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Mittwoch 14 April 2010

Woosh!

Und noch ein Nachbrenner aus dem vergangenen Winter:

Es ist nicht Exakt in Hannover, aber immerhin kurz davor. Also los ihr Mädels wo ist das Bild (mit einer anderen grottenschlechten Handycam) geknippst worden? Und wie schnell waren wir? Einache Bonusfrage: Was für ein Signal kommt da auf uns zu? Zu Gewinnen gibt es bestenfalls ein bis drei kostenlose Backpfeifen, wenn ihr mich nur genügend nervt. (Wer möchte, kann zwecks Preiseinforderung den Rechtsweg beschreiten. Kollegen schließe ich zwar nicht ausdrücklich aus – sie bekommen sogar den doppelten Preis. Hand drauf. Also keine blöden Fragen jetzt!)



Eingestellt von Heiko um 1:48 | Kategorie: Hannover |

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Montag 08 Februar 2010

Streik im Nahverkehr

Kommt jetzt wahrscheinlich ein wenig zu spät, aber vom heutigen Streik im öffentlichen Nahverkehr sind die S-Bahnen in und rund um Hannover ausgenommen. Mit denen hat ver.di nichts, aber auch gar nichts zu tun. Was aber nicht heissen soll, als das der Streik meines Erachtens nicht gerechtfertigt ist (doppelte Verneinung – u know?!).



Eingestellt von Heiko um 1:51 | Kategorie: Hannover |

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Donnerstag 14 Januar 2010

Neues aus Misburg

Letzens ging das Misburg-Blog an den Start. Bislang wurde in erster Linie über die Aktivitäten der örtlichen rechten Szene berichtet. Wie der Titel vermuten lässt, könnten durchaus mehr Beschreibungen aus dem Dorfleben eines hannoverschen Stadbezirks dort erscheinen.

Von hier aus erstmal ein Willkommen, gutes gelingen und dann die besten Wünsche für die Zukunft.



Eingestellt von Heiko um 23:47 | Kategorie: Hannover |

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Freitag 18 Dezember 2009

Achtung Achtung...

…hier spricht der Entstörungsdienst der Stadtwerke…

Habt ihr Spinnner mal wieder nicht die Kellerfenster zu gemacht?

Der Winterfrost kommt ja soo überraschend…

*andiestirnpatsch*



Eingestellt von Heiko um 20:26 | Kategorie: Hannover |

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Freitag 25 September 2009

Qual der Wahl

In meinem Wahlkreis (43) stehen (u.a.) doch zwei recht illustre Kandidatinnen mit einem Direktmandat zur Auswahl:

  • Edelgard Bulmahn (58, SPD)
  • Ursula von der Leyen (50, CDU)

Na Super!

Da fällt einem eine taktische Wahl in Form von unterschiedlicher Verteilung der Erst- und Zeitstimme doch echt leicht, oder?

Nehmt bitte Abstand von Beileidsbekundungen, Überredungsversuchen, „Spenden“ und dergleichen mehr – und nein, die Piraten bekommen von mir in dieser Wahl nichts. (Außer künftig ein wenig (recht wenig) Aufmerksamkeit – und das nur zu Beobachtungszwecken.)



Eingestellt von Heiko um 22:36 | Kategorie: Hannover |

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Sozialticket Hannover

Na also, Hannover kann doch etwas für seine sozial schwachen Bürger tun: Ab dem 1. 10. 2009 kann ein Sozialticket an den Fahrkartenautomaten der Üstra bezogen werden. Vorraussetzung für ein Ticket-S ist das Region-S-Ticket, welches wohl gerade an die Betroffenen verschickt wird.



Eingestellt von Heiko um 22:00 | Kategorie: Hannover |

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Donnerstag 10 September 2009

Nazi-Marschroute

Auch die HAZ berichtet über den Naziaufmarsch in Hannover: „Die Strecke führt vom Braunschweiger Platz über die Marienstraße, die Berliner Allee und die Kestnerstraße, die Stadt- und die Bultstraße zurück zum Ausgangspunkt. “

Lediglich die Beschwichtigung in der Überschrift „am Rande der City“ geht mir auf die Eier. Die Südstadt zählt zwar nicht mehr zum Zentrum dieser kleinsten Großstadt am Rande der norddeutschen Tiefebene, aber die Lage dieses eher bürgerlichen Wohnquartiers kann man durchaus noch zentral bezeichnen. Für außenstehende und HAZ-Schreiberlinge: Die Innenstadt lässt sich durchaus noch bequem in kurzer Zeit zu Fuß erreichen. Wenn die Jungs tatsächlich noch eine Fahrkarte lösen, schaffen sie den Weg bequem in weniger als 10 Minuten.

Wenn also am Samstag um 3 Uhr nachmittags ungewohnter weise die Glocken der evangelischen Gemeiden läuten, dann solltest Du wissen, das Du mal wieder was verschlafen hast. Hey Mädel: Steh am Wochenende einfach mal früher auf und zeig Flagge gegen rechts.



Eingestellt von Heiko um 24:14 | Kategorie: Hannover |

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Mittwoch 09 September 2009

Gericht verbannt NPD-Demo aus Hannovers Zentrum

So lautete die Überschrift der Nachricht von NDR-Online. Wenn man weiterliest erfährt man, das die Jungs zwar nicht in der Mitte unserer Metropole auftreten, sie aber ihren Veranstaltungsort in die Südstadt verlegen wollen. Na super!

Um zahlreiches erscheinen während der Gegendemo wird gebeten.



Eingestellt von Heiko um 23:42 | Kategorie: Hannover |

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Donnerstag 20 August 2009

Ist die HAZ besser geworden?

Vor einigen Tagen wurde hier in Hannover die erste Kirche abgerissen. Eigentlich wollte ich mich drüber äußern, aber das hätte den Geschmack des Nachtretens gehabt. Nun hat auch die HAZ in einem modernen Stil drüber berichtet. Blöderweise ist es für mich nicht neu, weil ich schon letztens davon erfahren habe, und zum anderen ist die Aufmachung so was von aufwändig. Mal 'ne Frage in die Runde: Was ist besser, ein Kurztext mit der relevanten Information, die man in quasi im vorbei gehen aufnimmt, oder ein aufwändig produziertes Video, welches meine Aufmerksamkeit uneingeschränkt für längere Zeit in Anspruch nimmt. Wir erinnern uns: Die Kerninformation war halt, das in Hannover die erste Kirche abgerissen wird.

Zurück zum Topic: Ist die HAZ besser geworden? Hmm… Ich muss ehrlich sein, die neuen Feeds habe ich noch nicht angetestet. Auf jeden Fall sollte sich Madsack mal äußern, wohin deren Reise geht. Denn was ich so beobachte hinterlässt bei mir den Eindruck, als das die Verlagsgesellschaft den so genannten großen Verlagen hinter her hinkt und still und leise aufschließen will – warum auch nicht. Die zwei oder drei Blicke, die ich in den letzten Tagen riskierte, deuten darauf hin. Warum auch nicht Videos, die eigentlich geringe Informationen Wort- und Bildgewaltig aufblähen – andere machen es ja auch so.

Ich muss mal wieder die wesentliche Frage in die Runde werfen:

  • Warum soll ich für euch Geld ausgeben?

Dann und wann sammle ich in der S-Bahn am Wochenende mal eine halbwegs vollständige, nicht zu fürchterlich zerknitterter Ausgabe ein. Die schaue ich mir auch mal an – wenn ich Zeit dazu habe. Insgesamt aber erscheint mir der Preis, der etwa die Hälfte eines gut belegten Brötchens entspricht, viel zu hoch. Lieber kauf' ich mir ein Brötchen als zwei HAZ oder NHP.

Der Deckmantel enthält im allgemeinen Dinge, die ich anderswo schon gelesen habe. Wenn ich denn Frühschicht habe und mal ein paar Minuten Zeit erübrigen kann, schlendere ich durchaus schon mal durch die drei Zeitungsläden am hiesigen Bahnhof. Dort tauschen ältere Mädchen, die mit Sicherheit einen Stundenlohn unterhalb der von Guttenbergs angestrebten Lohngrenze bekommen, altes totes Holz durch neues totes Holz aus.

