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Freitag 15 Januar 2010
Mediathek - ARD/2DF-Mediathekdownloader
Spezielle Probleme bedürfen spezieller Lösungen. Ein spezielles
Problem könnte unter Umständen eine nachträgliche Betrachtung eines auf
einem öffentlich rechtlichen Fernsehkanal ausgestrahlte Sendung sein.
Blöderweise halten die steuer- und gebührenverbrauchenden Staatssender
seit geraumer Zeit ihre Beiträge nur für eine befristete Zeit Online
vorrätig. Daher ist es durchaus zweckmäßig, die bereits bezahlten
Sendungen für einen späteren Genuß sehr zeitnah zwischen zu speichern.
Nach dem gelungenem Abwurf einer URL auf Programmfenster bietet sich (möglicherweise) folgendes, recht informatives Bild. Das Aktionselement „Video laden“ tut nach einem Mausklick darauf genau das, was es verspricht. (Klick auf das Bild.)
Genau hier hilft das kleine Programm namens Mediathek weiter, welches Fernsehbeiträge von ARD- sowie 2DF-Mediathek auf die heimische Festplatte bannt.
Nach dem notwendigen Downlaod, Auspacken und Doppelklicken wartet ein Fenster darauf, das eine URL per Drag 'n' Drop von Safari aus in ihm platziert wird. Hat man dieses hinbekommen – Mac-Anwender wissen wie das geht, bei den mit Trollfutter versorgten Pinguinen und sonstigen weit offenen Fenstern bin ich mir da nicht so sicher – wird eine Kurzbeschreibung der Sendung angezeigt. Wichtig ist jetzt vor allem der „Video laden“-Button, der, nachdem man ihn angeklickt hat – ach, ratet mal…
Müßig zu erwähnen bleibt nur, dass sich ein „Download“-Fenster öffnet, in dem die bisherigen Downloads aufgelistet werden. Mit einem Klick auf das Lupensymbol eines jeden Eintrags öffnet sich ein zusätzliches Fenster des Finders mit dem Verzeichnis, in dem sich der Film befindet. Doppelklicken und betrachten, mehr kann man dazu echt nicht schreiben.
Zu guter letzt ist lediglich die Tatsache anmerkenswert, das der Film im voreingestellten Downloadordner des Webbrowsers landet. Das Dateiformant ist (leider) .flv (also Flash) – obwohl in den Mediatheken auch Quicktime und irgend so ein Windowszeugs angeboten werden. Mit dem Flashkram aber kann man zur Not leben. Mediathek vereinfacht das Leben durchaus. Der Download des Mac-Only-Programms ist mit nur gut 733 kB selbst für schmalbrüstig angebundene Internet-User verkraftbar – wobei die Videos im Ergebnis durchaus ein mit diversen Faktoren potenziertes Vielfaches erreichen. Das sollte man sich dann schon mal überlegen… (via macfidelity)
Donnerstag 26 November 2009
RBrowser - FTP-Client
Nach langer, sehr langer Zeit startete ich mal wieder meinen lieb
gewonnen FTP-Klienten, und siehe da: Es wurde mal wieder ein Update
angeboten. Das von mir lange nicht mehr benötigte und daher völlig
vergessene Progrämmchen zum FTP-Zugriff wird also weiterhin unterstützt.
Sehr Lobenswert!
Bereits vor vielen Jahren habe ich mich über die Vorzüge von RBrowser ausgelassen, an der Aussage über Robert Vasvaris Programm hat sich bis heute nichts geändert. Wer also noch einen gutes Programm für einen simplen Dateitransfer auf seinen Webserver benötigt, sollte sich den von mir favorisierten Browser mal antun.
RBrowser liegt nun in Version 4.5.2.2 (Leopard/Snow Leopard) vor. Wesentliche Funktionen gibt es immer noch gratis, nur wer mehr will (SFTP und so), muss auf die Bezahlversion zurück greifen. Der Download des Diskimages ist man gerade 3 MB groß.
Dienstag 24 November 2009
Shades of Coolness – Dämmerungsschieber
Es ist jedesmal aufs neue einfach nur lästig, wenn die Sonne
untergeht und somit der schweinegeile Alu-iMac das Wohnzimer nicht nur
ausleuchtet, sondern sattsam überstrahlt. Nun könnte man meinen, die
Helligkeitsregler der Tastaur könnten abhilfe schaffen. Aber das ist
weit gefehlt.
Tastatur und Mauswege könnten der Feinjustierung dienen, wenn sie nur leider nicht so furchtbar weit entfernt wären. Obwohl die von Fremdherstellern mit reichlich Kabellänge ausgestatteten Mäuse als auch die batteriebetrieben blau funkenden Originale von Apple schaffen trotz ihrer Reichweite so viel Distanz zum Rechner, als dass eine bequeme Änderung der Displayhelligkeit bar jeglicher Reichweite erscheint.
(Klick auf das Bild!)
Um die Helligkeit zu dimmen, muss entweder die weit entfernte Tastatur jenseits des Couchtisches erreicht werden, oder mittels einer Funkmaus über etliche Umwege ein Kontrollfeld bedient werden. Beides ist mit Mühen verbunden und jeglicher Annehmlichkeit fürchterlich abträglich.
Die Lösung ist so nahe: Eine simple Bedienungshilfe, die aus der Menüzeile heraus erreicht werden kann, schafft Abhilfe: Das Systemeinstellungs-Plug-In namens Shades bietet eine willkommene Abhilfe. Die Helligkeitsregelung kann nach Installation des Programms bequem aus der Menüzeile heraus erreicht werden. Dazu muss man nur auf die coole Sonnenbrille klicken, und schon klappt ein simpler Regler aus, mittels dem man die Helligkeit des Bildschirm variieren kann. Nett: Am unteren Rand des Menüs werden die aktuellen Prozente der Helligkeit angezeigt.
Darüber hinaus wird ein neues Kontrollfeld eingerichtet, in den man die Abfragefrequenz der Updates, ein paar „Hotkeys“ feslegen oder zwischen Abschattung (Shades) oder Helligkeit (Brightness) auswählen kann. Zusätzlich kann ein auf dem Bildschirm ein frei verschiebbarer, ständig im Vordergrund verfügbarer Regler für eine von beiden Funktionen angezeigt werden.
Shades bietet für lau eine willkommene alltagstaugliche Lösung des tageszeitabhängigen Blendproblems viel zu heller Displays an, dennoch ist der Download (3,0 MB für Intel; 3,2 MB für PPC) für das bischen Funktion ein wenig happig. Trotzdem lohnt sich die Installation allein wegen des Gewinns an Bequemlichkeit. Shades gekommt gezippt daher, das ausgepackte „PrefPane“ will zwecks Installation doppelgeklickt werden.
Dienstag 21 Juli 2009
Secrets - Preference pane to access hidden user defaults
Desöfteren schwirren diese netten kleinen Haxies durch die Blogs, mit denen man kleine Kleinigkeiten an seinem Mac einstellen kann, die über die GUI leider gar nicht erreichbar sind. Allen Haxies gemeinsam ist, dass sie unheimlich nützlich sind, sie verstreut übers Web erscheinen, sie schnell ins Terminal kopiert und aktivert werden, und, last but not least, sie schnell wieder vergessen werden. Wenn man denn mal ein neues System hat, stellt sich die Frage, wie denn eben jener Hack nochmals lautete.
(Klick auf das Bild.)
Genau, von all diesen defaults.write… usw. handelt die oben erwähnte Erfahrung. Aus dem Google-Coder-Studio stammt eine Preference Pane (bescheuerter Name, hab' aber keine brauchbare Übersetzung zur Hand, für einen kurzen und knackigen Tipp wäre ich dankbar…) namens Secrets, die genau diese netten Einzeiler in einer übersichtlichen GUI anbietet und zum aktivieren sowie deaktivieren anbietet. Das ganze geschieht – o Wunder – in einer übersichtlichen Tabellendarstellung, die nach Programmen sortiert ist. Eine steinalte Eintastenmaus reicht für die Bedienung völlig aus.
Darüber hinaus bietet Secrets Update-Funktionen für sich selbst und für die Haxies an. Die Datenbasis stammt von von Secrets.Blacktree.com, die noch nicht bekannte Tipps nur zu gerne in ohren Datenbestand aufnimmt. Wer also noch einen kennt, der bislang nicht vorhanden ist, nur zu! Die PrefPane kostet – wie immer bei den von mir vorgestellten Programmen – nichts. Der Download des 580 kB knappen Ziparchivs dürfte eigentlich keine Hürde darstellen, verglichen mit den vielen Erleichterungen, die das Progrämmchen bringt.
Sonntag 14 Juni 2009
Serif Beta
Wer noch eine schöne Brotschrift braucht, sollte sich mal die Serif Beta anschauen(!). Die Lettern sind Frei wie Freibier und im Open-Type-Format realisiert. Insgesamt 14 Schnitte umfasst das gezipte, man gerade ein halbes Megabyte kleine Paket.
(Klick auf das Bild)
Dienstag 10 März 2009
TwoUp - Fenster anordnen
Wenn man mal in dieses Verzeichnis schaut und dann in jenes, häufen
sich die die Finder-Fenster im wahrsten Sinne des Wortes. Ebenso
geschieht es einem, wenn mehrere Programme gleichzeitig genutzt werden.
Irgendwann sind einfach zu viel Fenster geöffnet, die blöderweise auch
noch irgendwie übereinander liegen. Jedesmal müssen die
Informationsanzeigeeinheiten mühsam – und vor allem zeitaufwändig – per
Hand und Maus neu arrangiert werden. Echt nervig.
