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Freitag 16 März 2007

Befehls ABC

So, jetzt mal auf die schnelle zwischendurch: Auf ss64.com gibt es eine alphabetische Liste mit (fast?) allen Bash-Anweisungen. Das nicht zwischen internen und externen Anweisungen unterschieden wird – und den daraus resultierenden unterschieden diverser Bash-Implementierungen, lassen wir mal außen vor. Immerhin eignet sich die Liste zum nachschlagen. Denn es könnte ja mal die korrekte Schreibweise einer Anweisung vergessen worden sein. Mit einem Mausklick auf einen Eintrag ruft der geneigte Wissenssuchende eigentlich nur eine Man-Page auf, die aber im zweifelsfall immer irgendwie weiter hilft.

Womit ich den Bogen zum Mac-Anwender im allgemeinen schließen will. Denn der gemeine Mac-Anwender fürchtet sich vor dem Terminal – was ihm unter anderem daran hindert, so was harmloses wie Man-Pages aufzurufen. (Testet mal man man – mit 'q' (ohne Apfel) kommt man wieder raus; Pfeil hoch oder runter scrollen den Text, den Rest könnt ihr nachlesen) Dennoch muss angemerkt sein, dass die Liste hauptsächlich Linux-Anweisungen auflistet. Einiges kann auf dem Mac gar nicht vorhanden sein, anderes wiederum in unscheinbaren Details drastisch in seiner Funktionsweise abweichen. Also mal wieder alles mit Vorsicht zu genießen.

Dennoch kann man einen gefahrlosen Blick riskieren, denn mit einem Mausklick werden nur Informationen präsentiert, sonst passiert nix. Und die kann man sich ja durchaus mal antun.

Irgendwie dürfte wohl aufgefallen sein, das ich im Zusammenhang mit dem Terminal solcherart Worte wie 'Befehl' und 'Kommando' mir verkniffen habe. Ein Befehl gibt ein militärisch Vorgesetzter seinem Untergebenen mündlich, schriftlich oder in sonstwie geeigneter Weise... ok, das Thema haben wir hinter uns. Ein Kommando trägt tarnfarbene Uniformen, springt schwer bewaffnet und düster geschminkt über einem Wald aus einem Hubschrauber… Extremsport geht mir in jeglicher Form völlig ab, also vergessen wir die Sache mit den Kommandos – und den Befehlen.

Bleiben wir lieber bei Anweisungen, die im Terminal eingegeben werden. Den martialischen Scheiß überlassen wir der handvoll Killerspielspielern. Also, mal im ernst, das Programm namens Terminal stellt eine simple GUI dar, in der man seinem Rechner Anweisungen erteilt und Rückmeldungen erhält. Geschichtliches zum Terminal gibt es wie immer in der Wikipedia. Aber lest euch vor irgendwelchen wilden Experimenten die entsprechenden man pages zu einzelnen Anweisungen aufmerksam durch. So einiges funktioniert auf Anhieb und vor allem ohne Netz und doppelten Boden. (rm -f bedeutet nicht read mail -fast… man rm hilft auch in diesem Fall unbeschadet weiter.) Trotzdem sollte man keine Furcht vor dem Terminal haben.

Eingestellt von Heiko um 4:40 |

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