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Donnerstag 21 Dezember 2006

Was ist eigentlich: Neoliberalismus

Ja, was ist das eigentlich? Endlich gibt es für dieses Schlagwort mal eine gute Einführung. Jens Wernicke beginnt seinen Text auf studies-online mit einer kurzen Beschreibung des Begriffs, gibt einen geschichlichen Abriss, beschreibt ökonomische Strömungen des letzten Jahrhunderts und landet schließlich beim Schulterschluß zwischen Wirtschaftsliberalen und Neonazis – die im Neoliberalismus zum Teil deckunsgleiche Interessen berührt sehen. Ein wesentlicher Teil des Artikels beschäftigt sich mit der gegenwärtigen Situation der Bildungspolitik, die mit Billigung unserer Parteien sowie der daraus rekrutierten Regierung den Umbau der Hochschulen zu Unternehmensorientierten Kaderschmieden durchführen will.

Adam Smith propagierte nicht nur die Konkurrenz aller Menschen zum Vorteil einer prosperierenden Wirtschaft sowie einer Arbeitsteilung, er warnte auch vor den Gefahren einer geistigen Abstumpfung des einzelnen, die gerade monotone Arbeiten mit sich bringen. Weiter heißt es: "… seine Annahme, von der Regierung getroffene Regelungen "zugunsten der Arbeiter" seien "immer gerecht und billig", nicht aber jene "zugunsten der Herren", wird heute kaum mehr zur Kenntnis genommen… " Derartige Kleinigkeiten finden sich im Artikel häufiger. Ansonsten kann abschließend nur gesagt werden, dass es sich um einen lesenwerten, meinungbildenden Artikel handelt. (via 37sechsBlog)

Eingestellt von Heiko um 19:31 |

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