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Freitag 26 Mai 2006
Wahre Kosten von Hartz fear
Politiker und etablierte Medien schlagen auf Arbeitslose, wohlwissend, dass diese keine Arbeit finden können. Vielstimmig werden Anreize propagiert und Kürzungen versucht durch zu setzten. Die Anreize bestehen in 1 €-Jobs, die Kürzungen betreffen die monatlich zur Verfügung stehenden liquiden Mittel arbeitsloser. Glücklich ist derjenige, der keine Kinder hat, denn die würde es als erstes treffen.
Jeder 1 €-Job soll irgendwie in der Form abgearbeitet werden, dass es der Allgemeinheit zu gute kommt. Sprich: Arbeiten für gemeinnützige Zwecke – Laub im öffentlichen Park harken, beispielsweise. Das aber die Verwaltung diser Arbeitsbeschaffungsmaßnahme deutlich über der geplanten Entlastung des Steuerzahlers liegt, wird von Regierung und Medien gerne verschwiegen. Denn mit dem angeblich arbeitsscheuen Pack ist eine Sau gefunden, die nur zu gerne unter allgemeinen gejohle durchs Dorf gejagt wird.
Das die Verwaltungskosten durchaus höher sind, als die erhofften Ersparnisse, zeigt das Statistische Bundesamt. Siehe hierzu den Artikel des Sozialtickers auf OpenPr.de! Das die zukünftig erwarteten Ersparnisse zu lasten der arbeitenden und somit steuerzahlenden Minderheit gehen, wird von etablierten Medien gerne verschwiegen. Ohne der Schaffung von Arbeitsplätzen wird generell kein Empfänger von Hartz IV zum Steueraufkommen beitragen. Solange die 'eigentlich nicht gewählte Koalition' nichts besseres zu tun hat, als auf wehrlose einzuprügeln, wird sich in Deutschland nichts tun.