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Montag 29 Dezember 2008

Spaces effektiver nutzen

Diese Software mit welcher ein realer Bildschirm in mehrere virtuelle unterteilt wird, ist mir ja schon länger bekannt. Die Vorteile liegen eigentlich auf Hand, denn man kann sich verschiedene Arbeitsbereiche einteilen, und so den Rechner effektiver nutzen. Mit dem Leoparden zog dieses eigentlich nette Tool endlich ins OS 10 ein, aber so richtig benutzen wollte ich es nie, da es m.E. eher die Entropie erhöht – was in lezter Konsequenz eigentlich nur gut ist. Aber jedem das seine…

Space fristet unter OS Zehn irgendein Dasein, was sich irgendwie zwischen 'ist wie unter Unix üblich vorhanden' bis hin zu 'ganz nett' einordnen lässt. Man nutzt es, oder auch nicht. Ich für meinen Teil nutze es nicht, ein Bildschirm reicht mir. Trotzdem kam ich letztens eher unfreiwillig mit Spaces in Kontakt, als ich eines meiner geöffneten Fenster vermisste – wir reden hier über Computer, nicht über Wohnungen. Ich wusste genau, das der Schließkopf mittels Maus nicht bedient wurde, also musste sich das Mistding noch irgendwo in meinem kleinen virtuellen Universum befinden.

Letztendlich kam ich irgendwann eher durch Zufall darauf. Als gewissermaßen letzten Versuch schaute ich mir die anderen Vorhanden Desktops an und wurde fündig. Das vermisste Fenster befand sich auf Oberfläche #3, während sich der Rest meines Universums wie gewohnt in #1 arrangierte. Die wirklich blöde Frage die sich mir stellte war, wie kommt dieses Fenster dorthin? Das was Google als Information bot, war eher lachhaft: Spaces bei Wikipedia, und die original Herstellerangaben, welche eher ein Ausdruck des Marketings sind, als echte Informationen.

Also war mal wieder probieren angesagt. Getreu meiner Maxime „Beim Umgang mit dem Macintosh soll man nicht soviel Denken!” wurde ich recht schnell fündig. Mit diversen Tastenkombinationen kann man nun recht zügig zwischen den Arbeitsbereichen 'switchen', als Beispiel seien nur CTRL-Pfeiltasten oder CTRL-Zifferntaste genannt. Damit wechselt man nur den Arbeitsbereich. Aber wie zur Hölle verschiebt man nun ein bereits geöffnetes Fenster in einen anderen Fensterbereich?

Eingedenk der Funktionen der Finder- und Safari-Fenster kam ich recht zügig auf die Lösung. Denn mittels eines Rechtsklicks auf die Titelzeile kann man bekanntermaßen in beiden Programmen Verzeichnis-Infos aufrufen, die zudem noch auswählbar sind. Das war also mein Ansatzpunkt. Irgendwas nahe liegendes musste es sein. Die Systemeinstellungen boten leider keine Lösung an. Nach kurzem probieren kam ich dann endlich zur Lösung:

  1. Man braucht beide Hände
  2. Eine befindet sich auf der Maus, die andere auf der Tastatur; also keine an den iRn
  3. Mithilfe der Maus wird in die Titelzeile geklickt und die Maustaste beständig nieder gedrückt
  4. Mithilfe der Tastatur drückt man nun CTRL-Pfeiltaste.
  5. Es ist freigestellt ist, welche der vier Pfeiltaste gedrückt wird
  6. Nun kann man sämtliche Tasten loslassen
  7. Krasser Effekt, wa!?

Ja, es ist schwierig, beide Hände zu koordinieren, wenn unterschiedliche Abläufe notwendig sind. Noch putziger wird es, wenn man auf ein Programmicon im Dock klickt: Die verteilten Fenster werden mit jedem Klick der Reihe nach in ihren unterschiedlichen Arbeitsbereichen angezeigt. Noch krasser, wa?! Blöderweise funktioniert das noch nicht mit allem Programmen. Also merkt euch gefälligst, wo ihr welches Fenster hin schiebt. So, und nun viel Spaß beim Fensterln…

Eingestellt von Heiko um 14:52 |

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