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Donnerstag 18 Oktober 2007
doidsche frouwen, könn si edler seyn ?
allerdings die kasse muss schon stimmen; oder etwa nicht?
Möcht' ja gerne mal wissen, welcher völlig Unbedarfter Ougenweide mit Krautrock beim Kinderviedeoserver taggt. Allgemein gelten Ougenweide als die Mutter des deutschen Folkrocks. Nicht weniger! Mal überlegen: In Extremo, Tanzwut, Schelmisch, Schandmaul... Dann noch die echt elektronischen Versionen: Helium Vola, Qntal... Oder die medivalen Hardcoremusiker namentlich Estampie oder Corvus Corax. Oops, waren da Doubletten bei? Egal! Hier nun Ougenweide mit Willkommen (gibs' nur bei Youtube oder im Nachbestellservice der ARD, gegen Extrakohle versteht sich.)
Wie hießen die Trommeln denn nochmals? Völlig vergessen...
(Ser frey nach Walther von der Vogelweide)
fetishdollies
Da wir gerade bei diesem Thema sind, hier noch mal eine drastische Variation dazu:
(Klick auf das Bild!)
Carmen Gomez - Barbitch
Ja ja, auch ich erinnere mich an meine Jugend, in der meine große
Schwester mit ihren Barbies spielte. In einer eher verschwiegenen Stunde
untersuchte ich ihre Spielgefährtinnen und musste leider fest stellen,
dass die aus massenhafter asiatischer Produktion hergestellten
Plastikweiblichkeiten alles andere als anatomisch korrekt sind. Carmen
Gomez fügt den Puppen zwar ausgewählte sekundäre Geschlechtsmerkmale
hinzu, aber irgendwie driftet ihre kleine Kollektion in diverse Fetische
ab. Sehenswert!
Aber für nur mehr als eine unter dem Tannenbaum auffindbare, aufgegeilte Weihnachtsausgabe einer Barbie taugt es dennoch. Aus Gomez' Kollektion gefiel mir die Schlampe im rotem Latex-Teufelskostüm am besten. Sie erinnert uns alle an das BSD-Teufelchen – womit ich den Gedankenkreis zurück zum Mac OS X gezirkelt haben will. (Hey, um was anderes geht es in diesem Blog meistens nicht!) (Klick auf das Bild!)
Mittwoch 17 Oktober 2007
Notdürftig zusammengekocht
Bekommen Die Geld daür oder sind die wirklich so infantil? Der beste Film des Jahres dürfte ja wohl Planet Terror sein! (Immerhin hat Rodriguez den Tarantino auf seinen Platz verwiesen!)
Retro Mac OS Theme
Der, äh, dingens, äh, wird demnächst abverkauft. Produktname zehnpunktfünf, den Kosenamen hab' ich jetzt echt vergessen. Für die älteren unter euch wäre u.U. Stuart Browns Wordpress Theme namens Retro MacOS recht interessant. Immerhin bietet es eine Mac-OS-Oberfläche aus einer Zeit an, in der Farbmonitore noch nicht einmal bei den Schildermalern gängig waren. Seid aber so nett und wartet mit dem Tränenausbruch solange, bis ihr mein Blog verlassen habt!
MacVim - Cocoa-Version des Vim
Falls jemand auf die Idee kommen könnte, mit den für den Mac
verfügbaren Texteditoren wären alle Anwendungsfälle abgedeckt, kommt
hier nun das i-Tüpfelchen: MacVim!
Das mit den Texteditoren speziell für Programmierer ist ja immer für
einen Flamewar gut, aber es gibt angenehmere Arten, sich die Finger zu
verknoten. MacVim stellt im wesentlichen eine GUI für Vim dar, dem
Visual Editor. So beschreibt es zumindest die Man Page.
Falls sich also da draußen noch jemand findet, der damals™auf einer Unix-Konsole gelernt hat und auf Vi schwört. für den scheint MacVim genau das richtige zu sein. Wer immer noch nicht genau weis, was jetzt genau gemeint sein könnte, wirft erstmal einen Blick ins Linux-Wiki. Danach dürften Neugierige erstmal geheilt sein.
Von den kryptischen Kürzeln zur Bedienung mal abgesehen scheint die Lösung aus dem Google-Code-Blog nicht die schlechteste zu sein. Generell aber sollte man sich merken, das es einen Anweisungs- und Editiermodus gibt. Zwischen beiden muss man wechseln. Darüber hinaus verfügt die Oberfläche über eine Werkzeugleiste und reichlich Menüeinträge. Die aufrufbare Hilfe aber blendet wieder eine Man-Page über den aktuellen Text. Spätestens sollte man sich der aktuellen Tastenkombination erinnern, welche zurück führt.
MacVim ist mitnichten ein Scherz. Vielmehr werden Anwender angesprochen, welche sich bereits mit dem Vim auskennen. Über den Link auf Google-Code-Seite für MacVim oder das Linux-Wiki kann man sich vorher schlau darüber machen, was einen erwartet. Auf jeden Fall erfreut der erste Eindruck. Nomen est Omen: MacVim gibt es nur für den Mac und kostet nix (7,2 MB tar.bz2). Ich bleibe trotzdem erstmal beim Textwrangler.
Mann...
Das war ja echt 'ne Scheißaktion, das Icon aus der Programmbündel raus zu ziehen. Verstehe jetzt den Witz nicht, alle relevanten Dateien als 'Versteckt' zu markieren. Immerhin erklärt diese bescheuerte Vorgehensweise den Verbleib einiger Megabyte. Der Download des .tar.bz2 schlägt mit lediglich 7,4 MB zu Buche. Im ersten Schritt ausgepackt (.tar) werden es schon knapp 25 MB. Danach gibt es eine Programmdatei mit erstaunlichen 0 kB. Und was soll das jetzt?
Das Vim in einer Mac-Gui ist ja irgendwie ganz witzig, aber was soll das? Ich bleibe erstmal beim Textwrangler!
TFTP - triviales FTP
Nun setzt der Lähpard zum Sprung an, und man entdeckt in der
ausgehenden Ära des Tigers immer noch was neues: Eine GUI für einen
Build-In-TFTP-Server. Das Trivial File Transfer Protocol scheint ein
abgespeckter FTP-Server zu sein, so viel hab' ich auf die Schnelle in
Erfahrung bekommen. Und so richtig lohnen tut sich das ganze
offentsichtlich nur Leute, welche häufiger ohne Aufwand Daten durchs
Netz pumpen müssen. Das ganze auch noch per Skript automatisert.
Mitnichten wird hier eine neue P2P-Software feilgeboten. Die Idee klingt
gut, und irgend jemand von euch wird es gebrauchen können.
Etwas nervig ist es, dass TFTP nach jedem Programmstart dein Adminpasswort abfragt. Im wesentliche aber wird nach /private/temp/ und /private/var/db/shadow/ geschrieben. Kann man mit leben, mein ich. Um jetzt noch mal auf den Punkt zu kommen: TFTP ist nur für Leute, die damit etwas Anfangen können. Auf jeden Fall sollte die Homepage zur Software gelesen werden. TFTP kostet nix, ist Mac-Only und für Tiger geeignet. (Von Intel stand da leider nichts.) Wäre nett, wenn demnächst mal jemand einen Erfahrungsbericht posten könnte.
