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Freitag 28 Dezember 2007

Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung

Nun ja, Richtlinie klingt ja so, als ob man sich nur grob daran halten müsste. Eher wie ein Pfad, an dessen Ende ein Licht erstrahlt. Dieses Licht soll dann das Ziel irgend jemanden Strebens darstellen, worauf wir uns alle in Bewegung setzten sollen. Was einem hinter dem Licht erwartet, wird uns erst die Zukunft zeigen. Die wahren Absichten unserer Führer bleiben aber im Dunkeln.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Vorratsdatenspeicherung wurde abgenickt. Was das nun für jeden einzelnen bedeutet, hat Tagesschau.de kurz und vor allem verständlich zusammengefasst. Immerhin verfügt Tagesschau.de über eine nennenswerte Reichweite; so bringen sie die Problematik des Überwachungsstaates in das Bewusstsein des Volkes.

Der Artikel ist gut lesbar, sachlich, verständlich und kommt auf den Punkt. Der Artikel, eher der Link darauf versehen mit einem inhaltlichen Hinweis, eignet sich sehr gut zum Verschicken an andere. Ein wenig spät kommt diese Art der Berichterstattung ja schon, aber immerhin kommt sie.

Vielleicht informiert die so genannte Vierte Gewalt – ob privat oder öffentlich rechtlich sei mal dahin gestellt – in Zukunft im Vorfeld über derart völlig vor allem für Normalbürger unverständliche Entscheidungen unserer 'Politikerkaste'.

Aber das 'Klatschvieh' nimmt nur das wahr, was Journalisten so veröffentlichen. Welche Filter dabei eingesetzt werden, bleibt weiterhin im Dunkeln. Nach solchen Artikeln – siehe obiges Beispiel – bleibt eigentlich nur eine Feststellung: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Eingestellt von Heiko um 12:24 |

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