Die angeblich frische Auslegeware kommt mir jedes mal wie der sinnbildliche stinkende Fisch vor, der bereits am Vortage serviert wurde – ich komme nicht umhin, alte bekannte zu treffen. Die HAZ (und die NHP) reihen sich nahtlos in das typografisch lausige Bild einer Fleischtheke ein, die Mett von vorgestern anbietet. Mein Feed-Reader liefert derzeitig besseres – und vor allem erheblich schneller und frischer.

Bei den Kommentaren – bei Madsack, nicht im WWW – habe ich manchmal fragen müssen, ob die bezahlten Schreiberlinge auf dem selben Planeten leben wie ich. Gut, das Niveau des „Wagners“ aus der „Bild“ wurde bislang nicht unterschritten, aber dennoch klappten sich bei mir so manches mal die Fußnägel hoch.

Ich muss an dieser Stelle mal wieder eine wesentliche Frage in die Runde werfen:

  • Geht es noch?

Ich denke schon.

Selbst beim Ihmeboten kommt teilweise mehr, als das es der bezahlpflichtige Madsack-Verlag „Online“ bringt. Manchmal sind die Meldungen von den zu erwartenden Staus, die mich künftig belästigen könnten, interessanter, als die beständig repetierten Grippewarnungen, die praktisch nur Reklame für wenige Pillendreher sind. Hakt da mal 'nen Schreiberling von Madsack nach? Den Eindruck habe ich bislang nicht.

Gerade der Ihmebote erinnert mich jeden Tag daran, meinen Arsch mal aus der Wohnung zu heben und meine Umgebung zu erkunden. Vielleicht sollte ich meine Umgebung öfter mal objektiv beobachten und darüber sachlich berichten. Diesen Ball spiele ich gerne an die festen Redakteure des Madsack-Konzerns zurück.

Nun ist es ja nicht so, dass man mal die eine oder andere Perle aus den turmhohen Altpapierbergen bergen kann. Trotzdem bleibt eine meiner wesentlichenFragen unbeantwortet:

  • Ist die HAZ besser geworden?

btw: Die Ladezeiten der HAZ-Online kann ich persönlich nur ziemlich vernichtend Umschreiben: Unter aller Sau; das geht besser.



Eingestellt von Heiko um 22:13 | Kategorie: Hannover |

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Heiß

Verdammt heiß, so heiß, dass man der Wäsche auf dem Balkon beim trocknen zu schauen kann. Es ist so heiß, dass die Wäsche auf Balkon schneller troknet, als dass die Waschmaschine nachliefert. Immerhin konnte ich zehn Grad Temperaturunterschied zwischen Wohnung und Draussen halten. Nächste Woche soll es wieder heiß werden…



Eingestellt von Heiko um 17:20 | Kategorie: Hannover |

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Dienstag 18 August 2009

Was taugt die HAZ?

Drüben beim Frontbumpersticker wird die Frage aufgeworfen, ob es sich lohnt, ein regionales Blatt ins Haus bringen zu lassen. FS wägt das Für und Wider ab, glänzt aber vor allem durch Negativ-Beispiele, wie sie die restlichen Mainstreammedien wie ein roter Faden durchzieht.

Nun – und damit gehe ich mit seiner Meinung konform – hängt es zuallererst vom gebotenen Inhalt ab. Schließlich soll ich als Kunde Geld hinlegen und etwas im Gegenzug erhalten. Meine Fragen an die HAZ lauten:

  • Bekomme ich echte Informationen?
  • Bekomme ich Einheitsbrei, den ich auch woanders beziehen kann – auch für lau?
  • Bekomme ich etwas exklusives geboten?
  • Wie grenzt sich die HAZ von seinen „Mitbewerbern“ ab?
  • Wie grenzen sich die Einzelprodukte des Hauses Madsack voneinander ab? (Hier sind auch Beteiligungen an anderen Medien gemeint.)
  • Wie ergänzen sich die Einzelprodukte des Hauses Madsack? (Hier sind auch Beteiligungen an anderen Medien gemeint.)

Die HAZ – eigentlich alle Produkte des Hauses Madsack – sind meines Erachtens durchaus dem Mainstream zu zuordnen. Der jüngste Zukauf von Bestandteilen des Axel-Springer-Verlags (nicht zu verwechseln mit wissenschaftlich orientierten Springer Verlag) zeigte lediglich, das sich Madsack in der norddeutschen Tiefebene ausbreiten will, um Marktanteile zu erheischen. Mehr nicht. Bei den zugekauften Blättern handelt es sich überwiegend um regional erscheinende Periodika, die entsprechend ihres begrenzten Verbreitungsgebietes zwar nur scheinbar wenige Kunden erreichen, aber man sollte nicht außer acht lassen, das die Blätter gewissermaßen aus einer Hand heraus gegeben werden.

Wir erinnern uns: Zeitungen bestehen aus mehreren Büchern. Das äußere Buch – auch als Mantel bezeichnet – wird in einer zentralen Redaktion erstellt. Der Mantel enthält im allgemeinen außer dem Titel vor allem den politisch/wirtschaftlichen Teil nebst einigen Kommentaren. Ein Teil des Geschäftsprinzips von Madsack ist es, eigenständig agierenden Lokalredaktionen einen Kosmopolitischen Mantel zu beschaffen, der – gegen Bezahlung versteht sich – den Lokalblättern etwas mehr an Weltgewandtheit verschaffen soll.

Wir erinnern uns: Die wöchentlich in unsere Briefkästen eingeworfenen Wochen- und Sonntagsblätter erscheinen ebenfalls im Verlag von Madsack. Die Mantel dieser Zeitungen wittern verdächtig nach abgeschriebenen DPA-Meldungen, während die Innenteile tatsächlich etwas eigenes im Sinne einer selbstständigen redaktionellen Arbeit darstellen. Füllmaterial wie SuDoKus, Haiopeis oder dem Dauerbrenner Kreuzworträtsel lassen wir mal außen vor. Wir halten fest: Madsack liefert den Rahmen, Lokalmatadoren dürfen im Innenteil agieren.

Ich sehe das – von außen betrachtet – als grundsätzliche Arbeitsweise von Madsack.

Besonders die ummantendeln DPA-Meldungen erregen nicht nur meine Aufmerksamkeit, auch FS vom Frontbumperstickers erregt sich nicht gerade vorteilhaft über die schlechten gesamt politisch- wirtschaftlichen Beiträge. Mir klappten sich zuweilen auch schon die Fußnägel hoch. Aber die lokalen Anteile könnten durchaus überzeugen, wenn… ja wenn…

Warum sollte ich für bedrucktes totes Holz aus dem Hause Madsack Geld ausgeben? Was geht?

Das mit dem Web 2.0 scheinen die Macher aus der August-Madsack-Straße-Numer-Eins auch schon langsam zu kapieren: Schon länger hab' ich den Feed der HAZ abonniert, aber seit geraumer Zeit kamen nur fünf News zweimal täglich rüber, deren Informationsgehalt gegenüber vergleichbaren Angeboten schlichtweg verblasste. Schon länger versuchte ich, über einen im Kopf der Website www.haz.de abrufbaren Link namens RSS etwas mehr Aktualität zu erreichen. Dies scheiterte in den letzten Tagen. Aber erst mit dem gestrigen Beitrag Frontbumperstickers probierte ich es erneut und siehe da, es gibt neue Feeds zu abonnieren. Die Tage werde ich sie mal antesten.

Warum sollte ich für bedrucktes totes Holz aus dem Hause Madsack Geld ausgeben? Welches Konzept verfolgt ihr? Ich kann es nicht nachvollziehen.

Nicht nur, dass ihr euren Schwerpunkt auf totes Holz setzt, euer bisheriges Konzept erinnert mich an tot gerittene Pferde. Euer Webauftritt kommt so langsam auf ein Niveau, das dem 21. Jh. entspricht.

Ich weis auch nicht, wohin das mit den Medien in der nächsten Zeit gehen soll, aber das was ihr da macht, erscheint mir ziemlich ziellos. Was wollt ihr? Noch mehr totes Holz? Web 2.0? Eure Käufer eurer Printmedien werden immer schneller älter und sterben weg. Ich für meinen Teil bin nicht mehr bereit, für totes Holz irgend einen Eurocent heraus zu rücken. Wo wollt ihr hin? Was müsst ihr lernen? Lasst euch endlich was einfallen.

Wie wäre es mit einer Berichterstattung über lokale Events die ihr so sponsort? Ach nein, das geht irgendwie nicht. Oder doch?

