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Samstag 30 Dezember 2006
Oh Marlen'
Auf den öffentlich rechtlichen Sendern werden derzeitig nächtlings Filme mit Marlene Dietrich ohne konkreten Hintergrund wiederholt. Selbst einige Blogs erinnern an die große Schauspielererin, weswegen ich mal keine Ausnahme bilden will.
Freitag 29 Dezember 2006
Vienna Feed Reader
Weniger eine aktuelle Softwarebeschreibung als mehr eine Änderung
meiner Gewohnheiten: Im neuen Jahr wollte ich weniger Zeit vor dem
Rechner verbringen. Ein Weg dazu wäre die langsam nervige Klickerei im
Webbrowser einzuschränken. Derzeitig nimmt die ganze Suche nach für mich
relevanten allen Infos im Internet fast zwei Stunden täglich in
Anspruch. Vor allem das ansurfen Seiten mit geringen
Veröffentlichungsraten verballert einiges an Zeit.
Aus meinen Log-Dateien entnahm ich, das Vienna als RSS-Reader wohl recht beliebt ist. Ein erster Eindruck bestätigt dies: Übersichtliche Oberfläche, einfache Bedienung, Gruppierung von Einträgen in normalen und 'intelligenten' Ordnern, eingebauter Webbrowser und diverse Kleinigkeiten mehr. Das beste ist aber, Vienna kostet nix und passt daher wunderbar in meine Softwaresammlung. Das Mac-Only-Programm (Universal) kommt in einem etwa 3,8 MB großem Diskimage daher.
TV Browser in Version 2.5
Der beliebte und für verschiedene Systeme erhältliche TV-Browser
besitzt seit gut zwei Tagen die Versionsnummer 2.5. Gut, die Anwender
des Programms wurden schon automatisch benachrichtigt, aber eine gut
gemachte Online Programmzeitschrift dürften wohl noch mehr Leute
interessieren – immerhin können mit dem Programm so einige Bäume
gerettet werden. Und Online sind ja mittlerweile viele, da fällt ein
weiterer Downlaod kaum auf. Als wesentliche Neuerung dürften die Bilder
in den Programmspalten sein. Eine vollständige Änderungsliste gibt es
auf der TV-Browser-Homepage. Der Download
des Diskimages (Universalbinary) beträgt 3 MB (Mac-Version).
fennel DVDManager
Bereits mitte Dezember wurde der fennel
DVDManager upgedatet. In der aktuellen Version sollen lediglich
Anpassungen 10.4.8 vorgenommen worden sein, sowie ein Wechsel des
Kompilers. Nichts wesenliches also. Wer noch ein kostenloses
Managementtool für seine Filmsammlung benötigt, sollte sich den fennel
DVDManager mal näher anschauen. Die nunmehr etwas
mehr als ein Jahr alte Beschreibung von mir gilt immer noch
uneingeschränkt. Mit gerade mal 1,5 MB in der Standardversion oder gut
500 kB in einer um weitere Sprachpakete abgespeckten Version dürften
selbst User ohne Breitbandzugang den
Download in absehbarer Zeit bewerkstelligen können.
Hat sich erledigt, ist Shareware geworden.
Mittwoch 27 Dezember 2006
Ingolf das Protestschwein
Die Aktion Wir
e.V! (Wir sind Polizei) übernimmt im Dortmunder Zoo die Patenschaft
eines rotbunten
Husumer Protestschweins. Bei der Namensgebung – Ingolf heisst das
Schwein – dachten die Damen und Herren wohl sehr gezielt an den
Nordrhein-Westfälischen Innenminister Ingo
Wolf (FDP).
Denn bei den Polizisten aus NRW steigt außer der Arbeitszeit nur noch
der Frust.
Gleichwohl nimmt die Bezahlung ab, im Gespräch sollen Kürzungen bei der Heilfürsorge sein sowie Einschränkungen bei den Bürgerrechten (Demonstrationen in Uniformen – nein, damit ist nicht das geballte Auftreten am Fußballstadion gemeint) geplant sein. Aber was soll 's, wenn Polizisten fehlen, können sie durchaus mit angelernten Ordnungsamtkräften ersetzt werden – schweinegeile Aussichten.
Bei der ganzen Diskussion um verbeamtete Polizisten oder verhasste Bullen oder wie auch immer sollte man bedenken, das der oberste Dienstherr eine Fürsorgepflicht seinen untergebenen gegenüber hat. Davon mal abgesehen würde es auf unseren Straßen ganz anders aussehen, so ganz ohne Polizei. Nebenbei bemerkt: Die hannoverschen Protestschweine würden sich bestimmt über ein paar Paten freuen.
Montag 25 Dezember 2006
BMW 0'0er Serie
Nichts sagend grau war das Wetter ja schon. Aber auf dem Weg zum Gansessen erhellte ein feiner Strahl durch den trüben Winterhimmel folgende Szene:
Auf dem Weg zum Geldautomaten fuhr ich an diesem gut erhalten Fahrzeug vorbei – die Zeit des Spielzeugverschenkens ist vorbei. Die lieben kleinen Anverwandten sind alt genug, um mit einem angemessenen Geldbetrag ihre ureigensten Bedürfnisse selbst zu befriedgen. Eigentlich wollte ich direkt vom Geldautomaten zur Familienfeier, aber ein Umweg über meine Behausung schien angemessen. Dort packte ich meine Kamera ein, stieg ins Auto und knippste den alten BMW – ein erster Sonnenstrahl an diesem trüben Tag. Trotz des Umwegs und des Shootngs kam ich pünktlich zum Gansessen mit der Familie.