Montag 15 Oktober 2007
Drupal eBook für lau
Geeht ja schon den ganzen Tag durch die Blogs, aber trotzdem: Addison Wesley verschenkt Hagen Grafs Buch über Drupal (10,2 MB, PDF). Vor einiger Zeit teste ich dieses Teil mal in einer MAMP-Umgebung an, aber die Bedienung war echt nur was für eingeweihte. Eine simple Einrichtung meiner Kategorien gelang mir nicht. Mal im ernst, im 21. Jh. hat sich Software am User zu orientieren, nicht umgekehrt. Dabei ist es völlig belanglos, ob es im Web läuft oder nativ auf einer Hardware unter irgendeinem OS. Vielleicht klappt es ja mit dem Buch im zweiten Anlauf, mir für den Rest meines gedachten Webauftritts ein geeignetes CMS anzuschaffen. (via 37.6-Blog)
Who are you (2)
Bin gerade vom Bierholen zurück und in der Idiotenfunzel läuft bereits Criminal Intent. Oder ist es Law and Order? Naja, die talentfreien Schauspieler erfreuen den Zuschauer mit schlicht gestrickten Handlungen, an dessen Schluß der Schuldige hängt. Alles ist wie gewohnt vorhersehbar, die eigene Lebenseinstellung zum persönlichen Sendeschluß hin gestreichelt. Irgendwie passend zu meinem heutigen Paranoia-Abend. Der Fernsehabend begann mit einer dieser optisch wertvollen CSI-Soaps, in denen die Täter nur dazu dienen, in den Knast geschickt zu werden. Motive werden nur am Rand angesprochen, was aber nichts mehr ausmacht. In diesem Sinne: zum x-ten Mal The Who mit Who are you – diesmal als Keith 'n' John Special. Mein Paranoia-Abend geht damit zu ende.
These Kids are really alright.
Spanischer Bürgerkrieg
Weil es so schön in mein heutiges Thema passt: Plakate
aus und um den spanischen Bürgerkrieg. Diese Sammlung ist
umfangreicher als jene, die ich
eben erst vorstellte. Wenn ich das noch halbwegs korrekt in
Erinnerung habe, war der spanische Bürgerkrieg ein Testlauf für die
Eroberung Europas durch Hitler.
WW2 Postersammlung
Komisch, irgendwie ist mir heute nach schrägen Sammlungen.
Vielleicht habe ich kurz nach dem Aufstehen den
falschen Artikel in den Browser bekommen. Egal. Irgendwo in den
Untiefen der Nortwestern-University-Homepage schlummert
eine kleine Sammlung von Plakaten, welche die Bevölkerung auf den
Krieg einstimmen soll.
The Great War 14-18
Hier noch mal eine andere Sichtweise eines großen (vaterländischen)
Krieges: The
Great War 1914-1918. Die Sammlung an Postkarten und weiteren Texten
stellt einen Krieg aus der Sicht jener dar, welche für weniger
offentsichtliche Interessen verheizt wurden. In diesem Zusammhang
bereiten mir PR-Leute
sowie durchgeknallte
Eliten schlaflose Nächte.
http://who.is/
Yep, krass flache GUI. Wirft voll fett Information ab. Fast wie Google. Presse Alt-D alter.
Mafia, Geheimdienste und Politik der USA
Welcome back 2 Paranoia County! In den Untiefen meiner Linksammlung fand ich noch die Recherchearbeit des Richard Kohler (Qar 'ne Who-Is-Abfrage, war halt zu faul die komplette Site nach dem richtigen Namen durch zu pflügen... so was kann man nicht entschuldigen, weiß ich. Trotzdem sorry erstmal.) zu einem Theaterstück, welches sich irgendwie sich Tod JFKs dreht. Mit der Überschrift im Hinterkopf macht dieser Telepolis-Artikel doppelt Spaß.
Stasi-Chef über Videoüberwachung heute
Paranoia die fünfte: Werner Großmanns Randbemerkung über Stasi 2.0.
Sehr informativ, darauf werden wir uns später bestimmt noch öfter berufen.
(Und Fefe, was ist da jetzt so schwer dran, ein Video einzubinden? Selbst ich schaff' das – auch noch mit einem 'stinkenden' Mac – willkommen im 21. Jh.) (Via WWWut)
Alkoholtester on the Rocks
Klingt cool die Überschrift, gelle? Aus dieser saubeknackten Aktion unserer Familienministerin will ich mir nur ein, zwei Details herausgreifen. Auf Heise-Online gibt solcherart Details zu lesen wie beispielsweise
Doch die Ministerin hat auch Unterstützung für ihre Initiative erfahren. Der niedersächsische Kriminologe Christian Pfeiffer etwa konnte gegenüber der in Hannover erscheinenden Neuen Presse "nicht nachvollziehen, dass Kinderschutzorganisationen hier die Hände über dem Kopf zusammenschlagen". Es sei harmlos daran mitzuwirken, dass die Gesetze eingehalten werden. Jugendliche Lockvögel könnten vor allem im Kampf gegen den illegalen Verkauf von "Killerspielen" erfolgreich sein, meint der Kriminologe. "Die anderen Testkäufe sind harmlos im Vergleich zu der Gefährdung der Jugendlichen durch für sie verbotene Computerspiele", sagte Pfeiffer. Händler, die "Killerspiele" verkaufen, müssten in Angst und Schrecken versetzt werden.
Alles klar? Willkommen in Paranoia-County (City Limits!) Darüber hinaus informiert der Heise-Online-Artikel darüber, das Von der Leyens Vorstoß ein ganzes Paket weiterer Maßnahmen enthält. Dieses liegen zwar auch auf Eis, aber gut gekühlt hält sich ja alles länger. Wie sowas der Bevölkerung beibringt, liebe Ursula, können dir diese Leute mit Sicherheit sagen.
Journalisten und PR
Der zweite bemerkenswerte Telepolis-Artikel, der mir heute unter die Finger kam: Kongress der Weißwäscher. In diesem Artikel über einen Kongess der PR-Leute ging es schwerpunktmäßig Katastrophen-PR, die Zusammenarbeit zwischen PR-Abteilungen mit Journalisten und die Einsicht, dass auch Journalisten mehr verdienen wollen. Wer für Verschwörungstheorien anfällig ist, dürfte in dem Artikel reichlich Nahrung für seine Thesen finden. Ansonsten gilt, das trivialere Sachzwänge die Arbeit der Redaktionen beherrschen. Was allerdings die Glaubwürdigkeit der schreibenden Zunft kaum verbessern wird.
