Archiv für Oktober 2005
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Sonntag 30 Oktober 2005
Oomph!
Das Bier ist alle und ich passte nicht auf was kam. Der Zusammenschnitt auf Bayern 3 zeigt mittlerweile Oomph! Eigentlich sind die Jungs nicht schlecht.
Thingamablog und die Zeitumstellung
Cool, heute (30.10.2005) während der Zeitumstellung von Sommer auf Winter versuchte ich mittels Thingamablog einen Eintrag zu posten. Die Erwiederung des Programms darauf war:
Irgendwie einwandfrei auf den Umstand reagiert, lässt sich weder im positiven noch im negativen Sinne deuten. Aber cool! Irgendwie. (Ich hab Ja angeklickt und später veröffentlicht.)
Schandmaul im Bayrischen Rundfunk
Zur Zeit läuft auf BR3 ein Zusammenschnitt verschiedener Taubertal-Festivals. Gerade so noch mitbekommen habe ich die Walpurgisnacht von Schandmaul. Einige Kameraeinstellungen verrieten: Die Leute können außer Arm- und Kopfschütteln tatsächlich ihren Arsch in Bewegung setzen. Die bisherigen Auftritte ließen gerade dies nicht vermuten.
Nachtrag
Die Zeitumstellung hat mir eine Zeitnahe veröffentlichung verhindert :-/
Encore Nummer 14
Bereits vor über zwei Wochen erschien erschien das kostenlose
Designmagazin
Encore mit der Nummer 14. Aber erst heute hatte ich mal die Zeit und Ruhe,
rein zuschauen Schwerpunktthemen sind Teil 2 der Geschichte der
FF-DIN-Schrift, eine Fotoserie über kickende Jungs in Buenos Aires sowie
eine Vorschau auf Corpse Bride – ein vielversprechender Trickfilm nicht
nur für Kinder. Auch der Rest dieser Ausgabe ist recht Abwechslungsreich
bietet mit Sicherheit für jeden etwas.
Bereits von der vorletzten Ausgabe war ich begeistert, ältere Ausgaben von
Encore können unten rechts via dem Ausklappmenü Ausgaben
angeschaut werden. Die heftigen Ladezeiten des in Flash gehaltenen
Magazins lohnen sich auf jeden Fall.
Mittwoch 26 Oktober 2005
Rechtsschreibkorrektur in Thingamablog
Nachdem ich die deutschsprachige Schreibkontrolle zum laufen bekam – was eigentlich nicht aufwändig war – fielen mir einige Marotten in Thingamablog auf. Ändert man ein Wort auf den Vorschlag der Rechtschreibkontrolle hin, ändern sich vorher getätigte Einstellung in Form von Textauszeichnungen oder Links in die Grundschrift. Das Heißt, vorher getätigte Einstellungen gehen verloren und müssen erneut getätigt werden.
Beispiel: Hat man eine längere Textstelle als Kursiv ausgezeichnet oder als Link gekennzeichnet und die Rechtschreibkontrolle beanstandet ein einzelnes Wort in diesem Text, macht eine Korrektur die Einstellungen zunichte. Ein praktikabler Arbeitsablauf wäre, erst den kompletten Rohtext zu schreiben, und anschließend benötigte Auszeichnungen und Links einzufügen. Das witzige: Wird ein Wort innerhalb eines längeren Links ersetzt, trennt Thingamablog den Link in zwei Teile. Einen vor und einen hinter dem betreffenden Wort. Das in der HTML-Ansicht zu reparieren, ist recht mühselig.
Aber richtig ärgerlich ist es, wenn Wörter oder längere Abschnitte in Klammern gesetzt werden müssen. Bekanntlich werden nach öffnenden und vor schließenden Klammern keine Leerzeichen gesetzt. Die Rechtschreibkontrolle ordnet diese Satzzeichen dem Wort zu und erkennt das eigentliche Wort nicht. Ersetzt man nun ein beanstandetes Wort durch einen Vorschlag aus der Rechtschreibkontrolle gehen Klammern und andere Satzzeichen verloren.
Ein möglicher Lösungsansatz wäre es, alle Worte zusätzlich zur Grundform mit allen erdenklichen Satzzeichen dem Wörterbuch hinzu zu fügen. Das ist aber indiskutabel. Daher mein Vorschlag: Korrekturlesen und anschließendes Einfügen von Textauszeichnungen vor dem Veröffentlichen. (Muss mich bei Gelegenheit mal selber daran halten ;-)
Autobahn-Schrift
Die Online-Zeitschrift
encore – Design, Fotografie, Illustration brachte eine neue
Ausgabe heraus. Erst der Eintrag in FontShops Fontblog brachte mich
darauf. Die Nachricht ist zwar nicht gerade brennend aktuell – ich
schau' halt nicht jeden Tag rein, aber er hält einige nette Geschichten
bereit. (Zugegeben, is' 'n scheiß Anfang – der via FontBlog verlinkte
Artikel hält verschiedene Geschichten bereit, die ich meinte. Nächste
Woche werde ich das mit den blöden
Anaphern und
Kataphern nochmal nachlesen. *schwör* *fingerkreuz*) Ausschlaggebend war
ein zweiter, dritter und vierter Blick in encores neue Ausgabe.
Der Eintrag auf den ich mich beziehe, beschreibt einen Artikel über die
Geschichte der DIN-Schrift (ab Seite 32).
