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Samstag 31 Dezember 2005
l1neum aka Qix
Vom selben schweizer Team, das
ishizume veröffentlichte, stammt
l1neum. Dieses Spielchen ist die Umsetzung des Automatenspiels
Qix, nur mit völlig anderer Grafik und leicht geänderten Regeln. Im Kern
geht es darum, von einem rechteckigen Spielfeld mindestens 80 %
abzutrennen. In dem Spielfeld bewegen sich mehrere 'Qixe', die zufällig
ihre Richtung, Größe und Geschwindigkeit ändern. Eure Spielfigur kann
sich entlang der Spielfeldgrenze frei bewegen. Um ein Teil des inneren
Feldes abzutrennen, müsst ihr euch in das Spielfeld hinein begeben.
Dabei hinterlasst ihr eine Spur, die wieder zum Spielfeldrand gezogen
werden muss Gelingt euch dies, habt ihr einen Teil abgezwackt. Aber:
Während ihr euch frei im inneren bewegt, kostet jede Berührung eines
Qixes mit euch oder eurer Spur ein (Spiele-) Leben. l1neum wird komplett
mit der Tastatur gespielt; der Download ist etwa 8 MB groß.
Donnerstag 29 Dezember 2005
Winter in Hannover (2)
Na, geht doch.
Glücklicherweise musste ich zu dem Zeitpunkt nicht raus. Aber der Anblick führte zu einer guten Erkenntnis: Es gibt den Beleg dafür, dass es sowas wie Winter in Hannover gibt – und die Konjunktur wird auch noch angekurbelt. Ich brauchte ein neues Fläschen Türschlossenteiser, um den Inhalt meines Briefkastens zu bergen. (War nur Spam drin *sigh*)
Thingamablog - Umbauarbeiten
Nein, keines neues Update. Nach der Lektüre eines Postings im TAMB-Forum waren kleinere 'Laubsägearbeiten' angesagt. Funktioniert prima und ist simpelst eingefügt – Nur zwei kurze Quelltextfragmente. Mein Perma-Link ist nun nicht mehr in der Titelzeile eines Beitrags, sondern im 'Ganzer Beitrag'. Dort bekommt man auch den kompletten Beirag vor Augen. Denn eingestellt ist der Lead derzeitig auf 150 Worte. Mal schauen ob das reicht, den Leser zu einem weiteren Klick zu veranlassen. Die Kunst besteht darin, den kurzen Text verführerisch genug zu gestalten – also schreiben lernen – *argh*.
Bei der Gelegenheit noch etliche Kommentare entfernt, womit die Startseite nochmals ein wenig kleiner sein dürfte. Die großen Bilder werden wieder ins JPG-Format gebracht, die PNGs kriege ich im Moment nicht klein genug – will ich aber wegen der Transparenzen behalten.
Bei PinPin gibt es kleine Buttons, die nur für Thingamabloggers wie geschaffen zu sein scheinen:
Der Vergangenheit gehören nun endlich die Zierstriche an, die sich im
Stylesheet versteckten. Somit sind nur noch Links unterstrichen. Das mit
dem 'Ganzer Beitrag' ist zwar nicht sehr sexy – vor allem bei kürzeren
Beiträgen – aber für den Moment kann ich damit leben. Und siehste,
hätteste nicht geklickt, würdste die Buttons jetzt nicht haben
.
Nachtrag
Einen Tipp den ich mal bezüglich des Schreibenlernens bekam, war, die vermeintlich fertige Version ruhig mal einen oder zwei Tage liegen zu lassen und dann noch mal zu lesen. Das man derartige Updates vermeidet, ist dabei ein eher unwesentlicher Vorteil. Wesentlicher ist es, krumme Gedanken wieder gerade zu rücken und vollständiger zu formulieren. Egal.
ishizume aka Klax
Aus der Schweiz kommt mit
ishizume ein
Klax-Klon, der es mit dem Spielspass des Originals aufnehmen kann. Falls
jemand das Geschicklichkeitsspielchen Klax noch nicht kennen sollte,
hier eine kleine Einführung: 'Aus der Tiefe des Raumes' liefert ein
Förderband farbige Steinchen, die ihr zunächst in einem Gefäß
übereinander auffangen müsst. Das Gefäß ist wesentlich schmaler als das
Band und nimmt nur fünf Steinchen auf. Mit den Pfeiltasten links/rechts
bewegt ihr das Gefäß seitlich, mit Pfeil hoch wird das oberste Steinchen
zurück auf das Band geworfen – Pfeil runter beschleunigt das Band.
Mit der Space-Taste werden die Steinchen in einem unterhalb des Gefäßes befindlichem Regal abgelegt. Dabei müssen mindestens drei Steinchen gleicher Farbe horizontal, vertikal oder diagonal in eine Reihe gebracht werden. Eine derartige Reihe nennt sich Klax, sie verschwindet, wird mit Punkten belohnt und alles, was darüber liegt, rutscht runter. Erst jetzt darf man sich an Tetris erinnert fühlen.
Desweiteren dürfen nur maximal fünf Steine neben das Auffanggefäß gehen – sonst ist das Spiel vorzeitig beendet. Um dem ganzen noch einen Spielerischen Reiz zu geben, muss eine bestimmte Aufgabe erledigt werden, um den nächsten Level zu erreichen. Beispielsweise das Erreichen einer bestimmten Punktzahl, ablegen von Viererkombinationen horizontal,... Der Childmode eignet sich prima zum Üben.
Dienstag 27 Dezember 2005
Aneignung von Wissen neuerdings Strafbar
Nehmen wir mal an, du hättest Kinder. Diese Kinder wären – welche Überraschung in dieser Zeit – naturwissenschaftlich interessiert, vor allem in Fragen der Chemie. Wäre es dann nicht Vorteilhaft die Kleinen zu unterstützen? Eigentlich lässt sich diese Frage nur mit 'ja' beantworten. Also schenkt man seinem Nachwuchs zum Geburtstag einen Chemiebaukasten. Dieser enthält viele Geräte in Form von grazilen Glaskörpern, Stativen und Haltern, einen Brenner und selbstverständlich vielerlei bunte Chemikalien. Obwohl die mitgelieferten Stoffe legal sind, werden deine Nachbarn ob des Besitzes angeklagt und verurteilt.
