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Donnerstag 26 November 2009
Desktop Kalkulatoren
Selten gibt es Gimmicks, die ich gerne hätte. Dieser dem Taschenrechnerprogramm des Macs nachempfundener Taschenrechner hat was. Klein, edel designt, nicht mit Funktionen überfrachtet und in einer Wertig erscheinenden Verpackung daher kommend hat es mir angetan. In jedem Fall dürfte der kleine Kalkulator ein echter Blickfänger auf dem Schreibtisch sein. Leider hat die Sache einen Haken: Die Rechner befinden sich in der Entwurfsphase; so wie es ausschaut, scheitert es an Copyrightproblemen.
(Klick auf das Bild)
Eine Windows-Version ist ebenfalls vorgesehen, aber leider keine für Pinguine.
Montag 26 Oktober 2009
OS X kontra Windows 7
Den bislang wirklich schlechtesten Artikel in Sachen Computer im Allgemeinen verfasste Fabian von Keudell für die Zeitschrift Chip, der sich auf Focus-Online abrufen lässt: Betriebssysteme im Härtetest.
Die eigentliche Härte aber ist, das ein Computer-Magazin so etwas abdruckt. Das das Zahnarztwartezimmer-Auslageblatt sich keine eigenen Fachredakteure leisten will, kann man in den heutigen Zeiten (kein Geld für irendwelche Kompetenz, Maximalrendite für die Anleger) fast schon nachvollziehen. Die Leserkommentare sprechen mal wieder Bände!
Sonntag 05 April 2009
iPod-Racer, Powered by a Mac Mini
Dann fand ich da noch ein paar Fotos eines iPod-Racers, der aus Legosteinchen gebaut wurde. Zur Erinnerung: Pod-Racer sind diese Rennmaschienen, die in irgend einem Star-Wars-Film eine Nebenrolle spielen. Irgendwie waren da mindestens zwei Triebwerke, die eine Gondel mit dem Jockey hinter sich herzogen. Bis heute Frage ich mich, wo die Tanks für die Spritfresser sitzen, aber wahrscheinlich besitze ich dazu viel zu wenig Fantasie. Wie dem auch sei, der Lego-Entwurf eines iPod-Racers, Powered by a Mac Mini ist doch irgendwie witzig.
(Klick auf das Bild)
Sonntag 22 März 2009
Updates für ein paar Fritzboxen
Alle diejenigen, die eine Fritz-Box besitzen, sollten in der Webbedienoberfläche mal auf 'Update' klicken. Das DNS-Problem mit den Macs sollte mit dem aktuellen Update (Firmware-Version 29.04.70) behoben sein. (via fscklog)
Montag 09 Februar 2009
Mac vs PC
Ewig flamen die Wars in den Foren, welches nun das bessere System sei. Das folgende mit dem Transformers-Stil spielende Video gibt uns allen endlich die ultimative Antwort:
Ok, die Idee ist nicht neu, und den alten Gag mit der Ente fand ich ehrlich gesagt witziger, weil er mit einer immer noch laufenden Werbekampangne spielt:
Aber hey, die Mac-vs-PC-Klamotte ist alles andere als schlecht gemacht. Also Apple-Fanbois – nicht schmollen.
Montag 29 Dezember 2008
Spaces effektiver nutzen
Diese Software mit welcher ein realer Bildschirm in mehrere virtuelle unterteilt wird, ist mir ja schon länger bekannt. Die Vorteile liegen eigentlich auf Hand, denn man kann sich verschiedene Arbeitsbereiche einteilen, und so den Rechner effektiver nutzen. Mit dem Leoparden zog dieses eigentlich nette Tool endlich ins OS 10 ein, aber so richtig benutzen wollte ich es nie, da es m.E. eher die Entropie erhöht – was in lezter Konsequenz eigentlich nur gut ist. Aber jedem das seine…
Space fristet unter OS Zehn irgendein Dasein, was sich irgendwie zwischen 'ist wie unter Unix üblich vorhanden' bis hin zu 'ganz nett' einordnen lässt. Man nutzt es, oder auch nicht. Ich für meinen Teil nutze es nicht, ein Bildschirm reicht mir. Trotzdem kam ich letztens eher unfreiwillig mit Spaces in Kontakt, als ich eines meiner geöffneten Fenster vermisste – wir reden hier über Computer, nicht über Wohnungen. Ich wusste genau, das der Schließkopf mittels Maus nicht bedient wurde, also musste sich das Mistding noch irgendwo in meinem kleinen virtuellen Universum befinden.
Letztendlich kam ich irgendwann eher durch Zufall darauf. Als gewissermaßen letzten Versuch schaute ich mir die anderen Vorhanden Desktops an und wurde fündig. Das vermisste Fenster befand sich auf Oberfläche #3, während sich der Rest meines Universums wie gewohnt in #1 arrangierte. Die wirklich blöde Frage die sich mir stellte war, wie kommt dieses Fenster dorthin? Das was Google als Information bot, war eher lachhaft: Spaces bei Wikipedia, und die original Herstellerangaben, welche eher ein Ausdruck des Marketings sind, als echte Informationen.
Also war mal wieder probieren angesagt. Getreu meiner Maxime „Beim Umgang mit dem Macintosh soll man nicht soviel Denken!” wurde ich recht schnell fündig. Mit diversen Tastenkombinationen kann man nun recht zügig zwischen den Arbeitsbereichen 'switchen', als Beispiel seien nur CTRL-Pfeiltasten oder CTRL-Zifferntaste genannt. Damit wechselt man nur den Arbeitsbereich. Aber wie zur Hölle verschiebt man nun ein bereits geöffnetes Fenster in einen anderen Fensterbereich?
Eingedenk der Funktionen der Finder- und Safari-Fenster kam ich recht zügig auf die Lösung. Denn mittels eines Rechtsklicks auf die Titelzeile kann man bekanntermaßen in beiden Programmen Verzeichnis-Infos aufrufen, die zudem noch auswählbar sind. Das war also mein Ansatzpunkt. Irgendwas nahe liegendes musste es sein. Die Systemeinstellungen boten leider keine Lösung an. Nach kurzem probieren kam ich dann endlich zur Lösung:
- Man braucht beide Hände
- Eine befindet sich auf der Maus, die andere auf der Tastatur; also keine an den iRn
- Mithilfe der Maus wird in die Titelzeile geklickt und die Maustaste beständig nieder gedrückt
- Mithilfe der Tastatur drückt man nun CTRL-Pfeiltaste.
- Es ist freigestellt ist, welche der vier Pfeiltaste gedrückt wird
- Nun kann man sämtliche Tasten loslassen
- Krasser Effekt, wa!?
