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Dienstag 15 Dezember 2009
GnuFu Deadlands - Western Style Shotout
Von der alten 4-Bit-Grafik sollte man sich nicht beeindrucken
lassen: Die Gegner in GnuFu
Deadlands schießen nicht nur schneller, sie bewegen sich fixer und
treffen besser. Als Vertreter der Recht-und-GesetzesFraktion – oder
einfach nur als Outlaw – das bleibt dir überlassen – muss man sich den
Weg durch eine Westernstadt frei schiessen, um am Ortsausgang den
üblichen Obermotz zu überwinden. Erst danach geht es in den nächsten
Saloon.
(Klick auf das Bild!)
GnuFu ist ein in jeglicher hinsicht ein primitiver 2D-Shooter – ohne Frage. In seiner wirklich simplen Aufmachung, die einem Konsolenspiel längst vergangener Jahrzehnte gleicht, fordert es mit seiner sehr einfachen Grafik Maus und Tastaturakrobaten zu einem Duell heraus. Die grundsätzlich zahlenmäßig überlegenen Gegner zielen und treffen besser! Es gibt zwar für gescheiterte Shoostisten ziemlich viel Erstazleben, aber der Sieg ist alles andere als absehbar.
So wie die eher grobschlächtig anmutende Grafik an alte 4-Bit-Rechner erinnert, ruft der westernmäßige Soundtrack alte Italo-Western in Erinnerung. Das Retro-Gameplay wünscht längst vergangene Zeiten herauf. Es wird erst geschossen, anschließende Fragen erübrigen sich. Und es sei angemerkt, dass die Gegner schneller sind.
Wenn ihr GnuFu schafft, dann seid euch sicher, das das Game eure Augen-Hand-Mausklick-Koordination drastisch verbessert hat. Ich für meinen Teil arbeite daran, die erste Ansiedlung lebend zu verlassen. Das Game ist trotz seiner völlig veraltetet anmutenden Grafik sauheftig zu spielen. Wer das Spiel antesten will und über einen halbwegs aktuellen Mac sowie jugendliche Reaktionen verfügt, dem sei das knapp 10 MB große Zip-Archiv via SourceForge empfohlen. Viel Spaß.
Donnerstag 26 November 2009
ORF Ski Challenge – Eher Bein- als Halsbruch
Seit heute exisitieren einige Blog-
und Newsbeiträge,
die das Spiel „ORF-SkiChallenge
10 – Beaver Place“ propagieren. Warum auch nicht, ein wenig
Abwechslung ist ja immer willkommen. Aber das das Spiel nicht auf allen
Macs läuft, das wurde nirgends erwähnt. Man kann hier nur den Eindruck
gewinnen, das irgendeine PR-Meldung mal wieder ungeprüft abgeschrieben
wurden.
„Ignorieren“ ist bei ORF-Schi Schällensch durchaus die bessere Wahl.
Das ist doppelt ärgerlich, weil sich beide Medien ausschließlich innerhalb der stark eingrenzbaren Mac-Szene bewegen. Dreifach ärgerlich aber wird es, wenn außer einer kommerziellen Site sich noch ein Blog mit einer achtbaren Reichweite einer beliebigen Äußerung ungeprüft anschliest.
Wenn man den Äußerungen anderer Anwender glauben schenken darf, könnte das Spiel oberflächlich gesehen mit Tux-Racer vergleichbar sein. Lediglich der Online vergleichbare Punktestand könnte ein Manko sein. Da der österreichische Talwärtslauf bei mir nicht startet, fällt es mir wirklich nicht schwer, das übliche „Viel Spaß“ zu verweigern.
Wer es auf seinem Mac probieren möchte, kann auf der Downloadseite des ORF sein Glück versuchen. Nachdem das 46 und 'nen Keks MB dicke Diskimage auf die heimische Festplatte geladen und entpackt wurde, blähte es sich um gut das doppelte auf. Eine Garantie daüber, ob es bei euch läuft, kann ich nicht geben – siehe obigen Screenshot. Aber ich kann euch versichern, dass ich Mac-spezifische Websites aus deutschen Landen noch kritischer lesen werde.
So eine Scheiße verbitte ich mir künftig.
Freitag 21 August 2009
Millenipede - Centipede auf nicht ganz neu
Pilze übersähen den Bildschirm, ständig hinterlassen horizontal oder
vertikal vorbei rauschende Vielfüßler frische Spuren neuer
Pilzhindernisse, die es abzufeueren gilt. Dazu kommen ständig von oben
frische Tausendfüßler nach, dessen Ziel es ist, sich ganz nach unten
zügig vorzuschleichen, um Dich zu erwischen. An jedem Pilz wendet der
Tausendflüßler und kommt dabei immer etwas tiefer, näher zu dir. Wenn Du
virtuell überlebst, wirst Du möglicherweise den Highscore knacken.
Hahaha.
Millenipede ist eine Neuauflage des alten Arcadeklassikers Centipede, der durch seine Schnelligkeit glänzt. Es muss eigentlich alles per Mausklick abgeballert werden, was sich auf dem Screen befindet, dort erscheint oder gar verbleibt. Wenn man der Wikipedia glaubt, ist es das erste Game, welches ein Mädchen entworfen hat. Au Mann, das ist ja echt sowas Megapeinlich für dich. Trotzdem bleiben für die Männchen unter euch immer noch sowas wie Online-Highscores übrig, an denen ihr eure Länge messen könnt.
Millenipede entstand innerhalb eines Programmierwettbewerbs. Die Sprache der Wahl war Blitzbasic und daher gibt es sogar eine Fenster-Version. Blöderweise hat sich bei der Mac-Version ein Fehler eingeschlichen, der sich mit einen simplen Download einer weiteren Datei sowie deren simplen umkopieren praktisch von selbst erlediegt. Verfolgt einfach die vorhandene Diskussion. Das Pinguine leider in ihrem Gehege bleiben müssen, geht mir irgendwie am Arsch vorbei. Ansonsten bleibt mir wie immer an dieser Stelle nur noch eins zu wünschen übrig: Viel Spaß.
Dienstag 30 Juni 2009
Los Disneys - Aufräumen in Disneyland
Anno 2015 war die amerikanische Regierung sowas von Pleite, dass sie
einem Verkauf von Florida an den Disney-Konzern zustimmte. Die Halbinsel
stand fortan unter der uneingeschränkten Herrschaft des
Vorstandsvorsitzenden Michael Eisner, der den ehemaligen Bundesstaat in Los
Disneys umbenannte. Blöderweise geht vom neuen Staat eine nukleare
Gefahr aus, die die „freie“ Restwelt bedroht.
Die erste Vorhölle. Ehrlich gesagt bin ich kaum weiter gekommen. Klick auf das Bild.
Das primäre Ziel des Spiels ist es, den tiefgefrorenen Kopf von Walt Disney zu finden und zu vernichten, womit die Gefahr eigentlich gebannt wäre. Dummerweise werden beim erreichen des primären Ziels Atomwaffen automatisch gestartet, womit das Schiksal der Welt besiegelt wäre. Die Grenzen zu diesem schurkischen Staat wurden vom Spieler bereits heimlich überschritten, womit die Operation praktisch hinter der Kasse startet. Egal wie man sich gegenüber den normalen Besuchern des kollektiven Freizeitparks verhält, egal, ob man das Ziel erreicht oder nicht, die Welt ist eh' im Arsch. So könnte man die Aussage von Los Disneys zusammen fassen.
Bei Los Disneys – das Spiel nennt sich wie der fiktive Staat – handelt es sich kaum um einen üblichen Shooter, obwohl er technisch als 1st person shooter realisiert wurde. Vielmehr haut das Spiel genremäßig in die Culture-Jamming-Kerbe. Zum Softwareprojekt gehört die Homepage dazu, da sie Hintergründe sowohl zum Spiel als auch Projekt selbst erläutert. Los Disneys spielt mit der in Politik und Wirtschaft weit verbreiteten Meinung, das mit dem Untergang eines Megakonzerns (Stichwort )ein gleichzeitiger Untergang der gesammten Welt einhergeht – egal wie man sich verhält. Bleibt man als Konsumjunkie wie gewohnt teilnahmslos, übernimmt ein böses Wesen die Herrschaft. Wehrt man sich, wird eine totale Vernichtung ausgelöst.
Screenshot der Los Disneys Homepage. Klick auf das Bild.
Angemerkt sei noch, das Los Disneys den Walt-Disney-Konzern parodiert. Wer sich für derartig kopflastige Hintergründe überhaupt nicht interessiert, dem bleibt dennoch ein inhaltlich vom Mainstream abweichendes, grafisch leider altbackenes Ballerspiel.
Und noch eine Kleinigkeit sei von mir im Zusammenhang mit 1st-Person-Shootern angemerkt: Die Ziele werden in dieser spielhaften Umgang in jedem Fall durch fiktive Disney-Figuren dargestellt. Sollten dennoch diverse Eltern auf die Idee kommen, ihre Kinder könnten dennoch geschädigt werden, so muss ich deren generelle Erziehungsstragie hinterfragen. Die Sache mit Walt Disney muss man in einem übertragenen Sinne verstehen. Diese Person könnte man beliebig mit anderen Konzernlenkern ersetzten.
Das Spiel basiert auf der alten – in Mac-Kreisen seit langer Zeit wohl
bekannten Aleph-One-Engine. Um Details über Einstellungen und
Tastaturbelegungen und so was weiter zu geben, bin ich zu faul. Alte
Hasen wissen bescheid, die jungen Karniggels testen es einfachmal an.
Trotz des alters läuft es auf meinem 20-Zoll-Intel-iMac-Aluminium-Doppel-Herz-Kern
ohne Probleme. Der Download
manifestiert sich auf der heimischen Festplatte in einer etwa 48 MB
kleinen Zip-Datei. Zusätzlich existieren Versionen für Windows und
Linux (– der selbe Link). Wie immer kosten die von mir vorgestellten
Programme – schlicht aber ergreifend – nichts. Viel Spaß.
Samstag 02 Mai 2009
Secret Maryo Chronicles - (Not) Do The Klempner
Seit geraumer Zeit gibt es nun die 'bislang verborgenen geschichten
des Marios' – besser bekannt unter The
Secret Chronicles of Maryo – oder kurz SMC – die im wesentlichen
nichts anderes sind als eine Cover-Version des hüpfenden Klempners
namens Mario. Einem Link zum hüpfenden Klempner verkneife ich mir, weil
er als allgemein Bekannt gilt. Ebenso verkneife ich mir einen Link zu
den Gianna Sisters, die so ziemlich als erste Plagiate Zitate
Nachahmer Zweitverwerter Weiterentwickler
Nachahmer der zu Grunde liegenden Spieleidee gelten.
SMC ist nun einmal ein Plattformspiel, das die Jungs und (möglicherweise) Mädels von Nintendo in die Welt gesetzt haben. Tatsache aber ist, dass mit SMC ein wirklich gelungener 'Clone' (scheiß Amerikanisnus…) gelungen ist. Das Spieleprinzip interscheidet sich vom Original praktisch gar nicht. Mit ein paar Tastendrücke wird gehüpft oder gesprungen, manchmal wird auch geschossen. Viele Gegner aber werden mit draufspringen erledigt. Bonis erlangt man mit Köpfen von Steinen oder Zertrampeln von Gegnern.
SMC benötigt genauso wie das Original ein erhebliches Maß an Übung. Genau diese Übung entspricht dem Zeitaufwand, den sich eure Kinder heraus nehmen können. Wer glaubt, jung geblieben zu sein, kann ja mal die Open-Source-Herausforderung annehmen. Wer glaubt, sich mal mit den aktuellen Games seiner Kiddies auf nehmen zu können, kann sich ja mal an SMC versuchen. Der hüpfende Klempner wird – so weit ich es erfahren habe – auf der aktuellen tragbaren Nintendo-Konsole (mit einem angehängtem i) weiterhin gewinn bringend verkauft.