Das war jetzt blöd, weil ersteres war intern, zweiteres eine lokale Berichterstattung. Kann man nicht vergleichen… Oops, sprach ich da etwa irgendwie etwas von Kritikfähigkeit an? Seid ihr überhaupt Kritikfähig?

P.S. An Madsack: Für informative Lokalneuigkeiten würdt' ich glatt regelmäßig etwas aufbringen; aber das was jetzt geht, das geht so nicht. Grenzt euch doch mal durch eine wirklich nicht gleich geschaltete Berichterstattung ab, die eure „Produkte“ sonst so ummanteln. Was macht euch anders? Macht doch endlich mal was eigenes.



Eingestellt von Heiko um 5:24 | Kategorie: Hannover |

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Sonntag 14 Juni 2009

Hannover und seine CeBIT

Wie Neues Deutschland berichtet, hat sich vor langer Zeit unterhalb der Hannover Messe AG ein Schwarzes Loch aufgetan, welches sich originellerweise nur auf Steuergelder auswirkt.

Im Kern geht es darum, das im Zuge der Expo die Messenhallen an amerikanische Investoren verkauft und wieder angemietet wurden. Das Cross-Border-Leasing-Modell kommt der hannoverschen Kommune – also *„Uns!“* – teuer zu stehen:

„Die Verträge, die vor neun Jahren geschlossen wurden und eine Mindestlaufzeit von 28 Jahren haben, könnte die Messe AG zwar kündigen. Dann aber würden Vorfälligkeitszinsen an die Banken fällig, was noch teurer käme.“

Und jetzt eine blöde, rethorische Frage in die Runde: An welcher Stelle wird gespart? Auch dazu hat der Artikel eine Antwort parat, die leider nur zu vertraut klingt: Schuldenaufnahme, Haushaltskonsolidierung, Stellenstreichung, Nullrunden und dergleichen mehr. Vor allem die Summen der Zahlungen bewegen sich zwar nicht gerade im Rahmen einer HRE und dergleichen, aber in anbetracht einer einzelnen Stadt kann einem durchaus der Schwindel ereilen.

Irgendwie ging es in den letzten Tagen durch die Mainstreammedien, dass Neuverschuldungen ziemlich bäh sind und verboten werden sollen. Nun, und hier meine zweite, wiederum eher rethorisch gemeinte Frage: Wie sollen diese merkwürdigen vertraglichen Verpflichtungen erfüllt werden? Vor allem dazu schlußfolgert der Artikel recht beeindruckend – auch wenn die Antworten nicht mehr allzu neu sein dürften.



Eingestellt von Heiko um 21:17 | Kategorie: Hannover |

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Samstag 02 Mai 2009

Birthday - Süpersüß

Dann fand ich da noch einen Text auf einer Litfaßsäule, den man Ehrlichkeit – wenn überhaupt – nur knapp überbieten kann. Dummerweise war es keiner dieser üblichen Überredungsversuche seitens der Werbeindustrie, sondern mal eine persönliche Widmung. Zwar bleibt der/die Absender als auch die/der Adressat im Dunkeln, aber dennoch: Für was als öffentliche Mittleilungen sind Litfaßsäulen sonst so da?

 

(Die komplette Szene! Nix klicken, weil nix Vergrößerung; is 'n eigenes Bild von mir.)

Und nun das wesentliche Detail:

 

(Detail der von mir gekippsten Szene, brauchst nix klicken, Bild ist von mir)

Süper kühl ey! Für Deinen Geburtstag von hier aus die besten Wünsche für die Zukunft. Dafür das Du die besten Freunde der Welt hast, nochmal einen dopelten und dreifachen Glückwünsch hinterher. (Wer auch immer Du bist…!)

Noch einen für deine Fete: Birthday (performed by The Beatles – dreh gefälligst auf!)



Eingestellt von Heiko um 21:52 | Kategorie: Hannover |

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Samstag 03 Januar 2009

Achtung Achtung... Frost!

Erst krächzte irgendwas lautes durch die Straßenschluchten, zu verstehen war es nicht. Irgendwann eine halbe Stunde später kam der Lautsprecherwagen auch an meinen Fenster Vorbei: „Achtung Achtung“ war die Einleitung zur Ansage. An Terror dachte ich nicht, obwohl schon dann und wann mal ein Streifenwagen eine Ansage mit eben jenen Worten beginnt.

Endlich kam der Wagen näher und die Mitteilung wurde deutlicher: „Achtung Achtung! Hier sprechen die Stadtwerke…“ „Na kacke!“, dachte ich mir, „irgendein Vollhorst hat mal wieder die Kellerfenster offen gelassen.“ Und so kam es auch, denn im Anschluss wurden die betroffen Häuser genannt. Schwein gehabt, denn die Betroffenheitsgrenze verläuft im Haus gegenüber. Dennoch interessant war der Hinweis, das die ganze Aktion mehrere Stunden dauern könnte.

Auf die überraschten Gesichter jener bin ich mal gespannt, welche erst nachher nach hause kommen und aus dem Wasserhahn anstatt temperiertes Wasser ein geröchel nebst eklig braunem Blubber empfangen. Während ich das Fenster schloss vernahm ich einen laufenden Motor. „Der dritte heute“ sagte ich in Gedanken vor mich hin. Dabei war ich heute nur zum Geldautomaten unterwegs, und jetzt bei einem eher seltenen Blick aus dem Fenster sehe ich schon den Dritten, der seinen Wagen warm laufen lässt.

Noch nicht mal eine Woche richtig kalt, und schon geht alles schief, was wetterbezüglich nur schief gehen kann. Im Laufe der kommenden Woche soll es richtig kalt werden, na da bin ich mal gespannt… Und ach ja, die Gewässer in und rund um Hannover sind alles andere als zum Betreten freigegeben. Mal in den nächsten Tagen öfter in die (Online-) Zeitung schauen, wieviel sich für den Darwin-Award nominiert haben.

Den heutigen Frisörbesuch hab' ich mir geschenkt, viel zu kalt für einen Kurzhaarschnitt; scheiß auf's Aussehen.



Eingestellt von Heiko um 18:03 | Kategorie: Hannover |

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Sonntag 14 Dezember 2008

Entdeckertag für lau

Nicht nur das wir den üblichen Fahrplanwechsel bei der DB haben, im S-Bahn-Netz Hannover tut sich an diesem Wochenende einiges. Das Kleinere Problem für Vielfahrer dürften wohl die geänderten Linienbezeichnungen sein. Ärgerlicher könnten die geänderten Abfahrtszeiten sein. Die alte S3, jetzt S7, nach Celle beispielsweise fährt ab heute noch etwas früher ab.

Neu hingegen ist vielmehr das die beiden Linien von Hannover nach Hildesheim (über Lehrte, über Sehnde) mit neuen S-Bahnen bedient werden. Als kleines Schmankerl gibt am heutigen Sonntag die Mitfahrt für lau! Für Humpftata wird auch gesorgt. Man lese und staune, selbst die relativ junge S-Bahn-Hannover hat schon eine eigene Geschichte.

Also, ab heute gibt es neue Fahrpläne bei der Bahn. Wer Montag pünktlich zur Arbeit erscheinen will, sollte sich die neuen Pläne mal antun. Recht elegante Haltestellenabfahrtspläne für den Nahverkehr in Hannover gibt es beim GVH. (Eigentlich genau die Dinger, die sonst so in den Schaukästen rumhängen und kein Schwein liest.)



Eingestellt von Heiko um 2:01 | Kategorie: Hannover |

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Freitag 21 November 2008

Winter

Hmm, ich glaub' so nennt man das:



Eingestellt von Heiko um 21:51 | Kategorie: Hannover |

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Schnee

Jetzt schneit es auch in Hannover



Eingestellt von Heiko um 19:27 | Kategorie: Hannover |

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Sonntag 17 August 2008

Das bloggende Hannover

Nachdem Hannover-Blogs und hblox die Segel strichen, machte sich der Nachtwächter ans Werk und schuf einen neuen Aggregator unter dem einprägsamen Namen Das bloggende Hannover – Stimmen aus einer unterschätzten Stadt. Leute aus und um Hannover sollten mal vorbeischauen, und sich vielleicht Eintragen. Wenn sich nur die Hälfte derer Eintragen, die bereits bei den gescheiterten Projekten gelistet waren/sind, dürfte die Liste bunter und vielfältiger werden, als die Rivva-Blogger-Karte rund um Hannover.