Nicht nur das die DIN-Schrift einer gewissen, gewüntschen Egalität entspricht und somit gleichmacherisch und langweilig wirken könnte, sie ist tatsächlich im 'real-life' bewährt. Autobahnschilder! Beispielsweise... ...oder Lokschilder. Neu ist die Schrift jedenfalls nicht. Hey, der Artkel ist umsonst, schaut gefälligst selber rein!
Die für eine verglichen mit sonstigen Flash-Animationen recht großformaitg gestaltete (und ladeintesive) Zeitschrift lohnt durchaus den einen einen anderen Blick. O.K, die zuweilen vehalten zappelnde und leise lärmende Illustrierte widmet sich vor allem professionellen Gestaltern, bietet aber auch dem Laien verschiedene Einblicke in eine Szene, die der Kreativ-Branche Munition – äh – neue Ideen liefert.
Zur Navigation hätte ich an die Gestalter des 'Hefts' dennoch einen Vorschlag: verlinkt bitte die Einträge im Inhaltsverzeichnis direkt in das Magazin. ;-) Für neue Leser noch einen Tipp: ganz unten ist eine Leiste mit Seitensymbolen vorhanden, kann man draufklicken. Innerhalb der Seiten klappen 'Eselsohren' auf, wenn man mit der Maus über die Seitenzahlen fährt. Ein Klick führt zur nächsten (oder davor liegenden) Seite... ( FontBlog)
Jessica Alba - Into the Blue
Diese Woche war in der Print-Version des Sterns eine Kurzvorstellung des Films Into the Blue in der Rubrik Kino unter Bestseller der Woche (Heft 43/2005 Seite 283):
(FOX): 1. Woche, 129.322 Besucher Junge, halb nackte, gebräunte Dinger laufen und tauchen durch die TUI-Kulisse der Bahamas. So, und womit könnte man die restlichen neuneinhalb Zeilen noch füllen? Achja: Handlung. Es geht um eine Schatzsuche. Immer noch acht Zeilen. Also, Darsteller: Jessica Alba, Paul Walker und Scott Caan. Sechseinhalb Zeilen. Gut: Die drei ergründen in intensiven Diskussionsabenden Kants kategorisches Imperativ. Okay, war ein Gag, aber was erwarten Sie von einem Film, der sich in zweieinhalb Zeilen erklären lässt?
Das machte meinen Tag – um mal einen anderen Blogger zu zitieren. Die scheinbar talentfreie Jessica Alba ist mir schon in Sin City unangenehm aufgefallen. Diverse Kritiker haben Into The Blue bereits vor geraumer Zeit zerrissen, wie auch Die Fantastischen Vier.
Anmerkung:
Die Beschreibung quetscht sich inklusive Bildchen auf knapp 4,2 cm Breite und 7,2 cm Höhe (großzügig gerundet). Oder anders ausgedrückt, auf 15 Zeilen zu 40 Zeichen. Also recht wenig Platz. Dadurch wirkt der Witz mit dem Zeilenzählen erst richtig gut und unterstreicht die offensichtliche Schlechtigkeit des Films.
Update
Die Links zu den Filmkritiken berichtigt und ergänzt. Baywatch zeigt wohl mehr an Bikinischönheiten, als ein Film mit Alba.
Dienstag 25 Oktober 2005
Bricksmith, ein virtueller Lego-Baukasten
In der Sourceforgegemeinde
gibt es viele und zuweilen auch gute Software. Na gut, mit einer Binsenweisheit
einen Artikel anzufangen, ist schlechter Stil. Aber mir fiel halt nichts
besseres ein. Um Bricksmith
geht es, ein CAD-Programm
für Mac
OS X, welches sich auf Lego-Konstruktionen
spezialisiert hat. War man in der Vergangenheit angenervt von der
beständig repetierten, aber erfolglosen elterlichen Aufforderung zum
Aufräumen, latschen junge Väter zunehmend des nächtens mit voller Blase
auf dem Weg zur Toilette barfuß auf einen mit der Spitze nach oben
aufgestellten Dachfirst. Die in diesen Momenten aufkeimenden Emotionen
können mit Scheiße nur unzureichend wieder gegeben
werden.
Aus einer Umfangreichen, nach Bausteinkategorien sortierten Bauteilliste kann man Steinchen auswählen, die in in einer in einer frei drehbaren Vorschau angezeigt werden. Hat man seine Auswahl getroffen, erscheint das neue Steinchen als Drahtgittermodell im Konstruktionsbereich des Hauptfensters und wird in einer Bauteilliste in einem seitlich ausfahrbarem Slider aufgeführt. Per Doppelklick im Konstruktionsfenster sowie in der Bauteilliste werden die Steinchen direkt ausgewählt. Im übrigen werden alle ausgewählten Steinchen grundsätzlich als Drahtgitter – und somit leichter erkennbar – angezeigt.
Die Bauteile können anschließend mit in der Werkzeugleiste befindlichen Buttons in allen sechs Freiheitsgraden bewegt werden. Die Buttons für die Translationsgrade (entlang der x-,y- oder z-Achse) sollte man der Einfachheit halber vorher aktivieren. Die Rotationsgrade (um die x-, y-, oder z-Achse) sind in der Grundeinstellung des Programms bereits aus der Werkzeugleiste heraus erreichbar.
In der in dem seitlich ausklappbaren Slider befindlichen Bauteilliste werden – wie bereits erwähnt – genutzte Bauteile angezeigt und lassen sich mit einem einfachen Klick auswählen. Ferner lässt sich mittels Doppelklick auf ein Bauteil ein Inspector-Fenster aufrufen, in dem genaue Koordinaten für Position und Winkel jeder Raumachse des Steinchens sowie Verdrehung und Verzerrung einstellen.
