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Dienstag 25 April 2006
Virtuelles Mikroskop
Während heute Abend alle in die neuen veralteten Karten bei Google
hineinzoomen, bietet das von der NASA gesponserte Open-Source-Projekt
The Virtual Microscope einen Blick auf besonders kleine Details. The
Virtual Microscope – ein Projekt der Imaging Technology Group – bietet
Studenten und Interessierten gleich zwei virtuelle Mikroskope an: Ein
Rasterelektronen- sowie einem
Fluoreszenzmikroskop. In der
Trainingssektion gibt es Wissenswertes rund um das Thema
Elektronenmikroskop.
Bei der Beschreibung des Lieferumfangs wird es schon etwas kniffliger. Eine von zwei gesicherten Erkenntnissen lautet: Das Programm benötigt grundsätzlich eine installierte Java-Laufzeitumgebung; die zweite: Die Größen der Downloaddateien hauen einen mal wieder um (wenn man im 56k-Land wohnt oder keine Flatrate hat). Das Gute daran ist – 'Downloaddateien' schließt vielerlei Interpretationsweisen ein – das Programm gibt es nicht nur für alle Systeme (Java...), sondern ist bereits für Apple in einer 'mittelschweren' Datei als Diskimage vorbereitet. (28 MB)
Das reine Programm kommt mit schlappen 1,8 MB daher, während eine betriebssystemuniverselle Version mit zwei bereits präparierten Proben schon die Geduld eines 128 MB Downloads fordert. Das Diskimage für den Apple benötigt (mit zwei Proben inklusive) zwar nur rund 25 MB, aber die Kernaussage ist hoffentlich deutlich geworden: weitere Mikrokoskpieproben erfordern unter Umständen viel Geduld. Details hierzu gibt es auf der Downloadseite. Die nachträgliche Installation der weiteren Proben stellt sich – unter OS X – etwas kniffliger dar. (Die anderen Systeme habe ich nicht getestet – warum auch?)
Zuerst das Programm beenden, dann im Finder das Programm einmal anklicken, das Kontextmenü aufrufen und 'Paketinhalt anzeigen' anwählen. Es öffnet sich ein neues Fenster mit dem Paketinhalt (ist auch nur ein Verzeichnis – aber das wisst ihr ja). Dann zum Verzeichnis 'Resources/Java/specimens/' vorarbeiten. Dort sind bereits die Dateien lm_accel.jar sowie sem_accel.jar vorhanden. In das selbe Verzeichnis werden die nachträglich downgeloadeteten Proben kopiert. (Und anschließend das Programm neu gestartet.) (Via The Crime in your Coffee)
In der richtigen Vergrößerung erscheinen selbst Leuchtkäfer als Gruselmonster.