Die Secret Mariyo Chronicles sind eigentlich nichts anderes als eine Nachahmung eines wirklich alten Spieleprinzips, das in seiner nunmehr frei erhältlichen Auflage praktisch keinerlei Neurungen enthält. Einzig die Ausführung deutet auf beachtenswerte handwerkliche Fähigkeiten hin, die durchaus den alten Geist einfangen: Man stirbt nicht ganz so schnell, man möchte doch den einen oder anderen Level noch mal ausprobieren, man muss keine 'Coins' nachwerfen und man kann es dem Nachwuchs bedenkenlos vorwerfen. Man will einfach den nächsen Level nochmals probieren… SMC ist herrlich ideologiefrei.
Die aktuelle Mac-Version kommt derzeitig in einem ca. (humph…) 95 MB 'kleinem' Download daher. Die Versionen für Fenster und Pinguine sind nicht viel kleiner, saugen aber zum compilieren teilweise viel zu viel Steckdosenstrom. Das mit dem zusätzlichen Music-Download funzt derzeitig auf 'nem Mac leider nicht – macht aber letztendlich nichts aus. Wie üblich bleibt mir an dieser Stelle nur noch eins zu wünschen übrig: Viel Spaß!
Samstag 14 März 2009
Widelands - Siedler 2 auf Open Source
Ein echter Saalräumer war Siedler 2 insofern schon, als dass die
vielen 'Nerds' lieber zuhause blieben, um ihr eigenes Volk voran zu
bringen. Siedler
2 von Blue Bytes war ein echter Kassenschlager und Zeiträuber, der
viele Gamer in den mittleren 90'ern an den Monitor fesselte. Blöderweise
vertat ich seinerzeit meine Zeit mit anderen Spielen, so dass mir
bezüglich mit Widelands
nunmehr völlig neue Ländereien auftun.
(Klick gefälligst auf das Bild)
Seit geraumer Zeit gibt es einen Open-Source-Clone namens Wideland, der die Aufbausimulation für die Allgemeinheit nicht nur bewahrt, sondern auch spielbar auf zeitgemäße Rechnersyseme portiert. In Widelands muss man mit ein paar Resourcen auskommend einen Kontinent erst besiedeln um ihn anschließend vollständig zu erobern. Dazu gehört die Erforschung der Umgebung ebenso wie der Ausbau der paar spezialisierten Männeken, die zum Spielbeginn zur Verfügung stehen.
In jedem Fall ist Widelands in der jetzigen Version (13) durchaus spielbar. Die Hintergrundmusik kann man durchaus mit Stimmungsvoll umschreiben, ab und an gellen schreie wie „Timber“ durch die Lautsprecher, wenn ein Holzfäller einen Baum fällt. Aber alten Hasen erzähle ich nichts neues. Viel mehr sollten sich jüngere angesprochen fühlen, die mal ein ruhiges Sandkastenspiel antesten wollen. Ok ok ok, die alten mögen einwenden, daß Siedler 2 in höheren Leveln durchaus hektischer geraten kann, aber soweit bin zur Zeit noch nicht.
Widelands ist ein Remake des alten Siedler 2, mit dem ich noch den einen oder anderen Frühlingsabend verbringen werde. Für genauere Details zum Spielmüsst ihr alte Hasen befragen, ich für meinen Teil bin noch am üben. Das Programm kostet nix, gibt es für OS X, Windows und Linux. Die Mac-Version ist mal wieder die üppigste und kommt in einem knapp 70 MB großem Diskimage daher. Viel Spaß.
Donnerstag 08 Januar 2009
Lines
Dann wäre da noch der nette Zeitvertreiber namens Lines, bei dem man
gleichfarbige Linsen in einer Reihen – eben Lines – anordnen muss.
Mindestens fünf müssen es sein, die sich horizontal oder vertikal im
Gitter gleichfarbig angeordnet werden müssen. Zum Anordnen wird eine
Linse angeklickt, um gleich darauf den Zielort anzuklicken. Darauf hin
begibt sich die Linse auf den Weg dorthin, um ihren neuen Platz
einzunehmen. Ist die Linie lang genug, verschwinden die Linsen und
machen aufdem Spielfeld platz.
Nett ist die Animation, die gezeigt wird, wenn die Linsen vom alten Platz zum neuen rutschen. Der neue Platz kann aber nur eingenommen werden, wenn der Weg zum Zielpunkt nicht durch andere Linsen versperrt wird. Der Weg der Linse verläuft nur über benachbarte Felder, die halt horizontal oder vertikal freie Nachbarfelder haben müssen. Erschwerend kommt hinzu, das nach jedem Spielzug neue, verschiedenfarbige Linsen zufällig auf dem Feld verteilt werden. Wer nicht schnell genug abräumt, dessen Gitter wird recht zügig zugemüllt.
Abgeräumte Linien treiben selbstverfreilich den Highscore hoch – nur soviel zur sekundären Motivation. Sowohl in der Menüzeile als auch am Spielfeldrand können verschiedene Spieleinstellungen vorgenommen werden, die den Schwierigkeitsgrad beeinflußen. Lines kommt als Mac-Only-Programm in einem 1,4 MB großem Diskimage daher und kostet nichts. Viel Spaß.
Mittwoch 15 Oktober 2008
The Attack of Mutant Fruits from Outer Space - Space Invaders
Oh Hölle ist das Spiel schnell. Eigentlich handelt es sich be The
Attack of Mutant Fruits from Outer Space um nicht anderes als um einen
weiteren Space-Invaders-Klon. Aber im Unterschied zum Original fehlen
die Schutzschilde und das kleine für ein Spielchen zwischendurch
durchaus geiegnete Game ist halt sauschnell. Bei Space Invaders – jetzt
mal schnell eingeschoben – bewegt sich eure Spielfigur horizontal am
unteren Spielfeldrand. Mittels der Feuerteraste (meistens die
'Space'-Taste) werden von oben herab rückende Invasoren abgeschossen.
Erreicht einer der Invasoren die untere Spielfeldgrenze, verliert ihr
das Spiel. Blöderweise schießen die Invasoren direkt nach unten. Werdet
ihr getroffen, verliert ihr. Drei Versuche habt ihr, um die Horden
aufzuhalten. Wie bereits beschrieben: Das Spiel ist schnell, sehr
schnell und die Schutzschilde fehlen völlig. Ihr seid den anstürmenden
Horden aus dem Weltall (zunächst?) schutzlos ausgeliefert. Kämpft
gefälligst!
Den Screenshot habe ich mir von der Homepage gewissermaßen geliehen. Klickt ruhig mal drauf.
Die liebevoll gestaltete Grafik spricht zwar eher Kiddies an, aber der Schwierigkeitsgrad liegt deutlich über deren Niveau – das Spiel ist Hölle-Schnell. Einstellen lassen sich zwar ein paar Kleinigkeiten wie Soundoptionen sowie einige Tastaturbelegungen, aber The Attack of Mutant Fruits from Outer Space bleibt höllisch schnell – ok, jetzt müsst ihr es begriffen haben… Noch eine Anmerkung zu den Tastaturbelegungen sei mir gestattet: An dieser Stelle lässt sich durchaus die Vergangenheit des Originalspiels aus der Arcade-Zeit nachvollziehen. Außer Links-Rechts-Bewegungen bleiben noch zwei Sondertasten für Extrafeatures. Das mit Cursor-Up und Cursor-Down habe ich noch nicht ganz im Griff. Dann und wann fallen noch Bonis von oben herab, die irgendeine Verbesserung der eigenen Eigenschaften versprechen. Aber welche das sind, habe ich noch nicht heraus bekommen.
Im Unterschied zu echten Arcade-Games muss man hier keine 'Coins' nachwerfen, was dem Spielspaß ob des hohen Schwierigkeitsgrad durchaus zuträglich ist. The Attack of Mutant Fruits from Outer Space gibt es für lau, für OS X (PPC, Intel, jeweils 14 MB), für Fenster sowie für Pinguine. Enthalten in dem Zip-Paket sind drei Anleitungen; in Englisch, Spanisch und – äh, weis nicht. Ansonsten bleibt mir nur wie immer an dieser Stelle ein Wunsch für euch übrig: Habt viel Spaß.
Freitag 08 August 2008
Bug Defender
Mit Bug
Defender kommt ein weiterer kleiner Zeitzerstreuer daher, der mal
wieder wertvolle Lebenszeit verbrauchen will. Da sich dieses kurzweilige
Arcade-Game eher für Arbeitspausen oder verregnete Nachmittage nutze
lässt, dürfte der Zeit-Verbrauch sich in Grenzen halten. Wie der Name so
treffend beschreibt, müssen diverse ungwünschte Insekten vor dem
Eindringen ins heimische Territorium abgewehrt werden.
(Klick auf das Bild)
Auf festgelegten Trampelpfaden kommen die eher ekligen Zeitgenossen daher und müssen mit Insektenspray oder noch schärferen Waffen abgewehrt werden. Gelingt dieses, zhlt sich dieses aus; gelingt dieses nicht, verliert man eher über kurz als lang die eigene Behausung und somit das Spiel. Zu beginn verfügt man über ein wenig Geld, mit dem man eine Insektenspray-Produktion bauen kann. Ein paar Kröten für Spraydosen sind dennoch drin, mit denen man die ersten Bugs abwehren kann.
Platziert man die Abwehrmittel geschickt, füllt sich das Konto und neue Insektenfallen können gebaut werden. Platzeirt man aber die Fallen uneschickt, reicht es nicht mal für einen Eintrag in der Highscore-Liste – so einfach ist das. So richtige Level gibt es nicht, der Schwirigkeitsgrad steigt so lange an, bis Du aus dem Spiel raus bist.
Glücklicherweise kommt das Ungeziefer auf festgelegten Pfaden daher, was die Positionierung der Abwehrmittel drastisch vereinfacht. Vereinfacht ausgedrückt kann man feststellen, dass es sich bei Bug Defender um ein simples Strategie-Spiel handelt. Alte wissen, dass es sich bei Bug Defender um eine Umsetzung des alten Tower Defense aus dem Starcraft-Universum handelt. Daher ist höchste Vorsicht geboten.
Bug Defender ist wie immer bei den von mir vorgestellten Spielchen für lau zu haben. Einzig der von euch bezahlte Netzzugang verursacht Kosten, aber das ist nicht mein Problem. Bug Defender gibt es außer für Mac auch noch für Windows. Die Mac-Version kommt in einer 9 MB kleinen Zip-Datei daher. Viel Spaß. (via aptgetupdate)
Mittwoch 25 Juni 2008
Black Jack International
Mal auf die schnelle will ich ein simples Kartenspiel dazwischen
schieben: Black
Jack International. Das es sich bei Black Jack um die Kasinoversion
des alten Siebzehn und Vier handelt, dürfte eigentlich nicht weiter
erwähnt werden. Wer trotzdem nicht weis, um was es geht, der
kann ja mal in der Wikipedia nachschauen.
Sind As und Neun nun 20 oder 10? (Klick gefälligst auf das Bild!)
Witzig an der aktuellen Version ist, das es nicht um Geld gespielt wird, sondern vielmehr gewisse nationale Symbole eingesetzt werden. Der Deutsche spielt um Bierhumpen, der Brasilianer um Bikinitops und der Amerikaner um Cheesburger. Letztendlich geht es darum, möglichst viel von diesen Symbolen zu Gewinnen. Mit der derzeitigen Version des Kartenspiels soll wahrscheinlich eine gewisse Familientauglichkeit erreicht werden. Denn alles anrüchige – Geld, Alkohol, leicht bekleidete Blondinen – wurden mittlerweile aus dem Spiel entfernt.
