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Freitag 28 Dezember 2007
Tauschbörsen, Musikindustrie, neue Kampflieder
Auf Spiegel-Online gibt es eine sehr schöne Zusammenfassung von dem, womit Lobbyisten unsere Abgeordneten zu beeinflussen zu versuchen. Beispielsweise soll die Filterung von Musik eingefordert werden, welche von der Musikindustrie nicht abgesegnet worden ist.
Großes Kino! Vor allem die 'Du bist ein Rabkopierer'-Spots treffen den Nerv des Publikums.
Das es außerhalb von irgendwelchen Charts oder Klingeltönen, die im Werbeumfeld von MTViva oder anderen Videoclips zeigenden Sendern gibt, dürfte wohl der allgemeinen Lebenserfahrung entsprechen.
Dieses Jahr kaufte ich mir nur eine Musik-CD. Aber erst nachdem die Kombo (Lack of Limits) ihren Auftritt im Celtic Tiger hingelegte. Für einen Eintrittspreis von 3 Euro (zusätzlich zu den vielen Guinness und den Pommes mit Majo, am Eingang abgestempelt und so) waren die Jungs und Mädels besser als gut. (Das war an dem Abend, an dem 96 eine 1:5 Lasche bekam; da muss man sich ja selbst als vom Fussball völlig unbedarfter Hannoveraner für schämen.)
Krasse Mischung: Die Kleine und ihre Kombo (reicht selbst mir bis gerade mal an die Achseln heran) mit der lauten Stimme spielte, zusammen mit ihrer Kombo, Geige und Saxophon. *vollrespecktey*
Solcherart Details wie die nicht herauf gezogene Leinwand nach dem nieder schmetternden Spielergebnis lassen wir mal außen vor. Scheiß Sport. Die Band konnte diesen organisatorischen Mangel locker überspielen. (Hi 2 Dagmar aus Düsseldorf!) Aber hey, trotz der organisatorischen Unzulänglichkeiten steckte da irgenwie Leben hinter.
Am Merch(andise)-Stand konnte man zwischen einigen CDs, bedruckten T-Shirts und Diversem auswählen, welche jeweils eine untere und obere Preisspanne aufwiesen. Auf die Frage womit das begründet sei, antwortete die Marketenderin sinngemäß. „Mit der unteren Preisgrenze haben wir ein wenig mehr als die Herstellungskosten heraus, aber wenn Du etwas mehr bezahlst, bleibt mehr für uns mehr übrig.“
„Kein Problem“ dachte ich mir. Ich und mein Kumpel zahlten selbstverstädlich die obere Preisgrenze. Das bischen Geld auszugeben gefiel uns, immerhin gab es im Vorfeld
Da die Musik und der zu Folge die abendliche Unterhaltung eigentlich recht gut war, war dies ein stechendes Argument. Ich und mein Kumpel entlöhnten selbstverständlich die obere Preisgrenze.
Im Ernst jetzt; Die Musikindustrie will alles Filtern, was denen Einkommen verspricht: Geld für praktische Nulleistungen einnehmen. Verlustig gehen dabei all die Künstler, welche ihre Werke frei veröffentlichen. Diese werden mit einem angedachten 'Legalisierungsfilter' ausgemistet. Unsere wahrnehmbare Musik gleicht eher einen seit langer Zeit warmgehaltenen Burger-King-Brötchen-mit-Metteinlage. Lecker…
Worauf wollte ich nochmal hinaus?
Ah ja…
Wenn die MI-Lobby ihre Filter durchsetzt, bleiben für uns nur diktierte, zu kaufende Klingeltöne übrig. Na Klasse, und 'die' wundern sich derweil, weil ich keine CDs/DVDs mehr kaufe?
Was darüber hinaus zuknünftlich gefiltert werden könnte, wären Lieder wie BananenrEpUblik. Wäre es schade darum?
