Mittwoch 14 April 2010
Kommentare erstmal abgeschaltet
Ja ja, faule Ausrede, ich weis. Aber ich will sie (die faule Ausrede) auch mal nutzen – wie so viele andere. Ihr könnt mich ja notfalls noch E-Mail erreichen.
Dienstag 13 April 2010
Neues Kommentarsystem
Nachdem Haloscan vor geraumer Zeit auf einen paypal-basierten Bezahldienst umgestellt hat, musste ich mir was einfallen lassen. Nach sehr reiflicher Überlegung – die meiste Zeit davon war zugegebener Maßen schlichte Faulheit und Unlust – schwenke ich nun langsam auf Dissqus ein. Die nächste Zeit wird also meinerseits damit verbracht, das neue Kommentarsystem in dieses kleine Blog zu integrieren.
Update
Zieht sich ein wenig hin…
Update 2
Erstmal wieder alles raus geworfen, schau morgen noch mal nach. Im Moment fühle ich mich angepisst; werde mich erstmal betrinken…
Sonntag 27 Dezember 2009
Wikipedia: Eine Millionen Artikel
Na, dann will ich auch mal zur ersten Million gratulieren. Für die Zukunft wünsche ich euch erheblich mehr Augenmaß mit den Löschkandidaten – manchesmal war es doch arg unverständlich.
Freitag 25 Dezember 2009
Ohne Kommentar
Morgen läuft die Frist ab, innerhalb der man sich entscheiden kann, ob man vom ehemaligen Kommentarsystem namens Haloscan auf eine Bezahlversion anderen Namens upgraden kann, oder ob man den Leuten den blanken Hintern entgegenstreckt, damit sie mit ihrer hoffentlich rauen Zunge meine nass geschwitzte Kimme lecker putzen können. Deswegen werden in den nächsten Tagen keine Kommentarfunktionen erreichbar sein.
Aber hey, die Emailfunktion bleibt uneingeschränkt erhalten, wer Fragen an mich hat oder konstruktives, Ergänzungen zu meinen Ergüssen absondern muss, darf mich nach wie vor erreichen. Davon mal abgesehen haben mich sogar diverse Rechtsanwälte erreicht, ohne die Kommentarfunktion zu nutzen. Einfach ausgedrückt: Hinter diesem Blog verbirgt sich ein Mensch, der zu Reagieren in der Lage ist.
Die alten Kommentare habe ich erstmal als XML-Datei auf meine heimische Platte schreiben lassen. Mal sehen, was ich damit mache. Zwischenzeitlich habe ich die Einträge in den Quelltexten gelöscht, die eben jene Kommentarfunktionen ermöglichten. Der Vorteil in dieser Aktion dürfte darin liegen, dass dieses Blog etwas schneller geladen wird – auch wenn es nur weniger als ein Lidschlag sein wird.
P.S. Ja ich weis, im Tambforum werden PHP-Lösungen angeboten, aber die finde ich eklig. Demnächst werde ich mir mal Discurs anschauen… Oder ich mache den Fefe: Alles per Email und generell kein öffentliches Diskussionsforum. Aber in den nächsten Tagen geht es erstmal nicht anders.
Dienstag 22 Dezember 2009
Souverän
Beginnt die amerikanische Verfassung noch mit den Worten „We, the People“, fängt unser derzeitig gültiges Grundgesetz mit der Floskel „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,…“ an. Das ist Streitbar, ok, aber der Oberknaller ist der Vertrag über die Verfassung für Europa (PDF): Sie beginnt mit
Seine Majestät der König der Belgier,…
Unter anderem heisst es in der Präambel weiter:
In Würdigung der Leistung der Mitglieder des Europäischen Konvents, die den Entwurf dieser Verfassung im Namen der Bürgerinnen und Bürger und der Staaten Europas erarbeitet haben…
Äh, was?
Dienstag 08 Dezember 2009
The Abduction Lamp Part 2
Bereits vor zweieinhalb Jahren war ich von der Alien-Entführungslampe sowas von begeistert. Zwischenzeitlich habe ich – seinerzeit war es lediglich ein Entwurf – die Lampe völlig aus den Augen verloren. Mittlerweile wird die Lampe in einer limitierten Auflage von 2.000 Stück gefertigt – handsigniert (von wen auch immer).
Wie ich aus meinen Kommentaren erfuhr, gibt es mittlerweile einen deutschen Anbieter. Er bietet die Lampe für knapp 100,– € exklusive Versandkosten an. Vielleicht sollte sich der Anbieter mal ein Beispiel an Amazon nehmen, wo alles über 20, – € grundsätzlich Versandkostenfrei ist – vor allem beim derzeitigen Umrechnungskurs.
(Normalerweise steht an dieser Stelle immer Klick auf das Bild, aber ich kann micht nicht entscheiden, ob ich auf die Originalseite verlinke, oder auf den Händler. Daher verweise ich auf mich selbst – klick trotzdem auf das Bild. Der obige Ausschnitt aus einem Screenshoot stammt aus meinem Fundus!)
Die Lampe find' ich nach all den Jahren immer noch witzig.
Was Google wirklich bedeutet
George Orwells Offenbarungen gedeihen leider erfolgreich
(Hey, den kannte ich noch nicht.)
Samstag 21 November 2009
Hierachie der Unfähigkeit
Immerwieder gern liest man über das Prinzip der Berförderung, welches auch als Peter-Prinzip bezeichnet wird. Dieses Prinzip besagt, dass jeder Mensch (in seiner selbst gewählten Hierachie) soweit befördert wird, bis er den Grad seiner Unfähigkeit erreicht. Eine gut aufbereitete Version dieser Erkenntniss gibt es im Marigny-de-Grilleau-Blog.
Dazu passend fand ich jüngst einen alten Kannibalen-Witz, der wie folgt geht:
In einer Bank werden 5 Kannibalen als Programmierer angestellt.
Bei
der Begrüßung der Kannibalen sagt der Chef zu Ihnen:
„Ihr
könnt jetzt hier arbeiten, verdient gutes Geld und
könnt zum
Essen in unsere Kantine gehen.
Also, lasst unsere Mitarbeiter in
Ruhe.“
Die Kannibalen geloben, keine Kollegen zu belästigen.
Nach vier
Wochen kommt der Chef
wieder zu Ihnen und sagt: „Ihr arbeitet sehr
gut.
Uns fehlt eine Putzfrau, wisst Ihr, was aus der geworden ist?“
Die
Kannibalen antworten alle mit Nein und schwören,
mit der Sache
nichts zu tun zu haben.