Derartig erleichtert um die interessanten, typisch männlichen Elemente bleibt von Black Jack eigentlich nur das gute alte Siebzehn und Vier übrig, was ältere Generationen noch von ihren Landschulheimaufenthalten her kennen. Sogar ein gewisser didaktischer Ansatz wurde realisiert. Die aktuelle Version soll laut den begleitenden Texten die Fähigkeit vermitteln, die Punktewertigkeiten der ausgeteilten Karten zusammen zu zählen. Trotzdem bleibt Black Jack ein Glücksspiel, sofern die Karten vernünftig gemischt werden – ansonsten ist es ein übler Beschiss. Black Jack International aber ist ehrlich und gibt es für Mac und Windows für lau. Viel Spaß.
Hier nochmal ein Screenshot der alten Version, um der es um Geld geht. Unschwer zu erkennnen ist, das Blondinen artgerecht eingesetzt werden. Diese Spielversion ist nicht mehr verfügbar.
Donnerstag 12 Juni 2008
Pogosticker
Bei Pogosticker
handelt es sich um ein kleines aber feines Arcadespielchen, in welchem
die Level absolut gewaltfrei absolviert werden. Die kleine Namenlose
Figur wird mittels Maussteuerung durch die Level bewegt, wobei
Hindernisse übersprungen werden müssen. Leider hat die Spielfigur recht
schwache Bauchmuskeln. Bei praktisch jeder Landung schwankt der
Oberkörper nach vorne und droht an einem Hindernis anzuschlagen. Je nach
Heftigkeit dies ein paar Lebenspunkte kosten oder gar ein sofortiges
Ableben der Spielfigur zur Folgen haben. Blöderweise darf man auch nicht
zu langsam sein, denn wenn man an einem Hindernis 'verhungert', startet
man wieder von vorne.
Na immerhin bin ich einen Level weiter gekommen als aptgetupdate ;-)
(Klick
auf das Bild)
Blöderweise gibt es viele dieser Hindernisse und die Level werden zunehmend kniffeliger. Die bereits angesprochene Maussteuerung ist denkbar simpel: Mit den Mauszeiger wird gezeigt, wo die Figur hin springen soll; je weiter die Maus entfernt wird, umso weiter und/oder höher wird gehüpft. Richtig weite Entfernungen bzw. Höhen überbrückt man mittels Maustasteneinsatz. Bei gedrückter Maustaste wird Sprungenergie – erkennbar an einem wachsenden Balken rechts – gesammelt. Beim loslassen der Taste geht es dann kraftvoll weiter. Doppel- oder Mehrfachklicks jagen die Sprungenergie nach oben, danach bemerkt man aber schnell, dass die Decke verdammt niedrig ist. Eine Mischung aus eher zaghaften Mausbewgungen und wohl dosierten Mausklicks scheint angesagt, um bis zum letzten Level durchzukommen. Zweierlei sei nebenbei bemerkt: Zum einen spielt die Physik eine große Rolle, zum anderen kann der geneigte Spieler seine Lebensenergie an einem Balken am linken Rand erkennen.
Pogosticker stellt kaum Anforderungen an Lernaufwand oder Hardwareanforderungen, daher eignet es sich durchaus aus als kleines Spielchen für zwischendurch. Die Hintergrundmusik ist durchaus eingängig und nervt nicht, die Grafik weicht vom gewohnten ab und ist im positiven Sinne schlicht gehalten. Das Spiel kann alternativ in einem Fenster oder im Vollbildmodus gespielt werden (Mac-Version, andere nicht getestet). Für drei Systeme ist Pogosticker erhältlich. Die Mac-Version kommt in einem 1,1 MB großem Diskimage daher. Darüber hinaus können sich Linux- und Windowsanwender freuen, auch sie werden bedacht. Pogosticker kostet wie immer bei mir nix. Viel Spaß. (via aptgetupdate)
Freitag 06 Juni 2008
Hexaddict – Minesweeper mal anders
Mit HexAddict
gibt es wirklich gelungene Variation zum Thema Minesweeper. Als
wesentliche Änderung dürften wohl die secheckigen Felder gelten, die dem
Spiel einen etwas größeren Schwierigkeitsgrad geben. Darüber hinaus kann
das Spielfeld aus mehreren mitgelieferten Grafikthemen dem eigenen
Geschmack angepasst werden. Etas abweichend vom originalen Minesweeper
kann alternativ eine leichtere Pathmaker-Variante gespielt werden, in
der man sich einen Weg durch das Minenfeld suchen muss.
Selbstverständlich sind Spielfeldgröße und die Anzahl der Minen
einstellbar, womit auch Einfluß auf den Schwierigkeitsgrad geommen
werden kann. HexAddict kommt in einem 3,3 MB Diskimage und kostet
nichts. Viel Spaß. (via aptgetupdate)
Samstag 17 Mai 2008
WWDC-Bingo
Allenthalben spatzen es die Pfeifen von den Dächern: Eine frische
World Wide Developer Conference steht an. Es gibt im Vorfeld viel zu
berichten, über ungelegte Eier. Ebenso stellt sich die Nachrichtenlage,
es wird viel spekuliert, gewünscht, gemutmaßt. Mit Begriffen wird nur so
um sich geworfen, auf das der elektronische Blätterwald in einem
weihnachtlich weißem rauschen unter geht.
Der geneigte Leser merkt sich vielleicht den einen oder anderen Zwischenruf und denkt sich: Bingo, den Mist habe ich schon mal vernommen. Aber aufstehen und laut „Scheiße“ rufen traut er sich dennoch nicht, denn es fehlt ihm an einer Übersicht der Begriffe, die ihm bereits zwecks Betäubung an Kopf geworfen wurden. Wenn sich jetzt jemand an Bullshit-Bingo erinnert fühlt, dann hat er trotz der vielen Einschläge seitens der Mac-Berichterstattung sich noch eine brauchbare Wahrnehmung erhalten können. Voll krassen Respekt, ey.
(Klick auf das Bild)
Also, WWDC-Bingo und Bullshit-Bingo läuft auf 's selbe hinaus. letzteres wird als bekannt voraus gesetzt, ersteres ist eine Variation dazu. WWDC-Bingo fragt nach dem Start eine (ganze) Zahl ab, danach wird ein quadratisches Raster mit 5 mal 5 Feldern dargestellt, in dessen Einzelfeldern sich einige Marketingwörter rund um den Apple Macintosh befinden. Diese Begriffe sollen nun angeklickt werden sobald man über sie live während der WWDC hört. Alternativ geht es auch, wenn man einige hiesige Apple-Publikationen verfolgt.
Gemäß den Regel des Bullshit-Bingos hat man aufzustehen und lauthals Scheiße zu schreien, wenn man eine Spalte, eine Zeile oder gar die diagonale vervollständigen kann. Ok, im Original soll man Bullshit rufen, aber Scheiße dürfte eine brauchbare Übersetzung sein. Apropos Übersetzung: In den Textfeldern funktioniert es ja schon ganz gut, aber in den eh' nicht gebrauchten Menüs und Dialogen hapert es noch ein wenig. Was soll 's, WWDC-Bingo gibt es für lau, der Download des man gerade 276 kB kleinen ZIP-Files mit der mehrsprachigen Version dauert kürzer als ein trockenes Husten. Gimme high five, babe!
Donnerstag 10 April 2008
Mah Jongg Solitär
Viel zu sagen gibt es zu dem Solitärspiel mit chinesischen Symbolen
eigentlich nicht, außer dass Mah
Jongg Solitär in meiner Sammlung noch fehlt. Ansonsten dürfte
das Spielprinzip bekannt sein: zwei Spielsteine mit den selben Symbolen
dürfen abgeräumt werden, wenn sie zur linken und rechten Seite nicht
durch andere Steine blockiert werden. Ziel ist es, das Spielfeld leer zu
machen. Mah Jongg Solitär bietet sechs Layouts, kostet nichts und kommt
in einer 820 kB kleinen Zip-Datei daher. Viel Spaß.
Mittwoch 02 April 2008
OpenTTD Update auf 0.6
Vorgestern kam nach vien release candidates endlich die 0.6 stable
version der niedlichen Verkehrssimulation heraus. Die Vielzahl der
Neuerungen kann man durchaus als 'nicht von schlechten Eltern'
bezeichnen. Aber nach gut einem Jahr Reifezeit kann der geneigte
Gelegenheitsspieler auch eine Menge erwarten. Der Umfang der
Möglichkeiten des Originals wurde mit dieser version überschritten. Wer
wissen will, um was es sich genau bei diesem Spiel handelt, den verweise
ich auf diesen und jenen
alten Beitrag meinerseits. Alternativ kann man auch das Icon linkerhand
anklicken, um gleich zur Projektseite zu gelangen. Alle, die dieses
Spiel noch nicht kennen, sollten sich von der niedrigen Versionsnummer
alles andere als abschrecken lassen.
Dienstag 11 März 2008
Tux Racer und Extreme Tux Racer
In einem Doublefeature kommt diesmal ein Spiel in zwei Versionen: Tux
Racer und Extreme
Tux Racer. Gerade Supertux dürfte einen hohen Bekanntheitsgrad
erreicht haben, da es schon in vielen Berichten erwähnt und in diversen
Foren erwähnt wurde. Trotzdem kommt noch mal eine Kurzbeschreibung.
In dem Arcade-Game muss mit Tux auf dem Bauch rutschend eine
Schipiste absolviert werden. Ziel ist es, den Abhang auf der
vorgegebenen Piste in möglichst kurzer Zeit hinter sich zu bringen.
Währenddessen muss reichlich Trollfutter Fisch
eingesammelt werden, welche den Highscore zusätzlich zum Zeitbonus hoch
treiben.
Außer dem simplen Spielprinzip teilen sich beide Spiele über weite Bereich die selbe Menüführung, Einstellungen und Strecken. Ebenfalls teilen sich beide Spiele fast die selbe Tastaturbelegung, nur in der Extreme-Fassung kommt noch eine 't'ricktaste hinzu. Als signifikanter Unterschied sticht die bessere Grafik in der Extreme-Version ins Auge. Dafür sind aber die Strecken schlechter einzusehen, was den Schwierigkeitsgrad etwas erhöht. Die 'r'eplace-Taste bringt den Pinguin zurück auf die Piste. Insgesamt wirkt die Extreme-Version schneller, dafür ist die weniger extreme Version erheblich niedlicher.
Das einfache Spielprinzip zusammen mit der ebenso einfachen Bedienung lassen das Spiel genau für eins von diesen Zwischendurchgames geeignet erscheinen. Ebenso dürften kleinere Spieler voll auf ihre Kosten kommen. Beide Spiele haben noch eine Versionsnummer unter 1, sind aber Spielbar und kosten wie immer nichts. Tux Racer kommt in einem 7,3 MB kleinem Diskimage, Extreme Tux Racer hingegen wird in einem 31,8 MB großem Zip-Archiv ausgeliefert. Die Extreme-Version gibt es als Universal- und als Intel-Version. Viel Spaß.
Sonntag 02 März 2008
Video Poker Solitarius - Automaten Poker
Wer bis jetzt nicht die Pokerautomaten kennt, kann sich ja mal Video
Poker Solitarius antun. Der Vorteil des Programms liegt einfach
darin, dass es nichts kostet. Weder vom Einsatz noch von der Software
her. Das Spielprinzip ist recht simpel: Einsatz festlegen, Karten geben
lassen, Karten aussuchen und ersetzten. Näheres enthält ein beigepacktes
ReadMe. Kommt ein brauchbares Bild zusammen, gibt es Geld. Da es halt
nichts kostet, eignet es sich prima als kleines Zwischendurchspielchen.