Der zweite Sonnenstrahl war die Vorsuppe, in der Orangen, Karotten und Ingwer eine wesentliche geschmackliche Rolle spielten. Süß war sie nicht, die Vorsuppe. Es schmeckte nach Orangen und der Ingwer sorgte für eine gewisse Schärfe – von der Erinnerung an den üblichen Weihnachtsgeschmack sollte man wirklich Abstand nehmen. Kartoffeln waren auch drin, aber nur, um die Suppe sämig zu machen. Bei Bedarf kann das Rezept nach geliefert werden. Nötig waren nach dem Mahl ein paar Korn, Kaffee und Zigartetten. Kaffe und Kuchen sowie Abendbrot mussten ausfallen – das Mittagsmahl reiche völlig.
Infos zum genkippsten Wagen gibt es in der Wikipedia: hier klicken!
New York, New York...
what a wonderfull town. Auf Skyscraper.com, wird in einer gelungenen interaktiven Flashanimation die Geschichte eines der interessantesten und kreativsten Molochs dieser Welt dargestellt. Aber nicht nur Fans der Stadt New York sollten sich diese Animation mal ansehen, sondern auch Flashanimateure. Denn es wird gezeigt, das man außer Spiele und Gimmicks mit dieser Technologie auch Informationen an ein Publikum transportieren kann. Das die Website insgesamt in Flash gehalten wurde, nun ja, da kann man sich drüber streiten…
Nottreppen
Mehr ein Tipp für Fotofeunde: Auf der Site mit den etwas unkonventionellen Namen escaperail.machinechicago.com gibt es nichts anderes als Feuernotausgangstreppen an den Rückseiten diverser Gebäude in den USA zu sehen. Die in einer Flashanimation eingefassten Bilder sind aber wirklich gut gemacht und geben ein paar Einblicke in den Alltag einer uns ähnlichen Kultur.
Wortwarte
Die Wahl zu den Un-/Wörten des fast vergangenen Jahres sind ja nun mittlerweile gelaufen. Üblicherweise reichen nur Leser verbreiteter Medien ihre Vorschläge ein, so kommt es dann, das nur aus Schlagzeilen bekannte Worte in eine Auswahl kommen. Wer auf dem laufenden bleiben will, kann sich jedes Jahr den Duden neu kaufen, nur um die aktuelle Top-Platzierung des letzten Jahres auf der vorletzten Seite des Hardcovers schnell verfügbar zu haben. Aber ich schweife vom Thema ab.
Auf der Website Die Wortwarte stellen die Linguistiker Lothar Lemnitzer und Tylman Ule kontinuierlich im Web und sonstwo gefundene Wortkreationen aus dem deutschen Sprachraum vor. Beispielsweise lautet der Eintrag für den jüngst vergangenen Heiligabend Adventsdepression, die. Selbstverständlich komplettieren aus den Quellen gezogene Erläuterungen die Einträge. Somit dürften die Wortkreationen in eurer nächsten Konversation punktgenau zum Einsatz kommen.
Spiegelkritik
Noch ein Watchblog! Diesmal wird Der Spiegel – sowohl Print als auch Online – beobachtet und kommentiert. Das bereits seit Frühjahr '06 aktive Blog unter dem Namen Spiegelkritik war mir bislang nicht bekannt, aber nach einem ersten Eindruck könnten medienkrische Naturen wie ich durchaus öfter mal vorbeischauen. ( – was ich auch tun werde – )
Thingamablog Update
Bereits am 21. diesen Monats kam ein kleines Update heraus. Mit der
neuen Version sollen vor allem kleinere Mängel im Wysiwig-Editor behoben
worden sein. Aber gerade für Macanwender soll auch ein Bug beim Beenden
des Programms behoben worden sein, der dafür sorgte, das nach einem
Programmstart jedesmal das komplette Blog veröffentlicht wurde, sobald
der erste Eintrag veröffentlicht wurde. Das Update stellt sich denkbar
einfach dar: Die Zip-Datei
runter laden (~3,7 MB), auspacken und die neue Jar-Datei gegen die
alte tauschen. Fertig.
Donnerstag 21 Dezember 2006
Was ist eigentlich: Neoliberalismus
Ja, was ist das eigentlich? Endlich gibt es für dieses Schlagwort mal eine gute Einführung. Jens Wernicke beginnt seinen Text auf studies-online mit einer kurzen Beschreibung des Begriffs, gibt einen geschichlichen Abriss, beschreibt ökonomische Strömungen des letzten Jahrhunderts und landet schließlich beim Schulterschluß zwischen Wirtschaftsliberalen und Neonazis – die im Neoliberalismus zum Teil deckunsgleiche Interessen berührt sehen. Ein wesentlicher Teil des Artikels beschäftigt sich mit der gegenwärtigen Situation der Bildungspolitik, die mit Billigung unserer Parteien sowie der daraus rekrutierten Regierung den Umbau der Hochschulen zu Unternehmensorientierten Kaderschmieden durchführen will.