Menschen am Telefon
Gänzlich bekannt dürfte die Tatsache sein, dass man nach einem Anruf einer Service-Line von einem Automaten vollgequatscht wird. „Drücke Taste 1“ und so dürfte wohl die einzig zulässige Interaktion sein. Echte Gesprächspartner gibt es nur nach einer umständlichen Tour durch verbale Menüs. Eine echte Pein für jeden, der nicht Fragen hat, die irgendwelchen Standards folgen.
In Ami-Land existieren Datenbanken, welche Tipps zu einer direkten Durchwahl zu einem Menschen verhelfen. Beispielsweise Gethuman.com oder Nophonetrees.com.
Mal 'ne blöde Frage in die Rund: Gibt es so was auch schon für D-Land?
GIMP: Wilber loves Apple
O.k., Gimp ist immer noch nicht mein Ding. Dennoch sei (www.)wilber-loves-apple.org
erwähnt, welche eine weitere Anlaufstelle für Gimp-Freunde ist. Mal so
auf die schnelle überflogen stellte ich fest, dass es Downloads sowohl
für Tiger als auch für Leopard gibt. Jeweils in Versionen für Intel und
PPC.
Mich persönlich stieß die X11-Umgebung immer ab, aber das muss
euch ja nicht von einer Benutzung abhalten.
Hat sich erledigt.
Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung
Nun ja, Richtlinie klingt ja so, als ob man sich nur grob daran halten müsste. Eher wie ein Pfad, an dessen Ende ein Licht erstrahlt. Dieses Licht soll dann das Ziel irgend jemanden Strebens darstellen, worauf wir uns alle in Bewegung setzten sollen. Was einem hinter dem Licht erwartet, wird uns erst die Zukunft zeigen. Die wahren Absichten unserer Führer bleiben aber im Dunkeln.
Lange Rede, kurzer Sinn: Die Vorratsdatenspeicherung wurde abgenickt. Was das nun für jeden einzelnen bedeutet, hat Tagesschau.de kurz und vor allem verständlich zusammengefasst. Immerhin verfügt Tagesschau.de über eine nennenswerte Reichweite; so bringen sie die Problematik des Überwachungsstaates in das Bewusstsein des Volkes.
Der Artikel ist gut lesbar, sachlich, verständlich und kommt auf den Punkt. Der Artikel, eher der Link darauf versehen mit einem inhaltlichen Hinweis, eignet sich sehr gut zum Verschicken an andere. Ein wenig spät kommt diese Art der Berichterstattung ja schon, aber immerhin kommt sie.
Vielleicht informiert die so genannte Vierte Gewalt – ob privat oder öffentlich rechtlich sei mal dahin gestellt – in Zukunft im Vorfeld über derart völlig vor allem für Normalbürger unverständliche Entscheidungen unserer 'Politikerkaste'.
Aber das 'Klatschvieh' nimmt nur das wahr, was Journalisten so veröffentlichen. Welche Filter dabei eingesetzt werden, bleibt weiterhin im Dunkeln. Nach solchen Artikeln – siehe obiges Beispiel – bleibt eigentlich nur eine Feststellung: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Freitag 21 Dezember 2007
Taktischer Vorteil (Cool Sniper Action) Merry X-Mas
Es Weihnachtet wie immer zu dieser Jahreszeit sehr und Gott sprach auch dieses Jahr mal wieder nicht zu uns. Aber er handelt, wie auch immer. Falls dem eurer Meinung nach nicht so sein sollte, könntet ihr mir ja ein paar glaubwürdige Links in den Kommentaren zukommen lassen.
Aber bitte nicht sowas wie Gott bloggt oder gar Dr. Blume.
(Klick gefälligst auf das Bild!)
Ein wenig herb ist dieses Video für CSU-Wähler ja schon, aber immerhin ist es qualitativ besser als dieser You-Tube-Klötzchengrafikmist. Ähm', da ihr euch sowieso keinerlei Bildnis machen sollt, begreift ihr eh' nicht, worum es geht. Also was soll 's.