Als der Chef wieder weg ist, fragt der
Ober-Kannibale: „Wer von Euch
Affen hat die Putzfrau gefressen?“
Meldet sich hinten der
letzte Kannibale ganz kleinlaut: „Ich war es.“
Sagt der
Ober-Kannibale: „Du Idiot, wir ernähren
uns jetzt seit
vier Wochen von Vorstandsdirektoren, Ressortleitern,
Abteilungsdirektoren,
Projekt-Managern und Controllern,
damit keiner etwas merkt, und du
Depp musst die Putzfrau fressen!“
Dienstag 27 Oktober 2009
Nico Semsrott - Ein Witz
Ein Witz: „Wieviel FDP-Anhänger braucht man, um eine Glühlampe zu wechseln?“
Antwort: „Keinen!“
Begründung: „Wenn die Rahmenbestimmungen stimmen – und die Steuern gesenkt werden – wird der Markt dafür sorgen – dass sich die Lampe von selbst wechselt.“
(Applaus vom erstaunlich jungen Publikum)
(via Extra 3)
(Direktlink:http://www.youtube.com/watch?v=j-NAyuL5VvE)
Arroganz in der Wiked-Pedia und sonstwo
Mittlerweile haben sich die Löschaktionen sogar bis in den Mainsream rumgesprochen. Man kann davon halten was man will, aber die folgenden Aussagen sind doch schon ein starkes Stück:
Im besten Fall werden Blogs von zweitklassigen Wissenschaftlern betrieben, im Normalfall vom Prekariat. Diesen und auch jedem anderem steht es natürlich zu, eine eigene Meinung zu haben und diese zu veröffent- lichen. [...] Der wissenschaftliche Diskurs findet aber stets und zum Glück immer noch innerhalb der Wissenschaftsgemeinde statt. Prinzipiell ist eine Demokratisierung der Wissenschaftskommunikation eine schöne Vorstellung, doch wer prüft das angebliche Wissen? Schon innerhalb der Wissenschafts- gemeinde wird zu wenig geprüft und Studien gefälscht bzw. wissen- schaftliche Ergebnisse ignoriert. [...]
Oh wie gnädig… Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen – wir dürfen eine eigene Meinung haben. Weiter heisst es:
[...] Unabhängig davon tragen Blogs zu einer erhöhten Wahrnehmbarkeit von im Optimalfall mittelmäßigen Wissenschaftlern bei. Um dauerhaft die Qualität der Artikel innerhalb der Wikipedia zu steigern, kann Wikipedia nicht nur darauf verzichten, ein Blogverzeichnis zu werden, sondern auch gänzlich auf die Einflussnahme der Blogosphäre auf wikipediainterne Richt- linien. Je schneller und konsequenter dies umgesetzt wird, desto eher hoffentlich auch die Erkenntnis der Blogosphäre, dass die kaskadierende Verbreitung von Halbwissen und Stellungnahmen ihre Grenzen bei Wikipedia findet. (via ScienceBlogs)
Befremdlich stimmt mich vor allem die Inbeziehungsetzung von mittelmäßigen Wissenschaftlern, Bloggern und Prekariat – vom arroganten Tonfall mal abgesehen. Der Begriff Prekariat wird zwar in die Wikipedia verlinkt, im Text aber bleibt der Zusammenhang dieser Personengruppen offen. Der Tonfall dieses (ehemaligen) Wikipedia-Kurier-Artikels ist eindeutig Arrogant. (Der von der in der Öffentlichkeit sich äußerndem Prekariat bemängelte Beitrag wurde mittlerweile entfernt - kann aber zur zeit dennoch über Versionshistorie abgerufen werden.)
Der unbedarfte Leser muss also annehmen, dass im Weltbild der Wikipedia der erstklassige Wissenschaftler ganz oben steht. Dann erst kommen zweitklassige Wissenschaftler, und dann erst der Rest der Welt. Der Autor bewundert – so muss ich dass verstehen – Leute mit Einser-Abschlüssen und stellt sie auf eine Stufe mit einer Superelite wie Merkel oder Benedikt den 13. Da der Autor aber selbst in der Wikipedia schreibt, scheint er zu nicht zu einer echten Elite dazu zu gehören. Augenscheinlich ist der Autor darüber gefrustet, das sein Abschlusszeugnis keine hervorhebenswerte Note ziert.
Bashing
Völlig überzogen aber ist hingegen ist das Bashing, welches der derer von Leitner derzeitig abzieht. Auch hier scheint ein gewisser Frust mitzuschwingen, welcher in der Löschung seines Blogs aus dem „gesammelten Weltwissen“ womöglich seine ursächliche Wurzel hat. Die Wikipedia ist nun einmal keine Auflistung irgendwelcher Weblogs – damit kann ich leben. Das man zwischen Wichtig, Unwichtig und absolut belanglos trennt, nun, auch damit kann ich leben. Die Wikipedia – wie schlecht sie derzeitig auch erscheint, dient der Informationsvermittlung. Fefe hingegen bespaßt seine Leser mit schräg kommentierten Links. Nicht mehr.
Obwohl seine Link-Tipps selbst für mich zuweilen erheiternd sind, so dümpeln seine angefügten Meinungen generell auf der Oberfläche. Schlimm wird es erst, wenn etablierte Meinungsbildner aus den Mainstreammedien seine Äußerungen ungeprüft übernehmen.
Ein auf dem ersten Blick ein etwas weniger bildhaftes, aber inhaltlich durchaus anschauliches Beispiel lieferte am letzten Wochenende Detlef Borchat. In seiner ureigenen Art war er in seiner IT-Sonntagskolummne nicht wie üblich nur schwer verständlich, sondern diesmal auch recht kryptisch. Das Synonym Hal Faber verlinkte in dem ersten Absatz auf eine Löschung eines Links auf Fefes Blog.
Wenn man aus den Änderungen in der ach so Wicked-Pedia sich die entsprechenden Links zusammenbastelt, landet man einerseits bei komischen Anmerkungen von Fefe, anderseits in irgendeinem Forum auf Elster.de. Wenn man nun die Links der letzteren Quelle weiter verfolgt – auch hier ist wieder eine gewisse Handwerksfähigkeit nötig, kann man eine fette exe-Datei runter laden. Mir als Mac-Anwender bringt das nichts, ebeso wenig den vielen Pinguinen da draussen. Ich hab' da jetzt eine 51,7 MB fette exe-Datei auf der Platte, die ich eigentlich nur mit der Maus elegant in den Papierkorb schubsen kann.
Und jezt mal im ernst: Hat von euch jemand mitbekommen, um welches Thema es geht? Ihr habt möglicherweise viele Links angeklickt, und seid – wenn ihr einigermaßen begabt seit – letztendlich auf einer allgemeinen Beschreibung von OpenSSL gelandet.
Und jetzt mach ich mal ernst: Welcher der Links im letzten Abschnitt hat euch informativ etwas gebracht? Habt ihr wirklichmitbekommen worum ging es sächlich überhaupt ging?
Notwendige Löschungen
Das dicke große Kind, welches sich mit weitem Abstand im Spiegelbild einer Schaufensterfront selbst kippsen muss, um vollständig im Bild zu erscheinen, bemängelt etwas, was es anscheinend nicht versteht. Manchmal müssen auch Kinder ihr Zimmer aufräumen, die Legos in diese Kiste, das Geschirr in den Spüli in der Küche und alte Pizzaschachteln in den Müll. Die beiden im vorigen Abshnitt genannten, von Hal Faber angedeuteten Links gehören eindeutig in den Mülleimer. Sie bringen zum bereits erwähnten Thema (OpenSSl) nichts.
Desweiteren plakatiert Fefe die Löschstastik der Wikipedia, in der ach so viele angebliche Artikel gelöscht worden sein sollen. Hat sich mal jemand die Mühe gemacht, auf den Link zu klicken? Nun, in der Löschstatistik gibt es die Unterrubrik Am häufigsten benutzte Löschkommentare. Dort gibt es unter anderem so informative Kommentare wie
- unnötige Weiterleitung
- unnötiger Redirect
- Wunsch des Benutzers
- Seit mindestens 14 Tagen ohne korrekte Lizenzierung
- usw.
Um mal auf den Punkt zu kommen: Der ehebliche Teil der Begründungen klingt eher nach Aufräumarbeiten, als nach willkürlicher Löschung. Der Großteil der angeblichen Löschungen betreffen in der Tat rein administrative Vorgänge.