Eingestellt von Heiko um 20:41 | Kategorie: Hannover |

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Mondfinsternis

Gestern hatte ich mal das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein: Auf meinem Balkon. Zu sehen war die überaus interessante Mondfinsternis. Elias hatte schon gestern ein paar Anmerkungen dazu geschrieben.



Eingestellt von Heiko um 20:14 | Kategorie: Hannover |

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Dienstag 12 August 2008

Googles Kinoschnellsuche

Ein neues Projekt der 'Datenkrake' Google zeigt dem Anwender ziemlich fix alle laufenden Kinofilme in der Umgebung an – man muss nur wissen, wo man wohnt. Krassen Respekt: bevor man sich mühsam durch die Seiten von Cinemaxx quält, einige kleine dabei längst vergessende Spezialkinos (ey, nix Porno, das aki im Hauptbahnho gibt es schon lange nicht mehr) übersieht, zeigt Google mal wieder, wie es einfacher geht.

Sogar das gerne übersehene Hochhaus mit seinem mordsmäßig hohen Fahrstuhl ist drin, die Programmkinos am Raschplatz (gegenüber dem Cinemaxx bitteschön) sowie das legendäre Apollo auf der Limmerstraße. Ja, früher ging es nach dem frühabendlichen Filmevent in Lindens bestem Kino in den gegenüberliegenden Schnellimbiss, der den mit einem zwinkernden Auge zu verstehenden Namen Prenzels Schlemmerhölle trug. Ja ja, das waren noch Zeiten… (… so, ist gut jetzt!)

Bislang alle Kinos listet die spezialisiert Google-Suche noch nicht, so fehlt beispielsweise das Kino im Sprengel oder das Kommunale Kino. Aber ist ja auch egal, denn zusätzlich werden Kinos in der näheren Umgebung gelistet, zu denen sich eine Anfahrt über eine angemesene Entfernung lohnen würde – würden sie mal etwas mehr als Mainstream zeigen.



Eingestellt von Heiko um 16:18 | Kategorie: Angeklickt, Hannover |

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Dienstag 29 Juli 2008

Rainy Day

Da las ich heut morgen noch den Wetterbericht um fest zu stellen, dass das Wetter keinerlei Erleichterung bringt. Glühend heiß mit eher steigender Tendenz, so hies es. Heut' Nachmittag beim Frisör – dann und wann benötigt man ja reale soziale Kontakte – noch über die kommende Trockenperode gesprochen. Auch darüber, dass ein kurzer Regenschauer eher die Schwüle hebt, als das es eine Erleichterung gibt. Meine Opponentin gehörte eher der Fraktion der 'Ich möchte es immer warm haben' an. Okay, wir einigten uns darauf, dass die Pflanzen etwas davon haben – einen Verschnitt am eigenen Kopf wollte ich wirklich nicht riskieren – obwohl das bei einem bürstenhaften Maschinenschnitt schwerlich möglich wäre.

Etwas später, am frühen Abend, kamen Windboen auf, auf das Fenster und Türen nur so knallten. Diverse Topfpflanzen mussten vom Balkon in die Wohnung evakuiert werden. Der Regen war zwar nur mäßig, aber die Luftfeuchte stieg derart an, als das die gefühlte Temperatur die tatsächliche derzeitig immer noch übersteigt. Keine Erleichterung trotz Regen, dafür kleben die Klamotten förmlich am Leib. Immerhin kann ich mich damit trösten, das es morgen etwas grüner ist. Es ist halt ein durchschnittlicher nordischer Sommer.



Eingestellt von Heiko um 21:26 | Kategorie: Hannover |

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Donnerstag 24 April 2008

Raucherkneipen

Eine nette Liste mit hannoverschen Kneipen und Restaurants, in welchen das Rauchen noch erlaubt ist, findet sich auf www.raucherguide-hannover.de.



Eingestellt von Heiko um 14:24 | Kategorie: Hannover |

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Montag 24 September 2007

... Unfall mit Personenschaden - a day in the life

Propevolle war es mal wieder in der Innenstadt. Zum frühen Abend dieses Sonntags hin war es im Hauptbahnhof so voll, das ein durchkommen schnelleren Schritts praktisch unmöglich war. Der überwiegende Teil des Publikums bestand aus Familien, von denen einige wenige Kinder Luftballons mit Spongebob-Figuren trugen. Ebenfalls waren die Fans der 'Roten' für ein gewöhnliches Bundesligaspiel viel zu jung. Selbst die an sonstigen Spieltagen üblichen anwesenden, mit voller Montur belasteten Ordnungshüter waren heute deutlich leichter bekleidet und weniger in ihrer Anzahl, ihre Anwesenheit verlor sich schlichtweg im bunten Treiben der Reisenden. Um halbwegs vorwärts zu kommen, war Gemächlichkeit oberstes Gebot – was diesem eigentlich sehr schönen Spätsommertag sehr entgegen kam.

Nun war es ja nicht so, dass meine Wenigkeit sich freiwillig ins Getümmel stürzt. Dafür bin ich selbst bei diesem Wetter viel zu Faul. Aber für ein paar Cent mehr tut man halt auch an einem Wochenende Dienst. Allein schon die Hinfahrt zum Hauptbahnhof wich von der üblichen Erfahrung ab. Die Strapazenbahn – in Hannover nennen wir nun einmal unsere Straßenbahn so – war in Richtung Innenstadt einfach nur voll.

Gedanklich malte ich mir die Konsequenzen für meinen bevorstehenden Dienst aus: Viele Menschen, viel Gepäck, viele Fahrräder. Vor allem die Fahräder an Wochenenden haben es mir angetan. An praktisch jeder Haltestelle steht eine gefühlte Hundertschaft parat, welche ihre Zweiräder immer durch ein und die selbe Tür zwängt. Bis zum Dienstantritt war noch genügend Zeit, also übte ich mich in Demut und ertrug diese ewigte Wiederholung des selben Schauspiels. Dennoch sei erwähnt, das ich mir bis zum jüngsten Tag eine Frage an alle Radfahrer nicht verkneifen werde: Warum fahrt ihr eure Scheißdingern nicht selbst?

Egal.

Das Wetter war gut, die Stimmung neutral und niemand lieferte einen Anlaß zu irgendwas. Es flutschte irgendwie und alle erweckten einen zufriedenen Eindruck. So ergab ich mich der Stimmung der Mehrheit, fuhr zum Hauptbahnhof und trat meinen Dienst an. Ein pflichtgemäßer Blick in die Unterlagen vesprach die Schiebung einer ruhigen Kugel. Und so ging es auch los.

Die von mir zu übernehmende S-Bahn kam pünktlich, die von mir ausgeführte Abfahrt war auch pünktlich. Hey, wenn man nur zwei Tage in der Woche arbeitet, muss so was wie Pflicherfüllung drin sein. Immerhin umfassen meine Wochenenden fünf Tage. Ein wenig Fit darf man sich daher schon fühlen. Die erste Rutsche ging nach Bennemühlen – Bennenühlen hinter Mellendorf, nicht bei Elze. Der Anfang der Schicht lief problemlos, bis auf existientelle Frage, warum die all die vielen Leute mit ihren Fahrrädern niemals Fahrradfahren.

Zurück im hannoverschen Hauptbahhof, das Tagesmenü vom 'Dames' (Leber mit irgendwas und Plastikbesteck) im Pausenraum reingezogen (die Leber war Klasse, das per Mikrowelle aufgewärmte drumherum war Instant), mit einem halbwegs frischen Kaffe XXL (1,80 €, Le CroBag, Gleis 14) in der Hand ging es auf zur zweiten Rutsche. Diesmal nach Nienburg (Weser). Die grundsätzlich warme Stimmung in Hanover entsprach immer noch dem sommerlichen Wetter. Niemand gab auch nur irgendeinen Grund für eine Böse Stimmung.

Zurück im hannoverschen Hauptbahnhof stellt ich erfreut fest, dass 'meine' S-Bahn sauber war. Nein, sie lässt grundsätzlich nichts hier und da mal 'fallen'; S-Bahnen selbst gelten durchaus als Stubenrein. Vielmehr stellen manchmal einige wenige Fahrgäste ein Problem dar. Vor allem an Fußball-Wochenenden. Dieser Sonntag lief bislang einfach nur Rund. Mit einem zweiten, heißen XXL-Kaffee am Mund sollte es erneut Richtung Nienburg gehen. Aber eine Minute nach Abfahrtszeit sah ich mich gezwungen, den zuständigen Fahrdienstleiter anzufunken.