Die Stoffe verursachen chemische Reaktionen, klar, was sonst. Die kleinen wollen ja solcherart Dinge wie beispielsweise exo- und endotherme Reaktionen kennen lernen. Das es dabei mal pufft, blitzt und raucht liegt in der Natur der Dinge. Derartige Reaktionen werden ja in der begleitenden Literatur zu den Bastelsätzen und auf verschiedenen Websites als plakative Motivationsförderer eingesetzt. In unserem Alltag sind Chemikalien alles andere als entbehrlich; denkt nur ans Kloputzen.
Illegal sind nach Meinung weniger Richter die Stoffe, die mit einem Chemiebaukasten in private Haushalte gelangen. Über die Dealer gelangen die Strafverfolgungsbehörden in eure Kinderzimmer Dazu werden Kundendateien ausgewertet, Payback und andere Datensammler befragt und dergleichen mehr. Schöne neue Datenwelt. Bleibt trotz der mittlerweile einsetzenden Rechtsprechung nur die Frage: Was ist an alle dem unrechtens? Nichts!
Twister (aka Bettina Winsemann) führte in ihrem Artikel in der Telepolis vor, wie ein von offizieller Seite falsch verstandenes Rechtsverständnis dich und mich in Bedrängnis bringt. Der Artikel glänzt mit vielen lebenden Beispielen, weswegen ich jeden an seiner persönlichen Freiheit interessierten die Lektüre ans Herz lege. Twister recherchierte gewissenhafter als Focus!
Übrigens
Terroristen besorgen sich ihre Sprengstoffe nicht bei Amazon, sondern hier.
SMARTReporter - Plattenwache
Der smarte
Berichterstatter checkt den Zustand der Festplatte. Nun gut, dass
kann das Festplattendeinstprogramm auch. Aber SMARTReporter kann
Fehlermeldungen alternativ als Dialogbox ausgeben, eine E-Mail versenden
oder ein Programm starten. Dazu muss der Reporter ständig laufen. Um die
Rechenzeit nicht unnötig zu erhöhen, kann die Zeitspanne des
Überwachungsintervalls eingestellt werden.
Eine allgemeine
Erläuterung zu S.M.A.R.T. sowie dessen Einschränkungen
gibt es wie immer bei der Wikipedia.
Hat sich erledigt.
Minesweeper
Noch eine nette aqaurifizierte Minesweeper-Variante.
Brauchbare Grafik, satter Sound. Etwa 1,8 MB (.zip) und natürlich
umsonst.
Link funzt nicht mehr.
Montag 26 Dezember 2005
Gestern früh
Nachtrag
Die Zeitangabe im footer ist nur noch geil! War ich gestern, bin ich heute oder lieber erst morgen?
Samstag 24 Dezember 2005
Zeichensprache für Manager
Die FTD erklärt uns die Zeichensprache der Manager – insbesondere die von Ackermann und Kofler (Premiere) – und beweist einen recht originellen Zynismus. Netter und kurzer Artikel.
Freitag 23 Dezember 2005
Risiko - Das Brettspiel Update
Das recht alte Spiel kursierte schon vor Jahren auf diversen Rechnersystemen. Irgendwann zwischendurch sollte der Hersteller alle damaligen Programmierer dazu veranlasst haben, ihre nicht lizensierten Versionen vom Markt zu nehmen. Ob diese Version lizensiert ist, weiß ich nicht. Aber sie bringt Laune.
Das Open-Source-Spiel bietet: Nette Grafik, Mehrspielermodus sowohl On-
als auch Offline, verschiedene Weltkarten und ist in deutsch. Die
einzige Systemvoraussetzung ist ein installiertes Java 1.4. Für Macianer
mit wenig Java-Erfahrung sei noch der Tipp erwähnt, dass man einfach die
Datei Risk.Jar doppelklicken muss. Der Download
der ZIP-Datei ist etwa 3,6 MB groß.
Wer das Spiel überhaupt nicht kennt, klickt oben auf den ersten Link. Wer die Regeln nicht mehr so genau im Kopf hat, kann sie innerhalb des Spiels nachschlagen. Dennoch sei der Wikipedia-Artikel (s.o.) wegen seiner Anekdote am Schluss empfohlen. Viel Spaß.
Update
Der Downloadlink und die größe der Downloaddatei haben sich geändert – jetzt etwa 5,7 MB. Blöderweise gibt es jetzt einen Insatller, der alles nach 'Programme/Risk' schreibt. Aus gründen, die ich nicht näher beschreiben will – jeder Mac–Anwender dürfte aber wissen warum – ärgert mich das ein wenig. Egal. Hab's händisch umkopiert; das Deinstaller-Skript aber dürfte damit nicht zurecht kommen. Laufen tut es aber, und das ist wichtig.
Weil wir gerade dabei sind, alte, selbst erstellte Texte zu überprüfen, sei nocheine Verbesserung angebracht: Es muss Java installiert sein. Mac- und Linuxanwender dürfte das gar nicht herausfordern, aber für Windowsanwender könnte es schon eine echte (männliche?) Herausforderung dartstellen.
Update 2
Und noch einanmal die Links angepasst
Schuberts Browser Plug Ins
Nach langer Zeit dachte ich mal wieder an dieses pfiffige PDF-Viewer
Plug In für den Safari von Schubert-IT
und siehe da, es war mal wieder Update da. Vom selben Programmierer gibt
es ein weiteres, nützliches Plug
In für Word Dokumente.
Nun gut, beide sind zwar nichts neues, aber meine kleine
Mac-OS-X-Kategorie wird dadurch nur vollständiger.
Hat sich erledigt, Safari bringt das seit geraumer Zeit von Haus aus mit.
Donnerstag 22 Dezember 2005
Letzte Instanz - Sonne
Wo Lilien blühen – im finstern Mondeslicht.
Da willst Du sein – doch bist du nicht.
Wo Rosen blühen – im schönsten Sonnenschein.
Da bist du nicht – doch willst du sein.
Still geworden war es eine Zeitlang, nachdem drei Musiker die dresdener Band verließen. Doch nun ist das Gruppierung wieder vollständig. Letzte Instanz stammen ursprünglich aus der musikalisch eher mediaval orientierten Szene, haben aber mittlerweile ihren eigenen Stil gefunden. Herausragendes Merkmal ist die Instrumentierung: Geigen und Cellos in vorderster Front. Wer diese Instrumente nur mit getragener Klassik oder der Mittelalterschiene in Verbindung bringt, wird bei einem Live-Konzert von der Vielfältigkeit der Band und Dynamik der Instrumente überrascht sein.
Wo all dein Müh an Kraft zerbricht – da kannst du nicht.
Doch musst du sein – doch musst du sein.
