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Mittwoch 06 Juni 2007

Bloglesen informiert (besser?)

Mehr durch eine Spammail stieß ich auf journalist-und-optimist, dessen heutiger Beitrag sich mit der Antwort beschäftigte, warumm er/man Blogs liest/lesen sollte. In diesem Beitrag geht es um Falschmeldungen in etablierten Medien und wie sie berichtigt werden.

Erwähnenswert, nein, lesenswert ist auch Niggemeyers Chronologie einer Falschmeldung. Dabei geht es um den Ausspruch „Wir müssen den Krieg hier mit reinbringen.“, der nur zu gerne aus dem Zusammenhang gerissen und dann fehlerhaft kolportiert wurde. Ferner wird in dem Artikel auf Ausschnitte aus dem Phoenix-Live-Mitschnitt verlinkt sowie auf Zeitungen aus dem deutschssprachigem Ausland. Die machen es also auch nicht besser.

Im Nachtrag gibt es einen Link auf einen kurzen Erfahrungsbericht, in dem Christiane Link ein paar Anekdoten aus ihrer Praxis bei der Deutschen Presse Agentur beschreibt. Nach der Lektüre des Beitrags „Die Leserschaft zeigt sich bestürzt“ bleibt wirklich jede Frage offen, wen man was in die Schuhe schieben soll.

So langsam muss ich selbst Einräumen, dass es mit einer Gegenöffentlichkeit im deutschsprachigen Web anfängt zu klappen. Denn in letzter habe ich selten soviel öffentliche Medien zurück rudern gesehen; selten zuvor war ich besser Informiert als über Bezahlmedien. Wobei man aber bei der Informationsvermittlung einen Großteil der selbstgefälligen A-List-Blogger ausklammern sollte.

Eingestellt von Heiko um 21:38 |

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