Ja, es ist schwierig, beide Hände zu koordinieren, wenn unterschiedliche Abläufe notwendig sind. Noch putziger wird es, wenn man auf ein Programmicon im Dock klickt: Die verteilten Fenster werden mit jedem Klick der Reihe nach in ihren unterschiedlichen Arbeitsbereichen angezeigt. Noch krasser, wa?! Blöderweise funktioniert das noch nicht mit allem Programmen. Also merkt euch gefälligst, wo ihr welches Fenster hin schiebt. So, und nun viel Spaß beim Fensterln…
Mittwoch 17 September 2008
Cheat Sheets 4 Webdesigners
Richtig viel Cheat Sheets gibt es auf Sixrevisions.com. Photoshop, Farbmodelle, Typographie, Größenmaße, CSS, (X)HTML, Entities und überhaupt. Könnte man sich ja mal irgendwie merken.
Apfel C Apfel V
Auf CopyPasteCharacter.com gibt es nicht weniger als alle Sonderzeichen zum einbinden in eigene Texte – halt per -c und -v. Den netten kleinen Link kann sich mal irgendwo – natürlich wiederauffindbar – in seine Webressourcen bookmarken. (via Cartoonist)
Donnerstag 14 August 2008
Altes Computerpapier
Dann fand ich da noch in meinem Fundus ein wenig altes Papier. Dieses wurde speziell für Computerdrücker hergestellt, war fast quadratisch (~9,8 cm quer, ~10,2 cm hoch, bekloppte Amimaße), 'endlos', mit einer Perforation zwischen den Einzelblättern versehen, beidseitig Löcher für einen Traktorantrieb, vorderseitig grün bedruckt – jede zweite Zeile nummeriert, die nummerierten Zeilen mit sechs Linien versehen, wobei die oberste und unterste Linie jeweils einer Zeile links und rechts über die Nummerierung reichten. Die Rückseite ist Blank (und mittlerweile vergilbt).
Aus Ermangelung an passenden Druckern musste ein Großteil meines ererbten Vorrats als Notizzettel herhalten. Mal im ernst, in einem Museum kommt so ein alter Drucker ja ganz nett – da kann man seinen Plagen ja noch was vom Krieg erzählen, aber in der guten Stube muss man so ein 'Sägewerk' echt nicht mehr haben. Den letzten Rest des Papiers verstaue ich mal in meiner 'Schatzkiste' – für spätere Erinnerungen.
Donnerstag 07 August 2008
iPhone?
{ "Date Generated" = "2008-08-07 21:30:10 Etc/GMT"; "BlackListedApps" = { "com.mal.icious" = { "Description" = "Being really bad!"; "App Name" = "Malicious"; "Date Revoked" = "2004-02-01 08:00:00 Etc/GMT"; }; }; }
Hmm…
Dienstag 17 Juni 2008
Fataler Fehler - Krasse Scheiße
Nachdem sich mein Rechner erneut aufgehängt hat, komme ich zu dem Schluß, das ein neuer fällig wird. Die letzte Rettungsaktion kündigt von einem baldigen ableben der Festplatte. Nachder letzten 'Erste-Hilfe-Aktion' verblieb auf dem Startlaufwerk ein 'lost+found'-Ordner mit der durchaus beeindruckenden Größe von 128 MB. Darüberhinaus winkt das Festplattendienstprogramm jeglichen Einsatz mit folgender Meldung ab:
Na ist ja echt klasse jetzt aber auch. Beachtenswert sind natürlich die in roter Farbe ausgeführten Meldungen… Bis zum neuen Rechner gilt weiterhin die Parole: Backups! Bis dahin strebe ich eine positive Lebenseinstellung an, denn jeder Tag könnte der letzte sein.
Mittwoch 28 Mai 2008
Festplatenpartionierung am Mac
Irgenwie scheint es in paar Probleme zu geben, wenn man versucht, eine recht kleine Partition mittels des Festplattendienstprogramms anzulegen. Ist die Bildschirmauflösung nicht hoch genug, kann man keine kleinen Werte eingeben. Also: Je höher die Auflösung ist, umso kleinere Werte kann man eingeben. Blöd nur, wenn das gerade verwendete Darstellungsgerät nicht allzuviel hergibt. Aber in der Hotline der c't wird eine Abhilfe beschrieben.
Donnerstag 24 April 2008
Apples satt zum selbermachen
Einmal ausdrucken, Schere und Kleber bereithalten, und schon kann
der ersehnte Mac für günstig Geld in ein wenig Heimarbeit selbst
zusammen gebastelt werden. Die kleine aber feine Kollektion unter Paper
Mac's Origami hält genügend Material für viele Bastelabende bereit.
Sonntag 23 März 2008
Droid Font
Ich weiß jetzt nicht, ob das soo díe Neuigkeit ist, aber Droid ist ein netter Font, der für alltägliches geeignet scheint. (Scheiß Satz…) Die Schrift liegt in mehreren Schnitten vor.
(Klick auf das Bild!)
10 Golden Lessons From Steve Jobs
Weil ich lange keien Apple-Link mehr hatte: 10 Golden Lessons From Steve Jobs. Wie heißt eine meiner Lebensweisheiten so schön? Lerne nur bei Leuten, die besser sind als Du selbst!
Samstag 19 Januar 2008
Learn Cocoa
Learn Cocoa wurde irgendwann im letzten Jahr schon an den gepunkteten Kater angepasst. Und nein, unternommen in dieser Hinsicht hab' ich bislang nichts.
Sonntag 06 Januar 2008
Usenet
Dann fand ich da noch einen Beitrag bei Ravenhorst, welcher mit Usenet ohne Augen und Speicher überschrieben wurde. Von der mittlerweile notwendigen Verschlüsselungsscheiße mal abgesehen, sollte man das Usenet nicht aus dem Blick verlieren. Immerhin existiert mit dem Usenet eine weitere Informationsinfrastruktur, welche trotz derzeit abnehmender Nutzung künftig nicht unterschätz werden sollte.
Eine weitere Informations-Infrastruktur unabhängig vom Internet wäre mittlerweile interessant. Hat irgendjemand Ideen dazu?
Keynote Index Fund
Auf keynoteindexfund.com gibt es eine Liste, welche die Aktienkurse von AAPL vor und nach einer Keynote darstellt. Sehenswert?
Apple Timeline T-Shirts
Gewissermaßen ein must have für alle Apple-Fanboys: Die Geschichte der Applerechner als Zeitleiste, aufgedruckt auf einem T-Shirt.
Donnerstag 08 November 2007
Sim-Lock und iPhone
Ach, da fand ich gestern noch eine Abhandlung über die rechtliche Seite des entfernens eines Simlocks bei einem iPhone. Lasst die Finger davon; am besten von 'nem iPhone auch. Allen schon die Drangsalierung bei den Klingeltönen dürfte ein klares K.O.-Kriterium sein. Unabhängig vom fehlenden UMTS oder dem glänzenden Gesamtkonzept in Verbindung mit iTunes.