Wo all dein Mühen Tatendrang erlischt sich in den Fieberträumen.
Mischt wie all dein Mühen im Blute taucht – Wach auf, lass dich befreien.
Bereits viermal war ich selbst bei einem Auftritt der Combo in der alten Besetzung dabei. Der beste Auftritt war der auf dem Fährmannsfest in Hannover-Linden – weil Open-Air mit lauwarmen Bier und fettigen Pizzas. Der Eintritt betrug nur recht wenige Euros, dennoch waren viele nicht bereit, diesen Beitrag zu entrichten. Diese suchten außerhalb des Festgeländes eine Gelegenheit zum Spannen. Zwischen dem Üstra-Depot an der Glocksee und der Wiese hinter dem Faust-Gelände unterhalb der drei warmen Brüder überspannt eine in recht leichter Konstruktionsweise gebaute Brücke die Ihme. Bezüglich der recht grossen Anzahl an Spannern erstaunte mich die Tragfähigkeit. Aber das Konzert lenkte davon ab.
Sie steigt auf – sie zieht hernieder.
Sie stoppt nicht ihren Lauf – sie zieht so ewig ihre Bahn.
Und niemand hält sie auf.
Sie steigt auf – sie zieht hernieder.
Stoppt niemals deine Hand.
So füge dich in ihrem Lauf – solange du gehen kannst .
Geil war auch die auf der Bühne verwendete Pyrotechnik. Auf dem Fährmannsfest baten die üblichen Türsteher einige der immer vorhandenen, auf dem Bühnenrand sitzenden Blondinen aufgrund der Brandgefahr ihren Platz zu verlassen. Das während des Auftritts abgebrannte Feuerwerk gab den Jungs recht. Nun gut, der Auftritt war vielleicht nicht wie Rammstein, aber erheblich besser als ein Kinderzirkus aus dem Unterschichtenfernsehen.
Apropos Zirkus, auf einem anderen Konzert im Faust baten die Jungs das Publikum auf, doch bitte auf dem Boden Platz zu nehmen. Daraufhin folgte eine kleine Kasperltheatervorstellung als Einschub zwischen zwei Titeln. So richtig mit kleiner Bühne und Handpuppen. Ich setzte mich nicht hin, weil ich endlich mal die Bühne sehen konnte! Zwischen anderen Songs gab es echte Zauberkunststückchen!
Und wenn sie doch auf ihrer Reise Dunkelheiten hinterlässt,
ihren Bruder sie denn Weise sanften Schimmer überlässt.
Wird plötzlich dann das grelle Licht nicht mehr wichtig sein für dich,
weil du den Weg erhellt gesehen – und nun ihn kanst im Dunkeln gehen!
Wo Lilien blühen im finstern Mondeslicht – Lass dich drauf ein, versteck dich nicht.
Von der letzten CD namens Götter auf Abruf war ich doppelt überrascht: Sie war musikalisch abwechslungsreich und enthielt einen Kopierschutz. Keine Ahnung wie lange mein derzeitger CD-Player durchhält, aber ob künftige Laufwerke die CD abspielen können, bezweifle ich. Gut, wer CD-Cover-Rückseiten lesen kann ist klar im Vorteil – aber mal im ernst: Wer macht das? Eine DVD mit der alten Besetzung erinnert mich an bisherige Live-Auftritte. Dennoch bin ich auf das leider erst mitte März im Musikzentrum vorgetragene Konzert gespannt.
Sie steigt auf – sie zieht hernieder.
Sie stoppt nicht ihren Lauf – sie zieht so ewig ihre Bahn.
Und niemand hält sie auf.
Sie steigt auf – sie zieht hernieder.
Stoppt niemals deine Hand.
So füge dich in ihren Lauf – solange du gehen kannst.
Der allgemeine Info-Dienst des Drakkar-Labels (ist Drakkar nicht irgendwie nordländisch für Drachen?) beteuerte per E-Mail, es wäre kein Kopierschutz auf der künftigen CD vorhanden. Mal sehen. Desweiteren bestätigte eine Frau Bußmann vom Musikzentrum in Hannover die Termine, die auf der Seite mit Hörproben angegeben ist. Sowie die Kartenpreise – Vorverkauf 12, – €, Abendkasse 15,– €. Ich mache ungern Werbung, aber manchmal muss es sein.
Sie steigt auf – sie zieht hernieder.
Sie stoppt nicht ihren Lauf – sie zieht so ewig ihre Bahn.
Und niemand hält sie auf.
Sie steigt auf – sie zieht hernieder.
Stoppt niemals deine Hand.
So füge dich in ihren Lauf – solange du gehen kannst .
Mittwoch 21 Dezember 2005
Stock Photos
Stock.xchng – weil man von Links auf Seiten mit freien Stock Photos nicht genung haben kann.
Teufelsaustreibung
Virus
Out bekämpft die immer beschworene Virenplage auf dem Mac. Gut,
sollte ein Scherz sein, mir fiel im Moment nichts besseres ein. In dem
kleinen Spielchen für zwischendurch werden Viren vernichtet, die im
Finder erscheinen und versuchen, diverse Icons zu zerstören. Eure Mittel
dagegen sind ein Finger zum Zerdrücken und eine schnell zur Neige
gehende Sprühdose mit Gift. Der eine oder andere Virus hinterlässt nach
seinem Ableben ein paar Münzen, die es einzusammeln gilt.
Mit den gesammelten Dollars – die Währung in diesem Spielchen – kann man alternativ seinen Highscore hochtreiben oder seine Sprühdosen mit neuem Gift auffüllen. Auf Wunsch wird der Highscore in eine Online-Hall-Of-Fame übertragen. Die Viren im Spiel erinnern stark an die BSD-Teufelchen – oops, hier sind die richtigen Logos. Das Spielchen läuft mit dem Finder im Hintergrund, Bedienelemente und Anzeigen sind als Bevels realisiert (Die Dinger, die beispielsweise beim Drücken einer der Lautstärketasten erscheinen).
Virus Out erinnert mich an ein altes Fun-Programm für den Atari ST, in dem Fliegen auf den Schreibtisch erschienen. Um die Plagegeister los zu werden, drückte man die rechte Maustaste und der Mauszeiger wandelte sich in eine Fliegenklatsche. Mit einem einem Linksklick – bei gedrückter rechter Taste – schlug man zu. Der Haken an der Sache: Der Desktop hat alle Klicks registriert und ausgeführt... Virus Out ist wesentlich harmloser.
Update
Lief sogar noch auf dem Schneeleoparden.
