.
Streck verballert in seinem Artikel viel Platz mit bereits bekanntem. Neues muss man sich mühsam erschließen. Eine Schlussfolgerung auf unser alltägliches Verhalten hier Deutschland fehlt völlig. Weiterhin fehlt eine nur allzu deutliche Parallele zwischen den Methoden der us-amerikanischen Regierung und dem Scharfmacher Schäuble sowie der stillhaltenden Merkel und ihrer Verbündeteten. Einzig die Opposition bringt in letzter Zeit ein wenig was. Nur schade, das die etablierten Medien lieber Politik machen, als über Politik aus einem neutralen Standpunkt heraus zu berichten. Der Artikel von Michael Streck war sein Geld nicht wert. -
Stern III (37/2006 S. 58) Wöchentlich füllt der wirklich eloquente
stellvertretende Chefredakteur Hans-Ulrich-haste
mal 'nen Euro?- Jörges seine ihm zustehende Seite. In der
Vergangenheit hatte ich immer den Eindruck, er schriebe keinen
Kommentar, sondern hielt Steigbügel für die CDU – egal wie schlecht
die Situation auch immer war. Aber seit der letzten Woche muss die
Lage der sowieso nicht gewählten Regierung so scheiße sein, das Jörges
tatsächlich mal echte Informationen in Form von Statistiken bemühen
musste. Nachdem er vom letzten Ergebnis des statistischen Bundesamtes
beglaubigten Bundestagswahlergebnis die Nichtwähler abzog – also 100%
der Wahlberechtigten Bundesbürger minus der Zuhausebleiber –, kam er
zu dem Schluß, dass es sich selbst bei den Volksparteien um
Minderheitenhandeln muss. Merkel fuhr – so seine nicht wirklich neue
Erkenntnis – das schlechteste Ergebnis seit bestehen der Partei ein.
Willkommen in der Realität, Herr Jörges.
Verhallte der Aufruf an die Nichtwähler, an die Urnen zurück zu kehren, unverhallt im Dunkeln? Ach nein, Herr Jörges hält derartige Aufforderungen grundsätzlich für nicht für nötig.
Sein Chef, der Herr Chefredakteur Andreas Petzold gelangt auf seiner ihm zustehenden Seite (wegen der vielen bezahlten Werbung diese Woche erst auf Seite 9) zu der Erkenntnis: "Bin Laden wird zum Phantom". Nun ja, dazu fällt mir nur ein: Willkommen in der Realität, Herr Petzold.
Zusammen mit ihrer beiden Erkenntnissen sowie dem seit dem letzter Woche propagierten Titelthema 'Schönheitsoperationen' nehme ich mal an, dass Sie beide und ihre Sekretärinnen für diese Welt zu alt geworden sind. Nehmen sie ihre Firmenwagen und sonstigen Privilegien und gehen sie. Mein Abo wird aufgrund der Ihnen voraus gesetzten Qualität ihrer gedungenenen Schreiberlinge hin zum Jahresende hin gekündigt. Wälzen Sie diesen Mangel an Einnahmen auf ihre Mitarbeiter ab, derartige Nettgigkeiten sind wir aus den Medien mittlerweile gewohnt. Aber bitte hören Sie auf zu schreiben. -
blogs.demokratie24.de: Eine brilliante Idee: Wir fordern alle Leser
mal auf, uns Links auf deutschsprachige Blogs mit politischen Inhalten
zuzuschicken. Klappt ja auch vorzüglich. Für meinen Teil habe ich das
vom Diplom
Mediendesigner (FH) Christian Hochhuth initiierte Weblog http://www.demokratie24.de/
mit frischen Hinweisen versorgt. Das Blog sammelt in einer Linkliste
andere Blogs mit politischen Inhalten. So weit so gut. Da das Blog
erst am Anfang seiner Karriere steht, finden sich in erster Linie
Homepages sattsam bekannter Parteien, die, wie nicht anders zu
erwarten, sich in penetranter Selbstdarstellung ergehen. Zwischendurch
finden sich alte bekannte Bekannte, die andere vor mir gepostet haben
– beispielsweise das NPD-Blog
(Das ist ein so genanntes Watch-Blog – und sehr empfehlenswert!).