Abhilfe schafft das kleine Tool TwoUp, welches lediglich vier Tastaturanweisungen einrichtet, welche im täglichen Chaos Abhilfe schaffen. Mit der Anweisung ctrl-alt-cmd und einer der vier Pfeiltasten wird das aktive Fenster entsprechend der Richtungsangabe der Pfeiltaste an den Bildschirmrand gerückt. Das dieser art neu ausgerichtete Fenster belegt nun eine Hälfte des verfügbaren Bildschirms. Mithilfe von TwoUp können also zwei bevorzugte Fenster entweder vertikal oder horizontal angeordnet werden. So verstehe ich den Sinn des Programms, denn beispielsweise ein Fenster in der oberen Hälfte und eins in der rechten erscheint recht sinnlos, da sich doch erhebliche Bereiche überlappen. Aber auf die schnelle gepaarte Anordnung dürfte die Produktivität erheblich steigern. Mit dieser Organisationsweise ergibt der Programmname auch einen tieferen Sinn.
TwoUp ist Mac-Only, kostet nix und kommt in einer knapp 560 kB kleinen Zip-Datei daher. Die ausgepackte und gestartete App erzählt einem gleich, dass man in den Systemeinstellungen unter 'Bedienungshilfen' den Zugriff auf 'Hilfsgeräte' aktivieren muss. Das aktive Programm lässt sich über ein Icon in der Menüzeile erreichen, von wo aus man sowohl die eigentlichen Funktionen mit der Maus erreichen kann, als auch ein paar Voreinstellungen vornehmen kann. Empfehlenswert wäre es, den automatischen Start zu aktivieren.
Montag 09 Februar 2009
Stellarium - Sternegucken
Bereits vor ein paar Tagen kam die Version 0.10 dieses genialen
Sterneguckprogramms heraus. Nein, ich meine jetzt nicht Google Earth
sondern Stellarium.
Google Earth kletterte auf eine ganzzahlige 5er-Version, bei Stellarium
wäre nach der 0.9er-Version eine Eins vor dem Komma zu erwarten gewesen
– reif genug dafür ist die Observatoriumssoftware schon länger –, aber
naja, lieber eine ausgereifte Beta als Bananensoftware
auf der Festplatte. Die augenscheinlichsten Neuerungen dürfte das neue
Icon sein sowie die drastische Erhöhung des Downloadvolumens auf 53 MB
(gilt für das Diskimage). Da ich vor
einiger Zeit dieses Programm schon einmal vorgestellt habe, möchte
ich jetzt nicht mehr viel dazu schreiben – außer das Windows und Linux
natürlich auch berücksichtigt werden (hab' ich beim letzten mal
vergessen). Stellarium kost' nix. Viel Spaß.
Montag 01 Dezember 2008
Fluid Tunes - gestengesteuerte Musikanwahl
Irgendwie fühlte ich mich nach all den vielen Berichten zunächst an
die Wii erinnert, die mittels sportlichen Aktionen gesteuert werden muss
– ächz. Aber da Fluid
Tunes gerade in den Mac-Blogs die Runde macht, dachte ich mir, schau
trotzdem mal in dieses 'Sportspiel' rein. Trotz der benötigten eigenen
Bewegungen zwecks Musikansteuerung kam ich nicht in Schweiß – was
ich persönlich als begrüßenswert empfinde. Eins sei vorweg genommen:
Gerade in seiner Schlichtheit enthält Fluid Tunes viel Potenzial.
Der Screenshot zeigt nur die Bedienelemente sowie den Cover-Flow-mäßigen Hintergrund. Deine Visage und deine Verrenkungen musst Du dir selbst rein denken. Spiel das Programm einfach mal selbst durch. (Klick auf das Bild.)
Sinn von Fluid Tunes ist es, die iTunes-Musiksammlung mittels Gesten zu steuern, die via Webcam berührungsfrei an den Rechner übermittelt werden. Das Programm öffnet nach einem Doppelklick auf sein Icon – wie nicht anders zu erwarten – ein Fenster, in dem sich vordergründig vier Felder mit der Funktionalität eines CD-Players (Vor und Zurück, Start sowie Stop) befinden. Dann kommt eine kontinuierliche Anzeige der Webcam und ganz im Hintergrund werden Cover-Flow-mäßig die Alben der eigenen Musiksammlung angezeigt.
Zur Abspielen der Musik muss man nur vor der Kamera sitzen und die vorgegebenen Bedienfelder per Hand, Fuß oder Kopfbewegung quasi in der Luft bewedeln. Bei Erfolg – der sich durchaus in zu viel Fällen einstellt – wird der eigentlich nicht berührte Button am Display mit einem saubunten 'Poof'-Effekt unterlegt und dessen Funktion ausgeführt. Und echt jetzt ey, mehr gibt es zur Bedienung nicht zu sagen – außer das sie saucool sowie sauempfindlich ist. Die Genauigkeit der aktuellen Version ist doch schon recht erstaunlich, doch wünscht man sich zuweilen – gerade beim Blättern – das es etwas schneller abgeht . Fluid Tunes startet iTunes nach und setzt auch letzteres als Arbeitsgrundlage voraus. Beendet man bei laufendem Fluid Tunes iTunes, tut sich nichts mehr.
Wünschenswert wäre – hey, immerhin ist es kurz vor Weihnachten, also ist allgemeine Wunschzeit angesagt – eine Möglichkeit, die Bedienfelder frei anzuordnen. Auch über eine einstellbare Empfindlichkeit müsste man noch diskutieren, denn wenn man beispielsweise aufsteht und weg geht und sich das Programm aktiv im Vordergrund befindet, bedient man es durchaus unabsichtlich. Wünschenswert wäre auch eine Einstellung darüber, ob die Cover-Flow-Anzeige automatisch auf das aktuell abgespielte Lied nach kurzer bewegungsloser Zeit zurück springt, oder ob es so wie zur Zeit implementiert da stehen bleibt, wo man die Auswahl hinbewegt hat. Für beides gibt es genügend gute Argumente. Aber über derartige Kleinigkeiten sieht man gelassen Hinweg, das Programm ist ja trotz der 1.01-Version noch recht jung.
Fluid Tunes befindet sich auf einem ähnlichen Niveau wie seinerzeit Cover Flow, welches ja nun bekanntermaßen von Apple eingekauft wurde. Wünschenswert (oops, jetzt hab' ich dieses Wort zum dritten mal benutzt) wäre es schon, wenn eine ausgefeiltere Version in eine der nächsten OS-X-Versionen übernommen werden würde. Zusätzlich erstaunlich an der durchaus funktionsfähigen Version ist vor allem die Kleinheit des Mac-Only-Programms: man saugt gerade nur knapp 800 kB an dem kostenlosen Download.
Mittwoch 29 Oktober 2008
Stuff It in Version 13
Gewissermaßen aus gegebenem
Anlass musste ich diverse Programme neu installieren. Das aber war
insoweit kein Problem, als dass sich alles was ich brauchte, aus dem
Netz problemlos geladen werden konnte. So weit, so gut. Nun aber
lungerten in meinen HickBackups einige sit-Dateien
herum, die sich als recht resistent gegenüber diversen frei verfügbaren
Entpackern verhielten.
Also musste das Original mal wieder ran. Der Download des StuffIt-Entpackers lies sich recht leicht bewerkstelligen, allerdings muss zuvor eine Emailadresse eingegeben werden. Egal. Kurz danach liegt eine Antwort im Postfach, in der sich ein Downloadlink befindet. Auch kein Problem, das ungefähr 16,2 MB große Diskimage war zügig geladen, gemountet und die darin befindliche Applikation gestartet.
So sieht StuffIt aus, wenn man es als Programm startet. Aber der Entpacker wird auch gestartet, wenn die auszupackenden Archive mit Doppleklick gestartet werden. Alternativ kann man das Progeamm über das Kontextmenü gestartet werden (Öffnen mit…). (Klick auf das Bild)
Als erstes verlangte das Programm gleich ein Update. Das war zwar fast so groß wie gerade getätigte Download, aber auch kein Problem. Nun liegt der StuffIt-Expander in der Version 13 auf meiner Platte und kümmert sich nicht nur um sit-Dateien. Wobei noch angemerkt sein soll, dass es sich beim Expander um einen reinen, kostenlosen Auspacker handelt – der aber etliche Formate händeln kann.
Nun kann ich den alten Kram, der von der alten Festplatte gerettet werden konnte, wieder expandieren. Ob der alte Kram auf dem neuen Rechner läuft, werden die Tage zeigen. Aber das war nicht der einzige Grund, denn auf allen meinen Macs war StuffIt als Auspacker installiert. Ein wenig Konservativ bin ich ja nun schon. Ach übrigens, Windows-User werden auch berücksichtigt.
Sonntag 21 September 2008
fseventer - Festplattenneugiertool
Oh man, eines
meiner Lieblingstools erfuhr bereits im Hochsommer dieses Jahres ein
Update, und ich hab' erst jüngst mitbekommen. Auf die schnelle
beschreibe ich nochmals die Funktion des Programms: fseventer
protokolliert Festplattenplatenzugriffe und zeigt diese grafisch in
einer Baumstruktur an. Diese Darstellung kann selbstredend als Grafik
auf der eigenen Festplatte gespeichert werden. Doch bevor dies getan
werden kann, muss nach dem Programmstart der 'Start'-Butto gedrückt
werden. Aber dann wird alles aufgezeichnet – schonungslos.
Getan hat sich wahrlich viel. Beispielsweise lassen sich per 'Mouseover' kleine Popups mit weiteren Infos zu einer geschriebenen Datei aufrufen. Sehr nützlich!
Prinzipiell ist fseventer simpel zu bedienen, die Icons sprechen für sich. Als Neugiertool für die Aktivitäten auf der eigenen Festplatte gibt es nichts besseres. Wer sich also für die Aktivitäten seines Macs interessiert, sollte sich diese Donationen-Ware mal antun. So, mal wieder viel zu viel erzählt; in den obigen Links hab' ich schon mehr darüber geschrieben. Schaut einfach mal nach. Für die neu hinzu gekommen: fseventer ist für lau; Spenden erwünscht. (Muss bei Gelegenheit mal die Links in den alten Beiträgen aktualisieren!)
Mittwoch 16 Juli 2008
Firefox Werbe-Blocker
Im Make-Blog wird ein Werbe-Blocker
der etwas anderen Art vorgestellt. Add
Art filtert die Inhalte einer Website und ersetzt diese durch Kunst.
