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Mittwoch 30 November 2005
Saltatio Mortis - ohne mich
Argl, hatte mich schon gefreut. Bin aber eben erst von einer Wohnungsauflösung zurück gekommen. Das hatte nun mal vorrang. Die nächsten Tage wird es mit der Nachlaßverwaltung weiter gehen. Aber heute ist erstmal Science Fiction auf einen dieser Werbekanle angesagt. Vielleicht rettet das den Abend.
Samstag 26 November 2005
encore #15
Die
fünfzehnte Ausgabe dieses Gestaltermagazins ist bereits sei geraumer
Zeit erhältlich und wie immer kostenlos; aber erst heute Abend konnte
ich mir die Zeit zum durchblättern abzwacken.
Veränderungen technischer seits an der Aufmachung gab es auch. Beispielsweise blenden in den Fotostrecken Details der Aufmacherbilder oder Bildbeschreibungen erst langsam ein. Ein zu schnelles Blättern wird mit also mit Informationsverlust abgestraft. Geblieben ist sowohl die hammermäßige Ladezeit – User aus 'Glasfaserland' haben das Nachsehen – als auch die fehlende Verlinkung aus den Inhaltsverzeichnis heraus. Egal.
Weiterhin fehlen dem Deckblatt diverse Schlagzeilen. Man ist also wie ich gezwungen, den einen oder anderen Blick hinein zu werfen. Als erstes kam eine Fotostrecke über verschiedene Leuchtreklamen, die Klischees aus Las Vegas zeigen. Hier beispielweise werden verschiedenen Details innerhalb der Bilder mittels Flash eingeblendet. Der erhebliche Rest zeigt ein buntes Spektrum aus Typografie, Fotografie und aktueller Reklame.
Einem Online-Magazin naheliegend ist es, dass beispielsweise Downloadlinks direkt aus einem Artikel heraus aufrufbar sind. Beispielsweise dieser ( JPG, 1024x768, 212 kB) aus einer Bilderserie von Felix Holzer– im übrigen gibt es diesmal einige Wallpapers zum Download. Mein diesmaliger Liebling ist natürlich der dritte Teil der DIN-Schrift (ab Seite 76 – die Autobahnschrift, ihr wisst?), dessen knapp hundert Jahre alte und kriegsbegleitende Geschichte mich durchaus interessiert.
Aber wie bereits beschrieben, die Site benötigt Zeiten seitens des Lesers. Sowohl von der Ladezeit her als auch von der Zeit des Lesens eurerseits her. Nehmt euch die Zeit, es lohnt sich. (Via Fontblog)
Freitag 25 November 2005
Disk Inventory X
Mal wieder ein Oh Es Zehn Tool!
Disk Inventory X zeigt die Belegung gemountenter Laufwerke und gibt
weitere Datei-Informationen Preis.
Endlich ein nettes Tool, mit dem die Belegung eines vom Mac OS X gemounteten Laufwerks näher betrachtet werden kann. Nach dem Programmstart zeigt das Programm in einer Auswahlliste alle Laufwerke – also auch Diskimages und dergleichen – an. Nach einer Laufwerkswahl wird das Laufwerk gescannt und einen Moment später präsentiert das Programm ein Hauptfenster.
Das Hauptfenster teilt sich in eine Baumstruktur auf der rechten Seite, einer graphischen, recht psyedelischen Anzeige links, einer Iconleiste gleich oberhalb sowie einer Statusanzeige unten. Sowohl ein einfacher Klick in die Baumstruktur als auch in die graphische Anzeige füttern das Informationsfenster mit reichhaltigen Daten der Datei. Eine Auswahl aus der Baumstruktur hebt das entsprechende Feld in der graphischen Anzeige hervor und zeigt den relativen Festplattenverbrauch an. Ein Klick in die graphische Anzeige zeigt im unteren Teil des Hauptfensters den Namen der Datei und den OS-X-Pfadnamen an – leider nicht den Unix-Pfadnamen.
In der graphischen Ansicht zeigt sich ein kleineres Manko des Programms: Die Pfadinformationen erhält man nur, wenn man zuvor in die graphische Ansicht geklickt hat. Dann kann man aber mit dem Überstreichen des Mauszeigers über weitere Felder Pfadinformationen anderer Dateien. Selbstverständlich hebt ein Klick in der Baumstruktur die Datei in der graphischen Ansicht hervor – und umgekehrt.
