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Montag 29 Dezember 2008

Winter

Ja Früher® war alles besser, sogar die Winter waren noch irgendwie richtig. Kalt war es und die Winterferien boten einen Kontrast zum lässigen Sommer. Die alten Winter waren sowas von kalt und schneereich und vergessen, das selbst der NDR Archivbilder aufwärmen muss, um wetterbedingte, längst vergessen Erinnerungen hervor zu rufen. Aber richtig beeindruckende Winterimpressionen gibt es auf 50 Beautiful Winter Wonderland Photos. Gut, manche der Bilder sehen aus wie HDR, aber immerhin sind sie beeindruckender als das, was uns die letzten Tage seitens des NDRs als echter Winter vorgegaukelt wird.

 

(Für mehr Winterimpressionen klick auf das Bild!)



Eingestellt von Heiko um 19:30 | Kategorie: Angeklickt |

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2008 im Rückblick

Zwischen den Jahren wird der Blick gern auf zurück liegendes gerichtet, obwohl ich finde, dass die Kristallkugel wie üblich für einen Blick ins künftige genutzt werden sollte. Die us-amerikanische Website Boston.com bringt eine durchaus sehenswerte Presse-Fotosammlung, die wie sie findet, das vergangene Jahr repräsentiert. Einige von den Bildern wurden mit Abfragen vor einem versehntlichen Anklicken geschützt, aber gerade dahinter befinden sich – wie ich finde – die aktuellen Befindlichkeiten im Umgang verschiedener Menschen untereinander.

 

Kartoula, 14, a refugee from Sudan's western Darfur region, enters a distribution centre to receive monthly food rations at Djabal camp near Gos Beida in eastern Chad, June 5, 2008. (REUTERS/Finbarr O'Reilly) # (Um zum ersten Teil der Bildstrecke zu gelangen, klick auf das Bild!)



Eingestellt von Heiko um 15:59 | Kategorie: Angeklickt |

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Steinmeier von den Sozen mal wieder

Neulich ging es in den ÖRs rund, dass der Kanzlerkandidat vom neuen Projekt 18 diverse Gesprächspartner aus Wirtschaft und Kirche zum runden Tisch einladen will. Warum nur geht mir in diesem Zusammenhang der alte Spruch

Es sprach der Fürst zum Popen „Halt Du sie Dumm, ich halt sie Arm.“

nicht aus dem Kopf? Der oberkandidelte Kandidat der Restsozen biedert sich als Moderator zwischen den angeblichen Fronten einer überkommenen feudalistischen Herrschaftsstruktur an. Dabei dürfte klar sein, das sich die Frontlinie kaum zwischen den Gesprächspartnern selbst befindet, als viel mehr zwischen denen und uns. Verabscheuungswürdig.



Eingestellt von Heiko um 15:33 | Kategorie: Meinung |

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Spaces effektiver nutzen

Diese Software mit welcher ein realer Bildschirm in mehrere virtuelle unterteilt wird, ist mir ja schon länger bekannt. Die Vorteile liegen eigentlich auf Hand, denn man kann sich verschiedene Arbeitsbereiche einteilen, und so den Rechner effektiver nutzen. Mit dem Leoparden zog dieses eigentlich nette Tool endlich ins OS 10 ein, aber so richtig benutzen wollte ich es nie, da es m.E. eher die Entropie erhöht – was in lezter Konsequenz eigentlich nur gut ist. Aber jedem das seine…

Space fristet unter OS Zehn irgendein Dasein, was sich irgendwie zwischen 'ist wie unter Unix üblich vorhanden' bis hin zu 'ganz nett' einordnen lässt. Man nutzt es, oder auch nicht. Ich für meinen Teil nutze es nicht, ein Bildschirm reicht mir. Trotzdem kam ich letztens eher unfreiwillig mit Spaces in Kontakt, als ich eines meiner geöffneten Fenster vermisste – wir reden hier über Computer, nicht über Wohnungen. Ich wusste genau, das der Schließkopf mittels Maus nicht bedient wurde, also musste sich das Mistding noch irgendwo in meinem kleinen virtuellen Universum befinden.