Abgespeichert werden die Konstruktionen als LDRAW- Dateiformat innerhalb des Dokumentenordners und lassen sich später wieder laden. Das spart das Generve um abendliche Aufräumaktionen sowie diese bescheuerte Frage, wie teuer dieses Teil war, das ein klunkerndes Geräusch beim staubsaugen erzeugte.
Mit dem LDRAW-Format können über Umwege mittels POV-Ray qualitativ hochwertige Bilder erzeugt werden. Das Comandline-Konvertiertool namens L3P für die Bricksmithdateien nebst einige Bilder gibt es bei einen Dänen namens Hassings. Eine GUI dafür ist bei James Reynolds erhältlich. Beide Tools muss man separat herunter laden und installieren. Bricksmith und die beiden Tools gibt es selbstverständlich umsonst. Und nun viel Spass bei den bevorstehenden, langen Winterabenden.
Stoppt Merkel wieder aktiv
Das vorletzte Mal schaute ich ein paar Tage nach der Wahl auf die
Website und bekam den Eindruck, dass die Macher ihren Job aufgaben. Dem
ist aber – wie ich gestern feststellte – nicht so. Nun ja, nach der Wahl
machte sich eine Lethargie breit, die auch mich erwischte.
Stoppt Merkel ist auf jeden Fall wieder voll dabei.
Sonntag 23 Oktober 2005
Inkompetenter Suizid
Zum heutigen Dienstbeginn – etwa kurz nach sechs – erfuhr ich nebenbei, dass ein Kollege in Wennigsen einen Selbstmörder überfuhr. Gerüchteweise – ich war selbst nicht glücklicherweise nicht anwesend – soll sich eine Person kniend zwischen den Schienen befunden haben. Das besondere an dieser Situation war, das sich die Gleise direkt im Bahnsteigbereich befinden. An dieser Stelle fahren S-Bahnen recht langsam, so dass ein sofortiger Tod einer Person im Gleis recht zweifelhaft ist.
Ungefähr zwei Stunden später rief die Besatzung des eiligst herbeigerufenen Notarztwagens eine Zinkwanne herbei. Ein Fazit? Ich probiere es mal. Jemand wollte freiwillig und willentlich aus dem Leben treten und erreichte mit seiner arroganten Vorgehensweise dass ein Notarzt mit seiner Crew, diverse Polizisten, einige Fahrgäste sowie etliche Mitarbeiter der Bahn sich an diesem Sonntag morgen und in den nächsten Wochen mit diesem, äh, Vorfall beschäftigten müssen. Naja, irgend ein Ziel wurde erreicht.
All die vielen Leute haben mit Sicherheit besseres zu tun, als dich aufzusammeln. Es soll bessere Arten geben, aus dem Leben zu scheiden – vor allem unversehrt und am Stück. Was es dem 'Aufräumdienst' deutlich erleichtert. Rotten dot com ist vielleicht ein netter Partygag, aber live ist es wirklich kein Spaß.
Freitag 21 Oktober 2005
Hot-Spot bei der Wikipedia
Da ich mal wieder ungeachtet existierender Wikipedia-Artikel wie blöd verlinkte, traff mich der Hot-Spot auf dem falschen Fuss. Nach einer erheblichen Änderung entspricht der jetzige Inhalt meinen Vortellungen. Mal sehen was daraus wird...
Wraparound - Mac OS X Maus ohne Bildschirmgrenzen
Gerade für Mac-OS-X-Benutzer mit großen Bildschirmen oder hohen
Auflösungen können lange Mauswege nervig sein.
Wraparound setzt den Mauscursor auf den jeweilig horizontal oder vertikal
gegenüberliegend Bildschirmrand, wenn man der jeweiligen Grenze zu Nahe
kommt. Muss man beispielsweise von den rechts angeordneten Paletten
eines Anwendungsprogramms in die linke Werkzeugleiste, schiebt man die
Maus noch weiter nach rechts über den Bildschirmrand hinaus und voilà
der Mauscursor erscheint Links in der Nähe der benötigten Werkzeuge.
Anwender von Exposé und/oder Bildschirmschonern mit einem Hotspot können bestimmen, welche Ausmaße die nicht berücksichtigten Bildschirmecken haben. Weiterhin hat man die Auswahl, das Progrämmchen in die Startupitems des Benutzers einzutragen, um von den Vorzügen direkt nach dem Einloggen zu profitieren. Andernfalls muss man Wraparound explizit starten. Ebenfalls kann man die Anzeige eines Menüleisten-Icons bestimmen, mittels dessen die Voreinstellungen des Programms einfach erreicht werden können.
Etwas pfriemelig könnte es werden, wenn das eingeklappte Dock gebraucht wird. Es per Maus auszuklappen bedarf durchaus der Übung. Zusammen mit MouseZoom kann man einige Kilometer pro Jahr an Mauswegen sparen, was sich Nachteilig auf den Verschleiß der Tischplatte, der Maus oder dem Mousepad auswirkt. Die etwa 70 kB kleine Alltagserleichterung in Form eines Diskimage ist kostenlos.
