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Freitag 28 April 2006
Simbabwe - zynische Monopolyvariante
Simbabwe – das hier beschriebene Brettspiel, nicht das Land
– erinnert stark an den Klassiker Monopoly. Was heissen soll, kennt man
die Regeln von Monopoly, kommt man auch mit diesem Spiel klar. Ebenso
wie Monopoly kann man Simbabwe in illustrierter Runde mit Freunden
spielen, wobei sich alle Teilnehmer um den selben Rechner scharen müßen
– eine Online-Version ist (derzeitig?) nicht verfügbar. Alternativ
können mehrere Mitspieler vom Rechner simuliert werden. Aber eine
wesentliche Eigenschaft muss von jedem Spieler mitgebracht werden: Zynismus.
Der Spielhintergrund basiert auf der wechselvollen Geschichte
des gleichnamigen afrikanischen Staates sowie englischer
Kolonialeinflüße. Zu Begin wird ausgewürfelt, wer anfängt. Danach geht
es darum, wer welche Felder in Besitz nimmt. Dies geschieht dadurch, das
vorhandene Resourcen erworben werden. Kommt nun ein Gegner – in Simbabwe
werden die Mitspieler halt so betrachtet – werden Geldforderungen
durchgesetzt, die akkustisch mit einer Schießerei unterlegt werden.
Aber das Plündern vorbeiziehender Horden ist nicht die einzige
Einnahmequelle, um kurzfristig Kasse zu machen, können eigene Felder
geplündert werden. Wunderbar umgesetzt ist auch der Handel mit den
Mitstreitern – es lassen sich relativ bequem Verkäufe tätigen. Weiterhin
sind noch Statistiken und andere Informationen einsehbar. Das Spiel gibt
es für lau und diesmal nur für den Mac, kommt als .dmg.gz mit
einer Größe von etwa 10,6 MB daher. Seien wir insgeheim mal ehrlich, in
Monopoly geht es darum, den anderen nieder zu machen. Simbabwe ist da
wenigsten ehrlich. Viel Spaß.
Hat sich erledigt.