Leider wird diese 'nur' in einem vierzehntägigen Rhythmus ersetzt, die
Werbebranche frequentiert ihre Zuschauer mit einer erheblichen höheren
Kadenz. Allerdings kann man durchaus auch einen Vorteil darin sehen:
Bekannte Inhalte lenken weniger ab. Mangels Firefox konnte ich das
selbst nicht antesten. Wäre nett, wenn mal jemand kurz erzählt, wie das
Teil so kommt. (Nebenbei bemerkt, erinnert
sich noch jemand an diesen Beitrag?)
Samstag 28 Juni 2008
Typografische Uhr
Eine typografisch schön gemachte Uhr, die sich aufs wesentliche reduziert. Die sinnfällig auf den Namen Analogy getaufte Uhr gibt es kostenlos als Screensaver für Mac und Windows.
(Klick auf das Bild)
Dienstag 17 Juni 2008
Bitnami - diverse One-click-installer
Auf Bitnami gibt es diverse softwarepakete aus dem Opensource Bereich frei zum Download. Der Clou an der Sache ist aber, das die Pakete so geschnürt sind, dass sie sich fix und fertig samt ihrer benötigten Umgebung installieren. Wird also ein Apache-Webserver, eine PHP-Umgebung und/oder eine MySQL-Datenbank von der bevorzugten Software benötigt, wird diese gleich aus dem runter geladenen Paket mit installiert.
Zur Auswahl stehen eine handvoll Programme aus den Bereichen Blog, CMS, Wiki oder Portalserver. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich weitere Pakete, die aber schon ziemlich speziell sind. Erwähnenswert seien noch die Infrastruktur-Pakete, die Beispielsweise [L|W|M]amp installieren oder ein komplettes Ruby oder Django bereit stellen. Wordpress, Joomla und Drupal stellen m.E. kleine Highlights dar; wer mal diverse Pakete ohne großen Aufwand durchprobieren mächte, sollte man einen Blick riskieren.
Montag 09 Juni 2008
Update auf die h-Version
So, endlich durfte ich auf meinen alten Mac mal wieder ein
Sicherheitsupdate einspielen. Natürlich macht 'man' das, ob gerne oder
nicht sei mal dahingestellt. Sicherheitslöcher zu stopfen sollte
eigentlich erste Anwenderpflicht sein. Also,
seit ein paar Tagen ist die h-Version des 0.8.6er VLC raus.
Samstag 09 Februar 2008
TrueCrypt und FileVault
Nachdem der Veröffentlichungstermin vom 31.1. auf den 4.2. und dann auf nochmals um einen Tag verschoben wurde, kam es endlich raus. TrueCrypt ist seit ein paar Tagen draußen und wurde von der Mac-Gemeinde wohlwollend (wohl wollend?) aufgenommen. Den üblichen „Was soll man damit, wir haben doch FileVault™!“-Scheiß musste man sich nicht übermäßig antun. Obwohl diese Frage in einer weniger aggressiven, aber ernst gemeinten Form auftauchte und durchaus berechtigt ist.
Kurz gefasst lautet die Antwort: Datenkompatibilität mit anderen TrueCrypt-Usern. Diese nutzen zu meist Windows, aber einige schwimmen auch mit dem Pinguin. Die verschlüsselten Container lassen sich mit anderen Systemen austauschen. Genauere Erfahrungsberichte werden wohl wahrscheinlich erst in naher Zukunft erscheinen. Im wesentlichen dürfte die Nutzung in der nächsten Zeit ähnlich dem der Sparsreimages sein. Bequem ist das alles nicht, aber wenn man euch euren Rechner abhängt, kommt wenigsten kein Schwein an die Daten ran.
Darüber hinaus gab es (mal wieder?) genügend andere Hinweise auf eine datenverlustfreie Nutzung von FileVault™. Ein paar Stolperfallen scheint es da ja zu geben. MacMacken hat gleich zwei längere Beiträge zum Einsatz von FileVault: 8 × Tipps für das sichere Einrichten von FileVault™ und 10 × Schwächen von FileVault™. So viel zum Alltagseinsatz. Wer sich in die Funktionsweise von FileVault™ einarbeiten möchte, dem sei Unlocking FileVault™ vom CCC empfohlen. Etwas weiter unten auf der Seite gibt es einen Downloadlink auf den vortragsbegleitenden Folienfilm.
F!XMBR brachte da noch eine handvoll Beiträge zu TrueCrypt. Einer davon – überreichlich bebildert – richtet sich zwecks Installation an uns Mac-User. Von dieser Stelle nur ein kleiner Hinweis: So viel Bilder benötigen noch nicht einmal wir. Viele der Screenshots erübrigen sich, da der Ablauf einer Softwareinstallation auf einem Mac einem Mac-User geläufig ist. Hervorgehoben werden sollten nur Abweichungen von der üblichen Routine, und dafür reichen ein oder zwei Sätze völlig aus; die ggf. mit einem Screenshot in ihrer Aussage unterstützt werden können.
Kurz vorm Schluss noch zwei Linktipps: OSXCrypt.org und Total Recall: 10 Ways to Avoid Password Headaches. (Beide via MacMacken) OSXCrypt.org will nach eigenen bekunden offene Sicherheitssoftware nach OS X portieren, der zweite Linktipp dürfte wohl für sich selbst sprechen.
Eigentlich wollte ich ja True Crypt und File Vault™ schreiben, weil man es besser lesen kann. Aber dann entschied ich mich für die Löschung der Leerzeichen, weil es sich ja um gängige Markennamen handelt. Diese aber bleiben Scheiße zu lesen, erlauben mir aber einen kleinen Scherz: Hinter jedem FileVault™ klemmte ich ein ™. Denn ein wesentlicher Kritikpunkt an FileVault™ ist die Verschwiegenheit darüber, wie Apples Verschlüsselungssoftware denn so funktioniert. Ein verheimlichen der Algorithmen erinnert stark an eine Sicherheit, die auf Verunsicherung basiert.
Sonntag 06 Januar 2008
Libertine Open Fonts in Version 2.7.9
Der freie Font wurde nochmals überarbeitet. Zu den Verbesserungen im Einzelnen siehe einfach auf der Homepage nach.
True Crypt 5 für OS X
Bislang ist es nur angekündigt, aber True Crypt für Mac OS X soll noch diesen Monat heraus kommen. Schaun 'mer mal.
Freitag 28 Dezember 2007
GIMP: Wilber loves Apple
O.k., Gimp ist immer noch nicht mein Ding. Dennoch sei (www.)wilber-loves-apple.org erwähnt, welche eine weitere Anlaufstelle für Gimp-Freunde ist. Mal so auf die schnelle überflogen stellte ich fest, dass es Downloads sowohl für Tiger als auch für Leopard gibt. Jeweils in Versionen für Intel und PPC.
Mich persönlich stieß die X11-Umgebung immer ab, aber das muss euch ja nicht von einer Benutzung abhalten.
Freitag 07 Dezember 2007
EZ 7Z- Noch ein Auspacker
Na mal im ernst, Dateipacker gibt es ja nun wie Sand am Meer.
Ziemlich viele davon werden sogar nativ vom OS X unterstützt. Die Latte
aufzuzählen wäre müßig, aber in der Liste fehlt halt nunmal .7z-Format.
Was die Entwickler dazu bewogen hat, einen neuen Komprimierer zu
entwickeln, erschließt sich mir nicht ganz. Vielleicht wäre eine
Weiterentwicklung bestehender Standards sinnvoller gewesen, aber naja,
der Drops ist gelutscht.
EZ 7Z pakt jene Dateien aus, welche eben in jenem Format eingepackt wurden. Mehr nicht. Immerhin handelt es sich bei 7Z um ein offenes Format, worauf sich immerhin ein paar OS-X-Entwickler zur Umsetzung bereit fanden. EZ 7Z gibt es somit immerhin für OS X und für umme; der 632 kB kleine Download der gezippten Datei dürfte keine Hürde darstellen (Downlaod via Mac Update).
Noch mehr Auspacker
Nach dem ich auf eine gepackte Datei stieß, welcher Inhalt mich interessierte, hatte ich kleineres Problem. Ein vernünftiger Entpacker war auf anhieb nicht verfügbar. Nach einer kurzen Recherche stieß ich zunächst auf p7zip, welches sich nur über das Terminal bedienen lässt. Vielleicht findet sich hierfür ein Freund, welcher gerne skriptet. Näher getestet hab' ich es nicht. Erst der zweite Anlauf führte zum oben beschriebenen Programm.
Dann fand ich noch geraumer Zeit eine Rar-Datei, die sich mit dem UnRar nicht entpacken lies. der gute alte kostenlose Stuff It Expander (v 12) tat hier wertvolle Dienste. Erstaunlich, dass diese alte Mac-Software noch exisitert und weiter gepflegt wird. Dummerweise wird vor dem Download verlangt, eine gültige Emailadresse anzugeben. Darüber wird ein Downloadlink zugesandt (V. 12.0.1, englisch, 13,6 MB).
Darüber hinaus willigt man automatisch in die Zusendung von weiteren 'Informationen' ein. Dennoch, Stuff It frisst kein Brot - und beherrscht einige Pack-Formate. Den Haudegen aus alten Mac-Zeiten auf der Platte zu bevorraten stellt keinen Schaden dar.
Mittwoch 17 Oktober 2007
MacVim - Cocoa-Version des Vim
Falls jemand auf die Idee kommen könnte, mit den für den Mac
verfügbaren Texteditoren wären alle Anwendungsfälle abgedeckt, kommt
hier nun das i-Tüpfelchen: MacVim!
Das mit den Texteditoren speziell für Programmierer ist ja immer für
einen Flamewar gut, aber es gibt angenehmere Arten, sich die Finger zu
verknoten. MacVim stellt im wesentlichen eine GUI für Vim dar, dem
Visual Editor. So beschreibt es zumindest die Man Page.
