Archiv für Dezember 2009
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Sonntag 27 Dezember 2009
Wikipedia: Eine Millionen Artikel
Na, dann will ich auch mal zur ersten Million gratulieren. Für die Zukunft wünsche ich euch erheblich mehr Augenmaß mit den Löschkandidaten – manchesmal war es doch arg unverständlich.
Freitag 25 Dezember 2009
Ohne Kommentar
Morgen läuft die Frist ab, innerhalb der man sich entscheiden kann, ob man vom ehemaligen Kommentarsystem namens Haloscan auf eine Bezahlversion anderen Namens upgraden kann, oder ob man den Leuten den blanken Hintern entgegenstreckt, damit sie mit ihrer hoffentlich rauen Zunge meine nass geschwitzte Kimme lecker putzen können. Deswegen werden in den nächsten Tagen keine Kommentarfunktionen erreichbar sein.
Aber hey, die Emailfunktion bleibt uneingeschränkt erhalten, wer Fragen an mich hat oder konstruktives, Ergänzungen zu meinen Ergüssen absondern muss, darf mich nach wie vor erreichen. Davon mal abgesehen haben mich sogar diverse Rechtsanwälte erreicht, ohne die Kommentarfunktion zu nutzen. Einfach ausgedrückt: Hinter diesem Blog verbirgt sich ein Mensch, der zu Reagieren in der Lage ist.
Die alten Kommentare habe ich erstmal als XML-Datei auf meine heimische Platte schreiben lassen. Mal sehen, was ich damit mache. Zwischenzeitlich habe ich die Einträge in den Quelltexten gelöscht, die eben jene Kommentarfunktionen ermöglichten. Der Vorteil in dieser Aktion dürfte darin liegen, dass dieses Blog etwas schneller geladen wird – auch wenn es nur weniger als ein Lidschlag sein wird.
P.S. Ja ich weis, im Tambforum werden PHP-Lösungen angeboten, aber die finde ich eklig. Demnächst werde ich mir mal Discurs anschauen… Oder ich mache den Fefe: Alles per Email und generell kein öffentliches Diskussionsforum. Aber in den nächsten Tagen geht es erstmal nicht anders.
Donnerstag 24 Dezember 2009
Dienstag 22 Dezember 2009
Souverän
Beginnt die amerikanische Verfassung noch mit den Worten „We, the People“, fängt unser derzeitig gültiges Grundgesetz mit der Floskel „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,…“ an. Das ist Streitbar, ok, aber der Oberknaller ist der Vertrag über die Verfassung für Europa (PDF): Sie beginnt mit
Seine Majestät der König der Belgier,…
Unter anderem heisst es in der Präambel weiter:
In Würdigung der Leistung der Mitglieder des Europäischen Konvents, die den Entwurf dieser Verfassung im Namen der Bürgerinnen und Bürger und der Staaten Europas erarbeitet haben…
Äh, was?
Sonntag 20 Dezember 2009
Cyperpunk LARP from Russia
Dann fand ich da noch eine Fotostrecke, die während eines russischen LARPs aufgenommen wurde. Echt Irre. Die Kostüme, das Thema und überhaupt. Vor allem die Mühe, die in all den vielen Details steckt! Ach, schaut gefälligst selbst:
(Klick auf das Bild!)
Freitag 18 Dezember 2009
Achtung Achtung...
…hier spricht der Entstörungsdienst der Stadtwerke…
Habt ihr Spinnner mal wieder nicht die Kellerfenster zu gemacht?
Der Winterfrost kommt ja soo überraschend…
*andiestirnpatsch*
Dienstag 15 Dezember 2009
GnuFu Deadlands - Western Style Shotout
Von der alten 4-Bit-Grafik sollte man sich nicht beeindrucken
lassen: Die Gegner in GnuFu
Deadlands schießen nicht nur schneller, sie bewegen sich fixer und
treffen besser. Als Vertreter der Recht-und-GesetzesFraktion – oder
einfach nur als Outlaw – das bleibt dir überlassen – muss man sich den
Weg durch eine Westernstadt frei schiessen, um am Ortsausgang den
üblichen Obermotz zu überwinden. Erst danach geht es in den nächsten
Saloon.
(Klick auf das Bild!)
GnuFu ist ein in jeglicher hinsicht ein primitiver 2D-Shooter – ohne Frage. In seiner wirklich simplen Aufmachung, die einem Konsolenspiel längst vergangener Jahrzehnte gleicht, fordert es mit seiner sehr einfachen Grafik Maus und Tastaturakrobaten zu einem Duell heraus. Die grundsätzlich zahlenmäßig überlegenen Gegner zielen und treffen besser! Es gibt zwar für gescheiterte Shoostisten ziemlich viel Erstazleben, aber der Sieg ist alles andere als absehbar.
So wie die eher grobschlächtig anmutende Grafik an alte 4-Bit-Rechner erinnert, ruft der westernmäßige Soundtrack alte Italo-Western in Erinnerung. Das Retro-Gameplay wünscht längst vergangene Zeiten herauf. Es wird erst geschossen, anschließende Fragen erübrigen sich. Und es sei angemerkt, dass die Gegner schneller sind.
Wenn ihr GnuFu schafft, dann seid euch sicher, das das Game eure Augen-Hand-Mausklick-Koordination drastisch verbessert hat. Ich für meinen Teil arbeite daran, die erste Ansiedlung lebend zu verlassen. Das Game ist trotz seiner völlig veraltetet anmutenden Grafik sauheftig zu spielen. Wer das Spiel antesten will und über einen halbwegs aktuellen Mac sowie jugendliche Reaktionen verfügt, dem sei das knapp 10 MB große Zip-Archiv via SourceForge empfohlen. Viel Spaß.