Wenn ich mir etwas kaufe, bar bezahle und anschließend verändere und dann mit einer spitzfindigen Anklage rechnen muss, dann könnt ihr mich mal... Wer gebrandete Handys zu Nepppreisen mit überzogenen Verbindungsgebühren kauft, ist selbst schuld. (Quelle zum ersten Link vergessen, tschuldigung)
Mittwoch 17 Oktober 2007
Notdürftig zusammengekocht
Bekommen Die Geld daür oder sind die wirklich so infantil? Der beste Film des Jahres dürfte ja wohl Planet Terror sein! (Immerhin hat Rodriguez den Tarantino auf seinen Platz verwiesen!)
Retro Mac OS Theme
Der, äh, dingens, äh, wird demnächst abverkauft. Produktname zehnpunktfünf, den Kosenamen hab' ich jetzt echt vergessen. Für die älteren unter euch wäre u.U. Stuart Browns Wordpress Theme namens Retro MacOS recht interessant. Immerhin bietet es eine Mac-OS-Oberfläche aus einer Zeit an, in der Farbmonitore noch nicht einmal bei den Schildermalern gängig waren. Seid aber so nett und wartet mit dem Tränenausbruch solange, bis ihr mein Blog verlassen habt!
Samstag 13 Oktober 2007
Spielereien mit Histogrammen
Jetzt mal einen schnellen Link für die Bildbearbeiter: Josh
Millard bearbeitet seine Bilder mit Histogrmmen nach, die den Skylines
verschiedener Städte entsprechen. So verfremdet
entfremdet manipuliert bearbeitet er
beispielsweise S/W-Fotos seiner Heimatstadt Miami mit der Skyline von
Miami nach. (Hab' ich alles richtig verstanden?)
Smart Folders
Immer wieder gern vergessen werden die Smart Folders, in welchen OS X Suchergebnisse speichert. Dabei ist die Sache so einfach: einen Neuen intelligenten Ordner anlegen, Auswahlkriterien bestimmen und schwupps befinden sich innerhalb des Mac-Dateisystems an einem einfach erreichbaren Ort alle Dateien, welche man haben will.
Sicheres Surfen
Dann fand ich da vor geraumer Zeit noch eine Anleitung, mittles derer man unerkannt im WWW rumklicken kann. Der Text ist aber speziell fürs OS X gedacht. Alle anderen schauen sich auf den für sie bestimmten Diskussions-Plattformen um.
Sonntag 30 September 2007
Löschen, löschen und löschen
Unter Mac OS X kann das Löschen von Dateien ja echt einfach sein. Im Finder auf dem Menüpunkt Papierkorb entleeren… geklickt und schon hat man wieder Platz auf der Platte. Geht ja auch ratzfatz. Aber unter diesem Menüeintrag gibt es noch als weitere Auswahlmöglichkeit Papierkorb sicher entleeren…
Wer den zweiten Punkt mal angeklickt hat, weis, dass das 'runterbringen' des Mülleimers ein langer Weg sein kann. Aber wenn man wieder zurück ist, kann 'Mann' sich sicher sein, das alles entsorgt ist.
Naja, Gott ist mit den Dummen – jetzt mal stark verkürzt wieder gegeben.
Der erste Eintrag gibt nur bereits beschriebene Bereiche der Festplatte zum Wiederbeschreiben frei. Inhaltlich gelöscht wird eigentlich nichts. Das Sichere Löschen hingegen rällert die überflüssig gewordenen Dateien mehrfach mit unnützen Daten über und macht sie einigermaßen unbrauchbar. Spätestens jetzt können nur noch Spezialisten mit festplattenspezifischen, forensischen Kenntnissen irgendwelche Daten wiederherstellen. Stimmt ja irgendwie auch. Einem Verkauf der alten Hardware steht ja praktisch nichts mehr im Wege.
Gesagt, getan; eBay ist mein Freund und die alte Hardware wurde einigermaßen einträglich losgeschlagen.
Oops, seit einiger Zeit kursieren die Fickfotos mit dir, deinem Kurzen und deiner Ex zur Belustigung aller im Netz. Was zur Hölle ist jetzt wieder mal schief gelaufen?
Tja, Papierkorb entleeren… löscht nichts, Papierkorb sicher entleeren… löscht nur spezielle Dateien; nämlich jene, welche sich im Papierkorb befinden – und nichts anderes. Und genau das ist der Haken, an denen sich DAUs zu unserer wohlfeilen Belustigung verschlucken.
Mac OS X schaufelt gewissermaßen unter der Motorhaube Daten um. Bereiche der Festplatte werden umorganisiert, größer werdende Dateien auf andere Lagerorte verschoben, kleinere, frei gewordene Bereiche unter Umständen zu größeren zusammengefasst. Vom User unbemerkt ändert sich laufend die Struktur der Anwenderdaten, aber gelöscht wird zwischenzeitlich nichts.
Etwas konkreter: Die kleinste Handelseinheit der Festplatte beträgt standardmäßig 1024 kB – Pinguine halten jetzt bitte die Klappe.Wenn euer Lebenslauf unterhalb dieser Grenze bleibt, bleibt auch der Speicherort der selbe. Sollte nun aber euer Leben interessanter sein als meins, könnte die Kunde eures Daseins diese Kilobyte-Grenze 1028 kB betragen. (So brilliant seit ihr nun auch nicht.) Mac OS X schaufelt diese eure Daten auf zwei neuee Speicherorte um. Der alte Speicherort wird zwar für neue Daten frei gegeben, gelöscht aber wird nichts. (Im Sinne von Papierkorb entleeren.)
Die jetzt von Dir verhökerte Festplatte bereitet uns viel Freude. Alles klar?
Also: Bevor Du deinen Elektroschrott bei eBay einstellst, öffne das Festplattendienstprogramm. Wähle links das zu löschende physikalische Laufwerk aus (nix DMGs und so), dann etwas weiter rechts den Karteireiter namens Freien Speicher löschen… Die Betonung liegt auf Freien – damit sollen vor allem die bereits genutzten, aber im Sinne eines Löschens bislang unbehelligt gebliebenen Bereiche der Festplatte gemeint sein.
Aus einer anschließend erscheinenden Auswahl aus drei Punkten kannst Du nun wählen, wie deutlich der freie Festplattenspeicherplatz gefräst werden soll. Aber Vorsicht, das kann jetzt richtig Zeit in Abhängigkeit deiner Festplattenspeicherkapazität beanspruchen. Falls Du jetzt im Festplattendienstprogramm den falschen Punkt angeklickt hast, kannst Du dir für deine künftige Ex die Zeit von 35 Durchgängen nehmen… (*ächz*)
Ach ja, aber entsorge deinen Papierkorb vorher auf eine sichere Art und Weise.
P.S.
Zum Abschluss kommt es richtig eklig: Im Terminal ein flottes man srm eingegeben enthüllt ein paar Geheimnisse des Festplattendienstprogramms. Keine Furcht und munter drauf los, es passiert nichts, außer das es Informationen zum richtigen Löschen hagelt. Mit 'q' kommste aus man wieder raus.