Donnerstag 20 Oktober 2005
Flightplan - Spoiler
Seit dem gestrigen Desaster mit dem Wächter der Nacht bin nur ungern bereit, die Katze im Sack zu kaufen. Der nächste Film, der mich außer Wallace & Gromit interessiert, ist Flightplan mit Jodie Foster. Es ist definitiv kein Mystery-Streifen. Wer es genauer wissen will, schaut den Plot und das Ende des Films genauer an. (Anklicken auf eigene Gefahr.)
Wer sich für den Film nicht interessiert, schaut sich erstmal die Kritik bei Telepolis und anschließend die beiden Spoilerlinks an. Danach stellt ihr euch mit hoher Wahrscheinlichkeit die Frage: Was soll der Artikel?
Wächter der Nacht - Filmwarnung
Seit langer Zeit mal wieder einen Film gesehen, während dessen Vorführung die Leute zur Toilette gingen und nicht wieder kamen. Eigentlich waren wir wohlgesonnen, da Hollywood-Produktionen alles andere als das Maß der Dinge sind. Oder? Ich hätte ja gern über einiges hinweg gesehen (vor allem über die Neuauflage des Ghostbuster-Mobils, das war peinlich). Eigentlich viele nette Ideen. Aber das mit der Ärztin – ehemalige Besucher wissen, was ich Meine – hat den Film vollends zerrissen Wer also noch vor hat sich die Wächter der Nacht anzuschauen, sollte lieber auf eine Konserve von Underworld zurück greifen.
Das allseits gute Abschneiden in den Kritiken kann ich nicht nachvollziehen. Gab es trotzdem etwas positives? Ja, die Guten benutzten Macs. Und das nächste mal suche ich wieder die Filme aus.
Dienstag 18 Oktober 2005
Lokschuppen abgebrannt
Bereits seit heute Morgen geht es durch die Nachrichten: In Nürnberg ist ein Lokschuppen abgebrannt. Den Flammen zum Opfer fielen gut zwanzig Museumsfahrzeuge und einige Waggons. Auf jeden Fall ist ein Stück Technikgeschichte verloren gegangen.
MouseZoom - ein Mausbeschleuniger für Mac OS X
Bei dem Namen dachte ich erst an eine Lupe, die alles unter dem
Mauszeiger vergrößert darstellt. Tatsächlich ist ein Mausbeschleuniger.
Einfach
das 144 kB kleine Diskimage runterladen, die PrefPane nach
/Library/PreferencePanes kopieren, die Systemeinstellungen aufrufen und
gewünschte Geschwindigkeit einstellen. Holla, die Maus anschließend
gaanz langsam bewegen...
Update
Zusammen mit Wraparound ergibt sich ein völlig neues Mausbedienungsgefühl ;-)
Update
Link korrigiert.
Montag 17 Oktober 2005
Signatur
Das wäre doch eine nette Signatur für Forenbeiträge:
- You can never win or lose; you can only break even.
- You can only break even at absolute zero.
- You can never reach absolute zero.
Das ist die Kurzform der Entropie.
Der Chilli-Tester
Notizen eines unerfahrenen Chilitesters, der seinen Urlaub in Texas verbrachte.
'Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem Chili-Kochwettbewerb zu fungieren. Der Ursprüngliche Punktrichter war kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichtertisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht über seine Erkrankung eintraf.
Die beiden anderen Punktrichter (beide gebürtige Texaner) versicherten mir, daß die zu testenden Chilis nicht allzuscharf sein würden. Außerdem versprachen Sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbes und ich dachte mir PRIMA, LOS GEHT`S!
Freitag 14 Oktober 2005
Personalmangel
Deutschland stößt sauer auf:- Königin ohne macht
- Berliner Kabinettstücke
- Union ringt noch um Kabinettsliste
- Union rangelt um Ministerposten
- Mahlzeit! 852 Millionen Menschen unterernährt
- Gegen sexuelle Unlust und Potenzstörungen ist ein Kraut gewachsen
Einige Überschriften deuten an, das es inhaltlich irgendwie alltäglich wird. Wirklich bezeichnend fand ich es, das die Sozis recht viele Ministerposten aushandelten Na gut, Kanzleramt und Bundestagspäsi als Ausgleich ist alles andere als schlecht. Nichtsdestotrotz Die Sozis sind bereits seit geraumer Zeit in der Lage, ihre freien Posten aus der dritten Reihe aufzufüllen. Zur Erinnerung Die erste Reihe dankt gerade ab, die Reste der zweiten (Münte und Stoiber als 'designierte' Nebenkanzler) beißen sich um das Privileg des Nebenkanzlers. So etwas gab es in den letzten fünfzig Jahren nicht, morgen wird es ebenfalls niemand brauchen wollen.
Anbei bemerkt: Schwesterwelle ist aus den Medien (endlich) raus, Oskar auch (Gregor leider auch) und die Grünen reformieren sich nach der Abdankung des 'Steineschmeissers' gerade neu. Joschele, dein Rückgrat gefiel mir besser als der Scheckbuchtourismus eines Genschers. Viel Glück wünsche ich mal in Richtung deiner beiden NachfolgerINNEN.
Die oben gelisteten heutigen Schlagzeilen stammen aus führenden Publikationen – Lest den Kram gefälligst selber nach. Von unten nach oben gedeutet könnten die Headlines folgendes bedeuten:
- Nachwuchs gefordert Fickt mehr!
