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Samstag 21 November 2009
Wasserwerfer
Bei meinem Besuch in der Ancient City stand da folgender Mercedes-Laster rum, welcher mit einem risiegen Tank und einer Spritze ausgerüstet war. Ich nehme mal an, das der Laster zum großflächigen bewässern von Grünzeug an besonders heißen Tagen eingesetzt wird.
Sonntag 15 November 2009
Touchdown
Heute Mittag setzte der Turkish-Airlines-Flieger TK 1553 ein wenig Hart aber super pünktlich in HAJ auf. Meine leicht gestauchten Bandscheiben und vor allem das merkwürdige Gefühl in der Magengegend ließen nur einen Schluß zu: Der Urlaub ist zu Ende, die Realität hat mich wieder!
Zwei Wochen Thailand mit Stippvisiten in Bangkok, Chiang Mai, Pai (762 Curves…), der Provinz Buri Ram sowie der Flussinsel Ko Kret liegen hinter mir. Die vielen Strecken zwischen den einzelnen Örtlichkeiten legten wir – ich und mein Kunpel – mit Meter-Taxis, Tuk-Tuks, unterschiedlichen Kleinbussen, VIP-Bussen (erheblich bequemer als die Holzklasse in 'nem Flieger), einem Inlandsflug (CNX-DMK für umgerechnet knapp 40€ pro Nase) sowie wenigen Linien-Booten und Fähren zurück – natürlich darf der rollende Schockfroster namens Skytrain in dieser Aufzählung nicht fehelen. Eine Tour wurde sogar privat organisiert, die sich m.E. als am sehenswertesten erwies, da es hier wirklich durch einige Dörfer im Isaan ging – fernab jeglicher Disney-Attraktivitäten.
Trotzdem war einmal Kino angesagt, immerhin hatte Roland Emmerichs 2012 Weltpremiere. Der über zwei Rolltreppen erreichbare Saal mittlerer Größe war angehnem klimatisiert und mit echt dicken Teppichen ausgelegt. Gewöhnungsbedürftig selbst für mich als Deutscher war der zwischen Werbung und Hauptfilm platzierte
Rund ums Foyer boten einige Systemgatronomen ihre angeblichen Spezereien an. Einige kennt man hier (Mikky D., „Kentucky schreit Ficken“), andere nicht. Auch die hier unbekannten sollten bereits jetzt jeden Vergleich mit den originalen Küchen scheuen.
Mit der Anspielung auf Systemgastromen dürfte mir der Übergang zu den in Thailand noch vorhandenen, ihr üblicherweise am Straßenrand geköcheltes Süppchen verkaufenden Garküchen vollbracht sein. Gerade mit den fliegenden Küchen – ein wenig Handel spielt hier immer mit – bieten ein durchaus zuweilen scharfes(!), aber fast immer leckeres und vor allem günstiges Speiseangebot rund um die Uhr an. Während die Garküchen in Bangkok (und natürlich Thailand insgesamt) noch das Bild mit stark von Fußgängern frequentierter Straßen prägen, verschwinden diese Schnellimbisse aus dem restlichen ostasiatischen Raum zusehends.
Ein kleines Risiko besteht bei diesem Nahrungsangebot für den Westeuropäer dennoch: Sollte einem Durchreisenden Montezumas Rache streifen – so wie mir, seien ihm die lokalen Apotheker empfohlen. Die wissen schon, was man akut benötigt, wenn man es ihnen – selbst mit fremder Zunge versehen – einigermaßen verständlich erklärt. Ärzte und Rezepte gegen einen wirklich dünnen Dünnschiß braucht man nur hier in Deutschland.
Insgesamt war es ein anstrengender, gar nicht mal so teurer, aber durchaus runder und vor allem Erlebnisreicher Urlaub, in dem es täglich viel zu sehen gab.
Den von mir geknippsten Flieger gibt es bei Google-Maps in der Draufsicht zu sehen.