Ist ja ein echer Mist hier wa? Nix Links zum klicken, nix krasses Proggie und selber machen muss man auch alles.
Mittwoch 19 September 2007
Inconsolata - proportionaler Font
Lang ist her da sprach mich jemand auf eine alte Angewohnheit bezüglich meiner Handschrift an: „Warum streichts'n deine Nullen immer durch?“ „Nun,“ antworte ich, „damit ich sie vom Buchstaben O unterscheiden kann.“ Ja früher, da hab ich viel mit der Hand geschrieben. Auch waren da viele Formeln dabei, die Aufgrund meines Versuchs zur Erlangung des Ingeniuersgrades notwendig waren. Beispielsweise kamen bei einer Formelumstellung auch mal Teilterme wie 9q vor. Nach diversen Rechenfehlern gewöhnte ich mir an, die Unterlänge des kleinen q mit einem Querstrich zu versehen. Meine Rechenfehler gingen drastisch zurück.
Nicht nur ich habe die Notwendigkeit einer klar erkennbaren Schrift erkannt. Aber Ralph Levien hingegen handelte. Mit seiner Inconsolata entwarf er eine Schrift speziell für Programmierer, welche nicht einfach nur irgendwie lesbar ist, sondern auch eindeutig erkennbar. Bei der Inconsolata handelt es sich um einen so genannten proportionalen Font mit festen Buchstabenbreiten und deren Abständen dazwischen.
Die Inconsalta wurde speziell für eine Monitor-Darstellung innerhalb von Texteditoren entworfen. Aber auch für einen Einsatz im Print-Bereich scheint die Inconsalta geeignet, genau getestet hab' ich 's bislang nicht. (Tipps sind willkommen.)
Ein Einsatz im Printbereich könnte durchaus darauf abzielen, endlich mal Tabellen anzufertigen, in denen nicht nur die Zeilen cool aussehen, sondern darüber hinaus auch die Spalten. In diesem Zusammenhang wäre ja mal echt nicht schlecht, wenn sich mal alle Dezimalstellen und die dafür notwendigen Punktuationen sauber untereinander befinden. Proportonale Schriften schaffen echt eine Arbeitserleichterung. Denn der geneigte Schildermaler sollte sich stets Vergegenwärtigen, dass seine Arbeiten für andere sind, niemals für ihn selbst.
Grundsätzliche Überlegungen zu proportionalen Fonts nebst brauchbaren Beispielen speziell für Texteditoren stellt ein Typ namens Lowing ins Netz. Seiner Meinung nach stellt ein Schaffungschwerpunkt für ihn die Lesbarkeit von am Monitor dargestellten Quelltexten dar. Mit 'Monitor' sind grundsätzlich erstmal alle pixelorientierten Ausgabegeräte gemeint, welche aktiv Leuchten. Eine tiefer greifende Diskussion bezüglich am Monitor dargestellter Schriften wäre angebracht. Lowings Schwerpunkte lauten unter anderem:
- Grundsätzlich klar erkennbare Zeichen
- Unterscheidbarkeit zwischen i,j,1,J,l
- Unterscheidbarkeit zwischen o,0,O (handschriftlich streiche ich meine 'Nullen' durch ;-)
- Unterscheidbarkeit der Klammern ({[
- Unterscheidbarkeit der 'Tütelken': '`´< > >>
- Unterscheidbarkeit von q und 9 (*indieLuftschauendundausdemMundflötend*)
Ach Mann, eigentlich wollte ich nur ein paar brauchbare Schriften vorstellen, aber nun komme ich vom hundertens ins tausendenste. Egal. Ach ja, die Klammern bereiten wohl geringere Schwierigkeiten, spannenender hingegen dürften die mit 'Tütelken' bezeichneten Anführungszeichen sein. Weitere brauchbare Beispiele gibt es unter Proggyfonts.com.
Die Umstände bei der rein technischen Darstellung dürften mit Sicherheit eine weitere Rolle spielen. Als weitere Stichworte seien nur Antialiasing, Auflösung und Divergenz zwischen Print- und Onlinedarstellung in den Raum geworfen. Eine Berücksichtigung bezüglich verschiedener länderspezifischer Kodierungen könnte ein i-Tüpelchelchen sein.
Mal so am Rande bemerkt: Hinter dem Link zu Lowing verbergen sich
weitere proportionale Fonts, die zum experiementieren
schreiben einladen. Irgendwie hab' ich da gerade einen Vorschlag für
eine Diplomarbeit entworfen; hoffentlich betreut es nicht dieser
arrogante Gerrit – ihr wisst schon wer. (Nicht mein alter
Gestaltungsprof... er meinte es gut mit mir!)
P.S. Die Inconsolata liegt in mehreren Formaten vor. Betrachtungsbespiele in Form von PDFs und so gibt es auch. Jeglicher Download aber fügt der Datei eine .txt-Extension hinzu, welche entfernt werden muss. Dann klappt es mit dem Einfügen ins (Mac)-System.
P.P.S. Hinter den obigen Links gibt es genügend zu entdecken, ohne sich einen Kopf um irgendwelche Zusammenhänge zu machen. 'Just do it'.
Bedienungsanleitung des Ur-Mac
Weiß' jetzt nicht, ob das in letzter Zeit durch die Blogs ging, aber auf perterme.com gibt es Fotos (wow, hübsche 'Kissen') von halt jener Anleitung.
Donnerstag 30 August 2007
Myndraine - cooler freefont
Abseitig der sonstigen Brotschriften und Zierfonts ist mit Myndraine eine weitere unaufdringliche, dennoch interessante und für den Alltag geeignete kostenlose Schrift verfügbar. Doch auch der Rest des Angebots auf dafont.com ist durchaus einen zweiten und noch einen weiteren Klick wert.
Wenn man mal von den Dingenszapfbats (oder so) sowie weiteren Logo-Fonts absieht, kommen die Schriften mit Umlauten und so daher. Bevorzugt wird das .otf-Format, welches gezipt ausgeliefert wird.
(Darüber hinaus befinden sich die Peanuts sowie die Hosenscheißer aus South Park nun auf meiner heimischen Festplatte.)
Freitag 24 August 2007
Typografische Tastaturbelegungen
Dann fand ich noch irgendwo auf GoSquared/Liquidcity dot com (oder so) einige PDFs, welche sämtliche Tastaturbelegungen auflisten, um alle Sonderzeichen per Tastaturbedienung auf dem Monitor darzustellen (und somit auch anderswo). Ingesamt werden vier Dateien angeboten. Eine davon umfasst quasi alles, während die anderen drei mehr themenbezogenen sind. Insgesamt aber übersteigt das downloadmäßige Gesamtvolumen aller Dateien die Megabytegrenze kaum. Damit dürften selbst schmalbandig angebundener User kaum überfordert sein. Denkt daran, solche Listen kann man immer mal gebrauchen. Einer Bevorratung auf der eigenen Festplatte spricht eigentlich nichts entgegen.