Adam Smith propagierte nicht nur die Konkurrenz aller Menschen zum Vorteil einer prosperierenden Wirtschaft sowie einer Arbeitsteilung, er warnte auch vor den Gefahren einer geistigen Abstumpfung des einzelnen, die gerade monotone Arbeiten mit sich bringen. Weiter heißt es: "… seine Annahme, von der Regierung getroffene Regelungen "zugunsten der Arbeiter" seien "immer gerecht und billig", nicht aber jene "zugunsten der Herren", wird heute kaum mehr zur Kenntnis genommen… " Derartige Kleinigkeiten finden sich im Artikel häufiger. Ansonsten kann abschließend nur gesagt werden, dass es sich um einen lesenwerten, meinungbildenden Artikel handelt. (via 37sechsBlog)
Weihnachten sind wir wieder zuhause!
Mit dieser Hoffnung zogen einst Soldaten in den Krieg. Die Geschichte zeigte aber, das zum einen viele Weihnachten vergingen und zum anderen viele nicht mehr nach Hause kamen. Die, die zurück kamen, waren für immer geschädigt, selbst wenn es keine Verstümmelungen gab. Mittlerweile verteidigen wir unsere Freiheit in Afghanistan und sonstwo – so die offiziellen Beschwichtigungen. Aber wo gehobelt wird fallen auch Späne – die mittlerweile 64 Gefallenen und rund 9000 Verletzten finden in unseren Medien kaum Beachtung. Wahrscheinlich will die offentsichtlich freiwillig gleichgeschaltete Presse unserer Regierung nicht in den Rücken fallen. Dennoch erscheint dann und wann ein Artikel, der sich mit genau dem Thema beschäftigt. Diesmal schreibt Peter Müller in der Welt über Deutschlands vergessene Soldaten. Nicht nur, das unsere Soldaten in einen Krieg geschickt werden, den kaum einer ernsthaft will, der anschließende Umgang mit den Versehrten kann man nur mit 'unter aller Sau' umschreiben.
Zwei Jahre nachdem er in Afghanistan fast gestorben wäre, hatte er immer noch nicht die Bescheinigung in der Hand, dass es sich dabei um einen sogenannten Einsatzunfall gehandelt hatte. In den USA hätte er einen Orden bekommen, in Deutschland kämpfte er um die Höhe seiner Rente. Doch auch wenn die Abzahlung für den Umbau der Scheune drückt, geht es Frank Dornseif nicht nur ums Geld. Er will einen Schlussstrich unter das Kapitel Bundeswehr ziehen und ein neues Leben beginnen.
(via Nachdenkseiten)
Kraut und Rüben wird wiederholt
Die vor knapp einem Jahr gesendete Fernsehreihe Kraut und Rüben kommt zurück auf den Bildschirm. Der sechsteiler des Rockpalast beschreibt die Geschichte der Deutschen Rockmusik in der BRD von Anfang der siebziger Jahre bis hin zu Kraftwerk, die eine neue Ära einleiteten. Die deutsche – aber nicht zwingend deutsch sprachige – Musik aus diesem Zeitraum wird allgemein als Krautrock bezeichnet. Ein alter Artikel auf Stern.de fasst noch einmal den Krautrock und seine Auswirkungen auf nachfolgende Stile zusammen.
Wiederholt werden die jeweils einstündigen Folgen in der ersten Januarwoche 07 auf 3sat:
- Di 02.01. 00.25 Uhr Neue Töne braucht das Land
- Mi 03.01. 00.45 Uhr Es muss deutsch sein
- Do 04.01. 00.20 Uhr Ab ins Unbekannte
- Fr 05.01. 00.30 Uhr Vorsicht Kunst
- Sa 06.01. 01.25 Uhr Harte Zeiten (Doppelfolge)
- Sa 06.01. 02.25 Uhr Elektrische Impulse (Doppelfolge)
Dieser geniale geschichtliche Abriss stellt für jeden Musikfan ein absolutes Muss dar. Darüber hinaus gibt es viele Hintergrundinfos und Interviews. Wenn man dann so Sachen wie Killerpilze oder die Saubillig-Reklame sieht, kann einem echt das kalte Kotzen kommen. Damit dürfte die erste Woche des trostlosen Monats gerettet sein – wärmt schon mal die Videorekorder an.