Die schmutzigen Tricks des Allen Dulles
Markus Kampas sehr schön geschriebener Beitrag beschäftigt sich mit der Person Allan Dulles, welcher als Rechtsanwalt aus begütertem Haus die außenpolitischen Geschicke der USA in seine Hand nahm. Dulles Lebensgeschiche ist gespickt mit Vetternwirtschaft, Paranoia, Kollaboration mit den Nazis und einigen mehr. Einige seiner Kumpels, die er in führende Positionen hob, zeichneten sich durch Alkoholismus aus. Einige von denen Erkrankten darüber hinaus an psychichschen Krankheiten. Dulles war auch ein Fan von guter Fantasy, speziell den Subgenre des Geheimagenten-Klisches. Dulles gründete die eigentlich Erfolglose OSS, aus dem die knapp minder erfolgreiche CIA hervorging. Wie bei jedem Telepolis-Artikel gilt auch hier, dass man ruhig einen Blick in die Kommentare werfen sollte. Und zwar in jeden der vier Artikel. Die Beitragsreihe ist bestens dazu geeignet, die früh herein brechenden Winterabende zu überbrücken.
Sonntag 14 Oktober 2007
Samstag 13 Oktober 2007
Facebook?
Wem gehört eigentlich Facebook? So richtig weiß es eigentlich niemand, außer vielleicht Album of the Day. Die Jungs (und Mädels) zeigen in einer kleinen Flash-Animation wie und vor allem mit wem Facebook vernetzt ist. Vielleicht ist die Animation nicht wirklich neu, aber sie zeigt, wer mit wem vernetzt ist. Bevor ich es vergesse, mit dem wem sind nicht nur die User von Facebook gemeint. Auch findet man über StudieVZ so einiges im Netz. Das über sei dabei genauso doppeldeutig gemeint. Also passt lieber auf, wo ihr eure intimsten Geheimnisse offenbart. Denn Big Schäuble hat ein Auge auf euch geworfen.
Mine Swept - Mine Sweeper #2
Nach dem ich letztens meine Spieleseite aufräumte, vermisst ihr mit
Sicherheit eine Minesweeper-Variante, die nativ auf Mac läuft. Mit dem
Buzzword Minesweeper dürften wohl alle Unklarheiten beseitigt
sein. Ziel des kurzweiligen Spiels ist es, aus einem Minenfeld alle
diejenigen Felder aufzudecken, die keine Minen verbergen.
Einer nicht auszurottenden Mär zufolge wurde Mine Sweeper als Mausklickübungsprogramm unters arbeitende Volk verteilt. In diesem Sinne: muss man dieses Urgestein der Computer-Spielewelt noch großartig erklären?
Nach einem Nagscreen erscheint die Cocoa-Oberfläche, in welcher nach Herzenslust herum geklickt werden kann. (–2Boom_orNot–). Mine Swept schnorrt zwar zu anfangs, kostet aber letztendlich nichts. Einzig eine Feinjustierung der Spielfeldgröße und der Anzahl der Tretminen wird schmerzlich vermisst. Ausgeliefert wird das Spiel in einer man gerade 1,3 MB kleinen Zip-Datei. Viel Spaß.
Team Speak
Dann war da noch ein Team-Speak-Client
für OS X (oder so ähnlich). Für umme. Den aber konnte ich
mangels entsprechender Killerspiele nicht antesten. Für welches Spiel
konkret sowas ist, kann ich leider auch nicht sagen. Aber irgendwer von
euch kann es mit Sicherheit schon gebrauchen.
Scheiße ist das alt.
Spielereien mit Histogrammen
Jetzt mal einen schnellen Link für die Bildbearbeiter: Josh
Millard bearbeitet seine Bilder mit Histogrmmen nach, die den Skylines
verschiedener Städte entsprechen. So verfremdet
entfremdet manipuliert bearbeitet er
beispielsweise S/W-Fotos seiner Heimatstadt Miami mit der Skyline von
Miami nach. (Hab' ich alles richtig verstanden?)
Smart Folders
Immer wieder gern vergessen werden die Smart Folders, in welchen OS X Suchergebnisse speichert. Dabei ist die Sache so einfach: einen Neuen intelligenten Ordner anlegen, Auswahlkriterien bestimmen und schwupps befinden sich innerhalb des Mac-Dateisystems an einem einfach erreichbaren Ort alle Dateien, welche man haben will.
Sicheres Surfen
Dann fand ich da vor geraumer Zeit noch eine Anleitung, mittles derer man unerkannt im WWW rumklicken kann. Der Text ist aber speziell fürs OS X gedacht. Alle anderen schauen sich auf den für sie bestimmten Diskussions-Plattformen um.
Gewalt in Afghanistan
Der enttäuschende Ausgang der Abstimmung hat ja wohl hoffentlich jeder aus den Medien entnommen. Die Abstimmung für den Wahlkreis Hannover 2 sah wie folgt aus:
- Edelgard Bulmahn (SPD): dafür
- Patrick Döring (FDP): dafür
- Silke Stokar von Neuforn (GRÜNE): enthalten
- Dr. Diether Dehm (Die Linke.) dagegen
(via Abgeordnetenwatch)
Früher, als wir noch einen Schröder hatten, hielt ich die Sozen für die bessere Wahl. Davon muss ich mittlerweile besseren Wissens abstand nehmen. Selbst irgendwelche Interessenskonflikte, welche sich aus der Zusammenlegung der Themenkomplexe ISAF und Tornadoeinsatz ergeben, können meiner Ansicht nach nicht als Ausrede dienen. Wenn unsere Regierung beide Bereiche zusammenlegt um Sachzwänge zu schaffen, muss man beides pauschal ablehnen. Edelgard und Patrick unterwarfen sich den Fraktionszwang – soviel guten Willen bin ich meinerseits bereit zu geben. Einzig Silke hob sich aus der Masse hervor, in dem sie sich dem Fraktionszwang versagte.
Mal 'n paar andere Fragen: Hat jemand mitbekommen, wie sich die Ernteerfolge des afghanischen Opiums im letzten Jahr entwickelten? Wer verdient daran und warum müssen unsere Jungs ihren Kopf dafür hinhalten, gegen den Willen des Volkes?
Journalistische Stileblüte am Rande: Der Bundestag hat mit breiter Mehrheit für die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan um ein Jahr gestimmt. (via Reuters in der Süddeutschen gelandet)
Alles klar? Unsere eigentlicht nicht gewählte Regierung entsendet Soldaten (eure Söhne und Töchter) entgegen den Willen des deutschen Volkes auf Wunsch eines Despoten aus irgendwo weit weg in einen Krieg, der sich hier zu Lande bemerkbar machen könnte. Wählt nächstes mal vernünftig!
Was an Hartz fear schlecht ist?
Na zum Beispiel die generelle Herabwürdigung des Menschen. Wir wollen nicht vergessen, das viele von den betroffenen unverschuldet in diese Not gekommen sind. Aber bevor ich anfange, hier 'rum zu polemisieren, klopfe ich Andreas erstmal virtuell auf seinen Schultern rum. Der köstliche Lesetipp für's Wochenende hat leider nur einen bitteren Beigeschmack: Was ist denn schlecht an Hartz IV? fragt der SPD-Ortsvorsitzende Frank Gerstmann des Ortsvereins in Kirchmöser/Plaue.
Immerhin darf sich der studierte SozPäd eines prominenten Neumitglieds
erfreuen, der seinen kargen Schweinestall seine
illustre Gartenlaube wohl kaum behelligen wird. Was der
Artikel der Berliner Zeitung nur am Rande aussagt, sind ein paar
Details über Steinmeiers politischen Werdegang. Bleiben tut nur ein
schaler Beigeschmack, welcher beim Genuss der sozialdemokratischen Basis
entsteht.