Samstag 11 August 2007
Tag-a-Mac
Dann fand ich noch jenes Blog, welches sich ausschließlich mit dem Tagging von Dateien auf dem Mac beschäftigt. In loser Folge stellt Tagamac Software sowie Tipps rund um die Problemstellung vor, eigenen Kram auf der heimischen Festplatte wieder zu finden. Viel Spaß.
Donnerstag 21 Juni 2007
Safari 3 bringt Farbe ins Leben
Laut einem Bericht auf c|net könnte es Safari schaffen, den wenig optimalen sRGB-Farbraum bei der Bilddarstellung abzulösen. Immerhin, so muss man anmerken, kann der Safari das aufgrund des schon im OS X eingebauten Mechanismus zum Farbmanagement. Bei der Darstellung von Bildern mit Adobe-RGB-Profil soll es bei der Konkurrenz noch übler aussehen, da die bisherigen Versionen des IE, Firefox und Opera Adobes Profil fälschlicherweise nach sRGB wandeln.
Allerdings haben die Mozillaentwickler die selbe Funktionalität bereits für die Version 3 des Firefox angekündigt. Laut dem c|net-Bericht werden möglicherweise erst beide Browserplattformen es schaffen, Microsoft mit seinm IE in Zugzwang zu bringen. Microsoft selbst laboriert schon seit einiger Zeit an einem eigenen scRGB-Modell, welches mittlerweile standardisiert wurde. Mit dem neuen Standard könnte sich ein neues Bildformat etablieren. In diesem Zusammenhang wurden Patente und Lizenzen bislnag nicht erwähnt. Derzeitig ist aber noch alles offen, und mit dem bisherigen Farbmodell seien wohl die meisten Anwender zufrieden, heißt es weiter.
Apples Browser bringe Funktional zwar kaum neues in den Windows-Markt ein, aber seine Fähigkeit Farbprofile auszuwerten könnte als echter Vorteil gewertet werden. So der Tenor des Berichts. Sowohl das professionelle Gestalterumfeld des Macs als auch die hohe Anzahl an ambitionierten Fotografen im Umfeld der Mozillaentwickler könnten durchaus einen Druck von unten erzeugen (so meine Einschätzung).
MAMEintosh
Jau, das nenn' ich Modding. Ein paar Jungs bauten ein Spielhallenviedeospiel nach. Als Rechner dient ein Dual 500 MHz G4, eine Sony Car-Hifianlage sorgt für den akustischen Rumms und als Software wird natürlich MacMame nach dem Booten gestartet. Schaut hier! (Oder klickt auf's Bild)
Samstag 16 Juni 2007
Ein Paar OS-X-Tipps (upd.)
Apple selbst veröffentlichte dieses Wochenende ein kleines Tutorial darüber, wie man das Kontextmenü von überflüssigen 'Open with...'-Einträgen entrümpelt.
Auf macenstein gibt es ein HowTo, wie man Safari 2 und 3 glechzeitig auf einer Festplatte bevoratet.
So, Link funktioniert jetzt.
Donnerstag 14 Juni 2007
Mit Safari Geld drucken
Bereits gestern stieß ich auch eine ähnliche Überschrift in irgend einem Forum, nahm sie aber nicht so wichtig. Macnews berichtet nun über einen Beitrag von Daringfireball, der näheres erläutert. Wie bereits ein Kommentator schrieb: „Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen…“
It’s not widely publicized, but those integrated search bars in web browser toolbars are revenue generators. When you do a Google search from Safari’s toolbar, Google pays Apple a portion of the ad revenue from the resulting page. (Ever notice the “client=safari” string in the URL query?)
Montag 04 Juni 2007
Forenschwaflers best
Und dann war da noch ein Vollhonk, der zu Blöd für eine normale Tastaur ist. Cool!
Sonntag 03 Juni 2007
Wesentliche Tastenbefehle für Windowsumsteiger
Eigentlich für Umsteiger von Windows nach Mac gedacht ist die Beschreibung der wesentlichen Tastaurbefehle für Sonderzeichen, Cursorsteuerung und dergleichen mehr. Mac-Anwender können dieses Seite durchaus unter der Rubrik 'kann man immer mal gebrauchen' bookmarken.
Samstag 21 April 2007
Partiell abgekackt
Nach dem der Finder nichts mehr anderes anzeigte als den Beachball des Todes und auch sonst nicht mehr anklickbar war, sollte ein Neustart alles wieder ins rechte Lot bringen. Denkste, denn die darauf folgenden Hochfahrzeiten ließen mir das Blut stocken. Irgendwann erschien das Wallpaper, unermeßliche Zeit später das erste Menüleistenicon – von rechts beginnend. Weitere Zeit verstrich bis sich allmählich weitere Symbole zeigten – allerdings nicht alle. Irgendwann später schubste ich den Mauszeiger in Richtung linken Bildschirmrand und das üblicherweise versteckte Dock klappte tatsächlich auf.
Die im Dock abgelegten Programme ließen sich – und lassen sich bis jetzt – starten. Beispielsweise solche Killerapplikationen wie das Terminal. Na, echt geil. Nach einer kurzen Analyse deuchte mir, das mein Rechner ein echtes Problem hat. Mittlerweile war die Zeit zum Frühstück gekommen. Während des Kaffees und zwei Filterzigaretten entwickelte ich Problemlösungstrategie. Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass das OS X einige Selbstheilungskräfte besitzt. Nur welche? Die Antwort lieferte eine glücklicherweise ausgedruckte Version mit Hilfestelllungen bezüglich der Festplattenreperatur.
Nach einem beherzten Neutstart sogleich Apfel-s gedrückt, um vermittelter Dinge in den Single-User-Modus zu gelangen. "Kacke", stellte ich fest, denn das ist ein Fullscreen-Terminal. Egal. Die Anleitung besagt, dass ein eingetipptes /sbin/fsck -fy Dinge heilen soll. Das tat es nicht. Die erwartete Meldung The Volume … appears to be OK kam und kam nicht. Egal wie oft nach der mühsamen Eingabe über das amerkanische Tastaturyout auf die Returntaste hämmerte. Mein Reallife forderte zwischenzeitlich die wochenendlichen Reinigungsintervalle an. Ich wusch mein Geschirr ab, was mich auf andere Gedanken brachte
Zurück am Rechner musste ich eine Nummer härter einschalten. Immer noch im Singleusermodus tippte ich /sbin/fsck_hfs -yfr /dev/rdisk0sXX. Wobei man XX mittels pdisk vorher zielsicher ermitteln sollte. Sinn der Übung war es, die Festplatte auf Fehler hin zu überprüfen und zu beheben. Nach dem ersten Drücken der Returntaste scrollten viele Fehlermeldungen über den Bildschirm, wobei keine eine Abhilfe versprach. Nach dem zweiten abschicken desselben Anweisung änderten sich die auf den Bildschirm ausgegebenen Meldungen, was mich hoffen ließ.