Aus den übermittelten Sprachfetzen entnahm ich, dass bei Leinhausen – das liegt auf der Strecke nach Nienburg – wohl Leichenteile im Gleis gefunden hat. Für meinen Teil dachte ich mir, dass sich das mit der Abfahrt wohl noch erheblich verschieben wird. Über die zunächst zwanzig Minuten Verspätung – welche Verantwortliche vorher sagten – haben meine Kollegen und ich nur gegrient. Kundenfreundlich orientiert wie ich an zwei bis maximal drei Tagen in der Woche bin, informierte ich die Fahrgäste über den Sachverhalt.

Anhand der Rückfragen seitens der Kundschaft schien mir, dass das Gros der Fahrgäste die Information richtig verarbeitete. „Mist!“ dürfte deren erster Gedanke gewesen sein. Denn was ein Unfall mit Personenschaden bedeutet, bedarf grundsätzlich keiner größeren Erläuterung. „Wie komme ich jetzt von hier weg?“ war mit Sicherheit die zweit meist gedachte Frage dieser Stunde. Die Dämmerung verging, der Abend ward immer noch mild und mein Zug blockierte ein Gleis.

Ein paar wenige nahmen ihr Recht auf Information war und fragten nach. Aus dem geöffneten Seitenfenster heraus beantwortete ich nach besten gewissen all jene Fragen nach der neuen Abfahrtzeit: „Keine Ahnung“ war Sinngemäß meine eigentlich richtige Antwort. Immerhin lag eine Leiche in dem Gleis herum, welches ich mit zunehmender, drastischer Verspätung befahren sollte. Diverse Funksprüche und Telefonate über mein dienstliches Cell-Phone bestägtigten dies. Aus dem geöffneten Seitenfenster meines Führerstands heraus verkündete ich an die Wenigen der Fragenden diese Kunde: „In Leinhausen gab es einen Personenunfall“. Ein wenig fühlte ich mich wie ein Priester: Von abgehobener Warte aus – dem geöffneten Seitenfenster meines Führerstands heraus – verkündete ich Neuigkeiten bar jeglicher Weisheit. Und Schwarz ist meine bevozugte Kleidungsfarbe.

Wenn der Informationsstand soweit gediegen ist, weis man als Eisenbahner, was gerade abläuft: Bundes- und Landespolizisten sammeln die Übrigbleibsel eines frisch verblichenen Mitmenschen aus dem Schotter. Dennoch fragten wenige unverzagte Fahrgäste nach, denn sie wollten den Grund für die mittlerweile dreiviertelstündige Verspätung wissen. Ein lapidares „in Leinhausen hat man jemand über den Haufen gefahren“ reichte manchmal nicht aus. Kein Wunder. Denn mit einer Eisenbahn fährt man niemanden über den Haufen. Im Gegenteil.

Kindliche, eher vom Hollywood-Kino geprägte Naturen finden vielleicht Analogien zum Splatter-Genre. Aber die armen Schweine, welche die Reste mühsam zusammen suchen müssen, verfluchen den Tag, an denen sie ihren Job wählten. Das zeigt das große Kino nicht, wie eklig die Nacharbeit eines Personenunfalls wirklich ist. „Über den Haufen fahren “ gilt wohl mehr als freundliche Umschreibung. Zerstückeln trifft es eher. So lauteten auch die ersten Berichte meiner Kollegen, welche den noch frischen Tatort absuchen mussten.

Jene Kollegen mussten natürlich erst mal nachschauen, was sich hinter der via Funk abgesetzten Meldung bezüglich eines gemeldeten Fundes diverser Leichteile verbirgt. Immerhin stand ein anderer Kollege mit seinem Regionalexpress mit aufgeblendeten Scheinwerfern vor dem Fundort. Das eine oder andere rumliegende Körperteil satt anstrahlend, wohlgemerkt. Hie und da lag etwas menschliches herum, ein paar Polizisten rannten auch durch die Gleise und irgendwie war alles recht ecklig.

Kein Wunder, denn ein Mensch der mit einem 160 km/h schnellen Zug erfasst wird, den verteilt es richtig. Vor allem, wenn er unter die Räder kommt. Was für eine Schweinerei so ein Mensch hinterlassen kann, ist immer wieder erstaunlich. Vor allem, wenn er über mehrere hundert Meter verteilt wird. Aber dafür muss man persönlich anwesend sein, um diese Wirkung in irgendeiner Art nachvollziehen zu können.

Das übelste verschwindet nach ein paar Minuten, weil das Blut eines Überfahrenen aus vielen großen durchtrennten Schlagadern ins Gleisbett pulsiert. Übrig bleiben halt Körperteile, so ganz ohne Zombie-Splatter. Der Gestank, der ein geöffneter Darm verbreitet, könnte bei empfindlichen Nasen Brechreiz erezugen. Glücklicherweise aber stand der spätsommerlich linde Wind dieses Abends günstig. Die des Tatorts vis-á-vis befindliche städtische Kläranlage in Hannover-Herrenhausen (Tagline: Wir klären das) verströmte wohlwollend ihr dominantes Bouquet über die Fundstelle.

Shit happens. Für das Fehlverhalten einer Dumpfbacke wird

Unter Eisenbahnern wird über Selbstmörder kaum geredet. Warum auch? Unangenehmer hingegen sind Arbeitsunfälle, bei denen beispielsweise eine Arbeitsrotte aufgemischt wird – alle beteiligten erledigten ihren Job und trotzdem ging irgend etwas daneben. Das ist echt Scheiße. Mist, jetzt bin ich in der Metaebene; husch husch zurück zum vergangenen Wochenende.

Nachdem sich heraus kristallisierte, das meine Abfahrtszeit bereits deutlich über eine Stunde sein würde, entwickelte mein Weisungsbefugter über einen Plan B hinaus noch einen Plan C. (Hi Reese, deine Chefs können mich mal am Arsch lecken – die Züge rollten wieder! Frag' sie was geht, Mann!) Eben jener endgültiger Plan sah vor, den Verkehr aufrecht zu erhalten. Nach dem es wieder lief stellte sich mir jene Frage, welche an die Allgemeinheit weiter gereicht wird: Über den vielen nicht genannten Hauptrollen dieser authentischen Story hinaus gibt viele nicht genannte. Wer ist mit den nicht genannten gemeint?

Kleiner Tipp: Alle Beförderungsfälle.

Nun bin ich fast zum Abschluss dieses Beitrags doch nicht mehr von der Metaebene runter gekommen. Vielleicht hilft eine andere Randnotiz über das hannoversche Eisenbahnleben über dieses Manko hinweg: Stunden bevor sich die Entleibung nahe Leinhausen zutrug, verreckte das von Hannover-Linden ferngesteuerte Stellwerk in Ronnenberg. In technischer Hinsicht natürlich, diesmal gab es nur zu spät ankommende. Allein die Beibringung eines Stellwerkbedienungsberechtigten per Taxi aus dem angrenzenden Hannover soll über eine dreiviertelstunde gedauert haben… Immerhin… Aber trotzdem mal randbemerkt: Wieviel Arbeitslose haben wir nochmals?

Aber letzteres war vor noch weit meiner Schicht, während ich in meinem Koben suhlte und zufrieden vor mich hin grunzte.



Eingestellt von Heiko um 7:57 | Kategorie: Hannover |

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Donnerstag 05 Juli 2007

Catch the Rainbow (3)

 

Kein Gemälde, 's ist 'n Foto (guggsdu exif). Das Original gibt es nach einem Klick auf obiges Bild. Danach noch nach rechts gedreht und farbkorigiert. Dann passt es. (Macht was draus!)

Update

In den Exif-Daten steht nicht drin, dass ich einen zirkularen Pol-Filter vor das Objektiv schraubte.

 

Am selben Nachmittag sah es am anderen Ende des Regenbogens etwa so aus:

 

Schätze konnte man dort leider nicht finden.



Eingestellt von Heiko um 22:30 | Kategorie: Hannover |

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Catch the Rainbow (2)

 

Der bisherige Sommer war zwar nicht warm, aber irgendwie bunt.

Einfach nur so aus dem Fenster geschaut, nix eingeworfen.