- Schwund ist immer
- Christen wollen oben liegen
- Christen wollen oben liegen
- Christen und Sozis liegen im Clinch
- Christliche Merkel liegt nicht wirklich oben
Zurück zum christlichen Personalmangel: Wir sind zwar Papst aber die Sozis sind in der Lage, ihre errungenen Stühle mit der dritten Garnitur zu beziehen – Merkel ärgert sich derweil mit Bayern rum und ist nicht in der Lage, überhaupt irgend jemanden zu benennen. Man kann es nicht anders als Scheiße nennen, wenn menschliche Alpharüden – das sollte als Breitseite verstanden werden – aus reinem Machterhalt ihre Jungen und somit unsere Zukunft verbeißen
Sollte das mit der dritten Garnitur der Sozis als negativ aufgenommen worden sein, es ist positiv zu sehen. Es steht immerhin eine Front aus ambitioniertem Politikernachwuchs bereit, während Stoiber und nichtpreussische Panzergeneräle um ihr Altersanteil besorgt sind. Gabriel – meine Erinnerungen an den Konfirmationsunterricht sind eher unter aller Sau, helft mir daher mal mit den Engeln auf die Sprünge – hat bereits eine behütende Funktion inne.
Schlaft gut – miteinander.
Excel-lente Erweiterungen
Excel ist ein Programm mit vielen Möglichkeiten, aber irgendwie sexy
fand ich es nie. An der Tabellenkalkulation haftet mir für meinen
Geschmack zu viel Buchhalterisches. Nichts desto trotz gibt es findige
Programmierer, die durchaus sinnvolle Erweiterungen entwickeln. Hoffe
ich, getestet habe ich sie nicht.
Mac Excel Expander in der Version 4.2 erweitert Microsofts Programm um 79
Automatisierungstools sowie um 113 Funktionen. Hoffe, das etwas für euch
dabei ist.
Der Clou ist die Gemeinsamkeit zwischen dem Programmierer und mir: Eine hohe Affinität zum Apple. Das äußert sich darin, dass Edwin Tams für lau erhältliche Software mit meiner Zuneigung zu 'nem mittlerweile praktisch nicht mehr erhältlichen eMac korreliert. Aber eine gewisse Schadenfreude kann ich mir nicht verkneifen: Windows-User müssen dafür berappen.
Kommende Überwachung in Deutschland
In einem
Zeit-
Dossier berichtet Thomas Fischermann über heute bestehende
Freiheiten in einer
real existierenden Demokratie. Es dreht sich um um die Sinnhaftigkeit von
Überwachungskameras im öffentlichen Raum, über die Sinnlosigkeit
berechtigter Regressforderungen mittels
RFID-überwachter Kunden sowie über die Schwierigkeiten von Teenagern, in
einem nach 9/11-Amerika nachmittags ins Kino zu fliegen. Kurzum, es
dreht sich um die Sinnlosigkeit einer allumfassenden Bürgerüberwachung
nebst deren Nachteilen für uns.
In dem Dossier geht es noch viel weiter und es ist recht lang, aber sehr gut geschrieben und kurzweilig aufbereitet – deswegen ist es mein Wochendlesevorschlag an euch. Tut es euch ruhig an.
P.S. Ich hab es mal wieder vergeigt, von wem ich es habe... Egal, lest es.
Wikipedia feiert den 300.000. Artikel
Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, außerdem haben es
Heise und
Golem nicht gebracht, weswegen ich es bringe: Die Wikipedia ist nunmehr
auf über dreihundertausend Artikel angewachsen. Sorry, aber das
musste mal gebrüllt werden. Da ich in der jüngsten Vergangenheit wie
blöd in die Wikipedia verlinkt habe, ohne all zuviel dazu zu tun, möchte
ich dennoch meinen Glückwunsch äußern und alles Gute wünschen. Weiter so
(ohne
Zynismus! Ehrlich! *fingerkreuz und schwör*). Zur Anerkennung an eure
Arbeit papp' ich mir unter Batches & Labels das kleine
Wikipedia-Banner. Wie gesagt, für euch, nicht für mich.
Von Zeit zu Zeit stolpere ich dennoch über kleinere Artikel, die eines hilfreichen Kommentars bedürfen. Heute war es etwas zu meiner heimatlichen S-Bahn. Der von mir eingefügte Kommentar behandelt die Streckenführung der S4 und einer möglichen S7. In der History zu den Kommentaren sind meine Beiträge mit einer 81er IP zu erkennen.
Update
Den kompletten Text, den ich vorgestern als Diskussionsbeitrag hier noch einmal veröffentlichte, habe ich – wie unschwer zu erkennen – raus geschmissen. Im nachhinein betrachtet ist ist das nichts anderes als ein Schwanzvergleich, wie er beispielsweise mit den Blogstats-Zählern und anderen Countern an anderen Stellen im Internet geführt wird. IT&W hatte heute wieder eine Anmerkung geliefert, die euch
Aber trotzdem möchte ich sehen, was die Jungs daraus machen. Die Links oben funzen immer noch, der Diskussionsbeitrag als solcher bleibt erhalten. Der einführende Teil in der Originaldiskussion in der Wikipedia hatte eher etwas mit einer zur vorgerückten Stunde stattfindenden bierseligen Kneipendiskussion zu tun, als mit dem Vorhandensein oder gar der Vermittlung von Wissen. Trotzdem liegt mir die Verbesserung des Artikels – nun ja – nicht gerade am Herzen, aber doch recht nah.
Dieser Beitrag ist stark überarbeitet. Warum nicht. Es ist mein Blog, nicht deins. Und das Original-Posting existiert weiterhin. Also jammer nicht rum.