Video Poker Solitarius kommt als 3,2 MB großes Diskimage. Viel Spaß.
Sonntag 10 Februar 2008
MacIago - Reversi
Dann fand ich da noch eine kleine aber feine Reversi-Umsetzung
namens MacIago
für den Mac. Zu Reversi muss man – glaube ich – nicht viel zu schreiben.
Wer im Moment nicht weis, um was es geht, schaut halt mal schnell in der
Wikipedia nach.
Der Hirntrainer namens MacIago kommt in einem 309 kB kleinem Diskimage daher und kostet nichts. Im Ernst jetzt, zu diesem Spiel gibt es nicht viel zu sagen; außer vielleicht, das die Mac-Umsetzung schlicht, aber gelungen ist. Viel Spaß. (via aptgetupdate)
Mine Swept - Minesweeper
Beim durchsehen meiner bisherigen Spielesammlung fiel mir auf, dass
die bislang eizige von mir vorgestellte Minesweeperversion seit geraumer
Zeit nicht mehr verfügbar ist. Blöderweise gibt es bislang auch keinen
Ersatz (bei mir). Mine Swept schafft erstmal abhilfe. Viel zu dem Spiel
muss man ja eigentlich nicht erzählen, außer das die Rechtfertigung
irgendwo zwischen Hirntraining (megamäßig schwer im Trend) und
Maustraining (Bewegungskoordination und so, gut dür Geronten…) liegt.
Bei Mine Swept handelt es sich um einen Klon des alten Windowsspiels. Die Macversion läuft in einem Fenster, in den Optionen lassen sich ein paar Kleinigkeiten einstellen; Beispielsweise die Feldgröße. Ansonsten bleibt alles beim alten: Mit Linksklick tritt man auf das Feld, mit Rechtsklick (mehrfach nacheinander wird markiert. Mine Swept kommt in einem 750 kB kleinem Ziparchiv und kostet wie immer nichts. Viel Spaß.
Dienstag 29 Januar 2008
PingPop - Breakout
Mit PingPop kommt erscheint eine weitere Breakoutvariante, welches
ein kurzweiliges Zwischendurch-Spielchen verspricht. Breakout an sich
muss man ja nun wirklich nicht erklären. Vielleicht aber könnten die
Unterschiede zu anderen Versionen erläutert werden. Augenfällig
erscheinen die Bonbon-Farben, welche an alte Aqua-Design des OS X
erinnern.
Bei PingPop bewegen sich außer ein paar Extras auch die Spielsteine über das Spielfeld. Letztere bleiben in einem Verbund, welcher zwar durch Balltreffer mit der Zeit aufgelöst wird, aber als Gesamtes erhalten bleibt. Selbstverständlich werden die Spielsteine mit jedem Level neu arrangiert.
(Klick auf das Bild)
Mittels des in seiner Länge konstant bleibenden Paddels kann der Abprallwinkel des Balls gesteuert werden; je weiter außen der Ball abgeschlagen wird, umso flacher ist der Winkel. Dabei verbleibt der mittels Maus oder Tastatur steuerbare Paddel stets am unteren Spielfeldrand. Die von Zeit zu Zeit auftauchenden Extras geben Extrapunkte oder beenden einen Level mit einem satten Bonus vorzeitig. Die dabei verhalten erschallende Soundkulisse gab dem Spiel seien Namen.
Neue Spielelemente fügen die Macher von PingPop zwar nicht hinzu, aber für das bereits erwähnte Spielchen für zwischendurch eignet es sich prima. PingPop kostet wie immer bei den von mir vorgestellten Spielen nichts und kommt als Universalbinary in einem 3,9 MB großem Diskimage daher. Das Spiel wurde mit diesem Runtime Revolution SDK erstellt, daher kommen auch Windowsuser auf ihre – eigentlich nicht vorhandenen – Kosten. Viel Spaß.
Donnerstag 13 Dezember 2007
Plobb - Arcade 4 kiddies
Sehr Pink und mit niedlicher Grafik bietet sich Plobb
an, kleine sowie große Kinder in seinen Bann zu ziehen. Bei 'Plobb'
handelt es sich um einen praktisch kaum destruktiven Arcade-Shooter, der
besonders auch für jüngere User geeignet ist. Plobb ähnelt vom
Spielprinzip her Asteroids, wobei aber ausschließlich die Maus (samt der
linken Taste) zur Bedienung heran gezogen wird. Nach einer liebevoll
erzählten Einführungsgeschichte, welche eigentlich praktisch keinen
Bezug zum Spiel hat, kann man gleich mit dem 'Monster erledigen'
loslegen.
(Klick auf das Bild!)
In dem zunächst rosafarbenen Universum bewegt sich die folgt die ei-förmige, mit einem freundlichen Gesichtsausdruck versehene Spielfigur einem Kreis, welcher vom Spieler gesteuert wird. Bewegt man den Kreis etwas weiter von Plobb weg, bewegt sich dieser schneller. Ändert man mittels Mausbewegung die Position des Kreises, ändert sich Plobbs Bewegungsrichtung. Der Kreis dient auch dazu, ein Ziel anzuvisieren. Was ein Druck auf die (linke) Maustaste auslöst, dürfte müßig zu erklären sein.
Aber Vorsicht, zunächst gleiten die Gegner eher planlos über den Bildschirm. Aber nach etwa einer halben Minute schaltet die Grundfarbe von Rosa auf Blau um, und die Gegner nehmen zielstrebig Kurs auf Plobb. Ab diesem Moment wird das Spiel etwas hektischer. Zum Ausgleich erscheinen dann und wann diverse Power-Ups, welche Plobb das Überleben erleichtern. Zu den Power-Ups gehören beispielsweise ein Freezer, Doppelfeuer, Streufeuer, extra Punkte oder um Plobb kreisende 'Alleszerstörer'. Wahrscheinlich gibt es noch mehr Extras, aber auf die schnelle gelang mir leider kein fortgeschrittener Spielstand.
Das kleine Spiel gibt es für Mac OS X und Windows; es kostet wie die so üblich bei mir vorgestellten Spiele nichts. Der Mac-Download dürfte mit man gerade 6,5 MB in Zeiten von DSL kaum wahrnehmbar sein. Viel Spaß. (via pimp your mac)
Dienstag 09 Oktober 2007
Sporktris - noch ein Tetris
Wenn ich schon gerade bei meiner Games-Rubrik bin, könnte man ja ein
kleines Spielchen nachschieben. Mit Sporktris tritt ein weiterer
Tetis-Clone an, langweilige Pausen zu verscheuchen. Nichts neues: Die
Steine fallen von oben nach unten, volle Reihen werden abgeräumt und
erhöhen den Punktestand. Die Tastenbelegung kann frei eingestellt werden
und die Grafik ist gelungen. Sporktris
kostest nichts und gibt es für Windows und Mac – letzteres in einem 4,4
MB großem Diskimage.
Freeware Mac Games
Da in der Rubrik Mac Games mittlerweile einige Beiträge von den Archivseiten verschwunden sind, kommt erstmal eine kleine Liste mit allen von mir bisher vorgestellten Spielen. Bei bislang nur vier Ausfällen sorgt die immer noch beachtliche Liste für viel Kurzweil. Ein paar 503er waren noch dabei, aber die werden im Laufe der Tage nochmals angestestet. Nebenbei wurden einige Links repariert.
- NetHack 3D - für Mausschubser
- XaoS - coole Apfelmännchen
- Atari Lynx Emulator
- Xiq - Mischung aus Qix und Asteroids
- Plasma Pong - Pong auf Drogen
- Maelstrom - Asteroids-Klon
- Otis - kurzweiliges Steineabräumen
- Rocks'n'Diamonds - Edelsteinchen sammeln
- Powermanja
- MarbleSolitarius - Solitär
- BombSquad - Räumdienst
- Battle for Wesnoth in Version 1.2
- Crystal Catastrophe - Ein weiterer Tetris-Clone
-
Wing Nuts - Dogfighter - Ri-li - Snake mit Holzeisenbahnen
- Fish Fillets
- Mac-O-Lantern
- Cocoa Poker - ohne Strip
- Froggster - Retro Frogger als Widget
- Christmas Super Frog - Frogger Remake
- Bullfrog - Insektenvertilger
- Gilde der Diebe - Retrogaming unter Mac OS X
- Swarm Racer - Edelsteinchen sammeln
-
Aquatomic - wie Sokoban... - Warzone 2100 - reanimiert
- Frozen Bubble - genüssliche Zeitverschwendung
- Sudoku inklusive Radiergummi (Mac/Win)
- Ishido - kniffliges Brettspiel
- Yet Another Tetris
- Same-X - Knobelei für Zwischendurch
- Nexuiz - First Person Shooter
- LBreakout - Steinchen entfernen
- iStache - Kleb dir einen Bart
- Spielend Go lernen - mit GoGrinder
- Narzissen - Herbst zu Winter, Winter zu Frühling
- Snowball - niedliches Geschicklichkeitspiel
- Wing Commander - Privateer Gemini Gold
- Kumoon - Chicks w/ Guns
- Simbabwe - zynische Monopolyvariante
- The Game - runden basierter Taktik Shooter
- Go - Taktik, Strategie - ohne bilateralen Blutverlust
- Spice Trade - orientalischer Gewürzhandel
- NetHack - altes Spiel in neuem Gewand
- Betrayal at Krondor
- Dungeon Master - in Java nach gebaut
-
Solar Quest - Geschicklichkeitstraining - Yoda Soccer - Spiel deine eigene Fußballiga
- Pac The Man X
- Kill Dr. Coté - Splattergame
-
Wildlands Hockey - eiskaltes Vergnügen - Exegese - schlecher christlicher Shooter
-
Catch the Sperm 2 - Widgets?
- (Open) Transport Tycoon - Wirtschaftssimulation
- Tower Toppler - Retrogaming
- Mac Latrunculi - kurzweilige Strategie
- Marbol - noch ein Tetris-Clone
- Oolite - Neuauflage eines Klassikers
- Quinn - Tetris für Zwischendurch
- Industrial Revoluion - minimale Wirschaftssimulation
- Antigen - netter Arcade-Shooter
- Farmers Mah Jongg
- Primate Plunge - einfach nur affig
- Spheroids vs. Lady Jane - Ein Asteroid-Clone
- Kniffel, Yahtzee, Ratte,...
- Space Harrier 3D auf japanisch
- l1neum aka Qix
- ishizume aka Klax
-
Minesweeper - Risiko - Das Brettspiel
- Virus Out - Teufelsaustreibung
- Neverball - keine ruhige Kugel
- Bullets - Frustabbau
- Solitaire für OS X
- Stellarium - Sternegucken
- Armageddon: First Strike!
- Bricksmith, ein virtueller Lego-Baukasten
Montag 08 Oktober 2007
NetHack 3D - für Mausschubser
Mit Nethack 3D bemüht sich ein weiterer Klon darum, der ASCII-Text
basierten Oberfläche eine Zeitgemäße GUI zu verpassen. Im wesentlichen
kann man dies durchaus als gelungen zu bezeichnen. Das alte Spielprinzip
fügt sich prima in die Aqua-Oberfläche ein, fast alles lässt sich per
Maus bedienen. Einer kleinen Hack'n'Slay-Runde in der verlängeren
Mittagspause steht eigentlich nichts im Wege.