Nach dem x'ten und x'ten plus n rumdr√ºcken auf der Returntaste √§nderten sich zwar die Fehlermeldungen, aber die Hoffnung auf ein vern√ºnftig laufendes System schwanden. Eine neue Idee musste her. Mein Reallife pfiff mich zwischenzeitlich zur√ºck in den Haushalt. Immerhin wollte das abgewaschene Geschirr abgetrocknet werden und der abgetragene W√§schehaufen br√ºllte f√∂rmlich nach einer Reinigung. Das Abtrocknen des Geschirrs brachte mich weiter sowie der erste Durchgang der 40° W√§sche. Aber ein anschlie√üendes fsck_hfs - r am Rechner gl√ºckte nicht. Das knappe Mittagessen reichte nur f√ºr zwei Kaffee und etliche selbstgestopfte Zigaretten.
Die Zeit schritt fort. Etwa gegen zwei Uhr am nachmittag wollte sich mein Chefmechaniker meines meistens fahrbaren Vehikels annhmen. Die Dreckskarre springt im Moment nicht an. Und mein Kühlschrank ist zu allem Überfluß leer. Also den von letzen Reanimationsversuchen hängenden Rechner neu starten, zwischenzeitlich unter die Dusche und dann zum nächst gelegenen 'koofmich' hechten. Bier, Butter und Brot, dann noch dies und dann noch das, das muss sein. Gerade vollbepakt die acht Treppen hoch und ausgepackt stellte ich fest, das der Rechner immer noch nicht vernünftig läuft. Mein Chefmachinker klingelte gut eine halbe Stunde vor der abgesprochenen Zeit an der Tür.
"Keine Zündung" war die lapidare Feststellung nach mehreren erfolglosen Startversuchen. "Es muss am Steuergerät liegen" ist bislang die bilateral getragene Meinung. Ich brauche also in den nächsten Tagen ein Zündsteuergerät MED 434A von Magnet Marelli, so unsere Feststellung. Wer jetzt im Moment bei eBay auf eben dieses Zündsteuerdingsbums bietet, dem wünsche ich echt Hämorrhoiden an den Arsch. Hämorrhoiden tun weh und bluten zuweilen, sind aber alles andere als Lebenbedrohlich – aber sie quälen! Lasst daher bis auf weiteres die Finger von allen MED 434A!
Alles Dreck. Mein Auto zickt und mein Rechner funzt net so richtig. Im Moment steht mein Wagen vor der Tür, mein Apple läuf nur eingeschränkt. Zur Zeit behelfe ich mich mit dem Terminal und RBrowser. Über das Terminal wollt ihr sowieso nichts wissen, aber RBrowser als (S)FTP-Client hilft mir im Moment bezüglich elemanterer Dateioperationen. Es ist schon von hohem Nutzwert, ein weiteres Programm mit Funktionen zur Navigation sowie Dateimanipulation startfähig auf der Festplatte vorrätig zu haben. cd, pwd, ls sowie open solltet ihr aber schon kennen. Neben
Nach all den Einkäufen, Säuberungsaktionen und Reparaturversuchen bleibt weniges zu tun übrig. Derzeitig ziehe ich ein Not-Backup mittels RBrowser auf meine externe Platte. Zum starten diverser Programme muss ich wie ein Pinguin das Terminal bemühen. Glücklicherweise helfen copy'n'paste selbst im Terminal über das gröbste hinweg. Mein Wagen steht immer noch vor der Tür erfüllt keinerlei Zweck. Meine Wäsche hängt mittlerweile zum trocknen auf dem Balkon, mein Geschirr ist trocken und sauber im Schrank, dennoch läuft es hier gerad' irgendwie Scheiße.
Samstag 31 März 2007
Die PDFs mal wieder
Ein running gag sind die unter OS X erzeugbaren PDFs ja nun wirklich nicht, eher eine unterschwellig bewußte Tatsache. Üblicherweise erzeugt man dieses Dateiformat aus dem 'Drucken'-Dialog aus praktisch jeder Anwendung heraus, die erstens die Druckfunktion anbietet und zweitens auch wirklich unter Cocoa läuft. Vor allem zum zweiten Punkt könnt' ich noch etwas erzählen, aber das sprengt den Rahmen jetzt wirklich.
In letzter Zeit häuften sich wieder einige Meldungen, die das Drucksystem des OS X betrafen, und davon auch nur Untermenge der PDF-Erzeugung. Die wesentliche Meldung betraf eine Möglichkeit, Desktopdrucker anzulegen. Die via codepoetry verfübare Software saut zwar ziemlich auf der Platte rum, aber anschließend gibt es einen weiteren virtuellen Drucker, der seine Ausgaben in eine Datei tätigt. Angemerkt sein soll noch, dass die Installationsangaben von der Homepage geflissentlich befolgt werden müssen.
Das betrifft die Angaben im Druckerdienstprogramm… Aber danach steht halt ein weiterer Drucker zur Verfügung, der seine Ausgaben als PDF in Verzeichnis auf dem Desktop tätigt. Wenn also mal wieder der reale Netzwerkdrucker streikt, nutzt den CUPS-PDF-Drucker. Speichert die Datei auf einem Wechselmedium und tragt sie zu einem Dienstleister eurer Wahl. Das mit dem PDF-X uns so 'n kram hab' ich jetzt nicht ausgetestet…
Vielleicht nervend könnte es sein, das der neue Drucker sich in der Liste der verfügbaren Drucker vordrängelt, aber mit ein paar Mausklicks im Druckerdienstprogramm lässt auch dieses sich wieder korrigieren. Genauere Test habe ich bislang nicht bewerkstelligt, aber diese kleine Erweiterung der Fähigkeiten der Druckfunktionen erscheint auf dem ersten Blick durchaus sinnvoll.
Jetzt etwas ganz anderes (zum selben Thema)
Besonders auf Rechnern mit kleineren Festplatten, auf denen viel gedruckt wird, könnten die alten Druckjobs die festplatte zum Überlaufen bringen. An dieser Stelle bringe ich halt mal ein, dass ihr wißt, dass alle alten Druckjobs bis zum Sankt Nimmerleinstag gespeichert bleiben. Ein Blick ins Druckerdienstprogramm bestätigt dieses auf eine sehr anschauliche Weise. (Druckerdienstprogramm aufrufen, aus der Liste den Drucker auswählen, dann in der Werkzeugleiste auf Druckaufträge anzeigen klicken, dann den Karteireiter Abgeschlossen klicken, dann mit offenen Mund staunen – machen kann man da jetzt echt nix.)
