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Donnerstag 28 Juni 2007
privoxy - und Adical hat sich erledigt
Um eine eche Neuigkeit handelt es sich bei privoxy ja nun nicht,
aber in der zunehmenden Werbeflut erscheint ein weiterer Hinweis auf die
Software sinnvoll. Mal einfach beschrieben handelt es sich bei privoxy
um einen Proxy,
der speziell zum Filtern von Werbung eingesetzt wird. Etwas
genauer beschreibt es die Wikipedia, noch genauer die privoxy-Homepage,
und auf deutsch gibt es eine umfangreiche
Doku bei Fabian Keil.
Die Open-Source-Software liegt für etliche Systeme derzeitig in
einer stabilen Version 3.06 vor. Die OS-X-Variante kommt in einer 908 kB
grossen ZIP-Datei. Ausgepackt wird eine Package-Datei (.pkg), welche
alle notwendigen Dateien in ihre vorgesehenem Verzeichnisse installiert.
Zunächst wird das gewohnte Installationsprogramm gestartet, in dessen
Verlauf zur Eingabe des Admin-Passwortes aufgefordert wird. Was genau
wohin installiert wird, hab'
ich mal protokolliert (pdf).
Als nächstes beendet man alle Programme, die aufs WWW zugreifen.
Denn als nächstes müssen die Systemeinstellungen bezüglich der
Proxy-Einstellungen geändert werden. Unter Systemeinstellungen,
Netzwerk, Konfigurieren, Proxies wählt man Webproxy aus. Im
nebenstehenden Feld namentlich Web Proxy-Server gibt man die Adresse
127.0.0.1 ein. Gleich daneben, von einem Doppelpunkt abgetrennt wird die
Portnummer 8118 eingegeben. Fertig. Eine
umfangreiche Beschreibung mit Screenshots gibt es bei Mac Delta-C.
(Der Anon-Dienst der TU-Dresden ist seit kurzem Bezahlpflichtig, da ist
der Beitrag nicht mehr auf dem laufenden.)
So, Neustart (oder aus- und wieder einloggen) um den Proxy zu
starten, und schon kann es losgehen. Die Adresse
http://config.privoxy.org/ surft man als erstes an, um privoxy zu
aktivieren. Diese Adresse speichert man am besten an einer gut
zugänglichen Stelle im Browser, denn beispielsweise bei der
Google-Bildersuche filtert privoxy manchmal zu gut. Über den gut
zugänglichen Link lässt sich privoxy halt schnell ausschalten. Ein
Hinweis noch: privoxy nutzt eigene Seiten mit Fehlermeldungen, die
beispielsweise vom Safari gewohnten Fehlermeldungen gibt es nicht mehr.
Aber wie genau ein 404 designt ist, dürfte nebensächlich sein. Der
Inhalt der Fehlermeldung steht im Vordergrund.
Entspanntes surfen.
Der Text hat sich in dieser Form erledigt. Privoxy gibt es noch, aber man muss als Mac-User entweder viel Geduld haben, um eine aktuelle Version im Netz zu finden – oder den XCode bedienen können. Beides ist irgendwie unbefriedigend.