Alle anderen beachten die Ausstattung, den Sound sowie die wortlose Mimik der beiden Darsteller. (Ach ja, Quicktime, fies dickes Videofile und so; nix Gespräch jetzt, klick und gut!)
Mach gefälligst deinen Sitzplatz frei!
In der Bangoker Metro gibt es oben gezeigten Aufkleber zu sehen. Mit zusätlichen rudimentären Englischkentnissen sollte man die Bildsprache dechiffrieren können. Die Thais lesen so wie wir von links nach rechts. Wobei aber keine Wertigkeit in der Reihenfolge der aufgeführten Personenkreise impliziert wird.
Lange Rede kurzer Sinn: Wenn dir hilfsbedürftige Personen begegnen, dann beweg' gefälligst deinen Arsch zu ihnen hin.
(Ok, das mit den Mönchen könnte man diskutieren, aber ich bin nur die hiesigen Pope gewohnt. Für die steh' ich garantiert nicht auf. Der Kirchensumpf befindet sich seit heute neu in meiner Blogroll.)
Christliche Befindlichkeiten
Anschlag in einem Schaukasten einer Kirche...
Wie heißt es in der Trollhöhle so schön? Denk mal darüber nach. (via fefe)
Donnerstag 20 Dezember 2007
Alte Autokataloge (updated)
Der erste link geht auf Phil Seeds (hoffentlich heißt der wirklich so) Virtual Car Museum, dessen Betreiber sich die Mühe machte, alte Werbeprospekte einzuscannen:
(Klick auf das Bild!)
Auf einer dänischen Site tat ein anderer Betreiber das selbe; noch mehr, andere alte Autoprospekte:
(Klick auf das Bild!)
Wer auf sowas steht: Einen älteren Retro-Auto-Katalog ich schon vor geraumer Zeit mal vorgestellt.
Update
(Klick auf das Bild!)
Aus den Untiefen meines Desktops zog ich einen Verweis auf Dark Roasted Blend. Die Website dürfte eigentlich hinreichend bekannt sein, finden sich auf ihr doch viele, zuweilen schräge Bildersammlungen, die zudem reich kommentiert und vielfach verlinkt werden. Hinter der folgenden Linkliste kommen vier bilderreiche Seiten (üppige Ladezeiten bitte ich in Kauf zu nehmen) mit Werbefotos zum Thema Auto und Mädchen:
Zum Manager wird man geboren - Eliten bleiben unter sich
Eigentlich stellt die Feststellung, das Eliten unter sich bleiben, keine wesentliche Neuigkeit dar. Mittlerweile aber ist es wissenschaftlich untermauert. Der Elitenforscher Michael Hartmann gab dem Spiegel ein Interview zum Thema Abstammung, Bildungspolitik und Elite. Für sehr viele von uns sieht es schlecht aus, die besser gebildeten können durchaus Glück haben, aber zur Elite gehört man nur, wenn man die Gnade der richtigen Geburt erleben durfte. (Na, durch welches Adjektiv muss ich 'richtigen' ersetzen, um ein Zitat vom Bimbes-Kanzler zu erhalten?) Da wir noch viele dunkle Abende vor uns haben, könnt ihr euch die Zeit mit einem guten Artikel vertreiben.
Zoologische Lehrsammlungen
So, diesmal kommt eine kleine Linksammlung zum Thema Zoologie:
- Zoologische Lehrsammlung der HU Berlin
- Joee MacGown's Insect Drawings and Paintings - 1 Scarab Drawings
- Oken Marine Species
(Zerquetsch den Käfer mit der linken Maustaste!)
Die Sammlung der HU Berlin kommt zwar mit recht kleinformatigen Bilden daher, aber dafür reissen es die Arbeiten vo Joe MacGown wieder heraus. Letzterer bietet viel Material für eigene grafische Experimente. Die Oken Marine Species befinden sich auf BibliOdyssey, die wiederum für ihre guten Sammlungen eigentlich bekannt sein müssten.