So ein Tag...
Mal im ernst, es gab lange keinen Tag mit so vielen guten Nachrichten. Zwar alles nichts weltbewegendes, aber immerhin scheint der Tag nicht mehr ganz so grau zu sein.
Ackermanns Freispruch kassiert, New Yorks Angestellte streiken trotz Strafandrohung weiter, Intelligent Design darf in Pennsylvania nicht unterrichtet werden, Sharon mag keine Diät, die Koalition zankt, US-Richter tritt aus Protest zurück, NPD-Abgeordnete laufen über, Homo-Ehen in England und Morales nennt den Teufel beim Namen.
Soweit das wesentliche am Tag der Wintersonnenwende. Das lässt uns doch – wenigstens heute Abend – hoffnungsvoll in die Zukunft schauen.
Dienstag 20 Dezember 2005
Himmelbar - Programmstarter für Mac OS X
Nach der Installation zeigt sich
Himmelbar als kleine Wolke in der Menüzeile. Auf einen Klick hin offenbart
sich ein Menü, das als Einträge die Standardverzeichnisse enthält, die
üblicherweise als Speicherort für Programme vorgesehen sind. Aus diesen
Menüeinträgen lassen sich als Ausklappmenü die Inhalte der Verzeichnisse
anzeigen. Ein weiterer Klick auf einen Eintrag des Submenüs startet das
gleichnamige Programm.
So weit, so simpel. Weitere Menüeinträge aus der Wolke rufen Funktionen des gut eingedeutschten Programms selbst auf. Beispielsweise die vorvorletzte und empfehlenswerte Aktualisieren-Funktion oder als letztes das eigentlich nicht benötigte Beenden.
Hinter dem vorletztem Eintrag verbergen sich die Einstellungen, mit denen ein Feintuning der Darstellung der angezeigten Programme vorgenommen wird. In einem aufgeräumten Dialog lassen sich Verzeichnisse einstellen, die Himmelbar nach seinem Programmstart durchsucht und präsentiert. Insgesamt drei Tabs bieten viele Einstellmöglichkeiten.
Nur Java-Archive – die Dinger mit der .jar-Extension – werden nicht angezeigt. Der Download ist etwa 340 kB klein und kostet nix.
Montag 19 Dezember 2005
Conclave Obscurum
Wer gerne auf gut gemachte, in Flash gehaltene Webseiten von Künstlern steht, sollte mal schnell zu Conclave Obscurum vorbeisurfen. (via beatcrush_org)
Winter in Hannover
Viel war ja nicht los. Einen Abend lang sah es ja fast winterlich aus, aber mittlerweile ist es wieder vorbei.
Und ich Volldepp war so von der weißen Pracht beeindruckt, das ich eine Verabredung absagte...
Neverball - keine ruhige Kugel
Ein Ball einfach ins Ziel zu bringen, scheint für jeden
Bundesligazuschauer eine simple Sache zu sein. Weit gefehlt, denn bei
Neverball prügelt man nicht auf ein rundörmig genähtes aufgeblasenes
totes Stück Schwein ein. Aber auch bei diesem Geschicklichkeitsspiel
muss ein Ball in ein Ziel gebracht werden, aber da hören die
Gemeinsamkeiten schon auf.
Neverball ist ein Mausgesteuertes Spiel. Nur, dass nicht der Ball bewegt wird, sondern die Spielfläche. Eine Mausbewegung nach vorne kippt die Spielfläche in die selbe Richtung und der Ball nimmt an Fahrt auf. Eine Mausbewegung nach links kippt die Spielfläche nach links und der Ball... Ihr müsst die Neigung der Fläche im Griff haben, um den Ball zu kontrollieren.
Natürlich muss ein Ziel in Form eines Transporters zum nächsten Level erreicht werden. Der Transporter erscheint erst, wenn kleinere Aufgaben bewältigt wurden. In der Regel drehen sich die Aufgaben um das Einsammeln verschiedener, farbiger Münzen mit unterschiedlichen Wertigkeiten. Die Münzen öffnen nicht nur das Gateway zum nächsten Stage, sondern treiben auch den Highscore in die Höhe und geben je hundert Punkte Freibälle – die ihr als Anfänger bitter nötig habt.
Ach ja, es gibt da ein paar Haken. Zum ersten habt ihr nicht unendlich Zeit. Also tummelt euch. Zum zweiten wird der Ball bei unbedachter Mausbewegung sehr, sehr schnell. Mausbeschleuniger sind besser auszuschalten! An dieser Stelle erlaube ich mir den Hinweis, dass die Physik nicht ausgeschaltet wurde. Nur hat jemand die Reibung vergessen einzubauen. Das heißt: Ist der Ball schnell geworden, bleibt er schnell. Euch bleibt nichts anderes übrig, als mit Mausbewegungen gegenzusteuern.
Ach, ihr glaubt, dass es keine Hindernisse gibt? Ihr Glaubt, dass die Spielfläche eben ist? Ihr glaubt weiterhin, dass das Ziel geradlinig ist zu erreichen ist? Hehe. Mit zunehmenden Spielverlauf verwandeln sich die Spielflächen immer mehr in gewölbte Labyrinthe, an dessen Banden der Ball nur zu gerne abprallt. Oops, nicht jedes Spielfeld hat überall Banden – hatte ich vergessen zu erwähnen. Viel Spaß!
Bonus
Zusätzlich ist eine
Minigolfversion namen Neverputt enthalten. Das Spiel ist von der
Grafik her im selben Design gehalten wie Neverball und benötigt
ebenfalls die unter Technokram beschriebenen Frameworks. Was wäre
Minigolf ohne eine Mehrspielervariante? Nichts, daher können bis zu vier
Spieler am selben Rechner gleichzeitig antreten. Die Spielergebnisse
werden nach jeder Bahn auf einer Tafel angezeigt.
Bewegt ihr die Maus nach Links oder Rechts, wird der Abschlagwinkel ausgewählt. Mit einer Vor- oder Zurückbewegung legt man die Abschlagstärke fest. Ein Mausklick führt einen Schlag aus. Aber Vorsicht, hier haben die Programmierer die Reibung nicht vergessen. Desweiteren enthält diese Minigolfversion bewegliche Hindernisse sowie Höhenunterschiede und ab und zu auch mal Teleporter. Verlässt der Ball das Spielfeld, wird ein zusätzlicher Strafstoß angerechnet. Bei zwölf Schlägen insgesamt ist Schluss und es geht zur nächsten Bahn. Und noch was: Verlässt der Ball das Spielfeld, gibt es einen Strafpunkt notiert.