Letztendlich kam ich irgendwann eher durch Zufall darauf. Als gewissermaßen letzten Versuch schaute ich mir die anderen Vorhanden Desktops an und wurde fündig. Das vermisste Fenster befand sich auf Oberfläche #3, während sich der Rest meines Universums wie gewohnt in #1 arrangierte. Die wirklich blöde Frage die sich mir stellte war, wie kommt dieses Fenster dorthin? Das was Google als Information bot, war eher lachhaft: Spaces bei Wikipedia, und die original Herstellerangaben, welche eher ein Ausdruck des Marketings sind, als echte Informationen.

Also war mal wieder probieren angesagt. Getreu meiner Maxime „Beim Umgang mit dem Macintosh soll man nicht soviel Denken!” wurde ich recht schnell fündig. Mit diversen Tastenkombinationen kann man nun recht zügig zwischen den Arbeitsbereichen 'switchen', als Beispiel seien nur CTRL-Pfeiltasten oder CTRL-Zifferntaste genannt. Damit wechselt man nur den Arbeitsbereich. Aber wie zur Hölle verschiebt man nun ein bereits geöffnetes Fenster in einen anderen Fensterbereich?

Eingedenk der Funktionen der Finder- und Safari-Fenster kam ich recht zügig auf die Lösung. Denn mittels eines Rechtsklicks auf die Titelzeile kann man bekanntermaßen in beiden Programmen Verzeichnis-Infos aufrufen, die zudem noch auswählbar sind. Das war also mein Ansatzpunkt. Irgendwas nahe liegendes musste es sein. Die Systemeinstellungen boten leider keine Lösung an. Nach kurzem probieren kam ich dann endlich zur Lösung:

  1. Man braucht beide Hände
  2. Eine befindet sich auf der Maus, die andere auf der Tastatur; also keine an den iRn
  3. Mithilfe der Maus wird in die Titelzeile geklickt und die Maustaste beständig nieder gedrückt
  4. Mithilfe der Tastatur drückt man nun CTRL-Pfeiltaste.
  5. Es ist freigestellt ist, welche der vier Pfeiltaste gedrückt wird
  6. Nun kann man sämtliche Tasten loslassen
  7. Krasser Effekt, wa!?

Ja, es ist schwierig, beide Hände zu koordinieren, wenn unterschiedliche Abläufe notwendig sind. Noch putziger wird es, wenn man auf ein Programmicon im Dock klickt: Die verteilten Fenster werden mit jedem Klick der Reihe nach in ihren unterschiedlichen Arbeitsbereichen angezeigt. Noch krasser, wa?! Blöderweise funktioniert das noch nicht mit allem Programmen. Also merkt euch gefälligst, wo ihr welches Fenster hin schiebt. So, und nun viel Spaß beim Fensterln…



Eingestellt von Heiko um 14:52 | Kategorie: Mac OS X |

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Donnerstag 25 Dezember 2008

8 Bit Jesus

Mehr für Freunde alter 8-Bit-Computermusik und passend zum derzeitigen Fest. Unter dem Titel 8 Bit Jesus werden mehrere Titel zu einem Weihnachtsalbum zusammengefasst. Eine nähere Erläuterung sowie was auf für die Ohren gibt es, wenn man dem Link folgt (oder auf das Bild klickt). Immerhin gibt es ein vollständiges Album mit Erinnerungen aus längst vergangenen Tagen für lau.

8 Bit Jesus  



Eingestellt von Heiko um 3:01 | Kategorie: Musik |

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Retro Xmas

 

(Für noch mehr Unusual and Creative Christmas Trees klick auf das Bild.)



Eingestellt von Heiko um 2:23 | Kategorie: Fundstück |

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Sonntag 14 Dezember 2008

B 52s in Concert

Diesmal war ich leider nur virtuell dabei. Auf Fabchannel kann man ein komplettes Konzert der B 52s erleben. Der Witz an der Sache ist, dass die Geronten – immerhin älter als ich, also werte ich die Äußerung als positiv – praktisch nichts von ihrer Coolness verloren haben. Mein Vorschlag an alle lautet daher: Augen zu und durch zuhören – dann klingen sie sogar wie früher – also frisch! (via Cartoonist)

(Klick auf das Bild!)