Eingestellt von Heiko um 14:52 | Kategorie: Hannover |

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Sonntag 01 Juli 2007

Marsch geblasen

Und das vor dem Aufstehen! Sei es d'rum, heut' Nachmittag ist großer Umzug.



Eingestellt von Heiko um 8:41 | Kategorie: Hannover |

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Samstag 23 Juni 2007

Catch the rainbow

Irgendwelche Musik dröhnt durch die Nachbarschaft. Erst wollt ich den Typen zwei Etagen unter mir dafür verantwortlich machen, aber der war es nicht - wirklich nicht. Kurz darauf erinnerte ich mich an ein angekündigtes Genesis-Konzert im Niedersachsenstadion in der AWD-Arena. Nun, es läuft derzeitig; ausweichen zwecklos. Immerhin soll Peter Gabriel wieder dabei sein, was aber die derzeitige Situation wenig verbessert.

Kurz nach Konzertbeginn ging ein Platzregen auf Hannover nieder, welcher meine Laune hob. Denn das Mütchen des zahlenden Klatschviehs in des Arena Rund wurde gekühlt. Mit Sicherheit nahmen sie davon nur am Rande Notiz. Kunststück, bei den Entrittspreisen würd' ich mich von sowas wenig beeindrucken lassen. Dafür ist um 23.00 Uhr Schluss, die Nachbarn haben da ein Ohr drauf – und einen Finger an der Telefontastatur.

Aber morgen steht mit Sicherheit in der Lokalpresse geschrieben, dass das Publikum dieses höhere Ereignis entweder gar nicht oder als willkommene Abwechslung wahr nahm. Für mich war es die Hauptsache des heutigen Abends, denn bei derartigen, von der Abendsonne begleiteten Regenschauern entstehen in der Regel die schönsten Regenbögen. (Siehe obigen Schnappschuss!)

Rainbow? Klar, einige von euch erinnern sich besimmt, Richtie Blackmore's Rainbow mit Catch the Rainbow:

(Besser ging's nicht - Anklicken, Augen zu und durch! Oder bei Amazon!)

P.S.

Unermeßliche Schätze soll es geben am Ende des Regenbogens. Suchen werd' ich nicht im Genesis-Konzert, sondern hinter den Häusern jenseits meines Balkons.



Eingestellt von Heiko um 21:34 | Kategorie: Hannover |

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Freitag 15 Juni 2007

Alptraum (at) Hannover

Zuweilen erbaut es doch, die wöchentlich im Briefkasten befindlichen 'Käseblätter' mal Inhaltlich zu filzen. Die hier in Hannover erscheinende Hallo-Sonntag-Zeitung berichtete in einem sehr kurzen Artikel über eine hiesige Selbsthilfegruppe.

Unter www.alptraum.org befindet sich die Homepage der hier in Hannover erscheinenden Projektgruppe „Agenda 2010 kippen“, welches über die Probleme hiesiger Hartz fearler berichtet. Weiterhin wird über die alltäglichen Erfahrungen verschiedener Bürger mit ihren Ämtern berichtet.

Diesen Monat gibt es erstmalig eine Ausgabe der seit 01/05 erscheinenden Print-Version kostenlos als PDF zum Download.



Eingestellt von Heiko um 24:08 | Kategorie: Hannover |

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Donnerstag 12 April 2007

Frühling

Tja, er ist jetzt echt da.

 

Lässt sich echt nicht mehr wegleugnen.



Eingestellt von Heiko um 19:29 | Kategorie: Hannover |

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Dienstag 30 Januar 2007

Retromedia - weniger ist mehr

Endlich hat retromedia.de mal wieder was veröffentlicht. Retromedia bezeichnet sich selbst als Friedhof der Medienbranche und berichtet bislang über eingestellte Printmedien. Mit der bislang recht geringen Veröffentlichungskadenz gehört das Watch-Blog leider nicht zu den 'jeden-Tag'-Medien, aber dafür sind die Beiträge umso gehaltvoller. Die geringe Veröffentlichungsrate kann man damit entschuldigen, das die Medien zwar unablässig ihren eigenen Untergang prophezeien (die Verkäufe sind nun einmal Rückläufig), aber es stirbt halt nicht jeden Tag eine Zeitung. Und die eingestampften lokalen Käseblätter interessieren eh' niemanden [1].

Lernen kann man aus den wenigen Artikeln auch ein wenig. Beispielsweise das Look prinzipiell nichts anderes war als Frau im Spiegel, nur mit anderem Cover – und geringen inhaltliche Anpassungen. Die Kundenverarsche wurde vom Markt mit unwilligem Kaufverhalten quittiert. Oder das vielbesungene Zeitgeist-Tempo, die zu ihrer Jubiläumsausgabe entsprechend gewürdigt worden sind. Beispielsweise war mir neu, das aus Tempo dieses Ballungsraum-Partyveranstaltungs-Magazin namens Prinz wurde. Jenes hat uns hier in Hannover den Schädelspalter kaputt gemacht, das vor Jahren eine Ergänzung zu Madsack war. Vielleicht wird aus dem Stadtkind mal was, aber das ist eine andere Baustelle und hat mit Retromedia nichts zu tun.

P.S.

Wenn ich schon auf hannoversche Stadtmagazine verlinke, dann darf das in Kneipen ausgelegte Urgestein namens MagaScene natürlich nicht außen vor bleiben.

[1] Wobei ich die Aussage, "das 'Käseblättter' niemanden interessieren" mittlerweile stark relativieren muss. Das wöchentlich hier in Hannover im Briefkasten liegende kostenlose Hallo Sonntag erfüllt sehr wohl einen Zweck. Da mittlerweile immer mehr Haushalte (Rentner, Lehrlinge, Studierende, Geringverdiener, Hartz IVler, …) auf Zeitungen verzichten müssen, erfüllen die Blätter eher allgemeine wochenaktuelle Informationsaufgaben. Dennoch bleiben an diesem Blatt einige Kritikpunkte haften: Zu wenig Lokalpolitisches (das konnten die Vorgänger besser) und zuviel Mainstream – ein Augenmerk auf die Region Hannover könnte ein echter Vorteil sein.



Eingestellt von Heiko um 12:28 | Kategorie: Angeklickt, Hannover |

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Donnerstag 18 Januar 2007

Welch' irres Gewitter

gerad' hier in Hannover. Vielerlei Leut' wünscht' ich, das sie der Blitz beim scheißen treffen möge. Aber Berlin ist so fern…



Eingestellt von Heiko um 17:38 | Kategorie: Hannover |

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Scheiße,

in diesem Winter wird noch nicht einmal das Bier auf Balkon gekühlt.



Eingestellt von Heiko um 14:27 | Kategorie: Hannover |

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Montag 01 Januar 2007

Wilhelm Busch: Gesamtausgabe in vier Bänden

Auch schon vor Weihnachten kam in der Referenzbibliothek der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser Wilhelm Buschs Gesamtausgabe heraus. Dieses Werk umfasst vier 'dicke' PDFs, deren Downloads insgesamt über 70 MB betragen. Zur Erinnerung: Wilhelm Busch gilt als einer der Väter der Comics. Wer sich für das neue Jahr erheblich mehr körperliche Betätigung vorgrnommen hat, findet in den Büchern einen verdammt guten Grund, um bei diesem Sauwetter nicht raus zu müssen. (via The Cartoonist)



Eingestellt von Heiko um 23:05 | Kategorie: Hannover |

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Mittwoch 08 November 2006

96 führt in München?!

Eben beim Bierholen erfahren: Hannover 96 führt in München gegen Bayern München 1:0!? Sind unsere Jungs etwa in der Lage, Fußball zu spielen?! Wäre ja eine echte Überraschung!



Eingestellt von Heiko um 21:39 | Kategorie: Hannover |

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Freitag 20 Oktober 2006

Schöne Grüße vom Maschsee

Maschsee in Hannover  

"Hallo Mama, wir hatten heute in Hannover ein tolles Wetter"



Eingestellt von Heiko um 23:42 | Kategorie: Hannover |

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Dienstag 17 Oktober 2006

'...ewig droht der Baggerzahn'

Abriss in Hannover

Irgendwann vor sehr langer Zeit kam mir ein Bilderbuch unter, das so gar nicht mehr mehr meiner Zielgruppe entsprach. Eine geschickte Auswahl meiner Kindergärtnern kann ich ausschließen, das Buch ist dafür zu neu. Wahrscheinlich muss ich in einer kurz darauf anschließenden Lebensphase darauf gestoßen sein. Der allerspäteste Zeitpunkt war der Tag, an dem ich erstmalig in das Geschäftszimmer meines Kompaniespieß' trat. Dort waren alle Seiten als Bordüre knapp unterhalb der Decke ausgehängt. Mindestens zwei Bände – meine Erinnerung spricht lautstark von einem in Hardcover gebundenen Buch – waren dort verarbeitet. Das sich unterhalb der im Dienstzimmer ausgehängen Bilder die üblich einzusehenden Dienstpläne und Aushänge befanden, tut nichts zur Sache.