Gemeinsames
Beide Spielchen bescheiden sich mit einem Fenster oder beanspruchen den gesamten Bildschirm. Das lässt sich in den 'Options' festlegen. Dort werden die Auflösungen des Fensters sowie verschiedene Grafikdetails eingestellt. Selbstverständlich gibt es noch Schieberegler für Hintergrundmusik und Soundeffekte.
Aaaber das beste 'nette Feature' der letzen Zeit hebe ich mir für den Schluss auf: Läuft eines der beiden Programme in einem Fenster und man klickt versehentlich irgendwo anders hin, wird automatisch der Pausenmodus eingeschaltet.
Technokram
Neverball wurde als Open Source veröffentlicht und ist mittlerweile für die gängigen Betriebssysteme erhältlich. Zusätzlich zum happigen Download von etwa 22 MB des Spielepakets kommen noch vier wichtige SDL- Frameworks, die das Programm benötigt hinzu. Die vier Frameworks gibt es auch für Mac OS X. Namentlich sind das SDL (312 kB, Diskimage), SDL_mixer (372 kB, Diskimage), SDL_image (88 kB, selbstinstallierendes Package) und SDL_ttf (524 kB, selbstinstallierendes Package).
Die Inhalte der Disimages einfach von Hand in das Verzeichnis /Library/Frameworks kopieren, die Packages kennen im wesentlichen ihr Ziel. Alternativ kann auch das Verzeichnis ~/Library/Frameworks verwendet werden, falls entsprechende Zugriffsrechte fehlen. Das Verzeichnis enthält nach erfolgreicher Installation folgende (zusätzliche) Unterverzeichnisse nebst deren kompletten Inhalten:
- SDL_image.framework
- SDL_mixer.framework
- SDL_ttf.framework
- SDL.framework
Wie die genaue Installation unter den verschiedenen Linuxen oder Windows nebst den notwendigen SDL-Frameworks aussieht, entnehmt ihr den jeweiligen Anleitungen. Aber alle obigen Links passen für alle unterstützten Systeme.
Sonntag 18 Dezember 2005
Zuses zehnter Todestag
Über Konrad Zuses zehnten Todestag berichtet Heise. Nähere Information über Zuse gibt es bei der Wikipedia.
Oops
Beim weiterem buddeln seine Patentschriften bei der Unesco gefunden.
Samstag 17 Dezember 2005
Probleme mit Mac OS X - Please Hold the Line
Probleme im Umgang mit Computern treten auf, keine Frage. Teils
zicken die Kisten tatsächlich rum, teils liegt es schlicht an
unbedarfter Eignung seitens des Benutzers. Eine beliebte Antwort auf die
Frage, was 'man' denn als letztes gemacht hat, lautet mit einem
unschuldigen Klang in der Stimme: Nichts! Das ist natürlich
blanker Unsinn. Diverse Call Center Agents
aka Helpline-Mitarbeiter
stimmen aus leidvoller Erfahrung ein anderes Lied an.
Nichts desto trotz stellen verunsicherte Anwender ihre Hilfegesuche in diverse Foren ein. Immerhin billiger als ein 0190er-Call. Warum auch nicht – denn nur wer fragt, bekommt Antworten und wird dadurch schlauer! Manchmal sind die Fragen so – äh – allgemein gehalten, dass nur gezielte Rückfragen zur Lösung führen könnten. Eine dieser Rückfragen ward neuerlich im Heise-Forum gestellt:
Das Forenpersonal befindet sich gerade in einer wichtigen Sitzung und darf nicht gestört werden. Bitte inzwischen im Wartezimmer Platz zu nehmen und das Standardformular zur Problembehebung auszufüllen:
1) Tritt das Problem auch bei einem anderen (bzw. neu angelegten) Benutzer auf?
[ ] ja, unverändert gleiches Problem.
[ ] ja, Problem. Aber irgendwie anders.
[ ] nein, dort läuft alles genau so wie es soll.
[ ] Ähhh... Ägypten?
2) Tritt das Problem mit Dateien verschiedensten Ursprungs oder aber nur mit ganz bestimmten auf?
[ ] bei allen. (Das sage ich natürlich nicht einfach nur so dahin...)
[ ] bei allen eines bestimmten Erzeugerprogramms
[ ] bei allen, die bestimmte Fonts verwenden
[ ] bei allen, die eine andere gemeinsame Eigenheit "X" aufweisen
[ ] bei OBI
3) Ich habe *irgendeine* neue Software/Update installiert, seither klemmt es:
[ ] auf keinen Fall
[ ] weiss nicht, könnte schon sein
[ ] Jo. Da fällt mir ein...
[ ] Sag' ich nicht, weil: "Feind liest mit"
[ ] Software? Update? Was ist das? Gibts das als Klingelton?
4) Ich bin schon den heiligen Pilgerweg aller Mac-Benutzer gegangen und habe...
[ ] ...die Voreinstellungen (Preferences) des Programms entfernt/erneuert.
[ ] ...ein gängiges Tool probiert, um alle möglichen Cache-Dateien zu entfernen.
[ ] ...die Rechte des Startvolumes geprüft/repariert (gähn).
[ ] ...${SONSTWAS} erfolglos ausprobiert. Als da wäre:
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__________________________
[ ] ...erst mal frischen Kaffee geholt und abgewartet, ob sich das Problem irgendwie von selbst löst.
[ ] ...das mit lebenslangem "Tux in Aspik" bedrohte Schwerverbrechen begangen, auch mal einen Neustart zu wagen. (Und war dabei sogar so extrem abenteuerlustig, auch endlich mal diesen ominösen "Sicheren Systemstart" auszuprobieren.)
[ ] ...das Problem in der alten Crux "Classic-Umgebung" gesucht und einfach mal einen anderen OS9-Ordner angewählt, mit anschliessendem ab- und anmelden. (Zur Not von einer CD...?) Oder wenigstens mal sämtliche Fonts aus dem Classic-Zeichensatzordner deaktiviert und ein evtl. laufendes Classic gestoppt.
[ ] ...in der "Schriftsammlung" mal sämtliche installierten Fonts mit der Funktion "Schrift überprüfen" gecheckt (falls ich die schon habe ?????).
[ ] ...eingesehen, dass "Suitcase & Co" absoluter Bockmist sind. (Nur so.)
