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Sonntag 27 April 2008

Datengebrauch und Scoring

Mit einem Scoring schätzen Kreditinstitute die mögliche Liquidität eines Kreditnehmers ab. Soweit die allgemeine Umschreibung auf einer Verzweigseite in der Wikipedia. Darüber hinaus werden Kunden, die beispielsweise einen Handy-Vertrag abschließen, auf ihre Zahlungsfähigkeit gecheckt. Das aber ist noch kalter Kaffee. Mittlerweile werden auch angehende Mieter einer Wohnung von ihren künftigen derart durchleuchtet. Wer sich mal über das Scoring informieren will, dem sei der längere Artikel von Marcel Rosenbach auf Spiegel-Online empfohlen. Krass ist vor allem, das es ausreicht, in einer Gegend zu wohnen, in der schon mehrere Bürger auffällig geworden sind – damit man nicht mehr, oder nur gegen gegen Vorkasse – beliefert wird. In sofern muss ich mich bei meinen Nachbarn bedanken, dass mir Amazon meine paar Bücher und CDs noch auf Rechnung zuschickt. Da das noch klappt, zähle ich mich zum oberen Ende Der neuen Mehrklassengesellschaft – soweit dieses die Artikelüberschrift impliziert.

Eingestellt von Heiko um 22:58 |

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