Donnerstag 13 Oktober 2005
DesInstaller
Als Hobbysoftwaretester klicke ich nur zu gerne auf jeden Scheiß,
der mir unter die Maus kommt. Ich bin da Schwein, ich kenn da nix. Ey
Alter, man gut, das wir kein Windows nutzen... Der Nachteil dabei ist
halt, dass sich in diversen Verzeichnissen etliche Dateien ansammeln,
die die Festplatte zumüllen. Aber das Problem ist eher ein geringes.
Installieren sich die Programmpakete vernünftig als Packages und
hinterlassen in /Library/Packages oder /Library/Receipts (oder sonstwo)
eine Nachricht darüber, was sie alles auf die Platte kopierten, ist die
nachträgliche Entfernung einfacher als ein Kindergeburtstag.
DesInstaller listet alle installierten Programmpakete auf. Auf einen Doppelklick hin können einzelne Verzeichnisse installierter Programmpakete angeschaut werden. Aber jetzt kommt es: Auf Wunsch werden einzelne Pakete sofort gelöscht oder in eine Liste übernommen, dessen Löschung dann aber durchaus seine Zeit in Anspruch nehmen kann. Suaheli oder Epson-Treiber immer noch auf der Platte? Die Lösung ist nicht mal ein halbes Megabyte klein und für lau zu haben.
Aber auch hier wieder: Passt auf was ihr deinstalliert, ihr sägt auf den Ast, auf dem ihr sitzt. (Ach, diese Hemmungslosigkeiten...)
Mittwoch 12 Oktober 2005
Der Hammer hängt
War es heute kurz nach meinem Aufstehen noch so, dass Schröder nach seinem Rücktritt irgendwie als, äh, Betriebsrat der Regierung, äh, fungieren sollte, feiert man nun seinen Rücktritt. Was ist jetzt an seinem Rücktritt neu? Etwa gleichzeit seit ungefähr gestern Abend geistert die fehlende Richtlinienkompetenz Merkels durch Deutschland. Praktisch jeder, dem ein Mikro ins Gesicht gedrückt wurde, zeichnete ein Menetekel an die Wand. Um böse Geister zu vertreiben, werft – im übertragenem Sinne – mit Böllern um euch.
Einer wurde bereits geworfen, leider hat eine sehr lange Lunte: Föderalismusreform. Noch viel länger scheint es zur Zündung der Erkenntnis zu sein, das es Merkel tatsächlich ist: Deine KanzlerIn. Die Mehrheitsverteilungen im deutschen Bundestag geben es durchaus her.
Fest steht auf jeden Fall, dass Merkel bereits in sehr vielen Sachzwängen gefangen ist. Wenn sie nicht aufpasst, läuft sie Barfuss in einem von sechs Gegnern vermintem Feld. Allein die Vorstellung daran ist deutlich unangenehmer als ein scherzhafter Sylvesterknaller in Nachbars Vorgarten. Sie glaubt das sie weiss, wo sie steht. Für mich und dich hoffe ich es. Sie weiss auch hoffentlich, dass sie den Mund nicht zu voll nehmen darf. Uns gegenüber nicht, und nicht der Weltöffentlichkeit gegenüber. Weiterhin wird sie vermutlich von all dem Geheimwissen, dass nur Präsidenten teilen, weiterhin zur Vorsicht gerufen.
In den vergangenen sieben Jahren wurden bereits einige Weichen gestellt. Ein paar müssen noch gestellt werden. Soll ich nun mir Glück wünschen oder dir?
Montag 10 Oktober 2005
Trusted Computing
Gerade via
BatzLOG beim
Medienrauschen gefunden: Ein wirklich klasse gestaltetes Video, dass das
Prinzip des
Trusted Computing erläutert. Im Kern geht es darum, dass die Musik- und
Film- zusammen mit der Computerindustrie den Verbraucher diktiert, wann
er wie welche Medien wo benutzen darf. Alles fein säuberlich mit dem
Deckmäntelchen Gegenseitiges Vertrauen kaschiert. Wirklich
Klasse: man trägt sein Geld in den Laden und erhält im Gegenzug Hard-
und Software (auch Filme und Musik) mit stark eingeschränktem Nutzwert.
Der
Artikel beim Medienrauschen enthält weitere informative Links zum Thema
Trusted Computing. Besonders ans Herz legen möchte ich die
FAQ zum Thema, die alles wesentliche erläutert. Das Bildchen links führt
direkt zum Video.
Große Koalition
Nun doch, Es ist Kanzler, geht gerade durch die TV-Nachrichten. Weiterhin ist die Rede von Zugeständnissen an die SPD, die immerhin acht Posten erhält. Medien-Kommentare gibt es bislang nicht. Die hohe Zahl an sozialdemokratischen Ministern legt aber die Vermutung nahe, dass Merkel sich durchaus der Zweidrittelmehrheit bewusst ist, die sie nicht gewählt haben. Wenn es ganz dumm läuft, ist sie schneller Weg als ihr lieb sein kann.
Update
Erstaunlich ist/war auch der Hinweis darauf, dass Schröder die Verhandlungen weiterhin für die SPD führen will/wollte. Mittlerweile sind auch die Ministerien verteilt. Wer welche hat, konnte ich mir auf die schnelle nicht merken. Nur das die äußeren Angelegenheiten bei den Sozis bleiben. Ist das vielleicht die Aufforderung an Joschele, dabei zu bleiben. Auf die ersten Analysen heute Abend bin ich wirklich gespannt.
