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Mittwoch 26 Oktober 2005
Rechtsschreibkorrektur in Thingamablog
Nachdem ich die deutschsprachige Schreibkontrolle zum laufen bekam – was eigentlich nicht aufwändig war – fielen mir einige Marotten in Thingamablog auf. Ändert man ein Wort auf den Vorschlag der Rechtschreibkontrolle hin, ändern sich vorher getätigte Einstellung in Form von Textauszeichnungen oder Links in die Grundschrift. Das Heißt, vorher getätigte Einstellungen gehen verloren und müssen erneut getätigt werden.
Beispiel: Hat man eine längere Textstelle als Kursiv ausgezeichnet oder als Link gekennzeichnet und die Rechtschreibkontrolle beanstandet ein einzelnes Wort in diesem Text, macht eine Korrektur die Einstellungen zunichte. Ein praktikabler Arbeitsablauf wäre, erst den kompletten Rohtext zu schreiben, und anschließend benötigte Auszeichnungen und Links einzufügen. Das witzige: Wird ein Wort innerhalb eines längeren Links ersetzt, trennt Thingamablog den Link in zwei Teile. Einen vor und einen hinter dem betreffenden Wort. Das in der HTML-Ansicht zu reparieren, ist recht mühselig.
Aber richtig ärgerlich ist es, wenn Wörter oder längere Abschnitte in Klammern gesetzt werden müssen. Bekanntlich werden nach öffnenden und vor schließenden Klammern keine Leerzeichen gesetzt. Die Rechtschreibkontrolle ordnet diese Satzzeichen dem Wort zu und erkennt das eigentliche Wort nicht. Ersetzt man nun ein beanstandetes Wort durch einen Vorschlag aus der Rechtschreibkontrolle gehen Klammern und andere Satzzeichen verloren.
Ein möglicher Lösungsansatz wäre es, alle Worte zusätzlich zur Grundform mit allen erdenklichen Satzzeichen dem Wörterbuch hinzu zu fügen. Das ist aber indiskutabel. Daher mein Vorschlag: Korrekturlesen und anschließendes Einfügen von Textauszeichnungen vor dem Veröffentlichen. (Muss mich bei Gelegenheit mal selber daran halten ;-)