Als Neuankömmling in diesem Dorf erhofft sich unser derzeitiger Außenminister einen Listenplatz für den Bundestag. Nur erhebt sich die Frage, wie Steinmeier in sein jetziges Amt reingehievt wurde. Als FROG dürfte ihm dies eher leicht gefallen sein – seine Seilschaft wird ihm wohl geholfen haben. Eine andere Frage die sich mir stellt, ist, wtf macht er zur Zeit? Die Frage dürfte durchaus berechtigt sein, denn immerhin wird er von uns allen bezahlt.
Steinmeiers Chefin tingelt durch die Welt, mahnt saubere Luft an, fordert Demokratien ungeachtet der Wünsche der besuchten Nationen ein und lässt sich zuhause kaum blicken. Und wenn, dann nur um dem Wahlvolk mal wieder eins über zu ziehen. Kurzum; Merkel mimt den Außenminister, unser Außenminister macht gerade, äh, was? Na, immerhin stellte er seine Bemühungen ein, künftige SPD-Wähler vom rechten Rand unserer Bevölkerung abzufischen.
Ach ja, er arbeitet gerade an seiner demokratischen Legitimation. Mit einem Wahlkreis im Rücken, in dem SPDler quasi auf am Boden liegende, sozial schwächere nachtreten, dürfte Steinmeier sich wohl heimatlich verbunden fühlen.
Kann man was daraus lernen? Weiß ich jetzt auch nicht, aber das Sozialpädagogen und Sozialdemokraten sowenig sozial sind wie Christdemokraten oder gar Christsoziale christlich, dürfte eigentlich nichts neues sein. Wer dieses unbeirrt glaubt, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.
Der Artikel der Berliner Zeitung dürfte in diesen Zeiten, in welcher mehr als nur Nächte früh über uns hereinbrechen, für ein wenig kurzweil sorgen. Viel Spaß.
Donnerstag 11 Oktober 2007
Christiane F: Nur einen...
... gegen die Schmerzen!
Wir schwimmen wie Delphine, nur für einen Tag.
Ich bin dein König und du meine Königin; nur für einen Tag.
Wir sind Helden, nur für einen Tag.
Ja ja die Eva...
Es rauscht ja wirklich durch den virtuellen Blätterwald. Die Herman wurde gekantet, die Herman ist gegangen worden, die Herman hat sich vergeblich verteidigt, die Herman wurde vorgeführt.
Alles blanker Unsinn, denn die Herman selbst hat sich um Kopf und Kragen geredet. Woher ich das habe? Na, aus erster hand gewissermaßen. Denn das 2DF stellte die relevante knappe Stunde Sendezeit ungeschnitten ins Netz.
Mittlerweile kursieren ja 'ne Menge kruder Interpretationen durch die allgemeine Wahrnehmung, von denen einige eher an einen ländlichen Stammtisch erinnern. Ich für meinen Teil schließe mich der allgemeinen Interpretation an, nach denen sich Eva selbst sich um Kopf und Kragen redete.
Eva selbst ist eine erfahrene Moderatorin. Sie ist sehenden Auges gegen zwei erfahrene Moderator/en/innen angetreten. Trotz einer erheblichen Vorbereitungszeit unterlag sie. Kerner behauptete in seiner Talkschow nicht nur, das er Brücken zu ihr baute, er tat es wirklich.
Die Herman hatte alle Gelegenheit, die gegen sie erhobenen Vorwürfe zu entkräften. Sie tat es zunächst auch, indem sie ihr Originalzitat unverfälscht öffentlich wiederholte. In der anschließenden Diskussion mit Senta Berger und Margarete Schreinemakers bleierte sie aber ab. (wtf M. Barth?)
Von Gutfried-Bonaqua-Kerner und dem Barth-Kaspar mal abgesehen befand sich Herman unter ihres gleichen: Medienerfahrene Mütter, die ihren eigenen Weg gingen. Beide haben die 68er bewußt miterlebt, beide können die von Herman gefahrene KKK-Schiene nicht nachvollziehen, beide sind emanzipierter als 'Mann' es sich wünscht. Mit diesem Absatz soll allen Vorurteilen gegenüber den Beteiligten genüge getan sein.
Im Verlaufe der Gesprächsrunde setzte sich die Herman selbst unter Druck. Zum Teil weil sie von Prof.Wippermann aufgeklärt werden musste, zum Teil weil sie gezielten Fragen auswich, und vor allem weil sie in Rage gebracht ihr innerstes nach außen kehrte. In diesem Zusammenhang, und nur in diesem Zusammenhang kann man die Äußerung mit der Autobahn 'verstehen'.
Zum Verhängnis aber wurde ihre deutlich geäußerte Weigerung gegenüber Prof. Wippermann, sich mit diesem über die deutsche Geschichte zu Unterhalten. Klassiches Knock Out, selbst beigebracht. Tief im Geiste dreht die Herman rechts herum, das wurde deutlich. Ihr nahe gelegter Abschied war völlig angebracht.
Neben der ungeschnittenen Version des Talks bietet Fix Masterbootrecord aufgrund seiner zeitnah erschienenen Interpretation eine gute Übersicht, ebenso wie Andreas Zielcke in seinem nachbereitenden Kommentar auf Süddeutsche-Online. Dazwischen war mal wieder reichlich zugeproste am Stammtisch angesagt.
Die beste Quelle aber ist immer noch das von uns finanzierte Original auf 2DF. Nur selber glotzen macht schlau! (Rechts oben gibt es den 51-minütigen, ungeschnittenen Stream (wmv, vlc, Quicktime))
Nach dieser Gefühlsäußerung seitens Hermans bleibt meines Erachtens nur ein Schluss übrig: Die Persönlichkeit hinter der Medienfigur 'Eva Herman' lebt und propagiert eine rückwärts gewandte Lebenseinstellung. Das Leben aber kennt nur eine Richtung: Vorwärts! Selbst die 'Alten' namens Berger und Schreinemakers (wtf Barth) leben es vor.
Mittwoch 10 Oktober 2007
Planet Terror!
Yep, war gestern Abend noch im Kino. Krasser Splatterkram! Rodriguez
rulez! Vor allem mal endlich den ersten Faketrailer gesehen. El Macheté
und der Priester kamen mir aus den Spy Kids bekannt vor (war der
Priester jetzt Cheech oder eher Chong?); kann es sein, dass sie zur
Rodriguez' Stammbelegschaft gehören? In jedem Fall war der zweite Teil
des Grindhouses besser als Death Proof! Die Holzbein-Nummer war auf
jeden Fall gut gemacht, so wie der plakative Verlust des letzten
Biochemikers. Darüber hinaus wurde die ultimative Bar-B-Q-Soße ob der
des reichlich fließenden Blutes entdeckt – die beiden rivalisierenden
Brüder fanden herzergreifend im Tod zueinander.