Wer NetHack immer noch nicht kennt, sollte erstmal erstmal einen Blick in die Wikipedia werfen – dieses genrebildende Spiel erneut zu beschreiben ist einfach nur überflüssig. Gleich nach dem Start gibt es die Möglichkeit, ein paar Programmoptionen zu verändern. Gleich danach wird man aufgefordert, seinen Spielernamen einzugeben. Danach kommt ein Formular, in welchen Rasse, Rolle, Geschlecht, und Gesinnung gewählt wird. Mit einem weiteren Klick auf 'Ok' geht es direkt ins Spiel. So ganz GUI-basiert ist die Bedienung leider nicht, einiges muss doch noch mittels Tastendruck erledigt werden. Alternativ werden einige Befehle in Menüs angeboten, mit den passenden Shortcuts.
In dem nun sich aufbauenden Fenster – einen Vollbildmodus gibt es nicht – verteilen sich viele für ein Rollenspiel typische Bedien- und Informationselemente. Im zentralen Bereich befindet sich eine 3D-Ansicht des Spielfelds, weitere Aktionen sind hier nicht möglich. Die Grafik ist recht spartanisch, sämtliche Gegner und Gegenstände werden NetHack-typisch durch ihre Buchstaben repräsentiert. Eine Erinnerung an die altertümlichen Textterminals darf durchaus gestattet sein. NetHack 3D bleibt trotz der GUI dem alten Spieleprinzip treu.
Oben links gibt es einen Ausschnit der Umgebung zu sehen, welche im traditionellen NetHack-Stil gehalten ist. Hier werden Mausklicks akzeptiert, um eine längere Strecke im Spiel zurück zu legen. Als zusätzliche Info erscheinen die Spielfeldkoordinaten. Gleich darunter werden getragene Rüstungen und Waffen angezeigt. Die Felder dienen leider auch nur zur Information. Was dort angezeigt wird, hängt eingegebenen Anweisungen ab (Gegenstand aufnehmen, Gegenstand in die Hand nehmen...). Ganz links unten gibt es Infos zum erbeuteten Gold, Erfahrungspunkte, verstrichene Zeit und Punktestand.
Auf der rechten Seite von oben nach unten befinden sich Angaben zum Namen der Spielfigur, dessen Titel, reichlich Angaben zur Gesundheit sowie zur Gesinnung. Gleich darunter in einem kleinen Kreis befindet sich ein anklickbarer Kompass. Rechts unten kommen wir nun zu den wichtigsten Bedienelementen: Die Richtungsknöpfe. Leider sind diese nicht beschrifet, aber deren Funktion lässt sich schnell ermitteln und merken. Die beiden länglichen links und rechts dienen zum Drehen der Figur in die entsprechende Richtung. Mit allen anderen wird sich ein Schritt bewegt, wobei der dicke obere ein Schritt nach vorne veranlasst. Der Rest müsste sich jetzt ergeben ;-).
Den 3D-Screen in der Mitte hatten wir ja schon. Darüber befindet sich noch eine Levelangabe. Gleich links davon befindet sich unbeschrifteteter und auch sonst unscheinbarer Knopf, welcher eine Karte anzeigt. Unter dem 3D-Screen geht es nun Spielrelevant weiter. Ein paar mit Buchstaben versehenen Knöpfen dienen zur vereinfachten Befehlseingabe. Wiederum darunter werden Beschreibungen ausgegeben und weitere Anweisungen eingegeben. Wie schon angedeutet, kommt NetHack 3D ohne Tastaur leider kaum aus. Ganz unten befindet sich ein unscheinbarer Balken, mit sich näheres zum aktuellen Gesundheitszustand anzeigen lässt.
Ruft man aber Inventarlisten auf, erscheinen diese in separaten Dialogen. Aus diesen wiederum sucht man sich den passenden Gegenstand aus, welcher gleich in die Eingabezeile übernommen wird. An viele Details hat der Programmierer schon gedacht, die paar fehlenden können durchaus Wunschliste für eine neue Version übernommen werden. Sehr nett gemacht sind vor allem die Dialogfenster, welche als alte Pergamente aus der Titelleiste des Fensters heraus scrollen. Rahmenlose 'About'-Fenster sind ja nichts neues, aber rahmenlose Dialoge kannte ich auch noch nicht.
Kurz angesprochen hatte ich die Wunschliste für eine neue Version ja schon. Dies will ich mal als Überleitung zur jetzigen Version nehmen. NetHack 3D gibt es Mac-only in einer japanischen und englischen Sprachversion. Das Programm selbst liegt nur in einer PPC-Version vor, eine Intel-Version wird vermisst. Die Homepage ist japanisch, aber die Dateinamen sind in englisch gehalten. Passt auf, was ihr runter ladet. NetHack kommt in einem knapp 16 MB großem Diskimage und kostet nichts. Viel Spaß.
Montag 17 September 2007
XaoS - coole Apfelmännchen
Mist, ich hatte lange kein kostenloses Spiel für den Mac
vorgestellt, obwohl mein wesentlicher Schwerpunkt genau auf diesem Thema
liegt. Meine Rückbesinnung fängt mit einer eher kurzweiligen
Unterhaltung an, welche eigentlich kein Spiel ist. XaoS
stellt so genannte Apfelmännchen
und artverwandtes dar.
Um was es sich bei den Apfelmännchen handelt, kann unter obigen Link in der Wikipedia nachgelesen werden. Bei den derzeitig kürzer werdenden Tagen könnte allein dieser Linktipp ein spannender, abendfüllender Trip in die psychedelischen Seiten der Mathematik sein. XaoS visualisiert unter anderem die Mandelbrotmenge und die eines Herren Julia und noch ein paar andere. Aber darüber jetzt lang zu philosophieren würde zu weit führen. Gegenüber dem reinen Lesevergnügen fordert XaoS einem User eine große Portion Interaktivität ab.
Gleich nach dem Programmstart wird der Graph der Funktion zn+1 := zn2 + c in einem Fenster angezeigt. Anstatt jetzt irgendwelche mathematischen Überlegungen anzustellen, wird mittels zeigen auf einen Punkt in de Grafik (mit dem Mauscursor) und linksklicken in die Grafik recht flüssig eingezommt. Mit einem Rechtsklick geht es wieder zurück. Alte Computer-Hasen muss man jetzt nicht erzählen, was man alles entdecken kann. Aber den neueren sei nur soviel verraten: Die Apfelmännchen finden sich mehr als tausendfach im Apfelmännchen wieder.
Das besondere an XaoS sind die vielen Möglichkeiten des Feintunings. Nicht nur, dass sich andere Formeln aussuchen lassen, auch verschiedene Farbpaletten unterstreichen den psychedelischen Effekt auf einen Betrachter. Im vorliegenden Fall schaute ich in Ermangelung anderer Rechner nur in die OS-X-Version, welche sich für dieses System in seiner Erscheinug meistens typisch gibt. Einige Menüfunktionen rufen Dialoge auf, welche noch an Zeiten von vor DOS erinnern. Was soll 's, XaoS ist auch mit diesem eher gefühltem Mangel sauber bedienbar.
Über Menüs lassen sich viele Einstellungen erreichen, mit denen man die Darstellungen für den eingenen Geschmack verfeinern kann. Darüber hinaus gibt es eine Videoaufnahmefunktion. Nur bei den unter dem Menüpunkt Calculation/Iterations sollte man den eingegebenen Berechungswert für Iterationa nicht zu hoch ansetzen. Mein kleiner alter 700 GHz eMac stotterte schon leicht bei einem Wert von knapp unter tausend.
Die ungarische Site, welche sich mit der allgemein bildenden Lehre der Mathematik und deren wohlfeilen Verteilung beschäftigt, stellt XaoS via Sourceforge kostenlos ins Netz. Das Programm gibt es aber nicht allein für OS X. Auch Windows und Linux werden beglückt. XaoS für OS X kommt in einem etwa 1,4 MB großem Diskimage daher und kostet wie üblich bei den von mir vorgestellten Programmen nichts. Viel Spaß.
Dienstag 04 September 2007
Risiko - Das Brettspiel - updated
Bereits vor kurzem wurde die von mir vor geraumer Zeit in Java Umgesetzte Version des beliebten Brettspiels Risiko upgedatet. Besten Dank für den Hinweis an den Surfer, der heute mein kleines Blog abklapperte.
Dienstag 24 Juli 2007
Atari Lynx Emulator
Die Benennung ihrer Hardware nach Großkatzen war schon den Mannen um
Jack Tramiel eigen. Vom Namen Atari blieb nur das Spielelabel übrig, die
Computerfirma mit dem gleichen Namen ist längst Geschichte. Aber
immerhin brachte Atari in ihrer kurzen Geschichte zwei Konsolen auf dem
Markt, die nach Großkatzen benannt wurden. Vielleicht stammt die
Benennung der OS-X-Versionen ja aus dieser Tradition, denn immerhin
arbeiteten Jobs und Wozniak in ihrer Anfangszeit bei Atari – und
entwickelten Spiele.
Panther Jaguar hieß die eine Konsole, Lynx die andere.
Um letztere geht es hier. Die Lynx war eine für seine Zeit wirklich gute
Handheld-Konsole, welche ich in der zweiten Version sogar mal besaß.
Aber über vergangenes sollte man ja nicht trauern, höchstens sich mal
daran erinnern.
Mit Handy in seiner Versionnummer ganz knapp unter Eins ist ein Emulator verfügbar, der die alten Lynx-Spiele aufleben lässt. Leider werden mit Handy keinerlei ROMs mitgeliefert. Aber ein Besuch der Site AtariAge liefert alles an Softwarezubehör nach, was benötigt wird – einschließlich des Boot-ROM-Images. Dazu muss nur der mit 'Lynx' bezeichnete Bereich aufmerksam durchlesen werden (siehe 'Emulation'). Mit wenigen Mausklicks sollten sich die notwendigen Images auf der eigenen Festplatte befinden.
Handy kommt in einem 1,4 MB großem Image. Am besten sucht man sich ein stilles Plätzchen auf der Festplatte, legt ein neues Verzeichnis an und kopiert die Dateien dort hin. Das Boot-ROM-Image gehört ins selbe Verzeichnis. Der Aufenthaltsort der Spieleroms dagegen ist nicht so wichtig, denn nach denen fragt eine Dateiauswahl nach dem Programmstart nach. In den Voreinstellungen des Programms kann die Tastaturbelegung ebenso eingestellt werden, wie auch näheres zu Joysticks und Gamepads. (Was ich aber mangels Geräten nicht antesteten konnte.)
Das zunächst sehr winzige Fenster lässt sich einfach mittels des
'+'-Buttons in der Titelleiste schrittweise vergrößern. Spielstände
können wie beim Original naürlich nicht abgespeichert werden. Alternativ
stehen nur die in einigen Spielen verfügbaren Levelcodes zur Verfügung,
oder man muss halt üben, üben, üben...
Grafisch darf man natürlich nicht allzuviel erwarten, denn die Spiele stammen von einer Acht-Bit-Konsole. Aber wenn man bedenkt, wieviel Spielspass in einem Modul mit rund 150 kB Speicherplatz stecken, bleibt einem nur noch Respekt übrig. (Im moment zocke ich Desert Strike.) Handy, oder besser die alten Lynx-Spiele bieten viel Retrogamingspaß. Der Emulator sowie die ROMs via AtariAge kosten natürlich nix. Viel Spaß.
Update
Namensfix durchgeführt. Die Benennung nach den Großkatzen hat mich wirklich durcheinander gebracht. Besten Dank für den Wink mit dem Zaumnpfahl an Christian den Kommentator! Darüber hinaus weise ich darauf hin, dass es sich bei der Lynx um eine waschechte 16-Bit-Konsole handelte. (Dafür, dass ich das Ding mal besessen habe, ist der Beitrag doch schon etwas peinlich.) Details zum Handheld gibt es wie immer in der Wikipedia.