Aus der kleinen Anzahl der angenommenen Websites schließe ich, das nur RSS-Feeds ausgewertet werden. Die von mir angelieferten Links verwiesen auf Startseiten oder Feed-Links – je nach dem, was gerade verfügbar war. Da nur die Sites mit den Feeds – recht zügig! – aufgenommen wurden, bleibt nur ein Schluss: Es wird blindlings gesammelt. Gut, einen ersten Blick seitens der Redaktion in die angelieferten Links muss ich aufgrund der Auswahl schon voraussetzen. Im nachhinein erscheint es mir so, dass nur Feeds abgegriffen werden, die von Lesern des Blogs zugesandt werden. Eine erste Recherche fand wohl nur insofern statt, als das einige Parteiseiten Angeboten worden sind. Was auch immer noch deren recht hohen Anteil erklärt.
In der Tat zeichnet sich jemand für einen redaktionellen Teil verantwortlich. Aber wahrscheinlich nur insofern, als das das Impressum und diverse andere Kleinigkeiten stimmen sowie aus den veröffentlichen Beiträgen keine rechtlichen Ansprüche gegen blogs.demokratie24.de entstehen könnten. Zum Blog fehlen schlichtweg eigene Beiträge sowie Kommentarfunktionen – es ist kein Weblog. Zusammen gefasst: Es finden weder redaktionelle noch journalistische Arbeiten statt.
Stell dir vor du hast Arbeit und du gehst hin. Abends kommst du nach Hause und möchtest einfach nur ausgewogen informiert werden. TV-Total in all seinen Formen kannst du mittlerweile in der Pfeife rauchen. Die taz bietet dir ein Puzzlestück, der Stern bietet dir ein Puzzlestück und blog.demokratie24.de hat tausend Teile, aber keine Ahnung vom Gesamtbild. Auf 'mehr' in form von eigener Recherche hast du keinen Bock, weil du weist, das es nichts bringt. Es kostet halt zu viel Mühe.
Da sich der Spiegel in all seinen Darreichungsformen vom 'Sturmgeschütz der Demokratie' zum Rohrkrepierer des Journalismus entwickelte, sei mal dahin gestellt. Wäre es jetzt nicht an der Zeit, einem Journalisten trauen zu können, der sein Handwerk versteht und unabhängig fremder Interessen ausführt? Das wäre jetzt echt Geil – Wenige Antworten auf ein paar der viel zu vielen Fragen. Aber das ist laut jeglicher Regierung zu viel verlangt.
Auf blog.demokratie24.de bin ich durch einen Beitrag eines beliebigen deutschen A-List-Bloggers aufmerksam geworden, der lediglich verlinkte. Aber keinerlei weiteren eigenen Informationen anbot – sich also voll im Trend befindet. Wenn man generell den angebotenen Beiträgen in Print und Web in irgendeiner Weise folgen sollte, wäre man schnell allein gelassen. Ein nettes Kaleidoskop, diese Feed-Sammler und kommentarlosen verlinker. Irgendwie Bunt, aber letztendlich nichts sagend.
Medienkompetenz ist das Schlagwort, das man allen anderen in die Ohren hämmern muss. Medienkompetenz ist aber etwas, was dem Gemeinen beigebracht werden muss. Welche Quellen sind vertrauenswürdig, welche abhängig? Welche Quellen forschen nach, welche übernehmen ungeprüft? Welche Quellen setzen verschiedene Informationen in einen Kontext, welche ignorieren abweichende Meinungen?
Eine Website zu betreiben, in der lediglich Feeds – d.h. Äußerungen anderer weithin ungeprüft übernommen werden – kann es nicht sein. Jeglicher Diskurs fehlt dort völlig, da ist mir selbst das Politikforum in der Trollhöhle lieber – weil trotz aller sonstigen Verächtlichungen ein Diskurs stattfindet.