Mittwoch 19 Dezember 2007
Dienstag 18 Dezember 2007
Knotenpunkt
Verwirrend sieht es ja schon auf den ersten Blick aus. Die vielen elektrischen Leitungen führen überkopf an Häusern vorbei über Kreuzungen, und kommen dennoch am Ziel an. Ebenso wie die überfüllten Straßen, welche sich unterhalb der Stromkabel befinden.
Dann und wann sitzen Tauben auf den Strippen und tun das, was sie auch hierzulande am besten können: Scheißen. Also immer einen halben Blick nach oben gerichtet, um nicht gerade 'gesegnet' zu werden.
Ein ganzer Blick nach unten wäre auch nicht verkehrt, weil sich die Bürgersteige in einem eher lausigen Zustand befinden. Mit dem Rest an verfügbaren Sinnen lässt sich dennoch vielerlei wahrnehmen.
Deutsche und religiös?
Eher nicht. Der 'humanistische Pressedienst' zerpflückt eine Statistik , welche von Bertelsmann stammt und von der Welt für eine offensichtlich merkwürdige Interpretation über deutsche Spiritualitäten als Quelle heran gezogen wird.
In einer eher nicht repräsentativen Umfrage auf der selben (Web-)Seite bezichtigen sich knapp die Hälfte der Beantwortungswilligen keinerlei Glaubens angehörig.
Laut der Studie wurden aus 21 Ländern 21.000 Menschen befragt. Rechnerisch könnte man durchaus 1.000 Leute aus 21 Ländern kommen. Aber 20.979 Afrikaner und 21 andere aus einem jeweils anderen 'sonst wo' geht auch. Spannend aber wird das Ergebnis der Umfrage deswegen, weil sich rund tausend Leser von Welt-Online zu einer eigentlich auch nicht repräsentativen Umfrage zu knapp 50 % als nicht religiös eingestuft haben.
(Klick auf das Bild!)
Angemerkt sei noch, das es sich bei dem Screenshot um eine digtal erstellte und verfremdete Darstellung handelt. Ähnlichkeiten mit einem original sind zwar beabsichtigt, aber letztendlich anfechtbar. Es könnte ja jeder herkommen, ein irgendwie ähnliches Bild selbst erstellen und Behauptungen aufstellen. Hier gilt wie so immer im Internet: Selber lesen und gleich wieder vergessen, denn die ED-Verarbeiteten-Seiten, woher sie auch immer kommen, gelten nur als Momentaufnahme. Beständigkeit ist ebenso wenig angesagt wie überprüfbare Behauptungen.
Dumm gelaufen; aber für wen?
Für Bertelsmann wohl kaum, für Die Zeit sowieso nicht. Weder für die Kirchen noch für die Regierung. Also bleiben nur Du und ich. Und Ich glaube eh' nichts mehr, weder was Online geschrieben noch was gedruckt wird. Die im Fernseher übertragenen Reden spotten generell jeder Beschreibung. Somit bleibst nur noch Du übrig.
Frohe Weihnacht.
Das Internet ist Magie
Bereits vor ein paar Wochen kam in der Netzzeitung ein dreiteiliges Interview mit 39 Fragen an Peter Glaser über Computer, Internet, CCC, vergangenen Zeitgeist und ein wenig mehr. Zu einer Laudatio an einen meiner Lieblingsautoren der achtziger Jahre des letzen Jahrhunderts des letzten Jahrtausends lass ich mich nun nicht hinreissen. Aber ein paar Links auf eben jenes unterhaltsame Interview sollen doch folgen (sonst wäre dieser Beitrag hirnlos):
Genug Gespart!