[ ] ...den Tag verflucht, an dem irgendeine (Symantec ?) Software den Weg auf meine Platte fand. (Naja, das betrifft ja nun wirklich nicht *alle* Pilger des heiligen Grals... :-)
Der Originalthread startert hier und ist im Moment noch nicht abgeschlossen, das Video stammt von den Three Dead Trolls. Der Rest ist Google. (Was ist ein sicherer Systemstart?)
Mac Games
Heute Abend packte mich – da ich ausnahmsweise mal nicht Samstags arbeiten... äh... durfte – die Spielwut. Das eine oder andere kleinere Game tummelt sich ja nun doch auf meiner Platte. Also mal eines dieser Zeitverschwender gestartet, gezockt, das nächste gestartet, gezockt, das nächste... Oops. Der Nachmittag verging völlig Sinnfrei, aber mit viel Spaß.
Irgendwann fragte ich mich, wieviel von diesen unnötigen, aber witzigen Programmen sich so auf meiner Festplatte befinden. Die erste Reaktion war ein leises WOW. Dann und wann saugte ich eins, aber die Menge, die sich im Laufe der Zeit so ansammelte, wurde mir nicht so wirklich gewahr. Also mal mein Softwarearchiv gefilzt und festgestellt, dass sich da so einiges befindet. Zu einem kleinen Teil mal angefangen nachzuschauen, ob sich da noch Quellen im Netz befinden.
Nun ja, um es mal zusammen zu fassen: Eine eigene Rubrik lohnt sich. Einige Spiele blieben frei erhältlich, einige wurden Shareware und einige neue sind hinzu gekommen. Der Nachmittag ging zügig vorbei und am anbrechenden Abend waren Updates angesagt. Dabei bleibt der Schwerpunkt auf kostenlose Spiele – das restliche Leben ist schließlich teuer genug.
Schwarzeneggerstadion wird umbenannt
"Der Grazer Stadtrat Wolfgang Riedler gab bekannt, dass er Veranlassungen getroffen habe, dass das Arnold-Schwarzenegger-Stadion in Graz einen neuen Namen erhalte. Hintergrund ist das vollstreckte Todesurteil gegen Tookie Williams."
Nachtrag
Den Link auf meine Quelle vergessen. Vor allem der letzte Eintrag des Threads ist Erkenntnisreich, da er auf eine Äußerung des Grazer Bischofs verweist.
Bullets - Frustabbau
Bullets
macht nichts weiter, als den Bildschirm zu zerschießen. Natürlich nicht
in echt... Bullets macht Spass, besonders die Spray- oder
Target-Funktionen, die eine ganze Salve raus rotzen. Nach kurzer Zeit
verschwinden die Einschüsse wieder und machen Platz für neue Salven.
Erinnert mich an ein altes Atari-Programm, dass als
Autostartprogramm erst nach einer einstellbaren Zeit den Bildschirm
zerschoß. Der kippte anschließend nach hinten um und zerbrach mit lauten
Splittergeräuschen. Witzigerweise hat man das Programm auf dem Rechner
des Kumpels ohne sein Wissen installiert und den Lautsprecher
aufgedreht...
Hat sich erledigt.
Solitaire für OS X
Das ist zwar der was weiß ich nicht wie vielte Clon des
Windowsprogramms, aber ein netter. In der Voreinstellung legt Solitaire
XL 1.0 die Karten direkt auf dem Finder ab. Ein Klick ins leere und
die Karten verschwinden im Hintergrund, falls der Chef mal wieder in der
Nähe ist. Ansonsten bleibt bei der Bedienung alles beim alten. Das
kostenlose Programm ist etwa ein dreiviertel Megabyte klein.
Hat sich erledigt.
Freitag 16 Dezember 2005
RBrowser - FTP-Client für OS X
Verglichen mit anderen FTP-Clients fristet
RBrowser eher ein Schattendasein. Zu Unrecht, denn was die anderen Clients
können, ist diesem Programm nicht fremd. Einzig das Lizenzmodell ist ein
anderes. Während andere FTP-Clients entweder Open-Source sind oder
gleich als Shareware einen monetären Beitrag einfordern, hat der
RBrowser ein gemischtes Linzenzmodell.
Vorherige Programmversionen gab es entweder in der kostenlosen Lite-Version
oder in einer kommerziellen Version mit zusätzlichen Funktionen
.
In der aktuellen Version fasste der Autor beide Versionen in einem Programm zusammen. Daher könnte man den Eindruck bekommen, gleich die Bezahlversion vor sich zu haben. Der der nur nach dem Programmstart erscheinende Nagscreen unterstützt diese Annahme noch. Aber die Voreinstellung der vorhandenen Buttons ist auf FTP only voreingestellt und führt direkt in die kostenfreie Variante. Mir persönlich gefiel die einstellbare Listen-Darstellung gut, die ich auch im Finder benutze – man navigiert schneller!
Dort kann man alles machen, was des gelegenheitshomepagehochladers Herz begehrt. Selbstverständlich gibt der Autor an, mit welcher Lizenzform welche Funktionen möglich sind. RBrowser öffnet kurz nach dem Start zunächst ein Fenster, in dem sich das lokale Verzeichnis befindet. Erst nach dem Einloggen in einen anderen Rechner wird dessen Verzeichnis angezeigt. Zwischen beiden Fenster lassen sich Verzeichnisse und Dateien mittels Drag 'n' Drop austauschen. Genauso gut lässt sich mit dem selben Verfahren Daten zwischen Finder und RBrowser austauschen.
Mittels des Kontextmenüs sind etliche Bearbeitungsfunktionen aufrufbar. Hervorzuheben ist der Menüpunkt Get Info, innerhalb dessen man – wie aus dem Finder gewohnt – einige grundsätzliche Einstellungen vornehmen kann. Allgemeine Informationen zu Verzeichnissen und Dateien gibt diese Funktion natürlich auch Preis. Eine am oberen Fensterrand vorhandene, anpassbare Werkzeugleiste gibt ebenfalls einen gut erreichbaren Zugriff auf oft benötigte Funktionen. Auf der RBrowser-Homepage gibt es weitere Infos.
Kate Moss & White Stripes
In der Süddeutschen ist neuerlich eine Lobhudelei über Kate Moss erschienen, in der viele Vorzüge gegenüber ihren Kolleginnen hervor gehoben werden. Insbesondere das sie Verwandlungsfähig ist, dass sie drei Sätze und mehr zusammen hängend reden kann. Das sie gut aussieht ist unbestritten, aber das Katechen auch turnen kann (Flash, 3,3 MB), war mir neu. Nun gut, das MTV-Logo drückt aus, dass der Clip aus dem Mainstram stammt. Aber glotz ich MTV?