Natürlich darf meine übliche Warnmeldung nicht fehlen. In der Iconleiste gibt es das Icon in den Papierkorb legen. Es erfüllt seinen Job wirklich, man kann durchaus auch Systemdateien im Orkus versenken – also auf den Ast sägen, auf dem man sitzt. Ein mindestmaß an Ahnung im Umgang mit Computern wird von mir mal wieder voraus gesetzt. Dennoch soll ein Positivum angezeigt werden: Es werden versteckte Dateien angezeigt (die mit dem führendem Punkt im Dateinamen). Auf diese weise konnte ich immerhin ein sattes Gigabyte an nicht mehr benötigten Cachedateien diverser andere Progrämmchen löschen.
Weiterhin zeigt ein separates Info-Fenster vielerlei Dateiinformationen der Dateien an, die man in einer der beiden Ansichten des Hauptfensters wählte. Ein seitlich ausfahrbahre Lade zeigt den Farbcode des Huaptfensters einer Dateiart an. Mittels des aus diesem Bereich aufrufbaren Kontextmenüs lassen sich weitere artgleiche Dateien in einem vertikalem Schuber auflisten.
Achja, der Programmierer gibt sein wirklich hilfreiches Produkt kostenlos ab.
Freitag 11 November 2005
Sony: Rootkit für Mac OS X?
Gerüchteweise soll das erste Rootkit via einer Sony-Audio-CD im Umlauf sein. Shiftzwei versucht gerade, näheres in Erfahrung zu bringen. Wer was weiss, meldet sich dort.
Das mahnt mich mal wieder, mein System neu aufzusetzen – nach etwa zwei Jahren könnte man den Rechner mal echt wieder entrümpeln – und nicht mehr als Admin ins Internet zu gehen. (Die Tage mal schauen, was der Tiger derzeitig bei eBay kostet.)
Wallace & Gromit (die vierte)
Laut der Hitliste aus dem Stern (Print-Version) hat der witzige Film die Millionen-Zuschauer-Grenze überschritten. Ihr ward immer noch nicht drin? Dann aber mal los!
Donnerstag 10 November 2005
The Melancholy Death of Oyster Boy
Tim Burton, der Macher von Edward mit den Scherenhänden sowie von Corpse Bride, zeigt auf der Homepage seines Kollektivs (ob es sich um eine Fanpage oder ein echtes Künstlerkollektiv um Tim Burton handelt, hab' ich auf die schnelle nicht heraus bekommen) sechs Flash-Animationen vom kleinen Oyster Boy. Etwas morbid, aber nett gemacht. (via The Crime in your Coffee)
Mittwoch 09 November 2005
Mac OS X - Verschlüsselung mit GnuPG
Schiftzwei hat aus aktuellem Anlass seine ältere Anleitung zur Nutzung von GnuPG unter Mac OS X wieder hervor gekramt. Seine Motivation – die ich durchaus teile – könnt ihr im selben Artikel nachlesen. Da ich lange keine Leseaufforderung für das kommende Wochenende hatte, nehmt dies als Vorschlag. Es ist von der Thematik her zugegeben eher ein special-interest-Thema. Aber auch als Mac-Anwender sollte man sich nicht zu sehr in Sicherheit wiegen. Es geht bei diesem Thema schließlich nicht um das ewige gezänke um die Dichtheit verschiedener Betriebssysteme, als vielmehr um die Selbstbestimmung darüber, wer Informationen über euch wie bekommt und in welcher Art weiter ausschlachtet.
Saltatio Mortis - des Königs Henker
Ende des Monats - genauer am 30.11. – ist es wieder soweit: Im
Musikzentrum spielen
Saltatio Mortis auf. Musikalisch lassen sich die Jungs ohne weiteres im
Mittelalter-Rock einordnen, wenn sie wie bei der derzeitigen Tour
elektrisch verstärkt auftreten. Vom Stil her nicht ganz so hart wie In
Extremo, aber zuweilen deutlich härter als beispielsweise Adaro oder
Schandmaul – obwohl beide eher dem deutschen
Folk-Rock zuzuordnen sind. Saltatio Mortis sollten alle die im Auge
behalten, denen In Extremo mittlerweile zu teuer und dessen Konzerte zu
voll geworden sind. Die echte Mittelalterschiene haben die spärlich
bekleideten Jungs auch drauf, nur wird diese rein akustische Spielkunst
nur bei mittelalterlichen Events dargeboten. Da sind sie dominanter als
beispielsweise
Filia Irata, lassen sich aber dennoch von In Extremo 'wegblasen'.