Der eingangs erwähnte Beitrag aus der „Bild der Wikipedia“, der mittlerweile entfernt wurde, wirft ein schräges Licht auf die Wikipedisten. Meiner eher geringen Beobachtung nach wird weiterhin nicht nur planlos geschrieben, sondern ebenso planlos gelöscht – wobei ich das Schreiben höher gewichte. Gerade das Löschen lässt sich in heutigen Zeiten vermeiden, da Speicherplatz so was von bezahlbar geworden ist, das es jeder Beschreibung spottet. Lediglich die Darreichhungsform der „gültigen“ Artikel sowie der Entwürfe müsste vernünftig geklärt werden. Wer die Szene in der letzten Zeit beobachtet hat, wird feststellen müssen, das es geht.
Montag 26 Oktober 2009
Verlinkbarer Koalitionsvertrag
Wer sich künftig auf den Koalitionsvertrag beziehen möchte, nutzt bitte die abschnittsweise verlinkbare Version: Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP 17. Legislaturperiode – Entwurf –
Hiermit ist diese anwenderfreundliche Version bekannt. Irgendwelche wolkigen Umschreibungen, die günstigenfalls auf PDFs ohne jegliche Verlinkung hinweisen – die zudem noch vom Leser mühsam per Hand druchsucht werden müssen, fallen bei mir ab sofort in die Kategorie Leserverneblung.
(Ok, es wäre nett, wenn demnächst die gültige Version nachfolgt…, von hier aus besten Dank für die Arbeit an pfau.e-technik1 und Jeena Paradies.)
Noch mehr Kriegsschiffe für Israel
Nach dem Uboot-Deal von 2005 sollen nun zwei Korvetten und ein weiteres Uboot von uns für die israelische Armee auf Kiel gelegt werden, berichtete die HAZ vor ein paar Tagen. Allein die Überschrift bringt es auf den Punkt: Israel will kostenlos neue deutsche Kriegsschiffe. Zwar soll die Bewaffnung aus den USA kommen, aber insgesamt bleibt es eine Waffenlieferung. Eine Korvette bleibt nuneinmal ein Waffensystem. Das „beste“ aber ist die Tatsache, dass der „Deal“ steuerfinziert werden soll – somit halten wir den Konflikt im Nahen Osten weiterhin am köcheln. Die Begründung dafür, das die Schenkung letzlich erfolgt, liefert der Artikel gleich mit:
… „einflussreiche Politiker aus Norddeutschland“ befürworteten das Anliegen Israels, weil die Werften wegen der Wirtschaftskrise unter Auftragsmangel leiden und ein weiterer Abbau von Arbeitsplätzen droht.
Weiterhin kann man annehmen, das die Schiffe praktisch von der Öffentlichkleit unbemerkt geliefert werden – oder kann sich noch jemand an den Uboot-Deal erinnern? Immerhin 600 Millionen soll der aktuelle „Spaß“ kosten, es wäre jetzt müßig zu rechnen, um wieviel billiger und vor allem ethischer es käme, die handvoll Werftarbeiter zu alimentieren und keine Waffen in den Nahen Osten zu schicken. Zusammen mit den alten 333 Millionen plus der Inflation ist die verschwendete Steuermilliarde schon zusammen. Für die Geräuschlosigkeit sorgen vor allem die Medien, die diese Schenkung in einem vernachlässigbaren Umfang thematisieren. Daher ist der Haz-Artikel gewissermaßen eine Wohltat. Lesenswert sind vor allem die Kommentare zum Artikel.
Merkel, Schäuble, Schwarz-Geld
Ok, ist schon etwas älter, aber dennoch:
(Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs&feature=player_embedded)
Mittwoch 30 September 2009
Weihnachtswahnsinn
Die Tage werden kürzer, die Mäntel dicker, die Nasen läufiger.
Ohne Zweifel kündigt – ein Blick duchs beschlagene Fenster bestätigt dies – sich die dunkle Jahreszeit und somit der jährlich stattfindende weihnachtliche Jahresendsabverkauf, der durch bereits im Frühherbst fußgängerzonenweit aufgehängte energiesparende Leuchtornamente vorbereitet wird, an.
Wie jedes Jahr hievt sich der Einzelhandelsumsatz in der sich langsam einklingenden glühweinduselig-besinnunglsosen Zeit des jahrsendlichen Gefühlskompensationskonsumterrors auf vermeintliche Rekorde, der just in der Woche nach dem rituellen Abbrennen leichter Sprengstoffe jäh in sich zusammen sackt. Nichts neues – aber schöner war es dennoch.
Den darauf folgenden Umtauschkotau und die üblichen neujährlichen Altpapapierberge, die wegen Arbeitsüberlastung der Müllmänner leider erst übernächste Woche abgeholt werden können, blenden wir mal aus. Aber wie dieser vorweihnachtliche Ausnahmezustand besonders an der Verkaufsfront ausarten kann, karikiert bee im Detail.
Lesen und vor allem feixen!
Sonntag 27 September 2009
Deutschland 09 - 14. Kapitel
Der Film ist immer noch nicht auf Konserve erhältlich. Warum nicht?
Jetzt kommt er viel zu spät.
Deutschland 09 zeigt mittlerweile überholte aktuelle
geflissentlich ignorierte Befindlichkeiten. Vielleicht war der
Veröffentlichungstermin, der ungefähr ein halbes Jahr vor dem heutigen
Abwähltermin der eigentlich nicht gewälten großen Koalition stattfand,
viel zu langfristig geplant, weil die Aufmerksamkeitsspanne des
durchschnittlichen Deutschen man gerade die Länge eines Werbeclips knapp
unterschreitet.
Viel wahrscheinlicher für die geringe Aufmerksamkeit gegenüber der
geistvollen Kompilation ist es, dass die vielen Kurzfilme namenhafter
hiesiger Regisseure den mangelhaften deutschen Intellekt drastisch
voll krass überfordert haben. Auch sollte man aufgrund der lausigen
Wahlbetreilgung einräumen, das viele Deutsche von der gängigen deutschen
Politik desillusioniert sind.
Was heute abging – dafür fehlen mir die Worte.
Zieht euch warm an!
Jüttner abgekackt (Update)
wtf Jüttner?
(Und mach mal die Schnottbremse weg.)
Hat sich erledigt, der niedersächsische SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner trat ohne großes Brimborium nach seiner Niederlage von seinen Ämtern zurück. Leider folgten bislang nicht alle verantwortlichen Sozen seinem Beispiel.
Dafür, dass ich ihn bislang praktisch gar nicht wahrnahm, hat Jüttner einen korrekten Abgang hingelegt. Respekt!
Monarchie und Alltag
Unzufrieden mit dem Wahlausgang? Ich hätte da noch einen anderen Vorschlag: Die Kaisertreue Jugend.
Der Ruf nach einem großem Führer Lenker
scheint doch wohl noch in einigen Bürgern Menschen
von angeblich erlauchter Abstammung vorhanden zu sein. Solche Wahlabende
wie heute Abend würde es unter einer Monarchie zwar noch geben, aber der
Placebo-Effekt wäre sowas von offensichtlich, das würde jeder
Beschreibung spotten.
Aber wir könnten die Hoffnung haben, dass „der“ Kaiser zum Wohle seines Volkes einschreitet und Böses gottgefällig abwendet..
Haben wir im Moment nicht so etwas mit unserer Demokratie? Nein, leider nicht. Die von der Gemeinschaft der BRD geschaffenen Werte werden zum Wohle weniger privelegierter verhökert. Mittlerweile wäre es wünschenswert, wenn man eine letzte Instanz hätte, die wirklich zu unserem Wohle einschreitet und den Ausverkauf unserer Infrastruktur verhindert.