In dem Bilderbuch geht es um die kontinuierlich fortschreitende Veränderung schlechthin. Alte Häuser werden eingeebnet, neue errichtet. Zwischendurch kommen Schnellstraßen und per Leuchtreklame ausgeschilderte Läden hinzu. Einzig ein kleines Häuschen bleibt bestehen, was wohl die Erinnerung an (irgend)eine gute alte Zeit aufrecht erhalten soll. Vielleicht sollte dieses Häuschen auch eine gewisse Stabilität in den Fluss der Zeit bringen. So genau habe ich Jörg Müllers Geschichte nun auch nicht mehr im Kopf.

In diesen Gebäuden taten einst vierlerlei Menschen ihren Dienst – einen davon kenne ich immer noch. Mit ihm besuchte ich einst eine Kantine, in der vielerlei Kollegen seines schlages ihre Mahlzeit einnahmen – die in weiteren Nebengebäuden vielerlei Arbeiten verrichteten. Beispielsweise Eisenbahnwaggons mit Fracht beladen, Briefe in stählerne Postfächer verteilt oder Kunden in Sachen Porto beraten. Kurzum: Es war rund um die Uhr immer irgend etwas was los. Was aber eurer heutigen Party-Generation nicht unbedingt gefällt.

"Um zum Kern der Sache zurück zu kommen" – nun ja, dises Floskel wär' zu billig. Einer dieser vielen Menschen die in diesen abgerissenen Gebäuden ihren Dienst taten, hat mittlerweile Frau und Söhne. Eben jener Vater sorgte dafür, das es weiter geht. Eben jener Kumpel von mir verrichtete wesentliche Teile seines Arbeitlsebens in jenen Häusern, die gerade zugunsten irgenwelcher Shopping-Malls fallen. Eben jener Vater träumt von einer besseren Welt – für seine Kinder.

Nichts ist beständiger als die Änderung!



Eingestellt von Heiko um 20:00 | Kategorie: Hannover |

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Sonntag 08 Oktober 2006

Käsekuchen offline

Solltest du mal in Hannover sein und Lust auf guten Kuchen haben, schau mal ins Café K herein – und bring Zeit zum Genießen mit. Die Parkplatzfrage vor diesem Lokal wird sich zwar nach diesem Beirag noch verschärfen, aber Ralf wird sich trotzdem über deinen Besuch freuen. Seine Kuchen und Torten waren schon immer brilliant! Vor allem dieser besonders lockere Käsekuchen… (ohne Rosinen!)

Hier der HannoverBlogsKonformeLink!



Eingestellt von Heiko um 2:25 | Kategorie: Hannover |

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Sonntag 17 September 2006

Mist...

Eichhörnchen  

...die kleinen scheißerchen sind ja wirklich flink...

Aber hey, Neugier obsiegt immer!

nagendes Eichhörnchen



Eingestellt von Heiko um 17:35 | Kategorie: Hannover |

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Samstag 16 September 2006

Der vergessene Engel

 

Wow, ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet, das es den alten Friedhof auf dem Lindener Berg noch gibt. Zu meiner Schulzeit war er ja schon recht verlassen. Aber mittlerweile nimmt die Anlage ja richtige Züge eines Urwalds an.



Eingestellt von Heiko um 18:32 | Kategorie: Hannover |

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Montag 11 September 2006

Studentenparkplatz

 

(*scnr*)



Eingestellt von Heiko um 3:38 | Kategorie: Hannover |

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Sonntag 10 September 2006

Technorati: Adler Deutschland Symbol Befindlichkeit Nachtgedanken

Adlerfigur in Stein  

(Klick auf das Bild)



Eingestellt von Heiko um 21:29 | Kategorie: Hannover |

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Sonntag 03 September 2006

Dämmerung

 



Eingestellt von Heiko um 20:29 | Kategorie: Hannover |

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Mittwoch 30 August 2006

Bilder aus dem alten Hannover

Es liegt an der Grenze zwischen dem mitteldeutschen Berg - und Hügelland und dem norddeutschen Flachland. Hannover ist als Marktsiedlung an einer schmalen Stelle des Leinetals entstanden.

Eine sehr kleine, aber feine Fotosammlung zeigt, wie die hannoversche Altstadt heute aussehen könnte, wenn – ja wenn... (richtet euren Blick auch in die Kommentare.)



Eingestellt von Heiko um 21:42 | Kategorie: Hannover |

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Donnerstag 22 Juni 2006

Meyers Garten

Was so alles in einem Biergarten passieren kann, wenn man mit Kumpels und deren Nachwuchs in einem Biergarten einkehrt, überlasse ich mal der Fantasie des Lesers. Deswegen die Highlights in der Kurzfassung:

Mausgrauer Topolino am Eingang

Nett zurecht gemacht ist der kleine schon, der am Haupteingang geparkt war. Zwar in einigen Details nicht originalgetreu, aber niedlich ist der Elefantenrollschuh dennoch. Diese kleine Begebenheit erinnert mich an meinen ersten Wagen, einen Fiat 126. Weiterhin leben außer mir noch viele andere in der Hoffnung, Fiat könnte seinen Trepiuno nächstes Jahr auferstehen lassen. (Für das Foto beschmutzte ich mir immehin meine Knie.)

Mitesser unterm Tisch zwischendurch

Oder doch ein pfiffig eingerichteter Abräumdienst? In Anbetracht der vielen Kinder musste man halt aufpassen, wo man hineintritt. Vogelkacke war dabei noch die angehmere Option. Unvorstellbar wäre hingegen die allgemeine Reaktion gewesen, hätte man eins von diesen Federviechern erwischt... Wenn etwas zum Essen auf dem Tisch stand, kamen die Vögel bis fast an den Teller. Aber wehe, man streckte seine Hand aus – oder versuchte zu Fotografieren.

Artige Kinder zum Schluß

Der frühe Abend im Biergarten bot vierlerlei – vielleicht nicht neue – Erfahrungen. Beispielsweise gibt es im einundzwangstigten Jahrhundert immer noch artige Kinder, der Meyers Garten scheint baulich recht interessant, der angeschlossene Spielplatz ist selbst für über vierzigjährige noch witzig, in der dem Biergarten angeschlossenen Restauration gab es kein Geflügel und HandyCams sind generell von der Bildqualität her soo Scheiße...

Ne, im ernst alles im allen ein netter, wenn auch kühler Sommernachmittag.



Eingestellt von Heiko um 23:22 | Kategorie: Hannover |

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Donnerstag 15 Juni 2006

Geeiste Cereralien

Trotz des für hiesige Regionen ungewöhnlich heißen Wetters unternahm ich eine kurze Exkursion zu einem meiner Kumpels. Meine unangekündigte Ankunft gestaltet sich in der Regel derart, als das ich seinen Klingelknopf betätige und auf ein knappes 'Ja?' aus der Gegensprechanlage mit der Gegenfrage "Was gibt es zu Essen?" antworte.

Verkipptes Bier, was aufgewischt wird.

Im weiteren Verlauf des verspäteten vormittags schaute ich einen meiner Kumpel beim Spargelschälen zu. Noch während dieser Hausarbeit kam seine Ehefrau vorbei und legte ein Rezept aus einer Arztpraxis auf den Tisch, dass sie einer im Wartezimmer ausliegenden Frauenzeitschrift kurze Zeit vorher entriss. Kurz: Das Mittagsmahl mit der Sauce Hollandaise von einem 'Arztrezept' war alles im allen sehr lecker. Auch der in Mengen gewürfelte frische Schinken als 'Fingerfood' gereicht war zu den sonst üblichen durchsichtigen, wenigen Scheibchen erlesener Gastronomie eine willkommene Abwechslung.