Medienkompetenz auf andere abzuschieben, zeichnet einen diplomierten Mediendesigner alles andere als aus. Vor allem dann, wenn er sich auf einer seiner anderen Seiten derart darstellt, als das er mit Medien-Gelehrten mitreden möchte. Vielleicht haben die alle keine Ahnung, vielleicht sind wir alle Bestandteil eines Feldversuchs. Wie auch immer: Journalisten schreiben mittlerweile keine brauchbaren Artikel mehr; Mediendesigner sind zwar technisch versiert, können aber nicht bloggen. Die Medienkompetenz wird niemals Schulfach, bleibt aber trotzdem an dir hängen. Schlußendlich nur die Erkenntnis: Glaub nicht alles, was du liest.
P.S. Der Pabst kommt demnächst nach Deutschland.
Mittwoch 06 September 2006
Geldzeichen
Ein interessantes niederländisches Videoprojekt konzentriert sich in
einem im offentsichtlich realen Leben gedrehten Kurzfilm auf all die
Dinge, die wir wahrnehmen müssen. Wenn es nach dem Willen der
Symbolerschaffer geht. Auf einem Gang durch einem Bahnhof, der durchaus
dem alltäglichen Weg zur Arbeitsstätte und nach Hause nachempfunden sein
kann, werden nur aufmerksamkeitsheischende Symbole gezeigt. Das es sich
bei diesen Wahrnehmungsartefakten um Graffities, Brandings, Corporate
Designs, Verkehrszeichen und Toilettensymbole handelt, dürfte außer
Frage stehen. Ähnlich knapp gestaltet sich die Akkustik, die sich auf
Jingles, Gehupe und eher gar nicht verständliche Bahnhofsdurchsagen
reduziert; ebenso reduziert wird die durch ein Handy versinnbildlichte
mitmenschliche Kommunikation dargestellt.
Der Rest des Universums wird beinhart ausgeblendet, die sonst so farbige Welt wird lediglich auf s/w reduziert. Information pur. Originellerweise bleibt das alltägliche Ritual des Weges von und zur Arbeit – aus der Sicht eines außen stehenden Kameramanns dargestellt – im Film klar erkennbar.
Was mich zunächst beeindruckte, war die Menge der gezielt durch Werbetreibende platzierten Informationen, die Otto Normalo beständig zum Kauf anreizen soll – einzig zum Gewinn der sehr wenigen Shareholders, die hinter den Corporates stehen.
Als nächstes beeindruckte mich die Menge der Daten, die ein mittelprächtig konditoniertes Gehirn beständig rausfiltert. Genau diese Informationen unterstreichen die einheitliche Absicht aller Unternehmen, einem so zu beeinflußen, damit das Geld über die Theke in die richtige Richtung wandert.
Noch beeindruckender war die Erkenntnis zum Ende des Films, das der am nächsten Morgen pfiepende Wecker den ewig wiederkehrenden Spießrutenlauf einläutet. Die Filemmacher nennen ihren Film Kapital, weil die Werteverwerter der Symbole nur unser bestes wollen: Unser Geld! Täglich und jederzeit.
Ich würde den Film gerne schlicht Zeichen nennen, weil es so nett reduziert ist. Eine genauso gute Variante wäre Zeichen unserer Zeit, Eine genialere Überschrift wäre eine abwertende Mischung aus Geld und Zeit, die mir aber dummerweise nicht eingefallen ist. (Quicktime 7, stream; im Download ein .mov mit gut 22 MB)
P.S.
Filmtipp: John Carpenters They Live! (deutsch: Sie Leben!)
P.P.S.
Haut diesen Film jede/r/n Schildermaler/in um die Ohren, damit er/sie begreift, mit wem er/sie sich einlässt.
P.P.P.S.
Pixelpark macht mehr Umsatz und wieder Verluste (Heise Online)
P.P.P.P.S.
Dieser Film lädt zum interpretieren geradezu ein.
Dienstag 05 September 2006
Konzertkarten selbst gemacht
Beim letzten Konzert wieder nicht rein gekommen? Der Concert Ticket Generator könnte ein wenig über den Frust hinweg trösten. Auch für Einladungen zum nächsten Geburtstag bestens geeignet.