Update
Gerade äußerte sich Rainer Barzel positiv über die Große Koalition. Auf der Strasse hätte ich ihn garantiert nicht wieder erkannt. In Erinnerung geblieben ist er mir mit seinem gescheiterten 'Putschversuch' an Helmut Kohl. Es scheint wohl so, dass er die Koalition mit auf dem Weg brachte, so die derzeitige Berichterstattung in den öffentlichrechtlichen.
Update
Gerade noch das Bild eines Reporters von der Downing Street 10 mitbekommen. Im Ausland hat man sich also auch schon geäußert. Sorry das ich es nicht mitbekommen habe, war gerade auf dem Klo. Aber die Börse reagiert positiv und spricht von einem Merkeleffekt. Naja, die Einschätzungen der Wirtschaftsfunktionäre erinnern mich immer an den Bauernspruch Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter – oder es bleibt so wie es ist. Denkt daran: Wir sind zur Zeit Exportweltmeister Nummer eins! Wo bitte bleiben die Arbeitsplätze? Ihr habt euer Merkel, nun macht was.
Update
Derzeitig lärmt eine Menge Mist durchs Fernsehen. Die offizielle Äußerung steht noch aus. Heute im laufe des Abends geht es informativ weiter – hoffentlich.
Update
Derzeitig wird die Lebensgeschichte von Merkel bis zum erbrechen wiederholt. Mittlerweile wird ihr jährlicher Auftritt in Bayreuth als gesellschaftlicher Auftritt gefeiert. Nun gut, ich geh' ab und an auch mal in Konzerte... Fürchterlicher ist vielmehr, das die wirklich alte Ost-West-Mensch-Schiene wieder aufbereitet wird.
Anekdote gefällig? Kein Problem. Letztens mit einer Kollegin unterhalten, die berlinerte. Auf die Frage, ob sie denn aus Berlin käme, antwortete sie mit Nein. Sie käme aus einem Vorort, der 'damals' im Osten lag. Den Unterschied hätte ich des Klanges ihrer Stimme wegen nicht herausbekommen.
2DF verschiebt mittlerweile seine weiter führenden Informationen auf 19.30. Mal schauen.
Update
Es ist Kanzler, Münte verspricht sich absichtlich. Du bist Deutschland! Schwesterwelle labert auch. StOIber will wirtschaften. Kohl ist immer noch nicht tot. Verschwendte GEZ-Gebühren. (Wenn du Verben brauchst, schau in den Duden.) Und prompt einen Du-bist-Deutschland-Fernshspot hinterher.
Ihr mich auch.
Sonntag 09 Oktober 2005
Thingamablog und die Wörterbücher
Wie in der FAQ zum Programm beschrieben funktioniert das Einfügen und Aktivieren weiterer Wörterbücher tatsächlich. Nur muss man nach dem Auspacken beide Dateien in das entsprechende Verzeichnis kopieren(!). Jetzt klappt es auch bei mir. Nur, es dauert ewig. Die typische Zähigkeit von Java macht sich bemerkbar. Aber sei 's drum, irgendwann muss man mal an seinem Bier saugen.
Update
Im nachhinein wirkt das Posting eher schwer verständlch. Kein Wunder, denn erst veröffentlichen, dann trinken! Werde mir meine eigenen Regeln langsam mal merken müssen.
Samstag 08 Oktober 2005
Grundlagen E-Mail
Recht umfangreich, aber dennoch lehrreich: E-Mail-Header lesen und verstehen. Wie funktionieren E-Mails, wo kommen sie her und andere Fragen werden erklärt. Besonders die Links am Ende des Artikels haben es nochmals in sich. Wer am Wochenende noch nichts vorhat, kann sich bis zum Montag zum E-Mail-Profi weiterbilden.
Paragrafenreiterei
In einigen Foren werfen zuweilen einige Poster irgendwelchen Paragrafen um sich. Hand aufs Herz, wer kennt die schon auswendig? Eine brauchbare Suchmaschine bietet dejure.org. Einfach die Nummer des Paragrafen eingeben und das Buch auswählen. Schon kann man sich an allerfeinsten Juristendeutsch erfreuen.
Ähnlich gestaltet ist jusline.de. Hier gibt es zusätzlich Kommentare zu den einzelnen Gesetztestexten, die die zuweilen mühselige Interpretation erleichtern. Beide Seiten eignen sich Prima zum nachschlagen. Klar dürfte aber sein, das beide Seiten keine Rechtsberatung darstellen. Die sollte man im Zweifelsfall einem Profi überlassen.
Donnerstag 06 Oktober 2005
Schandmaul - ein wirklich witziges Konzert
Bereits zum vierten Mal war ich gestern auf dem Kunststück-Konzert
von
Schandmaul. Dieses mal aber war es etwas anderes: Schandmaul spielten
vornehmlich akustische Instrumente und wurden durch ein zwölfköpfiges
klassisches
Ensemble unterstützt. Insgesamt war die Musik weniger rockig aber dafür
deutlich melodischer und weicher. Was aber nicht heissen soll, das
nichts los war. Im
Fan-Forum äußerten einige ihre Befürchtung, dass der Balkon im
Capitol abzubrechen drohte. Besonders die 'Erstlinge' in Sachen
Schandmaul-Konzert waren schwer beeindruckt, mal schauen was die
Leutchen erzählen, wenn sie die Kombo in ihrer Standardbesetzung erleben.
