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Donnerstag 26 November 2009
ORF Ski Challenge – Eher Bein- als Halsbruch
Seit heute exisitieren einige Blog-
und Newsbeiträge,
die das Spiel „ORF-SkiChallenge
10 – Beaver Place“ propagieren. Warum auch nicht, ein wenig
Abwechslung ist ja immer willkommen. Aber das das Spiel nicht auf allen
Macs läuft, das wurde nirgends erwähnt. Man kann hier nur den Eindruck
gewinnen, das irgendeine PR-Meldung mal wieder ungeprüft abgeschrieben
wurden.
„Ignorieren“ ist bei ORF-Schi Schällensch durchaus die bessere Wahl.
Das ist doppelt ärgerlich, weil sich beide Medien ausschließlich innerhalb der stark eingrenzbaren Mac-Szene bewegen. Dreifach ärgerlich aber wird es, wenn außer einer kommerziellen Site sich noch ein Blog mit einer achtbaren Reichweite einer beliebigen Äußerung ungeprüft anschliest.
Wenn man den Äußerungen anderer Anwender glauben schenken darf, könnte das Spiel oberflächlich gesehen mit Tux-Racer vergleichbar sein. Lediglich der Online vergleichbare Punktestand könnte ein Manko sein. Da der österreichische Talwärtslauf bei mir nicht startet, fällt es mir wirklich nicht schwer, das übliche „Viel Spaß“ zu verweigern.
Wer es auf seinem Mac probieren möchte, kann auf der Downloadseite des ORF sein Glück versuchen. Nachdem das 46 und 'nen Keks MB dicke Diskimage auf die heimische Festplatte geladen und entpackt wurde, blähte es sich um gut das doppelte auf. Eine Garantie daüber, ob es bei euch läuft, kann ich nicht geben – siehe obigen Screenshot. Aber ich kann euch versichern, dass ich Mac-spezifische Websites aus deutschen Landen noch kritischer lesen werde.
So eine Scheiße verbitte ich mir künftig.
Thingamablog Update (Update)
So, habe endlich mein Thingamablog auf die aktuelle Version
upgedatet.
Update
Eigentlich dürfte es ja klar sein, das es sich bei diesem Posting um einen Testeintrag gehandelt hat. Der hat geklappt. Für Mac-Anwender hier nun der Wertvolle Tipp: Im Hauptverzeichnis, in dem sich die Programmdatei befindet, habe ich nur die aktuellen Verzeichnisseund Dateien der neuesten Version ersetzt. Dazu gehörten languages, lib, templatets_stes und vor allem Thingamablog.jar.
An den anderen Verzeichnissen – bei mir heißt sie seit Jahren schon „test“ – habe ich nicht rum gefingert. Und siehe da, es funzte.
Im Verzeichnis welches ich mit „test“ benamst habe, befinden sich in der Hauptsache Datenbanken in diversen Formaten und der megabyteschwere Bilderordner. Mit den unsichtbaren Ordnern, die Thinga – so wie es liebevoll genannt wird – über die Festplatte verteilt, habe ich erstmal nichts unternommen.
Um auf den Punkt zu kommen: Das Update funzte prima, mehr will ich nicht.
RBrowser - FTP-Client
Nach langer, sehr langer Zeit startete ich mal wieder meinen lieb
gewonnen FTP-Klienten, und siehe da: Es wurde mal wieder ein Update
angeboten. Das von mir lange nicht mehr benötigte und daher völlig
vergessene Progrämmchen zum FTP-Zugriff wird also weiterhin unterstützt.
Sehr Lobenswert!
Bereits vor vielen Jahren habe ich mich über die Vorzüge von RBrowser ausgelassen, an der Aussage über Robert Vasvaris Programm hat sich bis heute nichts geändert. Wer also noch einen gutes Programm für einen simplen Dateitransfer auf seinen Webserver benötigt, sollte sich den von mir favorisierten Browser mal antun.
RBrowser liegt nun in Version 4.5.2.2 (Leopard/Snow Leopard) vor. Wesentliche Funktionen gibt es immer noch gratis, nur wer mehr will (SFTP und so), muss auf die Bezahlversion zurück greifen. Der Download des Diskimages ist man gerade 3 MB groß.
Desktop Kalkulatoren
Selten gibt es Gimmicks, die ich gerne hätte. Dieser dem Taschenrechnerprogramm des Macs nachempfundener Taschenrechner hat was. Klein, edel designt, nicht mit Funktionen überfrachtet und in einer Wertig erscheinenden Verpackung daher kommend hat es mir angetan. In jedem Fall dürfte der kleine Kalkulator ein echter Blickfänger auf dem Schreibtisch sein. Leider hat die Sache einen Haken: Die Rechner befinden sich in der Entwurfsphase; so wie es ausschaut, scheitert es an Copyrightproblemen.