Montag 04 September 2006
Ich glotz TV
Gestramte Fernsehsender aus aller Welt – bis zum Abwinken – bietet die Site de.wwitv.com an. Ein bischen Geduld sollte man schon mitbringen, da einige Sender ihre Daten recht holperig ausliefern. Dafür ist die Senderauswahl nicht von schlechten Eltern.
Flip4Mac - Update
Gerade wies mich die Software darauf hin, dass ein Update der Quicktimekomponenten zur direkten Unterstützung des Windows Media Formats in einer neuen Version zur Verfügung stehen. Als Neuerungen: Universal Binaries, Optimierungen, Sprachanpassungen und mehr (was auch immer das heißt). (Diskimage, 5,8 MB)
Sonntag 03 September 2006
Warzone 2100 - reanimiert (Update)
Dieses Echtzeitstrategiespiel
hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Einst entwickelt von den
Pumpkin Studios entwickelt und von Eidos Interactive 1999 auf den Markt
gebracht, wurde das Spiel 2004 unter die GPL
gestellt. Kurz darauf widmeten sich eine Handvoll freier Programmierer
dem Warzone
2100 Resurrection Project. Seit ungefähr zwei Wochen befindet sich
die 2.04er Version mit Installern für Mac OS X (und Windows) zum
Download auf der Projekthomepage.
Eine detallierte Beschreibung schenke ich mir, da Warzone 2100
prinzipiell in die selbe Kerbe haut, wie beispielsweis Starcraft
– dessen Spielprinzip unter Computer-Spielern eine recht hohe
Bekanntheit erreicht hat. Nur: Weder braucht man Warzone 2100 zu kaufen,
noch wird irgendeine eigene Originalversion vorraus gesetzt. Das Spiel
kommt gewissermaßen 'Batteries included' daher. Zusätzlich
wird eine Originalanleitung
benötigt, da das Projekt-Wiki
diesbezüglich derzeitig erheblich schwächelt. Die für den Mac
erhältlichen Diskimages enthalten lediglich eine PPC-Version – aber
immerhin ist das Spiel grundsätzlich seit kurzem verfügbar! Da müssen
wir einfach mal sehen, was die Zukunft bringt.
Warzone kostet wie immer nix. Der Download des Universal Binaries ist etwa 16 MB groß. Zwecks Installation wird das Programm einfach auf die Festplatte kopiert, nach dem ersten Start wird in ~/Library/Application Support das Unterverzeichnis Warzone 2100 angelegt. Dort befindet sich die Datei config, in der Einstellungen zum Programm – beispielsweise die Bildschirmauflösung – eingetragen werden müssen. In der Voreinstellung läuft es nur in einem Fenster. Warzone 2100 gibt es für OS X, Windows sowie für den Pinguin. Viel Spaß.
Update
Die Zukunft brachte einiges, beispielsweise neue Versionen für Warzone 2100, die unter neuen Links abrufbar sind. Ich hoffe, alle relevanten Links erneuert zu haben. Weiterhin viel Spaß.
Samstag 02 September 2006
Tanzwut - wir hatten Spaß
Ein gutes Stündchen für die Hinfahrt mussten wir schon einkalkulieren, denn es ging durch den langsam abflauenden Feierabendverkehr. Wäre das Wetter besser gewesen, wäre sogar eine Überlandfahrt in den Sonnenuntergang drin gewesen. Aber auch so erreichten wir mit meiner altersschwachen, italienischen (Im-)Mobilie die Sumpfblume. Anlaß des abendlichen Ausflugs war einer der seltenen Auftritte von Tanzwut in dieser Gegend, mit denen sie ihre Schattenreiter-CD promoteten.
Zugegeben, die CD stellt nicht gerade ein Highlight dar, aber dafür sind die Jungs von Tanzwut immer eine gute Adresse für klasse Liveshow. Wir reden hier nicht über Geschenke aus dem iTunes-Music-Store.