Kalendarische Wiederholungen
Nun geht auch dieses Jahr zur Neige und es muss ein neuer Kalender aufgehängt werden. Schließlich will man Up to Date sein. Doch wenn aus derzeitig naheliegenden Gründen die üblichen Werbegeschenke ausbleiben, ist guter Rat alles andere als teuer.
2010? 2094? Passt irgendwie schon. (Klick auf das Bild.)
Unser Kalender – wie eigentlich alle Kalender – unterliegt gewissen zyklischen Abhängigkeiten, und genau aus diesem Grund wiederholen sich die Tagesreihungen in den Kalendern. So hat beispielsweise das Jahr 1954 den 1.1. auf einem Freitag. Ebenso 1993 und – überraschung! – 2010. 2094 soll uns nicht mehr interessieren. Lediglich die Jahreszahl muss vom 31.12. zum 1.1. jedesmal um Eins erhöht und somit an das akutelle Jahr angepasst werden.
Die Zuschauerfrage lautet aber: Welche Jahre sind mit ihren Tagesdaten augenblicklich relevant? Eine Antwort auf die Frage liefert die Website time and date.com, auf der sich simpelst die jeweiligen Kalender nach Eingabe der Jahreszahl abrufen lassen. Lediglich die beweglichen, chrislichen Feiertage werden nicht markiert, aber diese Sünde ist – wie ich finde – lässlich.
Wer Rohdaten zwecks Entwurfs eigener Kalender benötigt, öffnet das Terminal und tippt „cal“ gefolgt von der Jahreszahl ein. Ein beherztes Drücken der Enter-Taste liefert den gewünschten Kalender. (Siehe obiges Bildschirmfoto)
Freitag 11 Dezember 2009
Dienstag 08 Dezember 2009
The People of Walmart
Schräge Naturen, die an Alltäglichkeiten scheitern, sind ja in
letzter Zeit unheimlich beliebt. Das Fail-Blog und vor allem seine
vielen Zitierungen zeugen von einer dem Menschen inne wohnenden
Schadenfreude. Leider nutzt sich das Fail-Blog mit der Zeit ab.
Wer dennoch gerne seine Schadenfreude befriedigen möchte, konsultiert People of Walmart. Die in der Ladenkette zuweilen auftretenden Selbstdarsteller spotten wirklich jeder Beschreibung.
The Abduction Lamp Part 2
Bereits vor zweieinhalb Jahren war ich von der Alien-Entführungslampe sowas von begeistert. Zwischenzeitlich habe ich – seinerzeit war es lediglich ein Entwurf – die Lampe völlig aus den Augen verloren. Mittlerweile wird die Lampe in einer limitierten Auflage von 2.000 Stück gefertigt – handsigniert (von wen auch immer).
Wie ich aus meinen Kommentaren erfuhr, gibt es mittlerweile einen deutschen Anbieter. Er bietet die Lampe für knapp 100,– € exklusive Versandkosten an. Vielleicht sollte sich der Anbieter mal ein Beispiel an Amazon nehmen, wo alles über 20, – € grundsätzlich Versandkostenfrei ist – vor allem beim derzeitigen Umrechnungskurs.
(Normalerweise steht an dieser Stelle immer Klick auf das Bild, aber ich kann micht nicht entscheiden, ob ich auf die Originalseite verlinke, oder auf den Händler. Daher verweise ich auf mich selbst – klick trotzdem auf das Bild. Der obige Ausschnitt aus einem Screenshoot stammt aus meinem Fundus!)
Die Lampe find' ich nach all den Jahren immer noch witzig.
Was Google wirklich bedeutet
George Orwells Offenbarungen gedeihen leider erfolgreich
(Hey, den kannte ich noch nicht.)
Thingamablog 1.51
In letzter Zeit geht es ja Schlag auf Schlag: Die neue Version 1.51
ist raus. Wie man an dem kleinen Versionsnummernsprung erkennen kann,
handelt es sich um Fehlerbereinigungen. Wer sich für die
Desktopanwendung interessiert, schaut
einfach mal auf die Homepage.
Bei diesem netten Programm wiederhole ich mich gerne: Wer eine Bloganwendung braucht, die auf dem heimischen Rechner laufen soll, wer lediglich geringen Webspace ohne Skriptsprachen und Datenbanken hat und wer generell keine Lust zum frickeln hat, sollte dieses Programm ausprobieren.
Ein weiterer Vorteil ist, dass statische Seiten auf dem Server erzeugt werden, die wiedeum fix geladen und von Suchmaschinen gut indexiert werden.
Dienstag 01 Dezember 2009
Batterieaufbewahrung mit vibirierender Testfunktion
Find' ich Super! Trotz allem, was man über die eBucht in letzter Zeit so erfährt, gibt es immer noch Spaßvögler, die sich eine Scherzauktion erlauben. Diese Woche: Aufbewahrung für Batterien, mit Testfunktion.
Die Restlaufzeit des Angebots beläuft sich zur Zeit auf etwas weniger als zwei Tage. Aber da das Mindestgebot mittlerweile auf knapp über einen Euro gestigen ist, dürfte es wohl seinen Freund gefunden haben.
(Klick auf das Bild)
Das Angebot läuft am 3.12.09 um 16:00:35 MEZ aus. Viel spaß beim bieten – und beim Nutzen – wünsche ich euch! Ich werde mich jedefalls nicht beteiligen.
Gods don't kill people. People with Gods kill people.