Falls sich also da draußen noch jemand findet, der damals™auf einer Unix-Konsole gelernt hat und auf Vi schwört. für den scheint MacVim genau das richtige zu sein. Wer immer noch nicht genau weis, was jetzt genau gemeint sein könnte, wirft erstmal einen Blick ins Linux-Wiki. Danach dürften Neugierige erstmal geheilt sein.
Von den kryptischen Kürzeln zur Bedienung mal abgesehen scheint die Lösung aus dem Google-Code-Blog nicht die schlechteste zu sein. Generell aber sollte man sich merken, das es einen Anweisungs- und Editiermodus gibt. Zwischen beiden muss man wechseln. Darüber hinaus verfügt die Oberfläche über eine Werkzeugleiste und reichlich Menüeinträge. Die aufrufbare Hilfe aber blendet wieder eine Man-Page über den aktuellen Text. Spätestens sollte man sich der aktuellen Tastenkombination erinnern, welche zurück führt.
MacVim ist mitnichten ein Scherz. Vielmehr werden Anwender angesprochen, welche sich bereits mit dem Vim auskennen. Über den Link auf Google-Code-Seite für MacVim oder das Linux-Wiki kann man sich vorher schlau darüber machen, was einen erwartet. Auf jeden Fall erfreut der erste Eindruck. Nomen est Omen: MacVim gibt es nur für den Mac und kostet nix (7,2 MB tar.bz2). Ich bleibe trotzdem erstmal beim Textwrangler.
Mann...
Das war ja echt 'ne Scheißaktion, das Icon aus der Programmbündel raus zu ziehen. Verstehe jetzt den Witz nicht, alle relevanten Dateien als 'Versteckt' zu markieren. Immerhin erklärt diese bescheuerte Vorgehensweise den Verbleib einiger Megabyte. Der Download des .tar.bz2 schlägt mit lediglich 7,4 MB zu Buche. Im ersten Schritt ausgepackt (.tar) werden es schon knapp 25 MB. Danach gibt es eine Programmdatei mit erstaunlichen 0 kB. Und was soll das jetzt?
Das Vim in einer Mac-Gui ist ja irgendwie ganz witzig, aber was soll das? Ich bleibe erstmal beim Textwrangler!
TFTP - triviales FTP
Nun setzt der Lähpard zum Sprung an, und man entdeckt in der
ausgehenden Ära des Tigers immer noch was neues: Eine GUI für einen
Build-In-TFTP-Server. Das Trivial File Transfer Protocol scheint ein
abgespeckter FTP-Server zu sein, so viel hab' ich auf die Schnelle in
Erfahrung bekommen. Und so richtig lohnen tut sich das ganze
offentsichtlich nur Leute, welche häufiger ohne Aufwand Daten durchs
Netz pumpen müssen. Das ganze auch noch per Skript automatisert.
Mitnichten wird hier eine neue P2P-Software feilgeboten. Die Idee klingt
gut, und irgend jemand von euch wird es gebrauchen können.
Etwas nervig ist es, dass TFTP nach jedem Programmstart dein Adminpasswort abfragt. Im wesentliche aber wird nach /private/temp/ und /private/var/db/shadow/ geschrieben. Kann man mit leben, mein ich. Um jetzt noch mal auf den Punkt zu kommen: TFTP ist nur für Leute, die damit etwas Anfangen können. Auf jeden Fall sollte die Homepage zur Software gelesen werden. TFTP kostet nix, ist Mac-Only und für Tiger geeignet. (Von Intel stand da leider nichts.) Wäre nett, wenn demnächst mal jemand einen Erfahrungsbericht posten könnte.
Samstag 13 Oktober 2007
Team Speak
Dann war da noch ein Team-Speak-Client für OS X (oder so ähnlich). Für umme. Den aber konnte ich mangels entsprechender Killerspiele nicht antesten. Für welches Spiel konkret sowas ist, kann ich leider auch nicht sagen. Aber irgendwer von euch kann es mit Sicherheit schon gebrauchen.
Mittwoch 03 Oktober 2007
Brotschriften
Gut, der Hut ist alt. Aber hey, das Fensehen lebt ja schließlich auch von Wiederholungen. Exljbris bietet für den Alltag brauchbare Schriften feil. Für umme.
Montag 16 Juli 2007
iftop on Mac
Glaubte cooles Hackertool gefunden zu haben, funktioniert leider nur nicht.
Oder nur mit nicht näher erläuterendem Aufwand. Aber Shiftzwei glaubt mehr zu wissen. Ey, schau mal auf den Kalender, wir leben im 21. Jh. Nix Compilerlauf; Download und Freude, verstehste!? Wo ist die funktionierende Anleitung? Der nächste Link funzt gefälligst. ('ne funktionierende Anleitung dazu wäre auch nicht schlecht – aber bis dahin bleibste 'n Zahnspangenblog.)
Donnerstag 28 Juni 2007
privoxy - und Adical hat sich erledigt
Um eine eche Neuigkeit handelt es sich bei privoxy ja nun nicht, aber in der zunehmenden Werbeflut erscheint ein weiterer Hinweis auf die Software sinnvoll. Mal einfach beschrieben handelt es sich bei privoxy um einen Proxy, der speziell zum Filtern von Werbung eingesetzt wird. Etwas genauer beschreibt es die Wikipedia, noch genauer die privoxy-Homepage, und auf deutsch gibt es eine umfangreiche Doku bei Fabian Keil.
Die Open-Source-Software liegt für etliche Systeme derzeitig in einer stabilen Version 3.06 vor. Die OS-X-Variante kommt in einer 908 kB grossen ZIP-Datei. Ausgepackt wird eine Package-Datei (.pkg), welche alle notwendigen Dateien in ihre vorgesehenem Verzeichnisse installiert. Zunächst wird das gewohnte Installationsprogramm gestartet, in dessen Verlauf zur Eingabe des Admin-Passwortes aufgefordert wird. Was genau wohin installiert wird, hab' ich mal protokolliert (pdf).
Als nächstes beendet man alle Programme, die aufs WWW zugreifen. Denn als nächstes müssen die Systemeinstellungen bezüglich der Proxy-Einstellungen geändert werden. Unter Systemeinstellungen, Netzwerk, Konfigurieren, Proxies wählt man Webproxy aus. Im nebenstehenden Feld namentlich Web Proxy-Server gibt man die Adresse 127.0.0.1 ein. Gleich daneben, von einem Doppelpunkt abgetrennt wird die Portnummer 8118 eingegeben. Fertig. Eine umfangreiche Beschreibung mit Screenshots gibt es bei Mac Delta-C. (Der Anon-Dienst der TU-Dresden ist seit kurzem Bezahlpflichtig, da ist der Beitrag nicht mehr auf dem laufenden.)
So, Neustart (oder aus- und wieder einloggen) um den Proxy zu starten, und schon kann es losgehen. Die Adresse http://config.privoxy.org/ surft man als erstes an, um privoxy zu aktivieren. Diese Adresse speichert man am besten an einer gut zugänglichen Stelle im Browser, denn beispielsweise bei der Google-Bildersuche filtert privoxy manchmal zu gut. Über den gut zugänglichen Link lässt sich privoxy halt schnell ausschalten. Ein Hinweis noch: privoxy nutzt eigene Seiten mit Fehlermeldungen, die beispielsweise vom Safari gewohnten Fehlermeldungen gibt es nicht mehr. Aber wie genau ein 404 designt ist, dürfte nebensächlich sein. Der Inhalt der Fehlermeldung steht im Vordergrund.
Entspanntes surfen.
Donnerstag 21 Juni 2007
SafariPlus Update
Kurz nach den letzten Updates des Safaris bzw. des OS X werden die ersten Plug Ins nachgebessert. SafariPlus gibt es sowohl für Safari 2.x speziell für das 10.4.10-Update als auch für die bereits ein paar Tage alte 3er-Version. Das nenne ich flinkes Reagieren. Der Download kostet nix, aber Spenden sind willkommen.
Paintbrush für OS X
Ganz in der tradition des MS Paintbrush verhält sich Paintbrush.
Sehr wenige Zeichenfunktionen in einer übersichtlichen Oberfläche. Laut
einigen Forenbeitägen sollen sich gerade Windows-Umsteiger nach diesem
Programm sehnen. Manchmal braucht mal halt nicht viel. Die 0.6er Version
hat zwar noch ein paar Macken, aber generell läuft es. Paintbrush kostet
nichts und kommt als Universalbinary in einem 1,9 MB großen Diskimage.
Dienstag 12 Juni 2007
Rbrowser: Wartungsupdate auf 4.4.1
Mein favorisierter kostenloser ftp-client mausert sich zu einem
Minorupdate auf Version 4.4.1. Diesmal müssen Pantheranwender leider das
Nachsehen haben. (Klick auf das Bild)
Olympus Master in Version 2
Eines gleich vorweg, dieser Beitrag ist für niemanden, der keine
Olympus besitzt. Mac oder Windows sei dabei mal als unwichtig dahin
gestellt. (Pinguinen wirft man bestenfalls Stücke Brot über den Zaun…)
Überraschung
Da die alte Olympussoftware keine Funktion zum überprüfen von Updates besaß, ging dieses Update fast an mir vorbei. Aber nach eines man gerade in monatlichen Abständen absolvierten Besuchs eines Olympus-Four-Third-Forums kam ein wichtiger Hinweis. Folgend kommt ein erster Eindruck, ein Test wird noch ausstehen.