Ein Linktipp für politisch Interessierte: Genug Gespart! Angemerkt sei noch, dass es sich um eine Initiative diverser Gewerkschaften und des Öffentlichen dienstes handelt.
Meiner Meinung nach gehören Infrastrukturen jedweder Art niemals in private Hände.
Xenophobie - PI im Mainstream angekommen
In der allgemeinen Wahrnehmung waren die Jungs von Poltically Incorrect (PI) ja immer schon – wenn man diverse Blogs und Foren so mitverfolgt. Heute aber berichtet der WDR über PI. Der Beitrag erschien sogar im Haupt-Feed der ARD, damit dürfte eine brauchbare Verbreitung dieser – äh, anderen Meinung –erreicht sein.
Zu Wort kommen in Dominik Reinles Artikel sowohl Stefan Herre als auch Stefan Niggemeyer. Die beiden letzt genannten betreiben recht erfolgreiche Webseiten, wobei mich Herres Erfolg doch ein wenig überrascht. Vielleicht sollte ich meine Meinung über das Gros der Deutschen und deren Meinungen mal neu eichen.
Auf jeden Fall mal Reinles Artikel lesen; so fürchterlich lang ist er nicht (der Artikel).
Denkmal der (Politiker-) Lügen
Wie der Kulturteil des Deutschlandradio heute berichtete, wurde in Sofia ein Denkmal zur Erinnerung an die Lügen der Politiker seit der Wende eingeweiht. Das von Studenten der Kunstakademie entworfene Denkmal besteht aus drei umgefallenen Steinplatten.
Leider gibt im dradio-Beitrag keinerlei Links, und eine Google-News-Suche brachte keinerlei Treffer. Aber die Idee sowie die simple, aber aussagekräftige Umsetzung gefallen mir. So was könnte man hier auch gebrauchen.
Mal so als Idee: Vielleicht könnte man im Berliner Stelenfeld ein nicht zu kleines Areal abzweigen, in dem die Klötze umgeworfen werden. Damit hätten wir zwei Denkmäler zum Preis von einem. Beide stellen die deutsche Politik der nicht einmal letzten hundert Jahre dar und sind somit in ihrer Aussagekraft hochaktuell.
Also: Wenn man von der einen Seite blickt, sieht man das Stelefeld als Mahnmal gegen den Holocaust. Blickt man aber von der anderen Seite, fühlt man sich an unsere derzeitigen Politiker erinnert. Besonders Böse wird der Zusammhang des gemeinsamen Felds insofern, als das die allgemeine politische Richtung nach rechts rückt.
Freitag 14 Dezember 2007
Fluchtpunkt (zwei)
So langsam kristallisiert sich meine vergangene Reiseroute heraus: Ich war niemals in Kambodscha! Aber wenigstens in der Nähe davon. Mein (Unser) zweites Ziel des Samstagsnachmittagsfamilienausflugs gegen Ende des letzten Oktobers war Prasat Mueang Tam.
Wie ich es bereits in einem Kommentar eines älteren Beitrags andeutete, verlor ich aufgrund einer schweren Erkältung die Übersicht über meine Reise (scheiß Klimaanlagen). Aber im Nachhinein fängt sich langsam alles an zu fügen. In Kambodscha war ich niemals, aber in Thailand wohl sehr schon. Mein Gesamteindruck des viel zu kurzen Ausflugs wird immer positiv bleiben.
Kevin Tiell – Lady Luck
Irre Fotos aus einem Flipper, welcher gerade gespielt wird.
(Klick auf das Bild!)
Donnerstag 13 Dezember 2007
Audrey Kawasaki
Wie ich über diesen Link auf die Zeichnerin gestoßen bin, kann ich leider nicht mehr feststellen. Irgendwie lag der Link die ganze Zeit auf meinem Desktop rum, überdeckt von vielen anderen. Ja, auf meinem Desktop herrscht das Chaos, etliche Link-Dateien auf diverse Webseiten liegen in mehreren Schichten übereinander. Dann und wann sortierte ich mal etliche Links in diverse Ordner, was aber auf im Nachhinein mein Chaos eher verstärkte. Zwischen den mittlerweile unzähligen Links liegen nun diverse Ordner um, die wiederum unzählige Links enthalten. Aber bevor ich zu viel Blödsinn schreibe, bringe ich lieber ein Bild von Audrey Kawasaki:
(Klick auf das Bild!)