Mittwoch 20 Dezember 2006
'Pech für den Nazi'
Laut einem Beschluss des Sozialgerichts Dortmund ist es einem rechtsradikalen Arbeitslosen zumutbar, mit Ausländern zusammen zu arbeiten. Ansonsten werden die Bezüge des ALG 2 gekürzt, um 30% im konkreten Fall. Da hat sich wohl ein ARGE-Mitarbeiter bei deiner Zuweisung ausnahmsweise wohl mal was dabei gedacht. Was die betroffenen Ausländer davon hielten, ist leider nicht bekannt. Aus der Begründung: Die Weltanschauungsfreiheit des Einzelnen habe ihre Grenzen in dem verfassungsrechtlichen Verbot der Diskriminierung von Ausländern. (Via N-TV)
Crystal Catastrophe - Ein weiterer Tetris-Clone
Der kleine Unterschied in diesem Tetris-Clone namens Crystal
Catastrophe zum Original liegt darin, dass zum Abräumen der
Spielsteine eine weitere Bedingung erfüllt sein muss: Ein farbiger
'Zünder' muss auf einen Spielstein mit der passenden Farbe platziert
werden. Dann aber werden alle gleichfarbigen, benachbarten Steine
entfernt. Sie müssen nur horizontal oder vertikal direkte Nachbarn sein.
Anstatt der Bezeichnung Steinchen wäre 'Klunkerchen' wahrscheinlich
besser geeignet, denn bei den Spielsteinen handelt es sich um
geschliffene Kristalle – wie sie unter anderem auch für Schmucksteine
Verwendung finden.
Noch mehr Steinchen der gleichen Farbe lassen sich abräumen, wenn zwei farblich passende Zünder aufeinander gelegt werden. Dann verschwinden alle Spielsteine mit gleicher Farbe vom Spiefeld. Eine weitere Variation zum herkommlichen Tetris stellen spezielle Steine dar, die entweder alles in einem kleinen Radius wegsprengen, oder eine Zeile und eine Spalte auf einmal entfernen.
Crystal Catastrophe kennt die Spielmodi Einzelspieler, zwei Spieler (am selben Rechner) sowie Einzelspieler gegen Rechner. Wahrscheinlich mehr als Bildschirmschoner dürfte der Modus Rechner gegen Rechner gedacht sein. Wie in einem guten Arcadegame üblich können in dem Menüpunkt 'Optionen' etwa Tastaurbelegungen oder Soundeinstellungen angepasst werden. Crystal Catastrophe kommt in einer 5 MB großen Zip-Datei daher und kostet wie immer nix. Viel Spaß.
Dienstag 19 Dezember 2006
Emailspam und ein mögliche Abwehr
in letzter zeit häuften sich in meinem Emailaccount gerade die Posteingänge, die größere Geldgewinne versprechen. Über den sogenannten Penny Stock Spam berichtete ich schon vor geraumer Zeit. mittlerweile ist es soweit gediegen, dass eben jener Spam meinen hauptsächlichen Posteingang darstellt. Nervig an der Sache der relativ neuen Spamform ist der Bandbreitenverbrauch, der wohl besonders schmallbändige User über Gebühr strapazeren dürfte. Lange Rede kurzer Sinn: meine Emailadresse ist verbrannt. Und so dürfte es noch anderen Usern ergangen sein.
Das Kontaktadressen in Weblogs vorhanden sein sollen, dürfte neben einer Binse auch ein Service an den Leser sein. Thingamablog fragt beim Neuanlegen eines Weblogs einiges ab, darunter auch eine Emailadresse. Diese wird nun bei jeden Eintrag im Klartext in den HTML-Code der Seite geschrieben. Damit nimmt das Problem seinen Lauf. Etliche Harvester weiden sich an Inhalten fremder Seiten und sättigen sich an gefundenen Emailadressen.
Eine so gefundene Adresse findet praktisch zeitgleich seinen Eingang in diverse Spamverteiler. Mit dem Erfolg, dass sich Massenhaft unerwünschte Werbung im Email-Eingang befindet. Der folgende Nervkram dürfte hinreichend bekannt sein. Eine mögliche Abhilfe stellt das Verschleiern der Emailadresse dar. Allerdings in der Form, dass sie für einen Kontaktwilligen durch simples anklicken nutzbar bleibt.
eine Vorbemerkung sei noch gestattet: Es geht in der Hauptsache um Möglichkeiten, denen normalen Anwendern offen stehen oder mit recht simplen Mitteln in Skriptform durch einfaches einfügen in Templates bewerkstelligt werden können. Admins, die einen Mail-Server betreiben, dürften in diesem Beitrag nicht auf ihre Kosten kommen. Also die Blacklist, Whitelist oder mittlerweile benutzten Greylist bleiben einem technisch versierteren Kreis vorbehalten. Ebenso difizielere Programmierung der Server an sich, um etwa eine Mailannahme heraus zu zögern, um Würmern die Lust an ihrer Arbeit zu verleiden.
Lösungsvorschläge, die Grafiken für die Emailadressen anbieten, fallen wegen nicht vorhandener Barrierefreiheit im allgemeinen und schlechter Bedienbarkeit im besonderen aus. Außerdm müssen noch Grafiken erstellt werden, die zwar von einem Menschen gelesen werden können, aber nict von einem Algorithmus. Erwähnt werden sollte durchaus noch, dass die Harvester – oder besser gesagt deren Programmierer – alles andere als Blöd sind. Daher können die folgende vorgestellte Vorgehensweisen nicht unbedingt zum Erfolg führen.