Eingestellt von Heiko um 2:51 | Kategorie: Musik |

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Entdeckertag für lau

Nicht nur das wir den üblichen Fahrplanwechsel bei der DB haben, im S-Bahn-Netz Hannover tut sich an diesem Wochenende einiges. Das Kleinere Problem für Vielfahrer dürften wohl die geänderten Linienbezeichnungen sein. Ärgerlicher könnten die geänderten Abfahrtszeiten sein. Die alte S3, jetzt S7, nach Celle beispielsweise fährt ab heute noch etwas früher ab.

Neu hingegen ist vielmehr das die beiden Linien von Hannover nach Hildesheim (über Lehrte, über Sehnde) mit neuen S-Bahnen bedient werden. Als kleines Schmankerl gibt am heutigen Sonntag die Mitfahrt für lau! Für Humpftata wird auch gesorgt. Man lese und staune, selbst die relativ junge S-Bahn-Hannover hat schon eine eigene Geschichte.

Also, ab heute gibt es neue Fahrpläne bei der Bahn. Wer Montag pünktlich zur Arbeit erscheinen will, sollte sich die neuen Pläne mal antun. Recht elegante Haltestellenabfahrtspläne für den Nahverkehr in Hannover gibt es beim GVH. (Eigentlich genau die Dinger, die sonst so in den Schaukästen rumhängen und kein Schwein liest.)



Eingestellt von Heiko um 2:01 | Kategorie: Hannover |

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Mittwoch 10 Dezember 2008

Comedy Central zieht um

Ab dem 15.12. teilt sich der MTViva-Ableger den Kabelkanal mit Nick. Nick, so habe ich es noch in Erinnerung, gehört auch zu MTViva. So liegt nun beisammen, was zusammen gehört; aber wo zur Hölle liegt nun auf den vielen Kabelfernsehkanälen Nick? Wenn ich es denn nicht wieder finde, ist es eigentlich nicht schade d'rum, denn so bleibt mir mehr Zeit für wichtigere Dinge. (Ja ja, hirnlose Blogbeiträge…)

Aber mal im Ernst, was vermisst man ohne Comedy Central? Ok, die synchronisierten Southpark-Folgen sind in ihrer chronologischen Abfolge vorhersehbar. Aber darüber hinaus? Ok, Striperella – fand ich etwas witziger als Drawn Together. Davon mal abgesehen wird eine überschaubare Anzahl von Serien bis zum Erbrechen durchgenudelt. Ist die Serie durch, startet die Rekursion erneut. Wir wollen uns nicht daran erinnern, das einige der Golden Girls bereits verstarben; Jennie Elfermann und Brooke Shields werden durch beständiges repetieren nicht jünger. Der Rest ist nicht besser. Nach dem selben Schema blockiert Sat.1 weitere Bandbreite im begrenzten Kabelfernsehkanal.

Ulmen.tv? Pocher reloaded? Schüssel auf'm Balkon? Gnade!

Zwei reine Verkaufssender, Sonntags morgens irgendwo die Bibelsinger, Yu Gi Oh zum vierten und, oh Abwechslung, Digimon. Der Brüller aber war der geteilte Sendeplatz mit dem KIKA. Bis sechs Uhr morgens lief einer der Schwachmatensender, in dessen Werbepausen nichts anderes als Ruf-Mich-An-Werbung lief. Um kurz nach sechs gab es dann kindgerechte Sendungen. Na klasse. Mittlerweile läuft in der Nachtpause Euronews. Aber der hintergrundfreie, unkommentierte Kram stellt sich mir als ziemlich Wertlos dar. Immerhin scrollen Aktienkurse am unteren Bildschirmrand entlang.

Dann gibt es da noch Gewinnspielsender, aber weil man da recht schnell einen Anwalt am Arsch hat, schreibt man da nicht drüber.