Kawasaki zeichnet (auf der mittels dem Bild verlinkten Sammlung) hauptsächlich Straßenszenen nach. Aber ebenso kommen architektonische Feinheiten zum Vorschein, welche eher hinter Fassaden verborgen bleiben. In der oben verlinkten Sammlung werden auch Fotos gezeigt, welche – so nehme ich mal an, als Insprirationsquelle dienten. Aktuelle Arbeiten von Audrey Kawasaki gibt es unter i-seldom-do.livejournal.com.
Hab' ich was vergessen?
Ach ja:
- Cool!
- nix Manga!
B-)
Nachtragend:
Und nein: Ein Bildschirmfoto meines Desktops gibt es nicht. Meine Hintergrundbilder sind von eher schweinischer Natur und ereichen somit keinerlei beachtenswertes Niveau. Aber euch zum troste: Üblicherweise habe ich mehrere Programm am laufen, welche ihre Fenster über den gesamten bildschirm geöffnet haben. Von einem Webbrowser sehe ich mehr als von den hintergründigen Wallpaper-Miezen. ;) Die weiter oben verlinkten Bilder sind deutlich interessanter!
Plobb - Arcade 4 kiddies
Sehr Pink und mit niedlicher Grafik bietet sich Plobb
an, kleine sowie große Kinder in seinen Bann zu ziehen. Bei 'Plobb'
handelt es sich um einen praktisch kaum destruktiven Arcade-Shooter, der
besonders auch für jüngere User geeignet ist. Plobb ähnelt vom
Spielprinzip her Asteroids, wobei aber ausschließlich die Maus (samt der
linken Taste) zur Bedienung heran gezogen wird. Nach einer liebevoll
erzählten Einführungsgeschichte, welche eigentlich praktisch keinen
Bezug zum Spiel hat, kann man gleich mit dem 'Monster erledigen'
loslegen.
(Klick auf das Bild!)
In dem zunächst rosafarbenen Universum bewegt sich die folgt die ei-förmige, mit einem freundlichen Gesichtsausdruck versehene Spielfigur einem Kreis, welcher vom Spieler gesteuert wird. Bewegt man den Kreis etwas weiter von Plobb weg, bewegt sich dieser schneller. Ändert man mittels Mausbewegung die Position des Kreises, ändert sich Plobbs Bewegungsrichtung. Der Kreis dient auch dazu, ein Ziel anzuvisieren. Was ein Druck auf die (linke) Maustaste auslöst, dürfte müßig zu erklären sein.
Aber Vorsicht, zunächst gleiten die Gegner eher planlos über den Bildschirm. Aber nach etwa einer halben Minute schaltet die Grundfarbe von Rosa auf Blau um, und die Gegner nehmen zielstrebig Kurs auf Plobb. Ab diesem Moment wird das Spiel etwas hektischer. Zum Ausgleich erscheinen dann und wann diverse Power-Ups, welche Plobb das Überleben erleichtern. Zu den Power-Ups gehören beispielsweise ein Freezer, Doppelfeuer, Streufeuer, extra Punkte oder um Plobb kreisende 'Alleszerstörer'. Wahrscheinlich gibt es noch mehr Extras, aber auf die schnelle gelang mir leider kein fortgeschrittener Spielstand.