Freitag 29 Juni 2007
Xiq - Mischung aus Qix und Asteroids
Liest man Xiq rückwärts, kommt Qix bei heraus. Schaut man sich die
Screenshots an, kommen einen Erinnerungen an Asteroids. Bei Xiq handelt
es sich um eine Mischung aus aus eben jenen beiden
Spielhallenklassikern. Von Asteroids stammt die simple Vektorgrafik; von
Qix das einfache Prinzip des Felder eingrenzens.
Aber etwas anders funktioniert es schon. Zwar übervölkern Raumschiffe im besagten Asteroids-Stil ziemlich fix den Bildschirm, aber die Raumgleiter werden nicht direkt abgeschossen. Vielmehr muss im Qix-Stil vom Spielfeld kleinere Einheiten abgetrennt werden. Einzig dazu wird die Bordkannone verwendet, mit der jeweils in eine Richtung ein Strahl abgefeuert wird. Jener Strahl hinterlässt eine Linie, die die gegnerischen Raumschiffe nicht überschreiten können. Ja, das Spiel ist recht zweidimensional.
Punkte verdienen kann man dadurch, wenn mit den Strahlen die anderen Schiffe eingeschlossen werden. Diese lösen sich irgendwie dramatisch in ihre Vektoren auf. Überhaupt befinden sich nahc sehr kurze Zeit ziemlich viele Linien auf dem Spielfeld. Aber Vorsicht, die selbst erzeugten Strahlen bestehen nicht ewig. Der eigene Gleiter wird mit den Pfeiltaten manövriert, die Richtung des abgefeuerten Strahls mit den Tasten a,s,d,w festgelegt. Powerups beispielsweise in Form von Overkills gibt es auch, sowie eine Menge Laune.
Das im Rahmen eines Programmierwettbewerbs in drei Tagen entstandene Programm kommt für OS X (PPC) in einem etwa 10 MB großem Diskimage daher. Aber auch Linux- und Windowsspieler werden auf der Homepage fündig. Xiq kostet natürlich nichts. Viel Spaß.
Dienstag 19 Juni 2007
Donnerstag 07 Juni 2007
Plasma Pong - Pong auf Drogen
Wow. Was soll man zu Pong noch großartig sagen? Links ein Paddel,
rechts ein Paddel, in der Mitte ein Ball. Ziel des Spiels ist es, den
Ball ins gegnerische Aus zu bringen. Dazu sieht man zu, den vom Gegne
anfliegenden Ball mit dem eigenen Ball in Richtung des Gegners zu
schlagen. Spätestens jetzt dürfte sich jeder an die Mutter aller
Spielekonsolen erinnern. Das Prinzip ist sowas von Simpel, das kann man
nicht vergessen.
Nur dürfte die Frage angebracht sein, warum man knapp acht Megabyte für den Download eines so simplen Spiels benötigt. Früher™brauchte man für Pong lediglich ein paar Bytes. Aber im Laufe der Zeit stiegen die Ansprüche an Sound und Grafik. Ein paar mehr zeitgemäße Optionen könnten es ja nun auch sein. Der neue Sound erinnert ein wenig an die softeren Stücke von Laibach. Die paar mehr hinzu gekommenen Optionen umfassen Ein- oder Mehrspielermodus sowie vielerlei anderer Einstellungen – selber probieen ist hier angesagt.
Plasma Pongs Gameplay hält sich zwar immer noch irgendwie an das Ping-Pong-Prinzip, aber kommen jetzt die Maustaten mit ins Spiel. Mit beständigem Druck auf der rechten Maustaste wird Plasma und der Ball angesaugt. Lässt man die Taste los, wird alles wieder ausgestoßen. Ein Druck auf die linke Maustaste stößt einen Plasmastrahl aus dem Paddel. Der Flug des Balls kann mit angesaugtem sowie ausgestoßenen Plasma beeinflußt werden. Aber auch ein simples Ping Pong kann betrieben werden.
Der Ball fliegt nimmermehr gerade. Weiterhin wird der Plasmafluß farbig
unterlegt, was durchaus in ganz großem Kino münden kann. Plasma Pong ist
sowas von saubunt, dass es an die Wirkung psychoaktiver
Substanzenfachgerecht verdorbener Lebensmittel erinnert. Aber
in Streß artete mein Testspiel nie aus. Wie bereits angedeutet gibt es
viele Eintellmöglichkeiten zum Gameplay für ein oder zwei Spieler – am
selben Rechner wohlgemerkt. Plasma
Pong kostet wie immer nichts und kommt in drei Versionen daher. Eine
für Windows, eine für PPC-Macs und eine für Intel-Macs. Viel Spaß.
Dienstag 10 April 2007
Maelstrom - Asteroids-Klon
In doppelter Hinsicht wird es eher altmodisch: Sowohl Maelstrom als
auch Asteroids gehören eher zu den Klassikern des Computerspielgenres.
Wobei Asteroids zu den echten Klassikern gehört, während Maelstrom trotz
seines Alters schlichtweg ein Klon ist. Aber auf das Alter kommt es halt
an. Mit den Hinweisen, dass Maelstrom ein Asteroids-Klon darstellt,
dürfte das Spieleprinzip und die Bedienung klar beschrieben sein.
Ansonsten dürfte ein Blick ins Spiel selbst als auch in die beigefügten
Dateien völlig ausreichend sein. Mehr als Links, Rechts, Vorwärts,
Rückwärts, Feuer und Schutzschild wird nicht benötigt.
In der zweiten altmodischen Hinsicht ist Maelstrom selbst auf einen OS-X-Rechner nichts mehr neues; mir fehlte es bislang nur in meiner Sammlung. Also: Lange Rede, kurzer Sinn. Die von Ambrosia-Software zur Verfügung gestellten kostenlosen Versionen gibt es für Mac OS 9/X, Linux, BeOS und Windows. Der Download des 884 kB kleinen Diskimages dürfte für niemanden eine Hürde darstellen. Viel Spaß.
Mittwoch 28 März 2007
Otis - kurzweiliges Steineabräumen
Ach, da hatte ich lange Zeit kein kostenloses Spielchen mehr
veröffentlicht und meine vergnügungssüchtigen Leser weisen mich darauf
nicht hin? Ok ok ok, auf die schnelle schaute ich mich bei anderen Bloggern
um, um euch aus dem Stehgreif heraus wenigsens einen kurzweiligen
Zeitvertreib zu bieten. In Otis werden farbige Spielsteinchen mittels
simplen Mausklick abgeräumt.
Otis füllt einen Bildschirm mit verschiendenfarbigen Steinchen, die mittels simples anklicken abgeräumt werden können. Aber nur, wenn horizontal und/oder vertikal gleichfarbene Steinchen angeordnet sind. Alle darüber liegende rutschen nach unten durch. Liegen die Steinchen auf der Grundlinie und es werden weitere per Mausklick abgeräumt, rutschen die Steinchen von rechts nach links durch. Ziel des Spiels ist es, alle Steinchen aus dem Feld abzuräumen. Je oller die Anzahl der Steinchen per Klick, je doller der Highscore. Aber die Zeit spielt auch eine eher untegeordnete Rolle.
Otis kostet nix, kommt in einem gut 811 kB kleinem Diskimage daher und überbrückt die eine oder andere Mittagspause sehr gut. Viel Spaß.
Donnerstag 01 März 2007
OpenTTD in Version 0.5 (Update)
Vor ein paar Tagen kam OpenTTD
in Version 0.5 heraus, was meine längere Abwesenheit erklären dürfte
(nebenbei musste ich noch um euer/unser Sozialprodukt kümmern). Um was
es bei der Opensourceversion des alten Microprose-Spiels geht,
erläuterte ich schon
vor geraumer Zeit. In der aktuellen Version wurden etliche alte Bugs
entfernt, neue hinzu gefügt (wie immer *sigh*) und das Gameplay
insgesamt verbessert. Beispielsweise funktionieren die zufällig
erzeugten Karten endlich wieder. Trotz der niedrigen Versionsnummer
sollte der geneigte Spieler OpenTTD nicht leichtfertig als Vorversion
abtun. Transport Tycoon in seinem jetzigen Remake ist trotz der langen
Fehlerliste voll Spielbar!
Update
Mittlerweile ist eine 0.5.1er Version verfügbar.
Freitag 23 Februar 2007
Rocks'n'Diamonds - Edelsteinchen sammeln
Noch ein uraltes Arcadeviedospiel, das von beflissenen
Opensource-Programmierkünstlern aus der Vergangenheit in die Jetztzeit
übertragen wurde. Das mit der Jetztzeit meint einfach nur, dass das Game
aktuell unter modernen Rechnern spielfähig ist. Bei Rocks'n'Diamonds
(eigentlich heißt es ja rocksndiamonds) handelt es sich also
kurzgefasst um ein altes Spielekonzept, dass mit seiner Einfachheit noch
heute fesseln kann. Es gehört genau genommen in die Kategorie 'nur noch
diesen Level'.
Das alte Computergame Rocks'n'Diamonds stammt aus der Zeit, als die Rechner noch 8 Bit hatten – was auch immer das heißt. In diesem Spiel bewegt ihr euer Alter Ego mittles weniger Tasten durch ein rechteckiges Spielfeld. Eure Aufgabe besteht darin, alles aufsammelbare aufzusammeln. Zum Aufsammelbaren gehören beispielsweise Diamanten, andere Edelsteine oder ein wenig Werkzeug. Erstere beiden erhöhen den Highscore, die zu letzt genannten Werkzeuge hingegen öffnen Wege, die zunächst unmöglich erscheinen.
Aber beachtet folgendes: Bewegt ihr euch durch das Spielfeld, löscht ihr die besetzten Spielfelder. Bewegt ihr euch weiter, rutschen eventuell über euch vorhandene Elemente nach unten durch. Nachfallende Felsen beispielsweise können euren weiteren Weg zum Ziel behindern. Als auzusammlende Exras beispielsweise gibt es Dynamitstangen, das zwecks Sprengung von Hindernissen wieder verteilt werden kann. Grundsäzlich muss man in diesen Spiel alle Edelsteine einsammeln, den Ausgang erreichen, und zu allem Überfluß das alles noch in einer vorgegebenen Zeit. Das Spiel ist aber in gewissen Sinne gutmütig. Solltet ihr einen Level nicht schaffen, fangt ihr nächstesmal halt wieder im selben an – solange, bis ihr es geschafft habt.
Das Spiel kommt mit einer vollig retromäßigen Grafik daher – was aber auch völlig angemessen ist. Die Bedienung benötigt als minimun nur ein paar Taststen, die in den Optionen auch noch völlig frei eingestellt werden können. Für Linux soll es auch noch Joystick-Treiber geben, die ich aber nicht antesten konnte. Weiterhin sind im Spiel weitere Optionen einstellbar. Tatsturbelegungen etwa, Sound und SFXs, Mehrspieleroptionen oder Spielmodus. Mit dem Stichwort Linux leite ich mal recht soft in den Bereich der Multiverfügbarkeit ein. Die Menüs lassen sich auch mit der Maus anklicken.