Die wahrscheinlich billigste und am wenigsten aufwändige Methode dürfte die regelmäßige Änderung der Kontakt-Emailadresse sein. Aber mal im Ernst, irgendwann nervt es auch und man kommt auf Namen wie 6krX38pl@xy.com, weil einem Klangvolle Namen ausgegangen sind. in diesem Zusammenhang stelle man sich vor, man sollte aus welchem Zufall heraus auch immer gezwungen sein, eine Geschäftsbeziehung mit einer solchen Emailadresse aufzubauen. Na, herzlichen Glückwunsch.
Ebenfalls wenig aufwändig dürfte mit ein wenig Javascript das auskodieren der Adresse in HTML-Entites sein. Ein einfaches, online verfügbares Programm stellt beispielsweise Robert Kehl auf seiner Homepage (eMail Ecoder) dar. Der simple Kodierer ist über die linke Navigationsleiste erreichbar. In dem Formular einfach eine Adresse eingeben, und schon wird eine Zeile mit HTML-Entities erzeugt. Diese wird einfach an die Stelle innerhalb eines Templates kopiert, wo sie später auf der Webseite erscheinen soll. Das Beispiel aus dem vorhergehenden Absatz sieht dann so aus: 6krx38pl@xy.com
In Thingamablog beispielsweise wird diese kodierte Zeile über das Menü Weblog, den Menüpunkt Weblog bearbeiten der Dialog zum Konfigurieren des Weblogs aufgerufen. Dort klickt man auf Autoren. In der rechts befindlichen Liste Feld erscheinen nun alle Autoren, die für dieses Weblog berechtigt sind. Der gewünschte Autor wird mit einem einfachen Mausklick ausgewählt. In der Mitte des 'Konfigurieren'-Dialogs befinden sich untereinander drei Schaltflächen. Mit einem Klick auf Editieren erscheint ein kleiner Dialog namens 'Author bearbeiten' (unvorteilhafte Übersetzung…). Eine von den drei Eingabezeilen ist mit Email beschriftet. In dem rechts daneben befindlichen Eingabefeld wird die Zeichenkette (das Beispiel aus den vorherigen Absaz) einkopiert. Danach noch einmal das Blog komplett veröffentlichen, und schon passt es.
Mit dieser Vorgehensweise sollten alle halbwegs modernen Browser zurecht kommen. Ein simpler Mausklick auf den Link mit der Kontaktadresse ruft erwartungsgemäß das Emailprogramm auf. Der zuvor beschriebene Weg ist auch die von mir derzeitig angewandte Methode, von der ich mir wenigstens ein paar Monate Ruhe verspreche. Die alte im Klartext vorhandene Adresse war immerhin ein gutes Jahr spamfrei. Nach der Entitie-Verschleierung arbeitet beispielsweise auch die Webseite Spam-me-not auf www.zapyon.de.
Der nächste Schritt wäre eine Lösung vollständig in Javascript. Das Problem dabei ist aber, das nicht alle Web-Surfer diese Skriptsprache aktiviert haben. Warum auch, wenn aktivierte Skriptmöglichkeiten potentielle Sicherheitlöcher in das eigene System reissen können. Dennoch sei ein Hinweis auf diese Vorgehensweise gegeben. Der Tipp erscheint zugegebenermaßen reichlich abstrakt und Bedarf vor einer Umsetzung erheblicher Programmierarbeiten. Der Vorteil könnte darin liegen, das nicht jeder Wurm sich mit Regulären Ausdrücken auskennt. Aber sicher kann man sich nicht sein; was dennoch auf einen Versuch ankommen sollte.
Etwas besser kommt der Vorschlag daher, der auf der Website www.1ngo.de angeboten wird. Zunächst wird @ durch ∂ ersetzt, was immerhin ähnlich ist. Bei aktiviertem Javascript und ein wenig CSS wird eine korrekte Emailadresse mit dem Klammeraffen als Trennzeichen zwischen Person und Domain angezeigt – Wir erinnern uns: alles vor dem @ bezeichnet eine konkrete Person, alles nach dem @ eine Domäne (oder Server, wie auch immer). Zwar wird immer noch Javascript voraus gesetzt, aber immerhin gibt es eine Rückfallebene auf normales HTML, in der halt das @ durch ∂ ersetzt wird. Beide Zeichen sind recht ähnlich und eine gewisse Transferleistung kann man von einem normalen Websurfer schon erwarten. Dann noch ein wenig Copy&Paste von der Webseite in das Emailprogramm, undschon ist ein unmittelbarer Kontakt hergestellt.
Spam im hiesiegen Sinne ist weder eine lustige Comedy von Monty Python noch der us-amerikanische Hersteller irgendwelcher Fleischsurrogate, sondern die unverlangte Zusendung irgendwelcher Werbung. Spam nervt, selbst mich als privaten Anwender. Aber solange es irgendwelche Vollpfosten gibt, die aufgrund solcher Mails etwas kaufen, solange ist es ein Kampf gegen Windmühlen. Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen vor allem us-amerikanische Bürger angeblichen Nutzen aus dieser Werbung ziehen, in dem sie Produkte oder Aktien der so beworbenen Firmen kaufen.