Aber Vorsicht, auf kleine Mädchen könnte der Streifen ein wenig eklig wirken – obwohl der hohe Anteil holder, zahlender und Klappe haltender Weiblichkeiten im Kinosaal dem eigentlich entgegen sprach... (Die Holzbein-Nummer war ganz gut gemacht; das mit dem Hubi im besonderen und den zickenden Zwillingen im allgemeinen auch.) Wie auch immer: der beschissene zweite Trailer fehlt mir noch!
btw: Das diesen Beitrag verzierende Bild gab es bereits im Sommer für umme auf irgendeiner Grindhouse-Projekt-Homepage. Soll glaub' ich sogar für 'ne Darstellung auf 'nem iPod brauchbar sein. Googelt gefälligst selber hinter her.
Heroes: 'Wir finden eine Theorie für dich'
Der erste Eindruck ist echt prima. Keine Wakelkamera und Schauspieler durch alte Altersklassen. Darüber hinaus werden verschiedene Charaktere über alle Herkunftsgrenzen vorgestellt, die künftige Zuschauer an den Bildschirm fesseln sollen. In einer recht bunten Bildersprache erzählen die Macher des Fortsetzungsromans eine Geschichte, welche sämtliche Protagonisten diverser Erzählstränge irgendwann mal in ein Gesamtbild einbindet.
Bereits in der ersten Folge heben sich die 'Helden' von der Vorlage der X-Men deutlich ab: Es werden Menschen mit Talenten vorgestellt, keine Aliens in humanoider Form, welche sich dummerweise gerade auf dem Planeten Erde befinden. Auch wird keinerlei Behinderten-WG vorgeführt, welche sich zur Rettung der Erde leider nur Ansatzweise bemüßigt fühlt.
Putzig waren vor allem die Einblicke in verschiedene Kulturkreise, lokale Familienbeziehungen und dergleichen mehr. Nach der ersten Folge zu Urteilen scheinen 'die Helden' eine wirklich gut fotografierte Bestandsaufnahme pubertierender zu sein. Wirklich löblich ist die Auswahl der Schauspieler, die wie ein Kaleidoskop durch alle Rassen und Altersklassen wirkt. Eines aber sollte nicht vergessen werden, die 'Helden' werden in einem Werbeumfeld gesendet.
Bunt ist völlig in Ordnung, auch werden Altersschranken hinsichtlich der Schauspieler gehoben. Auf dem ersten Blick ersetzt eine Mystery-Soap auf dem biseherigen Sendeplatz auf RTL 2 eine Sci-Fi-Reihe mit talentfreien Schauspielern. (Obwohl Stargate Atlantis m.E. durchaus eine Serien-Weiterentwicklung darstellt.) Bislang aber walzt die erste Heroes-Folge in einer wirklich gut gekürztem Trailer breit. Die X-Men-Klamotte wirkt durch alle Fäden durch. Nur das sich alle Beteiligten in naher Zukunft zusammen finden müssen; wir sind gespannt.
Wie in jeder gut erzählten Geschichte dienen die ersten Kapitel eigentlich nur zur Einführung.
Dienstag 09 Oktober 2007
Sporktris - noch ein Tetris
Wenn ich schon gerade bei meiner Games-Rubrik bin, könnte man ja ein
kleines Spielchen nachschieben. Mit Sporktris tritt ein weiterer
Tetis-Clone an, langweilige Pausen zu verscheuchen. Nichts neues: Die
Steine fallen von oben nach unten, volle Reihen werden abgeräumt und
erhöhen den Punktestand. Die Tastenbelegung kann frei eingestellt werden
und die Grafik ist gelungen. Sporktris
kostest nichts und gibt es für Windows und Mac – letzteres in einem 4,4
MB großem Diskimage.
Freeware Mac Games
Da in der Rubrik Mac Games mittlerweile einige Beiträge von den Archivseiten verschwunden sind, kommt erstmal eine kleine Liste mit allen von mir bisher vorgestellten Spielen. Bei bislang nur vier Ausfällen sorgt die immer noch beachtliche Liste für viel Kurzweil. Ein paar 503er waren noch dabei, aber die werden im Laufe der Tage nochmals angestestet. Nebenbei wurden einige Links repariert.
- NetHack 3D - für Mausschubser
- XaoS - coole Apfelmännchen
- Atari Lynx Emulator
- Xiq - Mischung aus Qix und Asteroids
- Plasma Pong - Pong auf Drogen
- Maelstrom - Asteroids-Klon
- Otis - kurzweiliges Steineabräumen
- Rocks'n'Diamonds - Edelsteinchen sammeln
- Powermanja
- MarbleSolitarius - Solitär
- BombSquad - Räumdienst
- Battle for Wesnoth in Version 1.2
- Crystal Catastrophe - Ein weiterer Tetris-Clone
-
Wing Nuts - Dogfighter - Ri-li - Snake mit Holzeisenbahnen
- Fish Fillets
- Mac-O-Lantern
- Cocoa Poker - ohne Strip
- Froggster - Retro Frogger als Widget
- Christmas Super Frog - Frogger Remake
- Bullfrog - Insektenvertilger
- Gilde der Diebe - Retrogaming unter Mac OS X
- Swarm Racer - Edelsteinchen sammeln
-
Aquatomic - wie Sokoban... - Warzone 2100 - reanimiert
- Frozen Bubble - genüssliche Zeitverschwendung
- Sudoku inklusive Radiergummi (Mac/Win)
- Ishido - kniffliges Brettspiel
- Yet Another Tetris
- Same-X - Knobelei für Zwischendurch
- Nexuiz - First Person Shooter
- LBreakout - Steinchen entfernen
- iStache - Kleb dir einen Bart
- Spielend Go lernen - mit GoGrinder
- Narzissen - Herbst zu Winter, Winter zu Frühling
- Snowball - niedliches Geschicklichkeitspiel
- Wing Commander - Privateer Gemini Gold
- Kumoon - Chicks w/ Guns
- Simbabwe - zynische Monopolyvariante
- The Game - runden basierter Taktik Shooter
- Go - Taktik, Strategie - ohne bilateralen Blutverlust
- Spice Trade - orientalischer Gewürzhandel
- NetHack - altes Spiel in neuem Gewand
- Betrayal at Krondor
- Dungeon Master - in Java nach gebaut
-
Solar Quest - Geschicklichkeitstraining - Yoda Soccer - Spiel deine eigene Fußballiga
- Pac The Man X
- Kill Dr. Coté - Splattergame
-
Wildlands Hockey - eiskaltes Vergnügen - Exegese - schlecher christlicher Shooter
-
Catch the Sperm 2 - Widgets?
- (Open) Transport Tycoon - Wirtschaftssimulation
- Tower Toppler - Retrogaming
- Mac Latrunculi - kurzweilige Strategie
- Marbol - noch ein Tetris-Clone
- Oolite - Neuauflage eines Klassikers
- Quinn - Tetris für Zwischendurch
- Industrial Revoluion - minimale Wirschaftssimulation
- Antigen - netter Arcade-Shooter
- Farmers Mah Jongg
- Primate Plunge - einfach nur affig
- Spheroids vs. Lady Jane - Ein Asteroid-Clone
- Kniffel, Yahtzee, Ratte,...