Olympus veröffentlichte auf der Unternehmenshomepage ein großes Update der sonst auf computerlesbaren Silberlingen seinen Kameras beigelegten Programme. Als erstes fällt wohl der Preis auf: Umsonst. Nach dem knapp 97 MB großen Download des Diskimages wird man davon überrascht, dass die Software während der Installation vom User keine Seriennummer anfordert. Den Vorteil bringt der Schröder-Robert in seinem Forum recht gut auf den Punkt:
„Damit hat sich dann auch die Diskussion zum Guten erledigt, die irgendwo mal aufgetaucht war, ob Olympus gut daran tut, die Software als Voraussetzung zum Firmwareupdate per Lizenzschlüssel mit der Kamera zu verbändeln und im Verlustfall des Lizenzschlüssels die Ersatzlieferung zu verweigern.“
Doppelklicks
Aber das Administratorpasswort wird abgefragt. Eine Antwort auf die in diesem Fall übliche Warum-Frage liefert mein grafisches Installationslog (PDF, 56 kB). Olympus Master 2 installiert nach /private/var/temp sowie /private/tmp einige Dateien, die sich aber zum Abschluß der Installtion in /dev/nul befinden. Das hätte man eleganter lösen können. Ebenso hätte man es eleganter lösen können, wohin die Software installiert wird. Wenigstens die Frage, ob Systemweit oder im User-Kontext hätte kommen müssen – Gerade nach einer Passwortabfrage.
Gut, mit einem forschem Doppelkick das Disimage gemountet, nach einer kurzen Wartezeit das Installationsicon mit einem weiteren Doppelklick das Installationsprogrmm gestartet, ging es weiter. Die grafische Aufmachung erinnert von der Farbgebung her an das alte OS X in Version 4. Ebenso der gewohnte Ablauf einer Softwareinstallation auf dem Mac. Aber irgendwie ist es kreativ und funktioniert dennoch. Zur Windowsversion kann ich nichts aussagen.
Nach dem ersten Start des Programm beginnt ein kleines Quiz, bei dem man weder Gewinnen noch Verlieren kann. Aber so ziemlich danach wird der Aufruf einer Programmupdatefunktion angeboten, die die gerade runter geladene Version von 2.0 auf 2.03 aufbessert. Hätte man das nicht gleich im ersten Downloadangebot einbringen können? Zumal zwischen der ersten und jetzigen Version drei Schritte liegen. Eine Version 2.02 hätte mindestens drin sein müssen.
Aufgestartet
Frohgemut die Updatefunktion angetestet und so gleich enttäuscht worden. Nach einer weile habe ich Olympus Master 2 zwangsbeendet. Aber eine Überraschung folgte: Die bisherige Installation läuft bislang in der ursprünglichen Version. Nicht nur das, endlich war auch erster Einblick in die neue Software möglich.
Die Software erinnert an iTunes. Am oberen Bildschirmrand befindet sich erwartungsgemäße eine Menüzeile. Das den restlichen Bildschirm einnehmende Fenster unterteilt sich grob in vier Bereiche. Im oberen Fensterbereich gibt es eine Werkzeugleiste mit vermeintlich wichtigen Tools. Der darunter befindliche, wesentliche Bereich unterteilt sich vertikal in drei Unterbereiche. Farblich anpassen lässt sich alles mittels angebotener Mods während der Installation als auch im Nachhinein über die Programmeinstellungen.
Unterhalb der Werkzeuge gibt links oben eine Baumstruktur aller Verzeichnisse des Rechners. Darunter befinden sich – jetzt mal für dem Mac gesprochen – alle Verzeichnisse, die vorwiegend Bilder enthalten. Hier muss man anerkennen, dass die Entwickler sich einen Kopf gemacht haben. Im mittleren und wesentlichen Bereich unterhalb der Menüleiste gibt es zunächst eine verkleinerte Ansicht aller Bilder aus ~/Bilder.
Rechts oben befindet sich ein RSS-Feed-Reader, dessen genauere Funktionsweise ich derzeitig leider nicht entschüsseln konnte. Trotz der frei verfügbaren Anleitung muss ich hier noch erheblich ausprobieren. Lesbare Screenshots wären echt von Vorteil, ebenso eine vollständige deutsche Anleitung. Die Kenntniss der genauen Form eines in die Dialoge einzufügenden Links wäre echt von Vorteil. Rechts darunter befindet sich wahscheinlich eine kurz irgendwie kurz gefasste Version des oberhalb ausgewählten Feeds.
Ausblick
Weiterhin befinden sich in allen Teilbereichen des Fensters anklickbare Elemente, die weitere Programmoptionen offenbaren. Insgesamt verhält sich die zweite Olympus-Master-Version wie ein mit an reichlich Optionen versehenen, internet-orientierten Bilderbrowser. Mein erster Anklick geht wirklich nicht in die Tiefe. Immerhin handelt es ich um die Olympus Master Software in Version 2 um eine Bildbearbeitungssoftware. Wenn es die von Olympus angeheuerten Softwerklinge geschafft haben, etwas photoshopähnliches in eine iTunesmäßige Oberfläche mit aktuellen Webanwendungen zu paaren, dann gilt der volle Respekt. Aber dieser Text stellt nur einen ersten Eindruck dar. Näheres kommt irgendwann später.
Wie bereits mehrfach angedeutet, dieser Beitrag stellt nur einen ersten Eindruck dar. In jedem Fall bleibt viel zum Ausprobieren.
Freitag 08 Juni 2007
Netscape zurück
Anstatt irgendeines blöden Textes über Browserwars, Kompatibilitäten, Standads, Renderengines oder sonstgen Notwendigkeiten irgendeines neuen alten Webseitenanzeigeprogramms bringe ich lieber eine sehr kleine Anekdote über die Mutter aller Webrowser: Die Leningrad Cowboys nannten als Systemvoraussetzung für eine alte Version ihrer Homepage neben den unvermeidlichen IE auch den Njetscape... (kein Tippfehler).
Die Tage schaue ich (vielleicht) mal rein, für Diskussionen zum Thema WWW-Browser schaut in andere Foren. Aber trotzdem irgendwie nett, dass das alte Urgestein nach einer Frischzellenkur wieder zurück ist. Trotz alle dem, was bislang geschah.
(Zum Download klick auf das Bild.)
Divx (war) kostenlos
So, die etwas ältere für einen Tag frei verteilte Version liegt auf
meiner Platte rum, die Seriennummer befindet sich in meinem
Emailverzeichnis. Getestet hab' ich es noch nicht, was ich aber die Tage
mal nachholen werde. Vielleicht findet sich zwischenzetlich ja noch
jemand, der einen Vergleich mit Opensource-komprimierern anstellt.
Vielleicht kann sich darauf hin jemand zu einer Aussage hinreißen
lassen, ob alle zu spät gekommen einfach nur Pech hatten. Die
Verschenkaktion lief leider nur einen Tag.
Mittwoch 06 Juni 2007
Stuff It 11 punkt und 'nen Keks
Zugegeben, der Stuffit Expander als Komprimierer hangelt sich mehr und mehr zum absteigenden Ast hin. Aber nur, weil die un freien Welt erhältlichen De-/Komprimerier sich seit geraumer Zeit auch auf dem Mac durchgesetzt haben. Von den ganzem technischen Kram mal abgesehen war die Handhabung eigentlich immer Mac-Like, und die Komprimierungsraten eigentlich auch nicht soo schlecht. Aber nagelt mich da jetzt auf das eine oder andere Byte fest, welches der eine oder andere Packer mehr einspart.
Nach meinem letzten Rechnerabsturz der ein Neuaufsetzten erforderte, musste ich feststellen, dass keine .sit's und so mehr ausgepackt werden konnten. Meine ersten OS-X-Installation begann irgendwann mit dem Jaguar. Da war Stuff It noch dabei. Die nächsten wesentlichen Systempdates wurden im wesentlichen immer nur per Update erledigt, was auch bis vor kurzem klappte. Und auch weiterhin klappen würde, hätte nicht irgendein amoklaufendes Programm eine Schneise durch die B-Nodes der Festplatte gezogen. Was genau es war, lies sich nicht mehr rekonstruieren, aber das ist Geschiche.
Blöder hingegen war die Feststellung, das mit einer frischen Tiger-Installation sich keine Stuff-It-Archive mehr auspacken ließen. Noch blöder war, dass ich eine Menge alter Archivdateien in eben jenen Format besitze. Ha ha, lachte ich in mich hinein, wie soll der Kram nun in eine lesbare Form gebracht werden? Waren auf älteren Macs die Auspacker von Alladin Software (oder war es Aladdin Software?) noch per Default vorhanden, fragte ich mich, wie Stuff It sich nach einem Download selbst auspacken sollte. Nun ja, das mit den selbstextrahierenden Archiven fiel mir erst später wieder ein…
Also Google angeworfen, „Stuff It“ eingetippt, Return getippt und gestaunt. Stuffit.com als erste Anlaufstelle war ja schon mal gar nicht so schlecht. Da hätte man auch von selbst darauf kommen können. Nun ja. Einfach Markennamen tippen, ein www mit Punkt davor (oder auch nicht) und ein Punkt und com dahinter. Klappt ja in letzter Zeit ziemlich oft. Doch Stuff It wird nicht mehr von Alladdin Software vertrieben, sondern von SmithMicro Software. Da habe ich wohl was verpasst. das letzte an was ich mich erinnere, waren Zickereien mit irgendeinem Update der neuner Version.
Aktuell ist Version Elf und ein Keks und kommt in einem Diskimage daher – dass mit dem selbstextrahierenden Archiv hat sich also erledigt. Mit sage und schreibe satten 12,8 Megabyte kommt der Download daher. Nach dem Mounten und Kopieren auf ein echtes Festplattelaufwerk werden daraus knapp über dreißzig Megabyte. Für einen simplern Packer doch schon erstaunlich viel. Habe ich mal aus einer Zeit berichtet als Zip-Tool auf einer 720 kB Diskette noch Platz für andere Programme lies? Nein? Ich will euch jetzt echt nicht langweilen, also vergesst den letzten Einwurf.
Nach dem sich das Diskimage nach einem Doppleklick mountete, öffnet sich ein Finderfenster mit einer wirklich bunten Hintergrundgrafik sowie ein paar Icons. Ein paar in Landessprache gehaltene Texte grnieren das Ganze, sofern man sich vor dem Download die entsprechende Version aussuchte. Wenn man nach den wirklich kurzen Texten handelt, wird Stuff It ins Rechnerweite Programmverzeichnis kopiert. Immerhin kopiert, es folgen kaum Aktionen im Schamberech des Systems.