Im Gegenzug verdienen die Werbetreibenden sowie Hersteller echtes Geld, denn jeder Verkauf eines einzelnen Produkts via Spam lässt die Kasse klingeln. Nicht nur das, denn seit geraumer Zeit werden wertlose, börsennotierte Unternehmen beworben. Auf die Einzelheiten dazu und wer daran wirklich verdient, hatte ich schon mehrfach verlinkt. Sollte noch eine Spammail eines dieser Penny Stocks hier eintreffen, werde ich darauf hinweisen, denn Google ist mein Freund – siehe hierzu lbwr! Ob dabei irgendwelche Klitschen am unteren Ende dieses Planeten vor die Hunde gehen, interessiert mich nicht mehr. Ob man dabei irgendwelche Spekulationsopfer trifft, interessiert micht nicht mehr.
Wischt euch mit euren billigen Wettscheinen (aka Aktien) euren Arsch ab. Es gibt genügend andere Geschäftsformen.
(Irgendwelche Pillen oder Uhren brauche ich auch nicht!)
Freitag 15 Dezember 2006
Merkels Aphorismen
Jule Philippi sammelt in Heimatliebe
ist mehr als eine Spreewaldgurke einige Aussprüche unserer
Kanzlerin. Mehr als ein kleines Schmunzeln bleibt aber nicht übrig, da
es sich bei den Äußerungen mehr um gesammelte Plattheiten handelt, die
unsere Kanzlerin in den Jahren ihrer politischen Karriere von sich gab.
Eine Schärfe wie in den alten Schwarzbüchern aus dem Eichborn-Verlag
(beispielsweise "Ich, Zimmermann: Gewaltfreier Wiederstand ist auch
Gewalt") braucht man nicht erwarten. Dennoch befinden sich ein paar
Perlen in dem kurzweiligen Schmöker:
Meine Karriere habe ich zum Teil nur deshalb gemacht, weil ich eine Frau bin und damals eine Frau gebraucht wurde.
Ich möchte erstmal dazu beitragen, dass meine Äußerungen hilfreich sind.
Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge.
Die besten Zitate stammen aus dem letzten Teil des Buches, in dem ihre Mitstreiter und Gegner zitiert werden:
Bei Angela Merkel habe ich immer noch die Hoffnung, dass sie die
Perücke abnimmt – und es ist doch Hape Kerkeling.
(Kalle
Pohl)
Bisher waren in Deutschland nur Männer Bundeskanzler, und es ist
fraglich, ob das Land reif ist für eine Frau in dieser Position ist.
Insofern wäre die Wahl von Angela Merkel ein guter Kompromiss.
(Ove
Lieh, Eulenspiegel)
Dennoch dürfen wir nie vergessen, was die vorher gehende Regierung für Deutschland möglich gemacht hat:
Eine geschiedene, kinderlose Ostdeutsche und ein schwuler Liberaler
an der Spitze von Union und FDP – das wäre ohne Rot-Grün nicht möglich
gewesen.
(Daniel Cohn-Bendit)
Eine nettes Büchlein, dass zwecks geistiger Erbauung durchaus neben der Toilette liegen sollte – natürlich nicht zum abwischen…
Mittwoch 13 Dezember 2006
x über y
Eine Lösung für alle Ober- und angehenden Hochschüler in Sachen Analysis bietet die Website www.calc5.com. Dort gibt es einen Online verfügbaren Funktionsplotter, der mathematische Funktionen in 2D oder 3D darstellt. Die algebraische Form der Formeleingabe sollte man schon beherrschen, einschließlich der vielen Klammern, wenn man versucht, komplizierte Formeln ohne Brüche in eine Eingabezeile zu zwingen. Zum Anzeigen des Graphen wird das Schlüsselwort graph() benötigt, dessen Parameter die anzuzeigende Funktion sei.
theodotos - sex mal irgendwie anders
Und noch eine kleine Website mit morbiden Darsellungen. Diesmal
handelt es sich aber um Arrangements, die fotografisch fest gehalten
wurden. Ein Teil der recht kleinen Bildersammlung gibt der Künstler von
sich aus erst ab sechzehn frei. Ein weiterer Teil des Portfolios ist für
Menschen gedacht, die das achtzehnte Jahr vollendet haben – was zwar
eine Mündigkeit implizieren soll, aber mit einer geistigen Reife nichts
zu tun hat. The
Odo Tos (zugegeben, eine eigenwillige Interpretation des
Domainnamens) zeigen konstruierte, aber intensive Ansichten zum Thema
Sexualität.
Kukulaland
Eine weitere kleine Website eines Künstlers, der sich auf morbide,
aber niedliche Grafiken spezialisiert hat. Auf Kukulaland
gibt es einiges zu entdecken.
Reinigungsarbeiten
Das von Zeit zu Zeit die weiße Obefläche der aktuellen Mac-Generation gereinigt werden muss, gilt ja schon als Binse. Ein älterer Beitrag auf the mini Blog zeigt die Reinigung der Tastatur, ohne das einzelne Buchstaben verloren gehen. Neuerlich hingegen dürfte der Reinigungstipp von Brendan Fenn sein, den Gnubbel auf der Mighty-Mouse mittels Tesafilm zu reinigen. Die rubrik 'kann man immer mal gebrauchen' hab' ich zwar nch nicht, aber die How To's wären ein echter Anwärter. (Via TUAW)
Montag 11 Dezember 2006
WM Team
Bei dem WM Team handelt es sich mitnichten um unsere Fußballmannschaft. Vielmehr kümmern sich die Jungs und Mädels um öffntliche Auftritte verschiedener Unternehmen – bei dem WM Team handelt es sich um eine hannoversche Werbeagentur. Deren Spezialität ist es, ihren Kunden einen gelungenen Webauftritt in zu schaffen.