- Space Harrier 3D auf japanisch
- l1neum aka Qix
- ishizume aka Klax
-
Minesweeper - Risiko - Das Brettspiel
- Virus Out - Teufelsaustreibung
- Neverball - keine ruhige Kugel
- Bullets - Frustabbau
- Solitaire für OS X
- Stellarium - Sternegucken
- Armageddon: First Strike!
- Bricksmith, ein virtueller Lego-Baukasten
Montag 08 Oktober 2007
NetHack 3D - für Mausschubser
Mit Nethack 3D bemüht sich ein weiterer Klon darum, der ASCII-Text
basierten Oberfläche eine Zeitgemäße GUI zu verpassen. Im wesentlichen
kann man dies durchaus als gelungen zu bezeichnen. Das alte Spielprinzip
fügt sich prima in die Aqua-Oberfläche ein, fast alles lässt sich per
Maus bedienen. Einer kleinen Hack'n'Slay-Runde in der verlängeren
Mittagspause steht eigentlich nichts im Wege.
Wer NetHack immer noch nicht kennt, sollte erstmal erstmal einen Blick in die Wikipedia werfen – dieses genrebildende Spiel erneut zu beschreiben ist einfach nur überflüssig. Gleich nach dem Start gibt es die Möglichkeit, ein paar Programmoptionen zu verändern. Gleich danach wird man aufgefordert, seinen Spielernamen einzugeben. Danach kommt ein Formular, in welchen Rasse, Rolle, Geschlecht, und Gesinnung gewählt wird. Mit einem weiteren Klick auf 'Ok' geht es direkt ins Spiel. So ganz GUI-basiert ist die Bedienung leider nicht, einiges muss doch noch mittels Tastendruck erledigt werden. Alternativ werden einige Befehle in Menüs angeboten, mit den passenden Shortcuts.
In dem nun sich aufbauenden Fenster – einen Vollbildmodus gibt es nicht – verteilen sich viele für ein Rollenspiel typische Bedien- und Informationselemente. Im zentralen Bereich befindet sich eine 3D-Ansicht des Spielfelds, weitere Aktionen sind hier nicht möglich. Die Grafik ist recht spartanisch, sämtliche Gegner und Gegenstände werden NetHack-typisch durch ihre Buchstaben repräsentiert. Eine Erinnerung an die altertümlichen Textterminals darf durchaus gestattet sein. NetHack 3D bleibt trotz der GUI dem alten Spieleprinzip treu.
Oben links gibt es einen Ausschnit der Umgebung zu sehen, welche im traditionellen NetHack-Stil gehalten ist. Hier werden Mausklicks akzeptiert, um eine längere Strecke im Spiel zurück zu legen. Als zusätzliche Info erscheinen die Spielfeldkoordinaten. Gleich darunter werden getragene Rüstungen und Waffen angezeigt. Die Felder dienen leider auch nur zur Information. Was dort angezeigt wird, hängt eingegebenen Anweisungen ab (Gegenstand aufnehmen, Gegenstand in die Hand nehmen...). Ganz links unten gibt es Infos zum erbeuteten Gold, Erfahrungspunkte, verstrichene Zeit und Punktestand.
Auf der rechten Seite von oben nach unten befinden sich Angaben zum Namen der Spielfigur, dessen Titel, reichlich Angaben zur Gesundheit sowie zur Gesinnung. Gleich darunter in einem kleinen Kreis befindet sich ein anklickbarer Kompass. Rechts unten kommen wir nun zu den wichtigsten Bedienelementen: Die Richtungsknöpfe. Leider sind diese nicht beschrifet, aber deren Funktion lässt sich schnell ermitteln und merken. Die beiden länglichen links und rechts dienen zum Drehen der Figur in die entsprechende Richtung. Mit allen anderen wird sich ein Schritt bewegt, wobei der dicke obere ein Schritt nach vorne veranlasst. Der Rest müsste sich jetzt ergeben ;-).
Den 3D-Screen in der Mitte hatten wir ja schon. Darüber befindet sich noch eine Levelangabe. Gleich links davon befindet sich unbeschrifteteter und auch sonst unscheinbarer Knopf, welcher eine Karte anzeigt. Unter dem 3D-Screen geht es nun Spielrelevant weiter. Ein paar mit Buchstaben versehenen Knöpfen dienen zur vereinfachten Befehlseingabe. Wiederum darunter werden Beschreibungen ausgegeben und weitere Anweisungen eingegeben. Wie schon angedeutet, kommt NetHack 3D ohne Tastaur leider kaum aus. Ganz unten befindet sich ein unscheinbarer Balken, mit sich näheres zum aktuellen Gesundheitszustand anzeigen lässt.
Ruft man aber Inventarlisten auf, erscheinen diese in separaten Dialogen. Aus diesen wiederum sucht man sich den passenden Gegenstand aus, welcher gleich in die Eingabezeile übernommen wird. An viele Details hat der Programmierer schon gedacht, die paar fehlenden können durchaus Wunschliste für eine neue Version übernommen werden. Sehr nett gemacht sind vor allem die Dialogfenster, welche als alte Pergamente aus der Titelleiste des Fensters heraus scrollen. Rahmenlose 'About'-Fenster sind ja nichts neues, aber rahmenlose Dialoge kannte ich auch noch nicht.
Kurz angesprochen hatte ich die Wunschliste für eine neue Version ja schon. Dies will ich mal als Überleitung zur jetzigen Version nehmen. NetHack 3D gibt es Mac-only in einer japanischen und englischen Sprachversion. Das Programm selbst liegt nur in einer PPC-Version vor, eine Intel-Version wird vermisst. Die Homepage ist japanisch, aber die Dateinamen sind in englisch gehalten. Passt auf, was ihr runter ladet. NetHack kommt in einem knapp 16 MB großem Diskimage und kostet nichts. Viel Spaß.
Birma, Buddhismus und brennende Moscheen
Zwei Artikel sollen sollen aufzeigen, das nich alles was glänz, Gold ist. Am Wochenende erschien auf Telepolis ein Artikel über die Geschichte der birmesischen Buddhisten unter dem Titel Mönche und brennende Moscheen. Der Auslöser der Unruhen liegt zunächst in einer 500 %igen Preiserhöhung der Kraftstoffpreise begründet. Soziale Unruhen hatten in der Vergangeheit des öfteren ihre Ursprünge in der Auspressungs des Volkes. Das hier Subventionen wegfielen, können wir im Moment mal außen vor lassen.
Nach einer kurzen Beschreibung der gegenwärtigen Situation nimmt sich Peter Mühlbauer viel Zeit, die Geschichte des Buddhismus in Birma zu beschreiben. So könnte man es verkürtzt umschreiben. Im wesentlich aber geht es um das Wirken der Mönche, die nur ihre Interessen durchgesetzt sehen wollen. Dabei gehen sie mit andersdenkenden alles andere als zimperlich um. Brennende Moscheen gehörten in der Vergangeheit dazu. Auch über die Rolle der Frauen im Buddhismus wird einiges erwähnt.