Aber wer zur Hölle soll das sein? Bibeltreuer Adel etwa, der per gnädiger Geburt in ein Amt hineinrutscht, welchen er trotz aufwändiger Ausbildung nicht bekleiden kann – trotz vom Volk bezahlter Maßanzüge und schicker Schlipse? Die jetztigen Neocons und Neoliberalen, die über Netzwerke Vorteile von korrupten Politikern beziehen?
Scherzfrage am Rande: Von wem stammt das Zitat?
Samstag 26 September 2009
98 Prozent Wahlbeteiligung... ...das wärs doch
Wilfried Schmickler – Mitternachtsspitzen vom 5 Sep 09:
Die knapp sechseinhalb Minuten für diesen wortgewaltigen Beitrag habt ihr übrig, glaubt mir.
Update
Eingebundenes Video durch Direktlink ersetzt.
Freitag 25 September 2009
Jetzt Abwählen
Dann gibt es da noch einen Aufruf, trotz alledem am kommenden Sonntag zu Wahl zu gehen: Jetzt Abwählen. Auf der recht kurzen Seite werden vor allem das Für und praktisch kein Wider des Wählens und Nichtwählens gegeneinander abgewogen. Diese Seite sei allen Wählern nahe gelegt, die sich übrlegen, ob sie überhaupt zur Urne schreiten sollen. Meines Erachtens ist das übliche sonntägliche „im Bett liegen bleiben“ der größte Fehler…
Donnerstag 10 September 2009
Fefe verlinkt auf die Nachdenkseiten
Fefe verlinkt auf die Nachdenkseiten. Na, das dürfte kurz vor Bundestagswahl innerhalb der deutschprachigen, internetaffinen Minderheit einen echten Kurswechsel ausmachen. Immerhin, ein „Anfang“ ist gemacht.
Fefe dient für mich eher der alltäglichen Belustigung ob der Unfähigkeit diverser Prominenter, während die „alten Knacker“ rund um die Nachdenkseiten mich mit echten Informationen beliefern – und das schon seit Jahren.
Keine Amis mehr behandeln
Um sich vor Millionenklagen zu schützen, behandelt das Zürcher Uni-Spital keine Amis mehr. Recht so, sollte Schule machen. Ich denke mal, das dürfte deren angeborene Arroganz der Welt gegenüber einen angemeßenen Dämpfer verpassen. Behandlung nur gegen Vorkasse, keinerlei Gespräch danach, nix, nada; Ware gegen Kohle und dann verpisst euch. Hey, dass ist euer in der Welt verbreitetes Gesellschaftsmodell, richtet euch danach. (Via Fefe)
Montag 07 September 2009
Deutsches Internet Manifest
*hüstel*
Zeit wird es ja…
*hüstel hüstel*
Erfahren habe ich darüber via Heise-Online, Mercedes Bunz und ihre Freunde müssen schon gute Beziehungen haben, wenn erfahrene Medien über derartige Belanglosigkeiten berichten.
Beim Niggemeyer Stefan wird hitzigst diskutiert, der Lobo Sascha eröffnete ein Wiki, welches gerade vor die Wand fährt. Super. Wer heute abend noch mal textlich rumsauen möchte, findet eine offene Plattform – willkommen in der Realität, Sascha. Ich würd' eher einen Teufel tun als ein offenens Wiki ins Netz zu stellen. Davon mal abgesehen, wenn man bei Vodafone in der Suchfunktion „Sascha Lobo“ eingibt, erhält man viele Belanglosigkeiten, aber keine Infos zum aktuellen Werbemaskottchen…
Einigermaßen spannend aber wird es drüben beim Niggemeyer Stefan.
Samstag 05 September 2009
Kinder und Inder
Erinnert sich noch jemand an die Entgleisung von Ursula von der Leyen gegenüber der indischen Bevölkerung? Nein? Warum nicht?
btw: Was macht eigentlich unser Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zur Zeit? Den Ball flach halten?
Man merkt, die jüngsten Länderwahlen haben denAufmerksamkeitsfokus deutlich verschoben, diverse Persönlichkeiten – die meines Erachtens praktisch nur negativ auffielen – verschwanden aus dem Zentrum der Aufmerksamkeit. Mal im Ernst: Gehören solche „Persönlichkeiten“ in eine Regierung unserer Nation?
Sonntag 23 August 2009
Was die CDU nötig hat
Hofberichterstattung.
Garnicht lustig empfindet man mehr die Äußerungen unserer eigentlich nicht gewählten Bundesfamilienministerin, vor allem wenn sie – die Äußerungen – sachlich widerlegt wurden. Müßig hier einen Link zu setzen.
Auch eher unkomisch sind die Äußerungen unserer eigentlich nicht gewählten Bundesfamilienministerin vor einem greisen Publikum, die sie beeindrucken will. Angeblich soll ihr Applaus zuteil geworden sein. Müßig hier einen Link zu setzen.
Dem Faß den Boden aber schlägt Iris Maurer aus. Mit ihrer Behauptung Sympathische Frau begeistert Sulzbacher erzürnt sie Sulzbacher, die diese Frau – unsere eigentlich nicht gewählte Bundesfamilienministerin als – äh – alles andere als genehm empfinden. Welch' Farce, denn die von der Leyen wird mittlerweile im günstigsten Fall als Über empfunden. Über sollte man meines Erachtens in diesem Zusammenhang mit Flüssig verstehen.
Was ich nicht ganz verstehe, Fr. Maurer, für welche Sulzbacher Bürger sprechen Sie?
Der Text Fr. Maurer ist nichts anderes als Hurra-Patriotismus. Er – der
Text – reflektiert schlicht und ergreifend keine Inhalte, er macht
Stimmung. Meines Erachtens wurde laut ihrem Artikel in Sulzbach
lediglich Klatschvieh einer Demagogin Sprecherin
zugeführt. Anders kann man diesen in einem Lokalblatt veröffentlichten
Text nicht verstehen.
Blöderweise distanzieren sich die durchaus informativen Kommentare deutlich von ihrem – Fr. Maurer – Beitrag.
Klaus Köhler - Bundes äh
Bevor ich es vergesse: In den GEZ-finanzierten Medien war schon vor ein
paar Tagen ein Foto unseres Bundessparkassenpräsidenten
zu sehen, dem ein alternativer Vorname zugordnet wurde: Klaus.
Nun, der einzige Klaus, der mir gerade – in diesem Zusammenhang – einfällt, ist der aus dem visuellem Periodikum extra 3. Ballmann – von dem ich den Hinweis auf diese fachliche Entgleisung nebst beweiskäftigen Bildschirmschuss habe – fiel dazu ein pointiertes Statement ein, welches ich hier nur zu gerne kolportiere: „diese blonden Fachabtiurientinnen für Design, die irgendwas mit Medien machen wollen, haben den Marsch durch die Insitutionen anscheinend erfolgreich absolviert“. Chapeau!
Ticketless Fly
So, heute schickte mir mein Kumpel die Bestätigung der Buchung der Flüge. Mein nächster Urlaub – fern von euch – ist damit gebongt. Der letzte war ja schon ziemlich lange her.
Was die CDU nötig hat
Heranwachsende zu Komasaufen einladen.
Der Westen war bei mir bislang eher als Lokalblatt irgendwie in Erinnerung, aber wenn man sich mal die Kommentare auf die Einladung anschaut, erscheint es mir wie der sprichwörtliche Sturm im Wasserglas. Selbst die Süddeutsche- oder Zeit-Online müssen sich echt Mühe geben, um in mühevoll zusammen geklöppelten Artikeln auf eine solche Anzahl von Reaktionen zu kommen.