Unvorteilhaft war der Bühnenaufbau. Die Idee mit der zweiten Etage auf Bühne war an sich brilliant, aber nicht konsequent durchgeführt. Die Etage ging nicht über die gesamte Fläche, vielmehr waren es links und rechts jeweils ein Podest, in dessen Mitte zehn Streicher recht eingeengt waren. (Hoffe nur, dass der 'abgestürzte' Cellist den Abend ohne größere Blessuren überstand.) Im Vordergrund blieb ein schmaler Streifen übrig, in dem fünf Schandmäuler musizierten und tanzten. Der sechste befand sich überwiegend auf dem rechten Podest und trommelte, während links ein weiteres Mädchen des Ensembles das Konzert mit zusätzlicher Percussion unterstützte. Unterhalb des Trommlers wurden Instrumente verstaut, unterhalb der Percussionistin spielte sich nichts ab. (Sollte nicht zweideutig sein.) Hier war halt das Manko des Bühnenaufbaus zu sehen: Es wurde reichlich Platz zu lasten der Musiker verschenkt.
Nichtsdestotrotz bleibe ich bei der positven Aussage des ersten Absatzes: Es war ein gelungenes Konzert, es hat Spass gemacht. Eure Hoffnung, das Musik hierzulande aus mehr besteht als nur aus Klingeltönen kann ich bestätigen. (Wer zum Teufel hört sich Julimond oder Silber oder wie auch immer freiwillig zum zweiten Mal an?) Auf ein fünftes Mal bin ich durchaus gespannt. Öööh, im Fan-Forum gibt es weitere Details. Schaut gefälligst selber nach.
Update
Ein dicker Fehler in der Überschrift und niemand weist mich darauf hin. Naja... Wo ich wieder in diesem Beitrag bin, kann ich gleich mal auf zwei Interviews mit Schandmaul hinweisen, die ich aus dem Forum fischte. Das erste gibt es beim Freien Radio Kassel (frech aus dem Frame verlinkt), das zweite und bessere bei freie-radios.net. Und den Hinweis auf die Kunststück fügte ich auch noch ein.
Montag 03 Oktober 2005
Merkel immer noch nicht gewollt
Durch die Nachwahl in Dresden erhält die CDU im neuen Bundestag ein Mandat mehr und kann damit ihren knappen Vorsprung gegenüber der SPD ausbauen.
Das war die Erststimme. Aber es geht weiter:
Die SPD wiederum wertete das Ergebnis als Bestätigung ihres Anspruchs, weil sie bei den Zweitstimmen stärkste Kraft vor der CDU im Wahlkreis Dresden I wurde.
Zweitstimme ist Kanzlerstimme!
Na mal sehen, es gibt noch mehr Absätze. Ah, Auch der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) wertete das Ergebnis als Bestätigung für den Anspruch der Union auf das Kanzleramt. Kann es sein, dass Roland Koch ein Lügner ist?
Im nächsten Absatz meint Münte, dass die SPD stärkste Kraft sei. Naja. Einen Absatz weiter durfte auch Schwesterwelle (das ist dein Spitzname innerhalb der gemeinen Bevölkerung) sich äußern. Naja. Dann folgen nicht nachvollziebare Rechenspiele.
Lümmel? Habe ich das richtig gelesen?
Es folgen Nullsätze.
Dann folgt ein Absatz mit knallharten Aussagen: Zwar war von der Dresdner Wahl keine Änderung der Mehrheitsverhältnisse im neuen Bundestag erwartet worden, wo weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grün über eine eigene Mehrheit verfügen. Aber ein Aha-Erlebnis fehlt dennoch. Außerdem sind da noch Modalverben enthalten.
Der drittletzte Absatz erzählt etwas über Psychologie. Achna, es war nur ein Adjekiv, es wird doch nichts erzählt. Außerdem wird da etwas beigemessen. Was auch immer. Der vorletzte Absatz ist wirklich informativ.
Beim letzten (Ab-) Satz hingegen keimt bei mir Hoffnung zusammen mit einer Frage auf: Muss ich mich mit dem Rest noch länger rumplagen?
Bleibt nur eins festzuhalten: Frau Merkel, zweidrittel aller deutschen haben sie immer noch nicht gewählt. Davon mal abgesehen, kann es sein, dass eigentlich überhaupt keine Entscheidung getroffen wurde?
Allein der Gedanke an Das Merkel als Kanzler, Schwesterwelle als First Lady und ein Lümmel als wirtschaftspolitsch ausgebildete Fachkraft lässt meinen sowieso vernachlässigten kleinen eh nicht mehr hochkommen. Ist das meine Zukunft?
Steckt Merkel eigentlich immer noch ihren Kopf in jeden Präsi-Arsch der gerade rumläuft? Wenn denn Merkels Regierung demnächst deutsche Truppen für Öl ins Land schickt, bekomme ich dann endlich auch eine Waffe in die Hand?
Der Gedanke elektrisiert mich.
Sonntag 02 Oktober 2005
Wallace und Gromit Teil 2
Die deutsche Version heisst Wallcace und Gromit auf der Jagd nach
dem Riesenkanninchen. Gestern gab es auf einem Kindersender Trailer
zu sehen. Filmstart ist am 13.10. und Kritiken
samt Inhaltsangabe gibt es mittlerweile auch. Wie gesagt, mal die
Tage bei ebay nach älteren DVDs ausschau halten. Ich wünsche mir viel
Spass beim Zuschauen ;-)