(Klick auf das Bild)
Eine Windows-Version ist ebenfalls vorgesehen, aber leider keine für Pinguine.
Berliner Mauer
Gleich zwei Fotostrecken zur Deutschen Geschichte erschienen bereits vor einiger Zeit auf Visboo.com: Zum einen eine Serie mit 72 Bildern vom Aufbau bis zum Abriss des tödlichen Grenzwalls, zum anderen ein Auswahl von 24 Örtlichkeiten im Vorher–Nachher-Vergleich.
(Klick auf das Bild)
Amazing Classic Cars
Anstatt wie in dieser Rubrik üblich kommt heute anstatt eigener Fotos mal ein Link auf eine Bilderserie mit diversen alten Autos in verschiedenen Erhaltungszuständen: Amazing Classic Cars.
(Klick auf das Bild)
Dienstag 24 November 2009
Shades of Coolness – Dämmerungsschieber
Es ist jedesmal aufs neue einfach nur lästig, wenn die Sonne
untergeht und somit der schweinegeile Alu-iMac das Wohnzimer nicht nur
ausleuchtet, sondern sattsam überstrahlt. Nun könnte man meinen, die
Helligkeitsregler der Tastaur könnten abhilfe schaffen. Aber das ist
weit gefehlt.
Tastatur und Mauswege könnten der Feinjustierung dienen, wenn sie nur leider nicht so furchtbar weit entfernt wären. Obwohl die von Fremdherstellern mit reichlich Kabellänge ausgestatteten Mäuse als auch die batteriebetrieben blau funkenden Originale von Apple schaffen trotz ihrer Reichweite so viel Distanz zum Rechner, als dass eine bequeme Änderung der Displayhelligkeit bar jeglicher Reichweite erscheint.
(Klick auf das Bild!)
Um die Helligkeit zu dimmen, muss entweder die weit entfernte Tastatur jenseits des Couchtisches erreicht werden, oder mittels einer Funkmaus über etliche Umwege ein Kontrollfeld bedient werden. Beides ist mit Mühen verbunden und jeglicher Annehmlichkeit fürchterlich abträglich.
Die Lösung ist so nahe: Eine simple Bedienungshilfe, die aus der Menüzeile heraus erreicht werden kann, schafft Abhilfe: Das Systemeinstellungs-Plug-In namens Shades bietet eine willkommene Abhilfe. Die Helligkeitsregelung kann nach Installation des Programms bequem aus der Menüzeile heraus erreicht werden. Dazu muss man nur auf die coole Sonnenbrille klicken, und schon klappt ein simpler Regler aus, mittels dem man die Helligkeit des Bildschirm variieren kann. Nett: Am unteren Rand des Menüs werden die aktuellen Prozente der Helligkeit angezeigt.
Darüber hinaus wird ein neues Kontrollfeld eingerichtet, in den man die Abfragefrequenz der Updates, ein paar „Hotkeys“ feslegen oder zwischen Abschattung (Shades) oder Helligkeit (Brightness) auswählen kann. Zusätzlich kann ein auf dem Bildschirm ein frei verschiebbarer, ständig im Vordergrund verfügbarer Regler für eine von beiden Funktionen angezeigt werden.
Shades bietet für lau eine willkommene alltagstaugliche Lösung des tageszeitabhängigen Blendproblems viel zu heller Displays an, dennoch ist der Download (3,0 MB für Intel; 3,2 MB für PPC) für das bischen Funktion ein wenig happig. Trotzdem lohnt sich die Installation allein wegen des Gewinns an Bequemlichkeit. Shades gekommt gezippt daher, das ausgepackte „PrefPane“ will zwecks Installation doppelgeklickt werden.
Samstag 21 November 2009
Hierachie der Unfähigkeit
Immerwieder gern liest man über das Prinzip der Berförderung, welches auch als Peter-Prinzip bezeichnet wird. Dieses Prinzip besagt, dass jeder Mensch (in seiner selbst gewählten Hierachie) soweit befördert wird, bis er den Grad seiner Unfähigkeit erreicht. Eine gut aufbereitete Version dieser Erkenntniss gibt es im Marigny-de-Grilleau-Blog.
Dazu passend fand ich jüngst einen alten Kannibalen-Witz, der wie folgt geht:
In einer Bank werden 5 Kannibalen als Programmierer angestellt.
Bei
der Begrüßung der Kannibalen sagt der Chef zu Ihnen:
„Ihr
könnt jetzt hier arbeiten, verdient gutes Geld und
könnt zum
Essen in unsere Kantine gehen.
Also, lasst unsere Mitarbeiter in
Ruhe.“
Die Kannibalen geloben, keine Kollegen zu belästigen.