Nur die Welt-Online schaffte es knapp, mit ihren Plattitüden über unser bestes Stück – unserem Penis – (Teil 1, Teil 2, Teil 3), vergleichbare Reaktionen hervorzubringen. Mal im Ernst, wer hat es noch nicht mitbekommen, das die Unterseite des Schaftes empfindlicher ist? Darüber hinaus: Wer hat es noch nicht mitbekommen, das übermäßiges Alkohol-Saufen einem Ständer eher abträglich ist?
Irgendwie Super, die Aktion…
Sonntag 09 August 2009
Sonntag 02 August 2009
@ krass krass krass
Deine Einwürfe auf ein altes Posting meinerseits sind durchaus berechtigt. Die Angriffe auf die Redakteurin(?) sind in der Tat sehr scharf formuliert. Der mittlerweile ein Jahr alte Beitrag erregte meinen Unmut, weil er Äußerungen enthält – der betreffende Artikel steht immer noch im Netz — die damals schon als wiederlegt galten. Zur inhaltlichen Wiederlegung des Artikels empfehle ich zum gegenchecken die Nachdenkseiten – Link dazu siehe meine Blogroll.
Zum formalen Aufbau: Das war kein Interview, das war eine Steilvorlage für eine waschechte PR-Arbeit.
Zu deinen Vorwürfen mir gegenüber: Die persönlichen Angriffe waren/sind durchaus überzogen. Ich bitte darum, dies zu entschuldigen.
Leider war/ist dieser Artikel ein wirklich ins Auge springendes Beispiel dafür, wie in einem journalistischen Umfeld Public Relations betrieben wird. In einer Tageszeitung erwarte/t man/ich zunächst nackte Informationen, die einem bei der Meinungsbildung unterstützen – nicht weniger, aber vor allem nicht mehr. Wenn denn Journalisten Kommentare veröffentlichen, erwarte ich eine Meinung, die fundiert auf Fakten basiert. Aber nein, unter dem Deckmantel einer seriösen Zeitung wird ein Frage-Antwort-Spiel veröffentlicht, welches offentsichtlicher im Sinne einer gewollten Meinungslenkung nicht sein kann.
Der steinalte Tagesspiegelbeitrag wurde zeitnah kommentiert; mit meiner grundsätzlichen Meinung stehe ich nicht allein.
Einzig der Vorwurf des persönlichen Angriffs steht immer noch im Raum.
Ich bin mir mittlerweile nicht mehr ganz so sicher, wie ich damit umgehen soll. Meine persönliche Erwartungshaltung gegenüber professionellen Medien hab' ich ja schon Ansatzweise kundgetan. Nun möchte ich die Angelegenheit verallgemeinern. In vielen Zeitungsverlagen werden Praktikanten und Volontäre nicht nur an das regelmäßige Arbeiten herangeführt, sondern auch – und nicht nur wahrscheinlich, sondern auch mit Sicherheit – auf eine bestimte Linie eingeprägt.
Wenn ich mir also solcherart Beiträge wie der von mir kritisierte durchlese, stellt sich mir die Frage, wie sieht die Ausbildung in Verlagen generell aus? An dieser Stelle möchte ich die Diskussion von der Person des einzelnen Schreibers mal loslösen und ein genrelles Problem hinterfragen. Wie sieht die Ausbildung innerhalb eines Verlages aus?
Nun, irgendwas mit Rechtschreibung als grundsätlziches Handwerkzeuges wird es wohl was zu tun haben. Manchmal klappt es mit dem Duden, machmal nicht – mir geht es da nicht besser. Dann wiederum sollen etablierte Arbeitsabläufe innerhalb eines Betriebs erlernt werden. Nun gut, morgens aufstehen, Zähne putzen, stempeln, Büro besetzen und angeforderte Leistung erbringen.
Auf der Ausbildungsschien möchte ich weiter rumreiten.
Wer macht eine A-Amt bezahlte Weiterbildung, wer eine Ausbildung im klassischen Sinne, wer macht ein Praktikum, wer ein Volontariat? Danach richtet sich mit Sicherheit der Grad der innerbetrieblichen Weiterbildung, der Veröffentlichungsrate, der letztendlich erfogsabhängigen Bezahlung. Wem wird also so viel Aufmerksamkeit zuteil, als das er/sie später nach irgendeiner Ausbildung als Ersatzteilrädchen auf Lager gelegt wird?
Dem Aufbau des Artikel nach zu urteilen, war eine gewisse Grundbildung bereits vorhanden. Ich verorte dies mehr in Richtung PR als im praktisch verlorenem Journalismus. Der Artikel ist meines Erachtens eine Arbeit, die bestenfalls aufgrund eines Curriculums erfolgte. Mehr nicht.
Je länger ich mich mit diesem Artikel beschäftige, umso mehr fragen tauchen auf: Hat jemand gepennt? War das Absicht? Ist das ein unternehmensspezifisches Ausbildungsziel? Ist das ein praktischer Anteil eines Studiengangs? Was geht?
Alles im allen stelle ich die Personifizierung, die in meinem alten Beitrag statt fand, nicht zwingend in Frage – an ernst gemeinten Artikeln klebt immer ein Name. Ein paar Kröten habe ich mit Veröffentlichungen verdient. Dieses Blog trat aber auch schon vor Gericht an und löhnte – diverse Autoren der Mainstreammedien in diesem Zusammenhang leider nicht – weil sie sich nichts mehr trauen, weil sie sich zu sehr aufgrund eines fleischlosen Kalküls irgendwelchen Gepflogenheiten unterwerfen. Warum auch immer. Windelweich wird formuliert, um niemanden ans Bein zu Pinkeln. Schriftlich angepasst wird, so lange die Auftraggeber zahlen.
Eine weitere Frage stellt sich mir: In wie weit muss man Merkbefreit sein, um derartiges zu schreiben? Ich meine, solcherart Texte wohnt eine Energie inne, die willentlich aufgebracht werden muss. Oder?
Um es mit Volker Pispers zu sagen: „Schlage ich die Zeitung auf, möchte ich zurück schlagen.”
Weitere Anmerkungen bitte in diesem Thread.
P.S. PR ist gefährlicher als Spam. Wenn immer es jemand bemerkt, sollte derjenige Alarm schlagen – finde ich.
P.P.S. Nimm dein Beispiel dafür, dass immer weniger Leute bereit sind, für eine Zeitung Geld auszugeben.
Mittwoch 01 Juli 2009
Kirche: Bibel TV eingestellt
Tjaha, auch an den Bibelgläubigen geht die Krise nicht spurlos vorrüber: Bibel TV stellt Jugendkanal ein. Ist das ein Verlust? Meiner Erfahrung nach nicht – wie es bei euch aussieht, interessiert mich nicht. Diskutiert das gefälligst unter euch aus – aber leise.
Sonntag 21 Juni 2009
Unsere geliebte Bundesregierung
Auf der Website Die geliebte Bundesregierung wird die bisherige Arbeit der eigentlich nicht gewählten Grossen Koalition für jeden verständlich aufbereitet. Besonders im Hinblick auf den bereits gestarteten Wahlkampf lege ich jedem Wähler nah, sich auf der Website all umfassend über die bisherigen Leistungen der Bundesregierung zu informieren.
Sonntag 14 Juni 2009
Verkaufte Bürger
Na klasse: Da schrub ich gerade über die Messe AG und nun muss ich in der Süddeutschen lesen, das es im Süden Deutschlands immer noch tolldreist zugeht. Es werden mal wieder Gewinne privatisiert.