Eine Nachfrage, ob Systemweit oder nur Userbezogen kopiert werden soll, wäre eigentlich gar nicht so schlecht gewesen. Aber naja, so kann man damit leben. Ach ja, nach dem Mounten des Diskimages muss mal wieder so eine Lizenzvereinbarung weggeklickt werden. Zwecks Beendigung des Installationsvorganges muss Stuff It getsartet werden. Danach öffnet sich wie von früher gewohnt ein kleines Fenster das Dateien oder Verzeichnisse nach einem Drag 'n' Drop zusammen staucht.
Bevor das Fenster geschlossen wird, emphielst sich ein Blick in die Voreinstellungen des Programms. Dort kann man immerhin festlegen, wie welchen mit Virenscannern, Meldungen und weiteren Tätigkeiten expandiert werden soll und vor allem wohin. Unter einem weiteren Karteireiter legt man die Dateitypen fest, welche Stuff It ausspacken soll. Danach werden alle Sit-Dateien automatisch dem Stuff-It-Packer zugewiesen – um nochmal den Ball bezüglich des Schambereichs des Systems aufzunehmen. Die paar von mir angesteten Archive ließen sich Problemlos entpacken.
Stuff It sollte man meines Erachtens nur noch zum Ausspacken nutzen. Sollten sich noch ältere Archive in diesem Format irgendwo auf igenen Datenträgern befinden, wäre ein umpacken in ein gängiges Format ratsam. Ein Auswechseln älterer selbst gebrannter Datenträger dürfte mit Sicherheit billiger sein, als ein Datenverlust aufgrund nicht mehr vorhandener Software. Denn über eins sollte man sich klar sein, Stuff It gehört zu einer versunkenen Welt.
P.S. Für einen nichtssagenden Screenshot war ich zu Faul, die gibt es auf der Stuff-It-Homepage zur genüge.
P.P.S. Hab' da jetzt nicht nach geschaut, ob es ein Universal Binary ist.
Donnerstag 22 März 2007
Punakea - Verschlagworter
Mit Bezug auf den vorherigen
Artikel bietet das Programm Punakea
Unterstützung bei der massenhaften Verschlagwortung ganzer Verzeichnisse
an. Dazu muss das Programm einfach nur geöffnet werden und einzelne
(oder mehrere ausgewählte) Dateien per drag'n'drop auf die Abwurffläche
gezogen werden. Sogleich öffnet sich Fenster, in dem im unteren Bereich
die Dateien angezeigt werden und in oberen Bereich die Tags eingegeben
werden können. Beim Eingeben steht eine Autocomplete-Funktion zur
Verfügung.
Im Oberen Teil des Hauptfensters dient eine Schlagwortwolke (hehe…) zur Auswahl. Ein Klick auf einen Begriff befördert wie nicht anders zu erwarten eine Auswahl ins untere Fenster. Sind die ausgewählten Begriffe schon einmal mit anderen Begriffen zusammen verwendet worden, erscheinen diese im mittleren Teil des Fensters. Durch einen weiteren Klick auf eines dieser Schlagworte wird die Auswahl eingegrenzt. Ein 'zurück'-Knopf geht zur letzten Auswahl.
Netterweise zeigt das Programm alle Dateitypen an. Ein weiterer Klick auf einen dieser Typen zeigt beispielsweise Bilder an, oder die Webadresse einer Weblink-Datei. Anstatt das Programm ständig im Vordergrund zu halten, kann eine ausklappbare Seitenleiste genutzt werden. Aus der Menüleiste kann über ein abschaltbares Menü das Programm wieder erreicht werden. Ein simple Verwaltung der Schlagworte rundet Punkea ab.
Nutzt man nun die Schlagworte in Spotlight, dürfte die Überraschung ob der Suchergebnisse wohl nicht allzu groß sein. In seiner 0.2.3er Version ist das Programm schon vielversprechend, mal sehen was die Zukunft bringt. Punkea kostet nix und kommt als Universalbinary in einem rund 890 kB kleinem Diskimage.
Freitag 16 März 2007
OpenSource auf dem Mac
Mal wieder eine Liste mit Opensourcesoftware. Viele alte bekannte, aber einiges neues zum ausprobieren.
Dienstag 20 Februar 2007
HJ Split - Dateien teilen und zusammen führen
Eigentlich recht oft findet man im Netz gesplittete Dateien in der Form Datei.001 (erste Datei) Datei.002, Datei.003, Datei.004 usw... Bislang kam immer der Hinweis dazu, dass man ein spezielles Windows-Programm dazu benötige. Mit HJ-Split gibt es eine in Java geschriebene Version, die somit auch unter OS X läuft. Mit dem Programm lassen sich größere Datei in handliche Teile Zerlegen, wieder zusammen führen, Dateien vergleichen oder Checksummen bilden. Die ungepackte .jar-Datei – nicht wundern, wenn der Safari meckert – ist man gerade 137 kB klein.
Mittwoch 14 Februar 2007
Squared 5 - Videotool
Im Vergleich mit beispielsweise dem Video Lan Client stellt Squared
5 ein Werkzeug zum bearbeiten von Videodaten dar. Laut des
Beschreibungstextes – das Programm hab' ich bislang noch nicht getestet
– liegt der Schwerpunkt auf der Bearbeitung. Squared 5 trennt Video- von
Audio- oder sonstigen Daten, konvertiert diese und kann diese auch
wieder zusammenfügen. Genau hier dürfte der wesentliche Vorteil
befinden: Im Netz gefundene Videos für eine Nachbearbeitung
vorzubereiten – stichwort Sampling.
Über eine Abspielfunktion verfügt das Programm selbstverständlich auch (wenigstens das hab' ich mal kurz angetestet). Der Vorteil des für Mac und Windows verfügbare Programms dürfte darin liegen, dass die Programmierer eigene Codecs verwendeten. Alternative Dkodierer dürften immer von Vorteil sein, da selbst ich mittlerweile alte MP3s besitze, die nur der alte MPlayer abspielen kann. Weiterhin gibt es über die Homepage ein Videotutorial (Mac) sowie einen Treiber für die betagte DC30 Viedeocapture-Karte. Squared 5 ist selbstverständlich kostenlos.
Samstag 10 Februar 2007
rm -f - Permanent Eraser
Scheiß Unix – rm -f bedeutet nicht read mail -fast
sondern lösche Dateien – ohne Rückfrage.
Glücklicherweise müssen im OS X derartige Anweisungen explizit per
Terminal oder in einem Programm seitens des Users eingegeben werden.
Üblicherweise stellt Apples Betriebsystem aus der GUI heraus nur Löschen
und Sicheres löschen zur Verfügung. Komplexere
Vorgehensweisen benötigen nach wie vor das Terminal. Oder alternativ
GUI-gestützte Progamme, die einem diese Arbeit abnehmen.
Der unter Finder>Paperkorb entleeren… erreichbare Menüpunkt gibt lediglich die im Papierkorb befindlichen Dateien zum künftigen überschreiben frei. Gelöscht wird nichts. Anders hingegen mit dem eine Zeile tiefer befindlichen unter Finder>Papierkorb sicher entleeren erreichbare Menüpunkt. Auf einen Mausklick hin werden im Papierkorb befindlichen Daten mehrfach geschreddert. Eine Rekonstruktion mit Bordmitteln wird sehr schwierig, aber dank guter käuflicher Festplattentools, entsprechender Dienstleister oder gar dem von parteipolitischer Paranoia angestacheltem BND nicht unmöglich.
Permanent Eraser verspricht, alle im Paperkorb befindlichen Dateien nach der Gutmann-Methode zu überschreiben, um sie dann zu löschen. Weiterhin wird der Dateiname selbst zerwürfelt, die Dateilänge auf Null gesetzt sowie die Bezüge einzelner Festplattenabschnitte gelöscht – sollte eine Datei mehrere Abschnitte beanspruchte. Dabei muss aber noch erwähnt werden, dass der Löschvorgang einiges an Zeit erfordert. Permant Eraser fängt gleich nach dem Programmstart mit dem Löschen des Papierkorbs an, sofern eine diesbezügliche Nachfrage positiv beantwortet wurde. Permanent Eraser kostet nichts und kommt in einem rund 250 kB kleinem Diskimage als Universalbinary daher.
Mittwoch 07 Februar 2007
OS X Portable Applications
Füe alle diejenigen, für die selbst ein MacBook zu schwer ist, könnte die Site OS X Portable Applications eine Erleichterung bieten. Alle auf der Site angebotenen Programmpakete sind so konfiguriert, dass sie von einem USB-Stick laufen. Allerdings sollten die Warnhinweise beachtet werden: Keine Passworte auf dem verwendeten Gerät zu speichern.
Mittwoch 24 Januar 2007
Textwrangler Update
Ich weiß zwar nicht, wie alt es schon ist, aber ich habe es eben
erst bemerkt. Textwrangler liegt nun in Version 2.2 vor, eine Liste
mit Änderungen gibt es selbstverständlich auch. Textwrangler
kostet immer noch nix und kommt in einem
9,9 MB fetten Diskimage (Universalbinary) daher.
Montag 22 Januar 2007
Thumbscrew - Daumenschrauber
Thumbscrew
verdreht natürlich nicht die Daumen, sondern im übertragenen Sinne die
Daumennägel. Und selbst noch nicht einmal diese, sondern die unter dem
Begriff Thumbnail
bekannten Vorschaubildchen von elektronisch gespeicherten Bildern. Um
auf den Punkt zu kommen: Thumbsrew generiert aus einzelnen Bildern oder
ganzen Verzeichnissen mit Bildern kleine Vorschauen.
Nach dem Start des Programms zeigt Thumbscrew ein kleines Fenster,
welches Eingaben per Drag 'n' Drop erwartet. Darauf hin werden – oh
Wunder – die kleinen Vorschauen erzeugt. Als Besonderheit dreht
Thumbscrew die Bilderchen um einen einstellbaren Winkel, versieht sie
mit einem Rand und speichert sie im selben Verzeichnis ab, von wo sie
geladen wurden. Wenn an den Voreinsellungen nichts geändert wird.