Die beste Werbung für die Agentur selbst dürfte wohl ihre eigene, wirklich sehenswerte Homepage sein. Nach einem gut gemachten Intro (Flash) folgen in den verschiedenen Unterseiten interaktive Elemente (Crew!). Besonders aber sollen die Flashgames hervorgehoben sein, die sich in der Rubrik 'Referenzen' finden lassen. Viel Spaß.
Sonntag 10 Dezember 2006
Und nun zu etwas ganz anderem...
…Monty
Python auf deutsch. Hey Leute, die
Dritten kauen auch immer wieder.
Coca Cola und dein Körper
Eine Antwort auf die Frage was
passiert, wenn Du eine Coca Cola trinkst, liefert Healhtbolt. Das
der Genuß alles andere als der Gesundheit zuträglich ist, dürfte außer
Frage stehen. Aber die Liste ist in jedem Fall beeindruckend und dürfte
abschreckend genug sein. Der Fairneßhalber sollte noch erwähnt sein,
dass die Auswirkungen auf so ziemlich alle koffeinhaltigen Limonaden
zutreffen dürften. Besonders die Marke Powershoot
fühlt sich bemüßigt, eine Warnung auf ihrer Homepage
zu geben. Was daran Marketing oder echt ist … wer weiß.
Gag am Rande: Der Heilbolzen bietet auf seiner Site einen automatisierten Übersetzungsdienst an (die Fähnchen weiter oben), der folgendes Resultat liefert: Was geschieht deinem Körper, wenn du einen Koks im Augenblick trinkst? (Yeah!)
Kinderzimmermonster
Eine kleine aber feine Sammlung diverser Monster- und
Gruselspielsachen zeigt The
Gallery Of Monster Toys. Die Exponate umfassen den Zeitraum der 60er
bis hin zu den 90ern.
Devil's Advocate
Wer an diesm langweiligen Nachmittag etwas kurzweil gebrauchen könnte, kann sich ja mal diesen netten Horizontalshooter (Flash) anschauen. (via 37sechsBlog)
Freitag 08 Dezember 2006
Wenn ich ein
Videospielcharakter wäre, dann wäre ich:
a Gauntlet Adventurer.
I strive to improve my living
conditions by hoarding gold, food, and sometimes keys and potions. I
love adventure, fighting, and particularly winning - especially when
there's a prize at stake. I occasionally get lost inside buildings and
can't find the exit. I need food badly. What
Video Game Character Are You?
Nach einem von diesen kleinen Psychotests erhält man eine kleine pixelige Grafik zurück. Sehr Retro… (via Dramaking)
Donnerstag 07 Dezember 2006
Hypnose!
(via Schwerdtfegers weblog)
Irgendwie glaubte ich immer schon zu wissen, wozu das Nachtprogramm vorgesehen war.
Storetroopers
Für Freunde pixeliger Grafiken dürften die Anziehpuppen auf Storetroopers.com
eine willkommenes Online-Spielzeug sein. Aus drei Schränken können sich
Jungs und Mädchen nach herzenslust bedienen und alles anprobieren. Ein
Klick auf 'save' generiert die fertige Grafik, die man noch speichern
muss. Angehende Storetroopers müssen Java installiert haben.
Customized DMG Container
Murphy Mac zeigt in einem Videotutorial, wie Diskimages platzsparend und visuell ansprechend erzeugt werden können. (via TUAW)
Photopolis - Bildbetrachter
Photopolis
wartet mit einer wirklich guten Idee auf: Alle Bilder werden in Häuser
genannten Stapeln aufbewahrt, die über Straßen erreichbar sind. Die
Straßen wiederum unterteilen sich nach Tagen, Monaten und Jahren. Der
Clou an dem Progamm ist nun, dass man durch die wirklich mit sehr
intensiver Rechenarbeit entstandene Stadt quasi zu Fuß erkunden kann.
'Betritt' man ein Haus, können die Bilder in einer Slideshow angezeigt
werden. Höher gelegene Stockwerke werden mit einem Jetpack erreicht. Das
ganze findet in einer Perspektive statt, wie sie von First Person
Shootern bekannt sein dürfte.
Kurz nach dem Programmstart kann eine Bereits bestehende Bildersammlung (City) dargestellt werden, oder eine neue erstellt werden. Sofort fällt die Java-Herkunft auf, was aber generell kein Nachteil sein muss. Nur, Photopolis erfüllt alle schlechten Eigenschaften von Java. Mit der Andeutung der sehr intensiven Rechenarbeit sollte schon angedeutet werden, dass zur Nutzung des Programms sehr viel Geduld notwendig ist. Je nach Größe der Bildersammlung rechnet sich das Programm durchaus einen Wolf. Mit einem Becher Kaffe als Wartezeitverkürzer kommt man nicht hin, eher mit einem ausgedehnten Cafébesuch nebst anschließendem Kinobesuch und Date.