Sonntag 07 Juni 2009
Koalitionsdebakel
Na also. Die Mainstreammedien kommen langsam auf den Teppich zurück. In meinem Feedreader klingt es mittlerweile so:
FDP, Grüne und Linkspartei sind die Gewinner der EU-Wahl in Deutschland. Dagegen schnitten SPD und Union so schlecht ab wie noch nie. Die Union tröstete sich mit dem deutlichen Abstand zur SPD. Die Sozialdemokraten räumten Mobilisierungsprobleme ein. Die Wahlbeteiligung blieb so niedrig wie 2004. (Aus meinem Feedreader vollzitiert, zum inhaltlichen Kürzen war es einfach einfach zu kurz. Zum vollständigen Artikel hier klicken.)
Schwarz runter, Sozen stabil auf niedrigem Niveau – mit leicht fallender Tendenz. Grün, Gelb und Ultrarot nehmen zu. Braun bleibt im Klo. Bibeltreue Christen und Piraten changieren unter ferner liefen.
Mal schauen, was die Presse morgen so vor sich hin analysiert.
Debakel für die SPD?
Bei der letzten Europawahl kamen die Sozen auf 21,5 Prozent, für diese Wahl werden etwa 21,2 Prozent orakelt. Bei 0,3 Prozentpunkten unterschied sprechen einige Medien von Debakel. Die (angeblichen) Christen kommen womöglich auf etwas über 38 Prozent, was gegenüber der Letzten Wahl ein Minus von 5 Prozentpunkten entspricht. Wo bitte liegt jetzt das Debakel?
Ein Debakel liegt meines Erachtens darin, dass die CSU Bundesweit mit (geschätzten) 7,5 Prozent ins Parlament einzieht und die Liberalen zugelegt haben. Die FDP steht – nochmals kurzgefasst und zur Erinnerung – für enthemmte Wirtschaft und einen Nachtwächterstaat. Linke und Grüne sollen leicht zugelegt haben. Rechtsextreme und andere laufen unter ferner liefen und über die Piraten hat bislang niemand gesprochen. Kein Wunder, laufen sie doch im Promillebereich.
Zurück zum ersten Absatz: Wo liegt das Debakel? Das Die Sozen sich auf einem Dauertief stabilisierten oder das die (vermeintlichen) Christen deutlich verloren haben? Das Debakel liegt schlicht aber ergreifend an der schlechten, trendziösen Berichterstattung. Ich könnte kotzen.
Verbindungsabbrüche
Bevor ich es ganz vergesse: Freitag Nachmittag war wieder ein Techniker der Telekom hier und hat die Leitung durchgemessen. Der arme Tropf kann für meine Verbindungsprobleme nichts, also sollte niemand auf die Idee kommen, ihn – oder seinen Arbeitgeber – zur Zielscheibe irgendwelchen Spotts zu machen. Noch weiß niemand, woran es liegt.
Von den Erfahrungen mit den vorgehenden Techniker schloss ich Messerscharf, das der Besuch sich durch ein Totalversagen der Verbindung ankündigt. Beim letzten Mal hat der Techniker die Verbindung in der Messstelle gekappt und einen Prüfwiderstand eingesetzt. Eine gute Viertelstunde später klingelte es dann. Von meiner Wohnung aus wurde der Widerstand gemessen und eigentlich nichts festgestellt. Hmm.
Auf ein ähnliche Vorankündigung eingestellt – Totalversagen der Verbindung etwa 15 Minuten vor dem eindringlichen Geschelle an der Tür – reinigte ich meine Wohnung. Man muss ja schließlich nicht jede Peinlichkeit der Öffentlichkeit zeigen. Doch plötzlich erschrak ich, denn es klingelte, obwohl die Verbindung noch stand. Einschiebend muss ich erwähnen, das seit etwa Dienstag Mittag die Verbindung mit ca. 9.000 kBit/s down und rund 707 kBit/s up sich wieder gefangen hatte – so als ob nichts gewesen wäre.
„Scheiße!“ dachte ich mir, als es ohne Vorwarnung an der Tür klingelte. Ohne Hose am Leib drückte ich den Summer. Immerhin hatte ich vier Etagen Vorsprung. Während sich der Techniker die Stufen hoch quälte, verbarg ich fix meine bleichen Knochen mit 'ner alten Jeans (schwarz). Das Timing passte.
Kurze Begrüßung, höflicher Verweis an den Techniker meinerseits an seinen Arbeitsplatz. Ein kurzer Blick seinerseits auf mein Equipment, dann schritt er zur Tat. Der Techniker zog recht selbstbewusst den Stecker aus der Telefondose, kappte die stehende Verbindung und führte seinen Prüfprengel ein. Cooles Gerät: farblich Neutralgrau, etwas größer als ein Ziegelstein und lediglich zwei grüne LEDs, die Eingeweihten irgendwas über irgendwelche Funktionen aussagen sollen. Keine Displays, die einen zutexten. Sinn dieses grauen Ziegels war es, glaub' ich, eine einfache DSL-Verbindung zur nächsten Vermittlung aufzubauen und etwas über den Erfolg darüber zu vermitteln.
Sinngemäß stellte er fest: „Kein Befund.“ Die Leitung war seiner Meinung nach in Ordnung. Also den Prüfprengel aus der Dose gezogen und die Fritzbox wieder eingestöpselt. Der Techniker verstaute zwischenzeitlich sein Werkzeug in seine Umhängetasche. Wir warteten gespannt, ob sich die vielen grünen Lampen am Router beruhigen würden. Nichts. Also Fritzbox vom Stromnetz getrennt, abgewartet und wieder verbunden. Nichts. Der Techniker packte den Prüfprengel wieder aus und stöpselte ihn anstatt der Fritzbox ein. Super! Prengel raus, Fritzbox rein. Nada… Kacke!
„Wie viele Telefondosen haben Sie in ihrer Wohnung?“ lautete seine Frage.
„Eine.“
antwortete ich.
„Splitter schon mal getauscht?“
„Ja,
mehrfach.“
„Kabel getauscht?“
„Ja.“
„Router?“
„Ja…“
„…?“
„…“
Ich wies darauf hin, dass der Router schon mal getestet wurde. Der
Techniker schraubte zwischenzeitlich die Abdeckung von der Telefondose
ab und kontrollierte, ob die beiden Strippen fachgerecht angeklemmt
waren. Nun, das waren sie – der Techniker von letzter Woche hatte
saubere Arbeit hinterlassen. Der aktuelle Techniker konnte keine Ideen
mehr entwickeln und außerdem drohte das Wochenende herein zu brechen.
Nachdem die Abdeckung wieder angeschraubt war, trennten uns unter den
üblichen Verabschiedungsritualen. Meine Wohnungstür fiel höflich ins
Schloss und die Fritzbox blinkte fröhlich vor sich hin als ob es kein
Morgen gäbe.