Rocks'n'Diamonds befindet sich in bester Traditionen mit Spielen wie für Boulderdash, Emerald Mine, Supaplex und Sokoban. Das beste daran, man kann zusätzliche Levelsets herunter laden, um genau jene Spiele innerhalb von Rocks'n'Diamonds nachzuspielen. Also, genug der Worte über Spielspaß oder Verfügbarkeit. Rocks'n'Diamonds ist nun einmal Verfügbar. Für verschiedene Systeme. Beispielsweise für OS X (PPC), Linux oder Windows. Inoffiziell sollen auch Ports für BeOS, PalmOS oder AmigaOS verfügbar sein. Wie auch immer, Rocks'n'Diamonds in der Version 3.2.3 kostet wie immer nichts, der Download der Mac-PPC-Version (kein Universal) dürfte mit gerade mal 3,6 MB gerade so noch erträglich sein. Viel Spaß.
P.S.
Auch auf Gefahr hin, hier ein paar olle Kamellen zu lutschen, Rocks'n'Diamonds in der Form kannte ich bislang nicht.
Montag 12 Februar 2007
Powermanja
Powermanja soll im Original mal Powermanga gehießen haben. Aber soweit reichten meine kurzen Recherchen nicht, um den Namen und die Herkunft irgendwie aufzuklären. Ist ja aber auch egal. Powermanja ist ein klassischer im Weltraum spielender Vertikalshooter, bei dem alles abgeholzt werden muss, was von oben kommt. Einige Gegner fliegen aber auch Horizontal, was die mittels der Pfeiltasten bewerkstelligten Steuerung erheblich interessanter gestaltet. Etliche der Gegner schießen aber auf das Schiff des Spielers.
Die nicht mehr sichtbaren Gegner knallte ich gerade ab.
Einige der Gegner, die sich gleich Hordenweise auf unser Schiff stürzen, hinterlassßen nach ihrem Abschuß verschiedene Bonis. Gerade die machen das Spiel interesannter, da außer Extraleben auch Extraausrüstung als Belonhung winkt. Beispielsweise kann man Schutzschilde wieder herstellen oder die Bewaffnung aufrüsten – was auch sehr empfehlenswert ist. Denn in der Grundausstattung des Schiffes holt man keinen Blumentopf vom Balkon. Die Bonis aber muss man mitten im Gefecht einsammeln. Am Ende eines jeden Levels wartet noch ein Obermotz, dessen Beseitigung als Eintrittskarte zum nächsten Level gilt.
Die Originalbeschreibung des Sourceforgeprojekts gibt sich genauso
sparsam, wie die Handlung des gesamten Spielchens:
A Java port of
"powermanga", which is an arcade 2D shoot-em-up game with 42 levels, 14
guardians and more than 200 sprites. It runs in 320x200 or 640x400
pixels. It runs on every Java 5+ enabled systems.
Außer den Pfeiltasten zur Steuerung kann man noch mit 'M' die Hintergrundmusik ausschalten oder mit 'Return' eine Extrawaffe auswählen. Powermanja ist komlett in Java geschrieben – dürfte also auf jeden Rechner laufen, auf dem Java installiert ist. Damit dürfte eine gewisse Zähigkeit des Spielflusses teilweise erklärt sein. Eine andere Erklärung des zu Spielbegin recht zähen Spielflusses dürfte auch die Spiellogik selbst sein: Die verfügbaren Erleichterungen in Form von Extraleben, besseren Waffen und geileren Antrieben muss man sich halt selbst erarbeiten.
Powermanja ist wirklich nicht das schnellste Spiel seines Genres und daher nur den Ex-Gamern empfohlen, die gerade auf Retro-Pfaden wandeln. (Kann sich noch jemand an Xenon 2 – Megablast erinnern? *schnüff*) In anbetracht veralteter Bildschirmarstellungsmodi muss man die geringen Auflösungen hinnehmen – Powermanja läuft auf jeden Fall in einem sehr kleinem Fenster. Das kostenlose Spiel kommt als etwa siebeneinhalb Megabyte große .jar-Datei auf die Festplatte. Viel Spaß.
Samstag 27 Januar 2007
MarbleSolitarius - Solitär
Weil ich in der letzten Zeit knapp an Spielen war, schnell noch ein
kleines hinterher: MarbleSolitarius.
Das altbekannte Spiel, bei dem man durch vertikales oder horizontales
überhüpfen mittels einer Kugel die überhüpfte Kugel aus dem Spielfeld
nehmen kann. Ziel ist es, alle Kugeln bis auf eine abzuräumen. Und die
Letzte muss da zum liegen kommen, wo ursprünglich eine fehlte. Solitär
dürfte bekannt sein, wenn nicht, schaut in die Wikipedia. Dort gibt es
auch Lösungsansätze, die aber Programmierkenntnisse voraussetzen.
Laut bislang von mir unbestätigten Gerüchten gibt es erheblich mehr als eine Lösung (wenigstens eine würd' ich ja schon ganz gern finden). Bei den Aussichten bleibt eigentlich nur probieren, probieren, probieren. In MarbleSolitarius muss zunächst ein erster Stein entfernt werden, um eine Startsituation herzustellen. Dann kann das Spiel in altgewohnter Manier begonnen werden. Das Programm kostet nichts und kommt in einem 3.8 MB großem Diskimage. Viel Spaß.
Freitag 26 Januar 2007
BombSquad - Räumdienst
Oops, da hatt ich viel zu lang kein Spielchen mehr. Deswegen auf die
schnelle BomSquad. Bei dem Spiel handelt es sich um ein
Minesweeper-Klon, der komplett in einer Aqua-Oberfläche läuft. Das
Programm kostet nix und wird in einem 751
kB kleinem Diskimage geliefert.
Montag 01 Januar 2007
Battle for Wesnoth in Version 1.2
Bereits kurz vor Weihnachten verließ das aktuelle Battle
for Wesnoth den RC-Status und kam in einer finalen Version 1.2
heraus. Damit dürfte klar sein, womit ich mich in den nächsten Tage
beschäftige.
Mittwoch 20 Dezember 2006
Crystal Catastrophe - Ein weiterer Tetris-Clone
Der kleine Unterschied in diesem Tetris-Clone namens Crystal
Catastrophe zum Original liegt darin, dass zum Abräumen der
Spielsteine eine weitere Bedingung erfüllt sein muss: Ein farbiger
'Zünder' muss auf einen Spielstein mit der passenden Farbe platziert
werden. Dann aber werden alle gleichfarbigen, benachbarten Steine
entfernt. Sie müssen nur horizontal oder vertikal direkte Nachbarn sein.
Anstatt der Bezeichnung Steinchen wäre 'Klunkerchen' wahrscheinlich
besser geeignet, denn bei den Spielsteinen handelt es sich um
geschliffene Kristalle – wie sie unter anderem auch für Schmucksteine
Verwendung finden.
Noch mehr Steinchen der gleichen Farbe lassen sich abräumen, wenn zwei farblich passende Zünder aufeinander gelegt werden. Dann verschwinden alle Spielsteine mit gleicher Farbe vom Spiefeld. Eine weitere Variation zum herkommlichen Tetris stellen spezielle Steine dar, die entweder alles in einem kleinen Radius wegsprengen, oder eine Zeile und eine Spalte auf einmal entfernen.
Crystal Catastrophe kennt die Spielmodi Einzelspieler, zwei Spieler (am selben Rechner) sowie Einzelspieler gegen Rechner. Wahrscheinlich mehr als Bildschirmschoner dürfte der Modus Rechner gegen Rechner gedacht sein. Wie in einem guten Arcadegame üblich können in dem Menüpunkt 'Optionen' etwa Tastaurbelegungen oder Soundeinstellungen angepasst werden. Crystal Catastrophe kommt in einer 5 MB großen Zip-Datei daher und kostet wie immer nix. Viel Spaß.
Freitag 08 Dezember 2006
Wenn ich ein
Videospielcharakter wäre, dann wäre ich:
a Gauntlet Adventurer.
I strive to improve my living
conditions by hoarding gold, food, and sometimes keys and potions. I
love adventure, fighting, and particularly winning - especially when
there's a prize at stake. I occasionally get lost inside buildings and
can't find the exit. I need food badly. What
Video Game Character Are You?
Nach einem von diesen kleinen Psychotests erhält man eine kleine pixelige Grafik zurück. Sehr Retro… (via Dramaking)
Donnerstag 23 November 2006
Wing Nuts - Dogfighter
Der kostenlose Download wurde leider eingestellt.
Endlich komme ich mal in die Verlegenheit, Neuigkeiten
anderer anderer zu kolportieren: Wing Nuts in seiner älteren Version
wird von der Herstellerfirma Freeverse Kostenlos zum Download angeboten.
Das es sich mit Sicherheit um eine Promotionaktion zur jüngsten
Veröffentlichung der neuen des gleichnamigen Spiels, lassen wir erstmal
außen vor.
Wing
Nuts – für die, die es immer noch nicht kennen –
ist ein klassischer 2D-Arcade-Draufsicht-Shooter. Im Gegensatz zu den
sonst üblichen vertikal oder horizontal scrollenden Spielen dieses
Genres spielt sich alles in einer Ebene ab. Mit einem Fighter startet
ihr von einen Flugzeugträger, um die durch die Luft auftauchende
Bedrohung eines erpresserisch auftretendenden Bösewicht abzuwehren.
Zunächst geht es gegen eine erhebliche Anzahl an
Doppeldeckergeschwadern – höhere Level werde ich mir die Tage erarbeiten
–, nach deren Abschuss ein 'Obermotz' auf seine Erledigung wartet. Erst
dann darf der nächste Level betreten werden. Zwischendurch gibt es immer
wieder Extras aufzusammeln, die per Fallschirm gen Boden taumeln. Die
üblichen Parameter
in Form von Schilden, Treibstoff, Munition und dergleichen mehr müssen
Genretypisch beachtet werden. Im rechten viertel des Bildschirms
befinden sich Statusinformationen über eben jene Schilde,
Treibstoffvorrat, verbleibende Flugzeuge und Munition. In einem Radar
wird das Spielfeld mit allen Gegnern sowie aufzusammelnden Extras
dargestellt.
Witzige details gibt es reichlich. Beispielsweise das
Tankfluzgzeug oder Bonuspunkte für das Aufsammeln abgeschossener
Flieger. Oder die an Sky
Captain and the World of Tomorrow angelehnte Hintergrundmusik. Wing
Nuts ist Mac-Only, läuft unter OS 8,9 und X (bis 10.4.8). Das Spiel wird
in einem 45,6 MB großem Diskimage (*sigh*)
ausgelierfert und kostet wie bereits angedeutet nichts. Ach ja: Diese
'alte' Version macht durchaus Lust auf die neue Version.
Sonntag 12 November 2006
Ri-li - Snake mit Holzeisenbahnen
Vor langer Zeit, als alle Kinder meiner Bekannten ins
Kindergartenalter kamen, musste ich notgedrungen den einen oder anderen
Nachmittag auf dem Boden knieend mit der Konstruktion von
Holzeisenbahnen verbringen. Und den dazu gehörigen Kindern natürlich.
Eigentlich waren dieses Spielnachtmittage mit den Bahnen von Brio
und deren günstigeren, aber kompatiblen Vertretern der Marke Eichhorn
recht angenehm und kurzweilig. Immerhin waren die Kleinen artig und zu
einem Zusammenspiel fähig, was noch angemerkt sei.
Das in kindgerechter Grafik gehaltene 'Holz'eisenbahnspielchen Ri-li erinnert ein wenig an diese Zeit. Einzig mit dem Unterschied, das die unter Kindertränen bewerkstelligten Entwüstungen des Wohnbereichs entfallen. In Ri-li entfällt leider auch die gesammte Aufbauarbeit, aber dafür fahren die Züge von ganz allein. In der Hintergrundgrafik wird versucht, ein wenig von dem üblichen Kinderzimmerchaos einzufangen. In dem in einer Draufsicht dargestellten Spielfläche fährt zunächst eine Lokomotive allein los. Ziel des Spiels ist es, alle Waggons auf einer vorgegebenen Strecke einzusammeln und Hindernisse zu umfahren.