Den Clip drehte sie die Combo White Stripes, die mittlerweile leider kein Geheimtipp mehr sind. Was aber nicht ausschließt, das sie gut sind. Mehrere Quicktime-Videos sind im gleichnamigen Bereich – mit einem X gekennzeichnet – vorhanden. Höhrenswert, was Bruder und Schwester zustande bringen, wenn sie sich vertragen. Mein persönlicher Favorit ist Fell in Love with a Girl (Quicktime-Stream). Vor allem wegen dieser herrlichen Lego-Animationen.
Dienstag 13 Dezember 2005
Thingamablog + Ich := Scheisse;
Wenn man denn aus glatter Unkenntniss heraus auf Knöpfen herumdrückt von denen man keine Ahnung hat, passieren seltsame Dinge. Bei Thingamablog befinden sich in der üblicherweise auf der rechten Seite erscheindenden Seitenleiste diverse Auflistungen. Eine Eintag aus der Liste enthält verbesserte, aber noch nicht veröffentlichte Artikel. Und da kann für unbedarfte Anwender ein Problem liegen. Wenn man denn die einzelnen Ideen erneut aufruft, um sie Berichtigt zu veröffentlichen. In meinem Fall hat das sämtliche Einträge des Blogs durcheinander gewürfelt.
Shit happens.
Gut, das Bonbon ist gelutscht. Wie auch immer, die letzten beiden Einträge (ausschließlich diesem) wurden wieder hervor gekramt. Die thematischen Archive sind ob meiner wilden Maus-Klickereien innerhalb Thingamablogs zwar nicht mehr chronologisch, aber dennoch verwertbar. Vielleicht hätte ich mal die eine oder andere Anleitung lesen sollen.
Nichts ist beständiger als die Änderung.
Nachtrag
Mit ein wenig Basteln die Veröffentlichungsdaten so verändert, das wenigstens die Artikel-IDs wieder in der richtigen Reihenfolge sind. Besser als nichts.
Sgt. Pepper und Bastardpop
Ebenfalls auf der Seite von
Fredo Viola findet sich eine Mushup-Version der Sgt. Peppers Lonely Hearts
Club Band. Durch das Cover angelockt, hörte ich mal rein. Eigentlich
klingt es ja nicht schlecht, nur reichlich ungewohnt. Die Originalstücke
habe ich bislang (noch?) nicht wieder erkannt.
Weitere Recherchen ergaben, dass es sich bei der Musik um Mashup handelt. Es verwunderte mich sehr, dass die Wikipedia auf Bastard-Pop weiterleitet. Immerhin kommt in dem Artikel Frank Zappa vor, also nicht die schlechteste Verbindung. Na, da habe ich ja mal wieder was gerlernt. Eine deutsche Beschreibung gibt es natürlich auch.
Oops, die Leute von Hippocamp vergessen zu erwähnen – die machten das natürlich. Wer sich dafür interessiert, sollte fix die Files absaugen, bevor der echte Sgt. Pepper interveniert. (via Nerdcore)
Fredo Viola
Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig technisches Spielzeug man braucht, um gute Ideen umzusetzen. Fredo Violas Basismaterial für sein Videoclip stammt aus einer Nikon Coolpix 775. Die etwa 15 Sekunden langen Einzelclips wurden anschließend in After Effects montiert. Der Sad Song ist zwar recht ruhig, hebt sich aber wohltuend von dem Kommerzkram ab. Ungewöhlich ist das breite Format des Clips, dessen Screenshot mir in die Seitenleiste knallt. Egal. Ein Klick auf das Bild führt zur Seite mit dem Video (Quicktime). Weitere Infos gibt es selbstverständlich auf Fredos Homepage.
Samstag 10 Dezember 2005
Web Comics
The Crime in your Coffee hat mal wieder eine Sammlung zusammen getragen. Genau das richtige gegen graue Herbsttage.
Nachtrag
Atland und ein Simpson-Comic waren bei mir der Renner. Viel Spass.
Pysop – Coole Website einer Reklamebude
War ich vorhin noch von einem handschriftlichem Blog beeindruckt, setzen die Mädels (und Jungs?) von Pysop.tv noch einen drauf! Die in Flash gehaltene Website erweckt den Eindruck eines Scribbles; zu finden sind viele nett gemachte Werbespots, ein witziges Webdesign und weitere Infos. (via riptight)
Handschriftliches Blog
Der Blogvogel hat das Tagebuchschreiben im Internet wörtlich genommen und veröffentlicht seine Einträge handschriftlich. Witzige Idee.
Hannover bloggt - wow – das hat mich umgelaufen
Wie ich bereits vor einiger Zeit bemerkte, gibt es in Hannover
mehrere Blogger. Aufmerksam wurde ich, nachdem ich meine Log-Files las
und jemand tatsächlich auf mich verlinkte. Vielen Dank an
den Typen mit den vielen Keksen
. Aber darauf wollte ich jetzt nicht hinaus.
Vor geraumer Zeit fragte ich mich, ob es in dieser Stadt überhaupt so etwas wie Blogger oder gar eine dazu gehörige Szene gibt. Bisherige Untersuchungen ließen erhebliche Zweifel aufkommen. Die Rückverfolgung der Log-Einträge meines Blogs führten mich zu Hannover-Blogs.
Sie bieten eins von diesen vielen kleinen Bannerchen an, die man auf der eigenen Homepage mit einem Link versehen unterbringen kann. Ich mag diese Bannerchen, binde sie gern ein und verlinke sie. Sofern sie irgendwie in meinem Sinne sind.
Ein kleines Hannover-Portal ist durchaus in meinem Sinne – Hannover-Blogs auch. Auch wenn die Site einen Eindruck hinterlässt der irgendwo zwischen kommerziellen Zielen und einem gemeinschaftlichen Sinne liegt. Nächste Woche werde ich mich mal eintragen – mal schauen.
Freitag 09 Dezember 2005
U-Boote für Israel kosten Bund dreistellige Millionensumme
Wenn das stimmt, bleibt mir nur die Frage: Hallo? Gehts noch? 333 Millionen vom Steuerzahler für Waffen direkt in einen Krisenherd?
Stellarium - Sternegucken
Das nette
Sternenguckprogramm hat bereits vor geraumer Zeit einige Updates erfahren
und liegt in der Version 0.7.1 (Mac, Diskimage, etwa 16 MB) vor.
Stellarium ist Open-Source und somit für die derzeitig gängigen
Betriebssysteme frei erhältlich.