Mittlerweile war ein Zustand eingetreten, den man durchaus als sehr unbefriedigend einstufen könnte. Die eigentlich funktionsfähige Verbindung wollte einfach nicht mehr. Der Schwarze Peter befand sich in nunmehr meiner Hand. Ich erinnerte mich, das sich in meinem Keller noch ein altes DSL-Modem befand. Also fünf Etagen runter, das Modem geborgen und fünf Etagen schwer bepackt wieder hoch. Nachdem der gefühlte Infarkt abgeklungen war, ersetzte ich Teile meiner Hardware. Die Verkabelung und ein paar Eingaben in den fiesen Systemeinstellungen benötigten etwas Zeit. Vor allem bei den Systemeinstellungen war ich etwas aus der Übung. Aber dann…
Eine Verbindung ins Netz aller Netze! Boah! Zwar nur mit rund 3.000 kByte/s down und 'nen Keks up, aber immerhin. Die zittrigen Hände beruhigten sich allmählich. Ich surfte ein wenig und beschloss, mal wieder die Fritzbox anzuschließen. Nach getaner Arbeit offenbarte sich mir das Internet pur, mit schlappen rund 3.000 kByte/s down. Obwohl zu Testzwecken 8.000 eingestellt sind und 16.000 bezahlt werden. Irgendwie klappte es – für einen Moment. Die Verbindung brach wieder mal zusammen.
Mein Handy brummte. Ein Servicemensch meines ISP war dran (!) und erkundigte sich wohlwollend nach dem Ergebnis der Leitungsprüfung. Mit einem grünen Blinken im Augenwinkel las ich den von mir und dem Techniker unterschriebenen Service-/Montagenachweis vor. Das bis dato eher einseitige Gespräch gipfelte an die Stelle, an dem ich das getauschte Modem anmerkte – bei der Fritzbox handelt es sich um ein Router mit VoIP-Funktionalität, der Kellerfund ist ein schlichtes, aber funktionsfähiges Modem ohne blingbling – mal so am Rande bemerkt.
Im weiteren Gespräch tauschten wir unsere Erfahrungen über die Leitungsqualität meiner Anbindung aus und kamen beide nicht umhin fest zu stellen, dass die Leitung mal wieder zusammen gebrochen war. Wir einigten uns darauf, das ich nochmals von der Fritzbox aufs Modem wechseln sollte und das der Servicemensch in wenigen Minuten zurück rufen wolle.
Mittlerweile gehen Neuverkabelungen und Änderungen in den Systemeinstellungen etwas fixer von der Hand. Die Verbindung stand wieder – mit lausigen 3000… Aus den angekündigten wenigen Minuten Wartezeit wurde eine zähe halbe Stunde; aber was soll 's, wahrscheinlich hat der Servicemensch noch mehr zu tun. Dann endlich brummte es wieder.
Wir stellten beide fest, das die Verbindung wieder stand, wenn auch mit grottigen Werten. Der Servicemensch erwähnte, das er sich wundere, das die Verbindung vorhin abgebrochen sei. Immerhin hat er, so versicherte er, die ganze Angelegenheit beobachtet. Wir rekapitulierten nochmals den Besuch des Technikers von vor ein paar Stunden. Dann kamen wieder die üblichen Fragen:
„Wie viele Telefondosen haben Sie in ihrer Wohnung?“
Um nicht vor Wut loszubrüllen hielt ich geistesgegenwärtig für einen Moment inne, holte tief Luft und antwortete tonlos „…eine…“. Der Rest des Gespräches kam mir wie ein Dejá-Vù-Erlebnis vor – dennoch rekapitulierte ich zum wiederholten Mal meine Erfahrungen der vergangenen Wochen meinem Gegenüber: mehrere Splitter, Router in seiner Filiale getestet, gegen Pfand entliehene Router, neue Kabel hier, anderes Modem, neue Telefondose, Leitung zweimal von Facharbeitern gestestet, frische Strippen dort; Verbindungsabbrüche ohne Ende: mal kann sich der Router stundenlang nicht mit der Gegenstelle verbinden, dann wiederum verbindet sich der Router, um sogleich wieder aus der Leitung zu fliegen – Stundenlang. Und den ganzen Quatsch mit variierenden Bandbreiten. Gerade bei letzterem misslang mir der Versuch gründlich, irgend einen Zusammenhang mit der Witterung herzustellen.
Einige der Maßnahmen waren reiner Voodoo. Mittlerweile überlege ich mir, ob ich nicht ein paar Hühner auf meinem Balkon vorrätig halten sollte. Ein paar Brotkrumen hier, ein wenig Erleichterung dort. Einmal wöchentlich schabt man die Vogelkacke von den Bodenkacheln. Und wenn die Verbindung mal wieder zusammen brechen sollte, lässt man einen Gockel rituell über die Klinge springen. Vielleicht sind mir dann die Götter gnädig gestimmt und es klappt mit dem Internet. Irgendwie.
Ja scheiße was!
„Dann müssen wir wohl einen Service-Ingenieur vorbeischicken. Aber die sind teuer und selten zu erreichen, weil es nicht so viele von denen gibt und überhaupt, die Terminierung ist sehr schwierig.“ So lautete die – sinngemäß verkürzte – Antwort des Servicemenschen. Natürlich kam noch der Hinweis, wenn das Problem bei mir bestünde, ginge es auf meine Rechnung.
An dieser Stelle hielt ich wieder meine Klappe. Im Hinterkopf hab' ich
noch den Gedanken, das nur derjenige bezahlt, der bestellt. Ich habe
nicht bestellt, ich habe nur einen Fehler festgestellt und diesen brav
weiter gemeldet. Was mein ISP macht, um den Vertrag einzuhalten,
interessiert mich nicht. Hauptsache er tut es. Schließlich löhne ich in
Erwartung einer Gegenleistung, ich opfere und huldige nicht. Mit den
getauschten Routern/Modems dürfte mein Gegenüber Schwarzen Peter gezogen
haben. Bislang war mein ISP kooperativ, ich gehe mal davon aus, das er
es weiterhin bleiben wird.
Freitag 05 Juni 2009
Lobbyismus
So lange uns die Schafskälte noch an den Eiern hat, könnte ein guter Artikel über die derzeitig wenig heimeligen Biergärten hinweg trösten. Also husch husch aufs Sofa und die Decke übergeworfen.
In der Zeit-Online schreiben Marian Blasberg und Roman Pletter eine Geschichte darüber, wie Lobbyismus funktioniert. Am konkreten Beispiel geht es um unsere Bundesdrogenbauftragte Sabine Bätzing und den Einfluss verschiedener Interessengruppen, die als die wahren Gesetzeshüter verstehen. Es ist ja nun nicht gerade so, das mir unsere Bundesdrogenbauftragte irgendwie leid tut, aber dennoch erhält der Leser einen Einblick in die Funktionsweise interessengeleiteter Einflussnahme auf die Politik. Lesenswert. (via Nachdenkseiten)
Ach, da hätte ich fast die Leserkommentare vergessen.
Mittwoch 03 Juni 2009
Verbindungsabbrüche
Wie bereits im April geschehen ging es vorletzten Freitag mal rund. Oder eher nicht: Es ging mal wieder praktisch nichts. Verbindungsaufbau mit Abbrüchen in der selben Minute, und das über Stunden hinweg, abgewechselt von stundenlangen Versuchen, überhaupt eine Verbindung aufzubauen. Und wenn denn mal eine Verbindung stand, dann mit Übertragungsraten, die jeder Beschreibung spotten.
Die einzige Kontaktaufnahme zu meinem ISP bestand nur per Handy über eine 0800er-Nummer – na danke. Immerhin konnte ich sie diesmal soweit bringen, an mehreren Tagen die Verbindung zu checken. Oh wunder, da war was nicht in Ordnung! Zwischenzeitlich war ein telekomiker anwesend, der zwar meßtechnisch nichts feststellen konnte, aber wenigstens die Telefondose auswechselte – Oh großer Voodoo-Zauber…
Immerhin hat mein ISP festgestellt, das es doch ziemlich viele Verbindungsaufbauten gab, die zum Teil mit lausigen Übertragungsraten einhergingen. Seit gestern läuft die Verbindung einigermaßen stabil, seit heute sogar mit fast der maximal eingestellten Geschwindigkeit von 9052 Down und 707 Up. Unter den vielen Sachen die mein ISP und ich ausprobiert haben, war auch mehrfach die Herabsetzung der Übertragungsgeschwindigkeit. Tauschgeräte ausprobiert und so was sei nur am Rande erwähnt.