Das kleine Spiel gibt es für Mac OS X und Windows; es kostet wie die so üblich bei mir vorgestellten Spiele nichts. Der Mac-Download dürfte mit man gerade 6,5 MB in Zeiten von DSL kaum wahrnehmbar sein. Viel Spaß. (via pimp your mac)
Mittwoch 12 Dezember 2007
Alte Braun-Geräte
Mal so auf die schnelle: Eine kleine aber feine Seite mit alten Hi-Fi-Geräten der Fa. Braun; aus den 50igern und 60igern. Cool.
Freitag 07 Dezember 2007
EZ 7Z- Noch ein Auspacker
Na mal im ernst, Dateipacker gibt es ja nun wie Sand am Meer.
Ziemlich viele davon werden sogar nativ vom OS X unterstützt. Die Latte
aufzuzählen wäre müßig, aber in der Liste fehlt halt nunmal .7z-Format.
Was die Entwickler dazu bewogen hat, einen neuen Komprimierer zu
entwickeln, erschließt sich mir nicht ganz. Vielleicht wäre eine
Weiterentwicklung bestehender Standards sinnvoller gewesen, aber naja,
der Drops ist gelutscht.
EZ 7Z pakt jene Dateien aus, welche eben in jenem Format eingepackt wurden. Mehr nicht. Immerhin handelt es sich bei 7Z um ein offenes Format, worauf sich immerhin ein paar OS-X-Entwickler zur Umsetzung bereit fanden. EZ 7Z gibt es somit immerhin für OS X und für umme; der 632 kB kleine Download der gezippten Datei dürfte keine Hürde darstellen (Downlaod via Mac Update).
Noch mehr Auspacker
Nach dem ich auf eine gepackte Datei stieß, welcher Inhalt mich interessierte, hatte ich kleineres Problem. Ein vernünftiger Entpacker war auf anhieb nicht verfügbar. Nach einer kurzen Recherche stieß ich zunächst auf p7zip, welches sich nur über das Terminal bedienen lässt. Vielleicht findet sich hierfür ein Freund, welcher gerne skriptet. Näher getestet hab' ich es nicht. Erst der zweite Anlauf führte zum oben beschriebenen Programm.
Dann fand ich noch geraumer Zeit eine Rar-Datei, die sich mit dem UnRar nicht entpacken lies. der gute alte kostenlose Stuff It Expander (v 12) tat hier wertvolle Dienste. Erstaunlich, dass diese alte Mac-Software noch exisitert und weiter gepflegt wird. Dummerweise wird vor dem Download verlangt, eine gültige Emailadresse anzugeben. Darüber wird ein Downloadlink zugesandt (V. 12.0.1, englisch, 13,6 MB).
Darüber hinaus willigt man automatisch in die Zusendung von weiteren 'Informationen' ein. Dennoch, Stuff It frisst kein Brot - und beherrscht einige Pack-Formate. Den Haudegen aus alten Mac-Zeiten auf der Platte zu bevorraten stellt keinen Schaden dar.
Mittwoch 05 Dezember 2007
Fluchtpunkt
Verflucht, hab' den Namen eines von mir besuchten Tempels vergessen. Aber
es war nicht jener alte Khmertempel, welcher sich auf
kambodschanischen Boden befindet, sich aber nur vernünftig von Thailand
aus erreichen lässt. Jener Tempel nennt sich Prasat
Muang Tam, von welchem ich auch noch ein paar selbst gemachte Bilder
besitze.
(Angkor Wat is' es nicht; nur für den Fall das jemand von euch witzig sein möchte.)
Der oben abgebildete Khmertempel, welcher sich direkt in Thailand befindet, war ein Wochend-Ausflugsziel vom mir, meinem Kumpel und der Familie, bei welcher wir für zweieinhalb Tage untergekommen sind. Bezüglich des Tempelnamens muss ich noch mal nachfragen. Aber interessant war es allemal.