Beim Laden einer 'Stadt' zeigt sich das Programm ähnlich zäh: Man hat den Eindruck, der Rechner hängt. Wenn die Stadtexkursion dann irgendwann starten kann, nimmt die träge Bedienung und der lahme Bildschirmaufbau (0,5 fps auf einem 700 MHz Rechner) einem jegliche Entdeckerfreude. Angaben zur Rechnerausstattung gibt es nicht, was die ganze Sache ärgerlich macht. Dazu trägt auch die Bildqualität bei – Alle Bilder werden in 256*256 Pixel kleine Texturen im PNG-Format umgerechnet. Was wohl die bessere Qulität der Thumbnails an den Fassaden erklären dürfte – Bilder in der Slideshow werden hoch skaliert. Derzeitig werden nur JPGs als Eingangsdateiformat verarbeitet, aber die Entwickler haben noch viel vor…
Außer als Betrachter taugt Photopolis leider nicht: Keine Suchfunktion, kein Tagging, keine Sortierfunktion, keine Exportfunktionen, keine Exif-Funktionen, nichts sonstiges. Photopolis sollte man als Studie für eine gute Idee betrachten. Davon mal abgesehen, dass das Programm nach /Programme anstatt nach ~/Programme installiert wird. Irgendeinen Nutzen hat das Programm trotz der 1.0-Version nicht. Photopolis gibt es OS X (5,7 MB, Diskimage) und Windows.
Dienstag 05 Dezember 2006
Der Zustand des Journalismus
Zu einem alarmierenden Befund kommt der Hamburger Journalistik-Professors Siegfried Weischenberg laut eines NDR-Artikels für die Sendung zapp. Was viele Bislang ahnten, dringt von Betroffenen – den Journalisten – nun als allgemeine Erkenntnis ins öffentliche Bewußtsein. Vor allem macht sich ein Interessenskonflikt unter der scheibenden Zunft breit, der aus Zeitmangel und PR-Einfluß besteht. Im günstigsten Fall sind die Beiträge 'nur' schlecht recherchiert. Immer mehr aber setzen sich interessensgeleitete Beiträge durch, die nicht immer als solche zu erkennen sind. Abschließend kommt der lesenswerte Artikel zu der Wertung:"Deutscher Journalismus im Jahr 2006: Weniger Recherche, viel PR und Meinungskartelle. Der Zustand könnte besser sein." Dem kann ich nur beipflichten.
Samstag 02 Dezember 2006
Weihnachstimmungsvolles
Unbestreitbar geht es auf Weihnachten zu. Das tut es jedes Jahr
im Dezember und dürfte eigentlich keine Überraschung mehr sein. Aber die
Kundenströme, die immer in den letzten Tagen vor dem christlichen Fest
in die Läden schwappen, zeigen etwas ganz anderes. Bislang zeigte sich
die öffentliche Dekoration – vor allem seitens der Geschäftemacher –
angenehm zurück haltend. Aber in der Adventszeit müssen wir halt mal
irgendwie zur Besinnung kommen… Aber es gibt ein paar Tools, die auf die
Stimmung des kommenden Festes eintimmen. Gleich mit dem ersten gibt es
sogar einen Weihnachtscountdown, der einem quasi immer daran erinnert,
das es bis zum 24.12. noch reichlich zu erledigen gibt.
X-MasTree
'zaubert' einen kleinen Weihnachtsbaum auf den Desktop und zeigt dazu
die verbleibenden Tage bis zur Bescherung an. (Diskimage, ~880 kB,
Universalbinary) Wer es mit Strohsternen nicht so hat, kann ja einen
Blick in die Quelltexte werfen.
Im Sinne des optischen Overkills in Wohnungsfenstern, Balkonen
und Vorgärten lässt sich mit MacLampsX
der Finder dekorieren. Das 220 kB kleine Disimage (Universal) umrahmt
den Desktop mit einer blinkenden Licherkette. Wer es weniger
aufdringlich mag, illuminiert mit Christmas
Lights sein Dashbord (688 kB).
Ja früher™, als die Winter noch hart, Ohren und Finger durch
gefroren und Weihnachten noch weiß war, war die Zeit vor dem Frühling
mit viel unbeschwerten Schneespielereien angefüllt. Wer gerne in
derartigen Erinnerungen schwelgen möchte – oder wer es gar nicht kennt –
kann sich mit dem Bildschirmschoner Frosted
einen infantilen simmungsvollen Eindruck verschaffen (10,5 MB).
Ähnlich romantisch wie Frosted gibt sich SnowGlobe,
der eine mit weihnachtlich Motiven gefüllte Schneekugel auf dem Desktop
darstellt. Zum rieseln bitte einmal anklicken und schon wird
geschüttelt. (408 kb, .dmg.gz)
Weitere Garnierungen in Form von Icons bietet interfacelift.com
an. Beispielsweise etwas grundlegendes
zu Weihnachten, eine grün-weiße
Interpretation oder etwas im Lebkuchenstil.
Achtung: grundsätzlich überaltete Software. Falls die Links noch funktionieren: Benutzung auf eigene Gefahr!