Wie man den alten Kram los wird, beschreibt ein Tipp auf Mac OS Hints. Dummerweise muss man dafür im Terminal mit einem fiesen Texteditor arbeiten (nano), um ein paar systemrelevante Dateien zu ändern. Aber das könnt ihr ja schon. Oder?
Dann noch mal so am Rande bemerkt: Es geistern schon seit geraumer Zeit Anleitungen durchs Netz, wie man mittels iTunes PDFs verwalten kann.
Sonntag 25 März 2007
Mac Mini an TV anstöpseln
Vielleicht braucht es ja der eine oder andere Mac-Mini-User: Auf TUAW gibt es eine Anleitung, um einen Mac Mini an einen Fernseher anzuschließen. Passendes Kleingeld für die Kabel wird benötigt.
Sonntag 18 März 2007
Sicherheitsloch im OS X?
Unsanity berichtet über einen Bug im OS X, der den Rechner nicht nur zum Absturz bringt, sondern auch einen anschließenden Neustart effektiv verhindert – so daß ein neuerliches Aufsetzen des Systems erforderlich wird. Verantwortlich dafür soll ein angeblicher Fehler im Bereich des Programms Softwareupdate sein. Softwareupdate startet üblicherweise als Abschluss seiner Tatigkeiten ein so genanntes Prebinding. Während dieses Prebindings öffnet das Programm Softwareupdate (oder besser die Systemfunktion update_prebinding) einige für das System wichtige Programmbibliotheken. Das Prebing dürfte auch von anderen Tools her bekannt sein, die beispielsweise diverse Routinearbeiten und Systemoptimierungen durchführen.
Unschwer erkennen lässt sich der Vorgang des Prebindings daran, dass ein Bildschirmdialog mit wachsendem Balken genau den Fortschritt dieses Vorgangs vermittelt. Der springende Punkt ist nun, dass das Prebinding gewisse Systembibliotheken bearbeitet und gegen den Zugriff anderer Programme sperrt. Greift nun aber ein anderes Programm auf eine dieser gesperrten Bibliotheken zu, fasst es – nun ja – ins leere. Wenn irgendein Programm bestimmte Teile eines Systems sperrt, dürfen andere Programme nicht darauf zugreifen. Genau diesen Sachverhalt zu Verwalten und an andere Programme zu vermitteln, ist – auch – eine Aufgabe des Betriebssystems.
Bearbeitet nun ein Programm relevante Daten des Betriebsystems, entsteht zu diesem Zeitpunkt ein undefinierter Zustand. Das geht solange gut, solange nur ein Programm auf diese Daten zugreift. Ist aber nun ein Programm damit beschäftigt, relevante Daten zu ändern und ein zweites Programm will Informationen aus genau den selbem Daten haben, ist der Unfall schon vorprogrammiert. Die Frage, die sich jetzt stellt ist folgende: Sind die Daten die ich lesen will überhaupt gültig? Normalerweise gibt es Mechanismen, die solcherart Fragen beantworten. Beispielsweise könnte es eine Regel geben, die klärt, das der, der zuerst kommt, zuerst mahlt. Eine Zugriffshierachie (im miltärischen Sinne) der Programme wäre auch eine Lösung des Dilemmas.
Genau hier liegt das von Unsanity aufgezeige (angebliche?) Problem: Das Prebinding bearbeitet systemrelevante Daten, sperrt sie aber nicht gegen einen Zugriff dritter. Hält aber nun aber eben jenes dritte Programm die vorgefundenen Daten für ernst, geht es schief. Denn die gerade gelesen Daten können – um mal ein einfaches Sinnbild zu verwenden – gelöscht sein. Bar jeglichen Sperrmechanismusses wird der vorgefundene Datenmüll für ernst genommen und einer weiteren Verwendung zugeführt. Spätestens jetzt braucht man sich nicht zu wundern, wenn der eigene Rechner so richtig abkackt.
Nichts gegen das Prebinding im besonderen oder gar das Ändern systemrelevanter Daten im allgemeinen. Irgendwann muss man sich halt mal auf einen aktuellen Softwarestand bringen – wenn es sein muss auch mit der Softwareaktualisierung. Genau hier soll auch das von Unsanity beschriebene Problem liegen: update_prebinding 'saut' mal so richtg rum und sagt nicht bescheid. Andere Programme nehmen das, was sie vorfinden, für bare Münze und verlassen sich darauf – dumm gelaufen. Und nochmal, es gibt diverse Systemreinigungstools, die die Prebindings aktualisieren. Laut Unsanity sollte sich der (/die) Macanwender(in) davor hüten, während eines Prebindglaufs weitere Programme zu starten – die womöglich einen gleichzeitigen Prebindinglauf provozieren.
Bislang habe ich meinen Rechner während solcherart Aktionen immer in Ruhe gelassen. Nach eventuellen tieferen Gründen sollte ich mal meinen Psychiater fragen, sofern ich mir irgendwann mal einen leisten kann. An genau dieser Stelle setzt auch der empfohlene Erste-Hife-Tip an: Grabbelt an eurem Rechner nicht rum, während er seine Prebindings berechnet.
Einschätzung
Radio Eriwan antwortet: Im Prinzip ja, aber… Auszuschließen sind solcherart Spezialfälle grundsätzlich nicht. Bis auf eine kleine Softwarefirma kann diesen Fehler bislang niemand ernsthaft bestätigen. Aufgetreten sein soll der schwerwiegende Fehler in Einzelfällen, so wird kolportiert. Aber insgesamt scheint die Nachrichtendichte so tragfähig zu sein wie das Eis, das sich diesen Winter auf dem Maschsee bildete. Also: weiter beobachten, aber den Ball flach halten! Wenn an dieser Nummer was dran wäre, wäre es schon früher aufgefallen. (via TUAW)
Opensource in der Zeit
Spät, aber nicht zu spät erkennt die Mainstreampresse den
Stellenwert von Opensource an. In dem recht kurzem
Artikel in der Zeit wird als Beispiel das Auswärtige Amt genannt,
das unter dem grünem Minister Fischer quelloffene Software gegenüber den
Produkten von Microsoft vorzog:
Die dafür notwendige Software auf der Basis der vorher eingesetzten Produkte von Microsoft zu installieren, hätte 10 bis 12 Jahre gedauert - und das zu immensen Kosten. Stattdessen entschied sich das Auswärtige Amt für die freie Variante, die man selber prüfen und anpassen kann.
Im darauf folgenden Absatz wird eine Rechnung aufgemacht, die auf Daten des Bundesrechnungshofs basiert:
Heute konstatiert der Bundesrechnungshof, dass das ursprünglich mit 100 Millionen Euro angesetzte Projekt mit Open Source für weniger als ein Fünftel der Summe realisiert wurde. Während die IT-Ausgaben pro Arbeitsplatz in manchen Ministerien bis zu 5.000 Euro betragen und der Rechnungshof selbst immer noch 2.700 Euro benötigt, kommt das Auswärtige Amt mit 1.190 Euro zurande. Kein Wunder, dass das Beispiel Schule macht.