In den Voreinstellungen kann das Verhalten des Programms geändert
werden. Etwa Winkel, Bildgröße, das erzeugte Grafikformat (PNG, JPG,
TIIF, GIF), der Speicherort, Hintergrundfarbe oder Speicherort.
Ebenfalls können die Originalbilder in ihrer Größe geändert werden.
Selbst Phyton-Skripte können eingebunden werden, worauf ich jetzt aber
mal auf die Homepage verweisen muss.
Thumbscrew erledigt seinen Job angenehm unauffällig, trotz seines
Beta-Status' (1.0b12). Die Skriptfähigkeit für den Batchbetrieb lässt
für die Zukunft auf mehr hoffen - obwohl AppleScript für die
Einbindung in vorhandene Workflows interessanter wäre. Thumscrew kostet
nix, die Zip-Datei kommt aber mit vier Megabyte daher. Der Downloadlink
befindet sich im oben verlinkten Blog auf der rechten Seite unter Latest
Software.
Samstag 20 Januar 2007
Unrar X in Version 2.2
Wie vor geraumer
Zeit gehofft, entwickelt sich Unrar
X in der Version für OS X weiter. Mittlerweile liegt das in Version
2.2 verfügbare Tool in einem Universalbinary samt einer automatisierten
Versionskontrolle vor. Unrar X kann zwar nicht viel – .rar Dateien
auspacken –, aber das wenigstens richtig. Im
Gegensatz zu anderen Tools. Unrar X kostet immer noch nichts, die
mittlerweile auf knapp 720 kB angewachsene Dateigröße des zips dürfte
selbst Schmallbanduser nicht überfodern. Dieses Programm frisst kein
Brot und erfüllt seinen ursprünglichen Zweck sehr gut.
Zipeg - Archivbetrachter
Zipeg
hat zunächst eine große Klappe. Nach dem ersten Start zeigt das Programm
ein Dialogfenster, in dem man die üblichen Lizenzvereinbaungen
weggeklickt werden müssen. Danach geht mit einem Dialog weiter, in dem
alle Archivformate ausgewählt werden sollen, die Zipeg handhaben soll.
Und die Liste ist durchaus beachtlich: .zip,
.rar,
bz2,
.gz,
.tgz,
.tar,
.arj,
.lzh,
.cab,
.chm
und .cpio
(Posix CPIO/PAX-Archive). Bei den vielen Links im letzten Satz handelt
es sich durchweg um Datenkompressionsformate.
Von der Aufmachung her erscheint das Progamm in BrusheD Metal. Die Aufteilung des Fensters kommt in der üblichen Dreiteilung daher: Oben eine Leits mit Icons, rechts eine Liste mit geöffneten Archiven und rechts die eigentlichen Inhalte. Zur oberen Leiste gibt es nicht viel zu schreiben, außer das sie allgemeine Funktionen zum Programm anbietet – die auch über den Menüpunkt Einstellungen erreicht werden können. Darunter aber wird sehr viel Diskussiossoff geboten. Beispielsweise wird Links immer nur eine Archivdatei angezeigt, rechts deren Inhalt.
In die linke Spalte bekommt man de Archive immer recht schnell, wozu man im Finder per Kontextmenü die Option Öffnen mit... anklickt. Erwartungsgemäß öffnet sich Zipeg und zeigt die Inhalte im rechten Fensterteil an. Dort kann man nun einzelne Dateien auswaählen, die in ein vorherbestimmtes Verzeichnis entpackt werden. Mehr nicht.
Der Nervfaktor unsichtbare Dateien – das sind die, die mit einem Punkt oder einem Unterstrich beginnen – blendet Zipeg völlig aus. Es besteht keinerlei Möglichkeit, für seine mit anderen Computern ausgestateten Mitmenschen von völlig unnötigen Dateien, die OS X erzeugt, zu befreien. Um auf den Punkt zu kommen: Zipeg packt zwar selektiv Dateien aus, aber Veränderungen an einem vorhandenen Archiv werden nicht vorgenommen. Dazu gehören außer dem Löschen auch das Hinzufügen von Dateien zu einem Archiv.
Um nachzuvolliehen was ich meine, sollte man sich die Manpage von zip mal antun (Terminal öffnen, man zip engeben, Return hacken und Lesen. Mit Space blättert man weiter, mit Pfeil hoch oder runter scrollt man Zeilenweise weiter, mit 'q' kommt man wieder raus – dann Apfel Q knuddeln. Die ausführliche Anleitung für man gibt es unter man man – hey man ;-) Es ist schon erstaunlich, was man mit zips so alles machen kann. Beispielsweise Dateien aus einem Archiv löschen oder Dateien einem bestehendem Archiv hinzufügen. Wie gestandene Befehlszeilenakrobaten einzelne Daten zwischen gepackten Verzeichnissen kopieren, wage ich mir nicht vorzustellen.
Letztendlich bleibt die Frage, was will Zipeg von mir? Ich weiß es nicht. Aber ich erinnere mich gerne an ein Programm, welches auf meinem Atari ST lief. Jenes konnte mit ZIP-Archiven umgehen, wie ich es versuchte zu beschreiben. Zipeg ist davon weit entfernt. Zipeg ist ein simples Anzeigeprogramm für einige Archivdateien mit Auspackfunktionen, das sehr weit hinter uralten Möglichkeiten zurück bleibt. Fazit: Nett gemeint… Zipeg kostet nichts und der Download des Diskimages mit gut 500 kB fällt nicht weiter ins Gewicht. (via Tice)
Mittwoch 17 Januar 2007
Computer Glasses - Bildschirmlupe
Im Gegensatz zur Lesehilfe, die fest im OS X eingebaut ist, vergrößert Computer Glasses nur einen Teilbereich des Bildschirms. Die Lupe wird dazu per Drag 'n' Drop über den Bildschirm geschoben und kann mittels Hide (Apfel-H) ausgeblendet werden. Das Programm verfügt über zwei Lupenformen und vier Vergrößerungsstufen. Viel mehr kann man zu diesem Programm nicht sagen, außer vielleicht, dass es kostenlos in einer 3 MB großen Zip-Datei daherkommt.
Mittwoch 10 Januar 2007
PagePacker - papierener PDA
Bereits vor gut 'nem Jahr zog PocketMod
seine runden durch die Blogs. Mit dieser Flash-Animation kann man noch
immer praktische kleine Taschenplaner erstellen und ausdrucken.
Anschließend müssen die Ausdrucke nur noch richtig gefaltet werden, ein
kleiner Schnitt mit einer Schere, und schon entsteht ein achtseitiges
kleines Heftchen, was wichtige Infos enthält und Notizen aufnimmt.
PagePacker
bringt diesen kleinen Planer nun nativ auf den Mac. Die Vorgehensweise
stellt keinen Unterschied zu seinem Online-Pendant dar. Aus einer
schwebenden, mit 'Catatlog' betitelten Palette werden die Seiten in
einem im Hauptfenster befindlichen Layout per Drag 'n' Drop übertragen
und ausgedruckt. Anschließend noch die Seiten Knicken, Lochen,
Abheften, Falten, Anschneiden, Ausfüllen und Einstecken –
fertig.
In der Desktopvariante kann das Heftchen aus derzeitig 84 Vorlagen zusammen gesetzt werden. Wobei ein Heftchen aus acht Vorlagen besteht. Besonders interessant dürften wohl die relativ vielen verschiedenen seiten mit recht wenig Inhalt sein, da sie genügend Raum für eigene Einträge bieten. Aber auch die vielen Kalender besizten einen hohen Nuzwert. Etwas kniffelig dürfte einzig der Scroll-Balken für die Vorlagenauswahl sein – er ist nicht 'feinfühlig' genug. Das i-Tüpfelchen für die Zukunft wäre eine Erweiterbarkeit um weitere Seitenlayouts.
Eine genaue, bebilderte Knickanleitung ist auf der Homepage vorhanden.
PagePacker kostet nix, dennoch fehlen im Lieferumfang Stein,
Schere, Papier, Stift – was aber in jedem Haushalt vorhanden sein
dürfte. Der Download des Diskimages mit etwa zweieinhalb Megabytes ist
bezüglich des Funktionsumfangs mit 'erträglich' einzustufen.
Freitag 29 Dezember 2006
Vienna Feed Reader
Weniger eine aktuelle Softwarebeschreibung als mehr eine Änderung
meiner Gewohnheiten: Im neuen Jahr wollte ich weniger Zeit vor dem
Rechner verbringen. Ein Weg dazu wäre die langsam nervige Klickerei im
Webbrowser einzuschränken. Derzeitig nimmt die ganze Suche nach für mich
relevanten allen Infos im Internet fast zwei Stunden täglich in
Anspruch. Vor allem das ansurfen Seiten mit geringen
Veröffentlichungsraten verballert einiges an Zeit.
Aus meinen Log-Dateien entnahm ich, das Vienna als RSS-Reader wohl recht beliebt ist. Ein erster Eindruck bestätigt dies: Übersichtliche Oberfläche, einfache Bedienung, Gruppierung von Einträgen in normalen und 'intelligenten' Ordnern, eingebauter Webbrowser und diverse Kleinigkeiten mehr. Das beste ist aber, Vienna kostet nix und passt daher wunderbar in meine Softwaresammlung. Das Mac-Only-Programm (Universal) kommt in einem etwa 3,8 MB großem Diskimage daher.