Wenn man in den Leserkommentaren zu dem Telepolis Artikel ein wenig rumstöbert, findet sich ein Link auf einen redaktionellen Kommentar im Tagesspiegel. Im Mythos Tibet geht es um die PR-Arbeit und den Merchandising-Handel der tibetischen Mönche im Allgemeinen und des Dalaih Lama im Speziellen. Eine Kernaussage des Kommentars beschreibt, wie wir sowohl von der chinesischen als auch von der tibetanischen Propaganda verschaukelt werden. In dem David-gegen-Goliath-Spiel schlagen wir uns nur zu gerne auf die Seite des Schwächeren; mir geht es nicht anders.
So können die Exiltibeter ihre eigene Kultur als positiven Gegenentwurf zum „Unterdrücker China“ präsentieren und rennen damit im Westen offene Türen ein; denn die Angst vor der „gelben Gefahr“ hat in Zeiten des wirtschaftlichen Aufstiegs Chinas wieder Konjunktur.
Insgesamt aber beschreibt der Kommentar das tatsächliche Zusammenleben der chinesen und tibeter in Tibet. Nur das diese Tatsachen in Europa praktisch gar nicht bekannt sind. Ebenso kaum bekannt dürfte sein, junge Männer im Buddhismus eine Art befristeten Pflichtdienst ableisten. Für jenen gibt es in den Kirchen keinen Vergleich, weswegen buddhistische Mönche gerne mit kirchlichen Priestern auf eine Stufe gestellt werden.
Die Quellenlage stellt sich für mich im Moment ein wenig dürftig dar. Aber dennoch dienen die beiden Artikel dazu, sowohl den Buddhismus als solchen als auch die Lage in Birma dahingehend zu hinterfragen, welche Roll die Mönche wirklich spielen. Sympathie mit jenen, die sich gegen eine Diktatur auflehnen, habe ich immer. Aber wenn sich hinter den Aufständigen religiöse Fanatiker verbergen, ist es mit der Sympathie vorbei.
Leningrad Cowboys
Gerade eben auf B3 auf ein recht aktuelle Konzertaufnahme mit den Leningrad Cowboys gestoßen. Die Jungs sind ja wieder in alter Qualität unterwegs – was ja irgendwie erfreulich ist. In den letzten Jahren hat man ja von ihnen eher gar nichts mehr wahrgenommen. Witzig sind auch die Streicher, welche an irgendeine Gruftie-Metal-Combo erinnern. In der nahen Zukunft muss ich mal ein Auge auf die Tourdaten werfen, obwohl das Publikum eher Abschreckend war. So mehr in Richtung Ballerman-Spaß-Besoffen-Prolls.
Update
Oops, die Streicher waren die echten...
Das Konzert eine 95er Aufname von der Seebäderkaje. Na egal, war trotzdem witzig.
Donnerstag 04 Oktober 2007
Über 2000 Bergleute schlagartig um 100 Meter geliftet
Alles nur Innerhalb zweier Mausklicks! Woah!
Aus meinem Feed-Reader: In Südafrika sind mehr als dreitausend Bergleute in 2.200 Meter Tiefe eingeschlossen. Nach Angaben der Gewerkschaft ist der einzige Ausgang ver- sperrt. Der Betreiber "Harmony Gold" erklärte, das Kabel eines Beförderungsaufzugs sei gerissen. Die Arbeiter könn- ten nicht nach oben geholt werden. (via dradio, einschließlich Typos)
Und: In einer südafrikanischen Goldmine sitzen mehr als 3000 Bergleute in etwa 2100 Metern Tiefe fest. Der einzige Fahrstuhl der Mine ist defekt, weshalb die Männer nicht mehr an die Erdoberfläche können. Die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren. (via Tagesschau.de, mit über 'ner Stunde Nachlauf klappt es auch mit brauchbaren Sätzen!)
Los jetzt, alle mal auf den Nachrichten rumklicken, damit die Kumpels pünktlich zur Frühstückspause wieder oben sind! (Alternativ mal die schreibenden Praktikantinnen in den Arsch dingsen.) Die ersten Hundrert aber werden auf mein Konto verbucht.
Mit Südafrikanischen Minen verband ich bislang eher Diamanten oder etwas, auf das man besser nicht tritt. Das mit dem Gold ist mir jetzt echt neu. Man lernt halt niemals aus. Das die Rettungarbeiten auf Harmony Gold auf Hochtouren laufen, entstammt wohl der Fantasie der Schreibenden. Das die Strippe für den rettenden Lift im Arsch ist, darüber besteht wohl Konsens. Oder ist im Moment jemand anwesend, der näheres berichten kann?
P.S.
Wer Zynismus findet, darf ihn behalten – für lau.
Tarifstreit zwischen Bahn und GDL wieder vor Gericht
Was daran ist jetzt so überraschend? (via zwangsfinanzierten Medien)
Birma? Ich auch nicht
Ich weiß auch nich, um was in Birma geht. Ich weiß nur, das Klerikale in irgendwo weit weg sich in Opposition zur ihrer Regierung befinden. Ich persönlich befinde mich auch in einer Opposition zu unserer eigentlich nicht gewählten Koalition. Hey, ich finanziere via Steuern unseren Beamtenapparat, unsere Regierung und weis die Hölle was sonst noch – also BKA, nehmt erstmal die unproduktiven aufs Korn. Einige wenige unserer Ober-Pfaffen mäkeln auch ständig rum. Trotzdem nimmt sie (hoffentlich) niemand ernst.
Für was singen die Priester in Birma? Gegen eine Militärregierung? Das ist erstmal aus unserer Sicht völlig O.K. Last man Standing gewissermaßen, aber diese Erfahrung steht uns noch bevor. Desweiteren singen wir auch gerne gegen die Auswirkungen unserer demokratisch gewählten ReGIERung an. Aber mal im Ernst jetzt, stabile Verhältnisse im indischen Ozean sichern uns unseren warmen Arsch. Obwohl künftige Winter nicht gerade mit Kälte drohen.
Um was es geht? Unseres Gleichen macht es sich im Sessel bequem, während anderswo die Waffen gezückt werden. Publikumswirksam versteht sich, Denn gegen ein Miliär ansingende Priester in irgendwo weit weg machen vielmehr her, als hiesige demonstrierende Bürger, welche ihre Meinung gemeinschaftlich offen kundtun.
Hier wie dort protestieren Bürger gegen ihre Obrigkeit. In irgendwo weit weg richtet sich der Volkszorn halt gegen Machthaber, welche anstatt einer angeblich gemeinschaftlichen Legitimation eine Uniform nebst deren angeblichen Vorrechten vorziehen. Hier wie dort singen lediglich – im übertragenen Sinne – Priester, zuzüglich ein paar ewig Gläubige sowie Mitläufer mitgerechnet. Aber um was geht es jetzt konkret? Bürgerrechte vielleicht? So weit weg sind wir von Birma nun doch nicht.
Das alles aber wissen wir nicht genau. Wenn man der allgemeinen Nachrichtenlage glauben schenken darf, treffen in irgendwo weit weg zwei Parteien ziemlich krass aufeinander. In einer Sache aber bin ich mir sicher: Die dortigen Verhältnisse lassen sich nicht auf Deutschland übertragen.