Phoenix hat ein neues Outfit. Outfit? Schildermaler voran, nennt man das so? Das Programm ist aber nicht besser geworden. Lediglich die Endlosschleife verläuft über einen längeren Zeitraum, der Wiedererkennungseffekt der Sendungen ist mittlerweile recht hoch. Hey Mädels, stöbert doch mal in den Archiven der angeschlossenen öffentlich rechtlichen Anstalten herum. Ich bin mir sicher, dass es dort noch einige Perlen zu bergen gibt. Macht mal!

Gottschalk?

Nun gut, mit dieser doch recht illustren, durch Gebühren- und Werbeeinnahmen finanzieren Gestalt können wir einen Bogen zu Tele 5, Das Vierte oder DMAX schlagen. Insgesamt machen die Sender ein klein wenig mehr besser, aber die Rekursion ist vorhersehbar. nach drei Wiederholungen von The Commitments habe ich den Film nun endlich komplett gesehen; ihr versteht mein Problem mit dem Fernsehen?! Seinen Schnitt hat Gottschalk gemacht, teilweise war es auch sehenswert, trotzdem, Schwamm drüber. Ach ja, da war ja noch der Männersender DMAX. Die beiden Küchenbullen schmecken mittlerweile nur noch wie aufgewärmt.

Worauf wollte ich eigentlich nochmal hinaus?

Ach ja, die Sender des Kabelfernsehens werden neu gemischt. Vielleicht nehme ich mir die Zeit, meine Senderplätze anzupassen. Aber eine bessere Idee wäre es, einfach mal abzuschalten.



Eingestellt von Heiko um 2:18 | Kategorie: Allgemeines |

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Dienstag 09 Dezember 2008

Subversive Tatigkeiten

Weil gerade in der bunten Lampe Die Akte Odessa läuft, erinnerte ich mich an einen älteren mehrteiligen Artikel in der Telepolis. Überschrieben war er mit Der dritte Mann und handelt von John Le Carrés Erfahrungen mit Geheimdiensten im allgemeinen. Gut, der Film Die Akte Odessa handelt davon, wie im Nachkriegsdeutschland der siebziger Jahre eine Geheimorganisation der Nazis verfolgt und gestellt wird. Dieses musste recht subversiv geschehen, damit die Nazijäger nicht entdeckt und beseitigt wurden. Mit dem subversiven Vorgehen hören die Gemeinsamkeiten aber schon auf. Meines Erachtens haben die Nazijäger jede Berechtigung, was man von Geheimdienstlern nicht so ohne weiteres behaupten kann.

Liest man nun den Artikel auf Telepolis, so kann man zu dem Schluss gelangen, dass Geheimdienstler im allgemeinen der uns bekannten Welt durchaus entrückt sind. Noch abgedrehter geht es zu, wenn man den alten vierteiler Die Schmutzigen Tricks des Allan Dulles liest (Link zeigt auf Teil vier, die Links auf die anderen drei Teile gibt es im selben Artikel). Eigentlich dürfte es klar sein, das mit Der Dritte Mann (jetzt ratet mal, wo der Titel für Hitchcocks Film her kommt) die Werbewochen für Le Carrès neuen Roman Marionetten angebrochen sein dürften, aber da bei dem Sauwetter man keinen Hund vor die Tür hetzt, kommt zusätzlich weiterer Lesestoff über den Autor: Wenn du nicht für uns bist, bist du gegen uns – Ein Interview auf Stern-Online (Kurnaz, da hat jemand Kurnaz gesagt) und Der Jesus der Papierflieger – Eine Buchbesprechung auf FR-Online.

Viel Spaß und vor allen Erhellung beim Lesen wünsch ich euch.