Erwähnenswert war auch die Hin- und Rückfahrt mit der ungefähr dutzendköpfigen Familie in einem Pick-Up. Die Platzaufteilung war wie folgt: vorne zwei (Fahrer und Beifahrer), dahinter drei (Farangs oder Gäste oder höher gestellte Familienangehörige) und hinten (offene Ladefläche) der Rest der Familie. Müßig zu erwähnen, wo wir Farangs saßen.
Zur Ehrenrettung sei noch erwähnt, dass die Thais auf ihren Landstraßen einen durchaus vorsichtigen Fahrstil an den Tag legen. Dennoch muss der Begriff Schlagloch nach diesem Wochenende von mir völlig neu bewertet werden. Aber es ist auch nicht so, dass die Straßen nun völlig unbefahrbar sind.
Das mit den Tuk Tuks, den Meter Taxis und Bussen in Bangkok sind drei völlig verschiedene Themen, die mit den Tempeln nichts zu tun haben. Aber jeweils für sich genommen sehr spannend zu erzählen.
Oops, jetzt bin ich irgendwie vom Thema abgekommen. Na egal.
Hühnchen, ziemlich scharf
Hühnchen zum Abendbrot und überhaupt gilt ja allgemeinhin als leichte Kost. Aber weniger leicht wiegt diese Tatsache, wenn man sich von eben jenem Abendbrot persönlich verabschieden kann. Im weiteren Verlauf des Abends wurden unter anderem Innereien kredenzt, welche frischer nicht sein konnten. Seit langer Zeit konnte ich mal wieder gare Nierchen genießen. (Sehr lecker!)
Das Bild gelang leider nur sehr unscharf, aber Teile des namenlosen Gockels landeten auf meinem Teller. Ebenso as ich Teile seines Bruders (oder seiner Schwester?). Wie auch immer, während des Familienabends, an dem ich nur Zaungast war, wurden zwei Hühner und ein paar Fische frisch zubereitet. Und natürlich jede Menge Reis; mit den dazugehörigen, scharfen, Soßen natürlich. Wenn man sich schon in einem familliären Umkreis mitten in Asien befindet, wird schließlich gegesen, was auf den Tisch kommt! Auch wenn es scharf ist.
Frisch war es allemal; und lecker. Das man sich von seinem Abendbrot noch persönlich verabschieden kann, bekommt man in hiesiger gegend praktisch gar mehr mit. Viel zu Industriell ist die europäische Food-Production; und damit gar nicht mehr nachvollziehbar.
Ob mir irgendwie schlecht wurde fragte man mich nach dem Urlaub auch. Nun, gegen frisches Essen kann ich nichts einwenden. Selbst wenn es keinerlei Fleischbeschau durchläuft. Meine Antwort lautet zweifach Nein: Erstens, es war frisch. Zweitens: Es kam aus einer glaubwürdigen Quelle.
Selbst ob der Tatsache, das der Bauer während unserer ersten Begegnung in seinem Fischzuchteich ein Bad (mit Seife und so) nahm, schmeckten die anschließend aus dem selben Zuchtteich gekäscherten Fische sehr gut. Ob der Reis von ihm stammte, weis ich nicht mehr. Aber selbigen hat er ebenfalls angebaut.
Im ernst jetzt, die Hühner wurden abgestochen (nicht geköpft) und anschließend halsüber in siedendes Wasser gestülpt. Ich nehme mal an, dass das zum einfacheren Entfiedern diente. Dennoch nahm sich ein Huhn nach ihrem Ableben die Freiheit heraus, rum zu flattern. Letztendlich landete das Huhn samt einer Schwester sowie drei oder vier Fischen als wesentliicher Bestandteil unseres Abendessens auf unseren Tellern. Lecker!
Hey, wenn man Thailand mal richtig erleben will, sollte 'Mann' vorher seine Klischees (wie einen Furz) fahren lassen. Vielleicht sollte man sich auch mal auf was ungewohntes einlassen. Dann erst wird es spannend!
Dienstag 04 Dezember 2007
Ein Testeintrag
Na, dann will ich mal sehen.