Wie bereits geschrieben, derzeit läuft die Verbindung mit der harab gestzten Geschwindigkeit stabil. Übermorgen kommt noch einmal ein Techniker der Telekom und wird mit Sicherheit das übliche feststellen: nichts. Bin mal auf die Telefonate in der kommende Woche gespannt. Immerhin hat mein ISP schon eine finanzielle Kompesation angeboten, wenn auch nach einem Wink mit dem Zaunpfahl – so ganz ohne RAs. Ganz ausgestanden ist die Sache also noch nicht, aber immerhin zeigt sich mein ISP kooperativ – bitte mehr davon. Mittelfristig aber will ich meine 16-kBit-Leitung haben, für die ich bezahle.
Samstag 09 Mai 2009
TinyURL und Konsorten
TinyURL ist beliebt, hat aber einen Haken: Ein geneneigter „Allesanklicker“ sieht nicht, wohin verlinkt wird. In den heutigen Zeiten könnte ein böser Mitmensch jemanden richtig eine reinpricken, weil man ja nicht mehr weis, wer so alles mitloggt.
Die gute Nachricht: Shuurl bietet explizit eine Voransicht des Links (Ja ja, TinyUrl auch – aber hey, Konkurrenz belebt das Geschäft!).
Twitterfreunde außerhalb von Deutschland (und China) sollten sich mal Tinyarro.ws anschauen. Dieser Dienst staucht URLs richtig zusammen, so das Twitteranwender (Twitterifics ?!) ein paar Zeichen mehr Platz für ihre Nichtigkeiten haben.
Wer seinen Unmut über diesen ganzen undurchsichtigen Kram mal richtig zum Ausdruck bringen will, hat nun die Möglichkeit, ins gegenteilige Extrem zu verfallen: HugeURL pumpt selbst Nichtigkeiten richtig auf.
(Nichts) Neues von Zensursula
In einigen Haupmedien (ARD, dradio) wird heute kolportiert, dass unsere Familienministerin sich erfolgreich als Rampensau betätigt hat. Mit immerhin 22 auftritten in Talk- und anderen Shows soll sie sogar Seehofer und Schäuble abgehängt haben. Mir stellt sich nur die Frage, wann Frau von der Leyen neben der Medienarbeit Politik für unsere Kinder betreibt. Ein Auftritt in Frag doch mal die Maus dürfte weniger wert sein, als ein Feigenblatt.
Seit ein paar Tagen wird emsig ein Beitrag aus der Sendung Zapp eingebunden, auf den ich hinweisen möchte. In dem Beitrag wird genau die Politik beschrieben, die Frau von der Leyen betreibt: Viel Show und wenig Konkretes. Sehens- und Erfahrenswert.
Dienstag 05 Mai 2009
Petition gegen Zensursula
Da der Petionsserver der Bundesregeirung alles andere als schnell ist, bitten die Petenten alle diejenigen, die den Verlauf folgen möchten, auf folgende Seiten auszuweichen:
Beide Seiten werden in kurzen Abständen aktualisiert, daher brauch der Petionsserver nur wegen der aktuellen Zahl nicht weiter belastet zu werden. Die Grafik auf der ersten Seite darf sogar in eigene Seiten eingbunden werden.
Sonntag 26 April 2009
Später Besucher
Krach machen sie ja schon, wenn sie laut brummend-summend gegen die Fensterscheibe klatschen, aber dennoch war ich von dem Maikäfer als späten Besucher angenehm überrascht.
Preissenkung
Mein ISP hat mitten im laufenden Vertrag den monatlichen Beitrag gesenkt. Löblich, sehr löblich, obwohl genügend Störungen in der letzten Zeit gab es ja schon. Das it den maximal erreichbaren Übertragungsraten will ich im Moment nocht so hoch hängen – wenigstens nicht öffentlich. Eine Preissenkung von 'nem glatten Fünfer per Monat stimmt mich da schon ein wenig freundlicher.
Elterngeld und v.d. Leyens neuster PR-Flopp
Die Ankündigung muss ja so was Platt gewesen sein, dass es selbst der Taggeschau-de-Redaktion auffiel:
Die in der "Bild"-Zeitung geäußerte Forderung von Familienministerin Ursula von der Leyen nach einer Elterngeld-Verlängerung bei Teilzeitarbeit entpuppt sich als weitgehend bereits in Kraft. Die vom Ministerium angestrebten Änderungen erweisen sich nach Informationen von tagesschau.de als kleine Korrekturen: Das Verbot, bei Elterngeld-Bezug mehr als 30 Wochenstunden im bestehenden Beruf zu arbeiten, würde demnach aufgehoben. (weiter)
Die von v. d. Leyen gepriesene und von der Bild hinausposaunte wesentliche Neuerung ist also keine. Im wesentlichen mal wieder Augenwischerei.
Zypries: ...Scheiße
Und dann war da in der letzten Woche noch die Pressekonferenz, auf der Zypries von der Leyen ohne große Begrüßung gleich mit einer Aussage überraschte, die das Wort „Scheiße“ enthielt. Von der Leyens Reaktion kann man entnehmen, dass es durchaus ein „sachlicher“ Kommentar zum Überwachungsvorhaben der Regierung war.
Zapp: Journalisten und ihr Glaube
Und weil wie heute so schön bei den Gläubigen sind: Drüben im Redblog wird ein Video über das christliche Sendungsbewßtsein deutscher Journalisten dargeboten. Bei einigen der Aussagen wundert mich nichts mehr.
Berlin bleibt 'Gott'los
Wie die Nachrichten verkünden, ist in Berlin die Abstimmung über Pro Köln
Reli gescheitert. Ethik bleibt Pflichtfach, Religion bleibt für die, die
sich dafür interessieren. Denn wer sich wirklich dafür begeistern kann,
der Wählt es auch.
Ein schöner Spruch den ich in einem Forum fand, lautet: „Ethik hat noch niemanden geschadet, Religion schon.“
Mittwoch 22 April 2009
www.ZENSURSULA.net
Ja, unsere Bundesfamlienministerin Ursula von der Leyen (50) hat ihren Spitznamen nun weg. Bislang ging dieser durchaus treffende Name durch Blogs und Foren, aber die Süddeutsche-Online bringt heuer in einem ihrer Blogs eine nette Zusammenfassung der jüngsten Vorkommnisse.
(Klick gefälligst auf das Bild!)
Vielleicht ist dieses für den einen oder anderen nichts neues, aber über diesen Hinweis stolperte ich, als ich meine Feeds der Süddeutschen abrief. Der Name Zensursula ist somit im Mainstream angekommen.
Freitag 10 April 2009
Verbindungsabbrüche
Na super, eben – als ich Bier holen war – war die Leitung wieder weg. Jetzt gibt es 5392/500 kbit/s.
Oops…
Kurz bevor ich diesen Beitrag baschicken wollte, blinkte mein Router
heftigst. Jetzt gibt es 5346/495 5172/495 kbit/s. Eine
echte Steigerung vermag ich da nicht drin zu sehen.
Ich muss fest stellen, dass das durchbringen meiner voran gegangen Beiträge eine echte Glückssache war.