In der Vermittlung der Faktenlage hingegen tun sich Schwarze Löcher auf. Das gebührenfinanzierte 2DF schafft es immer noch nicht, den keimenden deutschen Bürgerprotest bezüglich des bevorstehenden Überwachungsstaats zu vermitteln. Falsche Fakten werden veröffentlicht, um sie im Nachhinein mit windigen Ausreden zu verteidigen. (Bitte den Artikel einschließlich der Kommentare lesen!)
Was geht Mann? Lassen sich die Ereignisse wirklich nicht auf Deutschland übertragen?
Langsam kristallisiert sich in mir ein Bild unserer Situation heraus: Auf sämtliche Medien ist keinerlei verlass. Jeder Wichtige kann machen was er will, unser Qualitätsjournalismus wird es schon Filtern und Zielgruppengerecht aufbereiten. Aufgrund welcher Faktenlage soll ich jetzt gegen wen demonstrieren?
Um was ging es jetzt nochmals? Ach ja, um Birma. Oder war es die Straße von Malakka nahe bei Myanmar? Hatte ich das mit der chinenesischen Öl-Pipeline schon erwähnt, welche den westlichen Schiffsverkehr abhängt? Nein? Na ja, auf jeden Fall geht es um irgendeine Show in irgendwo weit weg, welche dich und mich allenfalls peripher tangiert.
P.S.
Wer in diesem Beitrag ein wenig Zynismus entdeckte, darf ihn behalten – für lau.
Mittwoch 03 Oktober 2007
Brotschriften
Gut, der Hut ist alt. Aber hey, das Fensehen lebt ja schließlich auch von Wiederholungen. Exljbris bietet für den Alltag brauchbare Schriften feil. Für umme.
Halloween Giveaways
Lang und satt Vektorgrafiken zum Kinderfest Ende diesen Monats gibt
es im Blog von Youworkforthem.com.
Allerdings stellen die EPS-Dateien mehr eine Arbeitsgrundlage für jene
dar, die noch irgendwie kreativ bis zum Monatsende tätig werden müssen.
Mouneer Al-Shaarani - Syrische Kaligraphie
Zuerst erstmal sei Entschuldigung des falsch geschriebenen Names entboten: Thingamablog verträgt keine Sonderzeichen in der Überschrift. Mouneer Al-Shaárani veröffentlicht auf seiner Homepage seine als Handwerk erlernten Arbeiten in der syrischen Kaligraphie. Auch wenn ich die Texte nicht verstehe, sehenswert in ihrer Erscheinung sind die Arbeiten allemal. Die folgende Grafik zeigt meines Erachtens am besten den Übergang von der Schrift zum Bild und somit den Zusammenhang zwischen Form und Inhalt. Schriften generell transportieren nicht nur Informationen, sie müssen auch in ansprechender Form gestaltet sein, um Informationen schmackhaft darzubieten.
(Klick auf das Bild!)
Nathan Sawaya - Legomeister
Nach meinem letzen Beitrag über Legospielereien im Allgemeinen stelle ich nun ein Künstler vor, der mit den rastbaren und verbindungsstabilen Bausteinchen beonders virtuos umzugehen versteht: Nathan Sawaya. Im Vergleich mit den Brickfilms dürften die eher bildhauerischen Exponate wohl ein – im anderen Sinne – größeres Kino darstellen.
(Ih, Catcontent! Reiss dich gefälligst zusammen und Klick auf das Bild!)
787 Cliparts
Unter dem Titel 787 Clip Arts stellte Oliver Laric irgendwann letztes Jahr ein im Daumenkino-Stil gehaltenes Video ins Netz. Im wesentlichen werden kolorierte alte Clip-Arts so aneinander gereiht, so das der Eindruck einer Animation entseht. Alten DTPlern dürfte es die Tränen ob dieser Nostalgie in die Augen treiben. (Quicktime, knapp 11 MB, startet sofort)
Twin Peaks - vorher, nachher
Ein Freund der alten Serie besuchte die Drehorte und schoß Fotos der Kulissen. Seine Bilder stellte er auf intwinpeaks.com mit alten Aufnahmen gegenüber und arrangierte alles in einem mysteriösen Ambiente.
(Klick auf das Bild!)
London Tube Plakatausstellung
Das London
Transport Musem stellt seine alten Werbeplakate aus: Explore over
5,000 posters and 700 original poster artworks. Discover the artists,
subjects and techniques behind a century of outstanding poster design.
Allemal nett anzuschauen.
Fernsehabend
Gerade beim surfen zappen entdeckt: Auf 3Sat läuft den
ganzen Tag über schon ein Themenspecial über den Weltraum. Als krönender
kömmen drei Spielfilme:
- 22.00 Uhr Baraberella – Der beste Striptease der Filmgeschichte. Besser noch als Ursula Martinez'…
- 23.35 Uhr John Carpenters Dark Star – Finsterer Stern: „Hallo Bombe…“
- 0.55 Uhr Raumpatrouille Orion – Rücksturz ins Kino
Richard Wilkinson - Grafiker
Richard Wilkinson arbeitet als freier Grafiker. Seine auf seiner Homepage vorhandenen Arbeiten sind durchaus sehenswert. Besonders angetan hat es mir die Illustration für einen Artikel für The Telegraph Magazine über die Nebenwirkungen von Cholesterinsyntheseenzymhemmern.
(Klick auf das Bild!)
Montag 01 Oktober 2007
Löschen (IV)
Wie Patrick ergänzend zum Löschen…-Beitrag meinerseits erwähnte, kann man seine Festplatten auf mittels der Installations-CD/DVD inhaltlich tillen. Über das Warum dürfte wohl mittlerweile keine Unsicherheit mehr herrschen. Einer mäßig, aber regelmäßig gesäuberten Festplatte spricht nichts entgegen; viel mehr sprechen die Bestrebungen einiger Minsiter unserer eigentlich nicht gewählten Regierung dafür. Aber auch ein persönlicher Nutzen spricht zum gelegentlichen Ausmisten: Endlich wieder genügend Platz für neue Gedanken!
Dann war da noch der blöde Spruch mit 'Ich habe nichts zu verbergen!' Yo man, dann installier doch eine Webcam in deinem Schlafzimmer. Wir wollen auch an deinem Spaß teilhaben. Oder füll doch mal auf einem Wochenmarkt eine Teilnahmekarte an einem Gewinnspiel aus… Das versprochene Mercedes-Cabrio als Hauptgewinn lockt doch echt.
Noch ein kleines Detail am Rande bezüglich angelegter Dateien: Viele Programme legen Cache-Dateien an, die nach Gebrauch zwar als gelöscht markiert werden, aber nicht sicher gelöscht werden. Damit ist nicht nur die vielfach als unsicher gebrandmarkte Swapdatei gemeint. Mit ein wenig Rekonstruktionsarbeit kann ein halbwegs unterwiesener Beamter solche Perlen wie Granny.Ass.Fuckers.2.XviD-TESORO.CD2.ShareConnector.[wnet.co.il].avi aus den Untiefen eurer Datensektoren hervorzaubern. (Keinen Spruch jetzt!)
Also, das wesentliche was ihr zu verbergen habt, ist eure Privatsphäre. (Solange ihr niemanden anderes dadurch schädigt.)