Der Rest des Nachmittages gestaltete sich ob der Außentemperatur und des vollen Magens recht träge. Die beste Idee seitens einer meiner Kumpels war: Ein Bier, genüsslich im Schatten gesuckelt. Ja klar, die Idee gefiel mir. "Wie wäre es mit einem Weizenbier?" schlug er vor. "Einem geschenkten Barsch schaut man nicht in..." dachte ich mir und äußerte "Warum nicht?"

Problem: Nur ein Weizen war kalt gestellt. Ein zweites musste kurzfristig in angemessener Zeit von einer sommerlichen auf eine genehme Trink-Temperatur gebracht werden. Ich muss hinzufügen, dass die Idee des gemächlichen Bierkonsums im Halbschatten schon recht früh am Tage gefallen ist. In Anbetracht des recht knappen Rest des Tages legte einer meiner Kumpels eine Flasche Weizenbier ins Eis.

Nach dem Mittagsmahl in familiärer Umgebung samt einer guten Verdauungspause ging es in den Garten. Die alltäglichen erzählten Befindindlickeiten einzelner während einer gemeinsam eingenommenen Mahlzeit beeindrucken mich immer wieder – auch das muss mal erwähnt sein. Die mittlerweile fest geplante private Freiluftveranstaltung nahm konkrete Formen an.

Das Ambiente in Form eines Tisches, einer angemessenen Bestuhlung sowie passender Trinkgläser und eines Aschenbechers war recht fix geschaffen. Kurzum: Es war nicht luxuriös, aber gemütlich. Der Tisch war schnell gedeckt, denn viel brauchten wir nicht. Anschließend ging es ans Umfüllen der Weizenbiere aus den Flaschen in die Gläser. Mein dunkles Weizen war normal gekühlt und somit kein Problem. Aber das Bier meines Kumpels war schockgefrostet. In der Flasche war keinerlei Eis auszumachen, sie war zwar sehr kalt, aber ansonsten als normal zu betrachten.

Mein dunkles lies sich wie gewöhnlich einschenken. Sein helles zunächst auch. Aber an der frischen Luft gefror die Schaumkrone. Das, was man gewöhnlich als Blume bezeichnet, war ein Eispanzer aus geschäumten Weizenbier. Da die vereiste Schaumkrone aber noch für Flüssigkeiten durchlässig genug war, konnte mein Kumpels durchaus noch Bier nachgießen.

Erst einen kurzen Moment später stellten wir fest, dass das Bier überlief und auf die Plastiktischdecke schwappte. Jetzt erfasste uns echte Hektik. Wir hatten ja schon viele Formen des Alkoholmissbrauchs gesehen, aber verkipptes frisches Bier musste nun wirklich nicht sein. Ein eiligst herbei geschafftes Litermaß und ein Geschirrtuch verhinderten größeres Ungemach.

Das in dem Litermaß aufgefangene Bier konnte in das Weizenbierglas eines meiner Kumpels zurück gegeben werden – aber nur sukzessiv. Wir mussten warten, bis die getaute Blume genug Platz für frisch nach geschenktes Bier Platz machte. Es ist schon beeindruckend, dass ein halber Liter Bier nicht in ein Trinkglas mit einem halben Liter Fassungsvermögen passt.

Trotz meiner fürsorglichen Nachfragen soll das Bier geschmeckt haben. Ich befürchtete, das die Vereisung die Kohlensäure raus gedrängt hatte. Aber Der Eine meiner Kumpel versicherte mir, dass das 'Weizen' wie sonst schmecke. Anschließend plätscherte der sehr warme Frühlinsabend vor sich hin...



Eingestellt von Heiko um 17:53 | Kategorie: Hannover |

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Sonntag 11 Juni 2006

Was für ein Wetter!

sommerlicher Himmel über Hannover  

Ideal zum zeugen von Prinzen geeignet.



Eingestellt von Heiko um 13:54 | Kategorie: Hannover |

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Samstag 03 Juni 2006

Früher Wurm...

 

Auch das war wieder saufrüh. Wer auf das Foto im Originalzustand wert legt, kann sich ja mal melden. Ach ja, in dem Bild steckt tatsächlich noch eine wesentliche Information drin. Welche?



Eingestellt von Heiko um 24:05 | Kategorie: Hannover |

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Dienstag 23 Mai 2006

A-List-Blogger meinen: Hannover hat kein Flair

Hannover Bezaubern Und die A-List-Blogger kommen wirklich noch hierher. Na klasse, da fühlen wir uns Hannoveraner doch echt gepudert. Che, Don Alphonso und Modeste lesen öffentlich und hoffentlich lautstark aus ihren Blog[g]s vor. Auftreten wollen sie am 27.5.06. in der Adresse Zur Bettfedernfabrik 1. Na, da markern wir doch alle den Tag im 'Adressbuch' an.

Zur wohlgefälligen Erinnerung: Zur Bettfedernfabrik sagt man den hiesigen Taxikutschern, damit sie euch zum Faust bringen. Aber mal im ernst, vier Tage vor eurem großen Event schafft es das Faust nicht mal, euren Auftritt zu listen? Ne ne, das schaffen die schon – ihr tretet dort nicht auf, das ist die Wahrheit. Wer oder was ist Kargah? Eine der unzähligen Eckkneipen in Linden-Nord? Auf jeden Fall keine nennenswerte Lokalität!

Ihr erwartet Besucher? *LOL* Ihr hättest es irgendwo im Faust versuchen sollen. (Da gibt es mehrere Veranstaltungsorte, einige von denen sogar mit intellektuellem Publikum.) Mal im Ernst, wer hat euer witziges Plakat gestaltet? Versucht mal wenigstens jetzt einen vernünftigen Kontakt anzubahnen – die Gestalter[innen] haben wirklich mehr als euch verdient. Stilecht wäre jetzt ein nachträglich aufgepappter Banner schräg über das Plakat, der ein halbwegs bekanntes, hannoversches Lokal bezeichnet. Seid ihr das stillisierte Spermium, das und Hannoveraner befruchten soll?

Wahrscheinlich torkelt ihr anschließend rotweintrunken des nächtens durch Linden-Nord und wundert euch, das ihr was auf die Lichter bekommt. Also ich für meinen Teil bin mal auf eure abschließende Bewertung gespannt. bevor ich es vergesse: Ein echtes K.O.-Kriterium wäre ein Eintrittspreis.

Weblinks

Che gibt es hier,

Don Alphonso gibt es dort,

Modeste gibt es da.

Auch dabei: Strappato.

@hannoverblogs

Hat das außer mir sonst noch irgend jemand mitbekommen (Leute aus Hannover sind natürlich gemeint!)?



Eingestellt von Heiko um 1:17 | Kategorie: Hannover |

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Samstag 20 Mai 2006

@Hannover: Neuer Bahnsteig für die S-Bahn

Am 21.5.2006 gegen 11.30 wird der neue Bahnsteig Hannover-Ricklingen/Fischerhof in Betrieb genommen. Wer Montag wie gewohnt, versucht in Hannover-Linden ein- oder auszusteigen, wird wohl das nachsehen haben. Naja, ich hoffe mal, dass der Ricklinger Stadtweg anschließend frei befahrbar ist.



Eingestellt von Heiko um 16:32 | Kategorie: Hannover |

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Donnerstag 18 Mai 2006

Warum Hannovers Innenstadt so häßlich ist?

Nun, Hannovers Innenstadt ist im zweiten Weltkrieg nachhaltig ausgebombt worden. Bislang war ich der Meinung – von den tatsächlichen Zielen des VW-Werks in Stöcken sowie die Ölraffinerie in Misburg mal abgesehen – dass die Bomber auf den Rückweg von Berlin ihre Lasten über Hannover entluden. Dem ist wohl nicht ganz so, denn wie ich aus einem Artikel über die Film- und Kinogeschichte Hannovers (siehe auch meinen vorherigen Beitrag) erfuhr, gab es gezielte Angriffe auf die Innenstadt:

Nach schweren Luftangriffen, besonders am 22. September, 9. und 18. Oktober 1943 wurde fast die gesamt Innenstadt Hannovers zerstört und mit ihr auch die Kinos,...

So detailiert war mein Geschichtswissen bislang nicht, und ich habe heute sogar etwas dazu gelernt. Eigentlich ist der heutige Tag gar nicht so schlecht.



Eingestellt von Heiko um 13:30 | Kategorie: Hannover |

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