Martialisches Aussehen, mittelalterliche Instrumentierung gemischt mit Elektronik. Musikalisch von Klassik über Metal zum Mittelalter. Jeder von denen beherrscht mehrere Instrumente, eigentlich war das volle Repatoire vorhanden: Schalmeien, Dudelsäcke, E-Gitarren, Bässe, Schlagzeug in vielfältiger Form sowie Tasteninstrumente. In dem knapp zweitstündigen Konzert gab es die ganze Zeit guten Druck von der Bühne aus. Tanzwut fingen mit ihrer Version der Toccata an, gefolgt von 'Ihr wolltet spaß'. Zwischenzeitlich gab es sogar eine Reminiszenz an die Ärzte; die genaue Songfolge habe ich nicht mehr in Erinnerung – sowas konnte ich mir noch nie merken.
Ein Besuch in der Sumpfblume lohnt sich immer, da es selten voll wird, der Laden angenehm sauber ist und das Bier sogar noch in echten Gläsern ausgegeben wird. Nervende Türsteher fehlen völlig und man kann es sogar bis an den Bühnenrand schaffen. Und ja, schon wieder die Scheiß Handycam-Bilder. Auch wenn es vorraussehbar friedlich war, schleppe ich dennoch keine SLR in derartige Konzerte. Irgend ein Bier fliegt immer. Aber Egal, dabei sein ist alles.
Freitag 01 September 2006
fseventer - Update
Ein Update im doppelten Sinne. Zum einen gibt es das Programm – über das ich schon vor einiger Zeit berichtete – in einer neuen Version (endlich Drucken!). Zum anderen las ich mir den alten Beitrag mal durch. Nun ja, ein Beispiel wäre wohl nicht schlecht, was ich jetzt endlich mal nach reiche.
Den fseventer startete ich kurz vor der Installation von GlowWorm, um zu sehen, was so alles wohin installiert wird.
Alles auf einen Blick: Jede Datei, die neu angelegt, verändert oder gelöscht wird. Die grafische Darstellung dürfte besser handhabbar sein als eine Log-Datei – wenn man etwas händisch wieder loswerden will. Außerdem ist es interessant zu beobachten, was die Programme so alles machen.
GlowWorm FW Lite - Portschnüffler
Simpler geht es kaum: Einfach das zu überwachende Programm
aussuchen, einen Port (oder Portbereich) einstellen und festlegen, was
im Falle einer Kontaktaufnahme passieren soll. GlowWorm
kennt dabei die Möglichkeiten erlauben, verbieten und fragen. Im Falle
des Fragens poppt ein Dialog auf, in dem das Programm sowie die IP der
Gegenseite angezeigt wird. Weiterhin kann man nun entscheiden, ob eine
Verbindung aufgebaut werden darf oder nicht. Selbst die Dauer dieser
Entscheidung lässt sich festlegen, beispielsweise bis zum Ende des
betroffenen Programms oder bis zum nächsten Neustart.
Alle Einstellungen bezüglich eines Programms werden als Regeln bezeichnet, was eine Analogie zu einer Firewall darstellt. Aber GlowWorm installiert ein eigenes Kernelmodul, mit dem das Netzwerk überwacht wird. Die Oberfläche besteht im wesentlichen aus einem Fenster, in dem alle Regeln angelegt, geändert und gelöscht werden. Dazu wird einfach auf einen Listeneintrag doppelt geklickt. Vielmehr gibt es zur Bedienung eigentlich nicht zu sagen. Die Überwachung klappt recht zuverlässig, sofern die ausgewählte Applikation selbst eine Verbindung herstellt. Wird wird von dieser Applikation aber ein anderes Programm zwecks Verbindungsaufbau gestartet, klappt es schon nicht mehr so zuverlässig.
GlowWorm befindet sich derzeitig noch in der Entwicklung – was aber nicht heißt, dass die aktuelle Version eine Beta ist. Die derzeitig noch ausgegrauten Voreinstellungen lassen auf einen weiteren Funktionsausbau schließen. Etwas nerviger könnte schon die vom Entwickler verlangte Registrierung sein. Nach der Angabe seiner persönlichen Daten bekommt man eine E-Mail mit einem Text zugesandt, der in das Programm kopiert werden muss. GlowWorm FW Lite kostet nix und das Diskimage ist man gerade 688 kB klein.