Nach vier
Wochen kommt der Chef
wieder zu Ihnen und sagt: „Ihr arbeitet sehr
gut.
Uns fehlt eine Putzfrau, wisst Ihr, was aus der geworden ist?“
Die
Kannibalen antworten alle mit Nein und schwören,
mit der Sache
nichts zu tun zu haben.
Als der Chef wieder weg ist, fragt der
Ober-Kannibale: „Wer von Euch
Affen hat die Putzfrau gefressen?“
Meldet sich hinten der
letzte Kannibale ganz kleinlaut: „Ich war es.“
Sagt der
Ober-Kannibale: „Du Idiot, wir ernähren
uns jetzt seit
vier Wochen von Vorstandsdirektoren, Ressortleitern,
Abteilungsdirektoren,
Projekt-Managern und Controllern,
damit keiner etwas merkt, und du
Depp musst die Putzfrau fressen!“
Wasserwerfer
Bei meinem Besuch in der Ancient City stand da folgender Mercedes-Laster rum, welcher mit einem risiegen Tank und einer Spritze ausgerüstet war. Ich nehme mal an, das der Laster zum großflächigen bewässern von Grünzeug an besonders heißen Tagen eingesetzt wird.
Sonntag 15 November 2009
Touchdown
Heute Mittag setzte der Turkish-Airlines-Flieger TK 1553 ein wenig Hart aber super pünktlich in HAJ auf. Meine leicht gestauchten Bandscheiben und vor allem das merkwürdige Gefühl in der Magengegend ließen nur einen Schluß zu: Der Urlaub ist zu Ende, die Realität hat mich wieder!
Zwei Wochen Thailand mit Stippvisiten in Bangkok, Chiang Mai, Pai (762 Curves…), der Provinz Buri Ram sowie der Flussinsel Ko Kret liegen hinter mir. Die vielen Strecken zwischen den einzelnen Örtlichkeiten legten wir – ich und mein Kunpel – mit Meter-Taxis, Tuk-Tuks, unterschiedlichen Kleinbussen, VIP-Bussen (erheblich bequemer als die Holzklasse in 'nem Flieger), einem Inlandsflug (CNX-DMK für umgerechnet knapp 40€ pro Nase) sowie wenigen Linien-Booten und Fähren zurück – natürlich darf der rollende Schockfroster namens Skytrain in dieser Aufzählung nicht fehelen. Eine Tour wurde sogar privat organisiert, die sich m.E. als am sehenswertesten erwies, da es hier wirklich durch einige Dörfer im Isaan ging – fernab jeglicher Disney-Attraktivitäten.
Trotzdem war einmal Kino angesagt, immerhin hatte Roland Emmerichs 2012 Weltpremiere. Der über zwei Rolltreppen erreichbare Saal mittlerer Größe war angehnem klimatisiert und mit echt dicken Teppichen ausgelegt. Gewöhnungsbedürftig selbst für mich als Deutscher war der zwischen Werbung und Hauptfilm platzierte
Rund ums Foyer boten einige Systemgatronomen ihre angeblichen Spezereien an. Einige kennt man hier (Mikky D., „Kentucky schreit Ficken“), andere nicht. Auch die hier unbekannten sollten bereits jetzt jeden Vergleich mit den originalen Küchen scheuen.
Mit der Anspielung auf Systemgastromen dürfte mir der Übergang zu den in Thailand noch vorhandenen, ihr üblicherweise am Straßenrand geköcheltes Süppchen verkaufenden Garküchen vollbracht sein. Gerade mit den fliegenden Küchen – ein wenig Handel spielt hier immer mit – bieten ein durchaus zuweilen scharfes(!), aber fast immer leckeres und vor allem günstiges Speiseangebot rund um die Uhr an. Während die Garküchen in Bangkok (und natürlich Thailand insgesamt) noch das Bild mit stark von Fußgängern frequentierter Straßen prägen, verschwinden diese Schnellimbisse aus dem restlichen ostasiatischen Raum zusehends.
Ein kleines Risiko besteht bei diesem Nahrungsangebot für den Westeuropäer dennoch: Sollte einem Durchreisenden Montezumas Rache streifen – so wie mir, seien ihm die lokalen Apotheker empfohlen. Die wissen schon, was man akut benötigt, wenn man es ihnen – selbst mit fremder Zunge versehen – einigermaßen verständlich erklärt. Ärzte und Rezepte gegen einen wirklich dünnen Dünnschiß braucht man nur hier in Deutschland.
Insgesamt war es ein anstrengender, gar nicht mal so teurer, aber durchaus runder und vor allem Erlebnisreicher Urlaub, in dem es täglich viel zu sehen gab.
Den von mir geknippsten Flieger gibt es bei Google-Maps in der Draufsicht zu sehen.