Der immer länger werdende Zug fährt ohne halt die Strecke ab. Dann und wann muss eine Weiche passiert werden. Noch weit bevor sich der Zug einer Weiche nähert, wird dessen Richtung durch einen roten Pfeil angezeigt. Mittels der Pfeiltasten kann man durch rechtzeitiges Drücken die Weiche umstellen – was bei Erfolg wiederum durch einen roten Pfeil in die gewünschte Richtung angezeigt wird. Da der Zug immer länger wird, ist eine vorausschauende Weichenstellung unabdingbar. Selbstverständlich sind diverse Streckenabschnitte so eingestellt, dass eine Kollision leicht vorhersehbar und somit leicht vermeidbar ist.
Einige Waggons bieten Extras oder erschweren den weiteren Fahrtverlauf. Beispielsweise verlängert ein Waggontyp den Abstand zwischen den bereits eingesammelten Waggons und verlängert den Zug insgesamt, was eine Routenplanung fortan erschwert. Ein weiterer beschleungt den Zug, was wiederum ein wenig Hektik ind das Spiel bringt. Desweiteren können Hindernisse auf der Strecke liegen, bei denen mit einer Kollision eins von drei 'Leben' verwirkt wird. Nach jedem Level kommt eine Quizfrage aus dem Bereich der Allgemeinen Menschenrechte, dessen richtige Beantwortung den Highscore in die Höhe treibt – eine falsche Antwort bleibt folgenlos.
Ri-li stellt trotz seiner niedlichen Grafik ein echtes Arcade-Game im Stile des Klassikers Snake dar. Nach dem Programmstart wird zunächst aus einer ansehlichen Liste heraus eine Sprachversion gewählt. Anschließend können in einem Optionsmenü Einstellungen zum Spiel verändert werden: Etwa Spielen, Highcores, Optionen oder Beenden. Außer Optionen dürften alle Menüpunkte selbsterklärend sein; in den Optionen kann die Lautstärke der Hintergrundmusik sowie die der SFX eingestellt werden, sowie ein Vollbild-/Fenstermodus. Außerdem kann die Spracheinstellung nachträglich geändert werden.
Ri-li bringt nicht nur Laune, es ist auch Open-Source. Was heissen soll: Es ist für viele Betriebssysteme kostenlos verfügbar. Die Mac-OS-X-Variante kommt in einem knapp 25 MB großem Diskimage daher. Viel Spaß.
Freitag 10 November 2006
Fish Fillets
Na gut, Fish Fillets stellt nicht gerade eine Neuigkeit dar, aber
das grafisch ansprechende Game ist so alt, das es mit Sicherheit in
Vergessenheit geraten ist. In dem einigen Knobelspaß bietendem Spiel
steuert ihr abwechselnd zwei Fische, von denen der eine groß, blau und
eher kräftig ist; während der schmächtige orangene eher sein Geschick
unter beweis stellt.
In Fish Fillets geht es darum, durch geschicktes verschieben oder anheben verschiedener Hindernisse einen Ausgang zu erreichen, den beide Fische unter Einsatz ihrer Fähigkeiten frei räumen und letztendlich erreichen. Danach geht es in den nächsten Level. Gesteuert werden die beiden Fische alternativ über Tastatur oder Maus.
Besonders im angenehm knapp gehaltenen Startscreen und in den Zwischenbildschirmen kommen Retro-Gefühle hinsichtlich vergangener 16-Bit-Systeme auf – aber auch die vertikalen Laufschriften mit ihren Infos zum aktuellen Spielgeschehen und zur Spielsteuerung nötigen Erinnerungen an vergessene Tage auf.
Fish Fillets kam vor langer Zeit als kommerzielles Spiel auf den Markt, dessen Quelltexte aber mittlerweile als Open Source zur verfügung stehen. Dem zufolge wurde das Spiel für verschiedene Betriebssysteme umgesetzt. Die Mac-Umsetzung liegt in der älteren – aber dennoch spielbaren – Versionsnummer 0.6 vor.
Die Windowsversion liegt irgendwo bei 0.7, aber dazu hat Weapons of Distraction nährere Informationen. Das speziell für Apples PPC-Rechner geschaffene Kompilat kommt als 65 MB großes Diskimage daher. Eine schwache Hoffnung hege ich: Vielleicht erbarmt sich jemand durch die 'vielen' neuerlichen Downloads, die durch diesen Beitrag entstanden, zu einer Weiterentwicklung. Ansonsten wünsche ich euch wie immer viel Spaß.
Dienstag 31 Oktober 2006
Mac-O-Lantern
Fast vergessen: Der illuminierte Kürbiskopf zum umherschieben auf
dem Mac-Desktop. Klein
und umsonst, viel Spaß.
Montag 30 Oktober 2006
Cocoa Poker - ohne Strip
Das Poker immer beliebter wird, dürfte sich mittlerweile rum
gesprochen haben. Cocoa
Poker bringt das Kartenspiel, dass sich derzeitig von einem Glücks-
zu einem Strategiespiel mausert, auf den OS-X-Desktop. Derart
ausgerüstet lässt sich der Umgang mit den Karten schon mal üben. Dabei
sieht man in dieser Version immer nur die eigenen Karten. Abgelegte
Karten oder teile der Blätter der Gegenspieler – poker – bleiben
verborgen. Ebenso gibt es keinerlei Sonderregeln, die sich auf das
Einkaufen in das Spiel oder das Auffüllen des Pots beziehen. In den
Einstellungen gibt es noch ein paar Schieber zwecks Feintunings, in das
ReadMe sollte auch der eine oder Blick rein geworfen werden. Was bleibt
ist ein herrlicher, in jeglicher hinsicht kostenloser Zeitvertreib.
Cocoa Poker kommt in einem ~1 MB kleinen Diskimage. (Klickt auf das
obere Icon, nicht auf den unteren Link – der funktioniert nicht.) Viel
Spaß.
Mittwoch 18 Oktober 2006
Froggster - Retro Frogger als Widget
Weil es so schön in das heutige Thema passt: Der Ur-Frogger als Dashborad-Widget. Gezippt, kostenlos und nur 372 kB klein.
Christmas Super Frog - Frogger Remake
Zu Frogger muss man doch nicht viel erzählen, oder? Das wirklich
uralte Spiel wird sogar
in der Wikipedia beschrieben. In Christmas
Super Frog wird das alte Straßenüberquerungsspielchen für OS X (und
Windows) nativ umgesetzt. Das Spieleprinzip wurde unverändert
übernommen, die Grafiken etwas zeitgemäßer gestaltet und mit einem
Weihnachtstouch versehen. Ziel ist, ein Geschenkpäckchen an oberen
Spielfeldrand zu erreichen. Christmas Super Frog kostet nix und kommt in
einem 5,8 MB großen Diskimage. Viel Spaß.
Bullfrog - Insektenvertilger
Simpel aber gut: In Bullfrog
muss das Spielfeld mittels eines kleinen Frosches von verschiedenen
Insekten befreit werden. Für jeden Level gibt es nur eine halbe Minute
Zeit. Aber Bienen geben einen Bonus von 5 Sekunden. Moskitos ziehen Zeit
ab, falls sie den Frosch erwischen. Als Werkzeug dazu gibt es nur die
lange Zunge eben jener Amphibie. Mit den Pfeiltasten links/rechts dreht
sich der Frosch, Pfeil hoch lässt ihn springen und ein Druck auf die
Space-Taste fährt blitzschnell die Zunge aus, P pausiert das Spiel.
Bullfrog kostet nix, ist OS-X-Only (Universalbinary) und kommt als 6 MB
Diskimage daher. Guten Appetit.
Freitag 06 Oktober 2006
Gilde der Diebe - Retrogaming unter Mac OS X
Hammerhart waren die Spiele von Magnetic Scrolls schon immer, aber
weniger im Sinne von Gewalt oder Sexismus. Eher im Sinne eines hohen
Grades an Rätseln, die in dieser Zeit bestenfalls die mehr visuell
orientierten Spiele vom Schlage derer von Myth angeboten worden sind.
Die textbasierten Adventures der englischen Firma Magnetic Scrolls
wurden damals auf weniger Disketten ausgeliefert, als frau Ringe an
einer Hand besitzt.
Die Spiele aus der Vorgeschichte des Computers mussten ihre Rahmengeschichten sowie die reichlich vorhandenen Details rein sprachlich erzählen. In späteren Spielen kamen zwar Grafiken hinzu, aber die dienten mehr einer stimmungsvollen Untermalung der Rahmengeschichte als weniger der Unterstützung des Spiels. Bis in diese Zeit bleiben die Abenteuer der magnetisch aufgezeichneten Geschichten (soweit meine Interpretation des Firmennamens) reine Textabenteuer.
Für die Übertragung in die Jetztzeit zeichneten sich viele Helferinnen aus, die die Originalprogramme auf diverse Plattformen konvertierten: Java, Windows, der Freund, BeOS oder andere. Alle interresierten bekommen die binären Umsetzungen der alten Spiele irgendwo unter if-legends.org/. Macuserinnen müssen leider einen Umweg über maczentrisch.de einschlagen, um an einen funktionsfähigen Emulator zu gelangen.
Der maczentrische Emulator stellt mit ihrer Größe von 1.9 MB selbst für schmalbandige Macuserinnen ein eher überwindliches Hindernis dar. Alle andere Downloads erscheinen dagegen vernachlässigbar. Doch bevor frau downgeloadete Diskimages mit einer charmanten Elegancé mittels eines Doppelklick aufstartet, muss 'Mann' erhebliche Handarbeit vorlegen. Zuballerst muss ein Verzeichnis angelegt werden, dass sich entweder in ~/Library/magnetiX/ (für dich) oder in /Library/magnetiX/ (für alle befindet).
Die Spiele kosten mittlerweile nix mehr, der Emulator immer noch nix.
Einzig der Aufwand des Downlaods und des Umkopierens in die richtigen
Verzeichnisse erfordern ein wenig Mühe (und die üblichen
Internetzugangskosten). Dennoch viel Vergnügen mit dem kniffeligen
Rückblick in alte Zeiten, und äh, die sonst üblichen Walkthroughs
googelt ihr euch bitte selbst heraus: denn ein wenig Spaß will auch ich
haben
.
Dienstag 19 September 2006
Swarm Racer - Edelsteinchen sammeln
In dem klienen im Retro-Stil gehaltenen Spiel steuert ihr einen
Schwarm kleiner Bienen durch ein Labyrinth. Ziel im Swarm
Racer ist es, alle Edelsteine zwecks Punktezuwachs aufzusammeln.
Gespielt wird in der Hauptsache gegen die Zeit. Aber keine Panik, ein
Limit gibt es nicht. Nur, je schneller gesammelt wurde, um so besser der
Highscore.
Einzelne Mitglieder eures Schwarms bleiben zeitweise hinter dem restlichen Schwarm zurück, was natürlich Zeit kostet, bis alle wieder beisammen sind. Als Hindernisse gibt es beispielsweise Tore mit rhythmischen Öffnungszeiten und Bumper, an denen die Bienen abprallen. Als zusätzliche Funktionen gibt es Tasten für 'Ausschwärmen', 'Sammeln des Schwarms' und Level neu starten.
Swarm ist bestens als netter Zeitvertreib für Zwischendurch geeignet.
Der Download
der 1,3 MB großen Zip-Datei dürfte selbst für 56k-User
erträglich sein. Die Windowsversion ist deutlich kleiner. Swarm kostet
natürlich nichts – habt ihr an dieser Stelle etwas erwartet?
.