Stellarium stellt den Sternenhimmel in der Voreinstellung abhängig von der Uhrzeit und der Lokalisation des Rechners dar. Weiterhin lassen sich Atmosphäre, Sternennebel, Bezeichnungen aller Art, Sternenbilder sowie künstlerische Darstellungen des letzteren ein- und ausschalten. Desweiteren wird der Sternenhimmel in Echtzeit berechnet. Selbstverständlich können die zeitlichen Abläufe auch verkürzt und verlängert werden.
Ideal ist das Stellarium für alle, die sich Grundkenntnisse in Sternenbilder aneignen wollen. Aber auch alle, die einfach nur zur Romantik neigen, sollten zuschl... äh downloaden.
Mittwoch 07 Dezember 2005
Hans Dieter Hüsch gestorben
Zwar bereits vorgestern, aber ein guter Nachruf sollte dennoch verlinkt werden.
Werbedurchseuchtes Kino
Die Süddeutsche nimmt heute die Uraufführung des Remakes von King Kong zum Anlaß, ein paar Anmerkungen zum Thema Werbung, Productplacement und weiteren Verbindungen zwischen Industrie und Filmbranche sowie einer wahrscheinlichen Werbe-Zukunft zu unseren lasten zu bringen. War beispielsweise bei I, Robot, in der eine Audi-TT-Studie noch eine gewisse Kreativität seitens der Entwickler aus Ingolstadt zu bewundern war, zeigen laut dem Artikel die aktuellen Deals zwischen Volkswagen und Hollywood in eine plumpere Richtung.
Demnach wird es in der Zukunft weniger Werbespots geben. Vielmehr werden in Kinoproduktionen in einem noch stärkeren Maße die Verkaufsabsichten finanziell potenter Unternehmen eingearbeitet. Mit derzeitig aktueller Hardware in Form von mit Festplatten ausgerüsteten Videorekordern wird der Tod der gewohnten Fernsehwerbespots vorher gesagt. Das liegt durchaus in meiner Vorstellungskraft, vor allem in Verbindung mit immer einfacher zu handhabenden Videoschnittprogrammen.
Im aktuellen King Kong soll sich der Meister (Website ist Popup-verseucht) der Herr der Ringe dazu bewogen gefühlt haben, einen Werbespott während der Dreharbeiten innerhalb der Originalkulissen selbst gedreht zu haben. Aktuell laufen gerade VW-Spots im King-Kong-Ambiente mit hoher Kadenz im Fernsehen. Im Film selbst sollen zwar keine Touaregs (ein aktuelles VW-produkt) zu sehen sein, aber die allgemeine Berichterstattung ist doch bemüht, den Anteil seitens Volkswagens an den Produktionskosten heraus zu heben. Es wird mit Sicherheit kein Spass, wenn der Zuschauer künftig Handlung von Werbung nicht mehr unterscheiden kann.
Sonntag 04 Dezember 2005
Rettet die Kinderschokolade
Auf www.weg-mit-kevin.de gibt es ein Notfallbastelset für alle Liebhaber der süßen Riegel, die aber das neue Gesicht als Kaufabschreckung erachten. Also runter laden, ausdrucken, überstreifen und genießen.
Freitag 02 Dezember 2005
Zum Thema Osthoff:
Interessanter Artikel im Saar-Echo:
Zum Thema Osthoff: Die Gedanken sind frei
Ungereimtheiten im Zusammenhang mit der Entführung der deutschen Archäologin / US-Army zahlt für wohlwollende Berichterstattung
Sollten sich die Vermutungen als Wahr erweisen, gewinnt der Entführungsfall eine völlig andere Qualität. Beispielsweise könnte es sich um ein Ablenkungsmanöver handeln, um die CIA-Flüge aus den Schlagzeilen zu bekommen. Zum Thema CIA-Flüge weiss das Saar-Echo ebenfalls was:
Demokratisch, rechtsstaatlich, zivilisiert – wirklich?
Es geht nicht um Flüge der CIA sondern um Verschleppung und Folterung von Menschen / Minister Steinmeier trifft sich mit Komplizen
Hatte ja lange keine Leselinks zum Freitag, die beiden dürften erstmal reichen. Viel Spass.
Thingamablog
Version 1.05 zu installieren war denkbar einfach: runterladen, auspacken, starten und gut.
Donnerstag 01 Dezember 2005
Goldene Lieder des Mittelalters
Wow, echt überrascht. Nach einer Erbschaft befindet sich die Doppel-CD Goldene Lieder des Mittelalters in meinem Besitz. Besonders überraschend war es, das die Eingabe des Titelnamens (mit doppelten Anführungszeichen!) bei Google gleich mit dem ersten Treffer auf die Tracklist führte. Zweitausendeins, der ursprüngliche deutsche Herausgeber führt sie bereits nicht mehr in seinen Listen.
Das Ensemble spielt die Lieder in einer recht getragenen Weise vor.
Daher denke ich mal, das Freunde des
Mittelalter- und deutschen Folk-Rock (Beispielsweise
Ougenweide,
Schandmaul oder
In Extremo) nicht so sehr auf ihre Kosten kommen werden, eher
dessen
Freundinnen. Noch viel überraschender war es, das iTunes via
CDDB die Songtitel liefere. Tja, während mein kleiner Rechner eine legale
Kopie zusammen rechnet, werde ich mal rein hören, ihr nicht.
Schade schade schade...
bundeskanzlerin.de an Merkel verschenkt
Was zunächst wie eine nette Geste klingt, ist in der Tat kein eingezogener Schwanz sondern eine Werbeaktion des PR-Beraters Lars Heitmüller. Bundeskanzlerin.de zeigt mittlerweile – wie unter dem Domainnamen zu erwarten – einen offiziellen Auftritt der Bundeskanzlerin. Im Heiseforum machte sich ein User die Mühe, und recherchierte ein wenig hinterher. Mal wieder ein netter, recht zynischer Thread – mit vielen Links. Beispielsweise auf den alten "Du bist bist Deutschland" Slogan. (via Heise)
Mac OS X Hints - Desktop-Suchtool
Rixstep hat für www.macosxhints.com mit vielerlei Hilfestellungen ein kleines Programm veröffentlicht, mit dem die Website bequem vom Desktop aus durchsucht werden kann. Die Trefferlisten werden in einem jeweils neuen Browserfenster angezeigt. Im Screenshoot sind alle Programmfunktionen zu sehen. Der Download ist etwa 53 kB klein und umsonst.