Eingestellt von Heiko um 22:27 | Kategorie: Allgemeines |

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Sonntag 07 Dezember 2008

Sinnvolle Verwendung



Eingestellt von Heiko um 22:09 | Kategorie: Fundstück |

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Montag 01 Dezember 2008

Fluid Tunes - gestengesteuerte Musikanwahl

Irgendwie fühlte ich mich nach all den vielen Berichten zunächst an die Wii erinnert, die mittels sportlichen Aktionen gesteuert werden muss – ächz. Aber da Fluid Tunes gerade in den Mac-Blogs die Runde macht, dachte ich mir, schau trotzdem mal in dieses 'Sportspiel' rein. Trotz der benötigten eigenen Bewegungen zwecks Musikansteuerung kam ich nicht in Schweiß – was ich persönlich als begrüßenswert empfinde. Eins sei vorweg genommen: Gerade in seiner Schlichtheit enthält Fluid Tunes viel Potenzial.

Der Screenshot zeigt nur die Bedienelemente sowie den Cover-Flow-mäßigen Hintergrund. Deine Visage und deine Verrenkungen musst Du dir selbst rein denken. Spiel das Programm einfach mal selbst durch. (Klick auf das Bild.)

Sinn von Fluid Tunes ist es, die iTunes-Musiksammlung mittels Gesten zu steuern, die via Webcam berührungsfrei an den Rechner übermittelt werden. Das Programm öffnet nach einem Doppelklick auf sein Icon – wie nicht anders zu erwarten – ein Fenster, in dem sich vordergründig vier Felder mit der Funktionalität eines CD-Players (Vor und Zurück, Start sowie Stop) befinden. Dann kommt eine kontinuierliche Anzeige der Webcam und ganz im Hintergrund werden Cover-Flow-mäßig die Alben der eigenen Musiksammlung angezeigt.

Zur Abspielen der Musik muss man nur vor der Kamera sitzen und die vorgegebenen Bedienfelder per Hand, Fuß oder Kopfbewegung quasi in der Luft bewedeln. Bei Erfolg – der sich durchaus in zu viel Fällen einstellt – wird der eigentlich nicht berührte Button am Display mit einem saubunten 'Poof'-Effekt unterlegt und dessen Funktion ausgeführt. Und echt jetzt ey, mehr gibt es zur Bedienung nicht zu sagen – außer das sie saucool sowie sauempfindlich ist. Die Genauigkeit der aktuellen Version ist doch schon recht erstaunlich, doch wünscht man sich zuweilen – gerade beim Blättern – das es etwas schneller abgeht . Fluid Tunes startet iTunes nach und setzt auch letzteres als Arbeitsgrundlage voraus. Beendet man bei laufendem Fluid Tunes iTunes, tut sich nichts mehr.

Wünschenswert wäre – hey, immerhin ist es kurz vor Weihnachten, also ist allgemeine Wunschzeit angesagt – eine Möglichkeit, die Bedienfelder frei anzuordnen. Auch über eine einstellbare Empfindlichkeit müsste man noch diskutieren, denn wenn man beispielsweise aufsteht und weg geht und sich das Programm aktiv im Vordergrund befindet, bedient man es durchaus unabsichtlich. Wünschenswert wäre auch eine Einstellung darüber, ob die Cover-Flow-Anzeige automatisch auf das aktuell abgespielte Lied nach kurzer bewegungsloser Zeit zurück springt, oder ob es so wie zur Zeit implementiert da stehen bleibt, wo man die Auswahl hinbewegt hat. Für beides gibt es genügend gute Argumente. Aber über derartige Kleinigkeiten sieht man gelassen Hinweg, das Programm ist ja trotz der 1.01-Version noch recht jung.

Fluid Tunes befindet sich auf einem ähnlichen Niveau wie seinerzeit Cover Flow, welches ja nun bekanntermaßen von Apple eingekauft wurde. Wünschenswert (oops, jetzt hab' ich dieses Wort zum dritten mal benutzt) wäre es schon, wenn eine ausgefeiltere Version in eine der nächsten OS-X-Versionen übernommen werden würde. Zusätzlich erstaunlich an der durchaus funktionsfähigen Version ist vor allem die Kleinheit des Mac-Only-Programms: man saugt gerade nur knapp 800 kB an dem kostenlosen Download.



Eingestellt von Heiko um 22:24 | Kategorie: Mac Software |

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