Weiter heißt es, das die Kostensenkung zwar primäres Ziel sei, die Sicherheit der quelloffenen Software aber nur zu gerne mit genommen wird.
Fans der Opensource könnten es mal lesen – soviel neues gibt es nun auch wieder nicht, alle anderen sollten es!
Sonntag 18 Februar 2007
Wie Steve Jobs sein erstes Handy schuf
Der gleichnamige Artikel befindet sich im Tagesspiegel und beschreibt die Erfahrungen eines gewissen Steve J. mit den Mobilfunkprovidern und seinem ersten eignen Handy. Während ihr euch genüßlich den Artikel durchlest, werde ich mal wieder was fürs Sozialprodukt tun.
Mittwoch 07 Februar 2007
Bundestrojaner und die Mac Szene
Langsam wacht auch die Mac Szene auf, wie es ein Beitrag auf macnews deutlich zeigt. Vieles davon dürfte einem Mac Anwender längst bekannt sein, aber endlich wird auch ein aktueller Hintergrund (Schäuble, BND, Polizei und das BGH; nur mal so als Stichworte) erläutert. Daher mein Tipp: In den nächsten Tagen weniger Get-a-Mac-Kampagnen gucken, sondern den eigenen Rechner und vor allem persönliche Daten absichern. Willkommen in der Realität, liebe Mac Szene.
Dienstag 30 Januar 2007
Fenster mit Aussicht
Mittlerweile trullern die ersten Erfahrungsberichte mit der frei verkäuflichen Version des neuen Windows ein. Als Beispiel ziehe ich mal den Bericht von Torsten Kleinz in der Welt heran. Nach einem ersten Eindruck soll es ja ganz nett aussehen, aber auf dem zweiten Blick tauchen altbekannte Probleme auf: Fehlende Treiber, fehlende Treiber, inkonsistente Benutzerführung und, äh, fehlende Treiber– und etliche Kleinigkeiten mehr. Immerhin soll bei fehlenden Treibern der von Microsoft betriebene Onlineshop aufgerufen werden, der zum Neukauf animieren soll.
Natürlich fehlen Hinweise auf das OS X nicht, von dem reichlich abgekupfert sein soll. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei weniger auf dem Eyecandy, als vielmehr auf dem Sicherheitskonzept, das auch von Apple übernommen sein soll. Zumindest in der Art, wie es sich dem Anwender präsentiert: Aufpoppende Dialoge, die zum Eingeben des Administratorpasswortes auffordern. Die Gefahr besteht darin, dass die Dialoge der Bequemlichkeit halber entweder ungelesen weg geklickt oder Passwörter bedenkenlos eingegeben werden. Nur um Ruhe zu haben und ungestört weiter machen zu können.
Genau dieses ist auch ein Kritikpunkt am Sicherheitssystem des OS X. Die geringe Verbreitung sowie eine praktisch nicht nennenswerte Existenz von Schädlingen suggeriert eine falsche Sicherheit. Auf dem Mac die Anwender mittlerweile so weit, dass Passwörter in entsprechende Dialoge eingegeben werden, ohne deren Notwendigkeit zu hinterfragen. Eine sehr streitbare Diskussion wurde jüngst im OS-X-Forum auf Heise-Online geführt, in dem zur Unterschrift einer Online-Petition zur Abschaffung genau dieses Konzepts aufgefordert wird.
Für meinen Teil unterstütze ich die Petition nicht. Selbst wenn nicht alles so goldig erscheint, wie Aqua glitzert, stellt das derzeitige Konzept einen brauchbaren Kompromiss aus Sicherheit und Bedienbarkeit dar. Verfeinern lässt sich dieses Konzept noch wenn der User aktiv mitarbeitet: Zweiten Account zum Arbeiten, Spielen und Surfen anlegen, nicht auf jeden Scheiß klicken, der im Netz so rumschwirrt und natürlich hinterfragen, ob man sein Passwort wirklich in jeden Dialog eingeben muss. Ferner gibt es in den Sicherheitseinstellungen reichlich 'Sicherheitsschlösser', die man auch wirklich 'schließen' sollte.
Zurück zum ersten Absatz: Die neue Windows-Version giert wie zu erwarten nach neuer Hardware. Blöd ist wer etwas anderes erwartet. Oder? Mein alter eMac hat nun von 10.1-10.4 alles 'drauf' gehabt. Aber wer sich zwingend die neueste Version zulegen muss, muss auch mit solchen Einschränkungen rechnen. Der Tiger kam bei auch erst mit dem dritten Update auf die Platte. Da waren wenigstens die gröbsten Fehler raus.
Besonders bemerkenswert war der Performancesprung vom Jaguar zum Panther. Bei gleich gebliebener Hardware arbeitete der Rechner – Kombination aus Hard- und Software – spürbar schneller. Vom Panther zum Tiger war es zwar nicht mehr so extrem, aber ich musste mir immer noch keine neue Hardware kaufen. Ähnliches erwarte ich vom Leoparden. Könnt ihr sowas auch von Windows erwarten? (Wieso erinnert mich die Namensgebung von Apple an deutsche Panzer? – Ist jetzt aber auch nicht so wichtig.)
Montag 22 Januar 2007
Mac Fuse - How To
Bereits seit einigen Tagen schwirrt ein How To durch das Netz, in dem
die Nutzung von MacFuse (Filesystem in USErland – Der Mac-Port von
Linux) erläutert wird. Um was es dabei geht, wird
auch erklärt. Die Tage werd' ich mal reinschauen, um wenigstens
mitreden zu können
.
Uninspiring Vista
How Microsoft's long-awaited operating system disappointed a stubborn fan.
Erika Jonietz testete als Windows-Haudegin für das us-amerikanische Technology Review das neue WindowsVista. Fazit: Warum nicht gleich das Original? Nach dem Erlebnis 'switchte' sie. Viel Spaß auch mit dem Flamewar am Anschluß des Artikels.
Mittwoch 17 Januar 2007
Image Quality - OS X vs. XP
Die Digitalfreaks veröffentlichten einen Artikel, der die Frage beantwortet, warum die Darstellungsqualität von OS X verglichen XP besser ist. Es hat etwas mit Interpolation und Color Sync zu tun. Aber lest selbst.
Versteckte Dateien - Trash or Treasure
Maczealots erklärt die versteckten Dateien, wie sie vom OS X angelegt werden. Alle können natürlich nicht erklärt werden, da auch einige Anwendungen ihre Dateien verstecken, aber mit ausführlichen Artikel wird schon einmal ein guter Anfang gemacht.
Ferien für iCal
Auf Erweiterungen.de gibt es Kalenderdateien mit den Feriendaten für Deuschland, Östereich und der Schweiz. Die Daten lassen sich in iCal importieren.