TV Browser in Version 2.5
Der beliebte und für verschiedene Systeme erhältliche TV-Browser
besitzt seit gut zwei Tagen die Versionsnummer 2.5. Gut, die Anwender
des Programms wurden schon automatisch benachrichtigt, aber eine gut
gemachte Online Programmzeitschrift dürften wohl noch mehr Leute
interessieren – immerhin können mit dem Programm so einige Bäume
gerettet werden. Und Online sind ja mittlerweile viele, da fällt ein
weiterer Downlaod kaum auf. Als wesentliche Neuerung dürften die Bilder
in den Programmspalten sein. Eine vollständige Änderungsliste gibt es
auf der TV-Browser-Homepage. Der Download
des Diskimages (Universalbinary) beträgt 3 MB (Mac-Version).
fennel DVDManager
Bereits mitte Dezember wurde der fennel
DVDManager upgedatet. In der aktuellen Version sollen lediglich
Anpassungen 10.4.8 vorgenommen worden sein, sowie ein Wechsel des
Kompilers. Nichts wesenliches also. Wer noch ein kostenloses
Managementtool für seine Filmsammlung benötigt, sollte sich den fennel
DVDManager mal näher anschauen. Die nunmehr etwas
mehr als ein Jahr alte Beschreibung von mir gilt immer noch
uneingeschränkt. Mit gerade mal 1,5 MB in der Standardversion oder gut
500 kB in einer um weitere Sprachpakete abgespeckten Version dürften
selbst User ohne Breitbandzugang den
Download in absehbarer Zeit bewerkstelligen können.
Donnerstag 07 Dezember 2006
Photopolis - Bildbetrachter
Photopolis
wartet mit einer wirklich guten Idee auf: Alle Bilder werden in Häuser
genannten Stapeln aufbewahrt, die über Straßen erreichbar sind. Die
Straßen wiederum unterteilen sich nach Tagen, Monaten und Jahren. Der
Clou an dem Progamm ist nun, dass man durch die wirklich mit sehr
intensiver Rechenarbeit entstandene Stadt quasi zu Fuß erkunden kann.
'Betritt' man ein Haus, können die Bilder in einer Slideshow angezeigt
werden. Höher gelegene Stockwerke werden mit einem Jetpack erreicht. Das
ganze findet in einer Perspektive statt, wie sie von First Person
Shootern bekannt sein dürfte.
Kurz nach dem Programmstart kann eine Bereits bestehende Bildersammlung (City) dargestellt werden, oder eine neue erstellt werden. Sofort fällt die Java-Herkunft auf, was aber generell kein Nachteil sein muss. Nur, Photopolis erfüllt alle schlechten Eigenschaften von Java. Mit der Andeutung der sehr intensiven Rechenarbeit sollte schon angedeutet werden, dass zur Nutzung des Programms sehr viel Geduld notwendig ist. Je nach Größe der Bildersammlung rechnet sich das Programm durchaus einen Wolf. Mit einem Becher Kaffe als Wartezeitverkürzer kommt man nicht hin, eher mit einem ausgedehnten Cafébesuch nebst anschließendem Kinobesuch und Date.
Beim Laden einer 'Stadt' zeigt sich das Programm ähnlich zäh: Man hat den Eindruck, der Rechner hängt. Wenn die Stadtexkursion dann irgendwann starten kann, nimmt die träge Bedienung und der lahme Bildschirmaufbau (0,5 fps auf einem 700 MHz Rechner) einem jegliche Entdeckerfreude. Angaben zur Rechnerausstattung gibt es nicht, was die ganze Sache ärgerlich macht. Dazu trägt auch die Bildqualität bei – Alle Bilder werden in 256*256 Pixel kleine Texturen im PNG-Format umgerechnet. Was wohl die bessere Qulität der Thumbnails an den Fassaden erklären dürfte – Bilder in der Slideshow werden hoch skaliert. Derzeitig werden nur JPGs als Eingangsdateiformat verarbeitet, aber die Entwickler haben noch viel vor…
Außer als Betrachter taugt Photopolis leider nicht: Keine Suchfunktion, kein Tagging, keine Sortierfunktion, keine Exportfunktionen, keine Exif-Funktionen, nichts sonstiges. Photopolis sollte man als Studie für eine gute Idee betrachten. Davon mal abgesehen, dass das Programm nach /Programme anstatt nach ~/Programme installiert wird. Irgendeinen Nutzen hat das Programm trotz der 1.0-Version nicht. Photopolis gibt es OS X (5,7 MB, Diskimage) und Windows.
Samstag 02 Dezember 2006
Weihnachstimmungsvolles
Unbestreitbar geht es auf Weihnachten zu. Das tut es jedes Jahr im Dezember und dürfte eigentlich keine Überraschung mehr sein. Aber die Kundenströme, die immer in den letzten Tagen vor dem christlichen Fest in die Läden schwappen, zeigen etwas ganz anderes. Bislang zeigte sich die öffentliche Dekoration – vor allem seitens der Geschäftemacher – angenehm zurück haltend. Aber in der Adventszeit müssen wir halt mal irgendwie zur Besinnung kommen… Aber es gibt ein paar Tools, die auf die Stimmung des kommenden Festes eintimmen. Gleich mit dem ersten gibt es sogar einen Weihnachtscountdown, der einem quasi immer daran erinnert, das es bis zum 24.12. noch reichlich zu erledigen gibt.
X-MasTree 'zaubert' einen kleinen Weihnachtsbaum auf den Desktop und zeigt dazu die verbleibenden Tage bis zur Bescherung an. (Diskimage, ~880 kB, Universalbinary) Wer es mit Strohsternen nicht so hat, kann ja einen Blick in die Quelltexte werfen.
Im Sinne des optischen Overkills in Wohnungsfenstern, Balkonen und Vorgärten lässt sich mit MacLampsX der Finder dekorieren. Das 220 kB kleine Disimage (Universal) umrahmt den Desktop mit einer blinkenden Licherkette. Wer es weniger aufdringlich mag, illuminiert mit Christmas Lights sein Dashbord (688 kB).
Ja früher™, als die Winter noch hart, Ohren und Finger durch gefroren
und Weihnachten noch weiß war, war die Zeit vor dem Frühling mit viel
unbeschwerten Schneespielereien angefüllt. Wer gerne in derartigen
Erinnerungen schwelgen möchte – oder wer es gar nicht kennt – kann sich
mit dem Bildschirmschoner Frosted
einen infantilen simmungsvollen Eindruck verschaffen
(10,5 MB).
Ähnlich romantisch wie Frosted gibt sich SnowGlobe, der eine mit weihnachtlich Motiven gefüllte Schneekugel auf dem Desktop darstellt. Zum rieseln bitte einmal anklicken und schon wird geschüttelt. (408 kb, .dmg.gz)
Weitere Garnierungen in Form von Icons bietet interfacelift.com an. Beispielsweise etwas grundlegendes zu Weihnachten, eine grün-weiße Interpretation oder etwas im Lebkuchenstil.
Donnerstag 26 Oktober 2006
SafariPlus - einschränkende Erweiterung
Klein aber fein kommt SafariPlus als Erweiterung des Safari daher. Die spziell für Apples Standardbrowser entwickelte Plug-In hilft bei der Verwaltung von Cookies und Animationen in Form von GIFs und Flash. Eine eher kleine Stolperfalle stellt die Installation dar, die man aber durch aufmerksame Lektüre der beigelegten Installationsanleitung elegant umgehen kann. SafariPlus erwartet eine Kopie des Verzeichnisses 'SafariPlus' aus dem downgeloadetem Archiv ins Verzeichnis ~/Library/InputManagers. Das letzt genannte Verzeichnis muss bei Bedarf neu angelegt werden.
Wenn das alles erledigt ist und Safari neu gestartet wurde, erscheint im Menüpunkt Safari der Unterpunkt SafariPlus – der übrigens mittlerweile in einer 1.5er-Version vorliegt. Wenn dieser Menüeintrag frischen Mutes angeklickt wird, erscheint ein Dialog. Der wiederum trägt den Namen der Erweiterung und zeigt somit an, das der richtige Menüpunkt angeklickt wurde – es gibt sogar einen Tastatur-Shortcut! Das auf dem ersten Blick auffallende Herzchen symbolisiert Favoriten, denen besondere Regeln gelten – dazu in Kürze mehr.
Nachdem der Dialog nun auf dem Bildschirm erschienen ist, fallen drei Karteireiter auf: Cookies, Cookie Policy sowie Animation Policy. Unter Cookies können in der linken Spalte alle Einträge markiert werden, die in Cookie Policy besonders behandelt werden. In meinem persönlichen Fall beispielsweise habe ich nur ebay und Amazon ausgewählt, aber nur weil ich dort Accounts habe. Alle anderen interessieren mich nicht.
Unter Cookie Policy können einige Regeln fest gelegt werden, wie
mit Cookies im allgemeinen und den unter Cookies ausgewählten
Cookies umgegangen wird. (Den letzten Satz ruhig noch mal langsam, aber
für sich selbst laut vorlesen…
)
Unter einer mehrfachen Auswahlmöglichkeit wird die Zulassung der Cookies, welche von fremde Servern auf dem eigenen Rechner gespeichert werden, erheblich feiner eingestellt. Besonders die letzte Auswahl – Remove all non-favorite cookies spart Aufräumarbeiten, die sonst irgendwo in den Voreinstellungen des Safaris erreichbar unter dem Menüpunkt Safari/ Einstellungen…/Sicherheit/… vorgenommen werden müssen. Mit Ausnahme der im Plug-In ausgewählten (mit 'Herzchen' markierten) Cookies – in meinem Beispiel ebay und Amazon.
Der letzte Karteireiter namentlich Animation Policy regelt die Anzeige von GIFs und Flashanimationen. Der Punkt Allow Flash: Only from sides you navigate to beispielseise sperrt nicht nur Werbebanner, sondern unter Umständen auch Videos von GoogleVideo oder YouTube. SafariPlus kostet eigentlich nichts – wenn man zu Spenden geneigt ist. Der Download der gezippten Datei (via MacUpdate oder Versiontracker – die beiden Seiten sind jeweils größer als das nützliche Tool selbst… *sigh*) beträgt nur 60 kB.
P.S.
Hallo Johannes, besten Dank für den Link. Und nein, mir ist noch kein Ergebnis einer Google-Suche unter gekommen, das auf bei HaloScan hinterlegte Kommentare verweist. (*grins*)