Auf einem Mittelalter-Event habe ich die Jungs von Saltatio Mortis
leider noch nicht erlebt. Ich bin aber auf jeden Fall gespannt, was im
Musikzentrum abgeht.
BTW:
In diesem Zusammenhang darf man Corvus Corax/ Tanzwut oder gar Ougenweide nicht vergessen. Es fiel mir nur halt schwer, sie weiter oben mit einzubauen.
Update
Dreimal abgeschnitten und immer noch zu kurz. Erst wollte ich das verlinkte Bild oben gegen das Original ersetzen. Was zunächst auch klappte, dann aber wieder nicht und im dritten Anlauf endlich zum Erfolg führte. Dann noch eine Redigierleiche entdeckt, die im vierten Anlauf eingefügt werden musste.
Dienstag 08 November 2005
Armageddon: First Strike!
Ein nettes, kleines Ballerspiel für Zwischendurch. Der Missile
Command Clone namens
Armageddon in der Version 1.1 ist etwa 4.3 MB groß und selbstverständlich
kostenlos.
Freitag 04 November 2005
Wallace and Gromit (zum dritten)
Eigentlich wurde ich nicht enttäuscht. Eigentlich... Mäkeln kann ich immer, das ist eine meiner leichtesten Übungen. Dennoch: der Film war trotz einiger längen sehr unterhaltsam. Vor allem kicherten die weiblichen Begleitungen anderer Zuschauer am lautesten! Besonders jedesmal, wenn die reichlich vorhandenen, niedlichen Kaninchen auftauchten. Die Zuschauerinnen waren zwar nicht so alt wie ich, aber deutlich älter als die Kiddies meines Kumpels - und die fanden den Film insgesamt auch gut. Und das will schon was heißen.
Wer die bisherigen drei Kurzfilme gut fand, wird garantiert nicht enttäuscht (Obwohl Hennen Rennen deutlich besser war.) Viele Details, ein paar Running Gags sowie die bereits von den Kurzfilmen her bekannten Hauptdarsteller. Desweiteren gibt es jede Menge gut in die Handlung eingeführter neuer Nebendarsteller. Der Film läuft mittlerweile in der dritten Woche und hatte laut Stern (Print) bereits eine knappe Million Zuschauer. Immerhin ein mögliches Thema für einen Smalltalk für die nächste Fete. Daher meine Aufforderung an alle, die noch nicht drin waren: Schaut euch diesen Film ruhig an und genießt ein wenig spaßige Kurzweil.
fennel DVD Manager - ein DVD Verwalter
Der fennel
DVD-Manager in der aktuellen Version 1.6.2 verwaltet eigene
Filmsammlungen. Zur besseren Eingabe neuer Filme in den Datenbestand des
Programms fragt das Programm die Datenbanken von fünf Amazon-Servern,
zwei IMDBs (UK und US) sowie einen französischen Dienst ab. Den für sich
geeigneten Dienst muss man nur vor der Abfrage festlegen, aber eigene
Einträge ohne weitere Abfragen aus dem Internet sind ebenfalls möglich.
Eigene Einträge werden in dem selben seitlich ausfahrbaren Slider
eingegeben, in denen man sich nähere Information zu einem Film anzeigen
lassen kann. Einzelne DVDs können außerdem mit einem Status versehen
werden, der einen Film als im Besitz, verliehen oder geliehen
kennzeichnet.
Exportieren kann der in verschiedene Sprachen lokalisierte
DVD-Manager die Liste selbstverständlich auch. Es wird eine HTML-Seite
nebst einem Unterverzeichnis mit allen vorhandenen Vorschaubildern
erzeugt. Die exportierte Liste kann wahlweise Angaben zum Status, Autor,
Genre, eigene Wertung und weiteren Angaben enthalten. Selbstverständlich
ist im Programm eine simple Suchfunktion enthalten. Apropos Amazon: das
Programm ist zwar kostenlos und uneingeschränkt Nutzbar – diverse
Updates sind in der letzten Zeit auch erschienen, aber über eine
Sachspende in Form einer CD oder eines Buches aus seiner
Amazon-Wunschliste würde sich der Autor dennoch freuen.
Hat sich erledigt, ist Shareware geworden.